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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2022 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 10/2022 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
19 DGB ruft zur Teilnahme an den Betriebsratswahlen auf, die bundesweit von März bis Mai stattfinden 12:10 Play Button ungewählt 10 11.03.22
In die Taverne Korfu hatte DGB Kreisvorsitzender Richard Fischer neben den Vertretern der Mitgliedsgewerkschaften auch DGB Regionsgeschäftsführer Günter Zellner eingeladen.
Die Gewerkschaften verurteilen den russischen Einmarsch in die Ukraine und das Agieren Russlands in der Ukraine aufs schärfste, berichtete Richard Fischer ihre Position. DGB und Einzelgewerkschaften missbilligen das Handeln Russlands und solidarisieren sich mit den Menschen in der Ukraine. Weiter stehen die Gewerkschaften für Frieden, Freiheit und Soziale Gestaltungsfreiheit. Schon immer galt mit „Frieden schaffen ohne Waffen“ die Ablehnung von Krieg als Mittel der Konfliktlösung.
Die Gewerkschaften rufen zu Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine auf. Sie werden bestmöglich Hilfe leisten.
Als Gewerkschaften haben sie den Auftrag die Demokratie zu verteidigen. Die 6115 Mitglieder in 96 Betriebs- und Personalratseinheiten bekunden ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.
2022 stehen Betriebsratswahlen an. Diese haben sie unter das Motto gestellt: „Mitbestimmen – Betriebsräte wirken“. Das haben die Betriebsräte besonders in den zurückliegenden beiden Jahren gezeigt, in denen pandemiebedingt vieles zusammen mit den Unternehmen zu regeln und zu organisieren war. Das betraf das Testen, das Abstandhalten, das Anpassen der Arbeitszeitpläne bis hin zur Kurzarbeit und den menschlichen Problemen die daraus entstanden.
Bei allem haben sie auf die Einhaltung der Tarifverträge geachtet.

Wenn derzeit viel von „Transformation“ die Rede ist, dann kann das nur zusammen mit den Betriebs- und Personalräten gelingen.
Weiter forderte Richard Fischer die Gründung von Betriebs- und Personalräten in Unternehmen, in denen es noch keine gibt. Vor dem Werkstor darf die Demokratie nicht aufhören! Das sollte der Vergangenheit angehören.
Deutschlandweit gibt es nur in 38 bis 40 % der Unternehmen Betriebs- und Personalräte. Im Landkreis Mühldorf sind es noch weniger. Deshalb fordern die Gewerkschaften gerade in so schwierigen Zeiten wie jetzt die Gründung von Betriebsräten.

Richard Fischer erwartet mit Blick auf die aktuelle Ukraine-Krise mehr Aufgaben auf die Mitglieder der Gewerkschaft zukommen. Auch deshalb kommt den Betriebsräten zunehmende Bedeutung zu.

Kurt Dobrauer, Betriebsratsvorsitzender der EVG bei DB Cargo in München und damit zuständig für deren knapp 1.500 Mitarbeiter in Ober- und Niederbayern, Schwaben und der Hälfte der Oberpfalz. In der Region ist er aktive am Bahnhof Mühldorf und in Burghausen bei der OMV.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn sind in zwei Gewerkschaften organisiert, in der EVG und der GDL. Ihre Betriebsratswahlen finden zwischen 10. und 12. Mai als Listenwahlen statt. Diese Listen wurden bereits vorher bis 17. März zusammengestellt und zur Überprüfung eingereicht.
In den beiden Landkreisen Mühldorf und Altötting betreut die EVG 240 Mitarbeiter.
Wie man Betriebsrat wird erläuterte Kurt Dobrauer anhand seines eigenen Werdegangs. Seit 1976 Mitarbeiter der Bahn wurde er 2002 in den Betriebsrat gewählt, dann 2010 stellvertretender und 2012 Vorsitzender des Betriebsrates. Seither bringt jeder Tag Neues. Das reicht von der Arbeitskleidung über den Arbeitsschutz und Dienstplänen bis zur Beteiligung am Gesamtbetriebsrat. Und aktuell die nötigen Reaktionen auf die Ukrainekrise. Bei allem vertreten sie die Stellung der Mitarbeiter und äußern schon auch mal Kritik wenn die Mitarbeiter anderes wollen als das Unternehmen will.
Insgesamt haben sie ein sehr großes Spektrum zu bearbeiten. Da ist viel Erfahrung nötig.

Günther Ott, Betriebsratsvorsitzender bei Netzsch Pumpen und Systeme in Waldkraiburg, einem Unternehmen mit etwa 600 Mitarbeitern. Sie gehören zur IG Metall und führen die Betriebsratswahl am 5. April durch. Dann als Persönlichkeitswahl – also einfacher als bei Kurt Dobrauer. Ihrem Betriebsrat gehören 11 Mitarbeiter an.
Um als Betriebsrat erfolgreich zu sein muss man im Unternehmen bekannt sein. Man muss die Leute anhören und ihre Sorgen und Anliegen ernst nehmen. Oft resultieren daraus Betriebsvereinbarungen aus allen möglichen Bereichen des Unternehmens. Zuletzt forderte sie natürlich die Corona-Pandemie. Er war überzeugt, sie sind so gut durch diese Krise gekommen.
Wie bei vielem anderem auch gabs dafür keine Vorlagen. Sie haben das zusammen mit dem Unternehmen in vielen Sitzungen erst erarbeiten müssen. Da haben sie auch beim Neubau und der Ausgestaltung des neuen Werks mitgewirkt.
Wie Kurt Dobrauer schon sagte, umfasst Betriebsratsarbeit so viele Themen dass er auch selbst immer wieder Rat suchen muss um den Beschäftigen kompetent raten zu können.

Betriebsratswahlen sind große und wichtige Wahlen in Deutschland, stellte DGB Regionsgeschäftsführer Günter Zellner fest. Die betriebliche Mitbestimmung ist ein Baustein des Erfolges der Bundesrepublik Deutschland. Wenn Betriebsräte helfen für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen, dann führt das zu guten Produkten. Anders herum: Schlechte Arbeitsbedingungen führen zu schlechter Qualität. Beispiele dafür gibts viele.
Alle vier Jahre finden also in Unternehmen die bereits einen Betriebsrat haben von März bis Ende Mai Betriebsratswahlen statt.
Einen Betriebsrat einzurichten ist ein Recht der Arbeitnehmer. Es kann ihnen vom Unternehmen nicht verweigert werden. Wählen dürfen Beschäftigte unabhängig von der Staatsangehörigkeit schon mit 16 Jahren.
2018 haben sich 75% der Beschäftigten gewählt. 2022 finden in 28.000 Betrieben Wahlen statt.
Nachholbedarf besteht bei den Frauen von denen sich Günter Zellner mehr Engagement wünschen würde.
Betriebsräte werden in guten und in schlechten Zeiten gebraucht. Besonders wenn’s den Unternehmen schlecht geht müssen sie parat stehen um helfen zu können. Sozialpläne etwa gibt’s ohne Betriebsrat nicht.
Studien haben auch gezeigt, Unternehmen mit Betriebsräten zahlen höhere Löhne!
Und auch die Corona-Krise wurde dort besser gemeistert. In zwei Dritteln der Unternehmen wurde da auch das Kurzarbeitergeld aufgestockt. Und Homeoffice wurde auch häufiger eingesetzt.
Tatsächlich ist die Regelung der Verhältnisse auch für die Unternehmen einfacher wenn sie nicht mit jedem Mitarbeiter gesonderte Vereinbarungen treffen müssen.
So forderte Günter Zellner die Mitarbeiter auf zur Wahl zu gehen und dort wo’s noch keine Betriebsräte gibt, welche einzurichten. Natürlich unterstützen die Gewerkschaften dabei.
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Auch Richard Fischer forderte die Frauen auf sich mehr zu engagieren.

Auf Nachfrage erklärten die Betriebsratsvorsitzenden es gibt in ihren Unternehmen viele Kandidaten für die Wahlen. Dafür ist erst mal kein besonders Wissen erforderlich. Gewählte Kandidaten können bei ihren Gewerkschaften Schulungen belegen und so langsam in die Tätigkeit hineinwachsen.
Richard Fischer forderte die Mitgliedsgewerkschaften auf, besonders jungen Arbeitnehmern die Bedeutung der Betriebsräte zu erklären und sie so zur Mitwirkung zu motivieren. Und Günter Zellner ergänzte, das alles ist erlernbar. Dafür gibt es im Betriebsverfassungsgesetz das Recht auf Weiterbildung. Auch wenn solche Schulungen dem Unternehmen Kosten verursachen, unterstützen sie das weil sie selbst davon profitieren.
Und Kurt Dobrauer ergänzte, seine Gewerkschaft hat die Liste mit100 möglichen Kandidaten problemlos gefüllt. Obwohl die meisten wissen, dass sie nicht gewählt werden. Auch er forderte mehr Engagement von den Mitarbeiterinnen. Auch in ihrem männerdominierten Unternehmen.
Es zeigt sich, wenn erst eine Frau vorausgeht, folgen andere von selbst nach.
Und zum Lernen: Man muss halt anfangen, dann kommt man nach ein paar Schulungen schon in diese Tätigkeit rein.

Der selben Meinung war Günther Ott. Natürlich gehört die Werbung für den Betriebsrat dazu. Man muss Kollegen ansprechen und ihnen die Bedeutung der Mitarbeit erklären. Und sie so gewinnen. Und natürlich kann ein neu gewählter nicht gleich alles leisten. Schulungen und Weiterbildung gehören schon dazu. Dafür haben die Kollegen auch Verständnis. Man muss halt langsam hineinwachsen.

Übrigens genießen Betriebsräte Kündigungsschutz, ergänzte Günter Zellner. Und – sie sind diejenigen, die auch mal kritische Themen ansprechen und Konflikte lösen können, sollte es im Unternehmen rumoren ohne dass die Führung das mitbekommt. Das gilt für alle Unternehmen – auch für kleine.

Also, Betriebsräte und die Wahlen dazu sorgen für demokratische Verhältnisse in den Unternehmen und schützen die Rechte und den Schutz der Arbeitnehmer. Sich daran zu beteiligen sollte jedem Mitarbeiter Pflicht sein. Als Wähler oder sogar als Betriebsrat.
20 Tourismusverband Inn-Salzach stellt vier neue Online-Audio-Guides vor 13:35 Play Button ungewählt
Im Sommer 2017 hatte der Tourismusverband Inn-Salzach eine App vorgestellt, die eine geführte Besichtigungstour durch Kraiburg ermöglicht und so die bewegte Geschichte der Marktgemeinde lebendig präsentierte. Neben dieser neuen Attraktion war es ein besonders Erlebnis, Kraiburg von der Synchronstimme des bekannten amerikanischen Schauspielers Robert Redford erklärt zu bekommen.

Tourismusverbandsgeschäftsführerin Andrea Streiter hat dieses Pilotprojekt genutzt und es allen Städten und Gemeinden in den beiden Landkreisen zur Nachahmung angeboten. Obwohl 60% der Kosten durch das Leader-Programm der Europäischen Union gefördert wurde, fanden sich nur vier Kommunen bereit mitzumachen: Die Städte Mühldorf, Waldkraiburg und Neumarkt-Sankt Veit und die Gemeinde Oberbergkirchen. Das alles war bereits 2018.
Die Formalitäten der Leaderförderung und dann die Pandemie verzögerten dann aber die Arbeiten so dass die vier neuen Angebote erst jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnten.
Entstanden sind so vier neue – vom Globalen Positionierungs-System (GPS) gesteuerte Erlebnistouren für Touristen, Tagesgäste und Einheimische, die sich besonders auch für Familien eignen. Sie sind über die kostenlose App „Locandy“ zu erreichen, die die Nutzer per Kompass und Richtungsweiser von Erlebnisstation zu Erlebnisstation führt.
Die Nutzer können dabei an einer virtuellen Schatzsuche teilnehmen, während der sie einen Entdecker-Code finden mit dem sie an einem Freizeit-Gewinnspiel teilnehmen können.
Wichtig ist, dass die Touren mit regionalen Akteuren vernetzt sind, also mit der Gastronomie, dem Handel, den Kultur- und Tourismusanbietern.

Die Erlebnistour in Mühldorf führt zurück ins 16. Jahrhundert. Eine Zeit in der sich die Stadt auf den Besuch des Habsburgers Maximilian und seines Hofstaates vorbereitet. Die Tour führt vorbei am Heilig-Geist-Spittal durchs Altöttinger Tor zur St. Nikolaus-Kirche. Dann vorbei an Korn- und Haberkasten den Stadtplatz rauf zum Münchner Tor und wieder zurück.

Das klingt dann so. (O-Ton)

Nicht so weit in die Vergangenheit geht’s logischerweise in Waldkraiburg. Hier dreht sich die Geschichte um die kleine Maja, die nach der Vertreibung nach Waldkraiburg kommt und hier ihre Mutter sucht.
Ihre Suche führt sie vom Haus der Kultur über die Berliner Straße, Stadtplatz, Industriemuseum Bunker 29, Stadtpark bis zum Haus Sudetenland. Die Tour dauert etwa eineinhalb Stunden. In der App klingt das so. (O-Ton)

Die längste Tour bietet Neumarkt-St. Veit: Dort erforschen die Besucher das Geheimnis einer alten Bierprobe. Dabei nähern sich die Teilnehmer vom Bahnhof ausgehend über Sankt Veit immer näher dem Stadtplatz an. Dabei erzählen die alten Gebäude von ihrer bewegten Geschichte. Die Apotheke etwa klagt über den Einschlag einer Kanonenkugel am 24. April 1809 während der Schlacht bei Neumarkt.

Am weitesten zurück in die Vergangenheit geht’s in Oberbergkirchen. Dort begleitet der weise Rabe Corax die Forscherin Tertia auf ihrer Suche nach dem verschollenen Ur-Nashorn durch die Tertiärwelt, den Naturerlebnisweg, in Aubenham.
Andrea Streiter war sicher – auch dieser kürzeste Weg bietet etwas für die ganze Familie. Zumal die Rätselfragen tatsächlich auch die Köpfe der Erwachsenen zum Rauchen gebracht haben!

Was genau „Locandy“ ist und wie die Geschichten entstanden ist, erläuterte dann Michael Ölhafen, Geschäftsführer der Herstellerfirma in Innsbruck.
Die Hörspiele entstanden wie viele andere Medienproduktionen auch. Mit dem Schreiben einer Geschichte, aus der ein Drehbuch entwickelt wurde. Dann wurden die Texte gesprochen und schließlich das Projekt zusammengestellt und in ihre App eingebaut, die bereits viele andere Tourismusregionen anwenden.
Die Besonderheit ist, dass die jeweilige Geschichte nur dort angezeigt wird, wo sie spielt. Man kann sie also nicht von zuhause aus aufrufen.

Andrea Streiter freute sich das „Drumherum“ vorstellen zu können. Auf ihrer Internetseite unter www.inn-salzach.com/entdecker findet man neben dem Downloadlink für die Locandy-App auch ein Bestellformular für die Schatzkarte. Diese Seite dient zudem als Angebotsplattform für weitere Marketingkampagnen.
Wer alle vier Touren absolviert und die Lösungswörter in die Schatzkarte eingetragen und so den Entdecker-Code gefunden hat, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen und am Jahresende einen von 120 Preisen gewinnen. Andrea Streiter freute sich über die große Unterstützung der Unternehmen und die vielen attraktiven Preise. Sie würde am liebsten selbst mitmachen….

Beworben wird das neue Angebot mit Bierdeckeln des „Inn-Bräu“ und mit einem Flyer der an vielen Orten ausgelegt wird. Zudem sind die Touren in den wichtigsten Tourenportalen gelistet.

So freute sie sich über dieses neue, zeitgemäße Angebot und hoffte auf zahlreiche Besucher die künftig mit dem Smartphone in der Hand die vier Gemeinden kennenlernen werden.

Max Heimerl, Landrat und stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes gratulierte dem Verband zu diesen professionellen und besonderen Angeboten. Sie sind damit federführend und können deshalb schon jetzt von einem Erfolg reden. Er freute sich auch den Weg in die digitale Zukunft weitergehen zu können. Er war überzeugt, das Angebot richtet sich nicht nur an Touristen sondern auch an die Einheimischen, die während eines Spaziergangs viel lernen können. Selbst Neumarkter hatte er die Tour in Neumarkt bereits ausprobiert, konnte aber noch nicht alles genießen. Er freute sich auch die anderen Gemeinden besser kennenlernen zu können. Er hätte sich gefreut, wenn sich noch mehr Kommunen beteiligen, bekommen sie doch für einen erträglichen Betrag ein Alleinstellungsmerkmal das weit über den Landkreis hinaus leuchtet. Dass sie das ermöglicht haben dankte Max Heimerl auch Leadermanager Sacha Schnürer und Leaderkoordinator Johann Kölbl vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim.

Das meiste hat sein Vorgänger Sebastian Wittmoser gemacht, bekannte Johann Kölbl. Er beschrieb die Aufgaben und Möglichkeiten des Leaderprogramms das- zwar ziemlich bürokratisch – doch Dinge möglich macht, das Veranstalter oder Kommunen allein nicht stemmen könnten. Besonders solche, die die Lebensqualität in der Region fördern und Strukturen besser vernetzen helfen. Und da passt dieses Projekt genau rein weil es den Menschen die Heimatkunde näher bringt, die zuletzt in der Grundschule damit zu tun gehabt haben.
Allen, die bislang noch nicht mitgemacht haben konnte er mitteilen, dass Leader auch weiter zur Verfügung stehen wird.

Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl bekannte zuletzt im Heimat- und Sachkundeunterricht mit der Heimatgeschichte zu tun gehabt zu haben. Das ist einige Jahre her. Kaum jemand macht später nochmal eine Stadtführung mit. Da kommt das moderne Instrumentarium gerade recht, das sowohl den Touristen als auch den Mühldorfern ihre Heimat näherbringen kann. Er sah schon Leute mit Smartphone und Kopfhörern durch den Stadtplatz laufen. So wie damals bei Pokemon!
Die Mühldorfer Geschichte gefiel ihm und machte Lust auch die anderen kennenzulernen. So wird man ihn demnächst in Waldkraiburg, in Oberbergkirchen und Neumarkt antreffen.
Alle anderen Kommunen motivierte er sich doch auch einzuklinken. So dankte er allen Mitwirkenden und hoffte auf großen Erfolg.

Wo viele zusammenarbeiten kommt etwas dabei heraus – meinte Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch und bedauerte auf keine so lange Geschichte zurückblicken zu können wie die anderen Kommunen. Es sind halt nur 70 Jahre.
Da es aber langsam keine Zeitzeugen mehr gibt, erachtete er es als besonders wichtig das Erlebte wach zu halten. So dankte auch er allen Mitwirkenden und freute sich auf viele Besucher.

Eine tolle Aktion – meinte Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner und hoffte damit den Stadtführer ersetzen zu können. Besonders jetzt, wenn nach Jahren in Neumarkt wieder Bier gebraut wird, ist es doch interessant, in der Geschichte die besondere Bierprobe zu besuchen. Mehr wollte er nicht verraten und lud die Zuhörer ein sich auf den Weg zu machen und nebenbei die Geschichte der historischen Gebäude in der Stadt nachzuerleben.

Zuletzt dankte auch Oberbergkirchens Bürgermeister Michael Hausberger für die Aufnahme in die Riege der Städte. Auch er war überzeugt, mit dem neuen Angebot Besuchern die Besonderheiten der 7-Millionen-Jahre alten Tertiärwelt in Aubenham näherbringen zu können, die sonst ja nur ein Naturspaziergang wäre während dem die Besonderheiten kaum auffallen. Eine tolle Sache. So dankte auch er herzlich für alles was der Tourismusverband ihnen abgenommen hat und für das sie selbst keine Möglichkeiten hätten. Sie alle fühlen sich bestens betreut.

So manchem Bürgermeister im Saal hatten sie so Lust auf mehr gemacht. Gut möglich, dass Tourismusverbandsgeschäftsführerin Andrea Streiter viel Arbeit bevorsteht….

Andrea nach der Vorstellung der Tour in Kraiburg jetzt vier weitere.,.. (O-Ton)
Aus dem Landkreis Altötting wollte niemand mitmachen? (O-Ton)
So ein Projekt ist sehr aufwändig und hat hohe Kosten verursacht. (O-Ton)
Wie kann man’s nutzen? (O-ton)
Das alles verbindet ihr mit einem Wettbewerb. (O-Ton)
Dann viel Erfolg und viele Teilnehmer!
21 STO-Stiftung ehrt Dennis Mandl und anerkennt die Ausbildung an der Berufsschule 1 6:30 Play Button ungewählt
Eine besondere Ehrung kürzlich an der Berufsschule 1: Im Lehrsaal Farbtechnik saßen die Auszubildenden erwartungsvoll neben den verdeckten Tablets. So als erwarteten sie die Aufgabenblätter für ihre Abschlussprüfung.
Dann erlöste sie Schulleiter Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl und hieß Carolina Damerau und Hans Schneider vom Projektehaus Jagus in Waldkraiburg willkommen, Innungsobermeisterin Bernadette Stalleder, die Lehrkräfte seiner Schule, allen voran Fachbetreuer Michael Präpasser und Fachlehrer Ernst Hartl, und besonders Preisträger Dennis Mandl.
Er hätte gern Carlo Stottmeister begrüßt, Mitglied der Gründerfamilie der Firma STO und stellvertretender Vorstand der StoStiftung, der aber wegen einer Corona-Infektion absagen musste.
Ernst Hartl berichtete wie es zu der Auszeichnung kam. Die StoStiftung fördert junge talentierte und förderbedürftige Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk. Also junge Leute ohne anderweitigen Rückhalt. Damit wollen sie den Nachwuchs in einem Handwerk fördern in dem Fluktuation Thema ist. Ernst Hartl hoffte, dass alle Auszubildenden ihrem Beruf treu bleiben wenn sie dann ihren Gesellenbrief in der Hand haben.
Die Sto-Stiftung veranstaltet den Bestenwettbewerb jedes Jahr. Jede Schule kann ihren Besten dort anmelden. Verschiedene Umstände haben heuer ein anderes Verfahren ermöglicht so dass die Stiftung die 120 besten aus dem ganzen Bundesgebiet auszeichnen konnte. Einer davon ist Dennis Mandl. Sie alle haben sich sehr darüber gefreut.

Bernadette Stalleder war sicher, er hat den Preis verdient. Sie dankte dem Projektehaus Jagus für die Ausbildung und Förderung ihres Nachwuchses auf den sie sehr warten.

Ernst Hartl bedauerte, dass Carlo Stottmeister nicht kommen konnte. Sie hätten sich gewünscht, dass ein Mitglied der Stiftung den Preis selbst überreicht hätte. So musste er den Koffer übergeben, zu dem noch ein weiteres Paket gehört. Dazu hatten sie eine Urkunde geschickt, die Ernst Hartl Dennis Mandl überreichen durfte.
Auch die Schule hatte die Stiftung mit einer Anerkennungs-Urkunde geehrt, die ja die Leistung Dennis Mandls erst ermöglicht hat.

Dennis Mandl fühlte sich geehrt und dankte seinem Chef und den Lehrkräften die ihn so weit gebracht haben.

Im Koffer fand sich dann alles was ein Maler und Lackierer so braucht. Ein paar Hundert Euro ist das sicher wert meinten die Fachleute.

Frau Damerau, eben ist angeklungen dass das Maler- und Lackiererhandwerk unter Fluktuation leidet. Sie bilden bei Jagus aber schon weiter aus? (O-Ton )
Da ist es schön so einen Erfolg feiern zu können. (O-Ton)

Herr Schneider, wodurch zeichnet sich Dennis denn aus? (O-Ton)

Dennis, Sie werden gerade mit Lob überhäuft. Wie geht’s Ihnen damit? (O-Ton)
Was machen Sie denn mit dem vielen Werkzeug in dem Koffer? (O-Ton)
Wie geht’s für Sie weiter? (O-Ton)
.. um sich irgendwann selbständig zu machen? (O-Ton)

Und weil Anlässe wie dieser in diesen Zeit rar sind, freuten sie sich – wie alle Handwerker - auf die Brotzeit…
22 Gemeinde Ampfing stellt Hauptsponsor für das Freilichtspiel 1322 vor 7:10 Play Button ungewählt
Es ist schon Jahre her, dass Ampfing an einem Nachmittag an das Freilufttheater erinnert hat, das sie anlässlich der 1200-Jahrfeier der Gemeinde 1988 veranstaltet haben. Die Schlacht bei Ampfing.
Nun steht 2022 das 700-Jahr-Jubiläum an. Ein willkommener Anlass, die ganze Gemeinde zu mobilisieren und das Freiluftspektakel wieder aufzuführen. Seit drei Jahren laufen die Vorbereitungen. Dazu gehört auch die Freilichtbühne neben dem Flugplatz und hinter der Lagune in Ampfing. Dorthin hat die Gemeinde, die als Veranstalter fungiert eingeladen um ihren Hauptsponsor vorzustellen. Der eiskalte Ostwind hat die kleine Veranstaltung zum Erlebnis werden lassen, an der neben Raiffeisenbank-Vize Gerhard Frauscher und Bürgermeister Josef Grundner auch Kulturreferent Hans-Peter Kohlschmid und Gemeinderat Rainer Stöger teilnahmen. Und Vertreter der Organisatoren des Freilichtspiels 2022.
Bürgermeister Josef Grundner dankte der Raiffeisenbank für ihre großartige Unterstützung, die die Durchführung wesentlich erleichtert. Er war froh, dass sich so viele Ampfinger einbringen und helfen ein unvergessliches Erlebnis vorzubereiten.
Gerhard Frauscher freute sich dieses besondere Ereignis unterstützen zu können und überreichte der Gemeinde den symbolischen Scheck über 60.000 Euro.

Herr Frauscher, die Raiffeisenbank Sie unterstützen gern solche besonderen Veranstaltungen. Was Sie gerade übergeben haben ist nicht gerade von Pappe! (O-Ton)

Dann freuen wir uns auf eine riesen Veranstaltung und hoffen, dass die Pandemie die Durchführung auch erlaubt. (O-Ton)

Sepp – große Dinge werfen ihre Schatten voraus. Die ganze Gemeinde beteiligt sich seit Jahren an der Vorbereitung, nähen und basteln. Die Mitwirkenden trainieren und die Freiluftbühne steht. Das ganze Jahr steht unter dem Zeichen des Schlachtenjubiläums. (O-Ton)
Es fiebert ja der ganze Landkreis mit Euch mit. Ihr gestaltet quasi das Geschehen im ganzen Jahr mit Eurem Projekt. (O-Ton)
Dann hoffen wir, dass wir’s auch erleben dürfen. (O-Ton)

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