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Josef J. Pöllmann
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Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 22/2025 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
125 Die Wiederauferstehung des Waldbades in Waldkraiburg 19:55 Play Button ungewählt 22 30.05.25
Schon im September 2020 haben wir uns das Waldbad in Waldkraiburg vor der drohenden Schließung nochmal angeschaut. Damals verursachten immer wieder Verunreinigungen kurzzeitige Schließung des Bades. So schnell ging’s aber dann doch nicht und so konnten die Piranhas – also die Schwimmabteilung des VfL Waldkraiburg im Juli 2022 nochmal einen Jugendschwimmwettbewerb durchführen. Dann war nach Saisonende aber Schluss. Stadt und Stadtwerke sperrten das Waldbad zu. Die Perspektive war, ein neues Bad an der westlichen Stadtgrenze zu bauen. Zusammen mit der Nachbargemeinde Aschau.
Es kam ganz anders: Die Aschauer lehnten den gemeinsamen Bau ab und Waldkraiburg ließ das Waldbad verfallen. Dabei galt es nach dem Bau Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre als das Schönste Freibad überhaupt. So schön, dass 1972 sogar Olympiamannschaften trainiert haben.
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Die Perspektivlosigkeit brachte den Förderverein Waldbad auf die Bühne, der die Schließung nicht hinnehmen wollte. Ihnen ist es gelungen, Bürger zu motivieren das Waldbad wieder herzurichten. Davon später mehr.
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Vor der Wiedereröffnung haben wir uns umgeschaut. Das Sportbecken sieht aus, als wäre nie etwas gewesen. Das wars aber schon was gleich geblieben ist.
Das Dach über dem Kassenhäuschen ist so baufällig, dass es mit einer Holzkonstruktion gestützt werden muss. Es würde sonst Zusammenbrechen, berichtete Stadtwerkegeschäftsführer Herbert Lechner auf der kürzlichen Bürgerversammlung.
Aus dem Kinderbecken wurde mit viel Sand der Waldbadstrand. Die Rutsche ist gesperrt, geauso wie das Wellenbecken.Und das Sprungbecken mit einem Zwischenboden zum Kinderbecken umfunktioniert. Die Liegewiese, der Spielplatz, die Sanitäranlagen und alles, was zum Badevergnügen nötig ist wurde instandgesetzt. Das alles hat sehr viel Arbeit erfordert. Und viel Geld.
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Kaum verwunderlich, dass zur Eröffnung wirklich sehr viele Gäste gekommen waren. Allen voran die Mitglieder des Waldbad-Fördervereins, Stadtwerkegeschäftsführer Herbert Lechner, die Sponsoren, die Vertreter der Banken, des VfL Waldkraiburg, des Stadtrates, Altbürgermeister Siegfried Klika und sogar MdL Sascha Schnürer. Sogar Bürgermeister Robert Pötzsch war gekommen, der eigentlich zum Golfturnier der Stadt wollte. Den Landkreis vertrat der weitere stellvertretende Landrat Richard Fischer.
VfL Vorsitzender Kai Röpke hatte sich gleich richtig auf das vorbereitet was er später vor hatte.
Die Egerländer hatten ihre Tracht gegen das Shirt des Waldbad-Fördervereins getauscht und eröffneten die Einweihungsfeier mit „Schönes Prag“.
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Kai Röpke freute sich so viele Gäste begrüßen zu können. Er freute sich auch über Birgit Franz vom Gesundheitsamt und besonders über den gesamten Aufsichtsrat der Kraiburg-Holding. Besonders freute er sich über die Gesellschafter des Unternehmens, Fritz Schmidt und seine Familie und den Vorstand der Kraiburg Holding und viele mehr.
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Hans Glatt, Vorsitzender des Fördervereins Waldbad Waldkraiburg, war stolz, das Waldbad nach der umfangreichen Sanierung in neuem Glanz wiedereröffnen zu dürfen. Er dankte den großzügigen Sponsoren ohne deren Unterstützung das nicht möglich gewesen wäre. Sie haben ihren Einsatz für die Gesellschaft und den Sport einmal mehr unter Beweis gestellt. Dafür dankt er ihnen herzlich.
Besonderer Dank galt den fleißigen Helfern, die beinahe Tag und Nacht gearbeitet haben. Er freute sich über viele Besucher und einen Sommer voller guter Laune hier im Waldbad 2.0. Dazu lud er herzlich ein.
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Bürgermeister Robert Pötzsch staunte über das was hier passiert ist. Er erinnerte sich an die Gespräche über einen Notbetrieb. Es ist zwar nicht mehr das alte Waldbad, aber ein Notbetrieb ist das sicher auch nicht. Das neu Waldbad bietet unvergleichliches Urlaubsfeeling.
Sie haben gezeigt, wie es gelingen kann, solche Angebote in Zeiten zu erhalten, in denen es Kommunen nicht mehr schaffen. Dafür dankte er herzlich. Sie haben Wort gehalten und der Skepsis getrotzt, die auch er hatte. Zudem haben sie das in bemerkenswert kurzer Zeit geschafft.
Ganz besonders dankte er den Sponsoren, allen voran der Schmidt-Holding, für ihren riesengroßen Beitrag.
Es liegt jetzt an allen – Stadt, Unternehmen und Helfern, das Bad mit Leben zu füllen und das kleine Pflänzchen wachsen zu lassen. Die Schwimmeinrichtung an diesem Standort zu erhalten. So dankte er nochmal und bat Werbung dafür zu machen.
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Seit der Zustimmung des Stadtrates zum Konzept des Fördervereins im November 2024 ist hier wahnsinnig viel passiert, stellte Stadtwerke-Geschäftsführer Herbert Lechner fest. Das Waldbad ist nicht wiederzuerkennen, war es doch während der zwei Jahre stark zugewachsen.
Der Förderverein hat die finanziellen Mittel aufgebracht und zahlreiche Bürger motiviert, um das Waldbad aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Als Stadtwerke konnten sie sich immer auf den Förderverein verlassen. Nicht nur mit Spenden sondern auch mit Leistungen haben auch die örtlichen Firmen mitgewirkt. Das zeigt, was geht wenn alle zusammenhalten. Sie haben sogar Lösungen gefunden für Probleme, die erst während der Sanierung aufgetreten sind.
Sie haben hier ehrenamtlich Leistungen erbracht, die die Stadtwerke nie hätten bezahlen können. Sie haben damit die Geschichte fortgesetzt, die nach dem Krieg begonnen hat, also die Bürger hier selbst ein Bad eingerichtet haben. Deshalb ist dieser Tag ein Zeichen dafür, was die Gemeinschaft in der Lage ist zu leisten.
Nun können sie und ihre kompetenten Mitarbeiter den Betrieb übernehmen. Trotz der guten Vorbereitung konnte er nicht versprechen, dass alles die gesamte Saison über reibungslos funktionieren wird.
Mit der zugesagten Unterstützung des Fördervereins werden sie aber versuchen, den Waldkraiburgern ein sicheres und angenehmes Badevergnügen zu ermöglichen.
Da ihnen ihre Gesundheit am Herzen liegt werden sie keine Kompromisse eingehen. Dafür bat er schon jetzt um Verständnis.
So dankte er allen, die die Wiederinbetriebnahme ermöglicht haben. Allen voran den Mitgliedern des Waldbad Fördervereins.
Dank galt auch dem Bürgermeister und den Stadträten, die dem Konzept des Fördervereins zugestimmt haben. Und schließlich dankte er allen Sponsoren und Ehrenamtlichen, die sich hier in unbezahlbarer Weise eingebracht haben. Und schließlich dankte er dem Gesundheitsamt, die sie pragmatisch begleitet haben.
Und schließlich dnakte er den Mitarbeitern der Stadtwerke ohne die das alles nicht gegangen wäre. Jetzt können die Waldkraiburg in sauberem Wasser schwimmen und den Sommer genießen.
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Die Egerländer sorgten für Abwechslung.
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Kai Röpke war überzeugt, es wird die Probleme nicht geben, die Herbert Lechner befürchtet hatte. Da helfen sie schon mit und packen wieder an!
Dann stimmte er die Zuhörer auf eine längere Rede ein…
Vor 305 Tagen, am 23. Juli 2024, hat der Stadtrat Martina Arnusch-Haselwarters Antrag auf Aufhebung des Abrissbeschluss und Aufnahme eines Minimalbetriebes abgelehnt - begann Kai Röpke etwas amtsdeutsch. Allerdings mit dem Zusatz, dass dem Förderverein Waldbad die Möglichkeit gegeben wird ein Konzept zur Instandsetzung und Wiederinbetriebnahme vorzulegen. Diese Möglchkeit hat der Förderverein Waldbad genutzt.
Schon am 2. August fand die Erstbesichtigung statt. Damals hatte die Natur bereits begonnen sich das Gelände wieder einzuverleiben. Die Büsche standen 1m20 hoch.
Der beigezogene Bäderexperte stellte damals fest, dass zwei der vier Becken ohne weiteres wieder in Betrieb genommen werden konnten. Das Wellenbecken und das Nichtschwimmerbecken wären nur mit Millionenaufwand zu sanieren gewesen. So konzentrierten sie sich auf das Sportbecken und das Sprungbecken.
Der neu gegründete Steuerkreis sollte das Konzept erarbeiten und umsetzen.
Die Mitglieder dieses Steuerkreises erarbeiteten das geforderte Konzept. Schnell wurde klar, dass es möglich, aber teuer war. So begannen sie Geldgeber zu suchen.
87 Tage nach der Entschiedung des Stadtrates konnte er das risikobehaftete Konzept mit einem Kostenvolumen von 587.000 Euro dem Aufsichtsrat der Kraiburg Holding vorstellen. Nach nur 12 Minuten sagte die Aufsichtsratsvorsitzende Schmidt-Kuttner die Hälfte der geplanten Mittel zu. Es war für sie ein emotionaler Meilenstein und die Motivation weiterzumachen.
114 Tage akzeptierten die Stadträte einstimmig das Konzept aktiv per Handzeichen. Dann ging es darum die gesamte Finanzierung sicherzustellen was viele Gespräche erforderte.
Die Zeit drängte. Am 10. Januar sprach er dann nochmal bei Frau Schmidt Kuttner vor und bei Fritz und Annemarie Schmidt. Da fehlten noch 180.000 Euro. Um 14:26 Uhr am 11. Januar sagten sie ihm eine Ausfallbürgschaft über diese Summe zu. Damit war das Projekt umsetzungsreif.
Kai Röpke dankte herzlich für das Vertrauen, das die Familien Schmidt ihnen erwiesen haben. Das hat ihnen erheblichen Auftrieb gegeben.
Am 8. Februar hatten sie zum ersten öffentlichen Arbeitseinsatz eingeladen. 70 Freiwillige hatten sich angemeldet. Um 9 Uhr kamen keine 70 Helfer….
Wer das erlebt hat, hat den Rückenwind gespürt und sie bestätigt. Allein an diesem Tag haben sie mehr als 700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet.
Inzwischen helfen mehr als 150 Ehrenamtliche hier im Waldbad. Manche hob Kai Röpke besonders hervor, die fast die gesamte Zeit hier waren und die alles gemacht haben was gerade angefallen ist. Wer sich nicht einbringen konnte hat sie wenigstens mit Brotzeit versorgt. Oder mit Kuchen. Ihnen allen dankte Kai Röpke herzlich. Es war schon beeindruckend wieviele Menschen es gibt, die nicht nur fragen was die Stadt für sie tun kann sondern fragen, was sie für die Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger tun können.
Es war ihm unmöglich alle aufzuzählen, die sich hier selbstlos für die Allgemeinheit eingebracht haben. Dafür, dass Waldkraiburg wieder ein Waldbad hat.
Schade nur, dass so manch Offizieller es in 105 Tagen nicht geschafft hat sich selbst ein Bild zu machen und zu sehen was für Berge der gemeinsame Wille versetzen kann!
Tatsächlich ist dieses Projekt ein Beispiel dafür was ehrenamtliche zustande bringen können.
Inzwischen steht die Finanzierung durch eine Reihe Spenden auf soliden Beinen. Dafür dankte Kai Röpke herzlich. Mitgewirkt haben auch die Unternehmen, die Arbeiten übernommen oder Werkzeuge zur Verfügung gestellt haben. Weil etwa Dickow-Pumpen etwa zwei Pumpen modernisiert haben, konnten sie auf eine angedachte zusätzliche verzichten. Sie alle haben dazu beigetragen, dass hier eine Erholungs- und Sportoase entstanden ist. Kai Röpke nannte sie alle…
Bis zum Tag der Veranstaltung sind rund 480.000 Euro eingegangen. Gemeinsam haben sie das Budget so weit unterschritten, dass sie von der Ausfallbürgschaft keinen Gebrauch machen müssen.
Sein Dank galt auch der Stadt, den Stadtwerken und dem Gesundheitsamt am Landratsamt für die Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren. Es gäbe viele mehr, denen er danken sollte. Es waren 305 lange und bewegte Tage. Es war kein Marathon sondern ein „Langstreckensprint“ dessen Zielfahne sie heute sehen. Damit ist die Instandsetzung abgeschlossen – alles funktioniert und bietet in etwa die gleiche Wasserfläche wie der angedachte Neubau für 20 Millionen Euro.
Neben den beiden Becken auch Wasserspiele für die Kleinsten, einen Waldbadstrand, Sportmöglichkeiten und einen bespielbaren Spielplatz. Und zuletzt hat sich auch noch ein Kioskpächter gefunden…
Es ist also Zeit, das Bad in die Obhut der Stadtwerke zurückzugeben. Dazu überreichte Kai Röpke Betriebsleiter Michael Spierling einen besonderen Schlüssel. Einen ohne den man alle Wasserhähne bedienen kann. Mit diesem Schlüssel kann man Kilometer sparen…
Trotzdem helfen Ehrenamtliche des Waldbadfördervereins etwa bei Instandhaltungen zuhflen oder am Saisonende oder Saisonbeginn oder als Rettungsschwimmer bereit. Damit helfen sie das Defizit des Waldbades zwischen 108 bis 228.000 Euro zu halten, wie im Stadtrat vorgestellt. Auch die Instandsetzung wollen sie fortsetzen um in der kommenden Saison weitere Teile der Technik aufzumöbeln.
Kai Röpke lud schon jetzt zu Veranstaltungen des Vereins ein und zum Frühschwimmen, das die Rettungsschwimmer ab Juni anbieten wollen.
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MdL Sascha Schnürer beklagte den erbärmlichen Zustand vieler Freibäder in vielen bayerischen Kommunen. So traurig es ist, kann der Freistaat da nicht helfen auch wenn sie die Sportstätten erhalten wollen. Trotzdem ist es ihm gelungen wenigstens ein bisschen zu unterstützen. Das ist nur gelungen weil hier ein Förderverein Dinge leistet, die sonst nirgends geleistet werden. Dafür dankte er allen, besonders aber Kai Röpke und den Mitgliedern des Fördervereins. Was sie gemacht haben nötigte im allen Respekt ab.
So hatte er ein kleines Geschenk dabei, einen Glasbaustein der ihm sagen soll, auf den Freistaat können sie bauen.
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Schließlich durchschnitten Kai Röpke, Martina Arnusch-Haselwarter und Herbert Lechner das Band und gaben das Waldbad frei.
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Wir konnten dann gar nicht so schnell schauen bis alle Verantwortlichen im Wasser waren. Das Anbaden genossen sie sichtlich.
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Herbert Lechner konnte da nur staunen.
Kai, tuts gut? (O-Ton 176)
Und kalt is’ nicht? (O-Ton)
Jan, jetzt habt Ihr wieder Eure Sportstätte. (O-Ton )
Martina, Du hast Dich ja sehr dafür eingesetzt. Jetzt hast Du’s geschafft. (O-Ton)
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Sogar CSU Stadtratsfraktionsvorsitzender Karlheinz Stocker wagte sich da ins kühle Nass.
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Den weiteren Nachmittag gestalteten die Egerländer und die Gäste genossen die Darbietungen des Tanzsportclubs Waldkraiburg, oder die Hüpfburg oder die Angebote des Kiosk. Oder sie ließen sich von Sabine Hausberger ein Airbrush-Tatooo auftragen. Wo man hinschaute überall Freude über die Auferstehung des Waldbades. Nur Bürgermeister Pötzsch haben wir da schon nicht mehr gesehen.
Also – auf einen ereignisreichen und erholsamen Sommer, im Waldbad in Waldkraiburg! Und - wer weiß – vielleicht wird’s ja mal wieder wie’s einmal war, nämlich dass das Waldbad weiter das Identifikationsmerkmal ist, mit dem alle Generationen Waldkraiburger unzählige Erinnerungen verbinden die beinahe verlorengegangen wären.
126 Kinder- und Familienhilfsverein Sterntaler mit starker Bilanz 6:00 Play Button ungewählt
Ins Haus der Vereine in Waldkraiburg hatte die Vorstandschaft des Kinderhilfsvereins Sterntaler ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung eingeladen.
Vorsitzende Inge Schnabl freute sich die zahlreichen Mitglieder begrüßen können und bat sie, sich im Andenken an die Verstorbenen des zurückliegenden Jahres zu erheben.
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Inge Schnabl erinnerte an die zurückliegende Jahreshauptversammlung und die zahlreichen Sitzungen die sie in den Räumen von Medikabel durchführen durften. Weil sie dort auch ihre Utensilien lagern dürfen, dankte sie Hans Zacherl für die kostenlose Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Sie dankte besonders Anton Sterr, der Förderanträge digitalisiert und zur Entscheidung an die Mitglieder des Gremiums weiterleitet. Meistens haben sie so Entscheidungen innerhalb eines Tages. Die Abwicklung übernimmt dann Irene Sterr-Unger.
Die Unterstützungszahlungen stammen einmal aus Mitgliedsbeiträgen aus zahlreichen Spenden und aus den Einnahmen des Benefizlaufs, der heuer am 27. Juni zum 14. Mal stattfinden wird.
Der 13. Benefizlauf im Vorjahr fand bei guten Wetter im Stadtpark unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Robert Pötzsch statt.
Unterstützt wurde er von Alexandra’s Trainingsplatzl, von der Pürtener Landjugend und von zahlreichen Helferinnen und Helfern. Etwa von der Faschingsgesellschaft Waldburgia, dem Seniorenbeirat, dem Ortsverband der CSU, von Franz Mayer und vielen mehr. Ihnen allen dankte sie herzlich.
Ohne Thomas Zacherls Unterstützung wäre der Benefizlauf trotzdem nicht möglich.
Besonders dankte Inge Schnabl den Mitgliedern des Vorstandes für das harmonische Miteinander.
Dem Verein gehören aktuell 349 Mitglieder an. Das jüngste gerade erst einige Monate alt.
Interessant, dass die Mitglieder nicht nur in Waldkraiburg wohnen sondern im weiten Umkreis zuhause sind.
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Irene Sterr-Unger stellte den Kassenbericht vor: Einnahmen in Höhe von 49.021 Euro standen Ausgabe 49.547 Euro gegenüber. Darin enthalten sind Förderungen in Höhe von 48.647 Euro. Der Kassenbestand am Jahresende betrug 44.127 Euro.
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Kassenprüfer Anton Kindermann bestätigte korrekte Kassneführung und so entsprachen die Mitglieder seinem Vorschlag die Vorstandschaft zu entlasten.
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Da Neuwahlen nicht anstanden, dankte Bürgermeister Robert Pötzsch allen Anwesenden und besonders Inge Schnabl, die trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen immer weitermacht. Sie hält den Verein zusammen und sorgt dafür dass geholfen wird. Er bat sie auf sich aufzupassen, damit sie das auch noch lang machen kann.
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Heldensteins Bürgermeisterin Antonia Hansmeier dankte dem Verein im Namen der ganzen Gemeinde. Der Antrag ihrer Kinderkrippe wurde zügig bearbeitet und sie großzügig unterstützt. So konnten sie den kleinen Helden mit Rutschfahrzeugen beschenken. Auch ein zweiter Antrag wurde inzwischen positiv beschieden. Sie entlasten mit ihrer Unterstützung zu ihrer Freude sogar den Gemeindehaushalt.
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Auch Lydia Partsch dankte im Namen ihrer Grundschule an der Graslitzerstraße. Auch sie hatten einen Antrag gestellt und wurden unbürokratisch und korrekt unterstützt.
Alljährlich im November veranstaltet die Flughafenfeuerwehr in München eine Aktion mit der sie auf männertypische Probleme hinweisen. Da lassen sie sich die Schnurbärte wachsen und sammeln so Spenden. 2024 kamen so 5.500 Euro zusammen. Die Entscheider dort waren von den Aktivitäten des Vereins überzeugt, dass sie am 20. April das Geld dem Verein Sterntaler übergeben haben.
Und Thomas Zacherl wies auf die Internetseite des Vereins hin, auf der sich jeder über die Aktivitäten informieren kann.
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Zuletzt lud Inge Schnabl ein am Benefizlauf am 27. Juni im Stadtpark teilzunehmen.
Damit schloss inge Schnabl nach gut einer halben Stunde die Jahreshauptversammlung des Familien- und Kinder in Not-Vereins Sterntaler. Nicht ohne nochmal zum Benefizlauf in den Stadtpark einzuladen. Am 27. Juni kann man sich dort ab 17 Uhr anmelden. Los geht’s dann um 18:30 Uhr. Und wer nicht laufen kann, der kann auch walken oder einfach nur gehen. Schließlich zählt das Gemeinschaftserlebnis und die Spende mit der sie dann wieder Familien und Kindern in Not helfen können.
127 Auzug und Auftakt des 2. Volksfest 2.0 in Ampfing 6:30 Play Button ungewählt
Den ganzen Tag über haben alle das Regenradar in WetterOnline im Auge gehabt, die sich auf den Auszug zum Ampfinger Volksfest vorbereitet hatten. Wetteronline hatte für den Nachmittag und Abend schweren Regen und Gewitter vorhergesagt und so schlimmstes erwarten lassen. Einen Auszug zum Volksfest in Ampfing wie im Vorjahr..
Es kam aber ganz anders. Als Böllerschützen und Buisinenbläser den Auszug zum Volksfest in Ampfing ankündigten fielen die letzten Tropfen so dass das Zeltdach gar nicht nötig war, das die Gemeinde für die Blaskapelle aufgestellt hatte.
Schon lang vor 17 Uhr hatten sich die Mitglieder des TSV am Rathaus eingefunden. Sie konnten wohl gar nicht mehr erwarten bis es endlich losgehen sollte.
Am Giggerlbrunnen fanden sich immer mehr Gäste ein. Landrat, Nachbarsbürgermeister, Abgeordnete, Festwirte und viele mehr. Sie alle unterhielt die Blaskapelle Ampfing erst mit „Mein Heimatland“ und dann mit dem Bozener Bergsteigermarsch. So wie sich das halt gehört.
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Und die Böllerschützen riefen ganz Ampfing aufs Volksfest. Und das gleich mehrmals.
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Dann wars Zeit Aufstellung zu nehmen zum Auszug. Das verlief geordnet, dank Zugordnung. Sie zogen los Richtung Kirche, kamen dann zurück um am Rathaus abzubiegen in die Schweppermannstraße.
Nach der Blaskapelle Bürgermeister, Festwirt, Brauereivertreter und Gemeinderäte. Dann die Ehrengäste aus den umliegenden Gemeinden.
Ihnen folgte das Gespann mit Landrat Max Heimerl, MdLs Sascha Schnürer und Markus Saller und Pfarrer Florian Regner.
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Danach die Bedienungen die sich beinahe verspätet hätten.
Die Feuerwehren, der Trachtenverein, die Schützen und die vielen anderen Vereine folgten ihnen.
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Vorbei an der Grundschule und der Schweppermann-Halle gings rein auf den Volksfestplatz.
Mitten im Zug der Schützenverein aus Salmanskirchen, der erst ein großartiges Jubiläumsfest gefeiert hat.
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Blaskapelle und Feuerwehren standen Spalier und geleiteten die Zugteilnehmer rein ins Almrausch Festzelt.
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Auf der Bühne band sich Bürgermeister Sepp Grundner schon mal die grüne Schürze um und prüfte Wechsel und Schlegel.
Als die Honoratioren da waren bat der die Gäste um Unterstützung beim Anzapfen.
Zwei Schläge und ein bissl gespritzt hat’s schon, aber es war o’zapft.
Die erste Mass hat nicht ganz in den Krug gepasst, die nächsten aber schon. Da hat der Hans Kienzl guten Rat gewusst.
Bis alle was hatten hat die Chrissy die Gäste schon mal mit Alkoholfreiem versorgt.
Dann haben sie auf ein schönes Volksfest in Ampfing anstoßen können. Ein Prosit drauf!
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An der Schänke war da schon Hochbetrieb. Schänke und Küche haben sich bemüht die vielen Gäste schnell zu versorgen. Nicht so einfach, wenn so viele hungrige Auszugteilnehmer auf einmal kommen.
Das bissl Warten aufs Essen hat aber der Stimmung nicht geschadet. Stoßen wir halt schon mal an.
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Wer wollte konnte die Zeit draußen im Vergnügungspark überbrücken. Da ist auch jede Menge geboten.
So gings los, das zweite Volksfest der Neuzeit in Ampfing, das sich noch bis 2. Juni auf Sie freut. Dann wird auch das Wetter besser. Sagt zumindest Wetteronline!
128 Der Tag der guten Nachbarschaft auf dem Volksfest in Ampfing 9:00 Play Button ungewählt
Dem Einzug ins Ampfinger Volksfest, dem Anzapfen und gemeinsamen Anstoßen folgte gleich der Tag der guten Nachbarschaft. Dazu hatte die Gemeinde Landrat Max Heimerl, seinen Stellvertreter Richard Fischer, die Bürgermeister, die Stadt- und Gemeinderäte der umliegenden Städte, Märkte und Gemeinden eingeladen und die Mitarbeiter von Behörden und Institutionen. Und die Mitglieder des Bayerischen Landtages. Die hieß Bürgermeister Sepp Grundner persönlich mit einem prost willkommen.
Der Einladung waren so viele gefolgt, dass wir sie gar nicht alle aufzählen können. Es dauerte eine ganze Weile bis Bürgermeister Grundner sie begrüßt hatte. Er freute sich, dass so viele ihrer Einladung gefolgt sind und dankte allen, die das Volksfest möglich gemacht hatten. Allein voran den Mitarbeitern des Rathauses und Volksfestorganisatorin Janine Killermann.
Er hatte so viele Vereine zu begrüßen, dass das eine ganze Zeit gedauert hat.
Er lud sie alle und alle Gäste ein, mal alle Fünfe gerade sein zu lassen und fünf Tage lang mit ihnen zu feiern. Ein Prost drauf!

Die Gemeinde hatte Lose für die spätere Tombola verteilt, die Janine Killermann dann in ihren goldenen Korb eingesammelt hat.
Auf der Bühne hat dann die Heldensteiner Heubodnblasn übernommen. Dass die 11 Musiker Stimmung machen können ist ja bestens bekannt. Das haben sie gleich gezeigt.
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Ein prosit auf das Volksfest in Ampfing…
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Prosit-Trinken war aber nicht für alle gleich. Zweiter Bürgermeister Günther Hargasser hatte da schon ein besonderes Erlebnis. Pfarrer Florian Regner hatte keinen Zinndeckel bekommen! Und keine Gravur. (O-Ton)
(O-Ton Günther Hargasser) meinte da Günther Hargasser.
Antonia, alles Wunderbare haben wir in Heldenstein, aber kein Volksfest… (O-Ton)
Einen Krug mit Zinndeckel und Gravur hat natürlich auch der Bürgermeister. (500)
Robert, schmeckt’s Flötzinger in Ampfing anders als in Waldkraiburg? (O-Ton)
Max, Ampfing ist ja schon das zweite Volksfest im Landkreis. Es geht schon wieder rund! (O-Ton)
Sascha, Volksfest gehört in Bayern dazu gell. (O-Ton)
Selbe Frage Markus… (O-Ton)
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Michael, Mühldorf muss aufpassen, dass sie Ampfing nicht überholt… (O-Ton)
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Richard, die Volksfestsaison ist in vollem Gang. Ein bissl Abwechslung ist schon gut – gell. (O-Ton)
Otti, Du hast einen besonders dekorierten Maßkrug gekriegt… (O-Ton)
(O-Ton Felix…)
Schweinsbraten hat’s dann für die Bürgermeister nicht gegeben, aber Herzal hatte Bürgermeister Grundner für seine Kollegen und für einige mehr.
Vielleicht wäre er leer ausgegangen, hätte ihm nicht Günther Hargasser auch noch eins umgehängt.
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Dann hat er sie raus gebeten zu einer Runde Autoscooter.
Sepp, gut, dass’ nicht weit ist von Mettenheim nach Ampfing. Brauchen wir kein eigenes Volksfest… (O-Ton)
Im Autoscooter fanden sich dann die unterschiedlichsten Koalitionen zusammen. CSU Bürgermeister Grundner mit UWG-Bürgermeister Pötzsch, CSU Landrat Heimerl mit seinem weiteren Stellvertreter SPD-Urgestein Richard Fischer, Zweiter Bürgermeister Günther Hargasser und Pfarrer Florian Regner etwa. Dass das nicht so einfach ist haben eine ganze Reihe Einzelkämpfer gezeigt. Dass da Kollisionen und sogar Blockaden nicht ausgeblieben sind – wen wundert’s?
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Später hat Janine Killermann die Geschenkkörbe verloste und sie alle haben im Festzelt noch eine ganze Zeit alle Fünfe gerade sein lassen und mal ungezwungen gefeiert an diesem ersten Abend des Volksfestes in Ampfing.

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