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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 14/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
76 Mühldorf wählt Marianne Zollner - Stimmen und Eindrücke von der Stichwahl 13:00 14
Knapp zwei Wochen waren seit dem Kommunalwahlsonntag vergangen, an dem keiner der fünf Mühldorfer Bürgermeisterkandidaten die erforderlichen 50% der Stimmen auf sich hatte vereinigen können. So mußten Marianne Zollner von der SPD und Karin Zieglgänsberger in die Stichwahl am 30. März.
Während Marianne Zollner die zwei Wochen verlängerten Wahlkampf ruhig hatte vorbeigehen lassen und so darauf vertraute, daß die Mühldorfer nun ja schon wissen, worum’s in der Stadt geht, bemühte sich Karin Zieglgänsberger an den beiden Samstagen noch einmal den Wählern ihre und die Standpunkte der Freien Mühldorfer zu vermitteln.
Da ging es dann einmal mehr um das Gesprächsklima im Stadtrat, um Stadtplatz 58 und die vielen weiteren Themen wie das neue Sportgelände für den FC Mühldorf und die Verkehrssituation. Noch einmal hat sich Altlandrat Erich Rambold für Karin Zieglgänsberger eingesetzt.
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Lockerer gings bei der SPD zu. Da genossen die Passanten Kaffee und Kuchen, Kinder ließen sich schminken oder sich einen Luftballon binden.
Frau Zollner, was haben Sie in den letzten zwei Wochen noch gemacht? (O-Ton)
Da kam auch Andreas Seifinger vorbei, der es nicht in die Stichwahl geschafft hatte. Er hatte wohl schon ein Glückwunschgeschenk dabei? (O-Ton)
Also nicht für Marianne Zollner? (O-Ton)
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Karin Zieglgänsberger kam noch kurz vorbei um Marianne Zollner alles Gute für den Wahltag zu wünschen. Eine sympathische Geste!
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Nach einem Schwätzchen mit Gottfried Kirmeier und SPD Ortsvorsitzendem Thomas Enzinger haben wir sie gefragt, was sie für ein Gefühl hat nach zwei Wochen Verlängerung. (O-Ton)
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Damit war auch die Verlängerung des Wahlkampfes zu Ende und es wurde ernst.
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Der Stichwahlsonntag war einer dieser Bilderbuchsonntage, der die Leute hinauszieht in die Natur. Das hatten sich wohl auch viele Mühldorfer gedacht und sind den Wahllokalen fern geblieben.
Und das hatte sich auch Marianne Zollner gedacht und war schon um 8 Uhr früh an der Wahlurne. Dann wollte sie sich den ganzen Tag nicht blicken lassen.
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So saßen die Wahlhelfer ziemlich allein wie hier in der Grundschule in Mühldorf und warteten auf den 18-Uhr-Gong.
Es war so weit und Stadträtin Anneliese Hohenester öffnete die Urne. Das Auszählen begann und die Spannung stieg.
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Den weiteren Abend haben wir mit vielen anderen im Haberkasten verfolgt.
Das erste Ergebnis sah Karin Zieglgänsberger klar vorne.
Nach 13 von 29 Stimmbezirken hatte sich das aber gedreht und Marianne Zollner hatte einen klaren Vorsprung.
Auch nach 22 der 29 Stimmbezirke – das gleiche Bild.
Mit allen möglichen Kommunikationsmitteln meldeten die Beobachter den Verlauf der Auszählung nach draussen.
24 von 29 Stimmbezirken: Thomas Enzinger schaute genau nach.
Dann kam das Ergebnis des letzten Stimmbezirks und die SPD Leute wollten gar nicht mehr aufhören zu applaudieren.
Klara-Maria Seeberger hatte Luftballons vorbereitet und so erwarteten alle die Ankunft der neu gewählten Bürgermeisterin.
Die ersten Gratulationen galten aber Sepp Wimmer, der durch die Wahl von Marianne Zollner wieder in den Stadtrat einziehen kann. (O-Ton )
Wirst Du wieder Sportreferent? (O-Ton)
(O-Ton Knoblauch )
Ilse, Du hattest mit sechseinhalb Monaten als amtierende Bürgermeisterin gerechnet. (O-Ton)
Hat die Zeit Spaß gemacht? (O-Ton)
Marianne Zollner übernimmt schon am 1. April die Amtsgeschäfte. Hast Du die Übergabe bereits vorbereitet? (O-Ton)
Karin, zwar nicht Bürgermeisterin aber doch ein sehr beachtliches Ergebnis erzielt? (O-Ton )
Das Votum der Bürger gibt Dir eine starke Position im Stadtrat. (O-Ton)
Worum wird’s im Stadtrat gleich zu Beginn gehen? (O-Ton)
Und dann wird’s in sechs Jahren richtig?! (O-Ton)
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O-Ton Georg Gafus
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O-Ton Seifinger
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O-Ton Saller
Und in 12 Jahren habt Ihr wieder eine Chance. O-Ton Saller
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O-Ton Lasner
Wie wäre es ausgegangen, wenn die CSU eine Wahlempfehlung abgegeben hätte? (O-Ton)
Treten Sie in sechs Jahren wieder an? (O-Ton)
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O-Ton Tom Enzinger
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Dann kam die neue Bürgermeisterin mit ihrem Ehemann und zog zum Geläut der Glocken in den Innenhof des Haberkastens ein.
Natürlich wollten ihr alle gratulieren und sich mit ihr fotografieren lassen.
Freude kam auf als Sissi Schätz aus Haag anrief um mitzuteilen, daß auch sie dort die Stichwahl gewonnen hat und damit zwei Vertreterinnen der SPD in die Rathäuser einziehen können.
Karin Zieglgänsberger gratulierte Marianne Zollner, die die Gratulation für dieses starke Ergebnis zurückgab.
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Marianne, herzlichen Glückwunsch zur Wahl. Es ist doch noch ziemlich knapp ausgegangen. (O-Ton)
Und jetzt hast Du einen Tag Zeit, Dein Leben neu zu ordnen. (O-Ton)
Während die Unterlegenen den Haberkasten verließen, feierten die Sieger mit ihren Gästen noch eine ganze Zeit. All zu spät durfte es allerdings nicht werden, weil am nächsten Tag wirklich viel zu tun war....
77 Kommandantenversammlung der Feuerwehren im Landkreis - Hochwasser verursacht mehr Einsätze 14:40
Einen Tag nach der Kommunalwahl waren die meisten Bürgermeister in Feierlaune – und viele der Feuerwehrleute ein bißchen müde von ihrer Wahlhelfertätigkeit am Vortag.
Kreisbrandrat Karl Neulinger hatte die Kommandanten der Feuerwehren diesmal in die Gemeindehalle nach Aschau eingeladen, die groß genug ist, allen Platz zu bieten.
Neben den Kommandanten aller Feuerwehren im Landkreis und der Kreisbrandräte aus den umliegenden Landkreisen war eine große Zahl verbundener Organisationen vertreten: Das Landratsamt, die Polizei, das THW, das BRK, die Integrierte Leitstelle und sogar die Bundeswehr. Neben den Bürgermeistern war auch Landrat Georg Huber, stellvertretende Landrätin Eva Köhr, Staatsminister Dr. Marcel Huber und der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes, Alfons Weinzierl gekommen.
Karl Neulinger hieß die Gäste mit einem Video willkommen das das ehrenamtlichen Engagement und die Pflege der Tradition hoch leben ließ.
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Karl Neulinger begrüßte die Kommandaten, die Gäste und besonders die Bürgermeister, denen er zur Wahl gratulierte.
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Bevor sie in die Tagesordnung eintraten, gedachte Feuerwehrpfarrer Martin Garmeier der Verstorbenen des vergangenen Jahres.
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Ein Musikvideo sorgte für andere Gedanken.
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Aschau’s Bürgermeister Alois Salzeder freute sich die Kommandanten in seiner Heimatgemeinde zu Gast zu haben. Nachdem er die Gemeinde als „Industriegemeinde mit ländlichem Charme“ beschrieben - und an Papst Benedikt’s Kindheit in Aschau erinnert hatte, wünschte er der Versammlung einen guten Verlauf.
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Staatsminister Dr. Marcel Huber überbrachte den Dank der Bayerischen Staatsregierung und bedauerte, daß er kaum mehr Zeit hat, selbst auszurücken.
Als Umwelt- und Wasserminister hat er gerade 2013 viel mit den Feuerwehren zu tun gehabt. Damals waren von 100.000 Helfern 78.000 Feuerwehrleute Tag und Nacht im Einsatz, Deiche zu sichern und Betroffenen zu helfen. Ihnen allen galt sein herzlicher Dank.
Zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband gibt es immer wieder Themen zu bearbeiten. Für die gute Zusammenarbeit dabei dankte er dem Landesfeuerwehrverband und allen Mitgliedern der Feuerwehren im Namen der gesamten Bevölkerung, die sich alle Zeit auf Ihre Hilfe verlassen kann. Er wünschte ihnen alles Gute fürs laufende Jahr und allzeit gute Rückkehr von allen Einsätzen.
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Alfons Weinzierl, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes, sah die Feuerwehren modern, engagiert und traditionsbewußt.
Während des Hochwassers im Juni 2013 haben die 78.000 Feuerwehrleute knapp eine Million Einsatzstunden geleistet, ergänzte er Dr. Marcel Huber.
Es ist das Aushängeschild der bayerischen Feuerwehren, daß knapp 100.000 Aktive praktisch auf Knopfdruck ausrücken um zu helfen. Jedes Jahr leisten sie über 260.000 Einsätze, täglich etwa 700.
Dann beschrieb er die Arbeit des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes, der unter Anderem die drei Landesfeuerwehrschulen unterhält und so für bestmögliche Ausbildung sorgt.
Er sicherte den Kommandanten zu, daß die Ausbildung dort so gut bleibt und keine Mehrkosten auf die Wehren zukommen.
Ministerpräsident Horst Seehofer war zunächst beruhigt, daß der Verband nur 2 Euro je Bürger investieren wollte. Daß das aber 25 Millionen Euro sind....
Alfons Weinzierl sicherte der Staatsregierung zu, die Synergieeffekte nutzen zu wollen, die sich etwa aus der vorhandenen Ausstattung des THW ergeben. Doppelinvestitionen sollen so vermieden werden.
Versicherungsleistungen, Sonderförderprogramme, das Fahrsicherheitstraining und das Erholungsheim gehören mit zum Leistungsumfang des Verbandes. Neu ist, daß diejenigen, die für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet werden, eine Woche kostenlosen Aufenthalt im Feuerwehrerholungszentrum in Bairisch Gmein erhalten.
Abschließend würdigte Alfons Weinzierl Karl Neulinger mit dessen Abschied in den Ruhestand eine Feuerwehrepoche im Landkreis zu Ende geht. Die Ergebnisse seiner 18 Dienstjahre werden sicher bei seiner Verabschiedung gewürdigt. Er dankte ihm herzlich für seine hervorragende Arbeit.
Allen Feuerwehrkameraden dankte er für ihren Dienst und hoffte, daß die Menschen im Landkreis immer spüren, daß sie für sie da sind.
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Wie bisher gibt es im Landkreis 73 Feuerwehren mit 3.613 Aktiven berichtete Kreisbrandrat Karl Neulinger im Rahmen seines Jahresberichts, genau so viele wie im Vorjahr. 245 Aktive sind inzwischen Frauen.
Über die Jahre gesehen sind die Feuerwehren derzeit personell gut aufgestellt. Da macht sich die Jugendarbeit bezahlt. Bemerkenswert der Anstieg der Zahl weiblicher Feuerwehrler.
Leicht rückläufig ist dagegen die Zahl der Jugendlichen.
Nach dem Abschluß des Kartellverfahrens haben die Feuerwehren wieder viele Fahrzeuge und Ausrüstung gekauft, die Karl Neulinger im Einzelnen vorstellte.
(42:28:19) So stieg die Zahl der Fahrzeuge der Feuerwehren im Landkreis von 218 auf 226.
Daneben haben die Feuerwehren zahlreiche Gebäude erweitert, renoviert oder neu gebaut.
Etwa 15 Lehrgänge auf Kreisebene und einige auf Ortsebene haben eine beachtliche Zahl Aktiver besucht.
Der neue Lehrgang für „Erstbetreuer P-S-N-V“ bei Pfarrer Martin Garmeier hat viel Zuspruch gefunden und ist auch heuer wieder ausgebucht.
Auch der Lehrgang und Fortbildung „T-H-L“ wurde gut angenommen. Den Lehrgangsleitern und allen Ausbildern galt Karl Neulingers Dank genauso wie den Feuerwehren, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatten. Auch der Südostbayernbahn und den Forstdienststellen galt sein Dank für ihre alljährlichen Ausbildungsangebote.
Alltag ist die Abnahme von Leistungsprüfungen bei Aktiven und Jugendlichen.)
Stark gestiegen ist die Zahl der Einsätze und damit der Einsatzstunden. Der Grund dafür war natürlich das Hochwasser im Juni.
Die Tortengraphik zeigt, daß die Technische Hilfeleistung inzwischen die Hälfte aller Einsätze ausmacht. Das hat Jahr für Jahr zugenommen.
Das alles untermauerte Karl Neulinger mit Fotos von Schäden und Einsätzen.
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Zahlreiche Ehrungen konnten langjährig Aktive bei 25 Feuerwehren entgegennehmen.
Wer arbeitet darf sich auch erholen: So fuhren 30 Kameraden mit ihren Familien ins Feuerwehrerholungsheim nach Bairisch Gmein.
Nun blickte Karl Neulinger auf das bewegte Jahr zurück, das mit einer Einladung zum Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten beim THW in Mühldorf begann und mit dem Hochwasser einen Einsatzhöhepunkt brachte. Dazwischen fanden von der Schulung am Sondersignalfahrtrainer, der Feuerlöscherschulung, übers Hufeisenturnier und dem Gartenfest, dem Kreiszeltlager bis zur Feuerwehrolympiade alle Veranstaltungen statt, die jedes Jahr stattfinden.
Herauszuheben ist die Teilnahme der Kreisbrandinspektion an einer Reihe Empfängen als Dank für den Einsatz der Feuerwehren beim Hochwasser.
Am 10. Dezember wählten die Kommandanten im großen Sitzungssaal des Landratsamtes mit Harald Lechertshuber seinen Nachfolger. Das Jahr endete mit der Spendenübernahme bei der Sparkasse Altötting-Mühldorf. Mit den 5.000 Euro konnte Zubehör für den mobilen Feuerlöschtrainer beschafft werden.
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Der Kreisverband der Feuerwehren hat die Imagekampagne fortgesetzt und zur Förderung des Ehrenamts die kostenlose Urlaubswoche im Feuerwehrerholungsheim eingeführt.
Besonders die Einführung des Digitalfunks machte die Förderung nötig. Es ist gelungen, eine 80%-Förderung der Endgeräte zu erreichen. Dazu sind Lösungen für die Integration der neuen Technik in die Leitstellen gefunden worden.
Noch immer Thema ist der Feuerwehrführerschein für Fahrzeuge bis 7,49 Tonnen.
Erreicht wurde ein Sonderförderprogramm für Gerätewagen G-W-G mit 75% und weiterer Fahrzeuge.
Für die Beschaffung eines feststoffbefeuerten Brandübungscontainers wurde eine Finanzierung gefunden um auch weiterhin die Atemschutzgeräteträger schulen zu können.
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Kreisjugendwart Michael Matschi konnte berichten, daß weiterhin in 68 Jugendgruppen 759 Feuerwehranwärter mitmachen, davon 188 Mädchen. Die große Zahl Mädchen ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit und wird auch weiter gefördert.
Im vergangenen Jahr verlosten sie die Abnahme zur 7.000. Leistungsspange, die dann Michael Radlbrunner in Mettenheim erhalten hat.
Mit 566 Teilnehmern haben so viele am Wissenstest teilgenommen wie seit 10 Jahren nicht mehr. Dafür galt sein Dank allen Jugendfeuerwehrlern und Stadt und Feuerwehr Waldkraiburg, die wie immer Verpflegung und das Feuerwehrhaus zur Verfügung gestellt haben.
Bei der Abnahme der Jugendflamme gibt es Potential nach oben. Großer Dank galt den Unterstützern des Jugendzeltlagers. Ohne sie wäre die Veranstaltung nicht durchzuführen, die großen Anteil daran hat, den Nachwuchs für die Wehren zu sichern.
Fünf Jugendfeuerwehren beging 35- und 40-Jahr-Jubiläen. Die Feiern waren für alle Beteiligten ein Erlebnis.
Beim Bundeswettbewerb der deutschen Jugendfeuerwehren belegten die Feuerwehren Au den 1., Oberneukirchen den 3. und Pürten den 14. Platz.
Bei der deutschen Meisterschaft belegte die Jugendfeuerwehr Au den 6. Platz.
Mit der Ehrennadel konnte Michael Matschi fünf Jugendwarte auszeichnen und Feuerwehrjugendausbilder Franz Schustermann die Ehrennadel überreichen. Eine Ehrennadel erhielt zudem sein Stellvertreter Bernhard Aigner, der sich nicht mehr hatte wählen lassen.
Den Meistbeteiligungspreis teilten sich diese Jugendfeuerwehren.
2014 stehen vier Ehrungen an und auch der C-T-F-Jugendwettbewerb findet wieder statt. Genau so wie das Kreiszeltlager.
Abschließend dankte er Karl Neulinger und den Kommandanten der Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit und sicherte sie auch für die kommenden Jahre zu.
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Den Bericht des Schatzmeisters mußte krankheitsbedingt Karl Neulinger vortragen. Einnahmen von 16.244 Euro standen die selben Ausgaben gegenüber.
Kassenprüfer Ludwig Mottinger erklärte die Kassenführung für vorbildlich und schlug der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft vor.
Die erteilten die Entlastung einstimmig.
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Zustimmung fand auch der Haushaltsansatz, den Karl Neulinger den Kommandanten vorlegte und der weitgehend die selben Zahlen enthielt wie der Haushalt 2013.
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Neue gesetzliche Regelungen machten dann eine Änderung der Satzung nötig, die die Kommandanten ebenfalls - dem Vorschlag der Vorstandschaft folgend - einstimmig annahmen.
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20 Kommandanten konnte Karl Neulinger dann für 20 und 30 Jahre aktiver Dienstzeit ehren.
20 Jahre erst zweiter dann erster Kommandant ist Josef Lohmaier von der Freiwilligen Feuerwehr in Ampfing. Er erhielt einen Ehrenteller.
Seit 20 Jahren zweiter Kommandant der Feuerwehr in Egglkofen ist Herbert Estermeier.
Seit 1994 erster Kommandant der Feuerwehr Schwindegg ist Richard Pointl. Er war nicht gekommen.
Ebenfalls seit 1994 erst zweiter und dann erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Taufkrichen ist Rainer Fortenbacher.
Mit dem bayerischen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber am Band des Landesfeuerwehrverbandes für 30 Jahre ehrte Karl Neulinger dann Helmut Gädtke, der seit 1984 zweiter und seit 1990 erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehrwehr Harpolden ist.
Nur kurz zweiter und seit 1985 erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Buchbach ist Karl Neheider.
Schon seit 1984 erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Niederbergkirchen ist Karl Kagerer.
Seit 2000 zweiter, von 2002 bis 2010 erster und seit 1004 Kreisbrandmeister Bernd Michel.
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Da die Firma Dickow-Pumpen in Waldkraiburg nicht nur viele Feuerwehrler beschäftigt sondern darüber hinaus etwa das Jugendzeltlager unterstützt und immer für die Belange der Feuerwehren eintritt, konnte Karl Neulinger dann die Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes überreichen.
Er hoffte, daß die Auszeichnung Motivation ist, auch weiterhin an der Seite der Feuerwehren zu stehen.
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Landrat Georg Huber gratulierte allen Ausgezeichneten und dankte für die Glückwünsche zu seiner Wiederwahl. Er dankte allen Arbeitgebern, die ihre Feuerwehrleute immer freistellen, wenn sie zu Einsätzen gerufen werden. Sie wissen, sie haben Mitarbeiter, die ihren Mann stehen.
Landrat Huber dankte auch der Kreisbrandinspektion, die die Einsätze immer verantwortlich koordiniert und bat sie alle, auch weiterhin so gut zusammen zu arbeiten.
Besonderer Dank galt den Gemeinden und den Bürgermeistern, die ihre Wehren immer so tatkräftig unterstützen. Für das laufende Jahr wünschte er ihnen immer gute Heimkehr.
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Polizeioberrätin Angelika Deiml war zum ersten Mal bei den Feuerwehren und sprach gleich auch für das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Als „die Neue“ stellte sie sich vor und berichtete von ersten Erfahrungen in der Zusammenarbeit, auch wenn sie die Begriffe der Feuerwehren erst lernen muß.
Gemeinsam sind Feuerwehr und Polizei die Hilfe für die Bürger. Das hat sich beim Hochwasser gezeigt und dafür dankte sie im Namen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Sie wünschte ihnen, daß sie wenig Einsätze haben und immer wieder gut nach Hause kommen.
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Josef Gschwendner von der Integrierten Leitstelle würdigte Karl Neulingers Rolle bei der Einführung der Integrierten Leitstelle und dankte für die vielen Jahre sehr guter Zusammenarbeit.
Allen Feuerwehren dankte er für die guten Zusammenarbeit mit der Leitstelle und hoffte, daß auch die Einführung des Digitalfunks klappen wird.
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Abschließend stellte Karl Neulinger das Jahresprogramm 2014 vor, das wieder viele Ereignisse erwarten läßt.
78 Richtfest - Der Frühjahrsempfang der Kreiskliniken 12:00
Ein großes Bild der Baustelle und davor eine geflochtene Krone zierte die Bühne im Mühldorfer Haberkasten als nach und nach die Gäste eintrafen.
Da die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters in Mühldorf noch bevorstand, kamen auch Karin Zieglgänsberger und Marianne Zollner.
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Landrat Georg Huber freute sich, Petra Oberndorfer zu treffen, die Pflegedienstleiterin der Klinik Haag.
Sie brauchten schon das Mikrofon um sich Aufmerksamkeit verschaffen zu können. Als das gelungen war, freute sich Kreisklinikgeschäftsführer Heiner Kelbel so viele Gäste begrüßen zu können.
Er hatte sich die Jacke ausgezogen, weil die sich zusammen mit dem Helm nicht gut gemacht hätte. Das hatte er auf den Fotos vom Spatenstich erkannt....
Zum siebten Mal hatten sie nun zum Frühjahrsempfang eingeladen. Und da wollte er den Abend anders verbringen als mit ellenlangen Begrüßungen.
Trotzdem wollte er Landrat Georg Huber herzlich zur Wiederwahl gratulieren und viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft entschuldigen.
Während normalerweise das Richtfest direkt in der Baustelle begangen wird, hat die Klinik mit Rücksicht auf die festliche Kleidung der Gäste den Haberkasten dafür gewählt.
Noch vor 10 Jahren wären Baukräne an der Kreisklinik mit ihrem Abriß in Verbindung gebracht worden. Nun wird seit Mai 2013 gebaut. Es hat sich also viel getan in diesen 10 Jahren.
Dazu haben auch die Gäste beigetragen, die ihnen vertrauen und Patienten zuweisen oder als Mitarbeiter und Kooperationspartner ihr Möglichstes tun.
Seit 10 Jahren sind die Patientenzahlen ständig gestiegen. Obwohl noch die Wirtschaftsprüfer am Werk sind, konnte Heiner Kelbel zum dritten Mal ein positives Ergebnis bekanntgeben. (O-Ton 8:18:21 zwar keine Millionenbeträge....)
Auch wenn die Krankenhäuser in Deutschland das Rückgrat der Gesundheitsversorgung sind, wußte er nicht, ob man wirklich alle Krankenhäuser auch braucht.
Die Mitarbeiter der Klinik Mühldorf sind jedenfalls an 365 Tagen des Jahres 24 Stunden lang für die Bürger des Landkreises da und erbringen zu jeder Tageszeit Höchstleistungen.
Das Fundament für die Zukunft der Kreisklinik ist also gelegt. Nun beginnt der innere Ausbau.
Wie dieses skandinavischen Möbelhaus meint (O-Ton 9:18:21 Wohnst Du noch....)
wollen sie die Klinik individuell ausstatten und dabei die Kosten im Rahmen halten. Das tun sie nämlich schon seit Jahren: (O-Ton: 9:34:17 Im Rahmen von Leitlinien... – Kostenrahmen)
Auf der Basis dieses guten Fundaments haben sie in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung hingelegt. Heiner Kelbel war überzeugt davon, daß das so weiter geht.
Deshalb wollte er sich herzlich bedanken: (O-Ton 10:12:07 Bei unseren Mitarbietern.... )
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Landrat Georg Huber freute sich über die zahlreichen Gäste und bat die beiden Stichwahlkandidatinnen sich kurz zu zeigen.
Dann dankte er den Planern und Projektleitern sowie den bauausführenden Firmen für die gute Arbeit. Daß es gute Arbeit ist, konnte er als Fachmann beurteilen.
Besonderer Dank galt aber den Mitarbeitern der Kreisklinik, denen es zu verdanken ist, daß das Haus seit drei Jahren eine schwarze Null schreibt – also ohne Verlust arbeitet.
Da das erste Quartal 2014 hervorragend gelaufen ist, erwartete Landrat Huber ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Sein Dank galt deshalb auch allen Partnern, die er auch bat, die Kreiskliniken Mühldorf und Haag auch weiterhin so tatkräftig zu unterstützen. Sie alle können sicher sein, daß die Verantwortlichen alles dran setzen, die beiden Häuser genau so aktiv weiter zu entwickeln.
Besonderer Dank galt den Zuweisern, die wesentlichen Anteil am Erfolg der Kreiskliniken haben. Auch ihnen versicherte Landrat Huber, daß sie weiterhin alles dransetzen wollen auch weiter ein attraktiver Partner zu sein.
Landrat Huber hoffte, daß die Baumaßnahme im zeitlichen Rahmen bleibt und die sanierte Klinik zum Jahreswechsel 2015/2016 eröffnet werden kann um so weiter das Rückgrat der Gesundheitssorge im Landkreis bleiben zu können. Dieses Signal sollte von diesem Abend ausgehen.
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Dr. Wolfgang Richter begrüßte die zahlreichen Bauhelfer und freute sich über die wachsenden Gebäude deren Fertigstellung er kaum erwarten konnte. Die Baustelle ist das weithin sichtbare Zeichen dafür, daß die Klinik die Zukunft aktiv gestalten will.
Sie haben nicht aufgehört, ständig nach neuen Arbeitsfeldern zu suchen und die Qualität ihrer Arbeit zu verbessern – im Kleinen und im Großen.
Daß sie seit drei Jahren mit Gewinn arbeiten hat große Bedeutung in der gegenwärtigen Krankenhauslandschaft. Da das alles nicht ohne die Unterstützung möglich gewesen wäre, dankte er den Gästen herzlich. (Applaus 19:29:11)
Er hatte gelernt, daß so eine Baustelle funktioniert wie ein Krankenhaus: Hier wie da arbeiten die Beteiligten interdisziplinär zusammen. Auf dem Bau heißt es halt nicht so geschwollen....
Hier wie da gibt es Poliere, Bauleiter, Architekten und Bauherren. (O-Ton 20:05:24 Unsere Zimmerer.... Wir haben für alle Probleme den richtigen Handwerker!)
Die Bauarbeiter tragen diese schönen Helme. So einen Schutz hätten sie in der Klinik auch gern, bei dem allem was da von oben herabprasselt. (O-Ton 20:45:00 da wär so ein Helm schon recht)
Ihr Schutzhelm sind aber die Ideen und der Fleiß ihrer Mitarbeiter, die die herabfallenden Ziegelsteine auffangen.
Bei aller guten Zusammenarbeit muß man zwischendrin auch einmal gut zusammen feiern. Da kam das Richtfest gerade recht. Deshalb wollte er als Chrirug den Zimmermann geben: (O-Ton 21:40:00 ....)
Damit wünschte Dr. Wolfgang Richter den Gästen einen schönen Abend und erklärte das Buffet für eröffnet.
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Heiner Kelbel bat aber vorher Controlling-Vorstand Hans-Henning Bützow auf die Bühne, der an diesem Tag seinen 50. Geburtstag feierte. Da der ihn gewarnt hatte das nicht zu erwähnen, brachte er eine Bombe mit an der die Zündschnur bereits brannte....
Es nützte aber nichts, er blies die Zündschnur aus und nahm das Geschenk und die Glückwünsche entgegen.
Dann stießen sie zusammen mit den Bürgermeisterkandidatinnen Marianne Zollner und Karin Zieglgänsberger auf ihren Wahlerfolg an.
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Während sich die Gäste im Obergeschoß dem Büffet zuwandten, unterhielten die fünf „Z’samdrahd‘n“ die Gäste.
Das Büffet bot allerlei kulinarische und die „Z’samdrahd’n“ eine Menge musikalischer Köstlichkeiten.
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Plötzlich sorgte eine Zeitung für Furore, die allerlei skurrile Nachrichten enthielt. Kaum jemand konnte sich einen Reim darauf machen. Bis Michaela Buchholz in der Tür erschien und Baustellenlärm durch den ehrwürdigen Haberkasten hallte.
Sie hatte etwas Zeit und bestellte im Cafe auf der Bühne einen Prosecco.
Es stellte sich heraus, daß die Bedienung ihre alte Freundin Afra aus Mühldorfer Zeiten war. Da war natürlich Gelegenheit zum Austausch.....
Und natürlich ging‘s um den Anbau an der Klinik in dessen Obergeschoß eine Reithalle entstehen soll. Das alles stand in dieser Zeitung.
Sie hatte Mühldorf lange Zeit gemieden, wegen der Verkehrssituation und so. Jetzt konnte sie aber wieder kommen. (O-Ton ...)
Sie war nämlich eingeflogen. (O-Ton Mit der Georg Huber-Airline)
Das alles stand im Mühldorfer Klinik-Blattl....
Die alte Einrichtung soll übrigens verkauft werden und so helfen die Baukosten zu decken. Bei Ebay! Auch das steht im Klinik-Blattl.
Da könnte man doch das eine oder andere Schnäppchen ergattern..
Weil plötzlich eine frische Brise wehte meinten sie, künftig muß man ins Freie gehen um nicht mehr zu frieren. Auch das steht im Blattl.
Dazu gibt es das Raucherareal im griechischen Säulendesign. Eine Raucher-Akropolis in Mühldorf eben.
Und das ist noch lang nicht alles.
Das Besondere ist aber der Outdoor-Funpark im Anbau an die Küche!
Und die, die gern unten bleiben, die können nach Dienstschluß in ihrem Autokino sitzen bleiben.
Der Lärm des Helikopters rief Mitzi zurück zum Airport der Georg-Huber Airline!
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Dr. Wolfgang Richter wollte die Mitzi und die Afra nochmal auf der Bühne sehen. (die beiden Klinik-Tussen.... )
Er dankte Michaela Buchholz und Brigitte Demberger, denen er gleich die Aufgabe übertrug, Fremdenführungen durch den Klinikneubau anzubieten.
(O-Ton Als besonderen Bonus gibt’s einen Rundflug mit der Georg Huber-Airline und ihm persönlich am Steuer.... )
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Den weiteren Abend genossen die Gäste in gemütlicher Runde. Das nutzten manche Gäste auch zu ziemlich intensiven Gesprächen.
Auch der siebte Frühjahrsempfang war wieder ein vergnüglicher Abend, der das gute Miteinander aller Beteiligten am Gesundheitswesen stärken half. So ein richtiger Team-Building-Abend halt.
79 Die Bürgermeister des Landkreises: Digitaler Behördenfunk und Verabschiedung 10:00
Im Saal des historischen Bürgerhauses in Schwindegg konnte Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner die Kollegen, die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltungen und des Landratsamtes zur letzten Bürgermeisterversammlung dieser Amtsperiode begrüßen.
Da er in Schwindegg begonnen hatte, wollte er auch in Schwindegg enden. Damit stieg er gleich in die Tagesordnung ein.
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Wenn Unruhe bezüglich der Gebühren für die Einleitung von Abwasser in öffentliche Gewässer aufgekommen ist, dann nicht, weil es sich dabei um eine neue Regelung handeln würde, sondern weil die Regelung seit langer Zeit nicht umgesetzt worden ist.
Dr. Karl Dürner hatte Erich Filler, Wasserrechtler am Landratsamt Mühldorf um Aufklärung gebeten:
Im Abwasserabgabegesetz ist geregelt, welche Kosten für die Ableitung gereinigten Abwassers anfallen. Unter „gereinigtes Abwasser“ versteht man nicht nur Wasser aus Kläranlagen sondern auch das Regenwasser.
Die Einleitung von Regenwasser wird in „Stadteinheiten“ zu je 35 Euro berechnet, wobei eine Stadteinzeit die Anzahl der angeschlossenen Einwohner mal 0,12 ist. Für Schwindegg würden so Kosten anfallen in Höhe von 430 Euro. Allerdings kann diese Abgabe unter bestimmten Bedingungen erlassen werden.
Wichtig ist zu beachten, daß diese Kosten auch anfallen, wenn der Grundstückseigentümer zwar an der Kanalisation angeschlossen ist, sein Regenwasser aber in einer Versickergrube entsorgt.
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Dann wandten sich die Bürgermeister der Migration des Behördenfunks zu und damit der Einführung des Digitalfunks. Bis 30. April sollten sich die Gemeinden für einen Probebetrieb anmelden, der als Vorstufe zur Einführung durchgeführt werden soll.
Dr. Karl Dürner begrüßte Alexander Moser, den Migrationsbeauftragten vom Bayerischen Innenministerium und Martin Schupfner von der Integrierten Leitstelle in Traunstein.
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Alexander Moser stellte zunächst den Sachstand bei der Einführung des Digitalfunks dar: Weite Teile Bayerns sind noch nicht erschlossen. Das liegt einerseits an der flächenmäßigen Größe Bayerns und andererseits am intensivsten Widerstand der Bürger in ganz Deutschland.
Von den 106 Umsetzerstationen in Bayern sind derzeit 58 in Bau, 45 bereits fertig und bei 32 bereits die Technik installiert.
Ursprünglich waren fast 1000 Umsetzerstationen in Bayern geplant. Nach einer Überplanung auf Grund der Bürgerproteste blieben 886 übrig – noch immer eine große Zahl.
Zum Vergleich: der gegenwärtige Analogfunk besteht aus sechs unabhängigen Funknetzen die nur etwa 67 % der Fläche Bayerns abdecken und benötigt dazu etwa 2.000 Umsetzer benötigen, während der Digitalfunk mit einem einzigen Netz mit 886 Umsetzern 98,5% der Fläche bedient.
Im Landkreis Mühldorf sind von 9 Standorten sechs bereits fertig gebaut. Ähnlich im Landkreis Altötting.
Da so viel Widerstand in der Bevölkerung herrscht, erklärte Alexander Moser die Belastung mit elektromagnetischen Funkwellen. In einer Langzeitstudie kommen britische Wissenschaftler zum Ergebnis, daß der sogenannte Tetra-Funk keine Gefahren für die Gesundheit birgt.
Die Geräte dieses Systems werden neben den Polizisten etwa 450.000 Mitglieder anderer Organisationen nutzen. Es ist deshalb für alle Beteiligten von größter Bedeutung, daß die Bürger Bayerns geschützt sind.
Nach dieser Graphik ist die Strahlenbelastung weit unter dem gesetzlichen Grenzwert und nimmt schon 30 Meter neben dem Sendemasten rapide ab.
Außer in München und in Mittelfranken ist noch nichts in Betrieb. Allerdings hat der Probebetrieb in Unterfranken und in Oberbayern Nord bereits begonnen. Im Allgäu beginnt sogar erst die Planung.
Diese Graphik zeigt den Zeitplan, nachdem die Umstellung erfolgen soll. Endgültig in Betrieb gehen soll das System Anfang 2016.
Von Oktober 2015 bis März 2016 dauert der erweiterte Probebetrieb an dem sich die Gemeinden beteiligen sollen. Wie das ablaufen soll, zeigt diese Graphik.
Während des Probebetriebes sollen alle Eventualitäten für den späteren Ernstfall getestet werden.
Auf Grund dieser Vereinbarungen werden die analogen Funksysteme abgeschafft und auf den Digitalen Behördenfunk umgestellt.
Um den örtlichen Einrichtungen die Nutzung des digitalen Funksystems zu ermöglichen, müssen alle Gemeinden eine Teilnahmeregelung unterzeichnen, die den Landratsämtern bereits als Mustervertrag vorliegt.
Diese Bedingungen müssen mit der Unterzeichnung der Teilnahmeerklärung anerkannt werden. Die Gemeinden sollten bis Ende April die unterzeichnete Erklärung beim Innenministerium einreichen.
Mit dem Sonderförderprogramm trägt der Freistaat Bayern 80% der Kosten für die Erstbeschaffung einer bestimmten Zahl Endgeräte, die zwischen 800 und 1.200 Euro kosten werden. Die Kosten für den Einbau in Fahrzeuge müssen die Kommunen aber selbst zahlen.
Je nach Fahrzeugtyp und Ausstattung belaufen sich so die Kosten auf 4.100 bis 8.100 Euro je Fahrzeug.
Hier die Zusammenstellung der einmaligen Investitionskosten und der jährlichen Betriebskosten für eine Leitstelle. Auf den Landkreis Mühldorf kommen somit Investitionskosten von 13.524 Euro und geschätzte jährliche Betriebskosten von 31.900 Euro zu oder pro Einwohner 13 und 30 Cent pro Jahr.
Alexander Moser bezifferte die Gesamtkosten für Bayern auf 1.07 Milliarden Euro für den Aufbau des Netzes zuzüglich der Kosten für die Erstbeschaffung der Endgeräte und etwa 12 Millionen Euro jährlicher Betriebskosten.
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Rekka Neuer vom Landratsamt Mühldorf berichtete, die Gemeinden haben die Formulare für die Teilnahmeerklärung bereits erhalten. Sie erachtete die Teilnahme aller Gemeinden für sehr wichtig und bat die Bürgermeister, die unterschriebene Erklärung umgehend zurückzusenden.
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Martin Schupfner von der Integrierten Leitstelle berichtete von der Absicht, die Endgeräte für alle Feuerwehren zentral beschaffen zu wollen um einen besseren Preis erzielen zu können. Zum erweiterten Probebetrieb sollte die Hälfte der Fahrzeuge bereits mit der neuen Technik ausgestattet sein.
Zu beachten ist allerdings, daß je Fahrzeug nur eine bestimmte Anzahl Geräte gefördert wird. Da gilt es also genau zu überlegen, wieviele Geräte nötig sind.
Die Einführung des Digitalfunks bringt einen großen Vorteil für die Bürger weil damit fast das gesamte Gelände erreichbar ist, was heute nicht möglich ist.
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In der Folge stellten Lorenz Widmann und August Obermeier von der Schwindegger Firma „Widob“ eine Methode vor, mit der es möglich ist, den Schlammausstoß in Kläranlagen erheblich zu reduzieren und damit Entsorgungskosten zu sparen. Mit biologischen Mitteln, also durch den Einsatz besonderer Bakterien verbessern sie das Absetzverhalten im Klärbecken und trennen so besser Wasser und Klärschlamm.
Sie beklagten Schwierigkeiten, die Technologie auf dem Markt zu etablieren und baten um den Mut eines der Bürgermeister, in ihrer Kläranlage ein Pilotprojekt durchführen zu dürfen.
Einmalig würde die Investition 250.000 Euro kosten – natürlich abhängig von der Größe der Anlage.
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Dr. Karl Dürner erinnerte einmal mehr an das Projekt InnDoc mit dem Kreisklinik und niedergelassene Ärzte versuchen, neue Hausärzte auszubilden um so die Versorgung der Bevölkerung auf dem Land langfristig zu sichern. Er beklagte, daß sich trotz intensiver Werbung bisher erst 4 Gemeinden InnDoc angeschlossen haben.
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Abschließend dankte Dr. Karl Dürner allen Kollegen für die gute Zusammenarbeit in der abgelaufenen Periode und besonders denen, die nicht wieder kandidiert haben. Sie alle haben über Jahrzehnte ihre Gemeinden und den ganzen Landkreis geprägt. Dafür drückte er ihnen seine Hochachtung aus.
Auch wenn sie nun Altbürgermeister werden, wird er sie nicht allein lassen und auch weiter den alljährlichen Altbürgermeisterausflug organisieren. Er will versuchen, sie auch weiter einzubinden, so weit sie das wollen.
Damit dankte er allen für die zurückliegenden sechs Jahre, für das hervorragende Verhältnis und für die gegenseitige Befruchtung. Er hat die Zusammenarbeit mit ihnen immer genossen.
Er bat Siegfried Klika, Hans Schmidbauer, Rupert Aigner, Hans Haslberger, Konrad Sedlmeier, Franz Steiglechner und Franz Märkl ins historische Trauungszimmer wo er ihnen ein kleines Geschenk überreichte – einen Weißbierbock der Brauerei Unertl.
Hans Schmidbauer dankte auch Dr. Karl Dürner für das kollegiale Miteinander. O-Ton...

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