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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 27/2025 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
154 Gymnasium Waldkraiburg verabschiedet einen wirklich besonderen Abiturjahrgang am Ende des G8 19:50 Play Button ungewählt 27 04.07.25
An Gymnasien wechseln Schüler im Normalfall nach der 4. Klasse der Grundschule. Dann durchlaufen sie sie und beenden ihre Zeit am Gymnasium mit der Abiturfeier. So war das bisher immer. Nur heuer nicht. Heuer entfielen an den meisten bayerischen Gymnasien die Abiturfeiern, weil es durch die Rückkehr zum 9-jährigen Gymnasium einfach keine Schüler gab, die Abitur hätten machen können. Wie gesagt, an den meisten Gymnasien. An einem in jedem Landkreis aber doch. Dort beendeten Schüler ihre gymnasiale Ausbildung, die entweder von anderen Schulen gekommen sind oder eine Ehrenrunde gedreht hatten – wie das so schön heißt.
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Da das natürlich nicht so viele waren wie in einem normalen Jahr hatte das Gymnasium Waldkraiburg zur Abiturfeier alle in die Neue Aula eingeladen, die sonst an den drei Gymnasien Abiturfeiern bereichert hätten. Die Abiturfeiern finden ja an allen Gymnasien zeitgleich statt. So kamen neben Landrat Max Heimerl auch die MdL’s Sascha Schnürer und Markus Saller, Bezirksrätin Claudia Hausberger und natürlich Bürgermeister Robert Pötzsch. Und natürlich alle, die man üblicherweise zur Schulfamilie rechnet.
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Die Bigband des Gymnaisums eröffnete die Abiturfeier schwungvoll.
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Stellvertretende Schulleiterin Eva-Maria Deinböck freute sich über die zahlreichen Ehrengäste, die dem kleinen aber feinen Abiturjahrgang die Ehre ihrer Teilnahme erwiesen. Von den 41 Abiturienten waren viele nur drei, manche sogar nur ein Jahr an ihrer Schule. Manche auch ein bissl länger.. So hieß sie die genannten Gäste willkommen zu denen auch die ehemaligen Schulleiter und die Leiter der umliegenden Grundschulen gehörten. Und die Vertreter der Sparkasse und der Volksbank/Raiffeisenbank.
Da sie alle es geschafft haben, gratulierte sie herzlichen zum Abitur. Sie sollen den Tag genießen und richtig feiern.
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In seine Vorfreude auf diese Feier hatte sich auch Unsicherheit gemischt, bekannt Landrat Max Heimerl. Er wusste ja nicht was ihn hier erwarten würde. Erst aber gratulierte er zu dem Meilenstein, den sie mit dem Abitur erreicht haben.
Nachdenken hatte ihm zu dem Schluss kommen lassen, dass sie als letzter G8-Jahrgang schon ein ganz besonderer Jahrgang sind. Das hat nur Vorteile weil sie viel weniger Wettbewerber um Ausbildungs- oder Studienplätze haben. Sie können sich also Zeit lassen und vielleicht erst einmal die Welt erkunden. Dazu riet er ihnen herzlich.
Wenn sie dann genug haben, sollten sie ihre Heimat schätzen und die Möglichkeiten nutzen, die sich in der Aufsteigerregion und dem Chancenlandkreis Mühldorf bieten. Max Heimerl beschrieb das Wachstum des Landkreises und die Prognosen der Bertelsmannstiftung, die dem Landkreis 11,5 mehr Bewohner in den kommenden 10 Jahren vorhersagt. Damit sei der Landkreis deutschlandweit der Landkreis mit dem stärksten Wachstum. Das birgt Chancen und Herausforderungen, die sie meistern wollen. Wie sie daran arbeiten, stellte Landrat Heimerl mit einigen Beispielen vor. Sie sind da hervorragend unterwegs.
Max Heimerl erinnerte sich an seine eigene Abiturfeier und war überzeugt, ihnen allen steht die schönste Zeit im Leben bevor. Das Abitur in der Tasche können sie jetzt frei von Verpflichtungen das Leben genießen. Sie sollten nur auf sich aufpassen und gesund bleiben. So wünschte er den Abiturienten alles Beste und war sicher, sie machen das schon. Sie sollten nur nicht vergessen: (O-Ton)
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Mit ihrem Motto „Abikropolis – Die Götter verlassen den Olymp“ haben sie sich selbst schon als besondere Truppe eingeordnet, meinte Bürgermeister Robert Pötzsch. Als Götter sind sie mutig, stark und bereit ihre eigenen Geschichten zu schreiben.
Tatsächlich ist diesmal alles anders. Kleiner, feiner, exklusiver. Sie haben einmal das Abitur in Bayern ablegen dürfen wo sie so etwas wie den VIP-Zugang zum Olymp der Bildung bekommen haben.
Als bunte Mischung aus Piloten des Mittelschufen-Plus-Projektes, Abenteurern von anderen Schularten, Schnelllernern und solchen die alles doppelt lernen wollten sind sie das Avenger-Team der bayerischen Bildung. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Obwohl sie mit vielen Hindernissen zu kämpfen hatten, sind sie jetzt bereit die nächsten Schritte auf ihrem Lebensweg zu gehen.
Schon bisher haben sie gelernt wieder aufzustehen wenn sie mal gefallen sind, haben gelacht und geweint und soetwas aufgebaut, was sie immer begleiten wird. Sie haben Mut gefasst und Stärke bewiesen. Das werden sie nie mehr verlieren.
So gratulierte Robert Pötzsch zu ihrem Abschluss… (O-Ton)
Nachdem auch Götter mal eine Pause brauchen, sollten sie dann aber daran denken, dass sie auch hier gebraucht werden… (O-Ton)
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Auch MdL Markus Saller war überzeugt, sie sind wirklich ein besonderer Jahrgang. Sie haben durchgemacht, was es künftig in Bayern gar nicht mehr geben wird. Sie sollten sich das merken, sie sind wirklich etwas Besonders.
So gratulierte auch Markus Saller und erinnerte sich an seine eigene Abiturfeier. Das war lang nicht so spannend wie die Gegenwart mit all ihren Herausforderungen, die auch Chancen und Möglichkeiten bieten. Es wird viel neues kommen und Althergebrachtes enden. Das alles können sie mitgestalten. Die Grundlagen dafür haben sie hier erworben. Wenn sie nun etwa studieren gehen, dann sollten sie alles auf der Basis ihrer persönlichen Werte kritisch hinterfragen.
So wünschte er alles Gute und sicherte ihnen zu, sie werden sich auch weiter für Bayern und die Region einsetzen, der eine blühende Zukunft bevorsteht.
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Natürlich gratulierte auch MdL Sascha Schnürer zum bestandenen Abitur. Wie seine Vorredner schon sagten, stehen ihnen jetzt alle Wege offen. Was sie auch anpacken, sie sollten es mit Leidenschaft tun. Nicht halbherzig sondern volle Kraft voraus!
Die sozialen Medien zeigen ja nur Ausschnitte – nur Hochglanzbilder. Das Leben schaut doch etwas anders aus. So wünschte er ihnen, dass sie immer einmal mehr aufstehen als sie hinfallen. Dass sie nicht nur konsumieren sondern auch produzieren. Die Eltern, die Schulfamilie und der ganze Landkreis haben sie dazu befähigt.
Nun sollten sie ihren Erfolg genießen und dann auch den Landkreis nicht aus den Augen lassen, der sie dringend braucht.
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Auch Elternbeiratsvorsitzender Florian Schlögl gratulierte den Abiturienten dieses Zwischenjahrgangs. Sie haben viele Hürden meistern müssen und sitzen jetzt als Abiturienten hier im Publikum. Und das mit beachtlichen Resultaten. Da eine Schülerin mit einem Notendurchschnitt von 1,1 und mehrere mit 1,5 abschlossen, zog er seinen Hut vor solchen Leistungen.
Alle anderen sollten nicht enttäuscht sein. Sie gehören zu den nur knapp 30% Deutschen, die überhaupt Abitur haben. Und senn sie einmal ihren Studienplatz haben oder ihren Lehrvertrag, dann spielt die Abiturnote schon gar keine Rolle mehr.
Im Namen der Eltern dankte er den Lehrkräften, die oft auch Motivatoren waren und immer für ihre Kinder da. (Applaus)
Und schließlich dankte er den Eltern, die ihre Kinder ins Erwachsenenleben begleitet haben. Sie alle können stolz auf sie sein.
Obwohl ihnen jetzt alle Wege offenstehen, sollten sie erst einmal eine Auszeit nehmen und sich erholen. Dann sollten sie sich Zeit lassen und den Beruf wählen, der ihren Neigungen entspricht und ihnen Freude bereitet. Auch wenn er nicht unbedingt das Einkommen maximiert. Und wenn’s nicht passt sollten sie mutig sein und ihre Entscheidung ändern. Chancen haben sie besonders in diesem Jahr wirklich genug.
Auf jeden Fall sollten sie die Leitbilder des Gymnasiums mit in ihr Leben nehmen. Würden alle danach leben, gäbe es einige Konflikte weniger auf der Welt.
So dankte er nochmals allen Lehrkräften und wünschte ihnen später am Abend einen grandiosen Abiball.
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Die Bigband sorgte für Auflockerung.
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Sie alle hatten jahrelang auf diesen geschichtsträchtigen Tag hingearbeitet, meinte Schulleiter Oberstudiendirektor Thomas Fraundorfner. (O-Ton Mit diesem Tag ist das G8 beendet! )
Besonders war aber nicht nur dieser Tag sondern auch der ganze Jahrgang. In der 10. Klasse als Auffangklasse gestartet sind zuletzt noch Schüler von anderen Schulen dazugekommen. Am Ende haben 41 Abiturienten die Allgemeine Hochschulreife erworben.
Von Anfang an waren sie ziemlich vielfältig. War die eine Klasse eher leistungsorientiert war andere eher kommunikativ und diskussionsfreudig.
Vielflältig waren sie nicht nur von ihrer Herkunft und ihrer Hautfarbe und Muttersprache. Sie waren tatsächlich divers. Sie waren in jeder Hinsicht bunt und vielfältig. Träumten die einen von der Forstwirtschaft, andere vom Lehramt, dem Ingenieurwesen, der Politik und wieder andere von der Chemie. Sie sind sportlich, kreativ und technisch versiert und manche alles gleichzeitig. (O-Ton) Darauf findet man alle Genres. Sie haben sogar drei verschiedene Vorstellungen von der Definition von Motivation.
Sie bieten genau die Vielfalt, die die Schule als Bereicherung sieht. Sie sehen die Chance voneinander zu lernen. Von den unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen die sie mitgebracht haben. Genau das braucht die Gesellschaft in der zunehmend komplexeren Welt.
Leider ist diese Sichtweise nicht selbstverständlich. Nicht einmal in unserem eigenen Land und auch nicht in den USA wo die Bewegung gegen Vielfalt gerade viel Zulauf hat.
Wo gerade Ausgrenzung dominiert Migration als Bedrohung gesehen und Minderheiten stigmatisiert werden. Wo die guten alten Zeiten heroisiert werden. Das alles sah Thomas Fraundorfner nicht als Zufall sondern als Folge der Angst vor Veränderung.
Dabei ignorieren sie die Realität und die Erkenntnisse der Wissenschaft, die Diversität als Bereicherung sieht. Vielfälitige Gesellschaften sind kreativer, empathischer und problemlösungskompetenter. Das haben Studien gezeigt.
Die neue Vielfalt zwingt das Denken zu verändern und fordert Anpassung in vielen Lebensbereichen. Nötig sind Offenheit, Empathie und manchmal Geduld. Nur so können die unweigerlichen Konflikte überwunden werden.
Lässt man sich auf die Unterschiede ein führt das zu persönlichem Wachstum. Die Abiturienten haben gezeigt, dass sie das können. Sie haben Unterschiede ausgehalten und Gemeinsamkeiten gefunden. Dadurch wurden sie zu Brückenbauern. Das machte ihm Hoffnung.
Mit diesen positiven Erfahrungen mahnte er Ausgrenzung, Angst und Hetze nicht zuzulassen wie politische Kräfte in Deutschland das aber wollen, die unsere Gesellschaft ins 19. Jahrhundert zurückversetzen wollen. Das ist nicht das Deutschland, das die Schule und die Abiturienten verdienen, die doch für Aufklärung, Offenheit und Respekt steht.
Wenn sie also in die Welt hinausgehen, sollen sie ihre Bildung nutzen und sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Sie sollten ihre Stimme nutzen, sich einmischen und mitreden. Die Demokratie lebt nämlich vom Mitmachen. So rief er ihnen zu: (O-Ton)
So können stolz sein auf sich und auf das was sie geschafft haben. Er war es auf jeden Fall! (O-Ton)
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Die Bigband verlieh Thomas Fraundorfners Worten zusätzliche Bedeutung.
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Dann traten Constanze Holzner und Sophiea Neulinger ans Pult. Sie waren froh, dass es endlich geschafft war und sie nun das Abitur in der Hand halten können. Da war sich Sophia Neulinger aber gar nicht so sicher. Einen Abiturjahrgang 2025 sollte es doch gar nicht geben… (O-Ton)
Die Unbeugsamen haben in kürzester Zeit sehr schwere Prüfungen sogar bestanden! Wie die stärksten Sportler haben sie ihren Triathlon durchgekämpft. (Kondition)
Wie sie es mit Frau Funiok – ähm Frau Bernhart - geschafft haben, Weihnachts und Frühlingskonzerte zu bestehen, das wussten sie nicht, vermuteten aber Hexerei dahinter.
So beschrieben sie teils süffisant teils spöttisch ihre Erlebnisse mit ihren Lehrkräften und hatten doch für alle Dank und Anerkennung. Jetzt ist es vorbei und si können voller Stolz das Ende feiern. Schließlich hat alles ein Ende! (O-Ton)
Nun müssen sie den Olymp verlassen. Sie werden schließlich auf der ganzen Welt gebraucht! Sie sind schließlich die Vorbilder, auf die jüngere Generationen aufschauen sollen. Tatsächlich gehört ihnen die ganze Welt die ihnen grenzenlos Chancen bietet.
Auch wenn sie jetzt dann keine Götter mehr sind können sie doch großes vollbringen. Besonders sind sie aber doch – jeder auf seine Weise.
Sie müssen sich jetzt neu orientieren. Schluss ist es mit den täglichen Schulstunden von 8 bis 13 Uhr. Dieses Problem hatten auch die Gallier als ihre Belagerung irgendwann aufgehört hat. Sie sollten halt nicht alles glauben was sie lesen oder im Fernsehen sehen… Sie sollen vielmehr auf die vertrauen, die ihnen schon alle die Jahre zur Seite gestanden sind.
Dafür und für die schöne Zeit dankten sie allen herzlich, besonders aber für die Oberstufenbetreuer. Für sie hatten sie ein besonderes Geschenk, einen Baum, er immer an diesen besonderen Jahrgang erinnern soll. Die Birnen davon sollen die künftigen Schüler genießen.
Und weil das beste zum Schluss kommt, hatten sie noch kleine Danke-Schöns für die Damen im Sekretariat ohne die sie es sicher nicht geschafft hätten.
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Dann sorgte Patricia Plabsreiter mit ihrer Gitarre für Abwechslung.
Und schließlich überreichte Oberstudiendirektor Thomas Fraundorfner allen die Abiturzeugnisse. Für die erfolgreichsten hatte er zusätzliche Preise und für die, die sich besonders engagiert hatten oder die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreicht haben, ein Schreibgerät mit Gravur. Sie sollten ja nicht vergessen wo sie ihr Abitur gemacht haben.
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Gerade als Thomas Fraundorfner die Aibturfeier schließen wollte ertönte der Feueralarm.
Auf diese wenig charmante Weise warfen die Abiturienten die Gäste raus und schlossen so ihre Abiturfeier und damit das Kapitel 8-jähriges Gymnasium in Bayern ab.
155 CSU Ortsverband Mühldorf nominiert mit Stefan Lasner ihren Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister 18:40 Play Button ungewählt
In den Saal der Pizzeria Palermo in Mühldorf hatte der Ortsverband der CSU ihre Mitglieder eingeladen um ihren Kandidaten für Wahl zum Bürgermeister zu nominieren.
Ortsvorsitzender Dr. Milot Spörl freute sich über die Mitglieder und die besonderen Gäste die sie an diesem Abend begleiten wollten. Allen voran CSU kreisvorsitzender Max Heimerl, MdL Sascha Schnürer, MdB Stefan Mayer und Bezirksrätin Claudia Hausberger. Weiters stellvertretende Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag, sowie die Vorsitzenden der Kreis-Frauenunion Barbara Fuchschuber, der Jungen Union Sophie Sontag-Lohmayer und der Seniorenunion Werner Bohrer.
Neben Stadträten der CSU freute er sich auch Vertreter der SPD mit Bürgermeisterkandidatin Claudia Hungerhuber an der Spitze begrüßen zu können. Mit ihnen teilen sie die selben demokratischen Werte. Entschuldigen musst er Bürgermeisterkandidat Michael Hetzl und die Vertreter der anderen im Stadtrat vertretenen Parteien.
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Dr. Milot Spörl bedauerte, dass es in Deutschland inzwischen Kommunen gibt, in denen sich niemand für die Wahl zum Bürgermeister nominieren lässt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Dabei bietet die Kommunalpolitik viele Handlungsfelder in denen kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Er war überzeugt, dass eine gute Kommunalpolitik die Gesellschaft zusammenhalten kann. Es gilt unverändert: Politik wird zuallererst in den Kommunen gemacht. Stadträte und Stadträtinnen sind die ersten Ansprechpartner der Bürger. Sie entscheiden über ihre Anliegen. Meist ehrenamtlich sind sie in den Vereinen aktiv und repräsentieren die Bürger in den Räten.
Nötig ist ein Bürgermeister, bei dem alle Fäden zusammenlaufen, der der Verwaltung vorsteht und Entscheidungen trifft. Eine Führungspersönlichkeit der die Bürger vertrauen. So eine Persönlichkeit wollten sie an diesem Abend nominieren und dann bei der Wahl antreten. Sie sind nämlich überzeugt, die besten Ideen für eine erfolgreiche Zukunft der Stadt zu haben. Und weil sie die besten Köpfe haben, die Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen. Wenn die Bürger das erkennen, war er fest überzeugt, wird die CSU am 8. März 2026 mit einer staken Fraktion in den Stadtrat einziehen. (O-Ton)
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Milot Spörl bat um Zustimmung, CSU Kreisvorsitzenden Max Heimerl mit der Durchführung der Wahl zu betrauen.
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Max Heimerl wählte sich Wahlhelfer und bat um einen Vorschlag für die Wahl eines Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister der Kreisstadt Mühldorf.
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Ilse Preisinger-Sontag schlug Stefan Lasner vor, den sie in den zurückliegenden Jahren kennen und schätzen gelernt hatte. Er war ihr und der Ortsvorstandschaft Wunschkandidat. Seit 2014 im Stadtrat sitzt er dort seit 2020 der CSU-Fraktion mit großem Engagement vor. Seither ist er im Stadrat auch Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses.
Sie würdigte seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender weil er es schafft, alle – teils wirklich kontroversen - Meinungen ernst zu nehmen und so zu diskutieren dass sie mit einer Meinung in die Stadtratssitzungen gehen können. Er hat es sogar geschafft, mit den anderen Fraktionen Übereinstimmungen zu finden und so Mehrheiten im Stadtrat zu erreichen.
Mit seiner ruhigen Art hat er Bürgeranliegen entgegengenommen und so manchen Disput bereinigt. Alles andere als ein Scharfmacher steuert er mit guten und fundierten Argumenten seine Ziele an.
Sie hatte ihn schon bei seiner Kandidatur 2014 unterstützt, war deshalb überzeugt, er ist der richtige Kandidat. Als Geschäftsführer eines Logistikunternehmens hat Führungserfahrung. Nun ist er bereit, diese hoch dotierte Funktion aufzugeben und für das Amt des Mühldorfer Bürgermeisters zu kandidieren. Weil ihm Mühldorf wichtig ist…
So forderte Ilse Preisinger-Sontag die Zuhörer auf, ihn zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für Mühldorf zu wählen.
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Da es keine weiteren Vorschläge gab, hieß auch Stefan Lasner die Gäste willkommen – besonders auch die Stadtratskollegen der anderen Parteien - und stellte sich und seine politischen Ziele vor.
Erst blickte er auf die zurückliegenden fünf Jahre. Aus der Kommualwahl 2020 ist die CSU mit der selben Anzahl Mandate hervorgegangen obwohl sie die Wahl ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten bestritten hatten. Er dankte dem Team der CSU für dieses außerordentliche Ergebnis.
Die erste große Herausforderung war die Zusammensetzung des Stadtrates die sich als schwierig erwiesen hat. In vielen Gesprächen mit den anderen Fraktionen haben sie es aber geschafft einen funktionierenden Stadtrat zu bilden.
Schon dreimal beantragt war ein Jugendparlament das bis dahin an der Verwaltung geschietert war. Dieses Mal hat das nach Gesprächen mit den anderen Fraktionen dann funktioniert. Heute können sie auf das Jugendparlament und seine Arbeit stolz sein.
Zuletzt ist es gelungen die Vereinsförderung zu erhalten. Die Volleyballer etwa brauchen nicht – wie ursprünglich vorgesehen – bei jedem Bundesliga-Heimspiel einen Antrag für die kostenfreie Nutzung der Halle an der Mittelschule zu stellen. Das haben sie gestrichen und so tatsächlich Bürokratie abgebaut.
Zum Thema Nachverdichtung: Die Stadt hatte nicht die Möglichkeit das Gelände des Kingdomparcs zu kaufen. Er sah den Bau des Logistikzentrums dort als gute Lösung weil auch die Stadt davon profitiert.
Lang gedauert hat der Bau des Gehsteigs entlang der Grundschule in Altmühldorf…. Manches dauert eben.. Und auch die Sicherung des Fußgängerverkehrs der Kapellenstraßenunterführung hat lang gedauert, auch wenn das nur ein Zwischenschritt sein kann bis die Unterführung neu gebaut wird.
Manches geht sogar schnell wie die Markierung der Parkplätze an der Musikschule. Da hat tatsächlich ein einziger Anruf ausgereicht.
Schwierig war die Beseitigung von Leerstand im Oderpark. Der Eigentümer hatte einen Nutzer den die Stadt aber abgelehnt hat weil der kein signifikant anderes Sortiment angeboten hätte. Zwar steht auch die CSU für den Schutz der Innenstadt, will den Blick aber nicht nur darauf richten.
Kurz vor der Veranstaltung hatte er erfahren, dass sich dort zeitnah ein Geburtshaus einrichten will. Es wird also bald wieder gebürtige Mühldorfer geben!
Im Bereich Innenstadtentwicklung hatte die CSU-Fraktion angestrebt, die ganze Stadt in den Fokus zu rücken und nicht nur einzelne Objekte.
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Dann stellte sich Stefan Lasner vor, der vor allem für seine Funktion als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und als Feuerwehrvorstand in Altmühldorf bekannt ist.
Geboren in Mühldorf und verheiratet mit Gattin Daniela wohnen sie mit ihren drei Kinern in Altmühldorf. Seit 1993 Mitglied der Feuerwehr steht er der Wehr seit 2008 vor. Das macht er mit ganzem Herzen. Politisch aktiv ist er seit 2007 und wurde 2014 in den Stadtrat gewählt und hat dort gleich mehrere Referentenfunktionen übernommen. Nach der Wahl 2020 wurde er dann zum Fraktionsvorsitzenden gewählt, was er mit großer Freude auch weiter ist. Die Fraktion funktioniert auch weiter tadellos.
Nach der Grundschule ist er an die Realschule nach Altötting gewechselt. Dort hat er das Schulleben in der 8. Klasse auf die leichte Schulter genommen und so eine Ehrenrunde gedreht. Das ist anderen auch passiert weshalb das keine Besonderheit ist. Das sollte ihm niemand zum Vorwurf machen. Tatsächlich hat ihm das gut getan weil er so seine Stärken und Schwächen erkannt hat.
Nach der Realschule hat er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei einem Mühldorfer Unternehmen absolviert. 1998 hat er sich mit einem Getränkemarkt selbständig gemacht, den er noch heute mit seinem Bruder führt.
Da er sich weiterentwickeln wollte hat er im Oktober 2000 eine Funktion bei der Norddeutschen Firma übernommen, die das Hochregallagers in Weiding betreibt. Erst Sachbearbeiter hat er 2012 die Leitung des Betriebes mit damals 130 Mitarbeitern übernommen. Die Kommunalwahl 2014 hat ihm den nächsten Karriereschritt ermöglicht: Das Unternehmen hat ihn zum Geschäftsbereichsleiter Logistik der gesamten Unternehmensgruppe anvertraut. Damals betreute er fünf Standorte und entwickelte das weiter auf heute 9 Standorte. Er trägt heute Verantwortung für mehr als 1.500 Mitarbeiter.
Seine Firma ist auch im Online-Handel tätig, den er als unausweichlich erachtete und der dem traditionellen Handel extrem schadet. Dem entgegensetzen wollte er die Förderung der örtlichen Unternehmen um sie so wettbewerbsfähig zu erhalten. Das ist einer der Punkte, die ihn motivieren zu kandidieren.
Blickt man auf das Wachstum der Stadt von 16.800 Einwohnern 2011 auf aktuell - laut Zensus - knapp 23.000 Einwohnern, dann war ihm ein klarer Blick nach vorne wichtig. Nötig ist eine gemeinsame klare Vision und ein eigener Blick darauf wohin sich die ganze Stadt entwickeln sollte. Er möchte Bürgernähe mir klaren Aussagen und die Wirtschaft stärken. Er möchte Führung zeigen und Aufgaben nachhaltig abarbeiten. Auch wenn’s mal länger dauert. Das kann man als Chef aber beeinflussen.
Zusammengefasst ist er:
Er steht also für Vernunft, Sicherheit und Zusammenhalt in Mühldorf. (Gemeinsam – ehrlich – nah dran)
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Mit fünf Punkten möchte er das erreichen: Mit sozialer Stadtentwicklung mit Wohnraum, Kindergärten, Schulen, mit Integration und Teilhabe, mit Inklusion und Bürgerbeteiligung.
Weiter möchte er Kultur und Bildung fördern. Dazu gehört auchdie Baukultur und die Stadtentwicklung. Und natürlich die Vereine und das Kulturangebot.
Dann möchte er die Stadtgesamtplanung vorantreiben ohne nur auf den Stadtplatz zu schauen. Dazu gehört auch die Verkehrsplanung die alle Verkehrsmittel umfassen muss.
Also auch die Bahnanbindung, die um einen ICE-Haltepunkt erweitert werden muss.
Wichtig ist ihm auch die Nachhaltigkeit. Also die Energieversorgung und der Klimaschutz. Auch da hat die Stadt Möglichkeiten.
Das alles kann nur funktionieren wenn die Wirtschaft wächst. Dazu nötig sind neue Gewerbeflächen in allen Bereichen der Stadt. Nur so kann die Stadt ihre Finanzierung sicher halten und sich die Weiterentwicklung leisten.
Auch wenn er jetzt keine Wahlversprechen abgab, versprach er doch sich nach der Wahl zum Bürgermeister zuallererst ein Leitbild für die Stadt zu entwickeln. Darauf basierend will er mit allen Beteiligten Transparenz schaffen und so nachvollziehbare Entscheidungen zu ermöglichen. Er war überzeugt, Mühldorf kann mehr wenn sie die gemeinsam anpacken. Da sie alle ihn kannten, kaufen sie nicht die Katze im Sack warb Stefan Lasner abschließend um die Nominierung für di eAhl zum Bürgermeistern.
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Die Mitglieder applaudierten stehend…
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Max Heimerl rief die 38 stimmberechtigten Mitglieder auf ihre Stimmzettel abzugeben.
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Die Auszählung dauerte nur Minuten und Max Heimerl konnte das Ergebnis bekanntgeben.
Stefan Lasner dankte für das Ergebnis, nahm die Wahl an und die Gratulationen entgeben.
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Abschließend gratulierten auch MdL Sascha Schnürer und MdB Stephan Mayer.
Sascha Schnürer wollte sich ob der Hitze im Raum kurz halten. Er war überzeugt, Stefan Lasners Vortrag war spitze! Mit dem Hinweis auf das rasante Bevölkerungswachstum im Landkreis forderte auch er Konzepte wie das verträglich bewältigt werden kann. Diese Konzepte müssen den Menschen so vermittelt werden, dass sie sie mittragen. Das gilt für die Stadt genau so wie fürs ganze Land. Wenn also alle zusammenarbeiten dann kann sich die ganze Region weiterentwickeln. Wenn die Menschen eine Perspektive haben, dann können sie auch die Demokratie erhalten. So gratulierte er Sefan Lasner und sicherte ihm seine Unterstützung im Wahlkampf zu.
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Auch Stephan Mayer gratulierte – besonders zu diesem hervorragenden Ergebnis. Da sie sich seit Jahren kennen, schätzt er ihn sehr – bekannt Stephan Mayer. Als ruhiger bedachter Bürger mit klaren Vorstellungen bildet er sich erst eine fundierte Meinung und redet dann darüber – in der Politik ist das nicht allzu verbreitet! Er entscheidet erst, wenn er auch die Ansichten anderer angehört und ihre Argumente abgewogen hat.
Da er ihn häufig zu allen möglichen Tageszeiten am Flughafen trifft, konnte er Stefan Lasner großes Engagement bescheinigen. Zudem hat er ein großes Herz, war Stephan Mayer sicher.
Auch das ist selten in der Politik in der es nicht um Parteien geht sondern um den Menschen und seine Bedürfnisse. Genau das sieht auch Stefan Lasner so. Da hilft es natürlichVerbündete zu haben, ein Netzwerk über den Landkreis, den Bezirk und das Land bis hinauf in den Bundestag und nach Europa.
Da Politik vor Ort beginnt hat der Bürgermeister auch eine wichtige Rolle beim Erhalt unserer Demokratie. Nur in der engen Zusammenarbeit in der CSU können sie die anstehenden schwierigen Jahre meistern. Dazu bat er um Unterstützung und sicherte seinerseits die Unterstützung Stefan Lasners im Wahlkampf zu.
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Milot Spörl blieb nur noch die Veranstaltung zu schließen und zur Nominierung der Kandidaten für die Wahl des Stadtrates einzuladen, die am 21. Juli wieder hier in der Pizzeria Palermo stattfinden wird.
156 Partnerschaftsgottesdienst und Begegnungsfest der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in der Region und in Tansania 10:45 Play Button ungewählt
Die Glocken der kleinen Immanuel-Kirche in Ampfing riefen die Gläubigen kürzlich zum Partnerschaftsgottesdienst. Partnerschaft einerseits mit den umliegenden evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden und andererseits mit dem evangelisch-lutherischen Dekanat Mpwpwa in Tansania mit dem das Dekanat Traunstein seit 1991 eine Partnerschaft pflegt.
Der Posaunenchor begleitete Pfarrerin Anita Leonhardt. Prädikant Joachim Grytzyk und Michael Köhler, den Priester der Altkatholischen Kirche zusammen mit den Gästen aus Tansania in den Gottesdienstraum.
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Pfarrerin Anita Leonhard freute sich nach langer Vorbereitung ihr Begegnungsfest feiern zu können. Dazu hieß sie die Gäste aus Tansania, Waldkraiburg, Burgkirchen und weiteren Orten herzlich willkommen. Schon gleich dankte sie den Chören, dem Posaunenchor ihrem Kirchenmusiker Dr. Joevan Caitano und allen, die das Begegnungsfest mit vorbereitet hatten.
Michael Köhler hieß die Gäste in Swaheli willkommen, der Sprache, die er für Reisen nach Tansania gelernt hatte. Zur Freude der besonderen Gäste.
Es ist ein Segen für alle, Gäste willkommen und beherbergen zu dürfen, wiederholte Anita Leonhard und bat um das Eingangslied, das wieder der Posaunenchor begleitete.
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Norbert Janßens, Partnerschaftsbeauftragter des Gairokreises der evangelisch-lutherischen Kirche in Mühldorf bat die Gäste sich vorzustellen. Sie kommen aus Mpwapwa stellte sich ihr Dekan Jonathan Mpundo vor und berichtete wo sie zuhause sind. Also südlich der Massai-Ebene etwas westlich der Stadt Gairo.
Mary Masawej ist Lehrerin an einer Grundschule im Bereich der Partnergemeinde von Waldkraiburg. Zudem ist sie dort Head-Teacher, also so etwas wie Oberstudiendirektor.
Thomas Schukan ist ebenfalls Lehrer und zudem Partnerschaftsbeauftragter seiner Heimatgemeinde, die eine Partnerschaft mit Marquartstein unterhält. Auch er freute sich über den gemeinsamen Gottesdienst.
Der vierte Gast war Leonhard Magebe. Er kam aus der Partnergemeinde von Waldkraiburg wo er so etwas ist wie Kirchenpfleger. Außerdem ist er technisch bewandert.
Norbert Janßens freute sich dass ihr Besuch zustandegekommenist, der wegen Visumsschwierigkeiten lang in der Schwebe gestanden hatte.
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Das nächste Lied sangen die drei Chöre gemeinsam, überließen aber einige Strophen den Gläubigen. Begleitet wurden sie vom Posaunenchor Ampfing-Mühldorf. Und auch Dr. Joevan Caitano hatte seinen Anteil.
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Die Lesung aus der Heiligen Schrift hörten die Gläubigen erst in Swaheli und dann in Deutsch.
Mit einem Lied trugen die Gäste zur Gestaltung des Gottesdienstes und zur Auflockerung bei.
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Anita Leonhardt hatte die Predigt mit ihrem Altkatholischen Kollegen vorbereitet – eine spannende Angelegenheit. Sie wollten sich auf die Kernaussage beschränken, die lautet „Gäste sind ein Segen“.
Was sie alles zum Feiern brauchen wollte Michael Köhler dann von den Gottesdienstbesuchern wissen. Die kannten die Antwort, Gäste, und nahmen im damit schon einen Teil seiner Predigt vorweg. Darauf ging er dann näher ein während Norbert Janßens für die Gäste ins Englische übersetzte.
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Da er vor zwei Jahren Tansania bereist hatte, bat Anita Leonhardt Michael Köhler von seinen Erlebnissen zu berichten.
Sie wurden dort mit großer Freude und einem großen Fest empfangen, berichtete Michael Köhler. Sie haben sich dort von Anfang an geborgen gefühlt. Es war ein großes Erlebnis Gäste bei ihrem Abendmahl sein zu dürfen. Gemeinsam war ihnen der Hunger nach Gottes Liebe.
Wenn sie nun hier Gottesdienst feiern, dann ist der selbe Jesus mitten unter ihnen wie er es dort in Tansania war. Als Gäste am Tisch Jesu sind sie also untrennbar eins.
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Anita Leonhardt bat ihren Waldkraiburger Prädikanten Joachim Grytzyk das Abendmahl einzusetzen, der viele Male selbst in Tansania war. Dahin führte der Chor ein.
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Joachim Grytzyk bereitete das Abendmahl vor. Gemeinsam reichten sie es den Gläubigen.
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Nach Fürbitten und Segen lud Klaus Kraatz zum Gemeinschaftsfeste hinaus in den Garten.
Dort erwartete der Posaunenchor die Gäste bereits. Sie unterhielten während sich die Gäste bereits am Mittagsbuffet bedienten.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und mit Mary Masawej gesprochen, die mit ihrer Gruppe das ganze Dekanat Traunstein besucht hatte. Sie waren begeistert von der Schönheit Südostbayerns, vom freundlichen Empfang hier und von den fruchtbaren Böden die so gute Früchte tragen. Davon will sie zuhause ihren Schülern berichten weil gerade die Trockenheit dort kaum Erträge ermöglicht. Die Lebensmittelversorgung ist so schwierig weshalb die Unterstützung des Dekanates Traunstein hochwillkommen ist. Von ihren Erlebnissen hier will sie ihren etwa 1.100 Schülern an ihrer Schule berichten an der Christen und Moslems friedlich zusammenleben. Auf Konflikte angesprochen meinte sie solche gäbe es tatsächlich nicht..
Unter den Bäumen da in schattiger Runde feierten evangelische Christen und tansanische Gäste noch lang an diesem Sonntag-Nachmittag ihr Begegnungsfest, das – soweit wir das verstanden haben – zeitgleich auch in ihrer Kirche in Mpwapwa stattgefunden hat.
157 Sommerfest im neuen Stifter-Café mit besonderen Gästen aus Tansania 9:55 Play Button ungewählt
Das herrliche Sommerwetter hat auch die Bewohner des Adalbert-Stifter-Seniorenwohnheims in Waldkraiburg nicht kalt gelassen. Die Heimleitung hat zum Sommerfest ins neu eröffnete Stifter-Cafe eingeladen. Weil sie dort einen Grill und Live-Musik geboten haben, war die Terrasse bald voll besetzt. Nur unter den Sonnenschirmen war noch Platz, weil’s da auch wirklich zu heiß gewesen wäre.
Kein Wunder, dass drinnen im Speisesaal viele Tischer leer geblieben sind.
Trotz der Temperaturen waren Steaks und Würstl heiß begehrt, die die fleißigen Hände zubereitet und an die Tische gebracht hatten.
Um die Mittagszeit war der Brunnenhof noch ziemlich leer, an dem später Kaffee und Kuchen sicher noch besser schmecken würden.
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Geschäftsführer Hubert Forster freute sich über die vielen Bewohner hier und stellte das Nachmittagsprogramm vor, zu dem sie etwa Alpakas zum Streicheln eingeladen hatten.
Besonders begrüßte er die Gäste aus Tansania, die Joachim Grytzyk vorstellen sollte.
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Die evangelische Kirche in Bayern pflegt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eine Partnerschaft mit der evangelischen Kirche in Tansania, erläuterte Joachim Grytzyk. Das evangelisch-lutherische Dekanat Traunstein, zu dem auch Waldkraiburg gehört, unterhält seit 1991 eine Partnerschaft mit dem tansanischen Dekanat Mpwpwa, etwas westlich der Stadt Gairo etwa in der Mitte des ostafrikanischen Landes südlich von Kenia und der Massai-Steppe.
Die Partnerschaft erstreckt sich auf zeitgleiche gemeinsame Gottesdienste, auf gegenseitige Besuche. Die vier Gäste waren die 15. Gruppe, die nach Bayern gekommen ist. Zur Gruppe gehören zwei Lehrkräfte, ihr Dekan und ihr Handy-Spezialist und Schatzmeister.
Da die Trockenheit die Ernährungssituation in ihrer Region schwierig macht, unterstützen sie neben anderen Projekten, die Versorgung eines Kindergartens dort seit 25 Jahren mit einer täglichen warmen Mahlzeit pro Kind. Da das alles auf Spenden basiert, dankte Joachim Grytzyk allen, die für ihre Hilfe.
Durch ihre Unterstützung der Schulen dort konnten bereits 849 junge Leute einen höheren Schulabschluss erreichen und so in ein erfolgreiches Leben starten.
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Nach dem gemeinsamen Mittagessen trugen die Gäste ein bekanntes Kirchenlied in ihrer Sprache vor. Wir denken, es war Swaheli. Wikipedia meint, das wäre neben Englisch die Landessprache. Es gäbe aber auch noch 125 weitere Sprachen…
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Später verabschiedeten sich die Gäste zur Besichtigung des Seniorenwohnheims und dann zu einer Rundreise durch das Dekanat, das von Neumarkt-Sankt Veit bis Traunstein reicht.
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Gelegenheit für uns, mit den Geschäftsführern zu sprechen. Natürlich über das Stifter Cafe. Drüben spielen sie gerade ein Prosit der Gemütlichkeit. Ich hoffe, das passt zur Entwicklung Eures Stifter-Cafés? (O-Ton)
Mit Gegrilltem lässt es sich gut aushalten. (O-Ton)
Später Kaffee und Kuchen… (O-Ton)
Heute ist Sommerfest und damit schon etwas Besonderes. Was bietet ihr wenn wieder Alltag ist? (O-Ton)
Braucht man nur noch einen Parkplatz… (O-Ton)
Schon der Weg hierher ist ein schöner Spaziergang. (O-Ton)
Gerüchte sagen, Ihr baut neu? (O-Ton)
Eben habe ich mich am Tisch mit einem Senior unterhalten, der meinte er würde sehr gut hier bei Euch wohnen. (O-Ton)
Ihr habt ja sogar eine Palliativabteilung… (O-Ton)
Da denken wir heute nicht weiter nach und gehen wieder rüber ins Stifter-Café feiern. (O-Ton)
Die Alpakas haben wir nicht mehr erwarten können. Den elektrischen Rollator aber schon, den sich die Herren noch haben vorführen lassen…
158 Kunstgarten - Gartenkunst 2025 bei Gernot Sorgner und Dagmar Thienel 5:15 Play Button ungewählt
Einmal im Jahr – meist Ende Juni – laden Gernot Sorgner und Dagmar Thienel zu sich nach Hause ein. Also zu ihrer Ausstellung Kunst-Garten und Gartenkunst.
Dann haben sie mit viel Aufwand ihr ganzes Haus und den ganzen Garten zur Kunstausstellung und zum Kunstcafé umfunktioniert. Dann mischen sich Gernot Sorgners neueste Werke mit Dagmar Thienels kreativer Gartendekoration. Und die vornehm gedeckten Tische warten auf die Gäste mit denen sie am Nachmittag die neuen Gemälde diskutieren wollen.
Sie haben – man möchte fast sagen – jeden Quadratmeter ausgenutzt um ihre Werke zu platzieren. Manche dominant, wie Gernot Sorgners Bilder, manche beinahe versteckt wie Dagmar Thienels Lampions, Vögel oder Katzen.
Halt, die hier ist echt…

Ihr Haus ist viel zu klein für die vielen Bilder – meinte Gernot Sorgner, der Bilder auch noch im Wohnzimmer an die Schrankwand gelehnt hat.
Dazu zwang ihn die Teilung der Flächen mit seiner Frau: die war nämlich nicht nur figürlich aktiv sondern auch auf der Leinwand. Auch ihr haben die Wände nicht ausgereicht – auch sie musste Bilder am Boden anlehnen.
Im Lauf des Nachmittags kamen Freunde und Bekannte des Künstlerpaares und genossen bei selbst gebackenem Kuchen und gutem Kaffee nicht nur die Werke des Künstlerpaares sondern auch die guten Gespräche da im Garten der Sorgners in Kastl bei Altötting.
Auch wenn das alles Lust macht auf einen Rundgang, ist diese Gelegenheit für heuer schon wieder vorbei. Kunst-Garten/Gartenkunst bieten Gernot Sorgner und Dagmar Thienel nur an einem Wochenende im Jahr. Wer ihre Werke aber sehen will, den empfangen sie auch gern außerhalb dieser besonderen Tage. Oder sie warten bis Gernot Sorgner wieder wo ausstellt. Termine dafür gibts bereits. Rufen sie ihn einfach mal an…
159 Bierprobe zum 59. Volksfest in Waldkraiburg gelungen - Es kann losgehen! 8:35 Play Button ungewählt
Am wohl heißesten Tag des Jahres hatten Festwirt und Brauerei Stadträte und Mitarbeiter der Stadt Waldkraiburg in den Innenhof des Hauses der Kultur geladen um das Bier zu probieren, das die Waldkraiburger und ihre Gäste auf dem Volksfest erwarten wird.
Der Hitze zu entfliehen war an diesem Abend so unmöglich, dass sie sogar die Glaskrüagal kühlen mussten, in die später das Bier eingeschenkt werden sollte.
Wie er das noch nicht vorhandene Fassl mit diesem neuen Dings da anzapfen sollte, das hat der Hans Kienzl von der Brauerei Flötzinger Bürgermeister Robert Pötzsch schon erklären müssen.
Als alle da waren hat der Richard auch das Fassl gebracht. Also das erste.
Robert Pötzsch hat sich mit seiner Begrüßung kurz gefasst. Schließlich hatten bei dieser Hitze alle Durscht.
Er dankte Festwirtsfamilie Mayerhofer und Hans Kienzl für ihre Einladung und machte Lust auf Bier und Brotzeit. Robert Pötzsch freute sich auch über Peter Mayer, der das Volksfest seit Jahren mit der Weinlaube und einer ganzen Reihe weiterer Angebote bereichert.
Nach dem Dank an alle Mitarbeiter des Rathauses, der Stadtwerke, der Feuerwehr, des BRK und Pfarrer Lars Schmidt übergab er an Hans Kienzl, der das Bier kurz beschrieben hat. Die meisten kennen das Bier weil es ja erst vor einigen Woche in Ampfing ausgeschenkt worden ist. Die Gäste sollten sich am besten selbst von der Qualität überzeugen.
Sebastian Mayerhofer dankte Stadt und Stadträten für ihr Vertrauen und kündigte an rechtzeitig alles fertig zu haben. So lud er zu einem schönen Abend ein und in einer Woche dann aufs Volksfest.
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Die grüne Flötzinger-Schürze umgebunden und Wechsel und Mini-Hammer angesetzt und … Ein Schlag und nochein kleiner und es hieß O-zapft is…
Klar dass erst mal nur Schaum gekommen ist. Bald aber das süffige Festmärzen des Flötzinger-Bräu.
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Und schon konnten sie anstoßen auf das 59. Waldkraiburger Volksfest.
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Robert Pötzsch hatte solche Freude am Einschenken, dass er nicht aufgehört hat, bis alle Gäste ein Krüagal vor sich stehen hatten. Dann haben alle anstoßen können.
Wie man sieht, hat’s allen geschmeckt. Gell Gustl?! (O-Ton)
Das Buffet war reich gedeckt und so haben die Gäste glatt übersehen, dass von Südwesten her dicke schwarze Wolken aufgezogen sind.
(O-Ton Robert )
Wundert’s, dass das erste Fassl schnell leer war und die Damen nichts mehr bekommen haben. (O-Ton)
Klar, dass Sebastian Mayerhofer noch eins in der Kühlung gehabt hat.
Das anzuzapfen ist natürlich zweitem Bürgermeister Anton Kindermann zugestanden. Der kann das auch richtig gut – mit deem kleinen Hämmerchen aber nicht mit einem Schlag.
Das Einschenken hat er aber dann dem Hans Kienzl überlassen. Der ist schließlich vom Fach.
Also nochmal ein Prosit auf ein friedliches Volksfest.
Hans, was ist’n da drin in Euren Fassln? (O-Ton)
Da können wir uns alle drauf freuen! (O-Ton)
Sebastian, wie läuft denn der Aufbau? (O-Ton)
Und so wie das immer ist, schaut’s gerade noch chaotisch aus und wir doch rechtzeitig fertig… (O-Ton)
Und gut, dass es morgen wieder kühler werden soll. (O-Ton)
Dann freuen wir uns auf nächsten Freitag. (O-Ton)
Peter, Eure Weinlaube steht schon eine ganze Weile drüben auf’m Volksfestplatz. Du schaust erholt aus. Es kann also jederzeit losgehen. (O-Ton)
Ihr habt eine ganze Reihe Sonderprogramm. (O-Ton)
Und Los Chicos sind sicher auch wieder dabei. (O-Ton)
Dann können wir wieder lateinamerikanisch tanzen! (O-Ton)
Moritz, Du bist heuer der Boss vom Volksfest. Wie läuft der Aufbau? (O-Ton)
Richard Fischer hat sich zum Abschluss einen Espresso gegönnt. Den gibt’s auf’m Volksfest auch? (O-Ton)
Über die gute Gemeinschaft und die netten Gespräche ist es langsam dunkel geworden. Und manche sind dann noch dazugekommen.. (288) Geendet hat der Abend da vor der Ku-Bar als die ersten Tropfen aus den Wolken gefallen sind. Aber das hat die Vorfreude aufs 59. Waldkraiburger Volksfest nicht mehr trüben können, das am 11. Juli um 17 Uhr mit dem Standkonzert der Egerländer Trachtenkapelle beginnt. Und da sehen wir uns sicher – oder?

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