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Josef J. Pöllmann
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 07/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
34 BDS Podiumsdiskussion in Mühldorf mit den Bürgermeisterkandidaten: "Die Wirtschaft fragt...." 18:40 07
Das große Interesse an den Kandidaten resultiert aus der weitreichenden Verunsicherung der Mühldorfer, die sich seit Monaten fragen, wen sie denn nun wählen sollen. So folgten über 150 Zuhörer der Einladung des Bundes der Selbständigen in den Mühldorfer Haberkasten.
Als Moderator hatte Bund-der-Selbständigen-Vorsitzender Markus Luczay den Journalisten Gerhard Richter eingeladen, der versprach, auf die Einhaltung von Redezeitlimits zu achten.
Zunächst sollten die sich die fünf Kandidaten vorstellen und die Kernpunkte ihrer Absichten erläutern. Das sollte in alphabetischer Reihenfolge geschehen, weshalb Dr. Georg Gafus von den Grünen begann.
Er hätte sich schon 2008 so eine Veranstaltung gewünscht, dankte Dr. Georg Gafus dem Bund der Selbständigen und bedauerte die Absage der Bürgerversammlungen.
Er wunderte sich über die CSU, die ihrer Stadtratsfraktionsvorsitzenden die Kandidatur wohl nicht gegönnt hatte. Das versteht in Mühldorf nämlich niemand.
Für ihn hat die Lebensqualität der Bürger Vorrang der Lebensqualität vor den Interessen der Investoren. Er forderte das Ende des extremen Wachstums, eine transparente Verwaltung, die Mitbestimmung der Bürger und eine Verwaltung auf der Grundlage von Recht und Gesetz. Mit Seitenhieben auf den ehemaligen Bürgermeister und die Stadtratskollegen unterstrich er seine Haltung zu Stadtplatz 58.
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CSU-Kandidat Stefan Lasner freute sich darüber angehört zu werden. Die herausragende Situation der Stadt resultiert aus der optimalen Infrastruktur. Er sah die Stadt auf der Zielgeraden, wollte aber das Ziel nicht aus den Augen verlieren.
Er forderte ausgewogenes Wachstum, und Wohnungsbau, die Einbindung der Bürger, beste Bedingungen für Unternehmen, beste Bildung, bestes Kultur- und Freizeitangebot für die Bürger. Dazu gehört ein neues Hallenbad mit einer 50-Meter-Bahn und einer Saunalandschaft und ein Sportzentrum für die Vereine. Bei 22 Millionen Schulden diktieren aber die Finanzen die Möglichkeiten.
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Für die Freien Mühldorfer kandidiert die Mühldorfer Rechtsanwältin Karin Zieglgänsberger. Mit Blick auf die Schulden der Stadt möchte sie die bestehende Wirtschaft stärken und erst in zweiter Linie neue Unternehmen ansiedeln. Sie trug die Maßnahmen in ihrem 100-Tage-Programm vor, das Maßnahmen enthält, die ohne große Kosten sofort angepackt werden können.
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Andreas Seifinger von der UWG sieht Mühldorf als Marke mit dem Handel als Kern. Drum herum hat sich ein breites Spektrum entwickelt, das es besonders bei der Bildung auszubauen gilt.
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SPD-Kandidatin Marianne Zollner will den Unternehmen auch weiterhin beste Bedingungen bieten. Die heutige Situation der Stadt ist das Ergebnis der Politik von Günther Knoblauch, die sie genau so weiterführen will. Ein Flächenmanagement und die Erhaltung des historischen Stadtkerns liegen ihr am Herzen. dass sie es kann, hat sie im Haus der Begegnung bewiesen.
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Moderator Gerhard Richter sammelte dann jeweils drei Fragen, auf die die Kandidaten antworten sollten.
Holger Lüttich wollte wissen, wie konkret alle Kandidaten die Familien stärken wollen.
Herbert Gölkel fragte sich, wohin das Geld verschwunden ist, das die Stadt schuldet und Maria Ritter wollte wissen, wie die Kandidaten Tagesmütter bekannter machen wollen.
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Marianne Zollner nahm die Angebote des Hauses der Begegnung als Beispiel für die Stärkung der Familien, die sie für die Stadt ausbauen wollte. Tagesmütter sollten in das Verzeichnis der Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt eingetragen werden. Die Schulden resultieren aus vielen Baumaßnahmen, etwa dem der Mittelschule. Um Kinder zu fördern, war es wert, so viel Geld auszugeben.
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Karin Zieglgänsberger will einen Bolzplatz im Norden und ein Skaterzentrum bauen. Das KiTa-Portal soll es ermöglichen, freie Plätze zu finden und zu buchen.
Das Geld ist in die Mittelschule geflossen und das war es wert. Weitere Projekte kann die Stadt aber erst realisieren, wenn nachfolgenden Generationen finanzieller Spielraum erhalten bleibt.
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Andreas Seifinger sah das Geld gut investiert, weil damit bleibende Werte geschaffen wurden. Um Familien zu fördern, will er die Bildung stärken und eine Realschule bauen. Auch durch kürzere Fahrzeiten, die auch ein Sportgelände im Norden bringen würde und die Flexibilisierung der Arbeitszeit in den Betrieben würden die Familien entlastet.
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Als vierter Antwortgeber konnte Stefan Lasner nicht viel Neues hinzufügen: Die Stadt muss mit Bedacht investieren und das Augenmerk auf Einsparungen legen. Auch er forderte die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Tagesmütter könnten auch durch einen besonderen Tag im Haberkasten bekannter werden.
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Als einzige haben die Grünen in Stadtrat und Kreistag den Bau der Realschule massiv gefordert, konzentrierte sich Dr. Georg Gafus auf dieses Thema und bemängelte die Abstimmung im Kreistag über den möglichen Standort, bei der sich die Mühldorfer CSU-Kreisräte durch Abwesenheit glänzten.
Er will Fuß- und Radwege verbessern, und das Wohnen bezahlbar erhalten. Die Schulden müssen abgebaut werden. Dazu muss der Haushalt vor dem Haushaltsjahr aufgestellt werden.
Tagesmütter bekannt zu machen ist eher Sache des Landkreises. Leistet der das nicht, muss die Stadt etwas schaffen.
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FC-Mühldorf-Vorstand Ingo Möschl wollte wissen, wie die Kandidaten die Erreichbarkeit der Stadt von außen verbessern wollen, die nach seiner Ansicht unter aller Sau ist.
Stefanie Rothkäppl wollte wissen, ob Mühldorf einen Integrationsbeauftragten bekommen wird.
IHK-Mitarbieter Karl Roth wollte wissen, wie sie es sich vorstellen, trotz der hohen Schulen etwa ein Hallenbad bauen zu wollen.
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Für Dr. Georg Gafus hatte der Bau einer Realschule oberste Priorität. Kann der Landkreis das nicht leisten, wollte er sie mit städtischen Mitteln bauen.
Ein Integrationsbeauftragter ist besonders jetzt nötig, wo das Gefängnis zum Abschiebegefängnis umgewidmet wurde.
A94 und Bahn gäbe es längst, wenn man die B12 ausgebaut hätte. Er würde die Isentaltrasse fallen lassen und die B12 ausbauen - Wichtiger ist aber der Ausbau der Bahnstrecke.
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Stefan Lasner verfolgt die Linie der CSU und will alle Kanäle nach oben nutzen um die Projekte schnellstmöglich auszubauen. Ein Zwischenrufer wollte wissen, warum sie das nicht schon längst gemacht haben.
Er ist für die Einführung eines Integrationsbeauftragten. Der Bau eines Hallenbades würde Platz schaffen für ein Parkhaus. Über den Bau kann erst nach einem Kassensturz entschieden werden.
Investiert werden muss aber, weil andernfalls Stillstand eintritt.
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Andreas Seifinger wollte erst sehen, was das Vermögen der Stadt wert ist. Erst dann kann ermessen werden, wie weit sich die Stadt verschulden kann. Ein Kassensturz allein reicht nicht.
Wenn er eine Realschule fordert, kann das auch ohne Baumaßnahmen in vorhandenen Räumen geschehen. Trotzdem forderte er den Bau eines Parkhauses, das den Kunden der Mühldorfer zu Gute kommt. Das Parkdeck hat für ihn Priorität.
Um den Bau von Autobahn und Bahn voran zu treiben, müssen alle Kräfte in der Region gebündelt werden.
Nach genauerer Prüfung ist sicher auch die Einführung eines Integrationsbeauftragten denkbar.
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Es muss Druck gemacht werden, um die A94 fertiggebaut zu bekommen, meinte Karin Zieglgänsberger. Gleiches gilt beim Ausbau der Bahnstrecke. Mehr Möglichkeiten haben Kommunalpolitiker in Mühldorf nicht.
Auch sie war für einen Integrationsbeauftragten wenn so eine Funktion notwendig ist.
Bei 22 Millionen Euro Schulden kann man nicht investieren. Geld, das man nicht hat, kann man nicht verteilen! Mit dieser Aussage tat sie sich zwar keinen Gefallen, wollte aber auch nichts versprechen, was sie später nicht halten können. Da ist sie lieber die Dumme als die Unehrliche!
Tatsächlich stehen viele Investitionen an, die nicht verschoben werden können. Auch dafür ist viel Geld nötig. Wenn nach all dem noch Geld übrig bleibt, ist auch sie für den Bau eines neuen Hallenbades. (Applaus)
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Marianne Zollner erachtete einen Integrationsbeauftragten für notwendig.
Die A94 hat Günther Knoblauch stark voran gebracht. Nun gilt es so viel wie möglich Geld aus dem aufgestockten Verkehrshaushalt für den Fertigbau zu bekommen. Günther Knoblauch wird das schon anschieben! Der Bau der Bahnstrecke nach Tüßling kostet die Stadt etwa 2 Millionen Euro.
Trotz Investitionen konnte die Stadt dank der vielen Steuern Schulden abbauen. Gerade weil ein Hallenbad von den Stadtwerken gebaut wird, die die niedrigen Zinsen nutzen können. Und schließlich nutzt ein Hallenbad jetzt. Die Schulden kann man später zahlen.
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Stadtrat Markus Saller wollte wissen, wie sich die Kandidaten Mühldorf im Jahr 2020 vorstellen. Wohin soll sich Mühldorf entwickeln?
Matthias Kraft wollte konkreter wissen, wie dann der Stadtplatz aussehen soll.
Hubert Wagner wollte wissen, wie die Renovierung der Kirchen aussehen soll.
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Marianne Zollner wollte Mühldorf nicht unbegrenzt wachsen lassen, trotzdem aber Flächen für Wirtschaft und Wohnen bereitstellen. Der Stadtplatz wird auch weiter ein schöner historischer Stadtplatz sein mit einem schöner gebauten Gebäude an Nr. 58.
Die Kirchenrenovierung ist schwierig umzusetzen.
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Karin Zieglgänsberger wollte vorrangig Baulücken schließen und erst einmal das Verkehrskonzept an die heutige Situation anpassen. Der Stadtplatz wird weiter Zentrum bleiben. Allerdings soll hier ein Branchenmix für Attraktivität sorgen. Die gesamte Innenstadt soll zum Lebensraum werden und nicht nur dem Einkaufen dienen.
Um die Kirchenrenovierung zu erreichen muss man einfach immer wieder Druck machen.
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Auch Andreas Seifinger wollte die Kirchen schnellstmöglich renovieren. Für die Entwicklung der Stadt wollte er einen Mittelweg finden, der die historisch Substanz erhält aber nicht jeden Stein an historischer Stelle fixiert hält. Die Innenstadt muss lebendig bleiben, allerdings muss nicht jede Seitengasse eine Handelsstraße sein.
Darüber hinaus soll sich Mühldorf in Handel, Handwerk und Wohnen gesund entwickeln.
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Stefan Lasner will alle Kräfte bündeln um die Kirchen zu sanieren.
Der Stadtplatz soll Zentrum bleiben, dazu gehören auch die Seitengassen. Daneben soll ein zweites Zentrum im Norden entstehen.
Auch Lasner wollte zunächst die Bebauung verdichten und erst dann neue Flächen erschließen. Dazu muss für die Bürger freie Fahrt sein. Da muss man sich etwas einfallen lassen.
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Dr. Georg Gafus will den Stadtplatz bis 2020 frei von Autos haben, wo Künstler ihren Platz haben...
Er forderte einen neuen Flächennutzungsplan, im Zuge dessen die Entwicklung der Stadt festgelegt wird. Vorrang vor der Außenentwicklung hat die Innenentwicklung. Nun hat man ja nicht einmal einen Platz für ein Sportzentrum gefunden. Weiter so wie bisher geht’s nicht.
Natürlich liegen ihm die Kirchen am Herzen, die er natürlich sanieren will.
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Henni Pascoe wollte wissen, wie die Kandidaten die Stadt barrierefrei machen wollen und ob sie Hausbesitzer am Stadtplatz bei Renovierungen unterstützen wollen?
Die nächste Frage war nach der Ausgestaltung des Sportzentrums für den FC Mühldorf.
Nadja Lengenfelder wollte konkret wissen, wie die furchtbare Verkehrssituation in Mühldorf verbessert werden könnte.
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Dr. Georg Gafus war für den barrierefreien Ausbau der Stadt. Die Stadt unterstützt Hausbesitzer mit 90.000 Euro wenn sie ihre Fassade renovieren. Das ist ein problematisches Thema.
Beim Sportzentrum würde er eine große Lösung für alle Vereine bevorzugen auch wenn er die Vereine lieber in der Stadt verteilt sehen würde. Und Nadja Lengenfelder empfahl er öffentliche Verkehrsmittel.
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Stefan Lasner befürwortete den barrierefreien Aus- und Umbau. Die finanzielle Unterstützung renovierungswilliger Hausherrn sah er positiv, wenn auch unterfinanziert. Ein Sportgelände für den FC Mühldorf wollte er in einem Gespräch am Runden Tisch suchen.
Parkplätze entstehen dort, wo jetzt das Hallenbad steht. Zur Not wird dort ein Parkdeck gebaut.
Vorrang hat aber die Regelung des Verkehrs im Mühldorfer Süden und an der Friedhofsstraße unter Umständen mit der Ostspange.
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Auch Andreas Seifinger sah die Notwendigkeit der Entlastung der Nord-Süd-Verbindung. Das ginge auch über Altmühldorf.
Für die Barrierefreiheit wollte auch er sich gern einsetzen. Für die Unterstützung sanierungswilliger Hausbesitzer wollte er auch die Städtebauförderung ins Boot holen.
Um ein Sportgelände zu finden sollten alle Vereine mithelfen. Das ist nur gemeinsam zu schaffen.
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Karin Zieglgänsberger will genauso Barrierefreiheit, die sicher Vorrang hat vor dem Bau eines Hallenbades. Derzeit läuft die Prüfung, inwieweit Anwohner an Sanierungsmaßnahmen beteiligt werden müssen. Ein Stadtratsgremium ist damit beauftragt, ein Sportgelände zu finden. Erst wenn dieses Ergebnis bekannt ist, können Entscheidungen getroffen werden.
Die Verkehrssituation ist das Ergebnis einer verfehlten Infrastrukturpolitik. Eine Lösung kann es kurzfristig nicht geben.
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Marianne Zollner wollte die Europastraße so schnell wie möglich bauen um die Mößlinger Straße zu entlasten. Eine Osttangente mit ihren vielen Brücken wird zu teuer und nicht so viel Entlastung bringen wie gewünscht.
Das Gespräch über das Sportgelände wird ständig verschoben weil vermutlich die CSU auf eine göttliche Eingebung wartet. Eine Lösung muss aber her, nur nicht an der Rennbahn, wo viele Vereine betroffen wären. Sie präferiert deshalb den Ausbau des Geländes in Altmühldorf. Die Sanierungskosten alle 20 Jahre muss man sich halt leisten.
Die Barrierefreiheit ist nicht so einfach zu entscheiden, weil nicht alle Behinderten die gleichen Hindernisse umgehen müssen.
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Klaus Reichelt fragte, ob die Stadtgespräche weitergehen sollen.
Jutta Bauernfeind wollte wissen, ob das Konzept weiter verfolgt wird, das Anwesen Stadtplatz 58 für großflächigen Einzelhandel zu nutzen.
Und Holger Nagl wollte wissen, ob sich die Kandidaten selbst eine Haushaltsdefizitgrenze auferlegen würden.
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Die Stadt kann den Schuldenabbau auch ohne solche Deckel schaffen meinte Marianne Zollner. Stadtplatz 58 soll weiter für großflächigen Einzelhandel genutzt werden und die Stadtgespräche werden auch weiter stattfinden, wenn auch in anderer Form.
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Auch Karin Zieglgänsberger wollte die Stadtgespräche fortführen und den gesamten Stadtplatz einbinden. Stadtplatz 58 erfordert einen Architektenwettbewerb und weiteres Verhandeln und die Schulden abbauen wollte auch sie ohne formelle Verschuldungsobergrenze schaffen.
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Auch Andreas Seifinger wollte sich kein Korsett anlegen lassen und die Schulden so abbauen. Auch er war für die Nutzung von Stadtplatz 58, weil die Stadt davon profitiert. Das kann auch durch mehrteilige Nutzung des Gebäudes geschehen. Zunächst muss allerdings das Gift aus dieser Diskussion heraus.
Und die Stadtgespräche wollte auch er weiterführen.
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Auch Stefan Lasner wollte die Stadtgespräche fortführen, die ungeahnte Potentiale zu Tage fördern können. Für Stadtplatz 58 wollte er ein vernünftiges Flächenkonzept in einem Gespräch mit der Bürgerinitiative entwickeln. Schulden abbauen will er trotz weiterer Investitionen.
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Auch Dr. Georg Gafus wollte die Stadtgespräche fortführen und kritisierte den Umgang mit der Bürgerinitiative. Stadtplatz 58 ist ein Denkmal, das erhalten werden muss. Es könnte auch für Künstler oder für Gastronomie genutzt werden. Ein Schuldenkorsett hat sich der Stadtrat längst auferlegt, sich nur nie daran gehalten. So kam es zum gegenwärtig aufgeblähten Haushalt.
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In einer Schlussrunde sollten die Kandidaten den Zuhörern noch einmal ihre Standpunkte darlegen.
Dazu sollten sie drei eigene Eigenschaften erklären und ihrem Sitznachbarn etwas für den 16. März wünschen.
Sie ist menschenfreundlich und zäh und kerngesund, meinte Marianne Zollner und warb für ihr Wahlprogramm. Karin Zieglgänsberger wünschte sie den Einzug in den Stadtrat und dort gute Zusammenarbeit.
Karin Zieglgänsberger ist zielstrebig und verantwortungsbewußt aber auch ungeduldig. Andreas Seifinger wünschte sie Politiker zu werden, der das Wohl der Mühldorfer im Auge hat. Damit warb sie für ihr Programm, das Miteinander vor Polarisierung und Einbeziehung vor Ausspielung setzt. Und zu jung ist sie auch nicht, dafür bestens qualifiziert.
Andreas Seifinger wünschte Stefan Lasner den Einzug in den Stadtrat und sich Bürgermeister zu werden. Er ist im richtigen Alter, in der Wirtschaft gut vernetzt und offen für Impulse. Er möchte die Mühldorfer Erfolgsgeschichte fortschreiben.
Stefan Lasner wünschte Dr. Georg Gafus gute Zusammenarbeit im Stadtrat. Er ist leistungsstark und zuverlässig und weiß, was Verantwortung bedeutet. Dazu will er Potentiale heben und miteinander umsetzen. Gemeinsam will er den Erfolgskurs der Stadt fortsetzen.
Dr. Georg Gafus ist politisch erfahren, engagiert und ein aufrechter Mensch, der sich vor die Verwaltung stellt und seine Entscheidungen vertritt. Marianne Zollner wünschte er alles Gute, egal ob sie Bürgermeisterin wird oder er.
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Damit schloss Gerhard Richter die Diskussion und vermerkte launisch, einer der fünf wird nach dem 16. das alles umsetzen können, was sie nun vorgestellt haben.
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Zusammenfassend ist festzustellen, dass kaum Wirtschaftsthemen besprochen wurden und der Veranstalter deshalb keine Antworten erhalten hat auf seine Anliegen. Die Kandidaten haben größtenteils bekannte Positionen dargelegt. Neues war kaum zu hören, eine Diskussion unter den Kandidaten fand nicht statt.
Dr. Georg Gafus machte seinen Vorteil als Mitglied im bisherigen Stadtrat dadurch zunichte, dass er viele Ereignisse der Vergangenheit kritisierte, ohne jedoch Konzepte für die Zukunft zu präsentieren. Ob aber Marianne Zollners „Weiter so wieGünther Knoblauch“ die Zuhörer überzeugt hat, wird abzuwarten sein.
Jedem Wähler sei geraten, sich die Kandidaten perösnlich anzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen. Diesen Rat haben diesmal über 150 Zuhörer befolgt. Es wäre gut, wenn zu den nächsten Diskussionsveranstaltungen wieder so viele kommen würden.
35 Bürgergespräch der CSU in Aschau: Das wollen Bürgermeisterkandidatin Gertraud Reiser und ihr Team 8:50
Zu einem etwas ungewöhnlichen Termin lud Bürgermeisterkandidatin Gertraud Reiser die Kandidaten der CSU und die Bürger der Gemeinde Aschau ins Hofcafe nach Howaschen, nur ein paar Meter neben der Stadtgrenze von Waldkraiburg.
Sie ist seit 28 Jahren verheiratet stellte sich die 53-jährige Mutter von vier erwachsenen Kindern vor. Die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin bildete sich nach ihrer Hochzeit zur Bürokauffrau weiter, zur Buchhaltungsfachkraft und zur Bilanzbuchhalterin.
In dieser Zeit unterstützte sie ihren Gatten beim Aufbau der Firma, in der sei seit 2003 zuständig ist für den Einkauf und die Buchhaltung.
Daneben steht sie dem Ortsverband Aschau der CSU vor, dem Gartenbauverein und ist im Ausschuß des Musikvereins Aschau aktiv.
1996 haben sie die Aschauer Bürger erstmals in den Gemeinderat gewählt, wo sie seit 2008 dritte Bürgermeisterin ist. In Bauausschuß, Personalausschuß und als Jugendreferentin arbeitet sie seither in der Gemeinde mit, etwa bei der Gestaltung des Ferienprogramms.
Diese Vita zeigt, Aschau liegt ihr am Herzen. Deshalb bewirbt sie sich nun um das Amt des Bürgermeisters. Dann will sie sich weiter zielstrebig, vorausschauend und mit Konzept für ihre Heimatgemeinde engagieren, einer Gemeinde, in der 3.000 Einwohner in 37 Ortsteilen zuhause sind.
Mit über 200 Gewerbebetrieben und dem Industriegebiet auf über 170 Hektar Fläche steht Aschau sehr gut da. Das hat dazu geführt, dass in den zurückliegenden Jahren die Trinkwasserversorgung neu gebaut werden konnte, dass die MÜ 25 und eine Kinderkrippe mit 24 Plätzen gebaut und eingeweiht werden konnte und das Bebauungsgebiet „Sonnenfeld“ ausgewiesen wurde.
Aktuell stehen einige Sanierungen an: Die alte MÜ 25 etwa und mehrere Ortsdurchfahrten und Zufahrten zu Anwesen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Wiederbelebung des Bereiches rund ums Rathaus. Dazu hat es bereits Initiativen gegeben, die der Bürgermeister allerdings nicht weiterverfolgt hat. Trotzdem wollen sie gemeinsam miteinander in die Zukunft gehen.
Gertraud Reiser erklärte, zusammen mit ihrem Team steht sie für die konsequente Einbindung der Bürger in die politische Arbeit in der Gemeinde. Sie will sachlich informieren und so den Bürgern die Möglichkeit eröffnen, sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden.
Leider konnte die Ortsumgehung nicht angepackt werden, weil die Planung noch nicht ausgereift war und deshalb den Ort beinahe entzweit hätte. Nur weil Geld da ist, muss man so etwas ja nicht gleich anpacken.
Weiter verfolgen will sie die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie. Das begünstigen schon die moderaten Hebesätze für die Gewerbesteuer, die auch so bleiben werden. Damit ist Aschau weiter für die Ansiedlung von Firmen attraktiv.
Durch den Bau der MÜ25 hat sich die Verkehrsanbindung sehr verbessert. Nun muss die Beplanung des Industriegebiets in Angriff genommen werden. Dadurch wird klar, welche Grundstücke belastet sind und welche verkauft und bebaut werden können. Dann entsteht auch Klarheit über den Bedarf an Ausgleichsflächen.
Innerorts müssen weitere Flächen für die Ansiedlung junger Familien erschlossen werden. Das muss allerdings in einem Tempo vor sich gehen, das die Bürger nicht überfordert.
Gertraud Reiser möchte für alle Aschauer ein lebenswertes Umfeld mit funktionierender Nahversorgung, einem lebendigen dörflichen Leben mit Arzt, Apotheke, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Ein Schlafort soll Aschau nicht werden!
Dazu gehört die Frage nach der Regelung des Verkehrs, die zu bearbeiten man aber die Fertigstellung der A94 abwarten sollte, die sicher die Situation stark verändern wird.
Eingeführt werden sollte ein beitragsfreies Vorschuljahr. Das ist die Gemeinde den jungen Familien einfach schuldig.
Gertraud Reiser plädierte für Sicherheit und Ordnung und eine nachhaltige Verkehrspolitik mit dem Ausbau von Geh- und Radwegen, die zu einem Netz zusammengeführt werden sollen.
Um das alles zu schaffen, ist ein gutes Team nötig.
Da Aschau jetzt mehr als 3.000 Einwohner hat, wird der neue Gemeinderat zwei Sitze größer. Zudem müssen sieben ausscheidende Germeinderäte ersetzt werden. Das möchte sie mit ihrer guten jungen Truppe angehen, die im Durchschnitt 40 Jahre alt ist. Mit fünf Frauen auf der Liste ist hier auch Ausgewogenheit gegeben.
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Gertraud Reiser stellte die Kandidaten vor, von denen einige nicht anwesend waren.
Sie selbst kandidiert auf Platz 1 der Liste.
Michael Niedersüß auf Platz 2 kennt in Aschau jeder. Der ledige dreifache Familienvater ist Kraftfahrzeugmeister und schon lange im Gemeinderat.
Auf Platz 3: Daniela Reingruber. Die 35-jährige verheiratete Mutter von zwei Kindern ist von selbständige Landschaftsarchitektin, aber doch eher Hausfrau und Mutter ihrer Kinder. Sie kandidiert zum Gemeinderat und zum Kreistag.
Lorenz Salzeder auf Platz 4 ist angehender Landwirtschaftsmeister und Betreiber der Biogasanlage, die wir vor einigen Monaten vorgestellt haben.
Christian Weyrich auf Platz 5 ist 35, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der gebürtige Unterfranke ist durch Heirat nach Aschau gekommen und inzwischen vollständig integriert. Von Beruf ist er Polizeibeamter und Diplom-Verwaltungsfachwirt.
Auf Platz 6, Thomas Wintersteiger. Auch er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Als selbständiger Hersteller von Kunststoffprodukten ist er in zahlreichen Vereinen aktiv. Er möchte helfen, die positive Entwicklung Aschaus fortzusetzen.
Michael Schebesta auf Platz 7 ist stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes der CSU und Schatzmeister der JU. Von Beruf ist er Elektromeister. Verheiratet ist der 28-jährige nicht, dafür aber aktives Mitglied in mehreren Vereinen.
Auf Platz 8 kandidiert Gabi Reiter. Die 47-jährige ist unter anderem Friseurmeisterinn Anti-Aging-Fachfrau und Medizinproduktberaterin. Sie ist verheiratet, stellvertretende Ortsvorsitzende der CSU und Mitglied in mehreren Vereinen.
Sebastian Balhuber auf Platz 9 ist 23 und ledig. Der Student der Produktionstechnik ist aktives Mitglied im Musikverein.
Der 56-jährige Ernst Doleschal auf Platz 10 vertritt die reifere Generation. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist Nachrichtentechnik-Ingenieur. Außerdem ist er Schatzmeister des CSU-Ortsverbandes, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Mitglied mehrerer Vereine.
Maria Asanger ist 27, seit 10 Jahren in der JU und seit 6 Jahren in der CSU. Sie ist Köchin und Hauswirtschafterin und Mitglied im Trachtenverein und im Sportverein.
Auf Platz 12 Karl-Heinz Jekler. Der 46-jährige Vater von zwei Kindern ist Diplom-Verwaltungsfachwirt und Vorsitzender des Sportvereins Aschau.
Michaela Meyer auf Platz 13 betreibt in Aschau einen eigenen Getränkehandel. Sie ist jung und ledig....
Gerhard Preintner ist verheiratet und hat drei Kinder. Als Labortechniker und Nebenerwerbslandwirt vertritt er den Ortsteil Haselbach.
Der erfahrenste auf Platz 15: Siegfried Oswald. Der 64-jährige Vater von drei Kindern war Oberstleutnant bei der Bundeswehr und ist jetzt Vorstand der KSK in Aschau. Er würde gern wieder in den Gemeinderat einziehen.
Den Schluss machte Georg Oberbacher auf Platz 16. Der verheiratete Elektriker und Nebenerwerbslandwirt hat ebenfalls drei Kinder und ist unter anderem im Ausschuß des Musikvereins tätig.
Als Ersatzkandidaten treten an: Franz-Xaver Niedersüß, Matthias Bruckeder und Matthias Emmerer.
Mit diesem jungen Team wollen sie Aschau in die Zukunft führen und dabei nach ihrem Motto handeln: (O-Ton 39:04:03 –Brauchtum pflegen und erhalten – Traditionen fortführen....)
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Abschließend stellten sich Thomas Einwang und Georg Wimmer vor, die um Unterstützung bei der Wahl zum Kreistag warben. Sie wollten ihre tägliche Erfahrung als Bürgermeister und Stadtrat auch im Kreistag einbringen. Und schließlich warb Gertraud Reiser auch um die Unterstützung ihrer Kreistagskandidatur, der von Daniela Reingruber und von Lorenz Salzeder. Gemeinsam möchten sie Aschau im Landkreis bestmöglich positionieren.
36 Wahlkampfauftakt der Mühldorfer Grünen mit Bürgermeisterkandidat Dr. Georg Gafus 9:00
„Ungustiös“ nennt sich das Duo, als das sich die Huber-Buam Andreas und Florian präsentieren – also die Söhne von UWG-Landratskandidaten Peter Huber aus Schwindegg. Sie sind seit einiger Zeit mit selbst geschriebenen Liedern musikalisch und bei den Grünen politisch unterwegs.
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Der Einladung waren so viele Gäste gefolgt, dass das kleine Gastzimmer in Fischbergers Terrassencafe zu klein wurde und einige Zuhörer stehen mussten. Gekommen waren Stadtrat Oskar Rau, Landratskandidatin Cathrin Henke, Kreismuseums-Leiterin Dr. Susanne Abel, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und einige Stadtratskandidaten, sogar ein Vertreter der Piraten.
Ortsvereinsvorstandssprecher Bernhard Wagner freute sich über das große Interesse an so einem ungewöhnlichen Termin, am Samstag Abend. Mit dieser Veranstaltung wollten sie in die heiße Phase des Wahlkampfes starten und baten die Besucher, die Ideen der Grünen weiter zu verbreiten.
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Fünf Stimmberechtigte Mühldorfer waren bei seiner Nominierung im Raum, nun waren es fast vier Mal so viele, freute sich Bürgermeisterkandidat Dr. Georg Gafus. Er freute sich auch, dass die Musikgruppe so kurzfristig bereitgestanden ist. Um so mehr, als mit Andi Huber der jüngste Kandidat auf der Grünen Kreistagsliste dabei war.
Schon bei der letzten Wahl kandidierte er um die Funktion des Bürgermeisters. Stattdessen zog er in den Stadtrat ein, wo ihn Oskar Rau stark unterstützte. Damals steigerten sie die Zahl der grünen Sitze um 100%. Das möchten sie diesmal wieder erreichen und die Zahl grüner Stadträte von zwei auf vier steigern.
(O-Ton Während die Frühstarter bereits im Dezember ihre Plakate aufgestellt haben, von denen jetzt nicht mehr viel zu hören ist, läuft die Grüne Wahlkampfmaschine jetzt richtig warm. )
Entscheidend ist aber immer, was am 16. März dabei herauskommt.
Die Menschen in Mühldorf haben die Wahl zwischen „weiter mit der großen Koalition aus CSU, SPD und UWG“ oder einem Reformkurs zu mehr Grün, zu mehr Bildung und Schule vor Ort.
Dr. Georg Gafus kritisierte die Untätigkeit schwarzer Landräte und Bürgermeister beim Ausbau der Infrastrukturprojekte. Wie es möglich ist, dass sie 70 Jahre lang trotzdem immer wieder gewählt wurde, konnte er nicht verstehen.
Während sie nun große Versprechungen machen, bleiben wichtige Projekte vor Ort auf der Strecke! So ein Projekt ist eine Realschule - für ihn das dringendste Projekt!
Mühldorf ist nämlich die einzige Kreisstadt in Oberbayern ohne eigene Realschule. Und Mühldorf ist der einzige Landkreis in Bayern mit nur zwei Realschulen. Damit steht der Landkreis schlechter da, als Anfang der 60er Jahre festgelegt wurde, als man je 50.000 Einwohner eine Realschule bauen wollte. Im Landkreis Mühldorf kommt auf 55.000 Einwohner eine Realschule.
Die Realschule in Waldkraiburg ist mit 1.400 Schülern die größte in Bayern, obwohl Fachleute nicht müde werden, zu betonen, dass eine optimale Realschule 600 Schüler besuchen. Das alles geht im Landkreis auf Kosten langer Schulwege und hoher Schulwegskosten. Ein Bildungsskandal ersten Grades!
Sogar dann, wenn auf lange Sicht das dreigliedrige Schulsystem fällt und Real- und Mittelschulen zusammenwachsen, muss jetzt in Mühldorf eine Realschule eingerichtet werden! Geschieht das nicht, haben Schüler in Mühldorf geringere Bildungschancen wie anderswo in Bayern.
Schafft der Landkreis das nicht, würde er als Bürgermeister alles daran setzen, eine Realschule mit städtischen Mitteln zu realisieren. (O-Ton Alle anderen Projekte müssen da hinten anstehen!)
Eine Abstimmung im Kreisrat hat es darüber schon gegeben. Damals haben die Mühldorfer Kreisräte der CSU durch Abwesenheit geglänzt. Nur eine Kreisrätin, die auch im Mühldorfer Stadtrat sitzt, hat für den Antrag der Grünen gestimmt. Vermutlich deshalb wurde sie nicht für die Wahl zum Bürgermeister nominiert...
Auch wenn Günther Knoblauch viel für die Stadt geleistet hat, ist die Fläche nicht mehr da, auch weiterhin so viel zu gestalten. Die Stadt stößt an ihre Grenzen. Dem Goldesel der Kommunen, die Umwandlung von Agrar- zu Bauland, geht langsam das Futter aus! Außerdem muss ohnehin der Flächenfraß eingegrenzt werden.
Platz für ein Sportzentrum war schon nicht mehr zu finden, so dass Günther Knoblauch die Anlage in Altmühldorf als alternativlos bezeichnet hat. Auch C&A in Stadtplatz 58 war für ihn alternativlos. H&M so zu bauen war auch alternativlos. So Politik zu machen geht gar nicht.
Der Rückzug von C&A aus Mühldorf verdiente Dr. Georg Gafus‘ Respekt. Die Firma hat sich ja auch Offenheit und Fairness auf die Fahnen geschrieben, eine Vorgehensweise, die es in Mühldorf nicht gegeben hat.
Das hat auch der Stimmzettel des Bürgerbegehrens gezeigt, der den Stimmberechtigten keine Wahl gelassen hat. Da konnte niemand ernsthaft mit Nein stimmen. Das war nah an der Wählertäuschung.
Er ist der einzige Bürgermeisterkandidat, der sich dafür einsetzt, das „Denkmal Stadtplatz 58“ zu erhalten. So, wie bei H&M darf es nicht mehr laufen.
In der Folge ging Dr. Georg Gafus umfangreich und in vielen Details auf die Vorgänge im Stadtrat im Vorfeld des Bürgerentscheids und auf die Diskussion um den Sonntagsschutz und um den Verkauf des Feuerwehrfahrzeugs ein und kritisierte sowohl Bürgermeister Knoblauch als auch die Kollegen im Stadtrat, denen er Desinteresse und Abnickertum vorhielt. Er kritisierte auch den fehlenden Platz im Sitzungssaal, der Zuhörern keine Sitzplätze bietet. Er will sich für einen Umzug des Stadtrates in einen größeren Raum einsetzen und so das Interesse an der Arbeit des Stadtrates wecken. (39:04:14)
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(48:24:00 O-Ton Mühldorf braucht einen neuen Bürgermeister) Einen, der Erfahrung aus Stadt- und Kreistag mitbringt und nach dem Motto handelt: Erst die Menschen, dann das Kapital.
Sind die Interessen der Mühldorfer und die Interessen der Investoren nicht in Einklang zu bringen, hat die Lebensqualität der Mühldorfer Vorrang! (Applaus)
So bat er um das Vertrauen der Wähler sicherte ihnen zu, ein verläßlicher Partner zu sein.
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Da er bis dahin nichts über seine Pläne für die Zukunft erwähnt hatte, verwies er auf die „24 grünen Impulse“, die er auf einem Flyer zusammengefaßt hatte. Darunter sind etwa die Aufstellung des Haushaltsplans vor Beginn des Haushaltsjahres, die Umstellung der Haushaltsführung von der Kameralistik zur Doppik, die Umsetzung der Energiewende und das Ende des Gewerbesteuer-Wettlaufs mit Nachbarkommunen und damit das Ende des Wettbewerbs um die Ansiedelung neuer Unternehmen. Natürlich soll Mühldorf grün bleiben, der Stadtplatz verkehrsberuhigt werden und die Wirtschaft nach grünen und fairen Gesichtspunkten ausgerichtet werden. Die Mieten müssen begrenzt werden und bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden. Die Geiz- ist geil-Mentalität darf nicht unterstützt werden. ÖPNV und Radwegenetz müssen ausgebaut und besser vernetzt werden.
Dr. Georg Gafus will Innenentwicklung vor der Außenentwicklung. So hat er den Bau des Netto-Logistikzentrums immer skeptisch gesehen, das die Wasserversorgung Töging's gefährdet. Auf diese Gewerbesteuereinnahmen hätte man sicher verzichten können.
Die „24 grünen Impulse“ gipfeln in der Aussage: „Bildung, Bäume und Bauen mit Bedacht und Bürgerbeteiligung – damit Mühldorf Heimat bleibt.“
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Bernhard Wagner schloss die Veranstaltung und überreichte Bürgermeisterkandidat Dr. Georg Gafus einen Energiewender. Man stelle sich nur vor, man könnte sich alle neuen Kandidaten damit wenden....
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Ungustiös schloss den Grünen Wahlkampfauftakt ab und überließ den Abend der Diskussion mit den Gästen.
37 Grüner Wahlkampfauftakt von Landratskandidatin Cathrin Henke 9:50
Ungustiös“ nennt sich das Duo, als das sich die Huber-Buam Andreas und Florian präsentieren – also die Söhne von UWG-Landratskandidaten Peter Huber aus Schwindegg. Sie sind seit einiger Zeit mit selbst geschriebenen Liedern musikalisch und bei den Grünen politisch unterwegs.
Wen wundert‘s, dass sie in ihren Texten den Autobahnbau und viele andere gesellschaftliche Probleme thematisieren.
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Sie erlebt den Vater der Huber-Söhne im Kreistag ganz anders, als seine Söhne hier, schmunzelte Landratskandidatin Cathrin Henke über die Kandidatur von Andreas Huber auf der Liste der Grünen bei der anstehenden Wahl zum Kreistag. Schließlich kandidiert sie selbst gegen ihren Vater Peter Huber, der wohl aus Mangel an Alternativen zum dritten Mal für die UWG als Kandidat antritt.
Da der SPD-Kandidat sehr unbekannt ist und keine Kreistagserfahrung hat, wird die Wahl unter den drei Bewerbern Georg Huber, Peter Huber und Cathrin Henke wohl spannend werden.
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Sie selbst ist 52 Jahre alt und wohnt mit ihrer Viergenerationenfamilie auf einem Einödhof in der Gemeinde Unterreith. Sie selbst ist zwar in Nordrheinwestfalen aufgewachsen, hatte aber schon immer Bezug zur Region, die ihr zur Heimat geworden ist. Seit 1985 lebt sie ständig hier, wo ihr Mann eine Landwirtschaft betreibt. Zudem vermieten sie Ferienwohnungen.
2002 zog sie in den Kreistag ein und wurde nach dem tragischen Tod von Peter Sehorz zur Fraktionssprecherin gewählt. Auch wenn sie am äußersten Ende des Landkreises lebt, liebt sie die Arbeit im Kreistag, die ihr den Landkreis sehr viel näher gebracht hat. Auch wenn’s manchmal nervenaufreibend zugeht.
Die Grünen sind zu Viert im Kreistag und möchten bei der anstehenden Wahl gern zwei Sitze mehr ergattern – vier mehr wäre auch nicht schlimm! (Applaus 10:40:10)
Auch wenn sie so wenige waren, konnten sie einiges bewirken, freute sich Cathrin Henke.
Tatsächlich meint sie ihre Kandidatur sehr ernst. Sie sieht sich nämlich als sehr gute Alternative zum aktuellen Landrat Huber. (Applaus)
Als Rechtsanwältin bringt sie schon beruflich die Voraussetzungen mit, die sie zum Landrat befähigen. Seit 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Mediation im Bereich Trennung/Scheidung und im Bereich Wirtschaft, veranstaltet Kommunikationstraining und coacht Führungskräfte. Dieses Wissen ist auch in der Kommunalpolitik sehr wichtig, gerade auch, weil das nicht die Stärken des gegenwärtigen Landrates sind.
Wenn Landrat Huber vom familienfreundlichen Landkreis spricht, sollte man doch wissen, was er darunter versteht. Nach Ansicht der Grünen fehlt es hier an vielen Ecken: Es fehlen Kinderbetreuungsplätze für Kinder jeden Alters. Gerade in den Schulferien wissen berufstätige Eltern und Alleinerziehende oft nicht, wem sie ihre Kinder anvertrauen könnten.
Der Landkreis braucht auch gute Bildungschancen und Ganztagsangebote für alle Kinder. Die Grünen fordern seit Jahren ein Ganztagsangebot an der Förderschule. Gerade diese Kinder benötigen umfassende Betreuung und dürfen nicht nachmittags allein gelassen werden.
Tatsächlich steigt der Förderbedarf an allen Schulen ständig. Geht es so weiter, wird der Landkreis weder das Förderzentrum noch das Berufsförderungszentrum weiter finanzieren können.
Wie die Grünen in der Stadt Mühldorf, fordern auch die Grünen im Landkreis den Bau einer dritten Realschule. Die Notwendigkeit dazu hat ein Schulentwicklungsgutachten ergeben.
Dieses Gutachten hat auch ergeben, dass bei weiter rückläufigen Schülerzahlen langfristig zwei Mittelschulen werden schließen müssen: Gars und Buchbach. Die Grünen wollen aber die Schulen in den Dörfern halten.
Das Gutachten hat gezeigt, dass der Bau einer dritten Realschule im nördlichen Landkreis sinnvoll wäre. Die Grünen wollen eine dritte Realschule an eine Mittelschule andocken, entweder in Ampfing, in Neumarkt oder in Mühldorf. Denkbar wäre auch ein Kooperationsmodell wie von Mühldorf vorgeschlagen.
Wohin sich das alles entwickelt wird die Zukunft zeigen. Die Grünen gehen davon aus, dass das dreigliedrige Schulsystem nicht zu halten ist und einem zweigliedrigen Schulsystem oder Gemeinschaftsschulen wird weichen müssen. Dieses Thema gilt es weiter zu verfolgen und die Entwicklung der Schülerzahlen zu beobachten.
Der Weg zum familienfreundlichen Landkreis ist also noch weit, der für die Grünen die sorgenfreie Verbindung von Familie und Beruf bedeutet.
Während man früher die Kinder am besten bei den Eltern aufgehoben gesehen hat, denken die Grünen, sie sind am besten dort aufgehoben, wo sie sich wohl fühlen und sich am besten im sozialen Umfeld entwickeln können.
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Ein weiteres Thema: Mit viel Aufwand wurde das Seniorenpolitische Konzept entwickelt. Das gilt es nun umzusetzen und den Landkreis durch neue seniorenfreundliche Wohnkonzepte für ältere Menschen attraktiv zu gestalten.
Seit sie im Kreistag ist, steht das Thema Schulbusse und ÖPNV auf der Tagesordnung. Ihre Forderung nach Verbesserung der Schulbussituation blieb weitgehend ungehört.
Auch beim ÖPNV fordern die Grünen seit Langem bessere Koordination und Abstimmung auf die Anforderungen der einzelnen Gemeinden und Schulen. So viele halb- oder ganz leer fahrende Busse wie derzeit müssen wirklich nicht sein.
Nun wurde eine externe Firma mit der Erarbeitung eines Konzepts beauftragt, das natürlich einiges kosten wird. Vielleicht macht das ja Sinn und spart Kosten bei den Schulbussen.
Natürlich unterstützt sie die Energiewende: Der Windatlas für den Landkreis hat einige Flächen aufgezeigt, auf denen man Windkrafträder errichten könnte. Trotzdem schaffen es Umweltminister und Landrat nicht, gegen den BeSchluss von Ministerpräsident Seehofer von der selben Partei, im Landkreis Windkrafträder zu errichten.
Weder Umweltminister Dr. Marcel Huber noch Landrat Georg Huber haben sich zu diesem Thema jemals geäußert, die doch sonst so vehement die Energiewende fordern. (O-Ton )
Den Windatlas hat wohl der Wind verweht!
Auch wenn wir durch den Inn von der Wasserkraft profitieren, müssen wir alles Möglichkeiten ausschöpfen, die Energiewende umzusetzen. (O-Ton 29:01:00 Das vermisse ich total! – Applaus)
Gentechnik lehnte Cathrin Henke generell ab, konnte aber im Kreistag nicht erreichen, dass der Landkreis zum gentechnikfreien Landkreis erklärt wurde.
Nun stimmte die CSU im Bundestag gegen den Antrag der Grünen, in Brüssel gegen die Zulassung der gentechnisch veränderten Maissorte 1507 zu stimmen. In Brüssel haben sie sich enthalten und damit die Zulassung ermöglicht. Während sie im Bundestag zustimmen, lehnen sie die Gentechnik in Bayern ab! Das ist nicht ehrlich, das kann’s nicht sein.
Nur Lippenbekenntnisse gibt’s von der CSU auch beim Thema Flächenverbrauch. Täglich werden bayernweit über 18 Hektar der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen.
Da muss sich auch die Stadt Mühldorf den Spiegel vorhalten lassen. Und was im Isental passiert, ist schlicht schockierend. Dort sind plötzlich sogar die Autobahnbefürworter erschrocken.
Als Landrätin wird sie da ein besonderes Auge drauf werfen.
Zum Flächenverbrauch trägt auch der Ansiedlungswettbewerb der Gemeinden bei, der unbedingt gestoppt werden muss, weil er nur zu immer neuen Gewerbeflächen führt. Der Wettbewerb und damit die Erschließung immer neuer Gewerbegebiete wird nämlich mit dem Bau der Autobahn stark zunehmen.
Um die dann rückläufigen Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinden auszugleichen fordern die Grünen schon lang eine Reform des Steuersystems.
Landrat Huber wollte einen Landschaftsschutzverband gründen und für die Bereitstellung von Ausgleichsflächen einen Flächenpool einrichten. Beides haben die Gemeinden abgelehnt – eine krachende Niederlage für Landrat Huber, die aus mangelhafter Darstellung und Begründung resultiert. Beide Maßnahmen will sie umsetzen, wenn sie zum Landrat gewählt wird. Um so mehr, als dafür viele Fördergelder zu bekommen sind.
Dieses Beispiel zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt und den Gemeinden dringend verbessert werden muss. Nur gemeinsam können die großen Aufgaben der Zukunft angepackt werden, zu denen auch die Finanzen gehören.
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Ein weiteres Thema, das unbedingt umgesetzt werden muss ist der Bau einer Gedenkstätte im Mettenheimer Hart. Es kann nicht sein, dass der Staat jahrzehntelang diskutiert und nicht in der Lage ist, die Geschichte dieses Ortes zu würdigen. Dabei ist allen klar, dass etwas passieren muss!
Tatsächlich gibt es im Landkreis jede Menge Konzepte und Pläne. Sie müssen nur umgesetzt werden.
Für das alles bat sie um die Stimmen der Zuhörer und versprach, die Anliegen der Zukunft gemeinsam mit den Bürgern des Landkreises in Angriff zu nehmen.
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Bernhard Wagner dankte Cathrin Henke und überreichte ihr als Symbol für immer wiederkehrende Themen ein Quietsch-Entchen. So oft man es unter Wasser drückt, es kommt immer wieder nach oben!
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Ungustiös schloss die Veranstaltung ab.
38 Einweihung des Bürgerbüros von MdB Julia Bartz in Haag 8:20
Ein modernes beleuchtetes Schild weist auf den Eingang auf der Rückseite des Gebäudes an der Wasserburger Straße in Haag hin, in dem Julia Bartz ihr Bürgerbüro eingerichtet hat.
An diesem Nachmittag war dort aber an Arbeiten nicht zu denken.
Schon am Eingang lud ein Gästebuch dazu ein, seine Glückwünsche zu hinterlassen.
Um das nicht im erwarteten Trubel tun zu müssen, hingen sie das Kruzifix schon mal auf, das sie schon vorher hatten segnen lassen.
Nach und nach kamen alle, die in CSU, JU, FU, im Landkreis und in der Marktgemeinde etwas zu sagen haben. Dazu Bürgermeister, Bürgermeisterkandidaten, Mitarbeiter, Freund und Bekannte. So viele, dass das kleine Büro zu klein wurde.
Auf dem pinkfarbenen Chefsessel konnte ohnehin niemand mehr Platz nehmen.
Etwas später kam Bundestagskollege Stephan Mayer dazu.
Als auch Pater Bednara da war, den Julia Bartz noch aus dem Gymnasium als „coolen Typen“ in Erinnerung hatte, machte sie vom Vorrecht der Jugend Gebrauch und setzte sich über alle Konventionen hinweg:
Deshalb begrüßte sie die Gäste nicht in hierarchischer sondern in chronologischer Reihenfolge, also in der, in der sie in ihrem Leben aufgetreten sind. Das teilte sie in vier Akte:
(O-Ton Der erste Akt trägt die Überschrift....)
Angefangen hat alles im Ortsverband der JU in Haag. Dort hatte man sie aufgefordert, der CSU beizutreten. Das nahm sie gleich in Angriff und trat der CSU in Maitenbeth bei, wo man sie mit offenen Armen empfing und intensiv unterstützte.
Dann hat sie bei der Frauenunion in Haag viele starke Frauen und engagierte Kommunalpolitikerinnen kennengelernt und sie sich zum Vorbild genommen.
Zweiter Akt:
Als Spitzenkandidatin der Frauenunion Oberbayern trat sie zur Bundestagswahl an. Dafür dankte sie Frauenunions-Kreisvorsitzender Ilse Preisinger-Sontag. Außerordentlicher Dank galt Staatsminister Dr. Marcel Huber, der immer seine schützende Hand über sie gehalten hat.
Akt drei: Der Wahlkampf Oder: Ein Sommer mit Claudia Hausberger.
Da Dr. Marcel Huber war in ganz Bayern unterwegs war, Stephan Mayer, Alfred Lantenhammer und Dr. Martin Huber in zwei Landkreisen, war sie zusammen mit Claudia Hausberger nur im Landkreis Mühldorf unterwegs. Da hat sie keinen Infostand und keine Veranstaltung ausgelassen. Sie war überall! (Applaus)
Da gab es zahlreiche Höhepunkte an Infoständen und Veranstaltungen und die Aussage von Ilse Preisinger-Sontag: (O-Ton Mei Julia, du hast ja so gar keine Chance!!!)
Trotzdem gabs einen vierten Akt: (Neu im Amt)
Aus „keine Chance“ wurde ein sensationelles Ergebnis für die CSU und aus einer hoffnungsvollen Kreistagskandidatenanwärterin eine Bundestagsabgeordnete und (O-Ton lieber Stephan, aus Deiner ehemaligen Praktikantin eine neue Kollegin!)
Sie freute sich, dass sie im Bundestag immer auf ihn zukommen kann, wenn sie einmal Probleme hat... Damit bat sie ihn um kollegiale Zusammenarbeit und dankte Bundeswahlkreisgeschäftsführer Walter Göbl und Christa Obermeier für die sehr gute Zusammenarbeit bisher.
Ihr neues Büro in Berlin leitet Andrea Wonker, die auf Grund ihrer 14-jährigen Erfahrung im Bundestag fast blitzartig ihr Büro organisiert hat.
Bei der Vorbereitung ihrer ersten Rede im Deutschen Bundestag hat sie ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter Fabian Basten kompetent unterstützt.
Die Stellung in Haag hält ihre Christina Nikolaus, die auch Ansprechpartner für die Bürger im Landkreis ist. (O-Ton Ikea-Regale... )
Neu im Team ist Kreis-Schatzmeister Franz Schmidt, der ihr organisatorisch zur Seite stehen wird.
Mit dem Dank für die bisherige Unterstützung bat sie Landrat Georg Huber um sein Grußwort.
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Er könnte fast ihr Vater oder sogar Großvater sein, schmeichelte Landrat Georg Huber. So selbstbewußt, wie sie sich eben vorgestellt hat, war er sicher, dass sie noch einen weiten Weg vor sich hat.
Auch wenn unsere Region mehrere Abgeordnete im Deutschen Bundestag vertreten, sind es doch nur Stephan Mayer und Julia Bartz, die von hier stammen und die Region auch verstehen.
Nur auf Grund eigenen Erlebens können sie in Berlin die Unterstützung einfordern, die die Menschen hier brauchen. Dazu wünschte er ihr für die Zukunft alles Gute und freute sich auf die nächste Rede im Bundestag.
(O-Ton Ich wünsch mir nur, dass die Zusammenarbeit zwischen Dir und Stephan homogen ist..... )
Die örtliche Politik wird alles unternehmen, sie bestmöglich zu unterstützen, zum Wohl der Bürger in der Region.
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MdB Stephan Mayer gratulierte Julia Bartz zu diesem repräsentativen Büro. In Berlin arbeiten sie sehr vertrauensvoll zusammen, wo sie in sehr interessante Ausschüsse entsandt wurde. Es gehört schon etwas dazu, wenn man als Neuling gleich in so renommierte Ausschüsse geschickt wird.
Das zeigt auch, dass die CSU-Landesgruppe den jungen Abgeordneten viel zutraut.
Und wenn sie nun zu Zweit sind, heißt das, dass sie noch mehr Schlagkraft bekommen und noch mehr erreichen werden als bisher.
Kaum ein Landkreis ist in Landtag und Bundestag so hervorragend vertreten wie Mühldorf. Das muss zwangsläufig Vorteile bringen!
Sicher versteht sich auch Julia Bartz als Dienstleister für die Bürger, so wie er das seit 11 Jahren sieht. Deshalb ist es von Vorteil, wenn Julia Bartz nun ein Bürgerbüro in Haag eröffnet und damit Präsenz in einer Region zeigt, die bisher kaum persönlichen Kontakt mit Bundestagsmitgliedern hatte. Trotz aller Technik ist nämlich der persönliche Kontakt noch immer sehr wichtig.
Damit wünschte er Julia Bartz viel Vergnügen bei der Arbeit und viel Erfolg.
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Pater Bednara segnete sich sein Weihwasser selbst und damit das Bürgerbüro von Julia Bartz.
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Damit schickten sie sich an das Fäßchen Weißbier anzuzapfen. Dabei sollte der erfahrene Kommunalpolitiker Georg Huber helfen.
Das erwies sich aber als nicht so einfach.....
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Mit vereinten Kräften gelang es aber doch und sie konnten auf das Bürgerbüro anstoßen.
Vorher freute sich aber der Haager Bürgermeisterkandidat Dr. Winfried Weiß darüber, dass Julia Bartz das Büro in Haag eröffnet hat. Er hieß sie hier herzlich willkommen.
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Während immer mehr Gäste kamen, genossen sie das gute Weißbier und die gute Gesellschaft und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
39 Abschlussfeier am BSZ - Ein weiterer Jahrgang Fachleute für die Region 11:00
Der neue Leiter des Beruflichen Schulzentrums, Oberstudiendirektor Max Heimerl konnte die ebenfalls neue Bundestagsabgeordnete Julia Bartz, der neue Landtagsabgeordnete Dr. Martin Huber und die neue geschäftsführende Bürgermeisterin der Stadt Mühldorf, Ilse Preisinger-Sontag in der Aula des Beruflichen Schulzentrums begrüßen. Gut, dass wenigstens der Landrat der selbe ist, wie bisher: Georg Huber! ?
Sie alle und zahlreiche Vertreter von Ausbildungsbetrieben, die Eltern und natürlich die Absolventen konnte der stellvertretende Schulleiter Erich Lohwasser herzlich in der Aula des Schulzentrums begrüßen, die auch noch immer die selbe ist, wie seit 50 Jahren.
Neu zusammengesetzt war auch die Schulband, die diesmal ohne Unterstützung von Studiendirektor Thomas Löhner die Abschlussfeier eröffnete.
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Studiendirektor Erich Lohwasser war stolz darauf, dass Felix Neumann von der Band die Musik selbst geschrieben hatte. Er hieß die Gäste diesmal sehr innovativ bei der Abschlussfeier willkommen und begann mit den Absolventen, dann den Eltern, den Vertretern der Ausbildungsbetriebe und begrüßte schließlich die Ehrengäste, zu denen auch noch Florian Loserth für die IHK hinzugestoßen war.
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Das war eine fulminante Begrüßung, meinte Landrat Georg Huber und freute sich über die neuen Gesichter unter den Ehrengästen.
Er zitierte Konfuzius, der gemeint hatte, der Mensch verschönere sein „eigenes Ich“ durch Bildung. Aus der Bildung resultiert Selbstbewußtsein, Selbstachtung und Selbstsicherheit. In der Runde sah er viele strahlende und stolze junge Menschen, die alle einen wichtigen Schritt in Richtung eines erfolgreichen Lebens getan haben. Sie haben sich durchgebissen und die Herausforderungen der Ausbildungszeit gemeistert und damit ein solides Fundament für ihr Berufsleben gelegt.
Landrat Huber gratulierte herzlich zu ihren Abschlüssen und hoffte, dass sie in der Schule viele Freunde gefunden haben und Erinnerungen an schöne Momente mit in die Zukunft nehmen können. Allen denen, die zum Erfolg beigetragen haben, galt sein besonderer Dank – Angefangen von den Familien über die Ausbilder und die Lehrkräfte bis hin zu den Prüfern. Sie alle haben sie nach Kräften unterstützt.
Sie sollten nun aber nicht aufhören zu lernen sondern sich zu innovativen Fachkräften weiterbilden, mit der Zeit gehen und offen bleiben für Veränderungen. Die ganze Region braucht sie, die sie die Zukunft der gesamten Gesellschaft sind.
Dazu wünschte er ihnen alles Gute und Gottes Segen.
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Bundestagsabgeordnete Julia Bartz meinte, es braucht ab und zu ein Innehalten und Nachdenken über das Erreichte um zu erkennen, wie weit man es schon gebracht hat. Dies war so ein Tag für über 100 frisch gebackene Fachleute, die nun die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn haben. Nun stehen ihnen alle Wege für die Zukunft offen.
Allen Absolventen und besonders denen, die mit Staatspreisen oder Staatsurkunden ausgezeichnet werden, gratulierte sie herzlich. Sie alle können so stolz auf sich sein, wie sie es ist. (O-Ton Weiter so...)
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Mit Widerwillen erinnerte sich MdL Dr. Martin Huber an die vielen Male, als er in seiner eigenen Schulzeit mit dem Spruch „Ohne Fleiß kein Preis“ zum Lernen angehalten worden war. Wie aktuell er dennoch ist, zeigen die vielen erfolgreichen Absolventen im Auditorium.
Ihr Wissen und Können ist die Grundlage für die Entwicklung der gesamten Region. Da sie so breit ausgebildet wurden, stehen ihnen nun alle Wege offen.
Damit das so weitergeht, stellt der Freistaat Bayern auch weiterhin mehr als ein Drittel des Haushalts für die Bildung bereit – mehr als 17 Milliarden Euro. Nur mit so gut ausgebildeten Fachleuten kann Bayern weiter so erfolgreich sein, wie es heute ist.
Sie alle können nun ihren Beitrag dazu leisten, die Region stark zu halten, die schon jetzt eine Säule im Erfolg Bayerns ist.
Er gratulierte allen zu ihren tollen Abschlüssen und dankte all denen, die sie auf dem Weg dahin unterstützt haben.
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Während erst Tags darauf die Olympischen Winterspiele begannen und alle Sportler ihre Prüfungen noch vor sich haben, haben sie alle sie schon hinter sich, freute sich IHK Gremiumsvorstandsmitglied Florian Loserth. Dazu gratulierte er allen Absolventen herzlich im Namen des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf.
Sie alle haben bewiesen, dass sie den Herausforderungen ihrer Berufe gewachsen sind und ihr Wissen und Können erfolgreich einsetzen können.
Er würdigte die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten im Dualen Ausbildungssystem, das die weltweit besten Ausbildungsergebnisse erbringt. Er würdigte auch den Anteil der Prüfer, ohne die die Ausbildung ihr Ergebnis nicht beweisen würde.
Nachdem er unterstrichen hatte, wie wichtig es ist, dass Betriebe durch die Ausbildung eigenen Nachwuchses selbst dafür sorgen, dass sie auch in Zukunft qualifiziertes Personal haben, sicherte er den Absolventen die besten Berufschancen zu. Erfolg werden sie aber nur haben, wenn sie die zahlreichen Weiterbildungmöglichkeiten nutzen. Dazu wünschte er ihnen viel beruflichen und privaten Erfolg.
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Auch Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl blickte auf die Olympischen Spiele nach Sotschi, wo Leistung in Medaillen gemessen wird. Hier an der Schule sind sie alle Sieger und erhalten Medaillen in Form von Abschlusszeugnissen.
Diese Zeugnisse bescheinigen ihnen, dass sie den Anforderungen des Berufslebens gewachsen sind, über Fachkenntnisse und Sozialkompetenz verfügen, über Flexibilität, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Einsatzbereitschaft. So haben sie nun einen Meilenstein auf ihrem Weg erreicht. Dazu gratulierte er im Namen der ganzen Schule.
Allen starken Partnern, die sie auf dem Weg hierher begleitet haben, dankte Max Heimerl, den Ausbildungsbetrieben, den Eltern und den Lehrkräften. Sogar dem Landkreis und Landrat Georg Huber galt sein Dank, der als Sachaufwandsträger für die bestmögliche Ausstattung sorgt und sogar hier die ganze Schule für 22 Millionen Euro fast neu baut.
Wenn sie nun den Schlüssel für ihre Zukunft in Händen halten, können sie damit viele Türen öffnen und viele neue Wege einschlagen. Sie können im Betrieb Karriere machen oder weiter zur Schule gehen. Da können sie nämlich sogar noch einen akademischen Abschluss erreichen.
Sie können alles schaffen, dürfen nur nicht aufhören zu Lernen.
Wenn Henry Ford gesagt hat, die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht im Labor sondern im Klassenzimmer, dann haben sie gemeinsam an der Zukunft des ganzen Landes gearbeitet. Nun sind sie alle stolz auf sie. Und so freute er sich auf die folgende Siegerehrung.
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Zunächst überreichten Landrat Georg Huber und Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl die Staatspreise für herausragende Leistungen.
Mit 1,0 abgeschlossen hat Tanja David ihre Ausbildung zur Industriekauffrau.
Ebenfalls mit 1,0 abgeschlossen hat Melanie Weber im selben Beruf.
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Alle weiteren erhielten eine Staatsurkunde:
Mit 1,14 schloss Helena Ostapiv ihre Ausbildung zur Industriekauffrau ab.
Ebenfalls Industriekauffrau wurde Teresa Unterhuber, die ihre Ausbildung zur Industriekauffrau auch mit 1,14 abschloss.
Den selben Notendurchschnitt im selben Ausbildungsberuf erzielte Laura Widmann.
Den Beruf der medizinischen Fachangestellten erlernte Stefanie Mittermaier und erzielte einen Notendurchschnitt von 1,20.
Den Beruf der Bürokauffrau erlernte Jennifer Asanger und erreichte einen Notendurchschnitt von 1,22.
Industriekauffrau wurde Verena Edmaier und erreichte einen Schnitt von 1,42.
Ebenfalls Industriekauffrau wurde Teresa Nützl. Auch sie erzielte 1,42.
Industriekauffrau wurde auch Nina Schönwetter mit einem Durchschnitt von ebenfalls 1,42.
Und schließlich Verena Huber. Sie erlernte den Beruf der Bankkauffrau und erzielte dabei einen Notendurchschnitt von 1,50.
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Nach einem gemeinsamen Foto lockerte die Schulband die Feierstunde auf.
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Schülersprecherin Tanja David war froh, es endlich geschafft zu haben. Blickt sie zurück, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Sie haben zwar jetzt einen soliden Grundstück, müssen aber trotzdem weiter lernen. Am Ziel sind sie noch lange nicht.
Im Namen aller Absolventen dankte sie allen, die sie in den zurückliegenden zweieinhalb Jahren unterstützt und begleitet haben. Besonders dankte sie den Lehrkräften und den Ausbildern.
Beinahe gerührt dankte sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, die sie ins Herz geschlossen hatte. Ihnen wünschte sie viel Glück und Erfolg und hoffte, dass sie all die Ziele erreichen, die sie sich für ihr Leben vorstellen.
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Nun erhielten sie Klasse für Klasse ihre Zeugnisse aus den Händen von Oberstudiendirektor Maxmilian Heimerl. Das nahm geraume Zeit in Anspruch.
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Abschließend lud die Schule die Gäste zu Kaffee und Kuchen, den die Hauswirtschaftsabteilung beigesteuert hatte.
40 Und gewonnen hat der FC Bayern! - Das U14-Turnier des FC Mühldorf 7:00
Aus Unterhaching und aus Ried im Innkreis, aus Salzburg und aus Fürth, aus Ingolstadt und aus Regensburg, aus Graz, aus Burghausen und gleich zwei aus München waren Mannschaften zum U14-Turnier in die Halle an der Mühldorfer Mittelschule gekommen um den Internationalen VR-Bank-Cup auszuspielen. Natürlich war auch der FC Mühldorf dabei.
Den ganzen Tag lang feuerten die zahlreichen Zuschauer die Nachwuchskicker an und verfolgten die Spiele nach den bisherigen Hallenspielregeln.
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Kaum verwunderlich, dass die Gastgeber den renommierten Gästen nicht so besonders viel entgegenzusetzen hatten und schon vor dem Viertelfinale ausgeschieden waren.
Gerade als wir in die Halle kamen, ging's zwischen dem TSV 1860 München und der Spielvereinigung Unterhaching um den Einzug ins Finale.
Sportreferent Sepp Wimmer, zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag und FC-Vorstand Ingo Möschl verfolgten die Spiele mit distanzierter Miene – Mühldorf war ja im Turnier schon nicht mehr vertreten.
dass die Hoffnungen der Vereine es ernst meinten, zeigte so manche harte Aktion, für die die Schiedsrichter Zeitstrafen verhängen mussten. Die Nachwuchskicker des TSV 1860 setzten sich nach einem spannenden Spiel gegen Unterhaching durch und zogen so ins Finale ein.
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Im zweiten Halbfinale standen sich FC Bayern und Jan Regensburg gegenüber. Das war eine klare Sache. Die Nachwuchsmannen des FC Bayern entschieden die Partie klar für sich und standen damit im Finale gegen den TSV 1860 München. Das Endspiel sollte also ein Münchner Derby in der Mühldorfer Halle werden
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Das Spiel um Platz 3 zwischen Jan Regensburg und der Spielvereinigung Unterhaching war heiß umkämpft und sah das bessere Ende bei Jan Regensburg. Keine der beiden Mannschaften wollte Vierter werden und so musste der Schiedsrichter eine ganze Reihe Fouls ahnden.
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Bei abgedunkelter Halle und im Scheinwerferlicht stellte der Hallensprecher die Spieler der Finalteilnehmer vor. Er begann mit dem TSV 1860 München
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Die Bayernspieler liefen in den Trikots auf, die auch die Großen tragen – weiße Hemden und braune Hosen.
Das Spiel war eine klare Angelegenheit: Die Blauen hatten gegen die Roten kaum eine Chance, so sehr sie sich auch abmühten.
So hieß der Sieger am Ende FC Bayern. Und auch wenn man das als selbstverständlich annimmt, waren es doch hier die U14-Kicker des Vereinsweltmeisters und das Ergebnis deshalb nicht von vornherein selbstverständlich.
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Zur Siegerehrung konnte Helmut Laggerbauer zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag und Sportreferent Sepp Wimmer begrüßen. Er dankte allen Mannschaften für ihre Teilnahme, den Schiedsrichtern und allen Helfern bei der Durchführung des Turniers.
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Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag dankte dem FC Mühldorf für die viele Arbeit, die in der Durchführung dieses Turniers steckt und besonders für die intensive Jugendarbeit. Sie dankte auch der VR Bank Mühldorf-Burghausen für die Unterstützung der Veranstaltung.
Sie ist zwar keine Expertin, meinte Ilse Preisinger-Sontag, die Jungs aus Deutschland und Österreich hätten aber tolle Leistungen abgeliefert. Sie war stolz auf sie alle.
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Sie schritten zur Siegerehrung.
Den 12. und letzten Platz belegte die Mannschaft des gastgebenden FC Mühldorf.
Die elftplatzierten Grazer waren schon unterwegs nach Hause.
Platz 10 ging an den FC Josko Ried.
Platz 9 belegte die Mannschaft des FC Ingolstadt 04. Die Mannschaftsführer dankten artig für die Einladung gratulierten den Siegern.
Auf Platz 8 landeten die Nachwuchsfußballer des SV Wacker Burghausen.
Platz 7 belegten die Nachwuchskicker aus Fürth.
Auf Platz 6: Die Regionalauswahl Südbayern des Bayerischen Fußballverbandes.
Platz fünf ging an Red Bull Salzburg.
Auf Platz vier die Verlierer des kleinen Finales, die Spielvereinigung Unterhaching.
Den Pokal für Platz drei überreichte zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag an den SSV Jan Regensburg.
Den Pokal für den zweiten Platz konnte sie dem TSV 1860 München überreichen.
Die Turniersieger vom FC Bayern erhielten neben dem Pokal auch einen kleinen Ball.
Abschließend zeichneten sie den besten Torschützen vom SSV Jan Regensburg mit einer Trophäe aus und den besten Torwart, der nach Ansicht der Betreuer von der Regionalauswahl Südbayern kam. Der beste Spieler war nach Meinung der Trainer ein Spieler von Red Bull Salzburg.
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Damit wünschte Helmut Laggerbauer allen Mannschaften einen guten Start in die Rückrunden und einen guten Heimweg.
41 "Neues aus der Anderwelt" - Surreale Kunst von Eduard Sommer in der Studiogalerie im Haus der Kultur - Die Vernissage 9:30
Ein bisschen eine schillernde Figur ist er schon, dieser Eduard Sommer aus Niederbergkirchen, der derzeit seine Werke in der Studiogalerie im Waldkraiburger Haus der Kultur zeigt. Mit einem eigenen Tonstudio, einem Fotostudio und nun mit Computerkunst ist er seit vielen Jahren in vielen Bereichen künstlerisch erfolgreich.
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Eduard Sommer ist Mitglied im Kunstverein und so war es Aufgabe von Kunstvereins-Vorsitzendem Gernot Sorgner, seine Werke zu interpretieren und in die Ausstellung einzuführen. Da er sehr der traditionellen Malweise zugetan ist, waren alle Gäste der Vernissage neugierig, wie er sich diesem Thema nähern würde.
Sicher nicht nur deshalb kamen so viele Gäste zur Vernissage von Eduard Sommers Ausstellung „Neues aus der Anderwelt“. Sogar Landrat Georg Huber ließ es sich nicht nehmen, die Gäste selbst zu begrüßen.
Er freute sich, unter den Zuhörern Waldkraiburgs Kulturreferentin Margit Roller begrüßen zu können und Erhartings Bürgermeister Georg Kobler.
Diese Ausstellung ist etwas ganz Besonderes, weil auch der Künstler ein ganz Besonderer ist – freute sich Landrat Huber. Eduard Sommer ist bei jeder Vernissage im Landratsamt dabei, wie auch viele andere Mitglieder des Kunstvereins, einer Gruppe, die zusammenhält und dafür sorgt, dass die Kreativität im Landkreis nicht ermattet.
Mit seinen 61 Jahren ist er eigentlich noch ein ganz junger Kerl, freute sich der Landrat über den gebürtigen Mühldorfer Eduard Sommer, der sich auch als Musiker und Fotograph einen Namen gemacht hat. Tatsächlich schaut er noch sehr jung aus!
Ursprünglich hatte er etwas g’scheites gelernt und war Bankkaufmann. Damit teilt er das Schicksal des Politikers: Beide haben in der Öffentlichkeit nicht das beste Ansehen!
Er war in der Bank aber nicht nur Kundenberater sondern auch Ausbildungsleiter und Prüfungsleiter bei der IHK.
Seine künstlerischen Vorbilder sind Salvador Dali, Max Ernst und Miro. Seit 2009 befaßt er sich mit dem digitalen Malen.
Landrat Huber sah viel Realismus in den Bildern, verstand aber die Kunst nicht, die in ihrer monumentalen Größe auch monumentale Räume erfordert. Deshalb war er neugierig auf die Interpretation der Werke von Landkreis-Kunst-Chef Gernot Sorgner, den er herzlich begrüßte.
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Es war nicht ganz einfach für Gernot Sorgner, der auch der Meinung war, für diese Bilder müsste der Raum noch viel größer sein.
Wenn Eduard Sommer von sich sagt, er wäre Surrealist, dann muss man erst einmal nachforschen, was das überhaupt ist. Wenn heute vieles als surreal bezeichnet wird, ist der Surrealismus doch eine Kunstrichtung, die nach dem ersten Weltkrieg entstanden ist, nach dem Zweiten aufgehört hat und erst jetzt als „Postmoderne“ wieder mehr Beachtung findet.
Wenn Eduard Sommer arbeitet, ist seine Leinwand der Monitor, die Farbpalette das Graphik-Tablett und sein Pinsel ein Malstift. Wie er das alles genau macht, vermochte Gernot Sorgner nicht zu erklären und auch nicht nachzuvollziehen.
Er selbst sagt, er nimmt verschiedene graphische Elemente und setzt sie neu zusammen. Angeblich kann man damit sogar malen!
Jedenfalls ist das ein sehr schwieriger Prozess, der am Ende zu diesen Bildern führt.
Am Anfang stehen jedoch unglaublich viele Gedankengänge, die viele Deutungsmöglichkeiten bieten. Er versucht, durch die Verwendung von Vertrautem Unvertrautes zu schaffen und damit Verunsicherung zu erzeugen. Aus dieser Verunsicherung enstand auch der Surrealismus, der Nachfolger des Dadaismus war.
Der Franzose André Breton wollte den Dadaismus überwinden und Realität und Vernunft hinter sich lassen. Er wollte in eine andere Welt eintauchen, in eine Traumwelt. Diese Traumwelt entsteht beim Malen ohne dass der Künstler vorher weiß oder gar plant, was er malen will.
Genau so arbeitet Edi Sommer: Auch er beginnt irgendwo und sieht dann, was dabei entsteht.
Surreal bedeutet also „über der Realität stehend“. Es ist ein Eingriff in die Traumwelt, in eine Welt über unserem Bewußtsein. Das kann jeder selbst erleben, wenn er über seine eigenen Träume nachdenkt.
Edi Sommer hat einen starken Hang zu den surrealen Künstlern: Salvador Dali, Max Ernst und Miro, deren Werke in vielen Wohnzimmern hängen.
Dali wollte die Zuschauer irritieren und hat deshalb seine Werke photographisch echt gemalt. Er zwingt damit die Betrachter, sich selbst Gedanken zu machen. Ähnlich Miro: Er hat intuitiv gemalt und so Bilder geschaffen, die nicht in der realen Welt zu finden sind.
Sehr interessant sind auch die Werke von Max Ernst, der den Automatismus erfunden hat und spontan unter AusSchluss des Denkens Kompositionen geschaffen, die heute weltweit bestaunt werden.
Wenn Edi Sommer sagt, er malt Geschichten, dann sind sie für Außenstehende trotz seiner Erklärungen verschlossen. Er deutet nur einzelne Punkte aus seinem Innersten an und überlässt die Interpretation dem Betrachter der dann vor der Frage steht, kann ich selbst surreal weiterdenken?
(O-Ton Der Surrealismus beruht .... zweckfreie Spiel des Denkens)
Eduard Sommer sammelt wie bei einem Kinderspiel einzelne Begriffe und setzt sie zu einer neuen Geschichte zusammen. Das macht er mit der neuen digitalen Technik.
Um seine Werke zu verstehen, braucht man viel Zeit. Die Bilder selbst geben dazu nur Andeutungen und Hilfen. Den Rest überlässt er dem Betrachter.
Damit gratulierte Gernot Sorgner Eduard Sommer zu seinen Werken.
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Eduard Sommer freute sich über die vielen Besucher, über Landrat Georg Hubers Begrüßung und Gernot Sorgners Würdigung. Er dankte seinen Models für ihre Begleitung und seiner Gattin Marianne für die tatkräftige Unterstützen.
Er hoffte, dass er die Betrachter mit seinen Bildern in seine phantastische Welt des Surrealismus entführen kann und eröffnete damit die Ausstellung.
Diesem offiziellen Teil wollte er aber noch etwas Hinzufügen: Mit seinen Werken bewegt er sich in Parallelwelten, in denen es Schattensammler gibt, die etwa Kurschatten sammeln und diese zu Energie recyceln. Die dort, in der Parallelwelt, sind uns also weit voraus. Solche Gedanken wälzt er, wenn er seine Werke gestaltet, erläuterte Eduard Sommer die Methode, nach der er seine Bilder gestaltet.
Damit wünschte er den Besuchern einen schönen Abend und lud zu einem Gläschen Wein ein.
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Eduard Sommers Ausstellung „Neues aus der Anderwelt“ ist in der Studiogalerie im Haus der Kultur in Waldkraiburg noch bis 7. März zu sehen.

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Dallmayr, Advent 2009