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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 42/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
235 58 Flüchtlinge im KingDomParc angekommen 2:30 42
Interview mit Landrat Georg Huber - ohne weiteren Kommentar
236 Ein Netzwerk für das Gehen - Klinik Haag gründet weltweite Kooperation "Gehen verstehen" 18:00
Die Intensität der Einladungen der Kreiskliniken zu diesem Termin ließ Großes erwarten. So nahm die Zahl Zuhörer nicht Wunder, die Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann im Vortragssaal der Klinik in Haag begrüßen konnte.
Darunter Bürgermeisterin Sissy Schätz, der ärztliche Direktor der Kreiskliniken Dr. Wolfgang Richter und Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel.
Besonders begrüßte er Kirsten Götz-Neumann, die aus Los Angeles angereist war und die weiteren Gäste aus fünf Ländern auf fast drei Kontinenten. Nur aus Japan war den Fachleuten die Anreise zu weit – auch wenn sie inhaltlich dabei sind.
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Dr. Wolfgang Richter hieß die Gäste herzlich willkommen und wollte erst erklären, dass es - ginge es nach der Politik - das kleine Haus in Haag mit seinen 100 Betten und das Haus in Mühldorf mit seinen 275 Betten eigentlich gar nicht mehr geben dürfte.
Die beiden Kliniken zu erhalten und zu stärken war nur durch kreative und flexible Mitarbeiter möglich und durch Kooperationen mit starken Partnern. Diesem Ziel dient auch die Gründung des Netzwerkes „Gehen verstehen“.
Zusammen mit den Netzwerkpartnern können die Kreiskliniken ein hochwertiges Angebot bieten. Diese Strategie hat dazu geführt, dass die Klinik Haag in die Parkinson-Allianz aufgenommen wurde, zusammen mit den beiden Universitätskliniken in München.
Das neue Netzwerk ist die nächste Innovation in dieser Strategie, die dazu beitragen wird, die Kreiskliniken zu erhalten und zukunftsfähig aufzustellen.
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Dr. Stephan von Clarmann sah großes Glück darin, mit Heiner Kelbel einen Geschäftsführer zu haben, der neuen Entwicklungen offen gegenüber steht. Als er ihm das Thema vorstellte, erkannte er sofort das Potential und ließ ihnen freie Hand. Für dieses Vertrauen galt ihm sein herzlicher Dank.
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Allerdings hat er leere Taschen, scherzte Heiner Kelbel und dankte seinerseits für die gute Zusammenarbeit. Seit er 2006 die Geschäftsführung übernommen hat, führte er die Strategie fort, die nach dem Ende der Unterstützung durch den Landkreis seit 2002 zu zahlreichen Kooperationen geführt hat.
Zwei Graphiken zeigten die Entwicklung seither: Links die Zahl der diagnosebezogenen Fallgruppen, die seit 2005 von 12.300 auf 16.800 2013 gestiegen ist.
Der „Casemix“ stieg von 10.800 auf über 15.000. Werte, die nicht einmal große Kliniken erreichen. Bemerkenswert ist der kontinuierliche Anstieg, der zeigt, dass hier ständig neues Potential erschlossen wird.
Diese Entwicklung spiegelt sich im Jahresergebnis wider, das auch 2014 voraussichtlich positiv ausfallen wird.
In diese Strategie paßt Dr. Stephan von Clarmanns Konzept, das ihn von Anfang an überzeugt hat. So wünschte er den Verantwortlichen viel Erfolg bei der Umsetzung.
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Es hatte private Gründe, dass er sich der Gangtherapie zuwandte, begründete Dr. Stephan von Clarmann sein Interesse für diese Sparte der Medizin. Durch Zufall stieß er auf ein Buch über die Ganganalyse und nahm Kontakt zur „Gang-Päpstin“ Kirsten Götz-Neumann auf. Anfänglich verstand er nichts und belegte deshalb einen Kurs bei ihr. Dort erkannte er das Potential und beschloss, es weiter zu verfolgen und auch, den Kontakt zu Kirsen Götz-Neumann zu intensivieren.
Nach Abschluss des Kurses kündigte sie an, ihm ein Konzept mit vielen Gedanken zuzusenden.
Er hatte nicht erwartet, was dann kam: Ein Diskussionspapier zur Zertifizierung.
Seine Absicht, die Gangrehabilitation im Haus zu verändern paßte zu diesen Ideen und so griffen sie das Konzept auf, das am Vortag zur Konstituierung des Netzwerks „Gehen verstehen“ geführt hatte.
30 Physiotherapeuten, Ärzte und Orthopädietechniker haben gemeinsam die Qualitätsanforderungen beschlossen, die künftig einer Zertifizierung zugrundeliegen werden. Das 80-Punkte-Programm ist gleichzeitig eine Handlungsanweisung um eine exzellente Gangrehabilitation zu erzielen.
Die Grundlage der Gangrehabilitation ist die Ganganalyse. Voraussetzung dafür ist das Verständnis der Aubläufe beim Gehen.
Die eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist also, dass der Therapeut das Gehen verstanden hat. Die zweite Voraussetzung ist, dass der Patient sein Gehen verstanden hat.
Nach Einsatz dieser Therapiegrundsätze bei seiner eigenen Tochter konnte er erkennen, dass sie funktioniert und eine große Zahl Krankheiten heilen kann.
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Für ihre Unterstützung dankte Dr. Stephan von Clarmann seinem gesamten Team und dem Team des Netzwerks. Weil er kürzlich in Los Angeles war brachte er ihnen als Anerkennung für ihre Arbeit einen Oscar mit. Schließlich redet man dort in Kalifornien über Haag und die Klinik Haag.
Sein Dank galt besonders Kirsten Götz-Neumann, die erkannt hat, was in dieser Thematik steckt und der es gelungen ist, langgediente Therapeuten auf die zusätzlichen Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Als Präsidentin der O.G.I.G – Gesellschaft (sprich englisch: Ou-tschi-Ai-tschi), einer internationalen Vereinigung von Gangtherapeuten und Autorin eines der wichtigsten Bücher zu dieser Thematik gilt sie als „Gang-Päpstin“.
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Kirsten Götz-Neumann hieß die Zuhörer willkommen und überbrachte Grüße aus Los Angeles.
Medizin ist ein vielfältiges Thema und die Ganganalyse nur ein kleiner Teilbereich. Es ist nichts Besonderes daran – denkt man.
Sie wollte darlegen, dass dem nicht so ist. Die Ganganalyse ist ein höchst wissenschaftliches Thema, das viel Wissen und Können erfordert um einen Menschen wieder auf die Füße zu stellen. Tatsächlich ist dazu Wissen und Können aus mehreren Disziplinen nötig. So dankte Kirsten Götz-Neumann allen, die diese Herausforderung angenommen haben.
Während des Schreibens ihres ersten Buches wurde ihr die Verantwortung klar, die sie damit für so viele Menschen übernommen hat. Die Folge davon war das Diskussionspapier, das jetzt alle einlädt, an der Weiterentwicklung des Themas mitzuarbeiten.
Es begann damit, weltweit die Fachbegriffe zu definieren um später eine gemeinsame Sprache zu sprechen.
Dann gilt es Verständnis dafür zu schaffen, dass sowohl die Bewegungsdiagnostik als auch die Therapie Zeit kostet. Das müssen auch die Patienten und Angehörigen einsehen. Da Patienten aber meistens nicht so geduldig sind, wurden Methoden entwickelt, die spätestens nach der dritten Sitzung erste Erfolge zeigen. Voraussetzung für Fortschritt ist, dass der Patient selbst erklärt, was er erwartet.
Weiters müssen Kostenträger, Patienten und Betroffene die Abläufe der Behandlung verstehen und die Therapeuten die Qualität der Behandlung langfristig gewährleisten.
In Summe muss immer der Patient im Mittelpunkt aller Maßnahmen stehen. Das heißt aber auch, dass er wissen muss, was geschieht und dass er auch mitmachen muss. Nur dann kann es gelingen, sein Leiden so schnell wie möglich zu beenden. Und das ist schließlich das Ziel aller, die sich hier zusammengeschlossen haben.
Anhand des Beispiels der 12-jährigen Melina zeigte Kirsten Götz-Neumann, wie das alles vor sich geht. Melina litt unter so vielen Einschränkungen, dass eine ganze Reihe Operationen nicht helfen konnten. Langes Liegen führte zum gänzlichen Verlust der Gehfähigkeit.
Nach 10 Wochen Reha war sie in der Lage zwei Doppelschritte zu gehen. Zum Aufstehen von einem Stuhl brauchte sie 11 Sekunden. Ein Leben im Rollstuhl schien vorgezeichnet.
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Melina erzielte mit Kirsten Götz-Neumanns Hilfe schon nach sechs Tagen erstaunliche Fortschritte.
Wie gut das ging, zeigte ein Ausflug an einen ihrer Lieblingsplätze.
Wie die Bilder zeigen, ist der eingeschlagene Weg richtig. Was noch möglich ist, wird sich zeigen, wenn noch viel mehr Menschen daran mitarbeiten. Und dazu wurde das Netzwerk gegründet.
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Abschließend berichtete Jonas aus Kiel von seiner Krankheitsgeschichte und den Erfolgen, die er nach langer konventioneller Behandlung mit Kirsten Götz-Neumanns Hilfe in kurzer Zeit erzielt hat.
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Herr Dr. von Clarmann, Sie streben das Zertifikat „Gehen verstehen“ an. Was ist darunter zu verstehen? (O-Ton)
Was ist die O.G.I.G-Vereinigung? (O-Ton)
Jonas, der Patient, den wir eben gesehen haben, war sehr lang in konventioneller Behandlung und hat dann bei Kirsten Götz-Neumann sehr schnell Fortschritte gemacht. Ist das ein Einzelfall? (O-Ton)
Was bringt die Zertifizierung für die Bürger im Landkreis und wann können sie damit rechnen, dass Gehen verstehen an der Klinik angeboten wird? (O-Ton)
Vielen Dank.
237 Die Durchfahrt Jettenbach neu gestaltet dem Verkehr übergeben 6:40
Fährt man so durch Jettenbach bleibt einem viel von dem verborgen, was man als Fußgänger dort zu sehen bekommt. Das malerische Örtchen hinter der kleinen Bergzunge auf der die Brauerei Teorring ihren Sitz hat, bietet viele kleine malerische Ecken...
Ein solches Eck kam kürzlich dazu: Die neue gestaltete Straße die gleichzeitig die Ortsmitte bildet.
Kindergartenkinder, Waldkraiburgs Polizeichef Georg Marchner, Pater Josef Stemmer, Gemeinderäte, Vertreter von Straßenbauamt Rosenheim und Baufirmen, die Anwohner und natürlich die Bürgermeister fanden sich ein um mit Landrat Georg Huber die Straße dem Verkehr zu übergeben.
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Die Blaskapelle eröffnete die kleine Feier und sorgte für den richtigen Rahmen.
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Landrat Georg Huber freute sich über die Kinder, die ja besonders durch den Straßenbau profitieren. Und über die Blaskapelle, die in Bayern immer dazu gehört. Genau so wie der Pfarrer.
Landrat Huber freute sich über die Fertigstellung der umfangreichen Bauarbeiten, die gänzlich ohne Störungen oder gar Unfälle verlaufen sind. Er dankte besonders Bürgermeister Alfons Obermeier, der viele Widerstände überwinden musste und den Bürgern immer wieder die Baumaßnahme hatte erklären müssen.
Auf 1,39 Kilometern wurde die Straße auf eine durchschnittliche Breite von 4 Metern 60 ausgebaut. Jetzt steht den Bürgern eine sichere und komfortable Straße zur Verfügung. Zudem bietet ein Gehweg mehr Sicherheit für Fußgänger und besonders für die Kinder.
Neben der Straße wurde auch die Wildbachbrücke erneuert.
Die Maßnahme wurde in zwei Jahren in zwei Phasen umgesetzt, die erste von April bis November 2013 und die zweite von März bis Oktober 2014.
Die Kosten beliefen sich auf 1,128 Millionen Euro. 211.000 Euro für den Gehweg trug die Gemeinde, 760.000 Euro für den Straßenbau und 119.000 Euro für den Brückenbau trägt der Landkreis. Der wiederum erhält dazu einen Anteil von 450.000 Euro vom Freistaat Bayern. Dafür galt dem Freistaat Landrat Hubers herzlicher Dank.
Dank für die gute Zusammenarbeit galt auch Bürgermeister Alfons Obermeier dem Gemeinderat und den Mitarbeitern der Gemeinde sowie den beteiligten Plaungsbüros und den Firmen,
Landrat Huber wünschte allen Verkehrsteilnehmern allzeit gute und unfallfreie Fahrt auf der neuen Straße.
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Nach einem weiteren Musikstück freute sich Bürgermeister Alfons Obermeier über diesen besonderen Tag, an dem ein lang ersehnter Wunsch der Bürger in Erfüllung gegangen ist.
Seit der Kanalsanierung 2002 hatten sie geduldig ein Provisorium ertragen. Irgendwann ging’s halt nicht mehr.
Nach einem Gespräch mit Landrat Huber genehmigte der Kreistag einstimmig den Neubau der Straße.
Tatsächlich verlief der Bau regelrecht problemlos. Dafür dankte er den Mitarbeitern des Landratsamtes und der Baufirmen, mit denen er jeden Montag während eines Gespräches den Fortgang abstimmen konnte. Die Zusammenarbeit hätte besser nicht sein können.
Sein Dank galt auch den Anliegern, die die Einschränkungen während der Bauphase geduldig ertragen hatten und den Grundstücksanliegern, die den Bau des Gehweges mitgetragen hatten.
Jetzt paßt alles. Jetzt können sie alle froh sein, dass es geschafft ist.
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Reiner Essl vom Straßenbauamt Rosenheim hatte dann eine Premiere. Erstmals konnte er einen Förderbescheid öffentlich übergeben. Auch wenn der zu einer andere Maßnahme gehört, nämlich zur Verlagrung der MÜ32 südlich von Haag.
Reiner Essl bat zügig abzurechnen, damit das bereitliegende Geld noch in diesem Jahr ausbezahlt werden kann.
Landrat Huber war sicher, die Straße ist fast fertig und wird noch heuer abgerechnet. So bat er die Baufirmen, umgehend ihre Rechnungen zu stellen, so dass sie geprüft und weitergegeben werden können. Erst dann können sie ihr Geld bekommen. Und das wollen sie doch sicher auch selbst.
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Die Blaskapelle sorgte für Kurzweil.
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Auch wenn er schon lange Priester ist, scherzte Pater Josef Stemmer, hat er noch nie eine Straße gesegnet. So bat er um den Schutz für alle, die diese Straße benutzen und segnete sie und die Umstehenden.
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Abschließend dankte Landrat Huber den Kindern, die brav zugehört hatten und lud zum Durchschneiden des Bandes und damit zur offiziellen Freigabe der Straße.
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Daran beteiligten sich so viele, dass die Straße beinahe zu schmal geworden wäre.
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Und weil die Kinder so aufmerksam zugeschaut hatten, wiederholten sie das mit einem neuen Band noch einmal.
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Bürgermeister Alfons Obermeier lud zu einem weiteren Bandscheiden ein, nämlich an der Wildbachbrücke, die die Gemeinde im Zuge der Bauarbeiten auch gleich neu gebaut hat.
238 Warnstreik bei der PrimaVera Naturkorn in Mühldorf 5:15
Seit Schichtbeginn standen die Streikenden vor der Pirma-Vera-Mühle in Mühldorf wo die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten ihr kleines Zelt aufgebaut hatte.
Gewerkschaftsfunktionär Johannes Specht trug den streikenden Mitarbeitern den aktuellen Stand der Verhandlungen vor und die Forderungen der Gewerkschaft, denen die Geschäftsleitung der Mühle nicht nachkommen wollte.
Die Streikenden quittierten jede Aussage mit lautem Pfeiffen.
Herr Specht, worum geht’s hier? (O-Ton)
Was sind Ihre Forderungen? (O-Ton)
Wir haben die Geschäftsleitung um eine Stellungnahme gebeten. Herr Huber warum kam es zum Warnstreik? (O-Ton Sebastian Huber – GF)
Vielen Dank.
Das ist jetzt ein Warnstreik. Wie geht’s weiter? (O-Ton)
Wie sieht Ihr Warnstreik konkret aus? (O-Ton)
Danke schön.
239 Kreis-Grüne: Jahreshauptversammlung und Neuwahl der Vorstandssprecher 6:40
13 stimmberechtigte Mitglieder konnte Vorstandssprecher Peter Uldahl im Gasthaus zur Post in Buchbach willkommen heißen.
Ohne lange Vorrede fasste er das zurückliegende Super-Wahljahr zusammen: Landtags- und Bundestagswahl hat die Kommunalwahl gerettet. Das gute Ergebnis dabei führte er auf die konkrete Themenarbeit und die guten Kandidaten zurück.
Ein Grüner mehr im Gemeinderat von Ampfing wo bisher nur Rainer Stöger vertreten war, mit drei jetzt eine Grüne mehr im Stadtrat von Mühldorf, in Maitenbeth erstmals gleich zwei Grüne im Gemeinderatund auch in Oberbergkirchen jetzt zwei statt bisher ein Grüner sind ein bemerkenswertes Ergebnis.
Und auch in den Kreistag zogen nach zuletzt vier jetzt sechs Kandidaten ein.
Rainer Stöger ergänzte: Verglichen mit den Wahlkampfbudgets der Wettbewerber ist dieses Ergebnis bemerkenswert und zeigt, wie effektive die Partei arbeitet.
Es gelingt immer wieder gute Listen aufzustellen und trotz geringen Budgets gute Arbeit zu leisten, war Peter Uldahl stolz auf das Erreichte.
Er bedauerte sehr, dass es trotz aller Anstrengungen nicht gelungen ist, in Waldkraiburg eine grüne Liste aufzustellen. (O-Ton 6:55:00 wobei es sehr schade ist...)
Gerade mit Blick auf die geplanten Abholzungen wäre es wichtig, in Waldkraiburg aktiv zu werden. Er rief Interessierte Waldkraiburger auf, sich für die grüne Sache einzusetzen.
Das müssen Menschen vor Ort machen, weil der Kreisverband das selbst nicht stemmen kann.
Schon zuletzt kam er sich mit dem Stand der Grünen in Waldkraiburg etwas minderbemittelt vor im Vergleich zu den anderen Parteien. Trotzdem war das Interesse an den Grünen groß. (O-Ton 9:10:00 Aufruf an alle....)
Peter Uldahl dankte allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung bei allen Wahlkämpfen und rief die Mitglieder auf, sich auch ohne Wahlen überall einzubringen, ob bei „Mühldorf ist bunt“, beim Protest gegen T-Tip oder jetzt bei den Aktionen gegen den Bau der B15neu.
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Die Anwesenden berichteten kurz von den Ereignissen in den jeweiligen Gemeinde- und Stadträten.
Rainer Stögers Ampfinger Grüne haben stimmenmäßig zugenommen und ein Mandat hinzugewonnen. Trotzdem hat die CSU die absolute Mehrheit und ihm so die Funktion des Jugendreferenten abgenommen.
Themen im Gemeinderat waren die B15neu, die geplante Erschließung der Öl- und Gasfelder sowie T-Tip und CETA. Zukünftige Themen wollte er nicht schon jetzt öffentlich ansprechen.
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In Kraiburg hat sich für die Grünen nicht viel verändert. Weiter ist dort Hermann Lichtenwimmer für die Grünen im Gemeinderat und auch weiter Umweltreferent.
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Dr. Georg Gafus berichtete vom schwierigen Start in die neue Wahlperiode in Mühldorf, der sehr holprig verlaufen ist nachdem sich CSU und SPD solidarisiert, und alle anderen Gruppierungen überstimmt haben. Er ging davon aus, dass bei der nächsten Wahl weder CSU noch SPD den Bürgermeister stellen werden.
Nach einer Korrektur ist nun Oskar Rau Umweltreferent. Posten in den Aufsichtsräten wurden den kleinen Gruppierungen aber weiter vorenthalten. Er selbst hat sich der Sonntagsöffnung angenommen, deren Begrenzung natürlich bei der Geschäftswelt auf Widerstand stößt obwohl sogar 82 Landtagsabgeordnete sich dafür einsetzen.
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In Schwindegg zogen zwei Grüne in den Gemeinderat ein berichtet Andreas Huber. Die Gruppe nimmt personell zu und macht sich Hoffnungen auf die nächste Wahl in sechs Jahren wenn der gegenwärtige Bürgermeister nicht mehr kandidiert. Der derzeit im Bau befindliche Kindergarten ist für die Grünen unnötig weil doch die erst kürzlich renovierte Schule fast leer steht.
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Willi Kreck sah die Welt in Oberbergkirchen in Ordnung. Da gibt es kein Parteigeschachere. Mit 13,4% stellen sie zwei Gemeinderäte. Weiter gibt es großes Potential, das sie mit ihrem Kampf gegen die B15neu mobilisieren wollen. Grundsätzlich wollen sie die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat erhalten.
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Im Kreistag stieg die Zahl der Grünen von vier auf sechs. Auch hier haben CSU und SPD gemeinsame Sache gemacht und die Ausschüsse nicht spiegelbildlich zum Kreistag besetzt.
Dr. Georg Gafus geht davon aus, dass dagegen ein Gerichtsverfahren angestrengt wird.
Landrat Huber zu Gute hält er, dass er den Haushalt zeitnah aufstellt und transparent gestaltet.
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Nach längerer Diskussion bestimmten die Mitglieder Andreas Huber als Delegierten des Kreisverbandes zur LandesDelegiertenversammlung in Hirschhaid und stellten ihm frei für welchen Landesvorsitzendenkandidaten er dort stimmen soll.
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Peter Uldahl nannte als Ziel für die kommenden Jahre einerseits die Intensivierung der Sacharbeit und andererseits die Gewinnung zusätzlicher Mitglieder.
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Kassierin Claudia Pickart berichtete von einem Anfangsbestand in der Kasse von knapp 11.000 Euro. Dieser Kassenbestand blieb trotz aller Wahlen durch die vielen Einnahmen fast unverändert.
Die Kommunalwahl hat doch mehr Geld gekostet, so dass aktuell ca. 3.000 Euro in der Kasse sind.
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Kassenprüfer Peter Mundigl erklärte die Kassenführung als korrekt und empfahl der Versammlung die Entlastung der Kassierin.
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Die anschließende Neuwahl der Vorstandschaft ist schnell berichtet: Nachdem bereits bekannt war, dass sowohl Peter Uldahl als auch Rainer Stöger wieder kandidieren würden, hatte Wahlleiter Willi Kreck eine leichte Aufgabe.
Die Mitglieder entlasteten die bisherige Vorstandschaft einstimmig.
In geheimer Wahl bestätigten sie Peter Uldahl und Rainer Stöger ebenfalls einstimmig als gleichberechtigte Vorstandssprecher.
Auch die Wahl von Kassier und Schriftführer bestätigte die Amtsinhaber Claudia Pickart und Sabine Kluge.
Zu Beisitzern gewählt wurden nach ausführlicher Vorstellung von Person und Absichten Angelika Hefer aus Kraiburg, Cathrin Henke aus Unterreith, Andreas Huber aus Schwindegg, Marcel Reuter aus Egglkofen und Bernhard Wagner aus Mühldorf. Marcel Reuter erhielt zudem die Funktion des Pressereferenten zugewählt.
Die Versammlung ging mit einem gemeinsamen Foto der neuen Vorstandschaft zu Ende.
240 Die lange Nacht der Kirchen in Mühldorf
Es war nicht ganz einfach, die zahlreichen Veranstaltungen in den Kirchen in und um Mühldorf so eine Runde einzuplanen, dass keine zurückbleiben musste. Davon aber später mehr.
Los ging's gleich im Foyer der Sankt Nikolaus-Kirche in Mühldorf mit Bilder der einsturzgefährdeten und deshalb seit langem für Besucher gesperrten Katharinenkirche.
Georg Waldinger versuchte mit den Plakaten Aufmerksamkeit für dieses Kleinod zu wecken und Unterstützung für ihre Renovierung zu finden.
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Um 18 Uhr luden die Glocken von Sankt Nikolaus die Mühldorfer zur ökumenischen Auftakt-Andacht. Wie sich später herausstellte darf seit 2005 auch der Kirchturm von Sankt Nikolaus nicht mehr betreten werden – aus Sicherheitsgründen – wie das staatliche Bauamt Rosenheim das nennt.
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Dekan Roland Heimerl und Pfarrerin Susanne Vogt zelebrierten die gemeinsamen Andacht der katholischen und der evangelischen Kirchen. Dekan Roland Haimerl hieß die Besucher herzliche willkommen und hoffte, dass Gott die lange Nacht der Kirchen mit seinem Segen begleiten möge.
Organist Josef Überacker begleitete die Andacht auf der großen Orgel deren Klang sich erst im Kirchenschiff voll entfaltet wo man die Geläse nicht mehr hört, die mit ihrer Luft die Pfeiffen anblasen.
Nur wenige Gläubige hatten sich zur Andacht unter der mächtigen Kuppel versammelt, die genau so Renovierung bräuchte wie die gesamte Kirche.
Pfarrerin Susanne Vogt sprach in ihrer kurzen Predigt von der Bedeutung der Kirchen als Zeugnis für den Glauben an Jesus Christus der als einziger Gerechter die Welt überwunden hat.
Sie wünschte den Veranstaltungen des Abends viele Besucher und gutes Gelingen und vor allem Gottes Segen.
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Gemeinsam segneten Dekan Roland Haimerl und Pfarrerin Susanne Vogt die Gläubigen und Josef Überacker verabschiedete sie voluminös mit Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge in F-Dur.
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Jeweils zur vollen Stunde begann danach in sieben Kirchen ein kurzes Konzert, ein Vortrag oder eine Theateraufführung. Unsere Möglichkeiten erlaubten es uns nicht, alle Veranstaltungen zu besuchen. So können wir Ihnen nur einen Ausschnitt aus der Vielfalt von Angeboten zeigen, die von Kindermission über einen Vortrag über Eindrücke vom Jakobsweg, religiösen Lesungen bis zur Diskussion „Erwartungen an die Kirche reichten“.
Kurze pausen zwischen den Auftritten ermöglichten es den Besuchern rechtzeitig zur vollen Stunde beim nächsten Auftritt in der nächsten Kirche zu sein.
Wir beginnen unsere Rundreise mit dem Vokalensemble „Con spirito“ in der Sankt-Nikolaus-Kirche.
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„Lieder auch zum Mitsingen“ bot die Rhythmusgruppe „Spontan“ in Sankt Peter und Paul.
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In Sank Laurentius in Altmühldorf stellte Konrad Eder Lieder aus dem neuen Gotteslob vor.

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Das Musiktheater „Der kleine Tag“ von Rolf Zukovski zeigten 14 Jugendliche der evangelischen Kirchengemeinde in der Erlöserkirche an der Mühlenstraße.
In dem Stück nimmt von jedem Tag eine Person die Erlebnisse mit in den Himmel. Je nach der Bedeutung des Tages erreichen sie nach ihrer Rückkehr mehr oder weniger Ansehen.
Ein Tag war gleich nach seiner Rückkehr enttäuscht, weil nichts besonderes geschehen ist. Erst viel später stellt sich heraus, dass genau das das Besondere war: Es war der friedlichste Tag in der ganzen Geschichte. Damit setzt sich der kleine Tag ganz an die Spitze der Ansehensskala.
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Unter dem Titel „Maria und die Engel“ betrachtete Diakon Manfred Scharnagl die Ausstattung der Kriche Sankt Michael in Mettenheim.
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Unsere letzte Station war das Konzert des Posaunenchores in der evangelischen Erlöserkirche in dem sich das Orchester nicht nur traditionell präsentierte.
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Die lange Nacht der Kirchen schlossen Gebete und gemeinsame Lieder bei Kerzenlicht in der evangelischen Erlöserkirche ab.
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Es war eine gute Idee, mit attraktiven Veranstaltungen das Augenmerk der Leute auf die Kirchen zu lenken. Nicht nur, dass dabei der bauliche Zustand so manchen Gotteshauses dem Betrachter die Tränen in die Augen trieb, fanden andere bei guter Musik und interessanten Vorträgen vielleicht auch wieder ein bisschen zurück zu ihren Glaubenswurzeln. Auf jeden Fall wurde klar: Auch wenn Kirche mehr ist als die größtenteils historischen Gebäude mit ihrer wertvollen Ausstattung, gilt es doch sie zu erhalten. Und da darf man nicht darauf warten, - wie Georg Waldinger anfangs meinte - dass der erste Stein aus dem Fries unter dem Dach fällt bis das vorhandene Geld endlich locker gemacht wird um die Kirchen zu restaurieren.
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Da es auf Grund ihrer Vielzahl nicht möglich war, alle Veranstaltungen des Abends zu besuchen würden wir uns über eine Wiederholung freuen. Es wäre schön, wenn die lange Nacht der Kirchen regelmäßig stattfinden würde. Und wenn’s nur alle zwei Jahre wäre....
241 Handball: VfL Waldkraiburg gegen TV Eggenfelden 8:25
Die Handballer aus Eggenfelden waren erst in die Bezirksliga Altbayern-Ost abgestiegen und wollen natürlich sofort wieder aufsteigen. Die Niederbayern hatten bereits zwei Spiele absolviert, beide gewonnen und sich an die Tabellenspitze gesetzt.
Waldkraiburg startete mit diesem Spiel in die Saison. Die junge Mannschaft mit ihrem neuen Trainer Tobias Wethanner auf einige Leistungsträger verletzungsbedingt verzichten.
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Waldkraiburg in schwarzen Trikots begann von links nach rechts.
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Die Gäste wirkten überrascht, als schon nach 30 Sekunden das erste Tor für die Hausherren fiel. Florian Unger hatte die Abwehr überwunden.
Und die erste gelbe Karte für Eggenfelden gabs auch gleich.
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Allerdings folgte der Ausgleich umgehend.
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Fast im Gegenzug gingen die Gastgeber durch Florian Unger wieder in Führung.
Schon eine Minute später glichen die Gäste zum 2:2 aus.
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Dann 7-Meter für Waldkraiburg: Eine Angelegenheit für Norbert Maros. Er trifft zum 4:2.
Keine Minute später trafen die Gäste zum 4:3
Noch keine 10 Minuten gespielt und schon zeigt sich Nervosität bei den Gästen, die ständig der Waldkraiburger Führung nachlaufen mussten: 2-Minuten-Strafe
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Das übertrug sich auch auf Waldkraiburg (Gelbe Karte für Nr. 13)
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So wie hier, wo eine mißglückte Abwehraktion zu einem Strafwurf führt. – Und zu einer 2-Minuten-Strafe.
Durch das Tor gehen die Gäste mit 5:6 in Führung.
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Es dauerte 8 Minuten, bis das nächste Tor fiel.
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Waldkraiburg hatte zum 6:6 ausgeglichen, als der nächste Strafwurf zur erneuten Führung führte.
Das nächste Foul und die nächste gelbe Karte für Eggenfelden ermöglichte wieder Norbert Maros den nächsten Strafwurf zu platzieren. Das gelang diesmal aber nicht.
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Keine Minute später: Die nächste 2-Minuten-Strafe für die Gäste – wieder der Spieler mit der Nummer 5 - Schiedsrichter Helmut Keller unterband das unfaire Spiel mit strenger Hand.
Diesmal traf Norbert Maros – 7:7.
Und auch der nächste Angriff saß: 8:7 – die Führung zurückerorbert.
Da brauchte Eggenfelden eine Nachdenkpause: Team-Time-Out.
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Neben zahlreichen Zuschauern war auch zweiter Bürgermeister Richard Fischer zum Auftaktspiel in die Halle gekommen.
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dass es an Härte nicht fehlte zeigte sich schon gleich: Der nächste Strafwurf für die Gäste - - - - - Ausgleich zum 8:8.
Schiedsrichter Keller hatte an diesem Nachmittag alle Hände voll zu tun: Sogar dem Torhüter der Gäste verpaßte er die gelbe Karte und verwies ihn für zwei Minuten auf die Bank.
Seine Hand an der roten Karte beruhigte ihn dann doch.
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Dann blieb Norbert Maros nach einem Stoß von einem Gegner verletzt liegen.
Helmut Keller hat die Tätlichkeit nicht gesehen und konnte sie deshalb nicht ahnden.
Der folgende Angriff endete mit dem 11:10 Führungstreffer für Waldkraiburg.
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Es gelingt sogar die Führung auszubauen.
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Die Hupe ruft beim Stand von 12:10 für Waldkraiburg zur Pause.
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Der zweite Durchgang - Eggenfelden jetzt von links nach rechts.
Tobias Wethanner hatte in der Pause gut motiviert und so gelang es hier mit dem 13:11 die Führung zu halten.
Auch wenn die Gäste auf 13:12 herankamen, kämpften die Hausherren weiter um jedes Tor.
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Während Christian Nikitin erfolgreich hielt, konnte sich die Abwehr der Gäste oft nur unfair wehren. Die nächste 2-Minuten-Strafe war die Folge – und Strafwurf für Waldkraiburg.
Wieder wurde Norbert Maros seiner Verantwortung gerecht und traf zum 14:12.
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Leider übertrug sich die Härte auch auf die Gastgeber. Gegen den Strafwurf gabs keine Mittel – Ausgleich zum 14:14.
Ein vergleichsweise banaler Kuller-Ball brachte den Gästen die Führung. Christian Nikitin genervt.
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Ungläubig schauen die Gäste Schiedsrichter Keller an, der hier auf Tor entscheidet. Bei genauerem Hinsehen war der Ball tatsächlich nur auf der Linie aber nicht dahinter.
Ausgeleich zum 15:15.
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Der nächste Angriff bringt die Führung für Waldkraiburg durch Andreas Weichselgartner.
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Das schnelle Spiel bis dahin beginnt Tribut zu fordern. Es mehren sich Fehlpässe und verpaßte Torchancen auf beiden Seiten.
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Und Fouls: Der Strafwurf wieder eine Sache für Norbert Maros. 18:16.
Dann gelingt es Waldkraiburg zum ersten Mal sich aus der Umklammerung zu lösen und einen Konter zu landen: Lion Kernleitner.
Die vielen verpaßten Chancen bewogen Tobias Wethanner in der 50. Minute die grüne Karte zu ziehen – Team-Time-Out.
Nochmal motivieren und ein bisschen Kraft schöpfen.
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Noch 10 Minuten zu spielen.
Und gleich wieder ein Foul gegen die Hausherren. Den Strafwurf versenkt Norbert Maros zur 20:19 Führung.
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Eggenfelden gleicht aber umgehend aus.
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Waldkraiburg kann den nächsten Angriff nicht verwerten und scheitert am Pfosten.
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dass es so eng würde, hätten die selbsternannten Favoriten aus Eggenfelden wohl nicht erwartet. Erneute Team-Time-Out sollte beim 20:20-Gleichstand soll helfen Möglichkeiten zu finden.
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Trotzdem scheitern sie mit dem nächsten Angriff an der Latte.
Während sie auch im nächsten Angriff nicht zum Tor kommen, können sie sich selbst nur unfair wehren.
Der Strafstoß bringt die 21:20 Führung für Waldkraiburg.
Waldkraiburg intensiviert die Angriffe. Das kostet Substanz und so gelingt den Gästen ein paar Minuten vor Schluss der Ausgleich.
Erneut eine unfaire Aktion der Gäste bringt den nächsten Strafwurf für Waldkraiburg.
Wieder ist es Norbert Maros, der zum 22:21 erhöht.
Jetzt nur noch die letzten Sekunden überstehen!!!
Da gelingt sogar noch ein Konter. Der landet aber am Pfosten. Im Gegenzug können die Gäste ausgleichen zum 22:22
Noch einmal Aufregung als ein böses Foul die Gäste in Unterzahl brachte. Noch 19 Sekunden.
Nichts wars mit dem Siegtreffer – es blieb beim 22:22.
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Tobias Wethanner hatte sein erstes Spiel als Trainer so mitgenommen, dass er diesmal nichts sagen wollte. Zwar konnten seine Schützlinge eine ganze Reihe Chancen nicht verwerten, trotzdem hat das Spiel gezeigt, dass sie auch gegen starke Mannschaften bestehen können. Es verspricht, eine interessante Saison zu werden in der Bezirksliga Altbayern der Handballer.
242 Die Jahresausstellung des Kunstvereins Inn-Salzach 9:50
Gernot Sorgner und Sonja Haugeneder waren gerade noch damit beschäftigt, die Werke der Mitglieder zu beschriften, als wir die Gelegenheit hatten, uns die Ausstellung anzuschauen, die so ganz verschiedene Werke zeigt. So wie eben die Mitglieder des Kunstvereins verschieden sind.
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Die Mitglieder selbst brachten zur Vernissage kleine Köstlichkeiten in einer Zahl mit, dass später niemand „ohne“ bleiben sollte. Da so viele Besucher kamen, war das tatsächlich nötig.
Natürlich waren die Mitglieder des Kunstvereins gekommen, aber auch die Kulturreferenten von Waldkraiburg und Mühldorf, Karin Bressel und Dr. Reinhard Wanka und einige Stadträte.
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Konrad Eder eröffnete die Ausstellung mit dramatischen Klängen.
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Der Kunstverein Inn-Salzach eV bereichert die Stadt war Waldkraiburgs Bildungs- und Kulturreferentin Karin Bressel sicher. Sie war fasziniert von der tollen Ausstellung, die die Mitglieder hier zeigen.
Sie begrüßte zahlreiche Gäste und besonders die Künstler, die hier ausstellen.
Sie hatte sich Gedanken darüber gemacht, was Kunst ist. Dazu fand sie diese Definition: (O-Ton )
Kunst dient in erster Linie dem Künstler selbst, der mit seinem Schaffen einen inneren Trieb auslebt, der von seinen Gefühlen beeinflußt wird. Das kann er so natürlich nur, wenn er damit nicht seinen Lebensunterhalt verdienen muss und die Kunst als Passion betrachten kann.
So sind auch diese Werke entstanden, die natürlich auch zu erwerben sind. Ein Teil des Erlöses fließt dem Kunstverein zu, der damit wieder seine Aktivitäten finanziert.
Wenn Karl Valentin meinte, Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, dann kann man erkennen, was die Aussteller hier geleistet haben.
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Konrad Eder hatte darauf ein fröhlicheres Musikstück.
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Kunstvereinsvorstand Gernot Sorgner dankte Konrad Eder für seine intensive Gestaltung der Vernissage. Früher kamen die Herrscher eines Landes zu einem Künstler, der sein Werk mit Firnis übermalt hatte. Erst mit dem Trocknen des Firnis kam das Werk zum Vorschein. Das gespannte Warten darauf nannte man dann „Vernissage“.
Heute ist die Vernissage der kurze Blick auf die Werke, die der späteren intensiven Betrachtung der Werke vorausgeht.
44 Werke in verschiedensten Techniken zu verschiedensten Themen zeigen die Mitglieder des Vereins in dieser Ausstellung. Es war nicht leicht, ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen.
Gernot Sorgner dankte allen Mitgliedern, die Werke beigesteuert haben und betonte, dass jedes Bild natürlich eine andere Botschaft vermittelt.
Tatsächlich hat jede Woche eine eigene Kunst. Zeigten steinzeitliche Höhlenmalereien Jagdszenen, folgte später die Darstellung religiöser Motive und heute die moderne Kunst, in der sich der Gegenstand allmählich von Raum und Zeit löst.
Der Verzicht der Wiedergabe des äußeren Aspekts der Wirklichkeit eröffnet dem Künstler neue Möglichkeiten, andere Wirklichkeiten zu zeigen – einen anderen Blick auf die Realität zu werfen.
Zwei Künster kurz vor den Impressionisten haben bereits begonnen, die Natur aus einer ganz anderen Wahrnehmung zu erfahren. Sie haben versucht, das darzustellen, was das Auge wahrnimmt. Bei den Impressionisten wird das noch intensiver. Sie haben die selbe Landschaft zu verschiedenen Tageszeiten gemalt und damit ganz verschiedene Eindrücke festgehalten.
Diese Entwicklung haben übrigens alle Kunstarten durchgemacht – die Architektur, die Bildhauerei und auch die Literatur. Jede Zeit hat ihre eigene Sprache.
Das kann man natürlich nur erkennen, wenn man sich intensiv mit den Werken auseinandersetzt. Nur wenn man das Gefühl spürt, das der Maler in seine Werke hineingelegt hat, kann man die Botschaft verstehen. Jedes Bild enthält nämlich Botschaften, Freude, Begeisterung oder Trauer – wenn sie ehrlich sind. Erst wenn das alles zusammenkommt, entsteht ein richtiges Bild.
Weil das eben nicht einfach ist, kämpfen manche Künstler regelrecht mit ihren Werken.
Entstehen aber Werke nur um des Auffallens willen oder um eine Ausstellung voll zu bekommen, entsteht beim Publikum Verständnislosigkeit. Weil nämlich dann die Seele fehlt.
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Die heutigen Bilder spiegeln die Gegenwart wider. Es gibt aber auch Werke, die man erste nach Jahren versteht, weil die Künstler ihrer Zeit voraus waren. Das gibt es sowohl in der Malerei als auch in der Musik.

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