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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2021 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 18/2021 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
59 Solidarität ist Zukunft - Die Maikundgebung des DGB 2021 - anders aber nicht weniger engagiert 14:00 Play Button ungewählt 18 05.05.21
Auf keinen Fall wollte der Deutsche Gewerkschaftsbund die traditionelle Kundgebung am 1. Mai ausfallen lassen. So lud Kreisvorsitzender Richard Fischer zu einer kleinen Versammlung auf den Waldkraiburger Volksfestplatz ein wo es den wenigen Teilnehmern möglich sein sollte, den geforderten Abstand einzuhalten.
Da sich Linke und andere ausgedacht hatten, trittbrettfahrerartig eigene Veranstaltungen dranzuhängen entschieden sich die Vorstände der Mitgliedsgewerkschaften die Kundgebung ins Vereinehaus Freiraum 36 zu verlegen.
Diese Kundgebung durften wir live übertragen. Hier die Zusammenfassung:
Nur etwa 10 Personen fanden in dem großen Raum im Freiraum 36 Platz als Richard Fischer die Zuhörer vor Ort und im Livestream begrüßte.
Seit 125 Jahren konnten sie ihre Anliegen auf den Straßen kundtun – bedauerte Richard Fischer den erstmaligen Umzug nach drinnen. Trotzdem wollten sie ihre Forderungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstreichen.
Seit den Anfängen liegt dem gewerkschaftlichen Handeln die Solidarität zugrunde. So wollten sie Schritt für Schritt die Arbeitswelt besser und humaner gestalten. Trotz dieser anderen Form wollen sie davon nicht ablassen. Sie wollen sich auch von extrem linken und extrem rechten nicht vorschreiben lassen wie sie ihre Kundgebung gestalten sollen.
Die Gewerkschaften stehen für Demokratie. Nicht auf die Diktatur des Proletariats und nicht auf die Diktatur der ewig gestrigen. Deshalb verurteilte Richard Fischer die Angriffe der Demonstranten auf die Polizei in Mühldorf am vorletzten Wochenende. Die solches tun wollen spalten und zeigen damit, dass es ihnen nicht um die Allgemeinheit geht.
Im Gegensatz dazu stehen die Gewerkschaften für Demokratie, eine offene Weltanschauung und damit gegen jede Art von Extremismus. Dafür werden sie auch künftig an jedem 1. Mai kämpfen.
Richard Fischer forderte die Aufrechterhaltung des Tarifvertragssystems, das Sicherheit gibt und sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern Sicherheit gibt. Und das für auskömmliche Renten sorgt.
Deshalb können sie nicht gutheißen, dass Netzsch in Waldkraiburg trotz jahrelanger Diskussion noch immer keinen Tarifvertrag hat. Er lud die Verantwortlichen zu weiteren Gesprächen ein.
Nichts sagen wollte Richard Fischer über die Fleischindustrie. Dazu begrüßte er Linda Schneider, die stellvertretende Bezirksvorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.
Deutlich sagen wollte er: Alle die sich aktuell dafür einsetzen, die Pandemie zu überwinden, haben die vollste Unterstützung der Gewerkschaften.
Die Pandemie hat gezeigt, dass hier neue Berufsbilder geschaffen werden müssen, die auch adäquat bezahlt werden müssen.
Richard Fischer forderte die Einbeziehung der Betriebs- und Personalräte in die Planung und Durchführung der Corona-Maßnahmen in den Betrieben. Sie sollten doch ihre Gedanken vorher einbringen – nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Im weiteren forderte Richard Fischer bezahlbaren Wohnraum – nicht solche wie in München wo die Leute Angst haben die Mieten nicht mehr bezahlen zu können. Sollte es so kommen stünden der Altersarmut Tür und Tor offen.
Leider wurde die Diskussion über die Altersarmut von der Krise überlagert. Sie ist aber nicht verschwunden. So gilt es auch weiter für Renten zu sorgen, die Senioren ein würdiges Leben ermöglichen.
Das alles zeigt die Existenzberechtigung der Gewerkschaften auch im aktuellen Wandel.
Das alles werden sie auch weiter fordern, im Interesse ihrer landkreisweit 6.000 und in Waldkraiburg 3.200 Mitglieder.
So forderte er die Zuhörer auf, die aktuelle Krise gemeinsam zu überwinden. Mit Solidarität die Zukunft gestalten.

In seinem Grußwort freute sich Landrat Max Heimerl dabei sein zu können. Seit einem Jahr Landrat musste er fast ununterbrochen die Krise bewältigen. Gespräche mit den Bürgern, Institutionen und Unternehmen sind da leider viel zu kurz gekommen.
Die pandemiebedingt beschleunigte Digitalisierung sah Landrat Heimerl positive und freute sich das auch bei der Maikundgebung erleben zu dürfen.
So passt auch das Motto der Gewerkschaften in die Zeit: Solidarität ist Zukunft. Allein kann niemand die Krise bewältigen. Nur gemeinsam können alle gesellschaftlichen Gruppierungen den Weg zurück zur Normalität finden.
Positiv wirkt sich die Pandemie auf die Mitarbeiter in den Unternehmen aus, die zusammenstehen und sich gegenseitig solidarisch unterstützen. Gemeinsam haben sie alles unternommen, Ansteckungen zu vermeiden und die Produktion aufrecht zu erhalten.
Unternehmer haben alles getan um Kurzarbeit und Kündigungen zu vermeiden. Das ist gelebte Solidarität. Da das nur möglich ist, wenn beide Seite solidarisch zusammenstehen. Dafür dankte er allen sehr, die Verzicht auf sich genommen und Disziplin gehalten haben.
Landrat Heimerl appellierte an alle nicht aufzuhören, die Testangebote anzunehmen und weiter der Pandemie die Stirn zu bieten um bald wieder zurück zu kommen zur Normalität. (O-Ton)

Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch erinnerte an die vielen Verbesserungen die die Gewerkschaften in ihrer 125-jährigen Geschichte gebracht haben. Vieles würde ohne sie ganz anders aussehen. Und so passte das Motto gerade für dieses Jahr und die Pandemie die nur überwunden werden kann; wenn alle solidarisch zusammenstehen. Diese Solidarität reicht von kleinen Gesten bis zu politischem Handeln. So sollte Solidarität Alltag sein. Sie leistet aber noch viel mehr: (O-Ton)

Auch Linda Schneider, stellvertretende Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di bedauerte nicht auf den Straßen für ihre Anliegen eintreten zu können.
Auch sie war überzeugt, das Motto passt zum Jahr. Und sie war überzeugt, Zukunft kann nur solidarisch gestaltet werden. Das zeigt auch die Pandemie die nur solidarisch überwunden werden kann. Und zwar über alle Grenzen hinweg.
Leider zeigt sich, dass vor dem Virus nicht alle gleich sind. Nicht alle können im Homeoffice arbeiten… (O-Ton)
Trotzdem stellen sie seit über einem Jahr ihren Mann und sorgen dafür, dass das Land weiter funktioniert. Gerade jetzt zeigt sich mal wieder der Wert der Gewerkschaften für die Arbeitnehmer. Das Kurzarbeitergeld und seine Erhöhung, der Kampf gegen die Ausbeutung in der Fleischwirtschaft, mehr Geld für gute Arbeit – egal wo. Und der Kampf gegen die Sonntagsöffnung wären ohne die Gewerkschaften nicht möglich gewesen.
Und das alles werden sie auch weiter verfolgen – egal wie lang es dauert es durchzusetzen.
So haben sie auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durchgesetzt, den Mindestlohn und vieles mehr. Bei ihnen steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht das Streben nach Profit.
Mit Blick auf den Schlachthof in Waldkraiburg – einen der größten Rinderschlachtbetriebe in Deutschland – war sie froh nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies das Kapitel Ausbeutung durch Leiharbeit und Werkverträge hinter sich zu haben.
Trotzdem fragte sie sich ob die Fleischverarbeitende Industrie zu einem echten Wandel bereit ist. Ob sie endlich verstehen dass sie ohne ihre 168.000 Mitarbeiter nicht weit kommen werden.
Sie fordern einen allgemeinverbindlichen Branchenmindestlohn und Tarifverträge. Dazu einen Flächentarifvertrag für die gesamte Fleischbranche.
Auch Vion in Waldkraiburg steht in Tarifverhandlungen. Aktuell gibt es in Waldkraiburg keinen Tarifvertrag. (O-Ton)
Nach einem ersten Streik im April, den auch Mitarbeiter aus Rumänien mitgetragen haben war sie stolz, gelebte Solidarität erlebt zu haben. Den Kolleginnen und Kollegen von Vion rief sie zu: (O-Ton)
Da Werkverträge und Leiharbeit in vielen Bereichen häufig nur das Ziel haben die Entlohnung zu drücken sprach sie sich generell gegen solche Beschäftigungsverhältnisse aus.
(O-Ton Klatschen zahlt keine Miete!!) Es ist fünf nach 12, den Menschen in der Pflege endlich die Anerkennung zukommen zu lassen die ihrer Bedeutung für die Gesellschaft entspricht. Ihre jahrelange Überlastung gerade jetzt kann man nicht mit einer einmaligen Sonderzahlung abgelten. Sie brauchen dauerhaft gute Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung.
Dazu gehört auch: (O-Ton Krankenhäuser…)
Das hat die Region gut gemacht: Die vier Häuser fusioniert und die Mitarbeiter wieder in den Tarifvertrag zurückgeholt. Beispielhaft für die ganze Bundesrepublik!
Es kann einfach nicht sein, dass mit der Gesundheit der Menschen Profitstreben verbunden ist. Das darf nicht sein!
Genau so übrigens mit der Altenpflege. Da hat sie leider die Kirche im Stich gelassen. Die natürlich auch das Recht haben müssen selbst ihre Tarife verhandeln zu können – und auch dafür zu streiken.
Sogar der Freistaat Bayern ist seiner Vorbildrolle nicht gerecht geworden. So forderte sie stellvertretend von den Kommunen: (O-Ton) Es müssen die Betriebe bedacht werden die etwa ihre Mitarbeiter nach Tarif und Männer und Frauen gleich bezahlen.
Nur 53% der Mitarbeiter in Bayern werden nach Tarif bezahlt. Im Einzelhandel nicht einmal mehr 30%. So geht das nicht weiter!
Bei allem ist es gelungen in einigen Brachen neue Tarife mit Steigerungen von 2 bis 4% zu verhandeln. Alle die noch verhandeln unterstützen sie nach Kräften.

Solidarität ist Zukunft – und Gerechtigkeit: Die Wohlstandsschere ist in den zurückliegenden Jahren immer weiter aufgegangen: Aktuell besitzen 1% der Deutschen so viel wie 88% der anderen zusammen. Das ist ein Skandal. Steuergerechtigkeit gibt es nicht.
Nötig ist also eine Vermögensabgabe von den reichsten 0,7% der Bevölkerung, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, Investitionen in Krankenhäuser, in Schulen und in bezahlbares Wohnen.
So kämpfen sie solidarisch für eine solidarische Gesellschaft mit gleichen Chancen für alle. Eine, in der die Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Eine, in der Männer und Frauen gleich bezahlt werden.
Abschließend forderte sie den Einsatz für die Demokratie – für den Einsatz für die Schwachen.
Da das nur gemeinsam geht warb Linda Schneider dafür sich in den Gewerkschaften zu engagieren.
So gilt es auch bei der Bundestagswahl im September für die freiheitlich demokratische Grundordnung zu stimmen.
Demokratie ist nicht einfach und muss jeden Tag neu verdient werden. Sich dafür zu engagieren rief sie alle Zuhörer auf.

Richard Fischer dankte Linda Schneider für ihre engagierte Rede. ER überreichte ihr einen Strauß Blumen. Allen Anwesenden dankte er für ihr Kommen und rief auf gemeinsam für die Ziele zu kämpfen. So wie sie es in Waldkraiburg seit 55 Jahren machen. So hoffte er im kommenden Jahr wieder auf der Straße demonstrieren zu können – so wie sie das gewohnt sind.

Gemeinsam beschlossen sie die Kundgebung mit dem Gewerkschaftslied „Brüder zur Sonne zur Freiheit!“
60 CSU-Fraktion berichtet aus der Stadtratsarbeit in Mühldorf 10:05 Play Button ungewählt
Zu einer Online-Informationsveranstaltung hatte der Mühldorfer CSU-Stadtrat eingeladen.
Florian Loserth begrüßte etwa … Zuhörer, darunter auch Bezirks-/Stadt- und Kreisrätin Claudia Hausberger, zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag, Seniorenunions-Kreisvorsitzenden Werner Bohrer und die neu gewählte JU-Kreisvorsitzende Sophie Sontag-Lohmayer.
Das Jahr seit der Kommunalwahl ist schnell vergangen, begrüßte CSU Ortsvorsitzender Florian Loserth alle Teilnehmer. Leider fehlt seit Ausbruch der Pandemie der persönliche Kontakt so dass diese Form der Information herhalten muss. Damit übergab er an Stadtratsfraktionsvorsitzenden Stefan Lasner, der seinen Vortrag mit einer Präsentation bebilderte.
Durch die Vergrößerung des Stadtrates auf jetzt 30 Mitglieder konnte die CSU jetzt 10 Mitglieder in dieses Gremium entsenden. Ein Drittel der Stadtratsmitglieder.
Er dankte allen Unterstützern die im Wahlkampf tatkräftig unterstützt haben. Weiter ist Ilse Preisinger-Sontag zweite Bürgermeisterin. Zu Referenten gewählt wurden Ulrich Niederschweiberer, Claudia Hausberger und Stefan Schörghuber. Besonders freute er sich über Sportreferent Stefan Schörghuber, der als Vorsitzender des TSV Mühldorf bestens dafür geeignet ist.
Auch mit der Besetzung der Ausschussmitglieder war Stefan Lasner, nach anfänglich schwierigen Diskussion, sehr zufrieden.
Im Lauf des ersten Jahres stellte die CSU-Fraktion diese Anträge. Es begann mit einem Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung, dann zur Erweiterung des Busangebotes für Pendler.
Noch nicht umgesetzt ist der Antrag auf Anstellung eines hauptamtlichen Sportreferenten. In ein- bis zwei Jahren erwartete er aber die Anstellung eines hauptamtlichen Sport- und Vereinsreferenten. Der soll den Vereinen die vielen Angebote vorstellen und sie bei der Wahrnehmung unterstützen.
Der Anstoß für den Antrag zur Prüfung der Parkbanksituation kam aus der Bevölkerung und hat dazu geführt dass das Bankangebot und Abfallbehälter nachgebessert werden.
Schon im November führte der Antrag aus der CSU-Fraktion zur Nachbesserung der Verkehrsregelung am Cegledring.
Stefan Lasner legte besonderen Wert auf die Feststellung, dass sie alles im Dialog mit Mitgliedern und Bürgern machen. So bat er Themen an sie heranzutragen um so Mühldorf lebenswerter machen zu können.
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Leider führt der neu zusammengesetzt und vielfältige Stadtrat oft endlose Diskussionen über Themen, die mit der Stadt nichts oder wenig zu tun haben, berichtete Stefan Lasner. Manche Mitglieder wollen nicht hinnehmen, dass sie überstimmt wurden und versuchen dann das bereits geschlossene Thema immer wieder aufzumachen. Den langen Diskussionen ist deshalb schon mehrfach mit einem „Antrag zur Geschäftsordnung“ ein Ende gesetzt worden.
Er lud ein sich von den Pandemie-Einschränkungen nicht abschrecken zu lassen und die Sitzungen zu besuchen, die auch weiter öffentlich sind.
Trotzdem ist es gelungen, das Jugendparlament auf den Weg zu bringen, baugebiete nachzuverdichten und ein neues Gewerbegebiet auszuweisen.
Darauf ging Stefan Lasner dann näher ein.
Eine der größten Nachverdichtungen ist der Wintererhof in Altmühldorf. Dort war die Parkplatzsituation zu lösen. Um genügend Platz für Fahrzeuge zu schaffen wurden die Gebäude verkleinert und in der Höhe reduziert auf zwei Stockwerke. Für die 100 Wohneinheiten stehen so 200 Parkplätze bereit.
Ähnlich an der Schlüsselbergstraße schräg gegenüber des Landratsamts. Auf dem Grundstück wurde kürzlich ein altes Gebäude abgerissen und ein alter Baumbestand gefällt. Auch hier ist es gelungen die Zahl der Wohneinheiten zu reduzieren um pro Wohnung zwei Stellplätze zu ermöglichen.
Ähnliches an der Rottstraße wo 43 Wohneinheiten entstehen sollen. Hier stellte sich die Aufgabe neben den Stellplätzen auch die Verkehrssituation im Auge zu behalten und die Grünflächenordnung einzuhalten. Es soll ja der alte Baumbestand möglichst erhalten bleiben.

Auf der aufgefüllten Fläche nach dem Kiesabbau an der Nordtangente soll ein Betonfertigteilewerk entstehen. Dazu muss der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Auch hier muss die Verkehrssituation beachtet werden. Es war ihnen wichtig auch in diesem Bereich Gewerbeflächen auszuweisen.
Den gewünschten Kies-Nachtabbau befürworten die Stadträte der CSU-Fraktion nicht.
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Ein Dauerthema ist die Stellplatzsatzung, die im gesamten Stadtgebiet gilt. Aktuell gibt es außer einiger Einwände seitens der CSU-Fraktion keine endgültige Lösung. Besonders wollen die Stadträte die Stellplätze möglichst unsichtbar gestalten. Also als Tiefgaragen oder als Luftgeschoss.

Befasst haben sie sich auch mit dem Thema „Verkehrsregelung Altstadt“ und da besonders mit dem Fahrradverkehr. Eine Untersuchung im Auftrag der Grünen hätte den Wegfall von Parkplätzen gebracht. Dem haben sie aber widersprochen.
Neu geregelt sollte auch der Radverkehr auf der Innbrückenkreuzung werden. Auch die dafür vorgeschlagene Lösung haben sie abgelehnt. Genau so übrigens voraussichtlich wie die Reduzierung der Fahrspuren auf der Brücke um eine komplett dem Fahrradverkehr zu widmen.
Diskutiert wird die Verkehrsregelung in der Brückenstraße. Bis jetzt ohne konkretes Ergebnis.
Auf jeden Fall erhalten bleiben soll der Altstadtring.

Gerade in Vorbereitung ist das Neubaugebiet am Kirchenfeld wo es auch Parzellen für Mühldorfer geben wird. Entstehen sollen Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften.

Neu gestaltet werden soll der Innstadtpark und – wie seit Jahren von verschiedenen Seiten gefordert – das Anwesen Stadtplatz 58. Für Ersteres gab es einen Architektenwettbewerb und für zweiteres sollen in Kürze Planungen vorgestellt werden.

Die CSU-Fraktion hat ihre Öffentlichkeitsarbeit intensiviert. Regelmäßige Posts auf Facebook, monatliche Newsletter und Pressemeldungen informieren aktuell. Geplant sind die Vorstellung der Fraktionsmitglieder, der Referenten und Videokurzberichte.

Nur kurz äußerte sich Stefan Lasner zum Haushalt der Stadt. Der ist solide aufgestellt und wurde so von allen angenommen. Wie’s allerdings im kommenden Jahr aussieht hängt von vielen Maßnahmen ab.

In der folgenden Diskussion war Vorstand Florian Loserth überzeugt, der Grundstücksmarkt regelt sich einfach selbst: Wo ein Grundstück zur Verfügung gestellt wird ist es auch schon zum maximalen Preis verkauft. Sinnvoll ist allerdings die schnelle Aufstellung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans, weil damit Sicherheit für Bauwerber geschaffen werden kann. So gesehen ist das Grundstück an der Schlüsselbergstraße ein Musterbeispiel für Baurechtler….

Georg Grundner bat bei der Neuregelung des Verkehrs auf der Brückenstraße den Schulbusverkehr nicht außer Acht zu lassen.
Dazu sprach er die Kooprative Ganztagsbildung an, die Angebote der VHS übernommen hat. Leider zu einem wesentlich höheren Preis.
Sophie Sontag-Lohmayer begrüßte die Planung von Tiefgaragen die angetan ist die vielen Autos aus dem Blickfeld zu verbannen. Allerdings sollte man schon auch auf die Grünanlagen achten. Dazu sollte doch endlich der Kreisverkehr zwischen der alten B12 und der Innstaße gebaut werden.
Sie würde sich freuen, wenn das Gebäude Stadtplatz 58 wieder den Kindern gewidmet würde. In einer Form oder der anderen. Danach sieht’s allerdings derzeit nicht aus – meinte Stefan Lasner.
Der Kreisverkehr ist halt ein Haushaltsproblem meinte zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag.

Auf Nachfrage erklärte Stefan Lasner nach all den Diskussionen vor zwei Jahren und dem Antrag der CSU-Fraktion für ein neues Verkehrskonzept hat sich noch nicht wirklich viel getan. Klar ist, dass etwas passieren muss. Allerdings erlaubt der Haushalt derzeit keine großen Sprünge. Besonders weil eben durch den Zuzug eine Kinderbetreuungseinrichtung nach der anderen gebaut werden muss.

Sophie Sontag-Lohmayer regte an hinter dem Feuerwehrhaus an der Ahamer Straße ein Parkhaus zu errichten. Das – meinte Vorstand Florian Loserth, würde kaum angenommen, weil der Mensch eben die kurzen Wege sucht.

Auf weitere Nachfrage nach Volksfest und Kultur meinten die Damen, Kulturreferentin Claudia Hungerhuber würde kommenden Mittwoch die Ergebnisse ihrer Verhandlungen vorstellen. Generell ist ihnen die Kultur wichtig, weil die Verwaltung zwar plant und tut wie sie immer gemacht haben. Eine Übergangslösung – sollten die üblichen Feste nicht stattfinden können – hatten sie aber nicht vorbereitet. Da wird sich zeigen, welche Lösung Claudia Hungerhuber erzielen konnte.

Stadtrat Ulrich Niederschweiberer unterstrich, dass sie im Stadtrat in vielen Dingen mit anderen Fraktionen übereinstimmen – ein Verdienst von Vorsitzendem Stefan Lasner. Vieles davon nimmt man von außen nicht wahr. Generell stellte er fest, die Bürger sehen die Arbeit des Stadtrates sehr positiv. Diesen Eindruck bestätigte auf Nachfrage auch der Autor – auch wenn auf Grund der Kontaktbeschränkungen derzeit die Quellenlage dürftig ist. Auffällt allerdings, dass manche Kräfte im Stadtrat Pressemeldungen senden, die Themen betreffen für die der Stadtrat nicht zuständig ist. Das bestätigten auch die Stadträte. Es ist halt bereits Wahlkampf.

Ulrich Niederschweiberer sah es als gute Lösung, Diskussionen über solche Themen gleich mit einem Antrag zur Geschäftsordnung zu unterbinden. So wie das zuletzt auch Bürgermeister Michael Hetzl durchgeführt hat.
Da Florian Loserth sich hatte ausklinken müssen, dankte Claudia Hausberger Stefan Lasner und den Stadträten für ihre Arbeit und verabschiedete die Zuhörer nach eineinhalb Stunden in einen ruhigen Feierabend.
61 Auftakt in den Marienmonat Mai: Maiandacht an der Kronwidlkapelle im Altmühldorfer Tal 38:00 Play Button ungewählt
Autor: Pater Ulrich Bednara - Mit freundlicher Genehmigung

Begrüßung:
Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Erwachsene, heute sind wir wieder einmal ins Freie gegangen. Wir sind an der Kronwidl Kapelle in Altmühldorf. Im Tal unterhalb Ecksberg wurde die Kapelle zu Ehren der schmerzhaften Muttergottes errichtet.

Die Legende berichtet, dass ein Marienbildnis bei einem Inn - Hochwasser angeschwemmt wurde und hier an dieser Stelle in einer Wacholderstaude (= Kranewit) hängengeblieben ist. Deshalb der Name Kronwidl. An der Fundstelle hier wurde 1785 eine hölzerne Kapelle erbaut und im Jahre 1863 entstand diese gemauerte Kapelle, in der neben der schmerzhaften Muttergottes auch die Vierzehn Nothelfer verehrt werden. Dieser Ort wurde zu einem Wallfahrtsort, was man an der Vielzahl der Votivtafeln sehen kann. Leider kann man zurzeit nur Fotografien davon sehen, da immer wieder Votivtafeln gestohlen wurden. Neben der Kapelle befindet sich der Marienbrunnen, der von einem nahegelegenen artesischen Brunnen gespeist wird. Das Wasser soll bei Augenleiden helfen.

Am 15. September feiern wir das Patrozinium der schmerzhaften Muttergottes hier unten im Freien und im Mai werden hier an diesem schönen Ort viele Maiandachten gefeiert.
So beginnen wir unsere Maiandacht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Der Herr sei mit euch…

Erste Anschauung:
Die schmerzhafte Mutter Gottes wird mit 7 Schwertern dargestellt. Die 7 Schwerter stehen für die 7 Schmerzen, die Maria durchlitten hat.

1. Schmerz: Darstellung Jesu im Tempel mit der Weissagung des Simeon
Simeon spricht zu Maria: Deine Seele wird ein Schwert durchdringen.

Den ersten Schmerz empfand die Gottesmutter Maria, als sie im Tempel ihren eingeborenen Sohn Jesus in die Arme des greisen Simeon legte und er zu ihr sagte: Ein Schwert wird deine eigene Seele durchdringen, damit die Gesinnung vieler Herzen offenbar wird.
Wir denken dabei an die jungen Familien, an alle, deren Hoffnung zerstört wurde.

2. Schmerz: die Flucht nach Ägypten
Gott spricht in der Nacht: Nimm dein Kind und flieh nach Ägypten

Den zweiten Schmerz empfand die Gottesmutter Maria, als sie nach Ägypten fliehen musste, um der Verfolgung des grausamen Herodes zu entgehen, der ihren Sohn zu töten suchte.

Wir denken an alle Flüchtlinge, an alle Opfer von Ungerechtigkeit an die verfolgten Christen.

3. Schmerz: Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel
Maria verliert ihr Kind und sucht es drei Tage lang.

Den dritten Schmerz empfand die Gottesmutter Maria, als sie mit Josef und ihrem geliebten Sohn Jesus Jerusalem besucht hatte, Jesus auf dem Rückweg vermisste und ihn drei Tage lang suchte.

Wir denken an alle verzagten Eltern, an alle gefährdeten Jugendlichen, an alle suchenden Menschen.

Ein gemeinsames Gegrüßet seist du, Maria

Musik:

4. Schmerz: Jesus begegnet seiner Mutter auf dem Kreuzweg
Maria begegnet ihrem kreuztragenden Sohn.

Den vierten Schmerz empfand die Gottesmutter Maria, als sie ihrem Sohn begegnete, wie er das schwere Kreuz auf seinen Schultern trug.

Wir denken an alle Verletzten und Kranken, an alle Helfer und Tröster, um einen Blick für Notleidende.

5. Schmerz: Kreuzigung und Sterben Christi
Maria steht unter dem Kreuz ihres Sohnes.

Den fünften Schmerz empfand die Gottesmutter Maria, als sie zusehen musste, wie ihr Sohn Jesus am Kreuz erhöht wurde und wie er nach dreistündiger Todesqual verschied.
Wir denken an alle Sünder und beten um die Gnade der Treue und Beharrlichkeit und für die Rettung der Welt.

6. Schmerz: Kreuzabnahme Jesu

Der Leichnam Jesu wird in den Schoß seiner Mutter gelegt.

Den sechsten Schmerz empfand die Gottesmutter Maria, als ihr geliebter Sohn Jesus, von einer Lanze durchstochen, vom Kreuz abgenommen und in ihren Schoß gelegt wurde.
Wir denken an alle enttäuschten und alleinstehenden Menschen, an alle Witwen und Waisen und beten um die Kraft der Vergebung.

7. Schmerz: Grablegung Christi
Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt.

Den siebten Schmerz empfand die Gottesmutter Maria, als sie sah, wie der heilige Leichnam ihres Sohnes Jesus in das Grab gelegt wurde.
Wir denken an alle unsere Verstorbenen und beten um die lebendige Hoffnung auf die Auferstehung und um eine gute Sterbestunde.

Ein gemeinsames Gegrüßet seist du, Maria

Musik:

Zweite Anschauung:
Unsere Erzdiözese München und Freising hat die Kirche von Ecuador als Partnerdiözese. So betrachten wir nun das Marienbild Ecuadors: Virgen de Quito. Jungfrau von Quito.

Die Kleidung Mariens besteht aus drei Farben: Rot bedeutet die Liebe der Mutter, die sich um ihr Kind sorgt und in der indigenen Weltanschauung das Zeichen der Fruchtbarkeit ist. Blau ist die Farbe der Weisheit, d.h. Reife, Entschiedenheit, sich in den Dienst nehmen zu lassen. Weiß symbolisiert die Farbe der Reinheit, dies bedeutet, in das Licht Gottes zu kommen und sich in dieses Licht zu stellen, darüber hinaus auch Unversehrtheit, Transparenz und Gut-sein.

Wir sehen eine tanzende Madonna, sichtbar an der gefalteten Kleidung und dem Ausdruck ihrer Hände – alles ist in Bewegung. Eine Besonderheit sind die Flügel, die an einen Engel erinnern. Diese sind die Werkzeuge, um in der Wüste fliegen zu können. Und vielleicht die Ahnung der Sehnsucht nach Transparenz.

Maria trägt ein großes Diadem aus zwölf Sternen, die an Sonnenstrahlen aufgehängt sind. Wir denken an die zwölf Stämme Israels aus dem Alten Testament oder die zwölf Apostel.

Mit einem Fuß steht Maria auf der Mondsichel (Mond als Sinnbild für das Weibliche), mit dem anderen zertritt sie den großen Kopf der Schlange (Die Liebe Gottes zerstört das Böse.)

Der Kopf der Schlange ist von wolkenähnlichen Gebilden umfangen, die vielleicht Engel sind. Man muss die Geister unterscheiden, sich mit Hilfe Gottes in eine Gelassenheit begeben, um in Freit sich für oder gegen etwas entscheiden zu können.

Das Volk Gottes gab dieser Madonna eine Kette in die Hände, um uns Hilfe in unserer Begrenztheit und Verschlossenheit zu schenken, durch die Unterscheidung in all unseren Anforderungen, etwas zu lösen, aufzubrechen, zu befreien.

Gebet:

Liebe Mutter Maria, danke für deine Freude und deine Weisheit, uns zu lehren, in Demut zu unterscheiden, was Gott für uns und mit uns vorhat. Wir sind mit dir, Maria, in Bewegung, um eine neue Schöpfung durch Jesus, deinen Sohn zu gestalten. Zeig uns den Weg, auf Gott zu hören, offen zu sein auch für Zumutungen, bereit zu werden, den Willen Gottes zu akzeptieren, um neu den Glauben zu leben. Amen.

Ein gemeinsames Gegrüßet seist du, Maria

Musik:

Dritte Anschauung:

Viele Namen geben wir Maria, viele Eigenschaften sprechen wir ihr zu, mit vielen Bildern vergleichen wir sie. Einige der vielen Facetten sind beispielsweise: Neue Eva, Heil der Kranken, immerwährende Hilfe, Himmelskönigin, Mutter des Friesens… Die Liste der Ehrbezeugungen und Titel ist lang. Und die hier genannten geben nur einen kurzen Einblick in viele Zuschreibungen, die Christen in aller Welt diese Frau derartig bewundern lassen. Doch letztlich stehen alle hinter einer zurück: Maria, die Mutter Gottes, die Mutter der Kirche, die Mutter der Christen.
Ein Gebet an die Mutter:
Alles möchte ich dir erzählen,
alle Sorgen, die mich quälen,
alle Zweifel, alle Fragen,
möchte ich, Mutter, zu dir tragen.
Wege, die ich selbst nicht kenne,
liebe Namen, die ich nenne,
Schuld, die ich mir aufgeladen,
anderen zugefügten Schaden.
Ärgernis, das ich gegeben,
all mein Wollen, all mein Streben,
all mein Beraten, mein Verwalten,
mein Vergessen, mein Behalten.
Mein Begehren, mein Verzichten,
und mein Schweigen, und mein Richten,
alle kleinen Kleinigkeiten,
die so oft mir Mühe bereiten.
Jedes Lassen, jede Tat,
Mutter, dir vom guten Rat,
leg ich alles in die Hände,
du führst es zum rechten Ende. Amen.
Ein gemeinsames Gegrüßet seist du, Maria

Segen:

Musik


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