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Josef J. Pöllmann
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 30/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
160 SchulAbschlussfeier am BSZ I: Ernährer und Versorger, Kinder- und Sozialpfleger - Fachleute für das Leben von Anfang bis Ende 11:40 30 30.07.16
Jahr für Jahr gelingt es dem Beruflichen Schulzentrum Auszubildende für ihre Schülerband zu begeistern, die dann am Schuljahresende für die Gestaltung der Abschlussfeiern sorgen können. So auch heuer.
Die Schulband eröffnete die Feierstunde in der Aula des Beruflichen Schulzentrums zu der sich auch die Vorsitzenden der Kreistagsfraktion der Grünen Cathrin Henke, der SPD Richard Fischer und der W-G-W Peter Huber eingefunden hatten. Dazu MdL Dr. Martin Huber, Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag und natürlich Schulleiter Oberstudiendirektor Max Heimerl mit seinen Lehrkräften.
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Stellvertretender Schulleiter Thomas Löhner freute sich über die zahlreichen Ehrengäste und riet den Eltern so richtig stolz zu sein auf ihre Kinder, die mit ihrem Abschluss einen weiteren Meilenstein in ihrem Leben erreicht haben. Damit hieß er Ehrengäste, Eltern und Lehrkräfte herzlich willkommen.
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Dr. Martin Huber gratulierte allen Absolventen zu ihren erfolgreichen Abschlüssen und allen, die mitgeholfen haben, sie zu erreichen.
Die hier vertretenen Berufe decken das ganze Leben ab: Von der Kinderpflege über die Ernährung und Versorgung bis zur Sozialpflege. Lauter wichtige Leute die in ihrem Alltag die Wertschätzung der Gesellschaft für diejenigen zeigen, die ihren Alltag selbst noch nicht oder nicht mehr schaffen.
Was sie machen ist nicht immer ganz leicht weshalb ihre Berufswahl um so mehr Achtung verdient.
Er wünschte ihnen für ihre Aufgaben Mut und Freude an der Arbeit und das Bewußtsein, dass sie alle einen wertvollen Dienst an den Menschen leisten.
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Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag war überzeugt, sie werden sich künftig keine Sorgen über einen Arbeitsplatz machen müssen. Leute wie sie braucht man überall.
Auch sie dankte den Absolventen für ihre Berufswahl und riet, nie mit dem Lernen aufzuhören. Dann stehen ihnen alle Wege offen.
Dank galt auch den Eltern für ihre Unterstützung und den Lehrkräften. Sie wünschte allen eine gute Zukunft. Erst aber sollten sie ordentlich feiern und ein bisschen ausspannen.
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Elternbeiratsvorsitzender Peter Leidmann musste erst ein bisschen vorbereiten: Einen leeren Maßkrung und zwei Gläser mit Flüssigkeiten.
Endlich geschafft! Waren sie sicher glücklich hier zu sitzen. „Endlich geschafft“ obwohl sie auf den letzten Drücker gelernt haben und oft anderes wichtiger war. Oft haben ihre Eltern sie genervt – aber das muss so sein, damit sie sich jetzt freuen können – über ihre Abschlüsse und über die Veredelung, die sie erfahren haben. So wie Jesus in Kanaan aus Wasser Wein gemacht hat und so wie aus diesem Wasser Bier wird, so wurde aus ihnen Wein, der in der Bibel Symbol der Freude ist.
Er war überzeugt, dass Gott die Menschen geschaffen hat und sie liebt. Sie alle sind wertvoll und edel. Für ihre Mitarbeit an der Veredelung dankte er allen Lehrkräften und freute sich für die jungen Leute, die jetzt auf eigenen Füßen stehen und ein selbstbestimmtes Leben führen können.
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Hauswirtschafterin Julia Karl, Sozialbetreuerin Verena Zeiher und Kinderpflegerin Julia Litzlbeck erinnerten an ihre Zeit am Beruflichen Schulzentrum und an ihre Ausbildung. Alle drei waren anfangs unsicher, fanden dann aber nicht nur neue Freunde sondern auch Gefallen an den gewählten Berufen.
Zum besseren Verständnis trugen auch gemeinsame Unternehmungen bei: Ausflüge, Exkursionen, die Abschlussfahrt und ein gemütlicher Grillabend haben sie zusammengeschweißt.
Für alle Hilfe und Unterstützung dankten sie allen Lehrkräften und ihren Eltern herzlich. Zuletzt wünschten sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern alles Beste für den Start in ihren neuen Lebensabschnitt. (O-Ton)
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Schulleiter Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl gratulierte zum erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung!
Während in den Abschlussprüfungen Daten und Fakten geprüft werden, haben die drei Schülersprecherinnen gezeigt, dass sie auch Persönlichkeitsbildung betrieben haben. Es ist nämlich nicht so leicht, sich da oben hinzustellen und vor so einem großen Auditorium zu reden.
Entlassen werden 158 Schülerinnen und Schüler von denen 107 auch noch den mittleren SchulAbschluss erworben haben. Es ist schon etwas Besonderes, dass sie ihren BerufsAbschluss in Bayern erworben haben! Viele Gleichaltrige in Europa beneiden sie darum, die keine Chance haben überhaupt einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Sie alle können jetzt ins Berufsleben wechseln oder weiter lernen. Dazu bietet ihnen das bayerische Schulsystem alle Möglichkeiten, bis hin zum Studium Es heißt ja, „kein Abschluss ohne Anschluss“.
Da große Erfolge immer Teamleistungen sind, dankte Max Heimerl allen Lehrkräften, die sie auch auf der richtigen Bahn gehalten haben. Dazu waren manchmal auch korrigierende Maßnahmen nötig. Alles diente ihrem Besten. (Applaus)
Max Heimerl freute sich über die Unterstützung ihrer Angehörigen und Freunde. Auch ihnen galt sein Dank.
Dank galt auch allen Mitarbeitern der Schule, die mit Fleiß und guter Laune zur guten Stimmung an der Schule beitragen, den Praktikumsstellen und dem Landkreis der hier so optimale Rahmenbedingungen schafft.
Ihr Zeugnis bescheinigt ihnen nun, dass sie über Fachkompetenz verfügen, über soziale Kompetenz, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen. Sie haben auch überdurchschnittliches soziales Engagement bewiesen und sich vielfach für die Gesellschaft eingesetzt. Sie haben bewiesen, dass Schule mehr ist als Wissensvermittlung. Sie haben dazu beigetragen, dass sie alle sich am BSZ wohlfühlen können.
Um ihren eigenen Anspruch zu erfüllen, eine angstfreie Schule zu sein, haben sie den Druck auf die Schüler bestmöglich reduziert, ohne jedoch die Anforderungen zu reduzieren. Ganz vermeiden wird sich Streß nicht lassen, der andererseits auch hilfreich ist, weil er die Leistungsfähigkeit steigert.
Mit Blick auf die Fußballer meinte er, sie hätten nun das Trainingslager beendet und dürfen jetzt aufs Spielfeld. (O-Ton Stürmt vor....- kommt bestimmt.)
Damit wünschte er ihnen für ihre berufliche und private Zukunft alles erdenklich Gute, die Erfüllung ihrer Träume und Ziele. Sie sollten nicht ihr Leben träumen sondern ihre Träume leben.
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Die Schülerband mit Andreas Burani’s „Ein Hoch auf uns“
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Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl ehrte die besten:
Die Traumnote 1,06 erreichte Laura Schneider in ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin.
Alexandra Froitzheim erlernte den Beruf der Staatlich geprüften Sozialbetreuerin und Sozialpflegerin und erreichte einen Notendurchschnitt von 1,1.
Einen Notendurchschnitt von 1,11 erreichte Verena Zeiher in der selben Ausbildung.
Ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin schloss Julia Sonderhauser mit einem Notendurchschnitt von 1,13 ab.
Den Beruf der Sozialbetreuerin und Sozialpflegerin hat Jasmin Asemota erlernt und mit 1,33 abgeschlossen.
Julia Litzlbeck wurde Kinderpflegerin und erreichte ebenfalls einen Notendurchschnitt von 1,33.
Ebenfalls Kinderpflegerin wurde Anna Deinböck und erzielte einen Schnitt von 1,40.
Den selben Durchschnitt in der selben Ausbildungsrichtung erreichte Melanie Kerbl.
Auch die nächste erlernte den Beruf der Kinderpflegerin: Veronika Stadler schaffte einen Schnitt von 1,40.
Natalie Schillinger wurde staatlich geprüfte Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin und erreichte einen Notendurchschnitt von 1,44.
Der männliche Vertreter unter den Kinderpflegern war Phillippe Gharbi mit einem Notendurchschnitt von 1,46.
Ernährer- und Versorgerin wurde Jasmin Lindemann und erreichte einen Notendurchschnitt von 1,46.
Ebenfalls 1,46 schafften Christine Ober, Lena Schrallhammer und Tobias Schwarzbäck in ihrer Ausbildung zu Kinderpflegern.
Sie präsentierten sich den Eltern und Fotografen.
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Abschließend erhielten alle Absolventen ihre Zeugnisse. Da es so viele waren, können wir sie nur klassenweise zeigen.
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Die Feierstunde schloss die Schülerband ab und riß dabei die Gäste so richtig vom Hocker und wir schließen uns den Gratulanten an: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!
161 SchulAbschlussfeier am BSZ II: Kaufleute und Bäcker 13:40
Mit stellvertretendem Schulleiter Thomas Löhner und Michael Bollmann sorgte eine stark reduzierte Schülerband in der doch recht warmen Aula des Beruflichen Schulzentrums für feierliche Stimmung.
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Stellvertretender Schulleiter Stefan Pauler begrüßte Schüler und Eltern und zahlreiche besondere Ehrengäste: Landrat Georg Huber, Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner, Stellvertretenden Landrat Alfred Lantenhammer, IHK Regionalausschuß-Vize Florian Loserth, Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Markus Saller, Arbeitsagentur-Regionalchefin Jutta Müller, IHK Geschäftsstellenleiter Herbert Prost und IHK-Akademie-Leiter Wilhelm Tafelmaier, sowie Studiendirektor Bartholomäus Gisser von der Berufsschule 1.
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Stefan Pauler hoffte, die Abschlussschüler haben sich hier wohlgefühlt und behalten sie alle in guter Erinnerung. Er wünschte den Absolventen, dass die Schule es geschafft hat, ihnen neben fundiertem Wissen auch viel Sozialkompetenz mitzugeben.
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„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom – so bald man aufhört, treibt man zurück“ zitierte Landrat Georg Huber den englischen Komponisten Benjamin Britton. Sie alle haben nie aufgehört zu Lernen und können so stolz sein auf ihre abgeschlossene Berufsausbildung, die ihnen nun ein sicheres Fundament für die Zukunft ist.
Sie haben Können bewiesen, Ausdauer und Durchhaltevermögen. Gerade weil es im Lauf der Berufsausbildung immer wieder Hindernisse gibt, von denen manche unüberwindbar erscheinen.
Vielleicht wollten sie manchmal hinwerfen. Trotzdem haben sie sich durchgebissen und manche sogar so gut bestanden, dass sie einen Staatspreis erhalten – eine hervorragende Leistung die aller Hochachtung verdient.
Für ihre Unterstützung dankte er zahlreichen wichtigen Menschen: Schulleiter Max Heimerl und den Lehrkräften, den Familien, den Ausbildungsbetrieben und auch den Mitgliedern des Kreistages, der alljährlich viel Geld für die berufliche Bildung ausgibt. Dazu gehören der Neubau des Beruflichen Schulzentrums genau so wie die Einrichtung zahlreicher Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum berufsbegleitenden Studium.
Er wünschte den Abschlussschülern alles erdenklich Gute, viel beruflichen und privaten Erfolg, Gottes Segen und immer ein gewogenes Umfeld.
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Ihr Abschlusszeugnis ist mehr als ein Blatt Papier war Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner überzeugt. Es ist ein Stück Gold, das sie durch ihr Leben begleitet und das ihnen niemand mehr nehmen kann. So gratulierte sie zum Abschluss des Lebensabschnitts Ausbildung.
Aus der Erkenntnis, dass die Ausbildung nicht immer leicht war und so manche Kämpfe erfordert hat, zog sie die Erkenntnis, dass es sich lohnt zu Kämpfen.
Egal ob sie jetzt ins Arbeitsleben einsteigen oder sich einer der zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten widmen, freute sie sich, dass sie ihre Ausbildung in Mühldorf gemacht haben, an diesem ausgezeichneten Kompetenzzentrum, das jetzt auch noch auf den modernsten Stand aufgerüstet wird. Die Stadt trägt ihren Anteil daran durch die Kreisumlage gerne.
Auch die Wirtschaft trägt ihren Teil an der Ausbildung junger Menschen gern. Sie wartet bereits auf die jungen Fachleute.
Eine Bitte hatte Marianne Zollner: Sie sollten nicht nur auf ihren Weg schauen sondern sich auch in der Gesellschaft engagieren. Politisch oder in den Rettungsdiensten etwa.
Damit wünschte sie Gesundheit, gute Freunde, liebenswerte Lebenspartner und eine erfolgreiche Zukunft.
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IHK Regionalausschuß-Vorsitzender Florian Loserth gratulierte im Namen der IHK für München und Oberbayern. Seine Teilnahme an dieser Feier zeigt die Verbundenheit der IHK mit der Berufsschule und den hier vertretenen Berufen.
Mit ihrem Prüfungsergebnis haben sie die Signale ihrer Lebensreise auf Grün gestellt, einen Rucksack voller Wissen mitbekommen von dem sie erst mal zehren können. Allerdings braucht dieser Rucksack bald Nachschub, den sie sich bei den zahlreichen Weiterbildungsangeboten der IHK beschaffen können. Ohnehin werden sie ihr Leben lang lernen müssen.
Wenn sie das schaffen, sich treu bleiben und auch den Mut haben, mal „Nein“ zu sagen, dann wird ihr Leben gelingen. Allerdings sollten sie nie vergessen „Danke“ zu sagen. Er selbst dankte Ausbildern und Lehrkräften, den Prüfern und allen Unterstützern, die die jungen Leute so weit gebracht haben.
Zum Erreichten gratulierte Florian Loserth und wünschte für ihr weiteres Leben Gesundheit und viel Erfolg.
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Als vierter Grußwortredner war Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Markus Saller nicht sicher noch Neues beitragen zu können. Er lobte Schulleiter Maximilian Heimerl und sein Team, die nicht nur so viele junge Leute zum Abschluss geführt haben, nebenbei auch noch das größte Bauprojekt des Landkreises vorbereitet haben und – zusammen mit Kollegen Wolfgang Gaigl - zudem bayernweite Maßstäbe in der Integrationsarbeit gesetzt haben. Dafür großes Lob!
Die Abschlussschüler können stolz sein auf das Erreichte und ihre echten Zeugnisse. Es gibt ja sogar Bundestagsabgeordnete, die ihre Abschlüsse einfach so erfinden, bis hin zu zwei juristischen Staatsexamen.
Wenn sie nun ihre Zeugnisse erhalten sollten sie erst einmal feiern und dann später an die Fortbildung denken. Natürlich ändert sich jetzt viel für sie alle: Sie verlassen den „Schutzraum Schule“ und können sich jetzt frei entfalten. Darauf sollten sie sich freuen und die neuen Möglichkeiten nutzen. Dazu wünschte er ihnen alles Gute.
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133 Absolventen aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf erhalten nun ihre Abschlusszeugnisse, fasste Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl zusammen. (O-Ton 2 Bankkaufleute....)
Sie alle sollten stolz sein, einen Bayerischen Abschluss erworben zu haben und nun auch einen Arbeitsplatz sicher zu haben. Er erinnerte an viele Länder der Europäischen Union, in denen die Suche nach einem Arbeitsplatz aussichtslos wäre.
Wenn sie nun mit Falco „Nie mehr Schule – keine Schule mehr“ singen können, dann entfällt lediglich die Verpflichtung zum Schulbesuch. Sie können aber jederzeit freiwillig weiter die Schule besuchen.
Ihr Abschlusszeugnis bescheinigt ihnen, dass sie den Anforderungen der Berufswelt gewachsen sind, Fachkompetenz erworben haben und soziale Kompetenz, Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen.
Das alles haben sie sich hart erarbeitet und können so auf eine spannende Zeit vorausschauen.
Da das alles eine Teamleistung ist, dankte er allen Beteiligten an der Ausbildung, Lehrkräften, Ausbildern, Eltern, Verwandten und Freunden.
Wenn nun das Schulzentrum neu gebaut wird, werden sie das leider nicht mehr mitbekommen und müssen noch in der Aula aus dem Jahr 1958 schwitzen... Die Dekoration von Frau Bernstetter zeigt ja schon die Vorboten des Abbruchs....
Wenn sie nun mit dem Zeugnis einen Schlüssel in die Hand bekommen, können sie Karriere machen oder weiter lernen. Es gilt ja „Kein Abschluss ohne Anschluss“.
Wenn jeder Lebensabschnitt Neues bringt, wächst auch mit jedem Wechsel die Verantwortung und die Selbstbestimmung über das eigene Leben. mussten sie sich früher sagen lassen, was sie anziehen sollen, können und müssen sie jetzt selbst entscheiden und sogar irgendwann Verantwortung für andere in leitender Position übernehmen. Und – sie müssen die Ergebnisse ihrer Arbeit verantworten.
Gleiches gilt im Privatleben wo sie Verantwortung für einen Partner, für Kinder und auch einmal für ihre Eltern übernehmen müssen.
Er hoffte, dass sie ihrer Verpflichtung nachkommen auch Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.
Er erinnerte an die Generationen seit dem zweiten Weltkrieg, die mit viel Fleiß und Engagement ihre komplexen Herausforderungen gemeistert haben. Genau so werden sie die Herausforderungen unserer Zeit meistern müssen: Von der Digitalisierung bis zur Integration der Flüchtlinge mit allen positiven und negativen Erscheinungen. Deshalb bat er sie, sich eine eigene Meinung zu bilden, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Egal wo: In Vereinen, bei Hilfsorganisationen oder in der Politik. (O-Ton Lassen Sie sich für echte demokratische Parteien aufstellen. ) Nur so können sie die Grundwerte der Demokratie und unseres Lebens erhalten was tägliche Anstrengungen erfordert. Wenn sie es nicht tun, machen es andere! Dann müssen sie damit leben, was andere entscheiden.
Sie sollten nicht auf einfache Antworten hereinfallen. (O-Ton Betrachten Sie die angeblichen Alternativen für Deutschland ganz genau! Überlassen sie unsere Zukunft nicht Populisten!)
Die Kompetenz dafür haben sie ihnen vermittelt und haben ihnen Fakten und soziale Kompetenz vermittelt, die auf gemeinsamen Werten basieren, die über Jahrzehnte hinweg entwickelt wurden und die Demokratie und soziale Marktwirtschaft prägen.
Allerdings kann man diese Werte nur verteidigen wenn man sie kennt. Dazu gibt es an dieser Schule schon lange ein Projekt namens „Werte wieder wichtig“. So hoffte Max Heimerl, dass es ihnen gelungen ist, die Absolventen mit diesen Werten zu infizieren.
Jetzt können sie aus dem Schutzraum Schule ausgewildert werden in ein selbstbestimmtes aber auch selbst verantwortetes Leben.
So gratulierte er noch einmal zu ihren Abschlüssen und freut sich auf die Preisverleihung.
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Landrat Georg Huber und Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl überreichten zunächst Staatspreise und Staatsurkunden an die Absolventen, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreicht haben.
Jenny Kramer wurde medizinische Fachangestellte und erreichte die Traumnote 1,0.
Das selbe Ergebnis in der selben Ausbildung schaffte Miriam Pohl.
1,0 erzielte auch Hannah Schwarz in ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.
Und auch Katrin Sulzinger schaffte die Traumnote in der selben Berufsrichtung.
Staatlich geprüfte Kinderpflegerin wurde Laura Schneider und schloss mit 1,06 ab.
Michael Burghart schloss seine Ausbildung zum Industriekaufmann mit einem Notendurchschnitt von 1,14 ab.
Den selben hervorragenden Durchschnitt in der selben Ausbildung schaffte Katharina Daiß ab.
Industriekauffrau wurde auch Regina Deißenböck und hat einen Schnitt von 1,28 im Zeugnis stehen.
Den selben Durschnitt schaffte Florian Ortmaier in seiner Ausbildung zum Industriekaufmann.
Bäckerin wurde Ottilie Paintner und schloss diese Ausbildung mit einem Schnitt von 1,28 ab.
Bäckereiwarenfachverkäuferin wurde Annemarie Schmid und erzielte einen Notendurchschnitt von 1,28.
Michelle Heindl wurde Einzelhandelskauffrau und erzielte ebenfalls einen Schnitt von 1,28.
Claudia Stockmann wurde Bürokauffrau und schaffte einen Schnitt von 1,30.
Bettina Heininger wurde Bürokauffrau und schloss mit einem Schnitt von 1,40 ab.
Großhandelskauffrau wurde Regina Bettstetter in ihrer Ausbildung zur Großhandelskauffrau.
Mit 1,42 schloss Sophie Marx ihre Ausbildung zur Großhandelskauffrau ab.
Ebenfalls 1,42 erreichte Melanie Miller in ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau.
Genau so wie Tobias Peretzki, der ebenfalls Industriekaufmann wurde.
Auch Laura Pitter erreichte 1,42 in ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau.
Genau so wie Marco Asbeck, der den Beruf des Großhandelskaufmanns erlernte.
So wie auch Georgios Probst, der den Beruf des Einzelhandelskaufmanns erlernte.
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Nach einem gemeinsamen Foto aller Staatspreis- und Staatsurkundenempfänger freute sich Schülersprecher Ralf Gräf darüber, dass sie es geschafft haben. Sie haben ihr Ziel erreicht – ein unvergeßliches Ereignis wie die Führerscheinprüfung oder das erste Bewerbungsgespräch – oder den ersten Schultag hier, an dem alles neu war.
Seither haben sie viel Neues gelernt auch das und die Prüfungen geschafft und alle psychsichen Herausforderungen gemeistert. Sie haben bewiesen, dass sie es verstanden haben.
Unglaublich war das Gefühl bestanden zu haben und nicht mehr Schüler zu sein. Dafür wollten sie sich gern feiern lassen.
Für alle Unterstützung dankte Ralf Gräf Lehrkräften, Betrieben, Ausbildern, Familien und Freunden. Damit wünschte er allen Gesundheit, Erfolg und Freude im Leben.
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Damit überreichten die Klassleiter allen Absolventen ihre Zeugnisse. Da es so viele waren, können wir sie nur klassenweise zeigen....
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Studiendirektor Thomas Löhner und Michael Bollmann schlossen die Abschlussfeier schwungvoll mit Andreas Burani’s „Ein Hoch auf uns“, während draußen schon das Buffet wartete, das einmal mehr die Bäcker des Beruflichen Schulzentrums bereitgestellt hatten.
162 SchulAbschlussfeier an der Berufsschule 1 - Leckerbissen zum Dank 13:30
Wenn die Berufsschule 1 in Mühldorf im Sommer zur Abschlussfeier lädt sind schönes Wetter und Temperaturen um 30 Grad garantiert. Das machte diesmal noch mehr Spaß weil die Baustelle vom Pausenhof verschwunden ist.
Die Glocken von Peter und Paul begleiteten die Gäste vorbei an den Fahnen in die Aula, die aber aus anderem Grund aufgezogen waren – am 20. Juli.
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In der Aula fiel gleich die neue Präsentationswand ins Auge als die Lehrerband mit dem „Te Deum“ die Abschlussfeier eröffnete.
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Klaus Mittermaier, Mitarbeiter in der Schulleitung blickte auf die politischen Debatten der letzten Zeit und machte einen Trend zur Vereinfachung und Verfälschung von Argumenten aus, die zudem immer lauter vorgebracht werden. Meist haben die am meisten Erfolg, die gegen andere Volksgruppen, Glaubensgemeinschaften oder gesellschaftliche Gruppierungen und politische Einstellungen hetzen.
Es sollen möglichst einfache Bilder der Wirklichkeit erstellt werden. Paßt die Realität nicht, wird sie geleugnet oder durch Lügen ersetzt. Das hat zuletzt der Brexit gezeigt, der auf Grund falscher Informationen zustande kam.
Er fragte sich, wie das in der heutigen Zeit möglich ist, wo doch alle Informationen öffentlich zugänglich sind und wie Menschen Leuten auf den Leim gehen, die doch angeblich das Beste für alle wollen. Da werden nicht nur Zahlen gefälscht sondern auch noch Organisationsstrukturen falsch dargestellt.
Ist es denn zu anstrengend, sich korrekt zu informieren? Oder hat Barack Obama Recht, der Unwissenheit nicht als Tugend bezeichnet hat und sicher war, keine Ahnung zu haben nicht cool ist?
Es ist tatsächlich menschenverachtend, Unwissenheit mehr als Volksnähe zu betrachten als Bildung und Wissen.
Allerdings erfordert die Aneignung von Wissen Fleiß und Geschick. Hat man es aber geschafft, dann gehört man dazu und ist gewappnet gegen die beschriebenen Tendenzen.
Diesen Schutzschirm hat ihnen die Schule in zahlreichen allgemeinbildenden Fächern vermittelt und sie in Sozialkunde sogar geprüft. Dafür dankte er allen Lehrkräften besonders, die nicht nur Fakten sondern auch Meinungen und die Fähigkeit vermittelt haben Diskussionen richtig zu führen. Sie haben ihnen Wissen vermittelt, das die Grundlage bildet für Toleranz. Sie haben ihnen beigebracht berechtigte Kritik von böswilliger Unterstellung oder Hetze zu unterscheiden.
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Damit begrüßte er die Ehrengäste unter denen neben den Lehrkräften auch Landrat Georg Huber war, MdL Günther Knoblauch, Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer, der stellvertretende KFZ-Innungsobermeister Karl Burghart, Vertreter benachbarter Bildungseinrichtungen und weitere. Besonderer Gruß galt den Eltern und Angehörigen und den Vertretern der Ausbildungsbetriebe.
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Die Lehrerband sorgte für Abwechslung.
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Landrat Georg Huber zollte Klaus Mittermeier große Hochachtung für seine Eingangsrede! Er selbst wunderte sich immer wieder über die Dreistigkeit mit der manche sogenannten Politiker die Leute belügen. Er versprach, das nicht zu machen!
An die Abschlussschüler gewandt stellte er fest, sie stehen an einem Stationswechsel. Die Station Ausbildung ist zu Ende und die Station Arbeitsleben beginnt. Das gilt es in diesem würdigen Rahmen gebührend zu feiern.
Zu ihren Abschlüssen gratulierte Landrat Huber allen Absolventen. Sie können stolz sein, sich freuen und feiern.
Schon vor über 100 Jahren hat ein schottischer Schriftsteller festgestellt, dass man Erfolg gar nicht verhindern kann wenn man nur konzentriert lernt und fleißig arbeitet. Das gilt auch heute noch, besonders in der dualen Ausbildung, die ihnen praktisches und theoretisches Wissen und soziale Kompetenz vermittelt hat.
Einer von ihnen hat neben der Berufsausbildung auch noch das Fachabitur abgelegt und kann nun an einer Fachhochschule studieren.
Jetzt sind sie Fachleute und haben ihre Zukunft selbst in der Hand. Jetzt haben sie ein sicheres Fundament, das den Stürmen der Zeit stand hält. Jetzt stehen ihnen viele Wege offen. Gerade heute, wo die Wirtschaft händeringend Fachleute sucht.
Wenn sie jetzt anpacken sollten sie auch die zahlreichen Weiterbildungsangebote wahrnehmen.
Damit dankte er Lehrkräften, Eltern, Ausbildern und Freunden, die sie unterstützt und begleitet haben. Er gratulierte zum Erreichten und wünschte den jungen Fachleuten alles Gute und Gottes Segen.
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Für MdL Günther Knoblauch gehören SchulAbschlussfeiern zu den schönsten Aufgaben eines Politikers. Auch er dankte allen Unterstützern der jungen Fachleute. Besonders aber den Mitgliedern des Kreistages, die die Berufsausbildung im Landkreis so stark fördern.
Dank galt den Lehrkräften und den Ausbildern, die mit Leidenschaft bei der Sache sind.
Auch wenn die akademische Ausbildung wichtig ist, braucht das Land Menschen, die das Erdachte auch realisieren können. Das muss auch so bleiben und so gratulierte er allen Absolventen herzlich.
Er bat sie auch, sich in der Gesellschaft einzubringen und warnte sie vor deren Spaltung, die auch manche Medien befeuern, wenn sie verantwortliche Politiker oder Wirtschaftsführer als Lachnummern darstellen. Auch wenn dort Minister oder Bürgermeister als Verbrecher dargestellt werden, tragen sie doch Verantwortung und entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen.
Sie müssen sich einbringen weil sie in 10 – 15 Jahren die Verantwortung übernehmen werden und dann wissen müssen, was Sache ist. Dazu nötig ist neben dem Fachlichen auch das Soziale. Sie müssen sich selbst Ziele setzen um nicht für die Ziele anderer arbeiten zu müssen. Nur dann können sie am Abend zufrieden ihr Spiegelbild anschauen.
Wenn sie das alles umsetzen haben sie eine tolle Zukunft vor sich, zu der er ihnen alles Gute wünschte.
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Auch Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer gratulierte den jungen Fachleuten, die jetzt frei sind ihren Weg zu wählen. Entscheidungen gehören zum Leben. Entscheidungen sind aber auch verbunden mit Verantwortung. Dazu wünschte sie gute Entscheidungen.
Sie dankte allen Ausbildern, Lehrkräften, Prüfern und Eltern für ihren Anteil an der erfolgreichen Ausbildung.
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Stellvertretende Schülersprecherin Josefine Baisl musste einmal mehr Lukas Seeaner vertreten. Das hatte sie vorhergesehen und sich prophylaktisch vorbereitet.
Ganz locker und frei von der Leber weg dankte sie allen Unterstützern und besonders den Betrieben die es mit ihnen sicher nicht immer leicht gehabt haben. Aber – es ist noch aus jedem etwas geworden ist, wie man an ihr selbst sieht!
Die Absolventen sollten stolz auf das Erreichte sein, auch wenn sie sicher so manchen Durchhänger überwinden mussten. Jetzt sind sie junge Fachleute die mit Stolz rausgehen können.
Also: Hände aus der Hosentasche, anpacken und die Welt verändern. Wenn sie nur auf andere warten passiert nie etwas.
Ziele setzen, diese mit Herzblut und Leidenschaft anstreben und so viel erreichen. Dazu wünschte sie das Allerbeste, beruflich und privat. Darauf wollte sie mit ihnen anstossen!
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Die Lehrerband unterstrich die Grußworte schwungvoll.
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Mit einer witzig untertitelten Bilderschau erinnerten sie zur Freude der Gäste an das Schulleben.
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Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl freute sich so viele Absolventen und Gäste zu dieser traditionellen Abschlussfeier begrüßen zu können, bei der es üblicherweise gemütlich warm ist in der Aula....
Wenn Antione de Saint-Exüperie gefordert hatte den Menschen Sehnsucht nach dem Meer zu zeigen wenn sie ein Schiff bauen wollten, dann hatten sie zwar keine Schiffe zu bauen wohl aber hatten sie zu bauen. Schreiner Möbel, Maler haben Bauten geschützt, Landwirte haben Ställe gebaut, Anlagenbauer Heizungen, Metallbauer Treppen, Fahrzeugtechniker bauten an Autos herum – Alle haben mit bauen zu tun gehabt. Dazu wichtig waren Freude, Ausdauer und Können. Vielleicht auch die Sehnsucht Besonderes zu schaffen. Dafür gibt es dann besonders gute Noten oder sogar Staatspreise.
Sie alle haben bewiesen, dass sie im Team arbeiten können und dass sie mit Sehnsucht aus Gutem Hervorragendes machen konnten. Es ist also kein Wunder, dass sie 10 Absolventen mit Staatspreisen der Regierung von Oberbayern auszeichnen können. Zwei von ihnen haben sogar die Traumnote 1,0 erreicht – ein tolle Leistung!
Wenn sie 99 Schülerinnen und Schüler verabschieden, dann haben 34 zusätzlich den mittleren BildungsAbschluss erreicht. Kraftfahrzeugmechatroniker PKW-Technik Florian Schmidt hat mit zusätzlichen Unterrichtsstunden parallel die Berufsschule Plus durchlaufen und so die Fachhochschulreife erworben.
Sie alle haben nun ein Fundament für ihr Leben gelegt, das ihnen niemand mehr nehmen kann.
Allerdings ist damit das Ende nicht erreicht. Lebenslanges Lernen ist angesagt. Da kommt keiner aus. Mit ihrer Ausbildung haben sie dafür aber die beste Grundlage.
Wolfgang Gaigl dankte für die ideelle und materielle Unterstützung seiner Schule, die er „einfach Klasse“ fand. (O-Ton Der Einsatz ist deshalb so erfolgreich weil wir alle an einem Strang ziehen...)
Und da Bildung von jeher die beste Rendite bringt, ist das Geld hier auch gut angelegt. Das gilt auch für den neu gestalteten Vorhof und für die neue Landmaschinenhalle im Süden der Schule, die ohnehin ein Quantensprung für die Schule ist.
Damit dankte er allen Partnern in der Ausbildung für die immer gute und kollegiale Zusammenarbeit. Besonders den Lehrkräften, die alles mitgemacht haben was auf sie eingestürmt ist. Auch die vorhin bereits zitierte Erziehung zur Sozialkompetenz.
Jetzt also werden die Absolvtenten wertvolle Stützen der Wirtschaft und der Gesellschaft. Dazu grautulierte er herzlich und wünschte den jungen Fachleuten alles erdenklich Gute und immer Gottes Segen.
Einen Spruch von Mark Twain wollte er doch noch weitergeben: (O-Ton Das schönst ist, ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.... )
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Die Lehrerband setzte fort mit dem „rosaroten Panther“
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Wolfgang Gaigl und Landrat Georg Huber zeichneten die Besten aus und überreichten Staatspreise und Staats-Urkunden.
Als erster gratulierten sie Landwirtin Anna Fauth.
Matthias Huber erlernte das Handwerk des Anlagenmechanikers SHK.
Thomas Buchner erlernte das Handwerk des Malers und Lackierers.
Landwirt wurde Stefan Unterblümhuber und erhielt für sein Resultat einen Staatspreis.
Murat Koc erlernte das Handwerk des KFZ-Mechatronikers PKW.
Maximilian Mittermeier wurde Landwirt und schnitt so gut ab, dass er einen Staatspreis erhielt.
Jens Kipper erlernte das Handwerk des Anlagenmechnikers Sanitär Heizung Klima.
Alexander Schlehaider schloss als KFZ-Mechatroniker PKW-Technik ab.
Den selben Beruf erlernte Christian Weber ebenfalls in Mühldorf.
Der letzte Staatspreisträger war Michael Panzer der den Beruf des Landwirts gewählt hatte.
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Nach einem gemeinsamen Foto mit allen Staatspreisträgern schloss die Lehrerband den schulischen Teil der Abschlussfeier ab.
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Dann übernahm der stellvertretende Innungsobermeister Karl Burghart. Er freute sich über die stolzen Gesichter unter den Zuhörern. Auch er war ohne Sorge über die Zukunft der jungen Fachleute, dankte allen Ausbildern und besonders den Lehrkräften. Besonders aber dem Landkreis und Landrat Georg Huber.
Nachdem er die Ursprünge der Freisprechung erläutert hatte, bat er die KFZ-Mechatroniker sich von ihren Plätzen zu erheben. Er sprach sie von den Verpflichtungen ihrer Ausbildung frei und entließ sie damit in ein selbstbestimmtes Leben. (O-Ton)
Er überreichte den jungen KFZ-Mechatronikern erst einmal Urkunden weil die Gesellenbriefe noch nicht fertig waren.
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Während die Lehrerband mit dem „rosaroten Panther die Feierstunde abschloss wartete nebenan schon das 5-Sterne-Buffet. Bevor sie sich darauf stürzen konnten erhielten sie aber erst einmal ihre Zeugnisse.
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Das wars aber noch nicht:
Als Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl die Gäste verabschieden wollte, übernahm Xaver Schneidawind die Regie und bat zwei Kollegen die Bank nach vorne zu bringen. Mit den Geschenken darauf dankten sie ihren Lehrkräften für ihr Engagement und die Kraft, die sie in sie gesteckt haben. Die Lehrkräfte freuten sich über die Geschenkkörbe voll gefüllt mit regionalen Köstlichkeiten.
Die Bank selbst hatten sie für den, der am meisten Arbeit mit ihnen hatte: Studiendirektor Simon Numberger, der jetzt die Möglichkeit hat von dieser Bank aus die Arbeit auf den Feldern vor seinem Haus zu beobachten. Wie das ist, da auf der Bank, das probierten sie zur Freude der Zuschauer gleich einmal aus.
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Wir schließen uns den Gratulanten an und wünschen allen jungen Fachleuten alles Gute und Gottes Segen.
163 Richtfest (Hebfeier) beim Bau der Fahrzeughalle an der Berufsschule 1 10:40
Eine große Tafel am Rohbau an der Töginger Straße in Mühldorf zeigt, wie die neue Maschinenhalle der Berufsschule 1 einmal aussehen wird, die gerade eingerüstet auf die Gäste der Hebfeier wartete, wie das Richtfest auch genannt wird.
Die Zimmerer bewaffnet mit einer Flasche Wein machten sich noch ein Bild von dem Gebäude, an dem es für sie nicht so sehr viel zu tun gibt. Sie sind eher als Dachdecker gefordert.
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Der Innenhof der Berufsschule dient derzeit mehr als Lagerplatz für Baumaterial. Auf dem verbliebenen kleinen Fleck hatte das Landratsamt das bekannte Zelt aufgestellt, das die Redner diesmal vor der Sonne schützen sollte.
Im Kellergeschoß schwitzten Gerlinde Eulberg und ihre Kolleginnen schon beim Aufbau des Buffets...
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Landrat Georg Huber freute sich dann neben Schulleiter Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl und seinen Kollegen auch Architekten, Planer, Statiker und Bauleute begrüßen zu können.
Er dankte sehr für die Einhaltung des straffen Zeitplans bisher. Das ist einerseits nötig um den Mechatronikern ihre Ausbildung wieder zu ermöglichen und andererseits die Mittel des Landkreises bereit zu halten, der ja derzeit wirklich viele Projekte realisiert. Er war sicher, es gibt nicht viele Landkreise in der Größe des Landkreises Mühldorf, die so viel Geld in Bildungseinrichtungen investieren.
Der Landkreis signalisiert damit der Wirtschaft die besten Ausbildungsbedingungen zu schaffen. Die Unternehmen können dann selbst die Fahrzeuge beschaffen, an denen die jungen Fachleute ausgebildet werden können. Damit haben sie immer Ausbildungsobjekte auf aktuellem Stand.
Das ist nötig weil mit dem autonomen Fahren und der Elektromobilität neue Herausforderungen auf die Unternehmen und damit auf die Facharbeiter zukommen werden, die wiederum die Berufsschule ausbilden muss. In dem neuen Gebäude erhalten die Lehrkräfte alle Möglichkeiten diese Ausbildung hier bieten zu können. Damit stärkt der Landkreis den ländlichen Raum und baut das Kompetenzzentrum weiter aus.
Insgesamt 3,1 Millionen Euro wird der Bau kosten, 1,87 Millionen übernimmt der Freistaat.
Er dankte allen Baubeteiligten und war froh, dass von vornherein alle realistische Zeitpläne abgegeben haben und diese jetzt auch eingehalten werden können.
Auch der Kostenrahmen wurde bisher eingehalten und Mängel gibt es bis jetzt auch keine. Es ist also alles in Ordnung.
Landrat Georg Huber wünschte sich, dass das auch so weitergeht und auch weiterhin unfallfrei gebaut wird. Damit freute er sich auf die Einweihungsfeier im November oder Dezember.
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(O-Ton Bildung ist im Landkreis Mühldorf Chefsache) sagte einst Landrat Georg Huber – und darauf kann man sich verlassen bestätigte Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl.
Er freute sich über den Baufortschritt dieses imposanten und beeindruckenden Gebäudes für das der letzte Quadratmeter Grundfläche ausgenutzt wurde.
Und weil es warm genug war, dankte er nur für die Ausrichtung dieser Hebefeier und wunderte sich, dass den Firstbaum niemand gestohlen hat.... (O-Ton Der war doch nur 27 Meter lang und 5 Tonnen schwer. ...)
Auch Wolfgang Gaigl dankte allen Baubeteiligten und den Mitarbeitern des Landratsamtes für die hervorragende Zusammenarbeit. Damit wünschte er dem weiteren Bau einen guten Verlauf und freute sich auf diesen Meilenstein in der Entwicklung der staatlichen Berufsschule 1 in Mühldorf a. Inn.)
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Damit überließ er den Zimmerern das Wort, die das Bauwerk lobten, das sicher allen gefällt.
Sie ließen den Bauherrn hochleben, der sie beauftragt hat und sie bezahlt.
Dann tranken sie auf die Architekten und Ingenieure und die Planer.
Das dritte Glas tranken sie auf die Bauleute.
Mit dem Rest des Weines dachten sie an die Zukunft und wünschten dem Neubau die Wärme, die der Wein ausstrahlt.
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Landrat Georg Huber dankte den Zimmerern und lud die Gäste der kleinen Hebfeier ins Untergeschoß des Neubaus zu einer kräftigen Leberkäsebrotzeit.
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Herr Landrat, ist der Bau im Plan? (O-Ton)
Wieviel investiert der Landkreis hier? (O-Ton)
Hier wurde der letzte verfügbare Quadratmeter verbaut. Wo kann sich die Schule weiter entwickeln? (O-Ton)
Und weil Bildung im Landkreis Chefsache ist, steht der Chef auch weiter hinter seinen Berufsschulen! (O-Ton)
Herr Gaigl, das Lachen des Schulleiters wird immer breiter, je weiter der Bau fortschreitet.... (O-Ton)
Gab es durch die Baustelle Beeinträchtigungen des Schulbetriebes? (O-Ton)
Und außerdem heißt es ja bei Krankenhäusern und Schulen, sie leben nur wenn gebaut wird. (O-Ton)
Wie geht’s weiter wenn der Bau abgeschlossen ist? (O-Ton)
Vielen Dank.

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