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SPD nominiert Claudia Hungerhuber für die Wahl zur Bürgermeisterin der Stadt Mühldorf |
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02.05.25 |
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Schon ein bisschen eng war’s für die vielen Mitglieder und Gäste des SPD-Ortsvereins Mühldorf im Nebengewölbe des Lodronhauses in Mühldorf. Ortsvorsitzende Angelika Kölbl hatte so viele zu begrüßen, dass wir nur einige erwähnen können.
Allen voran Altbürgermeister und Ehrenbürger Günther Knoblauch, die ehemalige Bürgermeisterin Marianne Zollner, stellvertretenden Landrat Richard Fischer, die Mitglieder der SPD-Fraktion im Stadtrat, die Bürgermedaillenträger Dr. Hans Dworzak und Klara-Maria Seeberger, die Unterbezirksvorsitzenden aus Altötting Jürgen Gastel und aus Mühldorf Patrick Hüller und natürlich viele Mitglieder des Ortsvereins. Weiters über Neuöttings Bürgermeister Peter Haugeneder und Kraiburgs zweiten Bürgermeister Werner Schreiber.
Zudem freute sie sich über die Stadtratskollegen von CSU und Grünen, die sie besonders eingeladen hatte. Besonders freute sie sich über Claudia Hungerhuber und ihre Familie.
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Auf der Tagesordnung stand zunächst die Nominierung von Delegierten zum Unterbezirkskonferenz auf der dann der bislang nur quotierte Landratskandidat auch ordentlich nominiert werden soll, Patrick Hüller. Diese Wahl leiteten Jürgen Gastel, Altöttings Unterbezirksvorsitzender seine Stellvertreterin Martina Völzke.
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Angelika Kölbl war begeistert von der großen Zahl Teilnehmer an der Versammlung. Sie blickte zurück auf die ersten Gespräche vor etwa zwei Jahren in denen sie begannen sich ein Bild von der Arbeit im Stadtrat und der Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen zu machen. Und darüber wie sie sich auf die Kommunalwahl 2026 vorbereiten wollten.
Sie haben auch ihre eigenen Fähigkeiten erforscht um einen Kandidaten für die Wahl ins höchste Amt der Stadt zu finden. Sie haben sich auch in der Bevölkerung umgehört um zu erfahren, wen die Leute als Bürgermeister sehen würden. Immer wieder haben sie da denselben Namen gehört.
Da die SPD fast 60 Jahre den Bürgermeister der Stadt gestellt hat, haben sie sich zum Ziel gesetzt, daran anzuschließen um den erfolgreichen Weg eines Günther Knoblauch oder einer Marianne Zollner fortsetzen zu können. Man denke nur an das Parkhaus am Bahnhof, der Neubau der Mittelschule oder die Ansiedlung von Globus, Mediamarkt oder Obi. Oder an die Ansiedlung der Hochschule und die Konsolidierung des Haushalts. Lauter Erfolge von SPD-Bürgermeistern.
So haben sie sich auf eine Kandidatin festgelegt, Claudia Hungerhuber.
Die Gäste bejubelten schon die Nennung ihres Namens mit lang anhaltendem Applaus.
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Marianne Zollner dankte erst Claudia Hungerhuber für ihre Bereitschaft zu kandidieren. Sie war sicher, Claudia Hungerhuber ist die beste für Mühldorf. Mit einem Gedicht von Henry Ford in italienischer Sprache und dessen Übersetzung war sie sicher Claudia Hungerhuber agiert ohne lautes Gepolter und Geschrei kompetent und schafft Lösungen da wo andere nur rumgackern. Es wird also Zeit wieder Leute zu bekommen, die hinhören, nachdenken und dann kompetente sachbezogene Politik machen ohne zu polarisieren. Eine Bürgermeisterin die im Miteinander ehrliche demokratische Politik macht. Damit hatte sie Claudia Hungerhuber schon ganz gut beschrieben. Es ist einfach Zeit für Claudia! Für eine, die längst bewiesen hat, dass sie in vielen Vereinen bewiesen hat, dass sie’s kann. Sie ist eine tolle Frau, eine die die Mühldorfer aus vielen Initiativen inzwischen bestens kennen.
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Claudia Hungerhuber freute sich ihre Familie mit dabei zu haben. Als sie 2019 erstmals auf der Liste der SPD für die Wahl in den Stadtrat kandidiert hat war an höhere Ziele nicht zu denken bekannte die designierte Kandidatin. In den zurückliegenden fünf Jahren hat sie viel erlebt. Positives aber auch Enttäuschungen. Jetzt hat sie die Zeichen der Zeit erkannt, die sagen
So bewarb sie sich um die Nominierung als Kandidatin für die Wahl zur Bürgermeisterin.
Nahe Wasserburg geboren hat sie nach dem Abitur eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert – stellte sich Claudia Hungerhuber vor. Nach 2 Jahren in der Kundenberatung hat sie Betriebswirtschaft studiert und arbeitet seit inzwischen 25 Jahren im zentralen Marketing einer Bank in München.
Seit 2003 mit Edwin Hungerhuber verheiratet ist sie 2004 nach Mühldorf gekommen. Sie hat ihre Tochter im Krankenhaus in Mühldorf zur Welt gebracht, was damals noch möglich war. Sie ist der Stadt sehr verbunden und wirkt in mehreren Vereinen mit. Unter Anderem im Pfarrgemeinderat Peter und Paul und beim AWO Ortsverein.
Seit ihrer Wahl in den Stadtrat ist sie dessen Kulturreferentin. Seither hat sie viele beeindruckende Persönlichkeiten kennengelernt die ehrenamtlich das Leben in der Stadt bereichern. In über 20 Jahren ist Mühldorf ihre Heimat geworden. Die Stadt liegt ihr am Herzen.
Sie traut sich das Amt des Bürgermeisters zu, weil sie immer bereit war Verantwortung zu übernehmen und zu gestalten. Zudem hat sie ihre Familie in ihrer Entscheidung bestärkt.
Auch wenn ihre Tochter erst meinte, sie hätte dann kein Leben mehr!
Sie selbst fühlt sich für das Amt des Bürgermeisters bestens geeignet. Umso mehr als sie klare Vorstellungen über die Zukunft der Stadt hat. Sie kann Menschen zusammenbringen und konsensfähige Lösungen zu erarbeiten.
Sie scheut aber auch die sachliche Auseinandersetzung nicht. Probleme sind für sie keine Hinderungsgründe, sondern Aufgabenstellungen. Lösungen kann sie im Gespräch finden. Sie kann zuhören und Einwände ernst nehmen. Wie sie das erreichen will erläuterte sie in mehreren Punkten:
Erstens will sie zusammenarbeiten. Nur miteinander können tragfähige Lösungen gefunden werden. Miteinander kann man mehr erreichen. Das hat sie während Corona mit dem Freiluftprogramm bewiesen. Aktuell will sie mit dem Sommer in der Stadt die Innenstadt beleben und gemeinsam mit den Stadträten der Grünen und der CSU ein Parkdeck am Stadtwall errichten. So, wie die Bürger das von ihnen erwarten.
Zweitens will sie Vertrauen schaffen. Viele Versprechen vor der letzten Kommunalwahl wurden kurz danach bereits gekippt oder erwiesen sich als nachteilig. Damit ist viel Vertrauen verlorengegangen. Sie will ohne Populismus Sachverhalte erst auf ihre Umsetzbarkeit prüfen und dann darüber diskutieren. Zudem müssen sich Stadträte wieder vertrauen. Das geht nur, wenn sie miteinander reden. Nicht so wie beim Sümö-Areal wo es im Stadtrat seit 2021 keine inhaltliche Diskussion mehr gegeben hat. Noch nicht einmal eine Empfangsbestätigung haben sie für Ihre schriftliche Stellungnahme erhalten. Aktuell kennt niemand den Sachstand.
Drittens will sie Bürgernähe herstellen. Die Bürger müssen wieder ernst genommen werden ohne bestimmte Gruppen oder Personen zu bevorzugen. Für sie zählt nur die Gesamtheit der Bürger die sie alle gleich behandeln will. Das heißt auch, dass sie wieder Stadtteil-Bürgerversammlungen abhalten will.
(O-Ton)
Viertens möchte sei Entscheidungen treffen, die die Lebensqualität aller in allen Bereichen verbessern. Dazu gehört mehr bezahlbarer Wohnraum, den die Stadtbau errichten soll. Weiters eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Es sind nämlich die Unternehmen, die Arbeitsplätze bieten und Gewerbesteuern zahlen!
Und schließlich muss der öffentliche Personennahverkehr gesichert werden. Obwohl der Rufbus Vorteile bringt, ist er keine günstige Lösung. Untersuchungen zeigen, dass eine Stadt von der Größe Mühldorfs ein Linienbussystem benötigt. Der Rufbus kann durchaus eine Ergänzung sein, der aktuell Mößling und den Norden nicht ausreichend bedient. Hier sind Verbesserungen nötig.
Gestärkt werden muss die Altstadt und die Parkplatzsituation. Dazu nötig ist das angesprochene Parkdeck am Stadtwall, ein Parkleitsystem und eine moderne Verkehrswegeplanung. Und das Sümö-Areal muss wirklich nicht neu gestaltet werden, das aktuell schon so etwas wie die grüne Lunge der Stadt am Inn ist. Auch wenn ein neuer Supermarkt sicher wünschenswert wäre. Das Areal muss auf jeden Fall in städtischer Hand bleiben. Auch die Ansiedlung des Campus der Hochschule muss erst geprüft werden, die – sollte sie überhaupt möglich sein – einen langen Atem erfordert.
Über die genannten fünf Punkte hinaus gibt es noch vieles mehr. Das alles ist aber abhängig vom Haushalt der Stadt. Der stark wachsende Verwaltungshaushalt lässt immer weniger Spielraum für Investitionen. Hier muss gegengesteuert werden. Besonders weil der Neubau der Kapellenstraßenunterführung ansteht und der Neubau des Hallenbades Unsicherheiten enthält.
Da die Ressourcen begrenzt sind muss eine Priorisierung erarbeitet werden. Nur so können auch Vorhaben über die Pflichtaufgaben hinaus realisiert werden.
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Damit wollte sie es bewenden lassen und dankte ihren Fraktionskollegen für die gute Zusammenarbeit im Stadtrat und den Mitgliedern der SPD in Mühldorf. Und auch den Stadtratskollegen der anderen Fraktionen dankte sie und baute schon mal vor, wenn sie sich im Wahlkampf ab und an mal hakeln werden…
Sie wollen doch alle das selbe, die Stadt vorwärts bringen. Es geht doch nur miteinander geradeaus vorwärts. (O-Ton)
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Die Anwesenden dankte Claudia Hungerhuber mit lang anhaltendem Applaus.
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Altbürgermeister und Ehrenbürger Günther Knoblauch war begeistert von Claudia Hungerhubers Rede. Er war froh über ihre Kandidatur. Sie hat gezeigt, dass Mühldorf einen Politikwechsel zu einer Politik mit dem Bürger braucht. Dafür steht sie.
Statt nur selber zu reden sucht sie das Gespräch mit dem Bürger. Nur so kann sie erfahren was ihn bewegt. Sie hat gezeigt, dass sie nicht nur reden, sondern auch zuhören muss. Dass sie das kann, hat sie bereits bewiesen. Sie hat den Mühldorfer schon bisher gezeigt, wen sie wählen sollen… (O-Ton)
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Wie’s auch gehen kann, hat er in 17 Jahren in Neuötting gezeigt meinte Bürgermeister Peter Haugeneder. Er freute sich sehr über Claudia Hungerhubers Kandidatur und gratulierte dem Ortsverein zu einer so kompetenten Kandidatin. Das ist schließlich nicht so selbstverständlich.
Mit der Achse in Mühldorf, Neuötting und Burghausen hat die SPD längst bewiesen, dass sie Kommunalpolitik kann. Das wollen sie mit ihr an der Spitze Mühldorfs fortsetzen. Dazu wünschte er viel Erfolg und war sicher sie schafft das weil auch ihre Familie dahinter steht.
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Jürgen Gastel führte die Wahl durch und stellte zunächst fest, dass 23 stimmberechtigte Mitglieder anwesend waren. Da sich keine weitere Bewerber meldeten, forderte er auf die Stimmzettel abzugeben.
Nach kurzer Auszählung gab er das Ergebnis bekannt.
Da war kein Halten mehr und für uns kein Blick mehr…
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(O-Ton) |
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Sicherheitsgespräch: Der Landkreis bleibt trotz gestiegener Fallzahl einer der sichersten in Deutschland |
12:00 |
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Das Sicherheitsgespräch zwischen Landratsamt, Polizei, Bundespolizei, Grenzpolizei, Autobahnpolizei und allen sicherheitsbefassten Behörden hatte schon etwas länger gedauert bis Landrat Max Heimerl und der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ins Besprechungszimmer kamen um die statistische Sicherheitslage im Jahr 2024 im Landkreis Mühldorf vorzustellen.
Landrat Heimerl berichtete, alle Teilnehmer hätten die hervorragende Zusammenarbeit aller Kräfte bestätigt. Das ist besonders wichtig weil nur so die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet werden kann. Das hat auch kürzlich der erneute Fund einer Fliegerbombe bestätigt. Nur gemeinsam können solche Lagen bewältigt werden.
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Polizeipräsident Frank Hellwig fasste gleich eingangs zusammen: Der Landkreis ist weiter sicher, auch wenn die Zahl der Straftaten gegenüber 2023 um 7,36% angestiegen ist. Die Aufklärungsquote dagegen von 71,9% auf 67,7% gesunken. Das heißt, zwei von drei Straftaten werden aufgedeckt und die Täter zur Verantwortung gezogen.
Frank Hellwig ging auf einige Deliktsbereiche näher ein: Wohnungseinbruchsdelikt sind von 15 2023 auf 27 2024 angestiegen. Auch wenn die Gesamtzahl vergleichsweise niedrig ist, ist doch jeder Einbruch einer zu viel!
Stark angestiegen ist die Zahl der Einbrüche in gewerbliche Immobilien. 65 Fälle entsprechen dem Niveau von 2015. Da die Aufklärungsquote bei diesen Delikten bei lediglich 14,8% liegt, wird sich die Polizei künftig besonders auf diese Einbrüche konzentrieren. Obwohl die Täter meistens nutzbare Spuren hinterlassen ist doch die Prävention die beste Vorsorge vor solchen Taten. Dazu wollen sie bei allen Polizeidienststellen Fachberater ansiedeln. Nützlicher sind aber aufmerksame Nachbarn, die außergewöhnliche Beobachtungen melden.
Frank Hellwig wies auf das Präventionsprogramm „Hallo Nachbar“ hin, mit dem sie Bürger sensibilisieren und zur Meldung motivieren wollen.
Die Entwicklung in beiden Bereichen zeigt sich im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, das die Region von Garmisch-Partenkirchen bis Altötting und von Weilheim bis Berchtesgaden abdeckt. Also ganz Südostbayern.
Die Zahl der Sexualdelikte ist von 152 2023 auf 219 2024 angestiegen. Auch dieser Anstieg entspricht dem Trend im Bereich des Polizeipräsidiums, der bayernweiten und dem Bundesweiten Entwicklung. Der Anstieg resultiert aus der Nutzung des Smartphones mit dem Nutzer beleidigen und kinerpornographische Inhalte verbreiten.
Positiv ist die hohe Aufklärungsquote von 85,1%. Es wird also fast jeder Täter erwischt.
Sorge bereitete ihnen, dass die Täter hier besonders Kinder und Jugendliche sind, denen häufig das Unrechtsbewusstsein fehlt. Das ist problematisch weil allein der Besitz von kinderpornographischen Inhalten bereits strafbar ist. Auch dann, wenn die Kinder so etwas unaufgefordert zugeschickt bekommen wie das häufig über WhatsApp passiert.
Problematisch sind auch KI-basierte Nacktbilder, die zur Herabwürdigung anderer Personen generiert und verschickt werden. Die Polizei versucht mit Präventionsbeamten und Präventionsprogrammen dagegen vorzugehen. Ein solches Programm ist etwa „Dein Smartphone – Deine Entscheidung“.
Um gegen den Anstieg dieser Taten vorzugehen ist die Polizei leider auf ausländische Dienste angewiesen weil in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung nicht möglich ist. Frank Hellwig und Landrat Heimerl forderten deshalb die Aufweichung des Datenschutzes und des Verbots der Vorratsdatenspeicherung, die aktuell ihre Arbeit sehr einschränken oder sogar unmöglich machen.
Landrat Heimerl erachtete es als erschreckend, dass Deutschland hier auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen ist. Die aktuellen Regelungen schützen eher die Täter als die Opfer.
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Eines der verwerflichsten Deliktsfelder ist der Callcenterbetrug. Die Täter bringen die schwächsten in der Gesellschaft um ihr Erspartes und ihre Altersversorgung. Im Ausland beheimatet – Frank Hellwig nannte Albanien, das Kosowo, Polen und die Türkei – setzen diese Täter ältere Menschen oft über Stunden so unter Druck, dass sie bereit sind Geld und Wertgegenstände freiwillig an Handlanger zu übergeben. Weil es den Kollegen manchmal gelingt mitzuhören war er erschrocken über die Professionalität mit der diese Menschen vorgehen. Sie sind absolut skrupellos!
Der Polizei gelingt es – wenn überhaupt – nur Abholer festzunehmen.
Die Schadenssumme im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd lag 2024 bei fast 2,45 Millionen Euro. Wie das zunimmt zeigt, dass diese Betrüger 2023 noch knapp 1,2 Millionen Euro erbeutet haben.
Der Anstieg der Schadenssumme resultiert aus einem Anstieg der Taten um 2,9% gegenüber 2023. Wobei es allerdings in 90% der Fälle beim Versuch bleibt.
Die Polizei hat inzwischen Fahndungskonzepte erarbeitet, die er aus verständlichen Gründen nicht näher beschreiben wollte. Weil sie damit auch international mit Polizeibehörden zusammenarbeiten waren sie damit auch durchaus erfolgreich. Auch wenn der Aufwand dafür enorm ist!
Wichtig dabei sind die Mitarbeiter der Banken, die sie für ungewöhnliche Anforderungen ihrer Kunden sensibilisieren. Das hat bereits so manche Tat verhindert. Sie werden nicht nachlassen Senioren weiter zu schützen um schlimmeres zu verhindern.
Angestiegen ist – wie im gesamten Bundesgebiet - die Zahl der Gewaltdelikte von 154 Taten 2023 auf 205 2024. Dazu gehört auch das neue Phänomen der Messerangriffe. Messer gibt’s halt überall. Frank Hellwig erachtete diese Entwicklung als sehr gefährlich.
Obwohl bis Ende 2023 nicht besonders erfasst, konnte er sagen, dass es im Landkreis Mühldorf 2024 drei solcher Taten gegeben hat.
Tötungsdelikte gab es 2024 fünf gegenüber 9 2023. Positiv ist hier die Aufklärungsquote von 87,3%. Es wird also fast jeder Täter gefasst.
Trotz allem ist die Zahl der Gewaltdelikte im bundesweiten Vergleich sehr niedrig. Der Landkreis ist – so gesehen – auch weiter sehr sicher.
Ermittelt wurden 2024 im Landkreis Mühldorf 2.702 Tatverdächtige, wobei 1.224 keine deutsche Staatsangehörigkeit hatten – 45,3% Auch damit liegt der Landkreis im bayernweiten Trend. Das zeigt die Probleme mit Flüchtlingen aus desolaten Ländern. Diese Menschen kennen nur Gewalt und Krieg.
Landrat Heimerl ergänzte, dass durch die Legalisierung von Cannabis die Zahl der Tatverdächtigen sinkt…
Frank Hellwig erachtete die Teillegalisierung von Cannabis als Mogelpackung. Tatsächlich erschwert dieses Gesetz ihre Arbeit erheblich und befeuert tatsächlich den illegalen Handel. Trotzdem gelingt es ihnen über 80% dieser Delikte aufzuklären. Sie geben da sicher nicht auf.
Trotz der Teillegalisierung bleibt Cannabis ein Problem. Zahlreiche Fachleute warnen davor weil es etwa bei jungen Menschen die Gehirnentwicklung beeinträchtigen kann. Die Polizei beobachtet das mit großer Sorge und setzt ihre Hoffnung auf die neue Bundesregierung die eine Evaluierung dieses Gesetzes angekündigt hat.
Die kürzlich berichtete regelrechte Rauschgiftschwemme in Deutschland beobachtet das Polizeipräsidium auch in unserer Region. Es ist tatsächlich wahnsinnig viel Rauschgift unterwegs.
Im Bereich Verkehr berichtete Frank Hellwig einen Rückgang der Unfälle um 5,9% auf 3.608 Fälle. Auch die Zahl der Verkehrstoten ist von 13 auf 6 gesunken. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Verletzten um 10 auf 587.
Hauptunfallursachen sind Alkohol am Steuer, falsches Abbiegen und hauptsächlich überhöhte Geschwindigkeit und falsches Abbiegen.
Wenig erfreulich ist der Anstieg der Unfallfluchten, die häufig hohen finanziellen Schaden verursachen.
Wie bisher will die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Besonders in Tempo-30-Zonen etwa vor Schulen wo 2024 einen Anstieg der Schulwegeunfälle von 2 auf 6 zu beklagen war. Gut nur dass keines der Kinder zu Tode kam. Anders als bei den Senioren von denen drei nicht überlebt haben.
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Zusammengefasst liegt die Häufigkeitsziffer – also der statistische Wert der Zahlen bezogen auf 100.000 Einwohner bei 4.092 und damit niedriger als die bayernweite Häufigkeitsziffer von 4.218. Allerdings höher als der Wert für das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wo die Häufigkeitsziffer bei 3.648 Taten je 100.000 Einwohnern liegt.
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Frank Hellwig dankte den Mitarbeitern des Landratsamtes für die besonders gute Zusammenarbeit. Sie haben so die hohe Aufklärungsquote erreicht und damit das Vertrauen der Bevölkerung.
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Er warb für die Nutzung der Notrufnummer 110. Lieber einmal mehr anrufen also einmal weniger. Niemand wird einem Anrufer böse sein wenn mal nichts dahinter steht. Er warb um das Vertrauen der Bürger und sicherte zu, immer für sie da zu sein.
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Auf Frage erläuterte Landrat Heimerl, der Umzug der Autobahnpolizei vom Bahnhof in Richtung Autobahn ist aktuell in Planung. Wann sie dort ein neues Domizil erhalten steht aktuell noch nicht fest.
Zusammenfassend war er überzeugt, wenn sie die Entwicklung weiter beobachten und weiter so gut zusammenarbeiten wird der Landkreis auch weiter sicher bleiben. Auch wenn aktuell die Zahlen doch ansteigen.
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Übrigens war Frank Hellwig überzeugt, die beiden Sicherheitswachten sind eine wertvolle Unterstützung ihrer Arbeit. Sie würden sich sehr freuen wenn sie neue couragierte Mitglieder bekommen könnten weil sie als Ansprechpartner für die Bürger Vertrauen schaffen und so wertvolle Dienste leisten.
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Abschließend überreichte Frank Hellwig Landrat Heimerl den Sicherheitsbericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in dem noch viel mehr Daten enthalten sind als er sie hier vorstellen konnte. |
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Initiator Günther Knoblauch blickt auf die dritte Auflage des Heimatfilmfestivals Biennale Bavaria International voraus |
11:30 |
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Ohne Kommentartext |
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Kreishandwerkerschaft wählt Rainer Dachsberger als Nachfolger für Helga Wimmer zum neuen Kreishandwerksmeister |
10:15 |
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Ins Wirtschaftsförderzentrum nach Töging hatte die Kreishandwerkerschaft Obermeister und Gäste zu einem besonderen Termin eingeladen. Sie wollten die Nachfolge von Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer regeln, die diese Funktion nach 10 Jahren aufgeben wollte.
Bei musikalischer Begleitung, einem Gläschen Sekt und Häppchen genossen die Gäste erst einmal den Austausch. Da jeder in seinem Beruf arbeitet gibt es ja tatsächlich nicht so viele Gelegenheiten gemeinsame Themen zu besprechen. Eine willkommene Gelegenheit also sich auszutauschen.
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Landrat Heimerl, der als Gast gekommen war, dankte gleich zu Anfang Helga Wimmer mit einem kleinen Abschiedsgeschenk für die 10 Jahre in denen sie das Handwerk in der Region repräsentierte.
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Helga Wimmer hieß die Gäste im Namen der Kreishandwerkerschaft willkommen. Allen voran MdB Stephan Mayer, der das Handwerk immer untersützt hat. Weiter den ehemaligen Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer und jetzigen MdL Markus Saller und Monika Finder, stellvertretende Landrätin aus Altötting und Tögings Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst. Dann Jochen Engelmeier, den Leiter des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer, mit dem sie tatsächlich nicht immer einer Meinung sind…
Weiters Vertreter der Banken, der Berufsschulen und der Landratsämter. Und natürlich die Obermeister der Innungen. Besonders willkommen hieß sie ihren neuen Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Rainer Dachsberger, den Nachfolger von Markus Saller.
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Andreas Wagnitz, seit Anfang des Jahres Mitglied der Geschäftsführung der Handwerkskammer für München und Oberbayern wollte einen Blick auf die aktuellen Themen im Handwerk werfen. Da das in der Zeit vor der Amtsaufnahme der neuen Bundesregierung auf der Hand lag, erläuterte er aus seiner Sicht das Zustandekommen des neuen Koalitionsvertrages. Mit seiner subjektiven Darstellung stieß er bei vielen Zuhörern auf wenig Verständnis.
Im Koalitionsvertrag fand er keine Ausführungen weder zu einer Steuerreform noch zu einer Sozial- oder Rentenreform. Und auch keine Aussagen zur Senkung der Energiekosten und der Abschaffung der überbordenden Bürokratie. Besonders störte ihn der angestrebte Mindestlohn von 15 Euro. Da vieles wirtschaftsfördernde unter Finanzierungsvorbehalt steht, bietet der Vertrag zwar gute Ansätze, ist aber nicht der versprochene Aufbruch, meinte Andreas Wagnitz.
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Er konnte nicht glauben, dass Helga Wimmer seit 51 Jahren handwerklich und seit 1976 ehrenamtlich tätig ist. So alt war sie ja noch gar nicht!
Seit 1982 selbständig ist, engagierte sie sich in vielen Funktionen und war von 2000 bis 2012 erst stellvertretende und ab 2015 bis zu diesem Tag Kreishandwerksmeisterin – 10 Jahre!
Für dieses ehrenamtliche Engagement, das wirklich viel Arbeit erfordert, drückte ihr Andreas Wagnitz größten Respekt aus.
Für das alles dankte ihr die Handwerkskammer mit dem goldene Ehrennadel mit Urkunde, der höchsten Auszeichnung, die sie eigentlich dreimal bekommen sollte.
Aber auch damit kann man ihr nicht aufwiegen, was sie fürs Handwerk geleistet hat.
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Da sie ihn – wie sie sagte – an die Politik verloren haben, wollte Helga Wimmer auch ihren ehemaligen Geschäftsführer ehren, Markus Saller.
Sie dankte ihm für die gute Zusammenarbeit, hatte er doch erst als Verbraucherberater Karriere gemacht und dann eine Funktion nach der anderen übernommen. Erst Stadt- und Kreisrat in Mühldorf, dann Mitglied in Aufsichtsräten und seit 2020 weiterer stellvertretender Landrat in Mühldorf. Und schließlich seit 2024 Mitglied des Bayerischen Landtages. Für das alles dankte sie ihm herzlich und bat ihn weiter fürs Handwerk zu kämpfen. Schließlich brauchen sie anders als von Andreas Wagnitz Motivation für die Zukunft!
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So dankte sie ihm mit einem Geschenkkorb mit dem er den Streß in der Politik bekämpfen sollte.
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Er sicherte den Gästen zu, sich auch weiter fürs Handwerk einsetzen zu wollen, das er auch gern wieder besucht, wenn er eingeladen wird.
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Und schließlich trat Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Rainer Dachsberger ans Mikrofon um auch der scheidenden Chefin nut einem prächtigen Blumenstrauß und einem Genussgutschein für einen Aufenthalt in Bergheim bei Salzburg zu danken.
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Da die Show weitergehen musst brauchten sie einen Nachfolger für Frau Wimmer. Die Wahl leitete Andreas Wagnitz. Er stellte die Anzahl Stimmen für jede Innung vor, die abhängt von ihrer Größe. Zunächst brauchten sie aber einen Kandidaten. Vorgeschlagen wurde Rainer Dachsberger, der sich dann vorstellen sollte.
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Rainer Dachsberger sah das Handwerk als mehr als einen Beruf. Es ist Leidenschaft, Tradition und Zukunft zugleich. Es ist das wirtschaftliche Rückgrat unserer Region und kultureller und sozialer Anker. Es schafft Werte und bietet Menschen Arbeit. Sie stehen für Qualität, Vertrauen, Nachhaltigkeit und sorgen mit der Ausbildung junger Menschen für Zukunft. (die Macher vor Ort)
Trotzdem steht das Handwerk vor tiefgreifenden Veränderungen. Besonders die Digitalisierung ihrer Arbeitsweise und der demographische Wandel setzen Betriebe unter Druck. Die Bürokratie und die Energiepreise fordern sie täglich.
Diese Herausforderungen sah er nicht als Bedrohung sondern als Ansporn. Hier geht es um Lösungen die man sich auf der Grundlage der Werte des ehrbaren Kaufmanns erarbeiten muss. Genau das möchte der 44-jährige verheiratete Mühldorfer, Vater zweier Kinder umsetzen.
Als Gesellschafter und Prokurist in einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen ist er dort als Meister tätig. Er kandidiert für die Wahl zum Kreishandwerksmeister weil er der Meinung ist, dass das Handwerk eine starke Stimme braucht. Er will zuhören, moderieren und auf der Grundlage der Interessen des Handwerks entscheiden helfen. So will er für alle da sein. Er will das Handwerk zusammenhalten und nach außen vertreten und so die Zukunft gestalten, egal was auch auf sie zukommt. Wenn sie mit einer Stimme sprechen wird das auch gelingen. Dann war ihm um die Zukunft nicht bang.
Gleichzeitig will er das Wirtschaftsförderzentrum zum lebendigen Treffpunkt machen und hier Seminare und Coachings anbieten. So möchte er zugleich Ratgeber und Berater sein und so den Gewinn des Handwerks maximieren. Bei allem möchte er nicht seine persönlichen Interessen in den Mittelpunkt stellen sondern für alle gleichermaßen da sein.
Schließlich leben sie vom Einsatz vieler ehrenamtlicher Innungobermeister, die er alle in die Arbeit mit einbeziehen möchte. So freute er sich schon jetzt auf diegute Zusammenarbeit, die er mit ihnen zusammen anpacken möchte. Mit Leidenschaft, Herz und Verstand.
Andreas Wagnitz forderte auf die Stimmzettel auszufüllen und abzugeben.
(308) Nach kurzer Auszählung gab er das Ergebnis bekannt: (O-Ton)
Rainer Dachsberger nahm die Wahl an, dankte für das Vertrauen und nahm die Glückwünsche entgegen.
In einem weiteren Wahlgang bewarben sich die Stellvertreter für die Region Mühldorf und Altötting, Josef Hudlberger und Oskar Hofstetter. Beide waren bereits bisher Stellvertretende Kreishandwerksmeister und wurden einstimmig in dieser Position bestätigt.
Andreas Wagnitz gratulierte den Gewählten und freute sich auf weiter gute Zusammenarbeit.
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Dann übernahm der neu gewählte Kreishandwerksmeister die Leitung der Wahl der Kassenprüfer… Seine erste Amtshandlung meisterte er unfallfrei und lud abschließend ein den Abend bei guter Musik ausklingen zu lassen. Nicht aber ohne das obligatorische Foto aller gewählten und ihrer Gäste… |
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Bierprobe zum 2. neuen Volksfest in Ampfing - Los geht's am 28. Mai |
8:00 |
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Nach dem grandiosen Erfolg des Volksfestes in Ampfing im Vorjahr, dem ersten nach 9-jähriger Pause – freuen sich Bürgermeister, Festwirt, Gemeinderäte und Bürger auf das zweite Volksfest der Neuzeit. Einen Vorgeschmack darauf brachte kürzlich die Bierprobe im Gasthaus in Stefanskirchen. Dort empfingen Felix Steinberger und sein Kollege die Gäste und stimmte auf einen gemütlichen Abend ein.
Bürgermeister Sepp Grundner wollte schon mal wissen, was sie so vorbereitet hatten. Weil das Fassl noch nicht angezapft war, mussten sich die Gäste erst noch mit Spezi begnügen… Na ja… Der Durst war halt stärker.
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Sepp Grundner hieß die Vertreter der Vereine und Institutionen willkommen, dritten Bürgermeister Thomas Naglmeier und alle die gekommen waren. Besonders die Mitarbeiter des Rathauses und Volksfestbürgermeisterin Janine Killermann.
Für den super Neustart im Vorjahr dankte er allen und erinnerte sich an den Auszug, bei dem trotz des Wetters so viele mitgegangen sind, dass sie doch eine Zugaufstellung gebraucht hätten.
Die Ampfinger haben alle Volksfesttage zum Ereignis werden lassen. Nur am Sonntag haben sie ein bissl geschwächelt meinte das Gemeindeoberhaupt. Am Montag waren sie dann aber wieder da!
Da in den kommenden Wochen so viele Feste anstehen, hoffte er, die Ampfinger kommen auch heuer wieder so zahlreich aufs Volksfest. Dazu lud er herzlich ein.
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Herzlich dankte Sepp Grundner Festwirt Sebastian Mayerhofer und seiner Carina einmal für die Einladung zur Bierprobe und dann für die gute Zusammenarbeit bei der Ausrichtung des Volksfestes. Er war überzeugt, die machen das heuer noch besser als sie das im Vorjahr gemacht haben.
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Sebastian Mayerhofer freute sich sehr wieder dabei sein zu dürfen. Immerhin hat ihm die Gemeinde einen Vertrag für drei Jahre anvertraut. Wie gern sie das machen zeigt die Tatsache, dass seine Carina nur vom Volksfest in Ampfing spricht obwohl sie heuer 5 Volksfeste ausrichten dürfen! Das zeigt wie gut sie im Vorjahr aufgenommen worden sind. Sie waren tatsächlich zeitweise überfordert. Er gelobte für heuer Besserung und dankte allen Ampfingern und ihren Gästen herzlich für ihren Zuspruch. Dafür haben sie ein Programm für alle Generationen organisiert.
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Dann hat sich der Bürgermeister die Schürze umgebunden und den Wechsel angesetzt….
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Drei Schläge und es war angezapft.
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Erst ist aber nur Milch gekommen – haben sie gemeint. Aber das ist schon noch geworden.
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Als alle was gehabt haben, konnten sie auf ein erfolgreiches Volksfest in Ampfing anstoßen.
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Der Hans Kienzl hat’s dann geschafft aus dem 30-Liter-Fassl ein bissl mehr als 60 Halbe herauszukitzeln.
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Nach dem das Bier allen geschmeckt hat, hat’s der Hans Kienzl dann auch noch erklärt. (382)
Ein Prost drauf!
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Die 30 Liter waren schnell weg so dass dritter Bürgermeister Thomas Naglmeier das zweite Fassl anzapfen musste. Und der hat dem Bürgermeister glatt Konkurrenz gemacht!
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(O-Ton Sepp)
Und sogar ein Pferderennen gibt’s wieder! (O-Ton)
Und iatz trink’ma no a Schnappsal auf den Erfolg nauf!
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Sebastian, es hat allen geschmeckt, das Bier, der Schweinebraten und das Schnappsal. Fehlt uns noch eine Zahl! Was kost’ denn die Maß Bier auf’m Volksfest in Ampfing?!
(O-Ton)
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Genau – wir freuen uns auch auf’s Volksfest in Ampfing, das am … mit dem Auszug vom Giggerlbrunnen aus losgeht. Wenn Sepp Grundner dann angezapft hat folgen fünf zünftige Tage und ein großes Feuerwerk am Montag spät Abends. Wir sind sicher, wir seh’n uns da das eine oder andere Mal – oder? |
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