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80 Jahre CSU Kreisverband Mühldorf und 70 Jahre Ortsverband Ampfing - Jubiläumsabend mit Bezirksvorsitzender Ilse Aigner |
24:50 |
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06.06.25 |
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„Heastas ned – wie die Zeit vergeht“ hat Hubert von Goisern gesungen und weiter: De jungen san oid worn und de oidn san gstorm… Und gestern is heid worn und heid is beud morgn.
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Schöner kann man die Zeit nicht beschreiben, die nun mal ins Land geht – ob wir wollen oder nicht.
So wundert es uns oft, wenn wir ein rundes Jubiläum feiern dürfen, dessen letzte Ausgabe gerade erst vor ein paar Jahren war. Diese Gefühle haben uns kürzlich zur 80-Jahr-Feier des Kreisverbandes der CSU ins Festzelt nach Ampfing begleitet. Dorthin hat auch der Ortsverband der CSU Ampfing eingeladen, der zugleich sein 70-Jahr-Jubiläum feiern wollte.
Wie das bei solchen Anlässen ist, kommen dann alle die sich dazu rechnen. Natürlich die Mitglieder der Vorstände und alle, die über die Jahre Teil der Ortsverbände geworden sind. Weil die CSU halt eine große Basis hat, wurde das Festzelt auf dem Ampfinger Volksfestplatz gut voll als die Ampfinger Blaskapelle sie alle auf den Abend eingestimmt hat. Schon mal ein Prost drauf! (528)
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Fast unbemerkt ist der Gast des Abends angekommen, CSU Oberbayernvorsitzende, MdL und Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die CSU Kreisvorsitzender Max Heimerl, MdL Sascha Schnürer und Bezirksrätin Claudia Hausberger und Ampfings CSU Ortsvorsitzender Sepp Grundner willkommen geheißen haben.
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Die Ampfinger Blaskapelle begleitete sie mit dem Bayerischen Defiliermarsch rein ins Zelt wo sie auch die MdLs a. D. Hans Rambold und Arnulf Lode erwarteten. Und viele mehr.
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Die Blaskapelle überließ die Bühne den Trachtenkindern der Isentaler, die mit einigen Tänzhen für bayerischen Flair sorgten. Zur Freude der Zuschauer.
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(O-Ton M1 Jetzt kom i) forderte CSU Ortsvorsitzender Josef Grundner die Aufmerksamkeit der Zuhörer und hieß die vielen Gäste willkommen. Es war ihm eine Ehre sie in Ampfing begrüßen zu dürfen. Sie alle namentlich zu erwähnen würde den Rahmen dieses Berichts sicher sprengen. Besonders erwähnen wollte er Pfarrer Florian Regner, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die bereits erwähnten und Annemarie Haslberger, die Vorgängerin von Claudia Hausberger. Weiter eine ganze Reihe Bürgermeister aus dem ganzen Landkreis. Gesundheitsbedingt entschuldigen musste er Staatsminister a. D. Dr. Marcel Huber. Besonders willkommen hieß er die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und viele mehr. Zum Schluß freute er sich über die Festwirtsfamilie Sebastian Mayerhofer und sein Team, die ihnen ein wunderbares Volksfest geschenkt hatten.
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Sepp Grundner freute sich über das Doppeljubiläum und wundert sich über die Zeitgleichheit von Kriegsende und Gründungstag des Kreisverbandes Mühldorf der CSU. Er zollte den Gründern großen Respekt, die gleich nach Kriegsende wieder angepackt haben.
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In ihrer Vorstandschaft haben sie die Dringlichkeit erkannt, das 70-Jahr-Jubiläum des Ortsverbandes Ampfing zu feiern. Da aktuell so viele Jubiläumsfeiern anstehen, wollten sie darüber nicht übersehen werden, meinte Sepp Grundner. Schaut man, was auf der Welt so los ist, dann bietet ihre Jubiläumsfeier einen Moment Auszeit von den Alltagssorgen.
1955 hatte Ampfing knapp 2.000 Einwohner. Wenn es aktuell etwa 7.200 sind, wenn sie einer der größten Wirtschaftsstandorte sind, dann liegt das an der zentralen Lage Ampfings in der Mitte des Landkreises, an der guten Erreichbarkeit mit Bahn und Autobahn und auch an den hervorragenden Leuten an der Spitze, die richtige Entscheidungen getroffen haben.
Die CSU hat sich seit 7 Jahrzehnten Verantwortung übernommen und das Leben in der Gemeinde aktiv positiv gestaltet. Sie waren die verlässliche politische Kraft, die Tradition und Fortschritt miteinander verbindet. Sie wollten immer das Beste für alle in Ampfing. So dankte er allen, die den Ortsverband vor 70 Jahren gegründet und durch die Jahrzehnte geführt haben.
Damals hatte es übrigens einmal einen 7-jährigen Schriftwechsel gebraucht um Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß zu einer Kundgebung nach Ampfing zu bekommen. Das ist mit Ilse Aigner auf vier Wochen gelungen!
Viele weitere haben den Ortsverband angeführt, bis er selbst 2017 den Vorsitz von Gabi Herian übernommen hat. Es ist kaum aufzuzählen was in der langen Zeit alles los war. Erinnern wollte er nur an Michael Naglmeier, der 34 Jahre lang Bürgermeister war, davon 30 Jahre als CSU-Mitglied. Auch Ottmar Wimmer war 28 Jahre lang Bürgermeister. Beide haben den Ort durch schwierige Zeiten geführt. Die langen Amtszeiten zeigen die Zufriedenheit mit den Bürgermeistern.
Besonders erwähnen wollte er Dr. Marcel Huber, der 2003 aus dem Nichts in den Landtag gewählt wurde und dann zahlreiche Funktionen in der Staatsregierung bekleidet hat. Er war stolz auf ihn und wollte ihn ehren – auch wenn er das nur ungern angenommen hätte. Sepp Grundner schloss mit dem Dank an alle aktiven und ehemaligen Gemeinderäten und den Mitgliedern für ihre Unterstützung über die vielen Jahrzehnte. Er motivierte die jungen Zuhörer mitzumachen um die Zukunft genauso erfolgreich zu gestalten wie sie das in der Vergangenheit gemacht haben.
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CSU Kreisvorsitzender Max Heimerl gratulierte zunächst dem Ortsverband Ampfing zum 70-Jahr-Jubiläum und dankte Sepp Grundner dabei sein zu dürfen. Er freute sich über Landtagspräsidentin und CSU Bezirksvorsitzende Ilse Aigner.
Zusammen wollten sie dann auf 80 Jahre CSU Kreisverband Mühldorf zurückblicken. Er war dankbar, für alles was in dieser Zeit erreicht wurde. Er war stolz auf alles was ihre Vorgänger in unserer Heimat geschaffen haben. Daraus aufbauend war er zuversichtlich, eine gute Zukunft vor sich zu haben.
Vor 80 Jahren – nur fünf Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat Schwindkirchens Bürgermeister Sebastian Huber den Mut besessen, bei der Militärregierung in Mühldorf die Gründung einer neuen Partei zu beantragen, die auf der Grundlage christlich-sozialer Wert das Land wiederaufbauen helfen sollte. Dieses Antragsschreiben liegt heute noch vor. Daraus zitierte Max Heimerl:
Sein Engagement ist umso erstaunlicher wenn man sieht wo Deutschland damals, lang vor der Währungsreform stand. Es gab so gut wie nichts womit man wiederaufbauen hätte können. Zudem vertrauten die Menschen auf Grund ihrer Erfahrungen mit der NsDAP Parteien nicht!
Diese Leistung kann nicht hoch gewürdigt werden.
Heute darf die CSU stolz sein auf ihre 80-jährige Geschichte. Die CSU hat den Landkreis und ganz Bayern geprägt. Mit klaren Haltungen, einer klaren Werteorientierung, mit christlich-sozialen Werten mit Leistungsbereitschaft und mit Solidarität.
Mit diesem Selbstverständnis hat die CSU zahlreiche Vertreter in den Deutschen Bundestag entsandt und so auch Deutschland mit geprägt. Aber auch das Land Bayern. Und das setzen sie auch jetzt mit Stephan Mayer und Sascha Schnürer weiter fort.
Besonders erinnerte Max Heimerl an Dr. Marcel Huber auf den die CSU besonders stolz ist. Ihm wollte er einen besonderen Applaus nach Hause schicken.
Den Landkreis geprägt haben seit 1957 auch die CSU Landräte. Besonders dankte er Erich Rambold, der 32 Jahre lang Landrat war und es geschafft hat, den Landkreis in der Gebietsreform zu erhalten. Nicht zu vergessen auch Schorsch Huber. Alles übrigens Männer! Dabei haben auch Frauen die CSU entscheidend mit geprägt. Angefangen von Annemarie Haslberger über Ilse Preisinger-Sontag und Eva Köhr, bis hin zu Claudia Hausberger. Alles starke Frauen. Die CSU im Landkreis ist also auch eine weibliche Partei!
Besonders würdigte Max Heimerl aber Anton Sterr, der – obwohl nie in der ersten Reihe – den Landkreis doch maßgeblich mit gestaltet hat. Er ist bis heute unverzichtbar.
Die CSU im Landkreis ist aber mehr. So dankte er der Frauenunion mit Barbara Fuchshuber, der Jungen Union mit Sophie Sontag-Lohmayer und der Seniorenunion mit Werner Bohrer an der Spitze.
So war er stolz und dankbar für alles was in den 8 Jahrzehnten geleistet wurde. Da die CSU das Gesicht der Heimat mit geprägt hat, sie die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten war er zuversichtlich auch die Zukunft gestalten zu können. Die Bürger können sich auch weiter auf sie verlassen. Sie werden auch die aktuellen Herausforderungen gemeinsam meistern. Weil sie auf allen politischen Ebenen vertreten, engagiert und mutig das Vertrauen der Menschen rechtfertigen. Deshalb schaute Max Heimerl zuversichtlich in die Zukunft.
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Damit bat er die Vorsitzend des größten und wichtigsten Bezirksverbandes der CSU die Bühne, Ilse Aigner.
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Ilse Aigner gratulierte erst allen Geburtstagskindern zum 150. Dafür schauen sie alle gut aus! So dankte sie allen in den Ortsverbänden und im Kreisverband für ihr jahrzehntelanges Engagement. Das alles war wirklich nicht selbstverständlich!
Auch Ilse Aigner würdigte den Mut der Gründer nach dem verlorenen Krieg und den schrecklichen Erfahrungen mit der NSDAP eine neue Partei aufzbauen. Die aber angepackt haben, hatten einen klaren Kompass auf der Basis des christlichen Menschenbildes. Dieses Menschenbild leitet sie noch heute. Da sie viele Richtungen vereinen ist die CSU noch heute eine echte Volkspartei.
Nach dem Krieg haben sie gemeinsam angepackt und das Land wiederaufgebaut.
Neben der Wirtschaft prägt das Land besonders das Ehrenamt, das in allen Orten gelebt wird und das Bayern so einzigartig macht. Ehrenamtliche Trachtler, Blasmusiker und Schützen repräsentieren Bayern. So kennt man Bayern auf der ganzen Welt.
Sie alle halten die Ortsgesellschaften zusammen.
Ilse Aigner bedauerte, dass sich immer weniger ehrenamtlich engagieren. Und das, obwohl ehrenamtliches Engagement das Leben doch unendlich bereichtert.
Da auch die Kommunalpolitik ehrenamtlich betrieben wird, liegt die Wurzel der Politik im Ehrenamt. Das hat auch sie selbst zu Beginn ihrer politischen Karriere so erlebt.
So gilt es alle zu schätzen, die die Verhältnisse vor Ort als Grundlage für die Gestaltung ihrer Kommunen und ihre Zukunft nehmen.
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Viele Jahre ist alles gut gelaufen. Es schien, als hätte sich die Demokratie auf breiter Linie durchgesetzt. Seit Corona jagt aber eine Krise die andere. Sie haben uns alle betroffen, bis hinein in die Familien.
Inzwischen wird die Demokratie infrage gestellt und von außen angegriffen. Einerseits ein Krieg wie im 20. Jahrhundert und andererseits ein wiedergewählter Präsident von dem man nicht weiß was er macht. Das alles wirkt sich auf uns aus. Unser Selbstverständnis ist grundlegend erschüttert. Die Zukunftsfreude ist verflogen. Heute hoffen alle auf den Erhalt des Erreichten. In dieser Situation sind neue Weichenstellungen wichtig. Da ist es gut, dass wir jetzt – nach der Ampel - eine neue Bundesregierung haben.
Der Krieg in der Ukraine – bei dem es auch um unsere freiheitliche Grundordnung geht - ist nicht so weit weg wie man denkt. Ilse Aigner befürchtete, Putin gibt sich mit der Ukraine sicher nicht zufrieden. Im Zweifelsfall sind wir die nächsten…
Da darf man sich nichts vormachen. Es war etwa falsch, die Verteidigungsfähigkeit zu vernachlässigen. Wir müssen wieder so stark sein, dass wir uns nicht verteidigen müssen. Es ist also gut, dass Friedrich Merz das überall so sagt. Deutschland muss wieder wissen und sagen wo’s lang geht. Und dafür muss auch das Geld da sein. Die Verteidigungfähigkeit wiederherzustellen muss also eine zentrale Aufgabe sein. Genauso übrigens wie die Wiederherstellung der Infrastruktur. So sah sie das Sondervermögen als Konjunkturprogramm für die kommenden 12 Jahre.
Um das Geld aber sinnvoll ausgeben zu können, müssen auch die Strukturen reformiert werden. Zu allererst muss die Bürokratie abgebaut werden!
Vorschläge dazu hatte sie parat.
Auch Europa muss das anpacken und etwa Statistikanforderungen reduzieren. Viele davon sind vermutlich ohnehin überflüssig.
Weiters braucht Bayern Leistungsgerechtigkeit. Arbeit muss sich wieder lohnen. Es kann nicht sein, dass jemand der arbeitet kaum mehr bekommt als jemand der Bürgergeld bezieht. Da muss dringend nachgeschärft werden.
Dazu gehört auch die Reform der Arbeitszeit. Vielleicht könnte man von der täglichen Arbeitszeit zur wöchentlichen Arbeitszeit übergehen. Die Menschen sind schließlich intelligent genug, sich das selbst einzuteilen.
Und natürlich muss es möglich werden, über das Renteneintrittsalter hinaus weiter zu arbeiten wenn sie das wollen und können. Auch das steht sehr stark CSU dahinter!
Dazu muss die Abrechnung von Überstunden bessergestellt werden.
Und zuletzt muss die Lebensleistung mehr beachtet werden. Dazu gehört die Mütterrente. Es macht schließlich keinen Unterschied ob Frauen Kinder vor oder nach 1992 bekommen haben. Auch das hat die CSU im neuen Koalitionsvertrag verankern können.
Natürlich unterstützt die CSU die Migration. In vielen Jahren haben Menschen aus vielen Ländern dazu beigetragen, unser Land am Laufen zu halten. Dafür war sie sehr dankbar.
Auf die Diskussion einer anderen Partei, die zwischen Menschen und Bio-Deutschen unterscheidet wollte sie sich definitiv nicht einlassen!
Trotzdem muss der Zuzug reduziert werden, der unsere Systeme überfordert.
Genau diese Wende setzt Alexander Dobrindt jetzt um. Recht und Ordnung und Humanität muss wieder in geregelte Bahnen zurückgeführt werden.
Als CSU Bezirksvorsitzende bedauerte sie sehr, dass es Parteien gibt, das unser demokratisches System sehr grundsätzlich infrage stellen. Und dazu noch Unterstützung von außen in Anspruch nehmen. Wissen die überhaupt wie gut wir es in Deutschland haben? Wissen die überhaupt wie man als Oppositioneller in Russland lebt? Oder in der DDR gelebt hat? Ilse Aigner war froh, dass es in Deutschland eine freie Presse gibt. In den sozialen Medien gibt es dagegen gar keine Überprüfung. Dafür wird da alles angezweifelt was die Politik so sagt und macht. Und mit der Künstlichen Intelligenz wird das noch schlimmer. Damit kann man alles ertricksen. Da wird Donald Trump sogar zum Papst.
Abschließend hoffte sie, es würden sich weiter Leute finden, die sich in der Kommunalpolitik engagieren. Auch wenn das nicht immer angenehm ist. Trotzdem ist es wirklich schön mitbestimmen zu können. Sie selbst wäre gern auch noch Bürgermeisterin geworden…
Jede Idee aus der Kommunalpolitik bereichert auch die Landes- und sogar die Bundespolitik. Bei allen Problemen also, die uns derzeit bedrücken gibt es doch einen sehr großen Schatz in unserem Land: (O-Ton das sind die Menschen)
Mit ihrer Vielfalt, ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, mit ihrer Kraft tragen sie zum Gelingen bei. Deshalb war ihr um Bayern nicht bang. Sie müssen nur die Kräfte bündeln und freisetzen. … (O-Ton)
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Die Zuhörer dankten Ilse Aigner stehend mit lang anhaltendem Applaus.
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Nach dieser kräftigen Ansprache fiel es MdL Sascha Schnürer schwer, noch etwas beizutragen. Er gratulierte zu den Jubiläen und erachtete es als große Ehre für sie im Landtag sitzen zu dürfen.
Er dankte besonders Sepp Grundner, der Ampfing wieder zum Feiern gebracht und so den Zusammenhalt der Gemeinde gestärkt hat.
Auch Max Heimerl hatte noch niemand gedankt. Er hat das Amt des Landrates und des Kreisvorsitzenden in schwieriger Zeit übernommen und führt seither Landkreis und Kreisverband mit sicherer Hand in die Zukunft. Er ist auch ein Teil dieser 80 Jahre!
Ilse Aigner dankte er für ihren Besuch und würdigte ihre Amtsführung im Landtag.
Er betonte die besondere Rolle Ilse Aigners die sich tagtäglich mit dieser einen Partei auseinandersetzen muss, die mit vielerlei Intrigen versucht, sie aus der Spur zu bringen. Nur lässt sie das nicht zu…
Mit der Aussage im Parlament „Wir werden Euch jagen“ sind die angetreten um unser bewährtes System auszuhebeln. Mit solchen Leuten müssen sie täglich im Parlament leben. Viele weitere Beispiele zitierte Sascha Schnürer. In solchen Momenten kühlen Kopf zu bewahren ist wirklich schwierig. Ilse Aigner ist da die Wächterin der Demokratie. Dafür dankte ihr Sascha Schnürer herzlich.
Und schließlich freute sich Sascha Schnürer darüber, dass die CSU die letzte verbliebene Volkspartei ist. Wenn sie zusammenhalten werden sie auch die nächsten Wahlen gewinnen. Da war er ganz sicher. …
Abschließend dankte er Ilse Aigner mit einem Blumengeschenk für ihr Kommen.
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Max Heimerl bat alle auf die Bühne, die 50 Jahre oder länger Mitglied der CSU sind. Claudia Hausberger hatte in ihren Listen 153 solcher Mitglieder gefunden und eingeladen. Die da waren kamen dann auf die Bühne wo ihnen Max Heimerl und Ilse Aigner ein Herz umhängten.
Und Sepp Grundner schloss sich dem Dank mit einem Geschenkkorb an.
Wie bei der CSU üblich schlossen sie mit der Bayernhymne und ließen den den Abend in gemütlicher Runde bei dem einen oder anderen Bierchen ausklingen. Also die, die nach dem Volksfest in Ampfing noch Kraft dafür hatten. Alle anderen waren froh noch vor dem schweren Gewitter nach Hause gekommen zu sein, das inzwischen über den Landkreis hinweggezogen war. |
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Stiftung Ecksberg weiht "Haus Joseph" für 81 Menschen mit Betreuungsbedarf |
12:15 |
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Immer mal wieder haben wir von Veranstaltungen berichtet, die auf dem Sportplatz der Stiftung Ecksberg stattgefunden haben. Ob das das 150-Jahr-Jubiläum der Blaskapelle Altmühldorf war oder ein Fußball-Camp – die Fläche bot dafür alle Möglichkeiten.
Umso mehr haben wir vor zwei Jahren gestaunt, als genau dort Bagger begonnen haben riesige Baugruben auszuheben. Und Bauleute, Rohbauten hochgezogen haben. Es entstand das „Haus Josef“, das heute Platz für 81 Bewohner der Stiftung bietet.
Kürzlich konnten sie in einem kleinen Festzelt Einweihung feiern.
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Wohnbereichsleiterin Stefanie Weber hieß neben Stadtpfarrer Klaus Vogl auch Bezirksrätin Claudia Hausberger willkommen, stellvertretenden Landrat Richard Fischer, den Leiter der Stiftung Ecksberg, Dr. Alexander Skiba und weitere Vertreter der Einrichtung.
Sie freute sich über die zahlreichen Gäste ihrer Einweihungsfeier und bat Stadtpfarrer Klaus Vogl um die Segnung der Gebäude.
Den Gottesdienst gestaltete ein Chor der Bewohner.
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In seiner Ansprache freute sich Stadtpfarrer Klaus Vogl über den Namen des neuen Hauses, das nach dem Gründer der Stiftung Ecksberg benannt ist, nach Josef Probst. Der heilige Josef ist sicher auch ein guter Schutzpatron! Er war einer, dessen Leben sich ja ums Bauen gedreht hat.
Das neue Gebäude gleicht einer Anlegestelle für drei Schiffe. Mit Schiffen fährt man immer wieder hinaus aufs Meer. Und kommt dann auch wieder gern heim. Besonders wenn man draußen nicht so sicher ist, dann man sich doch immer auf Jesus verlassen. Damit betonte Klaus Vogl den Wert der eigenen Wohnung. Man fährt zwar gerne hinaus, kommt aber noch lieber heim in die eigenen vier Wände. Dahin wo mach sich geborgen fühlt, wo man Leute findet, mit denen man gern zusammen ist und wo man Unterstützung findet. So dankte er im Gebet für das neue Haus und segnete es und alle die hier wohnen.
Während dem nächsten Lied weihte Klaus Vogl das Gebäude.
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Nach den Fürbitten und einem weiteren Lied segnete Stadtpfarrer Vogl die Festgäste und Stefanie Weber bat Baudirektor Stefan Reiter ans Mikrofon.
Er erinnerte an das Sanierungskonzept für die Häuser Franziskus und Elisabeth, das sie im Sommer 2020 der Regierung von Oberbayern vorgelegt hatten. Sie hatten geplant, die Bewohner während der 18-monatigen Arbeiten nach Waldwinkel umzuziehen. Er war froh, dass ihnen damals Architekt Friedl vorgeschlagen hatte, statt der Sanierung hier neu zu bauen. Das hatten die Behörden nach anfänglicher Skepsis auch befürwortet was in Zeiten sogenannter Konversion von Bestandseinrichtungen und der beginnenden Corona-Pandemie keineswegs zu erwarten war. So fiel im März 2021 die Entscheidung zum Neubau und zur Teilsanierung des Hauses Elisabeth.
Seither haben viele Beteiligte zusammen das Haus Josef errichtet. Damit wurde der erste Teil abgeschlossen. Dafür dankte er allen Beteiligten herzlich. Besonders aber den Mitarbeitern, die es geschafft haben, die Bewohner noch vor Weihnachten 2024 in ihr neues Zuhause umzuziehen. Und schließlich dankte er den Bewohnern, die den Umzug gemeistert haben. Sie haben sich inzwischen eingewöhnt und fühlen sich wohl.
Damit aber nicht genug, beginnen sie doch in Kürze mit zwei weiteren Neubauten und führen weitere Planungen weiter.
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Stellvertretender Landrat Richard Fischer wollte auf das Mikrofon verzichten – man hört ihn ja gut…
Es war ihm eine besondere Ehre hier dabei sein zu dürfen, wenn etwas Großes eingeweiht wird. Er musste Landrat Heimerl entschuldigen, der mit ihm seinen zweitbesten Mann geschickt hatte.
Mit dem Haus Josef ist ein modernes barrierefreies Wohngebäude entstanden, zugleich aber ein würdiges Zuhause für Menschen mit Behinderung. Mehr als 80 Bewohnerinnen und Bewohner finden hier auch Therapieräume in den großzügigen Außenanlagen Erholung. Das alles zeigt, hier wird Inklusion nicht nur geredet sondern gelebt und gestaltet.
Seit ihrer Gründung gehört die Stiftung Ecksberg zum sozialen Leben in unserer Region – blickte Richard Fischer auf die Gründung im Jahr 1852 zurück. Also Ort der Fürsorge und Wertschätzung für Menschen mit Unterstützungsbedarf hat sie die vielen Jahre überstanden und setzen um, was im Grundgesetz steht: (O-Ton)
Sie setzen ihre Tradition mit diesem größten Bauprojekt seit den 1970er Jahren fort. Ein Engagement, das höchste Anerkennung verdient.
Es war ihm wichtig zu betonen, dass der Landkreis hinter den Zielen der inklusiven Gesellschaft steht. Einer Gesellschaft, in der jeder Mensch seinen Platz findet. Das zeigt sich am Neubau des 50 Millionen Euro teuren Sonderpädagogischen Förderzentrums in Waldwinkel trotz der zahlreichen Diskussionen im Vorfeld.
Es ist nicht selbstverständlich, dass sie so viele Projekte in wirtschaftlich schwierigen Zeiten umsetzen können. Dafür dankte Richard Fischer besonders Bezirksrätin Claudia Hausberger, die vieles erst ermöglicht hat.
Richard Fischer dankte auch allen die das Projekt Haus Josef zum Erfolg geführt haben. Besonders den Mitarbeitern der Stiftung, die täglich mit Verstand und Hingabe für die Menschen mit Förderbedarf da sind. So wünschte er allen viele gemeinsame Jahre in diesem neuen Gebäude und schloss mit dem Wunsch, die Gesellschaft möge sich nicht nur hier in Ecksberg zur inklusiven weiterentwickeln.
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Bezirksrätin Claudia Hausberger begrüßte zu den Anwesenden besonders stellvertretenden Landrat Richard Fischer mit dem sie in vielen Funktionen häufig zu tun hat.
Sie dankte auch im Namen von Bürgermeister Michael Hetzl über die Einweihung des neuen Gebäudes, das einen Grundbedarf des Menschen erfüllt. Es bietet Sicherheit in einem geschützten Raum, die eigenen vier Wände. Hier verbringt man viel Zeit weshalb sie den Bedürfnissen der Bewohner angepasst ein sollen. Das hat sich die Stiftung Ecksberg zur Aufgabe gemacht. Sie haben Platz geschaffen für 81 Bewohnerinnen und Bewohner. Alle in Einzelzimmern mit eigenem Bad.
Mit einer Bausumme von 17 Millionen Euro haben sie Räume geschaffen wie vom Gesetzgeber gefordert. Dafür dankte Claudia Hausberger der Stiftung und den Mitarbeitern der Stiftung herzlich. Sie sicherte ihnen die fortgesetzte Unterstützung zu. (O-Ton)
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Auch Fördervereinsvorsitzende Renate Schandl dankte allen für das neue Gebäude und wünschte den Bewohnern hier viel Freude. Nachdem noch Ausstattung für den Therapieraum fehlt – meinte sie - hatte sie einen Spendenscheck dabei…
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Dafür dankte Stefanie Weber herzlich, die im September 2023 nach Ecksberg gekommen ist und gleich vor der Aufgabe stand das Projekt Haus-Josef umzusetzen. Damals stand nur der Rohbau, den sie in nicht einmal einem Jahr so fertiggestellt haben, dass er den Bedürfnissen von Bewohnern und Mitarbeitern entspricht. Ab November 2024 konnten sie pro Woche zwei Wohngruppen in das neue Gebäude umziehen.
Von den 81 Bewohnerzimmern sind 45 rollstuhlgerecht mit Pflegeduschen ausgestattet. 9 Pflegebäder mit höhenverstellbaren Badewannen bieten was nötig ist. Ergänzt wird das Gebäude mit 9 Küchen und Essräumen, Terrassen und Balkonen und viele weitere Räume. 11 Büros, Mitarbeitertoiletten mit Duschen und ein Konferenzraum bieten den 9 Mitarbeitern komfortables Arbeiten.
Für den Kraftakt, den der Umzug für sie war, dankte sie allen Beteiligten herzlich. Gemeinsam haben sie das Projekt Haus-Josef zum Erfolg werden lassen.
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So lud sie die Ehrengäste zur Besichtigung der neuen Räume und zum späteren gemeinsamen Ausklang der Einweihungsfeier beim gemeinsamen Mittagessen ein.
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Übrigens sagte uns Stefan Reiter nach der Feierstunde, dass sie an anderer Stelle einen neueren kleineren Sportplatz errichten werden. Einen, der besser auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zugeschnitten ist. Es ist also nichts verlorengegangen! |
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Spatenstich zum Bau des Wärmenetzes in Buchbach |
12:00 |
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Vor Jahren gab es bereits Überlegungen für eine zentrale Wärmeversorgung in Buchbach. Das damalige Konzept ist irgendwie aber nicht bis zur Realisierung gekommen.
Vor einigen Jahren haben dann zwei Buchbacher Familien ihre Kräfte gebündelt und begonnen eine Wärmenetz zu planen.
Georg und Jessi Hagl, die bei großen Buchbacher Unternehmen beschäftigt sind und privat eine Nebenerwerbslandwirtschaft betreiben in der seit 2020 eine Holzvergaseranlage 20 Kilowatt Strom liefert, und Renate und Max Bruckmaier, due bei der Marktgemeinde angestellt sind und nebenher eine kleine Landwirtschaft zur Selbstversorgung betreiben.
Gemeinsam betreiben sie das „Wärmenetz Buchbach“ mit einem zentralen Heizwerk und einem Rohrleitungsnetz durch fast den ganzen Ort. Das ermöglichte eine gemeinsame Vertriebsfirma an der auch die Marktgemeinde beteiligt ist.
Nach langer Vorbereitung und der Genehmigung der Baupläne begann kürzlich der Bau des Heizwerks mit dem symbolischen Spatenstich. Dazu kamen zahlreiche Projektbeteiligte und Bürgermeister Thomas Einwang.
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Georg Hagl freute sich über die zahlreichen Gäste und blickte zurück auf die ersten Ideen 2021, denen viele Überlegungen folgten. 2022 dann, nach einem Treffen mit allen Heizungsbauern in der Region, haben sie sich entschieden das anzupacken. Die Fragebogenaktion 2023 zeigte das große Interesse der Buchbacher an einem Nahwärmenetz. Dann begannen die Planungen und die öffentliche Vorstellung des Projekts. Ab da begannen die konkreten Planungen. Allen Partnern und Unterstützern dankte Georg Hagl herzlich. Genauso wie den Fachabteilungen am Landratsamt, die ihnen die nötigen Genehmigungen erteilt haben.
Inzwischen haben sie weitere Interessenten gewonnen und viele Fragen beantwortet.
Mit vierzig Probebohrungen haben sie die Eignung des Untergrundes von Buchbach untersucht. Das zeigte die Dimension des Projekts und so konnten sie den Markt Buchbach für das Wärmenetz gewinnen. Durch die Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde in der Wärmenetz Buchbach Betriebs GmbH wurde das Netz zukunftssicher.
Da jetzt alle Genehmigungen vorliegen, die Ausschreibungen gelaufen und die Aufträge vergeben sind, kann jetzt der Bau beginnen.
Georg Hagl wies auf die Vereinfachungen für alle hin, die sich an ihr System anschließen lassen. Sie müssen sich nicht mehr um die Beschaffung von Öl oder Gas kümmern, brauchen ihre Heizungen nicht mehr zu warten und auch keine Kaminkehrer mehr. Für die Buchbacher ist das die letzte Heizung, die sie in den kommenden 50 Jahren brauchen werden. So bat er Werbung zu machen um noch mehr Anschlüsse zu bekommen.
Für sie geht’s jetzt richtig los. Langweilig wir’s ihnen in den kommenden Jahren nicht…
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Bürgermeister Thomas Einwang dankte den beiden Familien für ihr Engagement. Sie sind nach dem Scheitern der ursprünglichen Planung 2015 eingestiegen und werden Buchbach künftig einheizen.
Er war froh, dass sie es riskieren so ein Netz zu bauen und dass sie die Marktgemeinde mit eingebunden haben. Tatsächlich ist ihr Konzept wesentlich praktikabler als das frühere. Er war dankbar für diese lokale Lösung ohne irgendwelche Konzerne. Hier kommen örtliche Firmen zum Zug. Solche, die auch in 10, 15, 20 oder 40 Jahren noch dafür sorgen werden, dass das alles funktioniert, auch wenn sich in dieser langen Zeit manches ändern sollte. Wer weiß schon, was der Politik alles einfällt.
So dankte er den beiden Familien für ihren Mut und die Hartnäckigkeit mit der sie trotz zwischenzeitlicher Rückschläge weitergemacht haben.
Jetzt können sie loslegen und – wenn alles gut geht – bereits im Winter die ersten Häuser mit Wärme versorgen. Abschließend sicherte er den Familien die Unterstützung der Marktgmeinde zu und war froh, dass das nicht so lang gedauert hat wie der Radlweg… (O-Ton)
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So schritten sie zur Tat und gaben mit einigen mehreren Spatenstichen den Bau des Heizwerks frei. Und da konnten sie gar nicht mehr aufhören – so groß war die Freude…
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Georg Hagl hat uns dann erklärt, was sie hier genau errichten. (O-Ton)
Woher bezieht ihr die Hackschnitzel, was wird das kosten und wie sieht der Zeitplan aus?
(O-Ton)
Dann seh’n wir uns wieder wenn Ihr es in Betrieb nehmt! (O-Ton)
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Thomas, das Wärmenetz ist ein weiteres Leuchtturmprojekt in Buchbach. Eins, das CO2-neutral funktioniert und euch irgenwann mal eine Medaille einbringen wird! (O-Ton)
Näheres finden Sie auf ihrer Internetseite unter www.waermenetz-buchbach.de |
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Das 59. Waldkraiburger Volksfest im Geist des 75-Jahr-Jubiläums der Stadt |
7:50 |
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Wenn Waldkraiburgs Volksfestorganisatoren Stadtwerke, Festwirte, Rettungsdienste, Sicherheitskräfte in die KuBar einladen um letzte Details zu besprechen, dann wirds konkret mit dem Volksfest in Waldkraiburg. Das dieses Jahr vom 11. bis 21. Juli zum 59. Mal.
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Nach dem Gespräch mit allen Hauptakteuren hieß Bürgermeister Robert Pötzsch Festwirtsfamilie Mayerhofer, Weißbierkarussel-Inhaber Andreas Winterer und Weinlauben-Betreiber Peter Mayer willkommen und stellte das Volksfest vor.
(O-Ton) meinte ein Teilnehmer im Vorgespräch. Dieser Meinung war auch Bürgermeister Pötzsch und stellte das Volksfest vor, das sich nicht grundlegend von den vorangegangenen unterscheiden wird. Los geht’s also nach der Bierprobe mit der Vernissage im Foyer des Rathauses. Dort zeigen sie die Siegerbilder des Kinder- und Jugendlichen-Malwettbewerb.
Eine Besonderheit ist, dass das Volkfsest unter dem Eindruck des 75-Jahr-Jubiläums der Stadt stehen wird.
Zum zweiten Mal mit dem Almrausch-Festzelt dabei ist Familie Mayerhofer. Sie bieten neben dem Festzelt ihren großen Biergarten und daneben den beliebten Almrausch-Stadl.
Das Musikprogramm im Festzelt bietet für jedes Alter und jeden Geschmack etwas. Los geht’s gleich am Auftakt-Abend mit den Moosnern. Und die können Stimmung machen!
Ab 11:30 Uhr gibts täglich Mittagstisch. Seniorentag, Modenschau, Kindernachmittag und vieles mehr lassen keine Langeweile aufkommen.
Das Volksfestboxen des VfL am zweiten Sonntag wird diesmal international. Es kommen voraussichtlich Boxer aus Irland nach Waldkraiburg.
Robert Pötzsch freute sich, dass Mayerhofers bis 18 Uhr Bier auch in Halbe-Krügen ausschenken. Dann braucht man auch beim Mittagessen nicht gleich eine Maß…
Die kommt wieder von der Brauerei Flötzinger in Rosenheim und kostet 11 Euro 60
Er fand es eine klasse Aktion von der Brauerei, dass die schon jetzt mit einem Aufkleber auf jeder deutschlandweit verkauften Flasche für das Volksfest Waldkraiburg werben.
Nicht wegzudenken ist das Weißbierkarussel mit dem Haager Unertl-Weißbier und neu einem Late-Night-Burger-Grillen. Auch nicht fehlen darf die Weinlaube in der man den Abend gemütlich ausklingen lassen kann.
Los geht’s täglich um 11 Uhr und Schluss ist um 23 Uhr.
Robert Pötzsch dankte den umliegenden Unternehmen für die Nutzung ihrer Parkplätze.
Weiter untersagt ist das Mitbringen von Getränken. Das wird mit bis zu 2.500Euro bestraft! Und wieder geben wird’s den beliebten Blick hinter die Kulissen des Volksfestes.
Auch wenn sich das Sicherheitskonzept bewährt hat, wurden mit 100.000 Euro Aufwand neue Sicherheitseinrichtungen beschafft und natürlich auch eingesetzt.
Robert Pötzsch war überzeugt, die Leute können das Volksfest unbeschwert genießen.
Neu im Vergnügungspark ist die „Verrückte Baustelle“ eine Achterbahn mit einem sprechenden Frontwagen. Nach 2017 wieder dabei ist „Avenger Royal“, ein Überkopf-Fahrgeschäft das den Körper mit Kräften bis zu 5G belastet. Robert Pötzsch meinte, das ist eher was für die Jüngeren… Und natürlich ist Monty Lagerin wieder dabei mit seinem Bayern-Breaker. Und kulinarisch ist auch für alle etwas geboten.
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Wie bisher geht’s los mit dem Standkonzert der Egerländer Blaskapelle. Der Festzug zum Volksfest soll das 75-Jahr-Jubiläum repräsentieren. Er hoffte, das Festzelt ist voll, wenn er das erste Fass Festbier anzapft. Während dort später die Moosner einheizen wird Peter Mayer später in der Weinlaube Lebkuchenherzen zu Gunsten des Fördervereins Waldbad versteigern. Alle weiteren Tage bringen die selben Highlights wie alle Jahre zuvor.
Neu ist am Freitag die Mallorca-Party in der Weinlaube mit der Verlosung eines September-Wochenendes am Gardasee. Wie gesagt, am Sonntag das VfL Volksfestboxen. Und natürlich endet das Volksfest am Montag Abend wieder mit einem Brilliant-Höhenfeuerwerk.
Robert Pötzsch freute sich schon jetzt auf viele Besucher ihres Volksfestes aus nah und fern.
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Robert, wie stellt Ihr Euch die Verbindung von Volksfest und Stadtjubiläum vor? (O-Ton)
Plant ihr für das Stadtjubiläum besondere Veranstaltungen? Oder soll es eher im Geist des Jubiläums stattfinden? (O-Ton)
Sebastian, Ihr baut ja gerade in Ampfing ab. Bringt ihr alles direkt hierher oder habt Ihr zwischendurch noch ein Volksfest? (O-Ton)
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Robert hat schon alles vorgestellt. Bei Euch gibt’s aber noch etwas… (O-Ton)
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Also, los geht’s am 11. Juli ab 17 Uhr mit dem Standkonzert vor dem Rathaus. Da sehen wir uns dann – versprochen! |
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Das 2. Schweppermann-Pferderennen im Rahmen des Ampfinger Volksfestes |
9:55 |
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Am Samstag hatte die Gemeinde Ampfing ihre Senioren zum Mittagstisch eingeladen. Das war bei der Hitze an diesem ersten 30°-Tag des Jahres eine Herausforderung für die älteren Mitbürger und noch mehr für die Bedienungen. Am meisten aber für den Hendlgriller, der auch noch die Hitze vom Grill aushalten musste. Weil sie das alles hervorragend gemeistert hatten, dankte ihnen Festwirt Sebastian Mayerhofer mit einem Schnappsal. Dem Griller haben das beinahe intravenös verabreicht…
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Ein paar Meter weiter hatten da Reiter und Fahrer bereits ihr Lager aufgeschlagen. Die einen die Pferde gesattelt und die anderen Schutz im Schatten ihrer Anhänger gesucht.
Rennleiter Hermann Wimmer hat da die Reiter schon instruiert. Die Pferddal waren nicht so gesprächig…
Hermann Wimmer hat sich da gerade noch die Sulkyfahrer vorgenommen und sie gemahnt auf Sicherheit zu achten.
Hermann, wie sieht’s denn heute aus? Was erwartest Du Dir? (O-Ton)
Habt Ihr auch richtig schnelle Pferde dabei?
Hobbyreiter halt…
Los geht’s um zwei? (O-Ton)
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Schirmherr Bürgermeister Josef Grundner hatte auf die Wiese neben Fußballstadion, Tennisplätzen und Holz-Haider mit viel Liebe zur C-Bahn umfunktioniert. Die Rosetten für die Sieger, die zweit- und die drittplatzierten lagen schon bereit.
Die Zwoarazwanzga verkauften Plaketten und Programmhefte, Innkliniken-Chefarzt Dr. Wolfgang Richter und die Bereitschaft Ampfing des BRK sorgten für Sicherheit.
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Sepp, Dich hat die Sonne erwischt! (O-Ton)
Dann können wir furiose Siege erwarten…
Reiten Diene Kinder auch wieder mit?
Dann schauen wir ob wir später dem stolzen Vater gratulieren können! (O-Ton)
So lang hat’s dann nicht mehr gedauert und die ersten Traber haben sind zum Start gefahren.
Sieben Pferde kämpften um den Preis der Brauerei Flötzinger.
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Da ging’s ganz ordentlich zur Sache!
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Zum zweiten Rennen traten 6 Haflinger und Fjord-Pferde an. Das ging nur über 360 Meter und war schnell vorbei.
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Die stolzen Sieger kamen auf ihrer Ehrenrunde nochmal an den Zuschauern vorbei nachdem ihnen Bürgermeister und Schirmherr Sepp Grundner die Siegerrosette angeheftet hatte.
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Noch kürzer das nächste Rennen für Ponys bis 114 Zentimetern. Den Preis dafür gestiftet hatten Sportreferent Rainer Himmelsbach.
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Die kleinen Ponys mühten sich schon über die 250 Meter Distanz. Es war ihnen halt heiß!
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Heiß war’s auch den Zuschauern. Den zwei- und den vierbeinigen.
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Dann der zweite Vorlauf der Trabfahrer. Der ging um den Preis der Firma Manghofer über 1.600 Meter. Also vier Runden.
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Die nächsten waren die Ponys bis 134 Zentimeter. Da gings nur über 360 Meter, also eine Runde. Interessant war, dass da drei Jugendliche einer Familie dabei waren. Und Bürgermeister Grundners Sohn Sebastian. Und da gings um den Preis der Jugendreferentin Otti Gantenhammer.
Die hat den Siegern die Rosetten selbst angeheftet.
Otti, Du hast sogar einen Preis gestiftet! (O-Ton)
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Rennen sieben brachte die schweren Rassen auf die Bahn. Kein Wunder, dass es nur über 250 Meter ging. Das ging so knapp aus, dass sie das Zieleinlaufvideo brauchten.
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Schon die jüngsten durften in den Sulky. Da durften dann auch Ausfahr-Wagerl mitfahren.
So richtig pressiert hat’s den Nachwuchsfahrern dann auch nicht…
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Nochmal größere Ponys in Lauf 9 um den Preis des Bau-, Wirtschafts- und Verkehrsreferenten Stefan Gillhuber. Da über die 550 Meter auch am Start war Sofie Grundner deren Pferd ihr Papa dann auch die Rosette anheften durfte.
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Rennen 10 brachte wieder Ponies bis 123 Zentimeter. Eins der kleinen Pferde wollte schon wieder zurück in den Stall und hat so den Reiter abgeworfen. Weitergelaufen ist es aber doch und gewonnen hat es auch. Halt ohne seine Reiterin, der zum Glück nichts passiert ist.
Der Trostlauf und ihr Endlauf entschied über die Sieger in dieser Disziplin. Besonders der Endlauf, also der Preis der Firma Albert Kerbl faszinierte die Zuschauer. Die wirbelten ordentlich Staub auf.
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Die letzten beiden Rennen waren offen für alle Rassen. Beide Rennen liefen über zwei Runden. Die Pferde konnten den Start schon gar nicht mehr erwarten.
Die Rosette für die Sieger des vorletzten Rennens durfte zweiter Bürgermeister Günther Hargasser anstecken. Das letzte ging dann um den Preis des 1. Bürgermeisters Josef Grundner… Der war schon ein bissl nervös, weil seine Sofie wieder am Start war.
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Und tatsächlich hat sie’s gewonnen. Ihr dritter Sieg an diesem Renntag. Da war der Papa dann schon stolz!
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Sepp – stolzer Vater?! (O-Ton)
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Ein bissl später haben Sabine Grundner und ihre Helferinnen dann zahlreiche Pokale und Geschenke auf der Bühne im Festzelt aufgebaut. Da haben wir aber schon zu einem anderen Termin wegmüssen.
Es war wieder ein Highlight dieses zweite Schweppermann-Pferderennen in Ampfing. Vermutlich war es die Hitze, die heuer viel weniger Zuschauer auf die Bahn gelockt hat wie noch bei der Premiere im Vorjahr. Die nicht gekommen sind, haben da tatsächlich etwas versäumt!
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