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Josef J. Pöllmann
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Das gab's 2021 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 35/2021 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
126 Umbruch: Dr. Marcel Huber übergibt CSU Kreisvorsitz an Max Heimerl und wird Ehren-Kreisvorsitzender 19:30 Play Button ungewählt 35 04.09.21
Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Das gilt nun schon seit 18 Monaten. Und das machte auch vor der Kreis-CSU nicht Halt und galt besonders für die Vorstandsneuwahl, die nun mal statutengemäß alle zwei Jahre stattfinden muss.
Viele Kreisverbände der CSU sind dafür in Stadien ausgewichen. Gleichen Plänen des Kreisverbandes Mühldorf machte aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung und erzwang den nochmaligen Umzug in die Eishalle in Waldkraiburg. Dort trennten dicke Glasscheiben die Vorstandschaft von den Delegierten der Ortsverbände die mit gebührend Abstand auf den Rängen Platz nahmen.
Das alles erläuterte Kreisvorsitzender Dr. Marcel Huber, hieß die Delegierten willkommen und bat um Verständnis für die spartanischen Umstände hier in der Eishalle.
Er hieß MdB Stephan Mayer und Landrat Max Heimerl willkommen, Bezirksrätin Claudia Hausberger, Fraktionsvorsitzenden Stefan Mooshuber und die zahlreichen Bürgermeiter, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte. Und natürlich die Mitarbeiter seines Büros und Bundeswahlkreisgeschäftsführer Walter Göbl.
Im Gedenken an die Verstorbenen der zurückliegenden beiden Jahre erinnerte Dr. Marcel Huber besonders an Ottmar Wimmer der im April einer Covid-Infektion erlegen ist.

In seinem Rückblick wollte Dr. Marcel Huber ansprechen die ihn besonders berühren, von Afghanistan über den Klimawandel und den Bahnstreik bis zur Bundestagswahl. Dann wollte er auf 18 Jahre Kreisvorsitz zurückblicken und Stephan Mayer die Glegenheit geben auf die Bundestagwahl vorauszuschauen.
Er begann mit dem Bericht des Kreisvorsitzenden: Seit der Wahl 2019 fand die Kommunalwahl statt – schon von Corona überschattet. Trotzdem kamen zahlreiche prominente Vertreter der CSU in den Landkreis. Alles nach der Wahl beschränkte sich auf corona-fähige Treffen in kleinem Rahmen. Sogar die Nominierung von Stephan Mayer für die Wahl zum Bundestag fand unter Corona-Regeln statt.
77,3% der Mitglieder der CSU sind Männer, 23,7 Frauen. Kaum verändert hat sich die Altersstruktur: 15,5% sind unter 40, 37,1 zwischen 40 und 60 und 57,3 über 60 Jahre alt.
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Knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl war er überzeugt, Stephan Mayer wird über die Erststimmen wieder in den Deutschen Bundestag einziehen. Er ist bekannt dafür die Anliegen der Region durchzusetzen und in der Region trotzdem unheimlich präsent zu sein. Dr. Marcel Huber hatte keine Ahnung wie er das schafft. So war er sicher: (O-Ton)
Schwieriger wird’s mit der Zweitstimme, besonders weil viel Unzufriedenheit herrscht mit der Wahl des Kanzlerkandidaten. Dr. Marcel Huber bat die Zuhörer über die Alternativen nachzudenken. Die Wahrscheinlichkeit dass die Freien Wähler jemanden nach Berlin bringen erachtete Dr. Marcel Huber für null! Alle anderen sind bundebasierte Parteien und vertreten bayerische Interessen kaum.
Wurde es in all den Jahren seines Kreisvorsitzes schon immer schwieriger wird’s diesmal richtig hart. Er beobachtete eine fortschreitende Erosion konservativer Positionen. Maß, Mitte und Vernunft – wie er sie immer versuchte zu propagieren – sind linkem Gedankengut gewichen. Was die rechten propagieren erinnerte ihn an ganz dunkle braune Zeiten deutscher Geschichte.
Die weiteren Wettbewerber propagieren ideologie-basierte Extremökologie. Neu ist die anarchistische und antidemokratische Bewegung der sogenannten Querdenker, die mit Hetze und Fake-News gegen Staat und Demokratie kämpfen.
Das alles zeigt sich im Wahlkampf, wird von Parteien aufgegriffen und ausgenutzt.
Besonders geht’s um die Corona-Maßnahmen. Dabei kämpft die ganze Welt gegen eine Seuche, gegen die es gilt zusammenzustehen und mit allem entgegenzutreten was Wissenschaft und Medizin bieten können. Dabei wird’s auf Dauer nur funktionieren… (O-Ton)
Auf seine 18 Jahre als Vorsitzender des CSU Kreisverbandes Mühldorf blickend war Dr. Marcel Huber überzeugt, viele richtungsweisende Entscheidungen getroffen und die Solidarität in der Partei und damit die Einheit erhalten zu haben. Themen wie die Flüchtlingskrise, der Klimawandel, der Wandel in der Landwirtschaft, die Krankenhausfusion, die A94, die ABS 38, die B15 neu, die Gedenkorte und vieles mehr sorgten für teils aufgeregte Diskussionen. Es war sein Job dafür zu sorgen, dass sie gemeinsame Positionen finden und diese auch halten. (O-Ton O-Ton Den Laden zusammenhalten)
Das war nicht immer einfach. Er hatte immer versucht jeden ernst zu nehmen, jeden mitzunehmen und zuzuhören. Das war 2003 noch ganz anders. Damals hat die CSU nach ausführlicher Diskussion die Richtung vorgegeben. Damals war es noch möglich 71,4% der Wählerstimmen zu bekommen.
Heute ist das anders: Heute findet die Diskussion im Internet statt. Damit tut er sich schwer – bekannte Dr. Marcel Huber und das hatte ihn bewogen aufzuhören. (O-Ton)
Deshalb gibt er das Ruder in Hände die damit besser zurecht kommen.
Er bleibt aber noch weitere zwei Jahre Mitglied des Landtages und so auch im Landkreis präsent.
Er wollte nicht schließen ohne seinen politischen Wegbegleitern zu danken. Besonders den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und da Christl Veit die leider sehr früh gestorben ist. (O-Ton Rund-um-Betreuung - Applaus)
Zudem allen Vorständen die ihn oft hatten vertreten müssen. Sie alle haben ihn immer unterstützt. Besonders Schatzmeister Franz Schmidt, der immer tadellos gearbeitet hat. (O-Ton)
Und schließlich dankte er den vielen vielen Mandatsträgern die ihn über die vielen Jahre begleitet haben. Sie waren nicht immer einer Meinung, haben aber immer einen Konsens gefunden. Zum Vorteil der Menschen im Landkreis.
Da auf seine Nachfolger viele Herausforderungen zukommen werden wünschte er ihnen viel Erfolg und ein glückliches Händchen. (O-Ton)
Die Delegierten dankten Dr. Marcel Huber mit lang anhaltendem Applaus.

Franz Schmidt brachte das mit den Gendersternchen nicht hin und sprach deshalb die lieben Damen und Herrn an.
Er trug den Bericht des Schatzmeisters vor der Ausgaben von 193.000 Euro und Einnahmen von ca. 150.000 Euro umfasste. Allein der Kommunalwahlkampf hatte 84.000 Euro gekostet. Die Portokosten haben sich teils verfünffacht. Die Ausgaben trugen Mitglieds- und Mandatsträgerbeiträge. An Spenden vereinnahmte der Kreisverband 37.000 Euro. So standen am 1. Januar 2020 gut 82.000 Euro zur Verfügung. Am Jahresende blieben davon 50.000 Euro übrig.
Mit Rührung in der Stimme dankte Franz Schmidt dem scheidenden Kreisvorsitzenden für die 18 Jahre hervorragender Zusammenarbeit. (O-Ton)
Seinem Nachfolger sicherte er zu so weiterzumachen wie in den zurückliegenden 25 Jahren.

Kassenprüfer Maximilian Reichert bestätigte vorbildliche Führung der umfangreichen Buchhaltung und schlug der Versammlung die Entlastung von Schatzmeister und Vorstand vor.

Da niemand eine Aussprache zu den Berichten wünschte erteilten die Delegierten der Vorstandschaft die Entlastung.

Walter Göbl führte in die Neuwahl des Vorstandes ein und erläuterte umfangreich das Verfahren.

Auf seine Aufforderung einen Kandidaten für den Vorsitzenden zu benennen schlug Dr. Marcel Huber einen vor, der schon bisher an vielen an einflussreichen Positionen gewirkt hatte, in Ministerien und Behörden bestens vernetzt, und deshalb prädestiniert ist: Max Heimerl.

Da es keine weiteren Vorschläge gab erläuterte Max Heimerl wie er sich den weiteren Weg des Kreisverbandes vorstellt. Erst aber dankte er Dr. Marcel Huber für das Vertrauen ihn vorzuschlagen.
Er tritt aus Überzeugung an. Seine politische Heimat, die CSU ist ihm wichtig. Gerade weil ihn die CSU bei der Wahl zum Landrat unterstützt hatte will er der Partei auch etwas zurückgeben.
Da Dr. Marcel Huber die politische Situation bereits dargestellt hatte wollte er nur seine Sicht darstellen. Er forderte eine aktive CSU zu sein. Jeder muss sich einbringen. Jeder muss dazu beitragen die CSU gegen die politischen Ränder zu behaupten.
Aktuelle Fernsehdiskussionen zeigen, dass konservative Positionen kaum mehr Rückhalt in der Gesellschaft finden. (O-Ton Es ist also wichtig, dass wir unsere Lebenseinstellung – das leben und leben lassen…)
Es müssen also noch mehr als bisher Mitglieder aktiv in die Diskussionen eingreifen und sich nicht nur als Zuschauer verstehen. So erwartete er auch die Arbeit im Kreisvorstand der ein Arbeitsgremium sein muss.
Die CSU ist aber nicht nur eine Interessengemeinschaft sondern auch eine Art Familie. Deshalb strebt er an, viele gesellschaftliche Aktionen zu veranstalten.
Dann erläuterte Max Heimerl seine Pläne sollte er denn gewählt werden. Ideen dafür und Vorbereitungen dafür hatte er bereits getroffen. Vor allem möchte er den persönlichen Kontakt halten und pflegen und so die CSU positiv nach außen präsentieren.
(O-Ton O-Ton kein bequemer Kreisvorsitzender) Er wird im Team arbeiten, Dinge einfordern und den Kreisverband so gemeinsam voranbringen. Und so verhindern, dass andere das Land grundsätzlich verändern. (O-Ton )
Natürlich werden auch künftig beide Geschlechter gleich behandelt. (O-Ton )
Da über die Sprache das Denken verändert wird wollte er alles dran setzen solchen Bestrebungen entgegenzuwirken. Ein Zigeunerschnitzel mit einem Russen muss man sich schließlich auch weiter schmecken lassen dürfen! Wenn wir uns gegen so etwas nicht wehren… (O-Ton – Applaus)
Es steht also eine große Aufgabe bevor die damit beginnt Stephan Mayer in seinem Wahlkampf bestmöglich zu unterstützen. Dazu muss jeder beitragen! Besonders geht’s um die Zweitstimme.

Die Stimmzettel sammelten die Helfer an den Plätzen der Delegierten ein.

Die Auszählung dauerte nicht allzu lang und so konnte Walter Göbl das Ergebnis bekanntgeben. (O-Ton) Mit nur 2 Gegenstimmen wählten die Delegierten Max Heimerl zum neuen CSU Kreisvorsitzenden. (O-Ton Wahlannahme)

Dr. Marcel Huber gratulierte seinem Nachfolger mit einem Strauß Blumen und MdB Stephan Mayer überreichte seinem nun Nachbar-Kreisvorsitzenden eine kleine Naschpackung.

Für die fünf Stellvertreter sollten die Delegierten einen Vertreter jünger als 35 Jahren wählen. Da sie auch das Regionalprinzip aufrecht erhalten wollten schlug der bisherige Kreisverband für den U35-Kandidaten Alex Eisner vor.
Für die Region West vorgeschlagen war Gars’ neuer Bürgermeister Robert Otter.
Für die Region Waldkraiburg vorgeschlagen war Stephanie Pollmann. Für die Region Mühldorf Stefan Lasner, für die Region Mitte Ampfings Bürgermeister Josef Grundner.

Als Schriftführer vorgeschlgen war Julian Sieber aus Schwindegg, den Stefanie Pollmann urlaubsbedingt vertreten musste. Verwaltungsangestellter am Landratsamt bekleidet er zahlreiche Ehrenämter besonders bei der Jungen Union.

Als Digitalbeauftragte vorgeschlagen war Claudia Hausberger.
Die Helfer sammelten die Stimmzettel ein deren Auszählung Walter Göbl nutzte die Bewerber für die Wahl der Beisitzer vorzustellen. Auch hier sollten Vertreter der Altersgruppe U35 gewählt werden.
Für die Beisitzer vorgeschlagen waren Antonia Hansmaier, Franz Gottbrecht, Peter Hartinger, Michael Hausberger, Christa Heindl, Siegfried Höpfinger, Petra Jackl, Thomas Jobst, Harald Jungbauer, Roland Kamhuber, Susanne König, Charlotte Konrad, Alfred Lantenhammer, Thomas Meinhofer, Ulrich Niederschweiberer, Cornelia Reichthalhammer, Michael Schaberl, Ludwig Schletter und Christian Weyrich. Sie alle stellten sich kurz vor.

Die Auszählpause nutzte Stephan Mayer und dankte Dr. Marcel Huber für die vielen Jahre guter Zusammenarbeit. Da er weiter Mitglied des Landtages ist hoffte er, das auch so fortsetzen zu können.
Dann gratulierte er Max Heimerl zur Wahl zum Kreisvorsitzenden und hoffte mit ihm die gute Arbeit fortsetzen zu können – zum Vorteil der gesamten Region.
Derzeit bläst ihnen der Wind ziemlich ins Gesicht stellte Stephan Mayer fest. Es ist sicher der schwierigste Wahlkampf den sie bisher bestritten haben. Trotzdem war er überzeugt noch Chancen zu haben. Das Spiel ist noch nicht entschieden. Wahlergebnisse sind doch etwas anderes als Umfragen. So bat er die Zuhörer alles zu unternehmen um ein Linksbündnis oder eine Ampelkoalition zu verhindern. Da muss jeder an seinem Platz aktiv mitmachen.
Stephan Mayer ging auf viele aktuelle Krisen ein und griff besonders den Kanzlerkandidaten der SPD an, der sogar mit der Linken koalieren würde die es bis heute nicht geschafft hat, sich klar vom Unrechtsregime in der DDR zu distanzieren.
Die Corona-Pandemie hat Deutschland ohne Vorlage und trotz mancher Fehler bestmöglich gemeistert. Trotz vielseitiger Forderung erklärte Stephan Mayer Steuererhöhungen eine klare Absage. (O-Ton) Nur die CSU hält hier Kurs und fordert die Rückkehr zum ausgeglichenen Haushalt.
Stephan Mayer erklärte auch Plänen der Grünen eine Absage das Ehegattensplitting abzuschaffen. Die CSU bekennt sich dagegen zu Ehe und Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Es ist also nicht egal wie die Bundestagswahl ausgeht.
In der Migrationspolitik unterstützte er den Kurs von Horst Seehofer der eine Obergrenze von 180.000 Migranten gefordert und auch eingehalten hat. Und das darf auch nicht aufgeweicht werden.
Ohnehin ist die CSU die einzige Partei, die in Berlin bayerische Interessen vertritt und dabei die Gesellschaft frei und geordnet zusammenhält, die Umwelt schützt und Deutschland auch wirtschaftlich erfolgreich hält. Und zwar besser als SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler. Ohne moralischen Zeigefinger, ohne grenzenlosem Verzicht ohne Staatsübermacht und ohne Verbote.
So bat er die Zuhörer ihn im Wahlkampf zu unterstützen. Besonders weil’s derzeit kaum Gelegenheiten gibt mit Bürgerinnen und Bürgern zusammenzukommen. So kommt es auf alle Mitglieder an.
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Nach der Auszählung hatte Walter Göbl viele Ergebnisse: Alle gewählten nahmen die Wahl an.
Stellvertreter wurden Alexander Eisner, Robert Otter, Stefan Lasner, Stephanie Pollmann und Josef Grundner.
Zum Schatzmeister wiedergewählt wurde Franz Schmidt.
Schriftführer wurde Julian Sieber der seine Annahme bereits vorab erklärt hatte.
Digitalbeauftragte wurde Claudia Hausberger.
Zu Beisitzern bestimmten die Delegierten die Mitglieder des jungen Blocks, Manuel Gildi, Johanna Kaltenecker, Thomas Perzl und Julian Wahl. Dazu Michael Hausberger, Alfred Lantenhammer, Antonia Hansmaier, Petra Jackl, Ulrich Niederschweiberer, Franz Gottbrecht, Siegfried Höpfinger, Christian Weyrich, Roland Kamhuber und Christa Heindl.

Walter Göbl dankte dem Wahlausschuss und den Delegierten für ihre Disziplin an diesem intensiven Abend.

Fünf Minuten forderte dann der neue Kreisvorsitzende noch von den Delegierten.
Er dankte nochmal dem ehemaligen Kreisvorsitzenden der 18 Jahre lang überzeugt hatte. Er war ein politischer Senkrechtstarter. Einer, der erst Mitglied der Staatsregierung war und dann erst in Gemeinderat und Kreistag eingezogen ist.
11 Jahre Mitglied der Staatsregierung ist er die politische Nummer eins im Landkreis. Trotz allem blieb er immer fest im Landkreis verwurzelt. ER war und ist das Gesicht der CSU im Landkreis. Er ist und bleibt Vorbild in vielerlei Hinsicht und als MdL auch weiter Mitglied im Vorstand des Kreisverbandes – so der neu gewählte Vorstand zustimmt. (O-Ton O-Ton)
So dankte ihm Max Heimerl mit einem Gutschein für eine private Auszeit.
Das war aber noch nicht alles: Max Heimerl schlug den Delegierten vor, Dr. Marcel Huber zum Ehrenkreisvorsitzenden zu ernennen. Per Handzeichen stimmten die Delegierten ohne Gegenstimmen zu.
Die Urkunde hatten sie freilich schon vorbereitet gehabt…. Die Delegierten quittierten die Überreichung mit lang anhaltendem Applaus.

Damit schloss Max Heimerl die Kreisdelegiertenversammlung und kündigte an, gleich in die Arbeit einsteigen zu wollen. Auf die Zusammenarbeit mit dem gewählten Vorstand freute er sich schon sehr.
127 FDP Sonntagsstammtisch mit Helmut Markwort 12:00 Play Button ungewählt
Die Musikkapelle Aschau begrüßte etwa 50 Teilnehmer zum Sonntagsstammtisch im Bierstadel der Brauerei Ametsbichler in Aschau, zu dem der Kreisverband Mühldorf der Freien Demokraten eingeladen hatte und den „Mister Stammtisch“ Helmut Markwort moderieren sollte.
Wir hatten zusammen mit unserem Partner Josef Zistler die Ehre die Veranstaltung live übertragen zu dürfen.
FDP Kreisvorsitzende Sandra Bubendorfer-Licht hieß neben ihrem Moderator Dr. Veronika Maier willkommen, Feuerwehr-Kommandantin Nicki Schwenk aus Weidenbach, den jüngsten Bürgermeister der Kreisstadt Mühldorf, Michael Hetzl und den Waldkraiburger Stadt und Kreisrat Valentin Clemente – im Hauptberuf Rettungssanitäter.
Auch gekommen waren zahlreiche Mitglieder der FDP und der jungen Liberalen, Altbürgermeister Josef Huber, Marc Stegherr aus Mühldorf und viele mehr.

Helmut Markwort freute sich über die vielen Zuhörer und führte dann in seiner bekannt lockeren Weise durch den Spät-Vormittag. Erst wollte er wissen, mit wem er es zu tun hatte. Dr. Veronika Maier etwa berichtete wovon ihre Doktorarbeit handelte, Nicki Schwenk warum sie Feuerwehrkommandantin geworden ist, und Sandra Bubendorfer-Licht, was sie im Innenausschuss des Deutschen Bundestages zu Afghanistan erlebt hat.
Helmut Markwort war überzeugt, sie wird wiedergewählt und dann sehen, dass nach langen Verhandlungen eine Dreiparteienkoalition die Regierung bilden wird. Wenn zuletzt schon 2 Parteien so lang gebraucht haben, dauerts diesmal sicher länger (O-Ton)
Sandra Bubendorfer-Licht hoffte auf eine Lösung vor Weihnachten, erwartete aber noch mehrere Regierungserklärungen der aktuellen Bundeskanzlerin.
Tatsächlich war Michael Hetzl mit seinen 33 Jahren sagenhaft jung meinte der 85-jährige Helmut Markwort der sich doch ständig mit jungen Leuten umgibt.
Michael Hetzl ist zwar parteilos, aber zusammen mit dem lanjährigen FDP-Kreisvorsitzenden Max Oelmaier in den Unabhängigen Mühldorfern verbunden. In der Kommunalpolitik spielt Parteipolitik keine so große Rolle. Trotzdem sind Netzwerke nötig um für die Kommunen die besten Lösungen zu bekommen.

Helmut Markwort freute sich weil er landauf landab junge begabte Kandidaten kennenlernen darf. Wie zuletzt beim Besuch bei FDP-Kollegen Herrmann Otto Solms.
Von Valentin Clemente wollte er wissen wie es ihm in seiner Fraktionsgemeinschaft mit zwei Grünen im Stadtrat in Waldkraiburg ergeht. Clemente meinte – das wäre ein Arbeitsverhältnis etwa gleichaltriger und würde deshalb ganz gut passen.
Da mit ihm und Nicki Schwenk Sanitäter und Feuerwehr am Tisch sassen entwickelte sich daraus ein Themenschwerpunkt für die folgende Diskussion.
Dr. Veronika Maier, die in einem High-Tech-Rollstuhl sitzt würde sich freuen wenn sie genau solche Möglichkeiten hätte wie jeder Nichtbehinderte und auch so behandelt würde. Sie würde sich schon freuen wenn sie in der Gesellschaft sichtbarer würden.

Von Sandra Bubendorfer-Licht wollte er wissen wie es sein kann, dass bisherige CDU-Wähler zu SPD wechseln. Das wurde ihm so berichtet. (O-Ton)
Den traditionellen Wähler wird’s nicht mehr geben – meinte Sandra Bubendorfer-Licht. Zudem sind die Unterschiede nach dem Linksruck der Union sehr gering. Vielleicht wählen die Leute statt der Kopie – der Union – dann gleich das Original.
Vor Merkel wäre der Unterschied sehr groß gewesen jetzt ist er kaum noch zu erkennen. Sicher sagen kann man’s trotz allem nicht.
Allerdings gab Helmut Markwort nicht allzu viel auf Umfragen. Besonders weil auch die Umfrager selbst Meinung machen.
(O-Ton) Sie lässt die Union gänzlich im Stich.
Auf seine Frage meinte Nicki Schwenk, Zuwanderer kommen nicht in die Feuerwehren. Kein Interesse! Integration über die Feuerwehr funktioniert nicht.
Ohnehin ist es schwierig Nachwuchs für die Feuerwehren zu bekommen weil einmal das Freizeitangebot sehr groß ist und Zuzügler ein anderes Verständnis von Feuerwehr haben.
Er hatte keine Ahnung wen die Wähler für das Desaster in Afghanistan verantwortlich machen – fragte sich Helmut Markwort.
Sandra Bubendorfer-Licht meinte, für die Wahl ist das unwichtig weil dieses Thema für die große Zahl der Wähler nicht relevant ist. Ärgerlich ist nur wenn bestimmte Politiker damit Wahlkampf machen. (O-Ton) Selbst sah sie totales Staatsversagen.
Beide bedauerten dass die FDP keinen Kanzlerkandidaten aufgestellt hat, hofften aber dass die FDP auf jeden Fall für die Regierung gebraucht wir.
Dem schloss sich auch Michael Hetzl an. Allerdings sind sie Realisten… (O-Ton)
Helmut Markwort kritisierte die Presse die ihrer verfassungsmäßigen Rolle nicht nachkommt und eben nicht neutral berichtet. Jede Tageszeitung präferiert doch andere Parteien und Kandidaten und die Veranstalter der Talkshows auch – die meisten aus dem links-grünen Bereich. Vertreter des Mittelstandes sind da kaum vertreten. (O-Ton)
Und wenn es immer heißt, die FDP wäre eine Ein-Mann-Partei, dann sitzen schon im Bundestag 80 FDP-Leute. Lauter tolle Fachleute.
Michael Hetzl war überzeugt, Handwerker trauen sich oft nicht sich einzumischen. Dabei wäre es so wichtig dass sie ihre Stimme erheben und für die Berufsausbildung eintreten. (O-Ton Applaus)
Markwort hatte Verständnis dass es im Landtag kaum Handwerker gibt. Abgeordneter zu sein ist so intensiv, dass er seinen Betrieb unter Umständen sogar schließen muss. (O-Ton)
Mit seiner Avance Nicki Schwenk in eine Partei zu holen scheiterte Helmut Markwort aber doch… - Valentin Clemente war aber zufrieden mit der Zeit die er für die Parteiarbeit aufbringt.

Im Weiteren beantworteten die Podiumsteilnehmer Besucherfragen. Da ging’s dann um Parteispenden, die halt nötig sind. Allerdings haben sich gerade Konzerne daraus sehr zurückgezogen weil ab 10.000 Euro alle Spenden veröffentlicht werden müssen. Deshalb gibts halt jetzt 9.999 Euro-Spenden.

In kleinen Kreisverbänden läuft das meiste über Eigenleistung – meinte Sandra Bubendorfer-Licht. Um der liberalen Sache willen arbeiten sie so gut sie können. (O-Ton)
Bei ihnen ist es genau so – unterstützte Micheal Hetzl die Darstellung seiner Vorredner.
(O-Ton) Helmut Markwort befürchtete – sollten die prozentuellen Anteile der Parteien so bleiben – einen Bundestag mit bis zu 1.000 Abgeordneten.
Neun Mal wurde die Wahlrechtsreform schon von der Tagesordnung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages gestrichen- berichtete Sandra Bubendorfer-Licht. Man will es einfach nicht!
Nchdem sie nochmal die Personalsituation der Feuerwehren, dann Einschränkungen durch den Datenschutz diskutiert hatten – der es besonders Vereinsvorständen schwer macht, Verantwortung zu übernehmen - dankten Sandra Bubendorfer-Licht und Helmut Markwort den Podiumsteilnehmern und den Zuhörern für ihre Aufmerksamkeit und hofften, nach der Bundestagswahl genau so zuversichtlich bleiben zu können.
Die Blasmusik begleitete die Podiumsteilnehmer und Gäste durch den restlichen Vormittag der zünftig bei Weißwürsten und dem einen oder anderen Bier ausklang.
128 Mit Bundesmitteln: Verkehrsfreigabe des Radweges entlang der B299 von Feichten nach Egglkofen 8:45 Play Button ungewählt
Wer bisher gelegentlich auf der Bundesstraße 299 nach Landshut gefahren ist kann sich nicht im Traum vorstellen hier mit dem Fahrrad zu fahren. Das hatte auch das Straßenbauamt erkannt und während der Sanierung des Abschnitts vom Kreisverkehr bis Feichten bereits einen Geh- und Radweg neben die Bundesstraße gebaut.
Im September 2020 war dann die Freude groß als in Egglkofen der Spatenstich für den Bau des Lückenschlusses zwischen Feichten und Egglkofen stattfand. Im Mai 2021 sollte der Bau fertig sein. Na ja – sollte.

Nun endlich war es doch so weit: Das Straßenbauamt konnte Fertigstellung melden und Vertreter der Planungs- und Baufirmen, Grundstücksanlieger, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte, Bürgermeister, Landrat und den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium zur Verkehrsfreigabe einladen – Stephan Mayer. Und Neumarkts Stadtpfarrer Franz Eisenmann.

Da Corona noch immer Thema ist, mussten sich die zahlreichen Zuhörer anmelden.

Stefan Leitner Bereichsleiter Straßenbau am Staatlichen Bauamt in Rosenheim, in dessen Zuständigkeit diese Baumaßnahme fiel, freute sich über die zahlreichen Zuhörer.
Die große Zahl Zuhörer zeigte ihm die Bedeutung dieses Radweges der dazu beiträgt, das Ziel des Freistaates zu erreichen, bis 2025 20% der Fahrten mit dem Fahrrad zu ermöglichen. Mit diesem 2,8 Kilometer langen Radweg wurde so ein Stück Sicherheit und Attraktivität geschaffen. Es ist nun wirklich angenehmer hier zu radeln als auf der Bundesstraße die mit 5.500 Fahrzeugen täglich belastet ist.
Dass länger als geplant gebaut wurde, lag am langen kalten Winter und am Regen in diesem Sommer. Aktuell sind noch Kleinigkeiten fertigzustellen – wie eben die Asphaltierung der Zufahrten.
Auch wenn die Bundesrepublik hier 2,3 Millionen Euro investiert hat, sind sie noch nicht am Ziel. Sie würden gern 2022 den Radweg verlängern von Egglkofen erst bis zur Landkreisgrenze und dann nach Vilsbiburg.
So dankte Stefan Leitner allen Unterstützern und wünschte allen Nutzern allzeit gute Fahrt.

Parlamentarischer Staatssekretär Stephan Mayer war froh, dass die symbolische Verkehrsfreigabe dieses wichtigen Geh- und Radweges stattfinden konnte. Dafür, und für die Überwindung aller Schwierigkeiten bis dahin dankte er den Mitarbeitern des Staatlichen Bauamtes und allen am Bau beteiligten. Sie haben es geschafft, den Radweg trotz aller Hindernisse in weniger als einem Jahr zu realisieren.
Er hatte von Anfang an Verständnis für die Forderung der Anwohner, entlang dieser vielbefahrenenn Bundesstraße einen Geh- und Radweg zu bauen. Aktuell mehr als 5.500 Fahrzeuge täglich und mehr als 600 Lkws lassen sicheren Radverkehr hier nicht zu. Es war ihm also wichtig, hier die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu erhöhen.
Stephan Mayer freute sich über Stefan Leitners Absicht, den Geh- und Radweg bis zur Landkreisgrenze zu verlängern. Auch das wird er unterstützen.
Besonders dankte er den Grundstückseignern, mit manchen von denen sich die Verhandlungen schwierig gestaltet hatten. Sie leisten einen wichtigen Dienst für die Sicherheit der Allgemeinheit.
Da auch die beiden Kommunen Finanzen beisteuern mussten, dankte Stephan Mayer auch den beiden Bürgermeistern herzlich. Besonders freute sich Stephan Mayer auch über die stellenweise Verbreiterung auf 4 Meter die es der Landwirtschaft ermöglicht ihren Verkehr auf dem Geh- und Radweg abzuwickeln.
So wünschte Stephan Mayer allen Nutzern allzeit gute Fahrt und Gottes Segen.

Als Landrat Max Heimerl ans Mikrofon trat zeigte der Schwerlastverkehr was er drauf hat. Die LKWs übertönten die Lautsprecheranlage bei weitem.
Für ihn als Neumarkter war es eine Freude mit der Verkehrsfreigabe das Ende einer jahrelangen Diskussion miterleben zu können.
Obwohl er diese Straße tausende Male genutzt hat – berichtete Max Heimerl – hat er dafür nie das Fahrrad benutzt. Wenn er schon einemal mit dem Rad von Neumarkt nach Egglkofen gefahrt ist, dann hintenrum über Elsenbach. Auch wenn’s da viel buckliger ist. Jetzt endlich kann er auch hier das Radl nutzen…
Nachdem Max Heimerl den Wandel in der Mobilität erläutert hatte, schloss er sich den Dankesworten von MdB Stephan Mayer an und wünschte allen Nutzern allzeit gute Fahrt und alles Gute.

Sogar das Wetter passt zu diesem schönen Anlass meinte Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner. Auch er freute sich über den Abschluss dieses Projekts auf dessen Anfänge im Jahr 2003 er zurückblickte und die Geschichte seither Revue passieren ließ.
Auch Erwin Baumgartner dankte allen Genannten und besonders den Grundstückseigentümern. Gemeinsam haben sie’s geschafft und so einen Teil des Radwegenetzes geschaffen das die ganze Region attraktiver macht. Allen Nutzern wünschte er gute Fahrt – auch wenns auch hier bucklig ist.

Es war ein langer und teilweise steiniger Weg – erinnerte sich auch Egglkofens Bürgermeister Johann Ziegleder – nach eigenem Bekunden kein Mann großer Worte. Es war die Baustelle die in seinen 19 Jahren als Bürgermeister am meisten Arbeit bereitet hat. Da hat er schon sehr viel reden müssen! Auch so manches deutliche Wort!
So freute auch er sich über den Radweg mit dem er seiner Aufgabe gerecht werden kann – nämlich seinen Bürgern das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Da haben sie etwas ganz gutes gemacht! Besonders weil die Zahl der Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße sicher weiter steigen wird.

Neumarkts Stadtpfarrer Franz Eisenmann freute sich den Radweg segnen zu können. Erst dann ist er fertig.
Franz Eisenmann, der selbst gern Rad fährt sah noch einen weiteren Sicherheitsaspekt. Wenn alljährlich Pilgergruppen hier vorbei nach Altötting ziehen musste bisher die Bundesstraße für zwei Stunden gesperrt werden. Chaos war die Folge. Jetzt ist das nicht mehr nötig weil die Gläubigen auf dem Geh- und Radweg sicher pilgern können.
Nach einer Lesung und einem Gebet segnete Pfarrer Franz Eisenmann den neuen Geh- und Radweg und alle, die ihn nutzen.

Dann schritten sie zur Tat und durchschnitten das schwarz-rot-goldene Band.

Als Abschluss lud Bürgermeister Ziegleder die Teilnehmer zum Weißwurstfrühstück in eine Gaststätte nach Neumarkt ein. Wie wär’s – probieren Sie den Radweg doch mal aus. Auch wenn er ein bissl bucklig ist….
129 Volleyball 2. Bundesliga: Wer ist Heiko Roth? 10:00 Play Button ungewählt
Kein Kommentartext
130 Fußball Landesliga Südost: FC Töging gg. FC Unterföhring - Vermeidbare Niederlage 10:00 Play Button ungewählt
Der Dauerregen der vergangenen Tage hat zu zahlreichen Spielabsagen am 9. Spieltag der Landesliga Südost geführt. Holzkirchen, Bruckmühl, Ampfing und Rosenheim – alle abgesagt. Das Spiel des FC Töging gegen den FC Unterföhring konnte im Baierl und Demmelhuber Stadion am Wasserschloss aber stattfinden.

Mario Reichenbergers Mannen hatten in der Vorwoche auswärts beim Sportbund in Rosenheim eine 3:1 Niederlage hinnehmen müssen. Die letzten fünf Spiele brachten so einen Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen und so Platz 11 in der jungen Tabelle.
Die Gäste aus der Münchner Vorstadt hatten ihr gegen die Spielvereinigung Landshut 2:0 gewonnen. Sie hatten zuletzt vier mal gewonnen und nur einmal den kürzeren gezogen – gegen Tabellenführer TSV Karlsfeld.

Nach einem letzten Regenschauer zu Beginn des Aufwärmens hielten die Himmels-Schleusen den restlichen Abend dicht. Trotzdem lag eine unangenehme Feuchte in der Luft, die es den Spielern schwer machen sollte, den nassen Platz zu besiegen. Dem allem trotzten 260 vorwiegend Töginger die sich dieses Spiel im Stadion nicht entgehen lassen wollten.

Die Leitung des Spiels hatte Fabian Buechner vom FC Mariakirchen der Schiedsrichtergruppe Isar-Rott.
Mario Reichenberger begann mit Armin Mesic, Daniel Hofstetter, Patrick Walleth und Stefan Denk in der Startelf. Die ganz in gelb gekleideten Hausherrn gewannen die Platzwahl und so steißen die schwarz gewandeten Gäste von rechts nach links an. (25 – O-Ton – 1)
Töging startete fulminant: Die Flanke erreichte Armin Mesic aber nicht.
Gleich drauf musste Luca Coporda gegen Thomas Breu retten.
Nach dem Einwurf jagt Stefan Denk das Leder über’s Tor.
Thomas Breu’s Flanke nur eine Minute später hatte Gästeschlussmann Sebastian Fritz sicher.
Und gleich nochmal. Diesmal hinter’s Tor.
Da’s über rechts nichts war dann über links: Armin Mesic knapp vorbei.
Töging lief ununtebrochen an, konnte das Spielgerät nicht im Kasten unterbringen. Die Gäste waren bis dahin kaum in der Töginger Hälfte aufgetaucht.
Nach Einwurf – Flanke Mesic auf Denk, der bedrängt die Kugel vorbei jagt ins Toraus.
Dann schickt nach einer ruhigeren Phase Patrick Walleth Thomas Breu auf die Reise. Den drängt Bastian Fischer im Strafraum ab. Schiedsrichter Büchner ließ weiterlaufen obwohl Fischer selbst auf den Pfiff gewartet hatte.
Die Gäste probiern’s dann mal aus Feldmitte.
Einen ersten ernstzunehmenden Vorstoß setzt Andreas Faber nebens leere Tor. Glasl war da bereits überwunden.
Wieder Töging über links: Flanke auf den völlig freistehenden Armin Mesic der aber dem Platz Tribut zollen muss. Nach der versuchten Rettung bliebt er erst noch liegen, kann aber dann weitermachen.
Freistoß für die Gäste aus Feldmitte: Andreas Faber weiter auf Pascal Putta der flankt. Glasl ist zur Stelle.
Die Partie gestaltete sich zunehmend ausgeglichener.
Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel so dass Fabian Büchner die Mannschaften bei Stand von 0:0 in die Kabinen schickte.

Der zweite Durchgang – jetzt Töging von rechts nach links – früher die Lieblingsspielrichtung der Innstädter. Unterföhring hat in der Pause gewechselt: Für Nikolaos Mangasaros kam Robin Volland ins Spiel, der Bruder von Nationalspieler Kevin Volland.
Weiter gings.

Freistoß nach Foul an Stefan Denk: Kein Problem für Gästeschlussmann Sebastian Fritz.
Dann versuchen’s die Gäste mit einem langen Ball in die Spitze: Robin Volland legt quer, findet aber keinen Anspielpartner. Der Ball ist noch immer heiß: Burhan Bahadir lässt Hannes Ganghofer aussteigen Andreas Faber sucht und findet Robin Volland – Glasl kommt nicht dran so dass Volland nur noch einzuschieben braucht. 0:1 in der 51. Minute.

Dann versucht Bastian Fischer den weit herausgelaufenen Manuel Glasl zu überlupfen. Zu hoch und zu weit…

Gleich drauf: Ziegler in die Spitze. Den abgewehrten Ball erhält Walleth der weiter auf Thomas Breu der daneben schießt. Allerdings war die Fahne des Assistenten oben – Abseits.
Freistoß Töging: Der eingewechselte Manuel Schwaighofer kann sich erst behaupten, verzieht dann aber.
Dann Pass auf Andreas Bobenstetter, der über Armin Mesic und Manuel Schwaighofer den Ball zurück bekommt. Seine Flanke aber zu schwach.
Töging lässt die Gäste jetzt kaum mehr in Strafraumnähe.
So probieren sie’s aus der Distanz: Drüber.
Freistoß Töging von der Eckfahne: stefan Denks Ball prallt vom Ellbogen von Daniel Ziegler zurück. Glück für die Gäste.
Die Nicklichkeiten nehmen zu: Pascal Putta macht Daniel Ziegler das Einwurfsrecht streitig. Ziegler wehrt sich. Beide kassieren dafür eine Verwarnung. Schließlich wirft Ziegler ein.
Dafür gabs dann Gelb für Gästetrainer Zlatan Simikic.
Gelb für Daniel Hofstetter nach diesem Foul am eingewechselten Patrick Nirschl.
Den Freistoß knallt Kapitän Andreas Faber an den Töginger Pfosten.
Nochmal Freistoß nach gelbbestraftem Foul von Christopher Scott. Ungefährlich.
Und nochmal Freistoß für die Gäste: Töging klärt zur Ecke. Die bringt aber auch keine Gefahr fürs Tor der Innstädter.
Wie nicklich es war zeigt diese Szene: Moritz Erbs nimmt den Ball einfach mit und die gelbe Karte in Kauf. Sowas muss wirklich nicht sein.
Und gleich noch eine –
Und gleich noch eine für Torschützen Robin Volland. Kein Wunder, dass Unterföhring fast ganz unten steht in der Fairnesstabelle.
Drei Minuten lässt Fabian Büchner nachspielen und pfeift die Partie zweier Mannschaften ab, die sich nichts geschenkt haben. Hätte – ja hätte Töging nur in der ersten Halbzeit eine der zahlreichen Chancen genutzt. Das Spiel wäre anders ausgegangen.

Das sah auch Unterföhring’s Trainer Zlatan Zimikic so. (O-Ton)
Mario Reichenberger hätte dieses Ergebnis nicht erwartet… (O-Ton)
Weiter geht’s am Sonntag 5. September auswärts gegen den TSV Brunntal. Das nächste Heimspiel dann am 10. September gegen die Eintracht aus Freising.

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