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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2025 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 19/2025 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
102 Das glückliche Ende eines langen Weges: Die Einweihung des Radweges Buchbach-Schwindegg 13:35 Play Button ungewählt 19 09.05.25
Eine wirklich sehr lange Geschichte nahm kürzlich ein glückliches Ende: Zahlreiche Ehrengäste weihten den Geh- und Radweg von Buchbach nach Schwindegg ein. Oder – je nach Sichtweise, von Schwindegg nach Buchbach…
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Nach Einstetting hatte das Straßenbauamt die Gäste eingeladen, also in die Nähe der Kläranlage. Dorthin kamen neben den beiden Bürgermeistern auch viele Gemeinderäte, die Grundstückseigentümer, MdB Stephan Mayer, MdL a. D. Günther Knoblauch, Landrat Max Heimerl, Dr. Thomas Gruber vom bayerischen Verkehrsministerium und Pfarrer Thomas Barendt. Und natürlich die Leiterin des Staatlichen Bauamtes in Rosenheim, Doris Lackerbauer, ihre Bereichsleiter Dr. Hermann Streicher und die Straßenbauchefin Veronika Nies.
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Bereichsleiter am Staatlichen Bauamt in Rosenheim Dr. Hermann Streicher hatte Mühe die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Am Ende der jahrzehntelangen Geschichte hatten die Gäste halt viel zu besprechen. Die lange Geschichte zeigt, wie komplex es ist einen Radlweg zu bauen. Tatsächlich ist das nicht viel anders als der Bau einer Straße! Hier wie dort haben sie wirklich sehr viel zu beachten.
Wie schwierig das sein kann zeigt, dass es noch am Vorabend Diskussionen mit Grundeigentümern gegeben hat. Es war halt noch nicht alles geklärt. Trotzdem freute er sich den Radweg eröffnen zu können. Sie haben tatsächlich drei Kilometer Sicherheit gebaut. Das zeigte schon der Verkehr auf der Staatsstraße hinter ihm.
Dass das alles möglich war, haben die Bürgermeister geschafft, die den Grunderwerb durchgeführt haben. Ihnen beiden dankt er besonders.
ER dankte auch Dr. Thomas Gruber vom Bayerischen Verkehrsministerium für die teilweise Finanzierung. 75% der Kosten übernommen hat aber die Bundesrepublik Deutschland aus dem Programm „Stadt und Land“. Dafür dankte er stellvertretend MdB Stephan Mayer. Für die vielen nötigen Genehmigungen dankte er stellvertretend für die Fachabteilungen des Landratsamtes Landrat Max Heimerl.
Dank galt auch den Planungsbüros, den Mitarbeitern des Staatlichen Bauamtes und besonders Helmut Meilhammer und seinen Mitarbeitern, die es geschafft haben die 2,7 Kilometer in wenigen Monaten zu bauen.
Und schließlich war er überzeugt, wenn Pfarrer Thomas Barendt den Segen erteilt hat, wird das auch ein sicherer Radweg!
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Amtschef Dr. Thomas Gruber vertrat Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter der leider verhindert war. Es war es eine Ehre hier ein Grußwort sprechen zu dürfen.
Auch Tomas Gruber würdigte den Einsatz der beiden Bürgermeister, die es geschafft haben, die nötigen Grundstücke zu erwerben. Seine Anerkennung galt auch den Bauunternehmen, die den Radweg in Rekordzeit gebaut haben.
Gekostet haben die 3,1 Kilometer 2,7 Millionen Euro. Der Radweg ist ein wichtiger Lückenschluss im Landkreis Mühldorf. Er verbessert die Mobilität und stärkt die regionale Infrastruktur. Sogar einen Beitrag zum Klimaschutz leistet der Radweg.
Nicht zuletzt erfüllt er die Anforderungen des bayerischen Radwegegesetzes von 2023. Er ist ein Teil der geforderten 1.500 Kilometer zusätzlicher Radwege in Bayern. Dafür will der Freistaat fast eine Milliarde Euro aus verschiedenen Töpfen investieren.
So dankte er abschließend allen, die sich hier so sehr engagiert haben.
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Für Landrat Max Heimerl war es ein Freudentag wenn sie hier die Anforderungen an die kombinierte Verkehrswegeplanung des Freistaates erfüllen. Also das gleichberechtigte und ineinandergreifende Verkehrskonzept mit gleichberechtigten Verkehrswegen.
Dieser Radweg ist dafür ein wichtiger Bestandteil, der zwei wichtige Gemeinden mit überregionaler Bedeutung miteinander verbindet. Schwindegg mit Gewerbe und Bahnhof und das wirtschaftliche Kraftzentrum Buchbach.
Er war dankbar, dass der Freistaat aktuell stark im Landkreis investiert. Nicht nur der Umbau der Pürtener Kreuzung sondern auch das Signal für den Planungsbeginn für den Bau einer Umfahrung um Pürten herum sind wirklich gute Nachrichten. Max Heimerl hoffte auf weiteren Schub durch die neue Bundesregierung. Vielleicht kann dann ja auch der Radweg zwischen Mühldorf und Waldkraiburg fertiggebaut werden. Es passiert derzeit wirklich viel.
Das ist auch nötig weil der Aufsteigerlandkreis Mühldorf eben auch den Ausbau der Infrastruktur in allen Bereichen dringend benötigt.
Für die immer konstruktive Zusammenarbeit dankte Max Heimerl auch der Chefin des Staatlichen Bauamts Doris Lackerbauer und den Grundstückseigentümern denen er für ihr Verständnis dankte. Ohne Grundstücke kann man halt nichts bauen!
Damit wünschte auch er sicheres Radeln auf dem neuen Radweg.
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Bürgermeister Thomas Einwang freute sich über das Ende einer wirklich langen Geschichte. Geradezu im Gegensatz dazu steht die rekordverdächtig kurze Bauzeit. Vielleicht zeigt genau die lange Zeit der Vorbereitung, was man in Deutschland verbessern könnte wenn man auf viele Vorschriften verzichten würde.
Auch Thomas Einwang unterstrich die Bedeutung des Radweges, den Freizeitradler genauso nutzen werden wie Pendler auf dem Weg zum Bahnhof. Bei alldem ging ihm das Herz auf!
Er war sicher, die zum Stadtradln neu dazu gekommene Gemeinde Schwindegg wird hier einen Großteil ihrer Kilometer generieren. Da werden die Buchbacher schon dagegenhalten – war er sicher.
Auch Thomas Einwang dankte allen die am Bau beteiligt waren. Besonders aber den Grundstückseigentümern, die den Bau erst ermöglicht haben. Ein riesengroßer Applaus für sie alle.
Mit dem Dank an das Staatliche Bauamt war er sicher, es sollte möglich sein, Grundstücksabtretern die weitere Bewirtschaftung ihrer Flächen möglich zu machen.
Er war sicher, sie schaffen auch das! Wie Landrat Heimerl schon sagte, kann man halt ohne Grundstücke nichts bauen! So freute er sich schon auf den regen und unfallfreien Radverkehr und mahnte die Nutzer trotzdem achtsam zu fahren.
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Schwindeggs Bürgermeister Roland Kamhuber musste die Grüße von Altlandrat Schorsch Huber überbringen der sich in der Vergangenheit hier stark eingebracht hatte.
Als Mitglied der Feuerwehr freute sich Roland Kamhuber besonders über den Gewinn an Sicherheit entlang dieser Strecke, hatte er doch oft zu vielen Unfällen auf dieser Strecke ausrücken müssen. Er war sicher, jetzt ist diese Verbindung zwischen den beiden Gemeinden sicher!
Wie gehört mussten viele Hürden überwunden werden. Dazu gehörte neben der Grundstücksverfügbarkeit auch die Überwindung diskussionswürdiger naturschutzrechtlicher Anforderungen.
Dass sie das alles überwinden konnten, war er überzeugt, die Mühen haben sich gelohnt. Dafür dankte er den beteiligten Stellen aber besonders Altbürgermeister Dr. Karl Dürner und Mühldorfs Altbürgermeister Günther Knoblauch. Sie alle haben dazu beigetragen jetzt den Geh und Radweg einweihen zu dürfen.
Mit dem aufrichtigen Dank – beonders an die Grundstückseigentümer in beiden Gemienden, die Planer, die ausführenden Firmen und den Mitarbeitern des Straßenbauamtes – mit denen es auch nicht immer ganz einfach war – wünschte er allen Nutzern des Geh- und Radweg allzeit gute Fahrt und viel Vergnügen.
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Pfarrer Thomas Barendt freute sich, dem neuen Weg den kirchlichen Segen erteilen zu dürfen. Da der Weg kein Ort ist, auf dem man gern dauerhaft verweilt, war er sicher, hier passiert trotzdem viel. So wie der Lebensweg des Menschen der viele gerade Strecken bietet aber auch Steine in den Weg legt. Der Radweg ist also ein Symbol für das Leben des Menschen.
So erbat er Gottes Segen für alle, die sich hier auf den Weg machen….
Nach dem gemeinsamen Vater-Unser schritten sie zur Tat und gaben mit dem Durchschneiden des Bandes den Radweg frei.
Und weil Pfarrer Barendt den Radweg noch nicht mit Weihwasser geweiht hatte, nahm er in Bürgermeister Kamhubers Lastenradl Platz und erledigte diese Aufgabe auf der gesamten Strecke ihrer kleinen Runde.
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Da das Programm der Eröffnungsfeier MdB Stephan Mayer übergangen hatte, haben wir ihn gefragt, wie es kommt dass der Bund hier soviel Geld investiert. (O-Ton)
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Dann kamen die Radler zurück und setzten ihre Fahrt fort bis zum Marktplatz in Buchbach wo sie die Eröffnung beim Obern mit einer ausführlichen Brotzeit gefeiert haben.
103 1. Mai: DGB feiert 60. Maikundgebung mit prominenten Gästen 18:25 Play Button ungewählt
Zur 60. Kundgebung des Kreisverbandes Mühldorf des DGB hatte Vorstand Richard Fischer viel vor. Nach großer Werbung in den Unternehmen um zahlreiche Teilnahme fanden sich auf dem Stadtplatz in Waldkraiburg neben Vertretern der Grünen Jugend und der Jusos auch hochrangige Gäste ein: Bayerns SPD-Vorsitzende Ronja Endres etwa, ihr Kandidat für die Wahl in den Deutschen Bundestag Jürgen Fernengel, und zweiter Bürgermeister Anton Kindermann von der CSU.
Frau Endres, wie sehen Sie denn die neue Koalition in Berlin? (O-Ton)
Max Du hast dem Koalitionsvertrag zugestimmt obwohl die Jusos dagegen stimmen wollten. (O-Ton)
Die Egerländer Blaskapelle verkürzte die Zeit bis Richard Fischer das Megaphon ansetzte um die Gäste willkommen zu heißen. Er erinnerte an die erste Kundgebung am 1. Mai 1965 auf dem Platz hinter im, der damals noch vom Regen aufgeweichter Platz war. Er freute sich über einige, die schon damals dabei waren. So wollten sie an diesem 1. Mai das 60-Jahr-Jubiläum feiern. Auch wenn sie’s 3x auf Grund besonderer Umstände nicht machen konnten. So rief er auf hinter der Kapelle Aufstellung zu nehmen und zum Haus der Vereine zu ziehen.
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So zogen sie los vom Stadtplatz Richtung Prager Straße und dann über den Sartrouville-Platz rüber auf die Adlergebirgsstraße und von da zurück über die Brünner Straße rein auf den Platz vor dem Haus der Vereine.
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Dort unterhielten die Egerländer so lang bis alle ihren Platz gefunden hatten.
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Richard Fischer hieß die Teilnehmer willkommen und widerholte die Forderung der Gewerkschaften an diesem 1. Mai 2025.
Er erinnerte an die erste Maikundgebung am 1. Mai 1965 als sich mehr als 1.000 Werktätige auf einen regendurchweichten Platz vor der Christkönig-Kirche einfanden um für ihre Rechte zu kämpfen. Für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Schon damals war ihre Devise, gemeinsam schaffen wir das.
Damals hat Seban Dönhuber in seiner Ansprache die Aufbauleistung der Arbeitnehmer in dieser jungen Stadt gewürdigt. Unter der Forderung „Freiheit, Frieden und 40 Stunden sind genug“ hatten sie damals auf ihren Transparenten gefordert.
Richard Fischer erinnerte an die drei Mal an denen sie ihre Kundgebung nicht durchführen konnten. Einmal Anfang der 1970er Jahre wegen des Sonn- und Feiertagsfahrverbotes, dann wegen des Tschernobyl-Unfalls und zuletzt wegen der Corona-Einschränkungen. Auch in diesen Jahren haben sie sich für die Interessen der Beschäftigten eingesetzt. An alle 60 Maikundgebungen erinnerten sie im Saal des Hauses der Vereine mit einer Ausstellung von Presseberichten und Fotos. Zudem haben sie eine Dokumentation erstellt die er später an die Teilnehmer verteilte.
Damit hieß Richard Fischer die zahlreichen Ehrengäste willkommen. Neben den genannten auch Kraiburgs zweiten Bürgermeister Werner Schreiber, Altbürgermeister Siegfried Klika, SPD-Kreisvorsitzenden Patrick Hüller, VdK Vorsitzenden Wolfgang Mikolajetz, die Mitglieder des Waldbadfördervereins und den Referenten des Vormittags Günter Zellner. Weiters die Mitglieder des Kreisvorstandes, eine Reihe Stadträte und viele mehr.
Bemerkenswert war seine Schlussbemerkung er wäre zum letzten Mal für die Maikundgebung verantwortlich und weiß nicht wie das weitergehen wird.
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Waldkraiburgs zweiter Bürgermeister Anton Kindermann gratulierte zum Jubiläum. Die Kundgebungen bringen die Beschäftigten zusammen und fördern ihre Solidarität. So ist der 1. Mai ein Symbol für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter und zugleich ein Feiertag mit dem sie ihre Erfolge vergangener Zeiten feiern. Etwa die Kämpfe um bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Löhne. Schließlich weiß man in Waldkraiburg was „harte Arbeit“ bedeutet. Sie haben zusammengehalten und das alles bewältigt. Das werden sie auch weitermachen.
Am 60-Jahr-Jubiläum sollten sie innehalten und aller gedenken, die sich für die Rechte der Menschen eingesetzt und so die Grundlagen für die heutige Arbeitswelt gelegt haben.
Er hoffte sie machen das auch so weiter um so die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Gemeinsam sollten alle das Feuer der Solidarität weitertragen.
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Bayerns SPD-Vorsitzende Ronja Endres, die ihre politischen Wurzeln selbst in der Gewerkschaftsbewegung hat, war zufrieden mit dem Ergebnis des Mitgliedervotums zum Koalitionsvertrag. Auch wenn sie sich mit ihrer Zustimmung schwer getan hat. Besonders mit der Aufweichung des 8-Stunden-Arbeitstages, der ja zum Zweck des Gesundheitserhalts der Beschäftigten eingeführt wurde. Auch einige andere Punkte fand sie ganz schrecklich… Etwa das Fehlen der Vermögenssteuer. Es gelang nicht die Umverteilung zu realisieren. Schließlich gilt es der Altersarmut vorzubeugen. Es gibt nämlich viele, denen das Geld nicht bis zum Monatsende reicht… Vieles was sie wollten hat’s nicht in den Koalitionsvertrag geschafft.
Trotzdem hat sie zugestimmt obwohl sie früher gegen große Koalitionen gestimmt hat. Schließlich braucht Deutschland wieder eine funktionierende Regierung.
So freute sie sich hier dabei sein zu dürfen. Gerade weil es ihnen hier in Waldkraiburg auf die Straße gehen um auf die noch immer bestehenden Ungerechtigkeiten hinzuweisen. Es muss doch möglich sein, für gute Arbeit auch gute Löhne zu bekommen. Lösungen dafür gibt es auch abseits der AfD die ja Arbeit bis 70 verlangt.
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Dann freute sich Richard Fischer auf Günter Zellner, der sich seit 1997 für die Arbeitnehmer einsetzt.
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Günter Zellner hatte ein 32-seitiges Konzept mitgebracht, dessen Inhalt er dann vortrug. Erst aber freute er sich dabei sein zu dürfen. Es ist großartige hier so viele engagierte Menschen treffen zu dürfen. Hier sind alle Generationen dabei – eine bunte Gesellschaft.
Auch Günter Zellner würdigte die Ausdauer der Kollegen in Waldkraiburg, die 60 Jahre durchgehalten, und sich für die Rechte der Arbeitnehmer eingesetzt haben. Das machen sie übrigens schon seit 135 Jahren. Und das machen sie auch weiter weil aktuell populistische Kräfte versuchen die Geschichte zurück zu drehen. Sie lassen es nicht zu, dass Rechtspopulisten die sozialen Errungenschaften in Frage stellen und vielen damit beginnen das Vertrauen zu verlieren. Vertrauen in die Politik, die Demokratie und so in eine gute Zukunft.
Sie müssen Haltung zeigen und zusammenstehen gegen Sozialabbau, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Gegen die Feinde der Demokratie, gegen Arbeitsplatzabbau und Standortschließungen. Die Gewerkschaften organisieren Sicherheit in den Betrieben und erstreiten kluge und zukunftsweisende Konzepte. Sie sind es, die gute Tarifverträge erstreigen und den Übergang vom Arbeitsleben in die Rente gestalten, etwa mit der Altersteilzeit.
Mit all dem gestalten sie soziale Sicherheit. So wie’s das Transparent an diesem 1. Mai fordert: Mach Dich stark mit uns!
Damit wollen sie zum Mitmachen aufrufen. Gemeinsam wollen sie stark sein um Arbeitgebern und der neuen Bundesregierung gebenüber stark auftreten zu können. Für eine gemeinsame gute Zukunft.
Er hatte Mitgliedsanträge dabei – nur für alle Fälle!
Genau den hatte Jürgen Fernengel bereits ausgefüllt mit dabei…
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Im weiteren ging Günter Zellner auf die Pläne der neuen Bundesregierung ein. Dazu hatten sie eine Mitgliederbefragung durchgeführt an der etwa 4.500 teilgenommen haben. 75% von ihnen fanden es gut, dass die Infrastruktur in Deutschland mit Geld aus dem 500 Milliarden Sondervermögen in Ordnung gebracht wird. Wie wichtig das ist weiß unsere Region sehr gut, wo der Ausbau von Bahnausbau und Stromnetzen nur zögerlich vorankommt.
Auf viele weitere Themen ging Günter Zellner ein und lief – je länger er redete – zur Hochform auf. Trotz vieler Aufregerthemen war er optimistisch, der Koalitionsvertrag wird die Wirtschaft voranbringen und die Finanzen konsolidieren. Schon im ersten Kapitel bekennen sich die Koalitionäre zur Industrie in Deutschland – das gab es schon lange nicht mehr. Wie wichtig die Industrie ist, weiß unsere Region nur zu gut. Die Ampel-Regierung mit ihrem grünen Wirtschaftsminister hat sich dafür nicht interessiert.
Von der neuen Bundesregierung forderte er zu liefern. Nicht kurz vor der nächsten Wahl sondern jetzt sofort!
An ihren Werken werden sie sie messen. Etwa wie sie die Energiekosten senken, wie sie Investitionen fördern und wie sie die aktuellen Blockaden aufheben wollen. Wie sie Unternehmensschließungen und Jobabbau verhindern wollen.
Es darf sich nicht mehr wiederholen, dass Schlüsseltechnologien in Deutschland entwickelt werden und andere dann damit Geld verdienen. Beispiele dafür gibt es in Hülle und Fülle.
Während die Gewerkschaften umfassend mitgestalten fragte er sich, was eigentlich die Unternehmerverbände dazu beitragen. Das war überschaubar war Zellner sicher. Die schaffen es nur zu klagen. Zudem zeigen sie sich respektlos gegenüber den Arbeitnehmern, die unter ihren Fehlern leiden.
Vielleicht ändert sich ja etwas mit dem neuen Koalitionsvertrag der tatsächlich Positives viel für den Standort enthält. Jetzt haben die Unternehmer keine Ausreden mehr.
Dazu gehört auch die europaweite Zusammenarbeit. Nur so kann der Standort Europa im weltweiten Wettbewerb bestehen.
Stark kritisierte Günter Zellner den neu aufflammenden Protektionismus Amerikas. Amerika first zerstört, was alle über Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben. Nur – darüber reden kann man in Amerika aktuell darüber mit niemandem.
Eruopa muss also zusammenarbeiten und klare Kante zeigen ohne die Beziehungen mit den USA abzubrechen. Die Arbeitnehmer dort brauchen die Unterstützung, die schließlich mit den selben Problemen kämpfen.
Aktuell ist dort sogar die Demokratie gefährdet. Auch da brauchen die Amerikaner die Solidarität der Europäer, die weiter stabile zuverlässige Rechtsstaaten sind. Ohne täglich neuen Ideen nachzulaufen. Auch wenn’s in der EU Dinge gibt, die uns nicht gefallen können. Trotzdem ist es in Europa sicherer als in den USA, die aktuell von Tech-Giganten dominiert werden.
Europa braucht Demokratie und keine dreckigen Deals!
So schloss er mit der Erinnerung an die Erfolge der Gewerkschaften in den zurückliegenden 135 Jahren und hoffte sie mögen auch weiter zusammenstehen und so gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Dabei mitzumachen lud er alle Zuhörer ein.
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Markus Gerst, Betriebsratsvorsitzender bei Schörghuber Spezialtüren in Ampfing wollte einen Blick auf die Unternehmen in der Region werfen. Er berichtete, ihr Arbeitgeber hatte sie 2005 in einer Krise gebeten für den selben Lohn mehr zu arbeiten. Das könnten sie wieder zurücknehmen wenn’s dem Unternehmen wieder besser geht. Das haben sie mitgemacht. Bis jetzt – 2025 – haben sie das nicht zurückgenommen. Dabei gings dem Unternehmen immer gut… Kaum zu glauben.
Alle nach 2005 eingestellten arbeiten zum Lohn für 35 Wochenstunden aber 40 Stunden. Darauf angesprochen ist plötzlich keiner der Verantwortlichen mehr dafür zuständig.
Deshalb wollen sie wieder einen Tarifvertrag, wie es ihn früher schon einmal gegeben hat. Das müssen sie selbst machen, ohne sich auf die Gewerkschaften zu verlassen. Wie nötig das trotzdem ist, zeigt der Aufwuchs der IG-Metall Mitglieder um 50 Mitarbeiter. So ist es ihr Ziel noch 2025 einen Tarifvertrag zu erwirken.
Auch die Übernahme der Auszubildenden und ihre Entlohnung muss neu geregelt werden. Und die Entlohnung, die oft nicht reicht für eine Wohnung und ein Auto das nötig ist um zur Arbeit zu kommen. An die Gründung einer Familie oder die Altersvorsorge ist da gar nicht zu denken. Beschämend!
Alle zusammengenommen sind davon mehr als 2.500 Menschen betroffen. So forderte er Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Schließlich ist ein Tarifvertrag das beste Mittel gegen dieAltersarmut.
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Richard Fischer dankte allen Rednern und bat die Egerländer die Kundgebung mit dem Lied der Gewerkschaften zu schließen: Brüder zur Sonne zur Freiheit.
104 Auftakt zum dritten Heimatfilmfestival Biennale Bavaria International 11:00 Play Button ungewählt
Nach dem Biennale-Filmfestival 2023 und dem Zwischenspiel „Biennale unterwegs“ im Vorjahr war es kürzlich wieder soweit: Die dritte Auflage des Filmfestivals begann mit einem besonderen Auftakt. Das zeigte sich schon vor dem Kino Hollywood-am-Inn wo die Stadttürmer die Gäste willkommen hießen.
Drinnen kamen Aktive und interessiert zum gemütlichen Austausch zusammen. Also Organisatoren, Schauspieler, Regisseure, Eröffnungsgäste, Jurymitglieder, Kuratoren und viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft.
Herr Kurz was haben Sie dem Publikum diesmal Schönes ausgewählt? (O-Ton)
Also langweilig wird’s nicht? (O-Ton)
Und sie bringen die bayerische Sicht ein? (O-Ton)
Kulturreferentin Claudia Hungerhuber freute sich genauso über ein bissl Smalltalk wie Fotografin Andrea Müller.
Zur Eröffnung noch nicht voll besetzt war der große Saal des Kinos.
Moderator Patrick Wurmbach vom Radio Sharivari in Rosenheim wollte von Günther Knoblauch gleich mal wissen wie groß die Vorfreude auf die dritte Ausgabe des Filmfestivals ist.
Die war noch überschattet von den organisatorischen Dingen – meinte Günther Knoblauch und bedauerte, dass sie vielen Interessierten hatten absagen müssen.
Auf die Frage ob die Zuschauer den Eröffnungsfilm verstehen würden, der ja in Schwyzzerdütsch gezeigt wird meint er, das hängt davon ab aus welcher Heimat man kommt. Im Ernst: er wird ja mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Der Preis aus Glas, die Saphira wird in fünfstündiger Arbeit tatsächlich mundgeblasen, dankte Günther Knoblauch dem Künstler und machte Lust auf die vielen Filme aus aller Welt, die sie in fünf Kategorien eingeteilt haben und die sie an vier Spielorten in vier Landkreisen zeigen werden. Lauter erfolgreiche Filme, die anderswo bereits ausgezeichnet worden sind.
Die fünf Juries haben ihre Sieger bereits gewählt. Welche das sind wollte er natürlich nicht verraten. Die stellen sie am Samstag drauf in einer großen Gala in Altötting vor.
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Am Donnerstag zeigen sie in einer Kooperation mit dem Doc-Fest in München einen besonderen und berührenden Film über den sich die Zuschauer später austauschen können. Im Film „Spaltung“ geht’s um die Nutzung der Kernenergie in allen Facetten. Auch das sahen sie als ihre Aufgabe: Junge und Erfahrene Leute zusammenbringen um verschiedene Standpunkte zu erörtern.
Zudem möchte die Region Filmregion werden. Schließlich zeigen andere Regionen, dass Filmcrews nur für Übernachtungen eine halbe Million Euro pro Jahr ausgeben.
Und natürlich wollen sie den Nachwuchs fördern. Schließlich wissen die jungen wie’s geht aber die alten kennen die Abkürzungen.
Auf die Frage was einen guten Heimatfilm ausmacht meinte Günther Knoblauch, das sind Filme, die sich mit aktuellen Themen im Umfeld der Protagonisten beschäftigen. Also mit Themen des täglichen Lebens.
Auf Moderators Frage was heute Heimat ist, meinte Günther Knoblauch, das muss jeder für sich selbst definieren.
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Leider hatte Schirmherrin Ilse Aigner ihr Kommen absagen müssen. Günther Knoblauch hatte aber eine zweite Ilse Aigner gewinnen können, Angela Ascher, die Ilse Aigner vom Nockherberg. Sie ist eigentlich Schauspielerin und hatte sich nach Marcus H. Rosenmüllers Aufforderung mitzumachen Ilse Aigner erst mal anschauen und anhören müssen. Das ist aber schon sehr lang her.
Für Günther Knoblauch war es schon etwas Besonders Angela Ascher zu Gast zu haben.
Übrigens hat ihm heuer Django Asyl beim Maibockanstich besser gefallen als Maxi Schaffroth beim Nockherberg.
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Dann kamen Landrat Max Heimerl und Bürgermeister Michael Hetzl nach vorn.
Für Michael Hetzl ist das Filmfest eine erhebliche Bereicherung des kulturellen Lebens in der Region. Allerdings dauert es einige Zeit bis die Leute es annehmen. Das hat auch das Jazzfestival in Burghausen gezeigt. Trotzdem hoffte er auf zahlreichen Besuch der Veranstaltungen der dritten Auflage der Biennale Bavaria International. Das hilft auch dem Kino das Überleben zu sichern, das er selbst auch sehr gern besucht.
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Landrat Max Heimerl sah eine doppelte Wirkung des Festivals. Einmal motiviert es den Zuschauer sich Gedanken über seine Heimat zu machen und zum anderen macht es die ganze Welt auf unsere Region aufmerksam. Schließlich gilt der Landkreis Mühldorf als absolute Aufsteigerregion. Die Werbewirkung, die vom Festival ausgeht, ist nicht zu unterschätzen.
Der Landkreis unterstützt Kleinprojekte finanziell und schreibt alle zwei Jahre einen Kultur- und Kreativpreis aus obwohl überall gespart werden muss. Es wäre einfach an der Kultur zu sparen, meinte Max Heimerl und war froh das nicht machen zu müssen.
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Michael Hetzl war sicher, Mühldorf und der Landkreis bietet viele interessante Filmlocations. Da würde sich sicher etwas finden. Auch Landrat Heimerl sicherte zu, Willigen helfen zu wollen. Sie sollten sich nur melden.
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Sie baten die Kuratoren zu sich, Joachim Kurz, Dr. Ulrike Frick und Christian Lerch. Sie erläuterten wie sie die Filme finden und nach welchen Kriterien sie sie auswählen. Wichtig ist ihnen die Vielfalt und ihr Ziel, Menschen zu motivieren den Begriff „Heimat“ für sich zu definieren. Das ist heute anders als vor Jahrzehnten also die Menschen ihr Leben mehr oder weniger an einem Ort verbracht haben. Heute ist der Heimatbegriff weiter zu fassen. Heute ist Heimat dort wo man sich wohl fühlt, wo einen die Themen ansprechen und man mitgestalten kann.
Da sie die Filme nach diesen Kriterien beurteilt haben war sie sich auch schnell einig welche Filme sie zeigen wollten und welche nicht.
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Dann baten sie Jurymitglieder nach vorn: Pfarrer Rainer-Maria Schießler, Marisa Burger, Johanna Bittenbinder und ihren Kollegen Charly.
Von Marisa Burger wollte Moderator Patrick Wurmbach wissen wie lang sie schon die Rolle der Frau Stockl in den Rosenheim-Cops spielt. 25 Jahre meinte die bekannte Altöttingerin, deren Satz „Es gabad a Leich“ inzwischen Kult ist. Allerdings wird sie diese Rolle mit Ablauf der aktuellen Dreharbeiten aufgeben und sich anderen Rollen widmen. Sie möchte einen Abschied mit Würde und nicht gegangen werden.
Soviel Wurmbach auch bohrte, Marisa Burger verriet ihm nicht was sie in Zukunft vor hat. Nur soviel: Sie möchte weiter in ihrem Beruf arbeiten.
Pfarrer Rainer Maria Schießler konnte Günther Knoblauchs Bitte einfach nichts entgegensetzen. Er musste einfach mitmachen. Das ist ja so als würde Willy Bogner anrufen. Da er aber nicht vom Fach ist, musste er sich in der Jury doch auf die Meinung seiner Kollegen verlassen.
Ähnlich Tscharly, der eigentlich nur dabei war, weil ihn Johanna Bittenbinder mitgenommen hat. Sie entschiedet.
Auf die Frage nach welchen Kriterien sie die Filme beurteilen meinte Johanna Bittenbinder, sie lässt sich einfach überraschen. Dann erkennt sie das schon.
Marisa Burger ergänzte, den Wert sieht man erst im Kino. Spricht der Film den Zuschauer an und löst Diskussionen aus, dann hat er auch Wirkung. Das ermöglicht eben nur das Kino. Sie würde sich wünschen, die Leute würden nicht allein sondern mit Freunden ins Kino gehen und danach drüber sprechen.
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Nachdem sich noch das Mühldorfer Team vorgestellt hatte, das mit ihrem Debutfilm „Wirtshaussterben“ auf sich aufmerksam gemacht und jetzt einen neuen Film herausgebracht hat, stellten sich die Macher des Eröffnungsfilms „Jakobs Ross“ vor. Also Regisseurin Katalin Gödrös, Luc Feit und Orell Bergkraut. In ihrem Film, der in der Schweiz des 19. Jahrhunderts spielt durchlebt die die musikalisch begabte Magd Elise wie damals mit Dienstboten umgegangen wurde. Kurz zsammengefasst durchlebte sie schlimmste Tiefen und sich schlussendlich von ihrem Traum verabschieden, in Florenz Musik zu studieren um so ihr Leben zu gestalten.
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Der Film begann hoffnungsvoll weil die Tochter des Fabrikantenhauses auf Elises Talent aufmerksam wurde und sie ihr versprach, ihr Vater würde sie mit einem Stipendium nach Florenz schicken.. Es kam aber ganz anders weil ihr Vater dafür eine Gegenleistung verlangte. Er vergewaltigte sie brutal….
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Nach Ende des Films stellten sich Regisseurin und Schauspieler im Foyer des Kinos in kleiner Runde den Fragen der Zuschauer. Die meisten Gäste des Eröffnungsabends hatten da aber bereits den Heimweg angetreten.
105 Stellvertretende Landrätin und zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag feiert einen runden Geburtstag 9:15 Play Button ungewählt
Während in jungen Jahren jeder runde Geburtstag groß gefeiert wird, verliert man die Freude daran, wenn die Zahl vor der Null eine gewisse Höhe erreicht. Während Mannsbilder das noch so hinnehmen möchte die Damenwelt so einen Geburtstag dann eher lieber verschweigen. So hat auch stellvertretende Landrätin und zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag noch vor ein Paar Monaten auf die Frage was sie denn zu ihrem 70. macht nach kurzem Nachdenken sehr entschlossen gemeint „Nix!“
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So ging das aber dann doch nicht, haben sich Landrat Max Heimerl, Bürgermeistersprecher Thomas Einwang, Kollegen aus dem Stadtrat und Kreistag und Mitarbeiter des Landratsamtes gedacht und sind früh um 8 früh, ausgestattet mit Torte, Blumen und kleinen Aufmerksamkeiten vor ihrem Büro zusammengekommen und nach einer Abordnung der Blaskapelle Altmühldorf auf ihren kleinen Garten einmarschiert.
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Irgendwie schienen ihre Mitarbeiterinnen doch vorgewarnt und hatte Stehtische und Kaffee und Gebäck bereitgestellt. Für alle halt, die einfach mal so vorbeischauen wollten.
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Die Blaskapelle gratulierte mit einem Ständchen.
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(O-Ton Max)
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So gratulierten einer nach dem anderen. Und die Kapelle begleitete die Gratulanten.
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Landrat Max Heimerl selbst sorgte für den Sekt mit dem sie auf den runden Geburtstag anstoßen wollten.
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Sie sollten nicht spielen was sie dirigiert, baute die Jubilarin dann gleich vor. Es hat sich dann aber gut angehört wie sie sie angeleitet hat.
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Natürlich durfte sie die Torte des Landkreises anschneiden, die sie sich dann schmecken ließen. Nur – wo schneiden????
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Natürlich drehten sich die Gespräch dann wieder über politische Themen in diesen besonderen Zeiten.
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Dr. Marcel Huber hat einemal gemeint, Geburtstag feiern schafft jedes Kalb… Bei der Ilse ist das aber schon etwas Besonderes… (O-Ton)
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Ilse, Überraschung gelungen?! (O-Ton)
Dann gratulieren wir herzlich zum Geburtstag. Wenn wir so auf Richard Fischer schauen, der uns ja im Dezember vorausgeeilt ist, dann machen wir munter weiter! (O-Ton)
Dann nochmal alles Gute und einen schönen Geburtstag! (O-Ton)
Nach einer Stunde war’s dann wieder vorbei und die Gäste haben die vielfach engagierte Ilse Preisinger-Sontag wieder ihrer Arbeit überlassen. Zu befürchten steht allerdings, dass aus „Nix“ zum Geburtstag wird halt nix wird…
106 Die Bildungsmesse Inn-Salzach hat ihre Tore geöffnet. Diesmal in Burghausen 11:54 Play Button ungewählt
107 Theatergruppe Kraiburg feiert Jubiläum: Der Vorverkauf zur Freilichttheateraufführung beginnt 5:00 Play Button ungewählt
Die Theatergruppe Kraiburg feiert heuer ihr 40-jähriges Bestehen mit einer besonderen Inszenierung auf die sie sich derzeit in der Remise vorbereiten. Das ist nicht ganz einfach weil sie für das Jubiläum nicht nur ein sehr bekanntes Stück ausgewählt sondern es auch noch im Freien aufführen wollen: William Shakespear’s „Ein Sommernachtstraum“, des Autors bekannteste Komödie. Shakespear hat das Stück etwa 1598 verfasst. Erstmals aufgeführt wurde es im Jahr 1600. Dass „Ein Sommernachtstraum“ noch heute gespielt wird, zeigt, dass es sich hier um einen absoluten Klassiker der Weltliteratur handelt.
Das Stück spielt im alten Griechenland, genauer in Athen und einem verzauberten Wald. In vier Handlungssträngen mit vier Personengruppen entwickeln sich um eine Hochzeit allerlei Verwirrungen, die dann doch zu einem Happy End kommen.
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Beim Besuch ihrer Probe hatten die Schauspieler um Regisseurin Diana Fürstenberger erst die einzelnen Szenen geprobt. (Der erste Durchlauf war für den Folgetag geplant.)
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Obwohl bis zur Premiere am noch viel Arbeit vor ihnen liegt haben wir schon mal mit Alois Fürstenberger gesprochen, der im Stück den Handwerker Zettel gibt.
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Alois, obwohl ihr eigentlich jeden Herbst ein neues Stück auf die Bühne bringt, habt ihr das 2024 ausfallen lassen. Aus gutem Grund.. (O-Ton)
Ihr probt ja schon fleißig. (O-Ton)
Auf der kleinen Bühne hier habt ihr sicher nicht die Möglichkeiten wie auf der Freiluftbühne? (O-Ton)
Die Eisheiligen sind durch, jetzt wirds warm, da könnt Ihr am Abend auch draußen proben. (O-Ton)
Es gibt bald etwas besonders? (O-Ton)
Wie oft spielt Ihr’s denn? (O-Ton)
Jedes Mal… Dann stehen wirklich viele Plätze bereit.
Dann freuen wir uns schon auf den nächsten Probenbesuch dann draußen!
Danke Dir!

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