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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 31/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
164 Sommerempfang der SPD-Landtagsabgeordneten mit Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz 10:40 31 04.08.16
Es zog gerade so richtig zu über dem Mühldorfer Kulturzentrum Haberkasten als sich im überdachten Innenhof über 400 geladene Gäste zum Sommerempfang der Abgeordneten der SPD im Bayerischen Landtag einfanden. Unter ihnen Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte, Parteimitglieder, Vereinsvorstände, Behördenvertreter, Schulleiter, Unternehmer, Vertreter von Hilfsorganisationen und viele Interessierte aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf und darüber hinaus.
Sie alle wollten hören, was Olaf Scholz, der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD und Oberbürgermeister von Hamburg zum Thema „Brexit und die Folgen für Europa“ zu sagen hätte.
Den Spitzenpolitiker, der eigens für diese Veranstaltung aus Hamburg angereist war, nahm der Oberbayern-Vorsitzende der SPD, MdB Ewald Schurer in Empfang. Der stellte ihn Lokalmatador Günther Knoblauch und den anderen Abgeordneten vor.
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Die Derfi-Musi empfing die Gäste und unterhielt bis zum Einzug des Spitzenpolitikers.
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Olaf Scholz nahm am Promi-Tisch Platz und gönnte sich statt der üblichen Maß Bier ein Mineralwasser.
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MdL Günther Knoblauch freute sich über den zahlreichen Besuch und mußte MdL Florian Ritter entschuldigen, der hier sprechen sollte aber im Stau hängengeblieben war. Er stellte Doris Rauscher aus Ebersberg vor, die familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag.
Nachdem er viele der Gäste begrüßt hatte, freute er sich besonders über seinen ehemaligen Lehrmeister, Altöttings Altlandrat Seban Dönhuber. Auch gekommen war Bahn-Bayern-Chef Klaus-Dieter Josel.
Günther Knoblauch stellte Olaf Scholz vor, einen der profiliertesten Politiker der Bundesrepublik Deutschland. Er hat mit dem ehemaligen Britischen Premierminister Cameron und Bundeskanzlerin Merkel und in den Petersburger Gesprächen über die Folgen des Brexit gesprochen. Und darüber, wie sich Europa dadurch verändern wird. Davon sollte er berichten.
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Olaf Scholz begrüßte die Gäste typisch norddeutsch: (O-Ton MoinMoin)
Wie geht es nun nach dem Brexit weiter? Er hatte zwei relativ einfache Erklärungen dafür, warum das schiefgegangen ist:
Erstens darf man nicht spielerisch mit den wichtigen Fragen über die Zukunft des eigenen Landes und der eigenen Bevölkerung umgehen. (O-Ton Und da hat jemand Lotterie gespielt)
Die Ereignisse in Großbritannien zeigen einen erschreckenden Mangel an Mut. Vielleicht hätte David Cameron seinen innerparteilichen Streit auch anders lösen können als mit einem Referendum über den Verbleib in der EU?
Dabei stellt die Analyse des Referendums klar: (O-Ton Es war eine Entscheidung gegen die eigenen jungen Leute... keine gute Politik. )
Zweitens und mindestens genau so wichtig ist die frappierende Vermischung der Protestziele. Es drängt sich der Verdacht auf, daß die Gegner eigentlich nicht gegen die EU gestimmt haben sondern gegen ein diffuses Gemisch aus Globalisierung, zunehmendem Identitätsverlust und schindenden Einflußmöglichkeiten in einer zusammenwachsenden Welt. Es war wohl der Versuch, diese Entwicklung umzukehren, die so manchen Briten bewogen hat, gegen den Verbleib in der EU zu stimmen.
Dabei ist weder Großbritannien noch Deutschland in der Lage, diese Vorgänge zu beeinflussen. Einzig die EU hat die Chance, die Geschicke ihrer Bürger zu lenken. (O-Ton deshalb brauchen wir den Zusammenschluß in Europa... bis Botschaft sein. Applaus)
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Allerdings gibt es an der Europäischen Union viel worüber sie selbst nachdenken sollte. Das untermauerte er mit zwei Beispielen. Den amerikanischen Web-Dienst Uber hat er in Hamburg verboten. Wie Taxis beschaffen sein sollen geht die EU nun wirklich nichts an, trotzdem hat sie die EU aufgefordert, diese Entscheidung zu überdenken.
Daß so etwas den Briten nicht gefällt, ist absolut verständlich. Allerdings hätte man in solchen Dingen auch demokratisch Einfluß nehmen können ohne gleich davon zu laufen.
Auch auf den großen Flughäfen (Gelächter) von denen die meisten gut funktionieren und Geld verdienen nimmt die EU Einfluß auf die Gestaltung der Beladung der Flugzeuge. Das hat zu sinkenden Löhnen geführt, trotz der schweren Arbeit, die dort geleistet wird. Was geht das die EU an?
Es sollte doch möglich sein, als falsch erkannte Entscheidungen zu revidieren! Es gilt also politisch mehr Einfluß zu nehmen auf das was geschieht.
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Olaf Scholz blickte zurück auf die Errungenschaften der Europäischen Union, die nicht nur für 70 Jahre Frieden in Europa gesorgt - sondern auch geholfen hat, die faschistischen Diktaturen in Spanien und Portugal zu überwinden.
Minderheitenrechte, Sozialstaat und soziale Marktwirtschaft gehören zur EU dazu.
Es muß also wichtig sein, daß die europäischen Rechtsstaaten im Verbund der EU zusammenstehen. Der Zusammenschluß von 500 Millionen gleichgesinnter Europäer in einer Welt, in der demnächst 10 Milliarden Menschen leben, ist einfach dringend erforderlich! (O-Ton: Das sind wir – gleichgesinnt in der Frage der Demokratie und des Rechtsstaates – Applaus)
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Olaf Scholz erinnerte an zahlreiche Errungenschaften der europäischen Union wie das Schengen-Abkommen, das die inneren Grenzen beseitigt hat. Oder die Freizügigkeit, die es allen Europäern erlaubt, sich dort niederzulassen und dort zu arbeiten, wo sie es gerne möchten.
Diese Freizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften Europas. Das gilt es den Briten und auch den Freunden in Mittel- und Osteuropa immer wieder zu sagen, die davon profitieren und den Rest Europas auch schätzen sollten! (Applaus)
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Natürlich werden nicht alle europäischen Länder gleiche Bedingungen schaffen können. Das haben nicht einmal die USA geschafft, die das schon 200 Jahre versuchen. Es wird immer Länder geben, in denen man viel weniger verdient als in Deutschland. Es muß einfach gut zueinander passen. Die Regel heißt: Wer hier Arbeit findet, kann gerne bleiben. Wer keine findet, bleibt in der Verantwortung seines Herkunftslandes. Anders kann das nicht sein. Nötig sind klare Regeln zum Wohl aller.
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Olaf Scholz forderte die gemeinsame Verantwortung für die Banken! Oder für die Finanzmärkte. So wie bisher geht das nicht mehr.
Auch gemeinsame Regeln zur Verschuldung müssen her. Als Hamburger Bürgermeister war er sicher: (O-Ton Man soll’s nicht übertreiben! Es war schon nicht gut, was da in unserem Land gelaufen ist. Zu viele.)
In Zeiten wirtschaftlicher Prosperität ist das ja in Ordnung. In Krisenzeiten ist man aber denen ausgeliefert, die ganz andere Interessen vertreten. Dazu darf es nicht kommen. (O-Ton 36:44:00 Es darf nicht so weit kommen, daß man die Schulden nicht mehr tragen kann. )
Definitiv fehlt die gemeinsame Verantwortung für die Grenzen. Das Dublin-Abkommen hat Deutschland lange Zeit vor der Flüchtlingsflut geschützt. Viele Flüchtlinge sind auf wundersame Weise vom Mittelmeer direkt nach Deutschland gekommen obwohl sie im Ankunftsland ihren Asylantrag hätten stellen müssen.
Es war ein großer Fehler nicht zu helfen, als andere Probleme hatten. Man hätte Spanien und Portugal längst helfen sollen, als damals die ersten Flüchtlinge aus Marokko und Algerien kamen. Auch Italien haben wir nicht geholfen was sie bewogen hat alle nach Deutschland weiterzuleiten.
Die Lehre aus den Ereignissen des Jahres 2015 muß also sein, daß dieses Problem nur gemeinsam gelöst werden kann.
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Nötig sind jetzt Hot-Spot’s, die man früher Grenzdurchgangseinrichtung genannt hätte. Wie es von dort weitergeht ist bis jetzt nicht geregelt. Das steht noch aus und das wird noch schwierig.
(O-Ton Es muß eine europäische Verantwortung geben, in der Deutschland eine wichtige Rolle spielen muß. )
Erst einmal müssen alle Asylverfahren endlich bearbeitet werden. Da gibt es noch viel zu tun!
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Zum Schluß wollte er noch die Bedeutung Europas für Deutschland herausstellen: Ohne Europa wäre die deutsche Einheit nicht gelungen und Deutschland hätte ohne die Europäische Union niemals solche wirtschaftliche Stärke erreicht. (O-Ton Dieses sind die Lehren aus der Geschichte: )
Damit das weiter so bleibt, muß Deutschland auch immer gut sein. Dazu darf es keine Sonderbeziehungen mit einzelnen Ländern geben. Nur mit gleichberechtigten Partnern ist die Welt sicher zu halten. Und dazu gehört auch Rußland.
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Noch ein Lehre aus der Geschichte: Alle politisch Aktiven müssen an einem Strang ziehen anstatt auf die anderen zu schimpfen und den eigenen Vorteil zu suchen. Nur im Kompromiß ist Einigkeit zu erzielen. Nur gemeinsam kann Europa erhalten bleiben. (O-Ton)
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Die Zuhörer dankten Olaf Scholz mit lang anhaltendem Applaus.
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Doris Rauscher und Günther Knoblauch überreichten Olaf Scholz eine 3-Liter-Flasche Mühldorfer Weißbier und Florian Ritter eine Schachtel Mühldorfer Weltmeister-Pralinen als kleine Wegzehrung.
Olaf Scholz dankte sehr für das Bier und berichtete von einer langen Brautradition in Hamburg. Allerdings wußte man lange nicht, woher sie das Wasser dafür hatten...
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Doris Rauscher dankte Günther Knoblauch für diesen schönen Empfang und stellte einen weiteren im kommenden Jahr in Aussicht – vielleicht dann in ihrer Heimatstadt Ebersberg.
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Während die Gäste Rollbraten und überbackene Spätzle genossen unterhielt die Derfi-Musi und führte in einen gemütlichen Sommerabend über, der für manche so schnell nicht zu Ende ging während Olaf Scholz längst auf dem Weg zurück war in die Freie und Hansestadt Hamburg.
165 Der Landkreis ehrt die besten Schulabsolveten 8:55
Schon Tradition ist die Ehrung der erfolgreichsten Schulabgänger des Landkreises in der Aula des Beruflichen Schulzentrums in Mühldorf.
Dort begrüßten stellvertretender Schulleiter Thomas Löhner und Dennis Wahl die Gäste mit Ronan Keatings „When you say nothing at all“.
Diesen Rat nahmen sich die Redner des Nachmittags nur teilweise zu Herzen, die Leiter der örtlichen Schulen, Schulamtsdirektor Hans Wax, Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Markus Saller und IHK Geschäftsstellenleiter Herbert Prost. Auch gekommen waren MdL Dr. Martin Huber, Bezirksrätin Claudia Hausberger, Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag und Kreisrat Oskar Rau.
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Gastgeber Landrat Georg Huber dankte den Musikanten, denen es trotz kleiner Besetzung wieder gelungen ist, feierliche Stimmung zu erzeugen.
Landrat Huber hieß die Gäste herzlich willkommen, besonders natürlich die erfolgreichsten Absolventen aus den zahlreichen Schulen und ihre Angehörigen.
175 Schülerinnen und Schüler konnte er diesmal ehren. Alle haben ihre Ausbildung mit einem unglaublichen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser geschafft. Wie sie schon bisher bewiesen haben, daß sie es schaffen, werden sie auch die neuen Pfade in ihrem nächsten Lebensabschnitt zu ihren eigenen machen und die neuen Wege erfolgreich gehen.
Unter den geehrten waren 9 Mittelschülerinnnen und -schüler, 38 Real- und Wirtschaftsschülerinnen und –schüler, 37 Gymnasiasten, 13 Fach- und Berufsoberschülerinnen und –schüler und 12 Landwirtschaftsschülerinnen und –schüler ein Bild des breiten Schulspektrums in der Region.
Sie alle sind die besten Abschlußschülerinnen und –schüler des Landkreises Mühldorf im Schuljahr 2015/2016. Sie sind die Leuchttürme, die Beispiel geben im Berufsleben und im privaten Leben. Er forderte sie auf, sich in die Gesellschaft einzubringen, in Vereine und Institutionen, in Rettungsdienste und in die Politik. Der Landkreis baut auf sie alle, die dazu beitragen sollen, die humane Gesellschaft weiter zu entwickeln.
Zu ihren großartigen Ergebnissen gratulierte Landrat Georg Huber im Namen des Landkreises und des Kreistages allen Absolventen und dankte allen Lehrkräften, Ausbildern und Unterstützern. Besonders aber den Familien, die sicher großen Anteil am Erfolg der jungen Leute haben.
Wenn die Schulzeit jetzt hinter ihnen liegt, erwarten sie auf ihrem Weg viele Unbekannte und neue Herausforderungen. Er war überzeugt, sie werden sie annehmen und gute Lösungsansätze finden.
Sie sind die Zukunft des Landkreises Mühldorf, auf die der Landkreis stolz ist. Landrat Huber wünschte sich, daß sie Spuren im Landkreis hinterlassen wenn sie jetzt hinausgehen.
(O-Ton)
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Alle folgenden Grußwortredner gratulierten den Einserschülern herzlich und wünschten für ihren weiteren Lebensweg alles Gute und viel privaten und beruflichen Erfolg. Sie baten nicht mit dem Lernen aufzuhören und sich immer weiter zu bilden um so die Welt vorwärts zu bringen. Erst aber sollten sie ausspannen und das Feiern nicht vergessen.
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Anders als die Fußball-Nationalmannschaft zuletzt sind sie ins Finale gekommen und haben es auch noch gewonnen, verglich IHK Geschäftsstellenleiter Herbert Prost die Absolventen. Zu Fleiß und Ausdauer hatten sie auch Konsequenz und Glück und haben so die nötigen Tore geschossen.
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Zu ihrem Fachkönnen müssen sie jetzt beweisen, daß sie auch hervorragende Menschen sind, forderte Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Markus Saller. Vielleicht sollten sie ja vor einem Studium erst einmal die Welt kennenlernen oder auch einen Handwerksberuf erlernen? Schaden würde das nie. Er bat sie sich unbedingt ehrenamtlich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und so Teil der Gesellschaft zu werden.
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BSZ-Schulleiter Oberstudiendirektor Max Heimerl erläuterte das berufliche Schulwesen in der Region und dankte Landrat Georg Huber für diese Ehrung aller Besten aus allen Schulen gleichermaßen.
Sie, die Preisträger von heute werden die Leistungsträger von morgen. Als solche sollen sie die Geschicke der Gesellschaft selbst in die Hand nehmen und selbst Entscheidungen treffen.
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Schulamtsdirektor Hans Wax riet ihnen, es mit Marc Twain zu halten, der gefordert hatte, jedem Tag die Chance zu geben, der schönste ihres Lebens zu werden. Damit sollten sie gleich jetzt anfangen.
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Oberstudiendirektor Helmut Wittmann, Leiter des Gymnasiums in Waldkraiburg, bemühte eine Karrikatur um den jungen Leuten zu zeigen, daß sich jeder Ziele nach seinen Fähigkeiten stecken sollte.
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Oberstudiendirektor Rudolf Geier von der FOS/BOS in Altötting betonte die Leistungfähigkeit und Durchlässigkeit des bayerischen Bildungssystems. Die Steine der Dekoration interpretierte er als Bausteine ihres Lebensweges, die sie einen nach dem anderen aufeinandersetzen sollten um ihre Ziele zu erreichen. Und wenn sie so steinreich werden, dann freut er sich besonders für sie alle.
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Sie haben eine spannende Zukunft vor sich war Konrektorin Eveline Abt von der Realschule in Haag überzeugt. Mit dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse riet sie ihnen, nicht stillzuhalten sondern immer weiter aufwärts zu steigen.
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Erfolg ist kein Selbstläufer stellte Josef Kobler fest, der leitende Landwirtschaftsdirektor am Landwirtschaftsamt in Töging. Sie sollten den Schwung und die Unterstützung mitnehmen um ihre Ziele genau so konsequent erreichen wie das aktuelle.
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Studiendirektor Thomas Löhner und Dennis Wahl sorgten für Gelegenheit das Gehörte zu verdauen.
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Landrat Georg Huber dankte seinen Mitarbeiterinnen Edeltraud Zecho und Rosemarie Storfinger für die Vorbereitung dieser Ehrungsfeier.
Edeltraud Zecho bat dann geordnet nach Schulen die Absolventen auf die Bühne und Landrat Georg Huber überreichte ihnen eine Anerkennungsurkunde und einen Büchergutschein.
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Sie begannen mit den Absolventen der Mittelschulen im Landkreis.
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Weiter gings mit der großen Gruppe der Besten von der Realschule in Waldkraiburg wo Katharina Rannetsberger mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen hat.
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Auch an den Realschulen außerhalb des Landkreises waren Landkreisschüler erfolgreich.
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Am Gymnasium Gars hat Niklas Röwer das Abitur als Bester mit 1,0 geschafft.
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Eine ganze Reihe und gleich fünf Abiturienten mit der Traumnote 1,0 konnte das Ruperti-Gymnasium Mühldorf verabschieden.
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Am Gymnasium Waldkraiburg haben Kathrin Bogus und Philip Avdimetaj das Abitur mit 1,0 und viele weitere unter 1,5 geschafft.
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Schüler aus dem Landkreis besuchten sehr erfolgreich zahlreiche Schulen außerhalb der Landkreisgrenzen und waren auch dort sehr erfolgreich. Sie alle ehrte Landrat Georg Huber mit Urkunde und Büchergutschein. Hier kurz die Besten.
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Große Gruppen erfolgreicher Schüler kamen von den fünf Schulen am Beruflichen Schulzentrum und von der Staatlichen Berufsschule 1 in Mühldorf und von den Beruflichen Schulen in Altötting.
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Landrat Georg Huber dankte allen, die in der warmen Aula ausgehalten haben. Er gratulierte noch einmal allen Geehrten und wünschte ihnen für ihre Zukunft alles Gute. Er bat sie alle Vorbilder zu sein, Lösungen zu finden und mit gutem Beispiel voran zu gehen. Damit lud er sie nach dem letzten Musikstück zu guten Gesprächen und einem kleinen Stehempfang ins Foyer ein.
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Gerade da kam Thomas Berger, der die Staatliche Berufsoberschule in Wasserburg mit 1,5 abgeschlossen hatte. Auch ihn ehrte Landrat Georg Huber.
166 Schulabschlußfeier am BSZ III: 133 Gesundheitsberufe sind Herzwerker 14:45
Mit Ronan Keatings „When you say nothing at all“ eröffneten stellvertretender Schulleiter Thomas Löhner und Dennis Wahl die Abschlußfeier für die Absolventen der Gesundheitsberufe in der Aula des Beruflichen Schulzentrums in Mühldorf.
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Da sie alle in irgend einer Form mit Menschen in schwierigen Situationen zu tun haben, brauchen sie für ihre Arbeit viel Einfühlungsvermögen und Herz – meinte stellvertretender Schulleiter Stefan Pauler. Sie sind deshalb die Herzwerker der Gesellschaft. Dazu gratulierte er den jungen Fachleuten herzlich.
Zur Ehre der jungen Fachleute waren zahlreiche Ehrengäste gekommen, die er dann herzlich willkommen hieß: MdB Stephan Mayer, MdL Günther Knoblauch, MdL Dr. Martin Huber und Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner. Dazu Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch, die Kreisräte Richard Fischer und Oskar Rau sowie Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl von der Berufsschule 1.
Er gratulierte den Absolventen und wünschte für ihren weiteren Lebensweg alles Gute. Dazu hoffte er, daß sie die Schule in guter Erinnerung behalten.
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Sie haben Beachtliches geschafft meinte Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer und gratulierte den Absolventen herzlich.
Mit Konfuzius wünschte er ihnen daß sie einen Beruf gewählt haben, den sie lieben weil sie dann ihr Leben lang nie mehr zu arbeiten brauchen. Allerdings befürchtete er, ganz so wird’s nicht kommen. Kein Beruf macht immer nur Spaß, besonders in ihren Berufen, auch wenn sie Zukunft haben und überall gebraucht werden.
In ihren Berufen sind sowohl Fachwissen als auch Einfühlungsvermögen und Empathie gefordert. ER wünschte ihnen, daß sie sich das erhalten, auch in unruhigen Zeiten wie diesen, in denen viel in Bewegung ist. Gerade in der Gesundheitspolitik in der die Pflege im Mittelpunkt der aktuellen Legislaturperiode im Deutschen Bundestag steht. Ein Pflegestärkungsgesetz hat der Bundestag bereits verabschiedet und ein Zweites ist in Vorbereitung. Darin geht es um die künftige Ausrichtung der Ausbildung, die auf jeden Fall gestärkt werden soll, egal in welche Richtung sie verändert wird. Sie können also getrost in die Zukunft schauen.
Damit dankte er den Ausbildern und Lehrkräften für ihr engagiertes Wirken und wünschte den Absolventen alles Gute und Gottes Segen.
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MdL Günther Knoblauch, der auch weiterer Stellvertreter des Landrates ist, überbrachte die besten Wünsche von Landrat Georg Huber.
Die Mandatsträger haben nun zahlreiche Abschlußfeiern miterlebt und jedes Mal die große Freude gesehen, mit der erfolgreiche junge Leute in ihre persönliche Zukunft starten.
Wenn MdB Stephan Mayer die diversen Reformen der Pflegegesetzgebung ansprach, so meinte er: (O-Ton Es gehört auch dazu, daß sie ordentlich bezahlt werden – Applaus)
MdL Günther Knoblauch dankte allen Beteiligten an der Ausbildung. Besonders den Mitgliedern des Kreistages, die großen Wert auf die Berufsausbildung legen und alljährlich große Summen dafür bereitstellen.
Die ersten Arbeiten um die Aula herum zeigen, daß es dem Landkreis ernst ist mit der Förderung der Berufsausbildung, der hier für den Neubau des Beruflichen Schulzentrums über 26 Millionen Euro investieren wird. Für das Mittragen dieser Entscheidungen dankte er allen Mitgliedern des Kreistages.
Günther Knoblauch bat die jungen Fachleute, sich Ziele zu setzen, diese zu verfolgen, sich in die Gesellschaft einzubringen und mit ihrem Erlernten die Gesellschaft vorwärts zu bringen.
Sie haben die besten Voraussetzungen für eine gute Zukunft, die sie erst einmal mit dem Feiern ihrer Abschlüsse in Angriff nehmen sollten. So gratulierte er zum Erreichten.
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MdL Dr. Martin Huber zitierte die Bibel: (O-Ton Der gesunde Mensch hat viele Wünsche, der kranke nur einen. ) Und da kommen sie ins Spiel.
Wenn fern der bayerischen Heimat ein Urlauber erkrankt, wünscht er sich neben Gesundheit auch schnell nach Hause zu kommen weil’s eben hier die beste Versorgung gibt. Das zeigt den Stellenwert des Gesundheitswesens in Deutschland, dem sie alle jetzt angehören.
Damit das auch so bleibt wünschte er ihnen Leidenschaft und Hingabe und dankte den Absolventen für die Wahl eines dieser wichtigen Berufe.
Und weil’s eingangs hieß „You say it best when you say nothing at all“ wollte er sich kurz halten und wünschte ihnen auch weiter viel Menschlichkeit, Kraft und alles Gute.
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Auch Bürgermeisterin Marianne Zollner dankte den jungen Leuten für diese Berufswahl. Jeder braucht sie. Die einen früher, die anderen später. Sie haben eine anspruchsvolle Aufgabe übernommen, die nicht nur vielen Regeln unterliegt sondern auch unter Zeitdruck und für wenig Geld erbracht werden muß.
Da man die Qualität einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit ihren schwächsten umgeht, sind hier gute Beziehungen nötig. Beziehungen zwischen denen die Hilfe brauchen und denen die Hilfe bieten.
Sie dankte allen, die ihnen so eine hervorragende Ausbildung haben angedeihen lassen und versprach alles zu unternehmen, die Ausbildungsangebote in Mühldorf sogar noch auszubauen.
Damit wünschte sie den Absolventen alles Gute und eine wunderschöne Feier.
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Auch Schulleiter Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl gratulierte den Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluß an diesem Freudentag. (Applaus )
Wenn sie 125 Zeugnisse vergeben sind darunter: (O-Ton )
Sie alle haben gezeigt, daß sie leistungswillig und leistungsfähig sind. Jetzt können sie stolz sein auf ihren bayerischen Abschluß und können Karriere machen mit Lehre.
Um diesen Abschluß beneiden sie viele und noch mehr um ihre Berufsaussichten. In zahlreichen europäischen Ländern hätten sie kaum Chancen.
Da es in Bayern heißt, „kein Abschuß ohne Anschluß“, können sie auch weiter lernen und sogar studieren. Sogar in Mühldorf am „Bildungscampus Süd-Ost-Oberbayern“ können sie seit Schuljahresbeginn ein duales Bachelor-Studium Pflege absolvieren. Dafür dankte er Landrat Georg Huber und Staatsminister Dr. Marcel Huber sowie den Verantwortlichen an der Hochschule Rosenheim.
Seit der Aufnahme der Gesundheitsberufe an der FOS/BOS steht in Mühldorf nun ein durchgängiges Angebot bereit, das den Standort Mühldorf zum bayernweit einzigartigen Kompetenzzentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe macht. Für das Erreichte galt allen Beteiligten an dieser Entwicklung in diesen Wachstumsmarkt hinein sein herzlicher Dank.
Mit ihrer Arbeit dienen sie den Menschen. Das erfordert Hilfsbereitschaft, Hingabe und Achtung vor der Würde jedes Einzelnen. Ihre Tätigkeit ist verantwortungsvoll, abwechslungsreich und vielfältig, oft aber auch anstrengend und belastend und verdiente deshalb seinen größten Respekt.
Da jeder Erfolg auch eine Teamleistung ist, dankte Maximilian Heimerl allen Lehrkräften, Ausbildern, Prüfungsteams, Eltern, Freunden und Unterstützern.
Zwei Dinge wollte er den Absolventen mit auf den Weg geben: Sie sollten menschlich bleiben und einen aktiven Beitrag zu einer humanen Gesellschaft leisten. Sie sollten auf andere nur herabschauen, wenn sie ihnen aufhelfen wollen. Dazu gehört der respektvolle Umgang mit allen Mitmenschen auch wenn diese anders sind als sie selbst. Das ist wichtiger als alles Materielle.
Sie sollten die Werte nicht vergessen, die ihnen die Schule versucht hat zu vermitteln.
Weiter sollten sie nie aufhören an sich zu glauben und an sich zu arbeiten. In dem selben Selbstbewußtsein mit dem sie jetzt als Fachleute hinausgehen können sollen sie ohne Überheblichkeit und sehr aufgeschlossen das Neue annehmen und sich so weiterentwickeln.
Dazu wünschte er ihnen alles erdenklich Gute ... (O-Ton)
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Da die besten Absolventen schon vorher mit Staatspreisen geehrt worden waren, ehrten Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl und MdL Günther Knoblauch als weiterer stellvertretender Landrat die Besten nochmals mit kleinen Aufmerksamkeiten:
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Christina Hirschberger hat die Berufsschule Plus mit einem Notendurchschnitt von 1,0 abgeschlossen und so die Fachhochschulreife hervorragend geschafft.
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Die Traumnote 1,0 erreicht auch Jenny Kramer in ihrer Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten.
1,0 schaffte auch Miriam Pohl in ihrer Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten.
Das selbe traumhafte Ergebnis erzielte Hannah Schwarz in ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.
Den selben Beruf erlernte Katrin Sulzinger. Auch sie schaffte das Traumziel 1,0.
Mit 1,14 schloß Anna-Maria Kreuzpointner ihre Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten ab.
Medizinische Fachangestellte wurde Tanja Bernhard und erreichte einen Notendurchschnitt von 1,20.
Angelika Burger erlernte den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin und schaffte einen Schnitt von 1,20.
Yvonne Gräber beendete ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten mit 1,20.
Gesundheits- und Krankenpfleger wurde Maximilian Markl und erzielte einen Schnitt von 1,20.
Julia Schimpf wurde Medizinische Fachangestellte und schaffte einen Schnitt von 1,20.
Zahnmedizinische Fachangestellte wurde Julia Maierhofer und schloß mit einem Notendurchschnitt von 1,21 ab.
Wolfgang Strobl schloß seine Ausbildung zum Altenpfleger mit 1,30 ab.
Den selben Beruf erlernte Daniela Plankl und schloß ihre Ausbildung mit 1,40 ab.
Den selben Notendurchschnitt schaffte Alexandra Tröstl, die ebenfalls Altenpflegerin wurde.
Auch Sonja Brehm wurde Altenpflegerin und auch sie schaffte einen Schnitt von 1,40.
Ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten schloß Julia Danner mit 1,40 ab.
Den selben Notendurchschnitt in der selben Ausbildung erreichte Lena Enghuber.
Ebenfalls medizinische Fachangestellte ebenfalls mit einem Schnitt von 1,40 war Ramona Hell.
Auch 1,40 erzielte Marianne Goblirsch in ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin.
1,5 schaffte Daniela Rahm in der selben Ausbildung.
Auch die letzte wurde Altenpflegerin: Monika Schicker schloß mit einem Durchschnitt von 1,50 ab.
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Während sich draussen Ehrengäste und Geehrte den Fotografen stellten, unterhielt in der Aula die Schulband.
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„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ zitierten die Schülersprecherinnen der Gesundheitsberufe - Andrea Kastenhuber und Paula Remiger – ein bekanntes Sprichwort. Tatsächlich war es nicht immer einfach, die Ansprüche ihrer Chefs zu erfüllen.
Sie blickten zurück auf die Anfänge ihrer Ausbildung, als sie mit einem flauen Gefühl im Magen das viele Neue angingen.
Auch wenn die drei Jahre anstrengend und manchmal mühsam waren, haben sie doch viele neue Erfahrungen machen dürfen, haben sich kennengelernt und sich gegenseitig geholfen.
Sie waren überzeugt, in eine rosige Zukunft zu gehen, in der ihnen alle Türen offen stehen.
Wenn sie es nun geschafft haben, mußten sie doch die eine oder andere Niederlage einstecken war Andrea Kastenhuber nachdenklich. Trotzdem haben sie ihr Ziel nie aus den Augen gelassen und können jetzt stolz sein auf das Erreichte.
Ohne ihre Ausbilder, Lehrer und Familien wäre das aber nicht gegangen. Ihnen allen galt ihr herzlicher Dank. Ihren Mit-Absolventen wünschten sie weiter viel Erfolg und ein gewogenes Umfeld.
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Maximilian Markl wußte nicht, wie er diese Abschlußrede angehen sollte. Mit großer Motivation sind sie damals in ihre Ausbildung gestartet, mußten aber schnell erkennen, die erwartete neue, verbesserte Ausbildung war nicht ganz so optimal, wie sie das erwartet hatten. O-Ton Wir wurden als Teil einer neuen....)
Sie wurden als „Die Mühldorfer Schüler“ behandelt, als solche, die’s nie lernen werden. Trotzdem ließen sie sich nicht entmutigen, setzten fort und konnten sich etablieren. Sie fanden Akzeptanz.
Endlich kam nach dem Altenpflege-Zeug’s auch die Medizin ins Spiel. Sie wollten endlich Krankenpfleger werden. (O-Ton Mehr Anatomie.... )
Die anfängliche Unzufriedenheit ließ langsam nach als sie erkannten, daß sie viele Kompetenzen erworben haben und nun Vollpfleger wurden. Sie haben das negative Bild der Mühldorfer Schüler abgeschüttelt und Anerkennung für das Neue erworben, das sie jetzt repräsentieren.
Mit ihnen wurde das Ziel erreicht: Sie sind Generalisten.
Nun können sie über dem Lachen ihrer Patienten alle negativen Erfahrungen vergessen. Damit dankte er allen Ausbildern, Lehrkräften und Unterstützern. (O-Ton)
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Dann erhielten alle Absolventen ihre Abschlußzeugnisse.
Zuerst überreichten Max Heimerl und Wolfgang Gaigl den Absolventen der Berufsschule Plus ihre Zeugnisse, die das Berufliche Schulzentrum gemeinsam mit der Berufsschule 1 anbietet und die den Absolventen die Fachhochschulreife bescheinigen Dafür hatten sie zusätzliche Unterrichtsstunden am Abend und an Wochenenden geleistet. Vor Einser-Absolventin Christina Hirschberger zog Oberstudiendirektor Max Heimerl symbolisch den Hut!
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Schließlich erhielten alle ihre Zeugnisse. Da es so viele waren können wir sie hier nur klassenweise zeigen.
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Die stark reduzierte Schülerband schloß die Abschlußfeier ab und Maximilian Heimerl entließ die jungen Fachleute in ihr Berufsleben. Wir schließen uns den Glückwünschen an und wünschen allen viel Erfolg und Gottes Segen.
167 Aktionstag am Ruperti-Gymnasium: Klimawandel und Flüchtlinge 13:30
Die Zeit zwischen Notenschluß und Zeugnisvergabe nutzen Schulen für Wandertage, Exkursionen, Aktionstage oder Projekttage.
Zum zweiten Mal hat sich das Ruperti-Gymnasium in Mühldorf eine besondere Aufgabe gestellt. Nach Altersgruppen getrennt bearbeiteten sie an einem Projekttag aktuelle Themen. Am einfachsten hatten es die Kleinsten, die 5. und 6. Klassen, die spielerisch die Gemeinschaft pflegen und ausbauen sollten.
(O-Ton ....)
Nachdem sie bunt zusammengewürfelt wurden, stärkt das die Gemeinschaft.
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Ganz ungezwungen galt es da Papierflieger zu basteln und sie in einen Schirmständer zu steuern.
Oder zu versuchen in einer Minute so viele Nägel wie möglich in ein Brett zu schlagen.
Eine größere Herausforderung war es da schon, aus einer Gruppe heraus Gegenstände so zu holen. So, daß die Schülerkette nicht abriß.
Oder sie warfen sich auf der Bühne des Hörsaals spielerisch Stoffherzen zu, was Aufmerksamkeit und Konzentration erforderte.
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Höhere Ziele hatten sich die 7. und 8. Klassen vorgenommen: Da ging es um Klima und Umwelt.
Eine Gruppe unternahm mit Johanna Vilsmeier vom Treffpunkt Wildland eine Exkursion ins Thalhammer Moos, eine andere mit Dr. Andreas Zahn vom BUND einen Ausflug in die Kiesgrube bei Heldenstein.
„Wer Wind sät wird Sturm ernten“ war ein Planspiel überschrieben in dem Eva Blaschke mit dem Studienseminar Geo die Möglichkeit der Nutzung der Windkraft erkundete.
Mit einer Windmaschine und dem Modell eines Windrades sollten sie spielerisch herausfinden, wie sich Windgeschwindigkeit, Stellung der Rotorblätter und Entfernung auf die Stromerzeugung auswirken.
Manuel, worum geht’s hier? (O-Ton)
Und was meßt Ihr? (O-Ton)
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In einem zweiten Seminar diskutierten die Schüler die Auswirkungen des Wandels in der Landwirtschaft, die zunehmend umstellt von der Lebensmittelproduktion zur Energieerzeugung. (O-Ton)
Eva Dobeiner von der östrreichischen Internetplattform „Footprint“ erläuterte den Schülern wieviele Ressourcen sie verbrauchen und wie lange die vorhandenen noch reichen um das Leben so weiterzuführen wie wir es gewohnt sind.
Würde die gesamte Menschheit weiter konsumieren wie der durchschnittliche Mitteleuropäer, bräuchte man drei Planeten wie die Erde um allen den gleichen Wohlstand zu ermöglichen.
Um das zu begrenzen gibt es die 5-F-Regel.
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Es war schrecklich schwül an diesem Vormittag. Deshalb unsere Frage an Franco Andolfo, den Klimaschutzbeauftragten des Landkreises: Warum schalten Sie denn die Schwüle nicht ab? (O-Ton)
Wie man das machen könnte, stellen Sie den Kindern hier vor. (O-Ton)
Finden Sie Verständnis bei den Kindern oder ist ihnen das eher egal? (O-Ton)
Folgen sie ihren Eltern werden sie wohl doch Ökosünder? (O-Ton)
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Mit einem Umweltquiz sollten die Schüler die ungerechte Verteilung der Energienutzung und die Folgen des Klimawandels bei zunehmender Weltbevölkerung erkennen und dafür sensibilisiert werden.
Norbert Rainer vom Klimabündnis Österreich zeigte auf, daß die Erderwärmung erst in den letzten beiden Jahrtausenden über das angestiegen ist, was es früher bereits gegeben hat. Ein Ende der Erwärmung ist wohl trotz aller politischen Absichtserklärungen nicht in Sicht.
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Die Schüler der Oberstufe widmeten den Tag dem großen Thema unserer Zeit: „Flucht und Vertreibung“. Die Schule hatte dazu prominente Referenten eingeladen: Uche Akpulu vom Bayerischen Flüchtlingsrat in München, Sabine Heimbach, die ehemaliges stellvertretende Pressesprecherin der Bundesregierung und zahlreiche Vertreter örtlicher Institutionen wie dem Kreisjugendring, dem Berufsbildungswerk Aschau, der Caritas oder der Asylsozialberatung des Landkreises.
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Uche Akpulu erläuterte zunächst die Unterschiede zwischen Migration und Flucht, die verschiedenen Flucht-Ursachen, die deutsche Asylpolitik und die Gründe für Vorurteile und Gewalt gegen Flüchtlinge. Er beschrieb die Aufgaben des Bayerischen Flüchtlingsrates, der sich als Menschenrechtsorganisation versteht und erläuterte was einen Flüchtling genau ausmacht und worin der Unterschied zu einem Migranten besteht.
Die Schüler hörten aufmerksam zu und beantworteten seine Fragen.
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In einem Seminar legten Schüler Formen ineinander. Herr Treske, worum geht’s hier? (O-Ton)
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Ein ähnliches Spiel nebenan: Die Schüler sollten das Wasser eines Brunnens gerecht so aufteilen, daß alle Pferde oder Tiere aller Stämme davon abbekommen. Das erforderte Verhandlungsgeschick und Gerechtigkeitssinn.
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Die ehemalige stellvertretende Pressesprecherin der Bundesregierung stellte den Schülern die Flüchtlingskrise vor, wie sie von den Medien dargestellt wird. Wie sehen Sie die Berichterstattung? (O-Ton)
Dabei gehören zu den Flüchtlingen nicht nur solche aus dem Mittleren Osten sondern auch Klimaflüchtlinge und – auch wenn nicht gern gehört – Wirtschaftsflüchtlinge. (O-Ton)
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In einem Fotoprojekt sollten Schüler spielerisch das Thema Flucht und Vertreibung bearbeiten. Die Fotos schossen sie gleich selbst. Ist das nicht schwierig, hier am Ruperti-Gymnasium Motive zu diesem Thema zu finden? (O-Ton)
Habt Ihr Euch viele Gedanken machen müssen über die Inhalte? (O-Ton)
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Pamela, was macht ihr genau? (O-Ton)
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Kristin Hüwel, Geschäftsführerin des Kreisjugendrings erinnerte zusammen mit Maria und Horst Lang und Frau Bachmann-Wagner an Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten nach dem Krieg und die Neuanfänge in Waldkraiburg und im Landkreis.
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Am Mittag trafen sich alle Referenten zu einem kleinen Imbiß und zur Zusammenfassung der Erkenntnisse aus den Arbeitsgruppen, Diskussionsrunden und Vorträgen.
Frau Raith, ein, für alle Beteiligten sehr anstrengender Vormittag liegt hinter uns, der aber von Referenten und Schülern sehr gut angenommen wurde. Ihr Eindruck? (O-Ton)
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Es war der zweite Thementag hier am Ruperti-Gymnasium. (O-Ton)
Jetzt gibt’s noch zwei Aktionstage, dann die Zeugnisse und dann sind endlich Ferien! (O-Ton)
Und heute Abend gibt’s noch das Sommerkonzert. (O-Ton)
Dann wünschen wir schöne Ferien! (O-Ton)
168 Sommerkonzert des Ruperti-Gymnasiums: Ein Kunstgenuß 16:45
Die Sommerkonzerte des Ruperti-Gymnasiums erfreuten sich seit jeher großer Beliebtheit was dazu führte, daß die Aula die zahlreichen Mitwirkenden und die vielen Zuhörer längst nicht mehr fassen konnte. Die Lösung sollte der Umzug in den Stadtsaal bringen, der in Reihenbestuhlung immerhin bis zu 700 Zuhörer faßt. Diese große Zahl Plätze war auch nötig, wie sich schnell herausstellte. Es kamen so viele Zuhörer, daß der große Saal bis auf den letzten Platz besetzt war und sogar der Rang geöffnet werden mußte.
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Das große Interesse und der enorme Auftrittsapplaus freute Schulleiterin Oberstudiendirektorin Daniela Raith natürlich sehr, zumal sie skeptisch waren, ob der Saal nicht doch zu groß wäre.
Sie sparte sich eine ausführliche Begrüßung und hieß besonders stellvertretenden Landrat Alfred Lantenhammer und MdL Dr. Martin Huber herzlich willkommen, der immer treu auf der Seite des Gymnasiums steht.
Besonderer Dank galt dem Leiter der Sparda-Bank Mühldorf, der dem Gymnasium eine Spende in Höhe von 2.000 Euro hatte zukommen lassen. Mit einem Teil dieser Summe beschafften sie Notenmappen die ihnen ein besseres Chorgefühl vermittelten, scherzte Daniela Raith.
10 Ensembleleiter und etwa 100 Musiker würden dann dieses Jahr musikalisch abschließen, das mit einem Gamelan-Konzert und einem Oberseminarkonzert besondere Genüsse bot.
Die Konzertreihe sollte das Sommerkonzert fortsetzen, in dem Musikstücke in Originalsprache dargeboten werden, und zwar in einer Lockerheit, die Gänsehaut erzeugt. Damit lud sie ein, den Sommer zu fühlen.
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Der Unterstufenchor eröffnete mit Michael Jacksons „Earth-Song“.
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Der Mittelstufenchor setzte fort mit „Only You“ von den Flying Pickets.
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Mit „Have a nice day“ brachte der Mittelstufenchor noch ein zweites Stück dar.
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Mit mehreren Stücken aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ setzten Unterstufenchor, Mittelstufenchor und Streichergruppe in französischer Sprache fort.
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Eine Besonderheit ist die Volksmusikgruppe unter der Leitung von Michael Nowak die ihre Musik ohne Noten nur nach dem Gehör lernen und spielen. Sie brachten drei Stücke: Die Asterix-Polka, den Walzer „Bei der Nacht, wann’s finster wird“ und die Munti Polka zu der sie eine Okarina nutzten.
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Der Oberstufenchor mit der lettischen Volksweise Gula meitina.
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Etwas ganz anderes bot der Oberstufenchor mit der sehr kurzen temperamentvollen andalusischen Volksweise „El vito“.
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Einen Höhepunkt lieferte die Waldkraiburgerin Sabine Libera, die das Ruperti Gymnasium in Mühldorf besucht mit ihrem Cello: Der Elfentanz des böhmischen Komponisten und Musikers David Popper.
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Wir haben uns in der Pause umgehört: Herr Dr. Huber das Herz schlägt höher wenn man die Talente hier auf der Bühne sieht. (O-Ton)
Herr Rau, so ein Kunstgenuß. (O-Ton)
Sie präsentieren erstaunliches Können. (O-Ton)
Frau Haneder, gefällt’s? (O-Ton Monika Haneder, ehemalige Elternbeiratsvorsitzende)
Rainer, da muß doch das Herz des Kulturreferenten höher schlagen. (O-Ton)
Wenn sie so weitermachen, gehen wir in Mühldorf in eine musische Zukunft. (O-Ton )
Und das alles trotz G8 bei dessen Einführung man befürchtet hatte, es bliebe keine Zeit mehr fürs Erlernen von Instrumenten. (O-Ton)
Also gut, daß wir so eine Schule in Mühldorf haben.
Herr Pawelka, singen die jungen Leute besser wenn sie die Noten in ihren Mappen halten können? (O-Ton)
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Weiter gings mit der Band des Ruperti-Gymnasiums mit Nena’s „Irgendwie, irgendwo, irgendwann.“
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Sie setzten noch eins drauf mit den „Jungle Drums“ von Emiliana Torrini.
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Und bei Ella Henderson’s „Ghost“ sah die Partitur für’s Klavier schon etwas eigenartig aus.
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Weiter gings ruhiger: Der Lehrerchor mit „Journey to Brazil“ von Martin Carbow.
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Wieder wie gewohnt dann die Partitur des „Disney Movie Magic“, das der Oberstufenchor auf die Bühne brachte.
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Auch wenn das Konzert noch nicht zu Ende war: „Happy Ending“ von Mika.
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Der Chor dankte den Referendarinnen unter dem Beifall der Zuhörer für ihren Einsatz für sie alle.
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Das Orchester setzte fort mit „Clown‘s Dance“ von Charles Woodhouse.
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Sehr bekannt das nächste Stück: Das James Bond Thema von 1961, das damals Monty Norman für etwas ganz anderes komponiert hat.
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Weltberühmt sicher das Star-Wars Thema von John Williams.
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Zum großen Finale kamen alle Mitwirkenden auf die Bühne. Bevor sie loslegen durften, dankte Oberstudiendirektorin Daniela Raith allen Mitwirkenden und besonders den Referendaren, die hier viel Arbeit und Können reingesteckt haben. Sie sind künftig Botschafter des Ruperti-Gymnasiums in ganz Bayern oder wo immer sie das Schicksal hin verschlägt. Ihnen allen dankte sie unter dem Jubel der Schüler mit einer Sonnenblume.
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Ihr Dank galt auch Volksmusikbetreuer Michael Nowak und den beiden Seminarbetreuern Michael Niebauer und Elenor Kowsoleea, die auch die Gesamtleitung des Konzerts innehatte.
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Mit dem großen Finale entließen die Musiker die Zuhörer in einen gemütlichen Sommerabend und in hoffentlich erholsame Ferien: „The best day of my live“ von Zachary Barnett...
169 25 Jahre Städtepartnerschaft Altötting - Loreto 11:25
Das Kultur- und Kongreßforum in Altötting strahlte im Sommerabendlicht als die Blaskapelle die Gäste des Festakts zum 25. Gründungsjubiläum der Städtepartnerschaft mit dem italienischen Loreto auf dem Zucalliplatz begrüßte.
Bürgermeister Herbert Hofauer hatte neben den Mitgliedern des Stadtrates und der Delegation aus Loreto auch Landrat Erwin Scheider eingeladen, MdB Stephan Mayer und den Partnerschaftsverein aus Altötting mit seiner Vorsitzenden Mariele Vogl-Reichenspurner.
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Während die Gäste im Schatten Zuflucht suchten, bereiteten sich die Schützen der Vereinigten Sportschützgesellschaft Sankt Georg darauf vor, das 25-Jahr-Jubiläum mit drei Salutschüssen den würdigen Rahmen zu verleihen.
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Die Kapelle machte mit dem bayerischen Defiliermarsch klar, wo die Gäste waren: Im Herzen Bayerns wie sich Altötting gern selber nennt.
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Weiter gings im Saal des Kultur- und Kongreßforums, der für ein festliches Abendessen vorbereitet war.
Dort eröffnete die Blaskapelle den Festakt mit den Hymnen Italiens, der Bayern, der Deutschland- und der Europahymne.
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Bürgermeister Herbert Hofauer erinnerte an den 20. Juli 1991 als die damalige Bürgermeisterin der Stadt Loreto und sein Vorgänger Richard Antwerpen den Partnerschaftsvertrag unterschrieben haben, der das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch menschlicher und kultureller Werte zum Ziel hatte. Besonders aber die Jugend beider Städte zusammenzuführen.
Das ist seither so gut gelungen, daß es weitum seinesgleichen sucht.
Damit begrüßte Herbert Hofauer die Gäste der Jubiläumsfeier. Besonders der Geistlichkeit und die Vertreter beider Städte. Dazu Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und Landrat Erwin Schneider. Besonders freute sich Herbert Hofauer über das Kommen der Bürgermeister aus Altöttings neuester Partnerstadt Mariazell: Manfred Seebacher und Michael Wallmann.
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Bürgermeister Herbert Hofauer blickte zurück auf die Anfänge der Partnerschaft. 1990 wollte der AVIS-Blutspendeverein seinen Vereinsausflug nach München machen und einen Tag Altötting besuchen. Damals riet ihnen Verkehrsdirektor Herbert Bauer, doch lieber nach Altötting zu kommen und einen Tagesausflug nach München zu unternehmen. Besonders der herzliche Abschiedsabend begründete viele persönliche Kontakte, die einen Gegenbesuch verursachten.
In Loreto wurden die Gäste aus Altötting mit besonderer Gastfreundschaft empfangen. Viele weitere Besuche zeigten Gemeinsamkeiten, die nach langen Gesprächen in beiden Städten in die Städtepartnerschaft mündeten.
Am 20. Juli in Altötting und am 8. September 1991 in Loreto unterzeichneten die Bürgermeister die Partnerschaftsurkunden. Seither ist es in hervorragender Weise gelungen, Vereine und Einzelpersonen einzubinden, Freundschaften zu begründen und ein regelmäßiges Austauschprogramm zu initiieren. Eine wichtige Rolle haben auch die Verantwortlichen der Kirche eingenommen.
Zwei Partnerschaftsvereine unterstützen die Städtepartnerschaft maßgeblich. Dafür dankte Herbert Hofauer beiden Präsidenten in Altötting und in Loreto. Beide haben es geschafft, die jeweils andere Stadt den eigenen Leuten näher zu bringen und den Gästen ihre Heimatstadt zu erklären.
So entstand Verständnis für die jeweils anderen, was sich weiterentwickelt hat zur Arbeitsgemeinschaft „Shrines of Europe“, in der alle großen europäischen Wallfahrtsorte zusammenarbeiten.
Da so eine Partnerschaft nie abgeschlossen ist, muß sie sich weiterentwickeln. Herbert Hofauer war überzeugt, daß die Partnerschaft der beiden historischen Wallfahrtsstädte auch ein wirksames Mittel zum Zusammenwachsen Europas ist. Sie hat sicher auch geholfen, 2013 den Europapreis für Altötting zu bekommen.
Nachdem er auf zahlreiche aktuelle Entwicklungen eingegangen war, die die Gefahr des Zerfalls Europas mitbringen, unterstrich Herbert Hofauer die Bedeutung der Partnerschaft mit Loreto, die tiefe Wurzeln geschlagen hat. Dieser Baum trägt reife Früchte, wird gehegt und gepflegt, damit er beide Städte auch weiter mit Nahrung versorgt.
Damit dankte er den Gäste aus Italien für die erfolgreiche Gestaltung der Städtepartnerschaft und hoffte auf mindestens weitere 25 Jahre im selben Geist wie die ersten 25 Jahre.
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Für Loretos Bürgermeister Dr. Paolo Niccoletti war die Pflege der Städtepartnerschaft ein wichtiges Ziel beider Stadtverwaltungen. Auch er würdigte die Aktivitäten auf beiden Seiten, die Dinge zustande gebracht haben, die beide anfangs sicher nicht erwartet hatten.
Besonders der intensive Austausch der jungen Leute war Nährboden für ein Vertrauen und eine gegenseitige Wertschätzung, die die Grundlage gelegt haben für Zuversicht auf eine gemeinsame Zukunft in Europa.
Die zahlreichen gegenseitigen Besuch haben viele unvergessliche Erinnerungen gebracht.
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Mit Blick auf die aktuelle politische Situation ergänzte er seine ursprüngliche Ansprache. Was nicht im Begleitheft übersetzt war, trug später Christine Kukula vor, die im Vorzimmer von Bürgermeister Herbert Hofauer die Kontakte nach Loreto pflegt.
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Die Ereignisse in Frankreich und Deutschland haben tiefe Spuren in ganz Europa hinterlassen, auch in Altötting und Loreto. Beide Städte sind weltbekannt und in beiden Städte reden die Menschen nicht nur vom Glauben sondern auch von Würde, Freiheit, Frauenrechten und Respekt. Diese jahrhundertealten Grundwerte europäischer Zivilisation müssen erhalten bleiben. Dazu dient auch diese Städtepartnerschaft, die eine Aufgabe hat, die keine Polizei und kein Militär ausüben kann: Sie müssen unsere Lebensweise erhalten, unsere Werte schützen und die Menschen inspiriern.
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Die Jugend des Volkstrachtenvereins Altötting sorgte für Abwechslung und Unterhaltung.
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Erzbischof Monsigniore Giovanni Tonucci war im September 2009 erstmals in Altötting und fühlte sich sofort vertraut, auch wenn alles neu war. Er hatte viele Länder bereist und erkannt: Altötting ist anders.
Zwar basieren beide Städte auf dem selben Glauben und sind sich darin sehr ähnlich. Trotzdem sind die Madonnen in Altötting und Loreto schwarz und in engen Kapellen beheimatet, die gleichzeitig offen sind für jedermann und teilen in ihrer Kleinheit die brüderliche Liebe.
Erzbischof Tonucci dankte den Verantwortlichen beider Partnerschaftsvereine und Städte dafür, Teil dieser wunderbaren Partnerschaft sein zu dürfen und sicherte den Altöttingern die uneingeschränkte Zuneigung der Bürger von Loreto zu.
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Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer gratulierte zum Jubiläum der Partnerschaft und dankte allen, die diese Städtepartnerschaft zu einer der lebendigsten in der ganzen Region gemacht haben. Dafür galt besonders den Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine sein herzlicher Dank. Sie spielen eine große Rolle dabei, die Partnerschaft auch in Zukunft aktiv zu halten. Das schaffen besonders auch die zahlreichen Begegnungen Jugendlicher.
Da Freundschaften gepflegt werden müssen, forderte Stephan Mayer auf die Kontakte aufrecht zu halt, auch dann, wenn man die Sehenswürdigkeiten beider Städte bereits gut kennt.
Auch er nahm Bezug auf die aktuellen Ereignisse und forderte die Zuhörer auf, die Anstrengungen zu verstärken, Europa aus der größten Krise herauszuführen in der es seit seiner Gründung steckt.
Da er von der abgedruckten Rede abgewichen war, richtete Stephan Mayer dann das Wort in italienischer Sprache direkt an die Zuhörer.
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Die Deutschen treibt seit jeher eine große Sehnsucht nach Italien um, meinte Altöttings Landrat Erwin Schneider. Diese Anziehungskraft besteht auch heute noch und hat zu intenisven Kontakten auf allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen geführt.
Da beide Länder auf dem selben Fundament christlicher Werte basieren war es vergleichsweise einfach, gemeinsam ein friedliches Europa aufzubauen.
Um dieses Europa lebendig zu erhalten sind ständige Kontakte nötig. Das haben auch schon die Vorgänger erkannt und vor 25 Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Altötting und Loreto gegründet, die sich seither prächtig entwickelt hat.
Erwin Schneider gratulierte zum Jubiläum und wünschte sich, den Altöttingern und den Gästen aus Loreto, daß diese Erfolgsgeschichte noch lange andauert.
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Die Kapelle sorgte für feierliche Stimmung.
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Bürgermeister Herbert Hofauer bat Bürgermeister Dr. Paolo Niccoletti zu sich um ihm gemäß Beschluß des Altöttinger Stadtrates die goldene Ehrennadel der Stadt zu überreichen.
Diese Ehrennadel ist die sichtbare Würdigung der Verdienste des Geehrten für die Pflege der Partnerschaft. Gleichzeitig drückt sie die Freundschaft aus und den Dank für die breite Unterstützung aller Besucher aus Altötting.
Bürgermeister Herbert Hofauer steckte Dr. Paolo Niccoletti die Auszeichnung an. Das war gar nicht so einfach.
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Auf gleiche Weise zeichnete Herbert Hofauer Erzbischof Monsignore Giovanni Tonucci aus.
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Abschließend dankte Herbert Hofauer den Gästen, den Gründungsmitgliedern, den Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine und den Bürgermeistern der Partnerstadt Mariazell für ihr Kommen mit einem besonderen Geschenkorb. Einen Strauß Blumen erhielt auch Chistine Kukula, die Herbert Hofauers Vorzimmer gelegentlich in ein italienisches Büro verwandelt.
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Bevors ans gemeinsame Feiern ging unterhielt die Plattlernjugend des Volkstrachtenvereins und trugen sich die Gäste ins Goldene Buch der Wallfahrtsstadt ein.
Übrigens wünschte sich Bürgermeiter Herbert Hofauer für die Zukunft der Partnerschaft: (O-Ton)

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