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Bezirksparteitag der CSU in Altötting mit der Wiederwahl von Ilse Aigner, mit Markus Söder und Alexander Dobrindt |
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11.07.25 |
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Ins Kultur- und Kongreßforum in Altötting hatte der Bezirksverband der CSU zum diesjährigen Parteitag eingeladen. Der Raiffeisensaal da bot den Delegierten aller Kreisverbände des größten und stärksten Bezirksverbandes der CSU ausreichend Platz.
Bezirksvorsitzende Ilse Aigner verschaffte sich mit einem burschikosen Pfiff die Aufmerksamkeit der Zuhörer.
Damit eröffnete sie den Bezirksparteitag und hieß den Parteivorsitzenden herzlich willkommen, Ministerpräsident Dr. Markus Söder.
Sie freute sich auch über Bundesinnenminister Alexander Dobrinth, die Staatsminister Ulrike Scharf, Michaela Kaniber, Florian Herrmann und Florian Hahn.
Weiters Europaabgeordnete Professor Dr. Angelika Niebler, die MdB’s Daniela Ludwig und Stephan Mayer, die Generalsekretäre und die zahlreichen Mitglieder des bayerischen Landtages. Und viele mehr.
Ilse Aigner forderte die Anwesenden auf sich im Gedenken an die verstorbenen zu erheben. Besonders erwähnte sie Peter Schnell, den verstorbenen Oberbürgermeister von Ingolstadt.
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Wenn der Bezirksparteitag so etwas ist wie das Hochamt der CSU, dann wollte sie diesmal an ihre Reise nach Kiew erinnern. Nach aufwändiger Anreise hatte sie dort den Eindruck von Normalität. Erst bei genauerem Hinschauen hatte sie fast ausnahmslos Frauen und ältere erkannt. Nur wenige junge Männer unter 25 Jahren. Und die, die sie gesehen hatte waren blass im Gesicht. Sie hatten Fronturlaub – 10 Tage pro Jahr stehen ihnen zu.
Die Ukraine wird weiter von Putin massiv angegriffen. Dagegen wehren sie sich verzweifelt.
Im Parlament hörte sie dann, dass sie ihre Demokratie verteidigen. Das, obwohl die Durchführung von Wahlen in ihrem teilweise besetzten Land praktisch unmöglich ist.
Das Parlament verlängert das Kriegsrecht um später wieder freie Wahlen durchführen zu können.
Zu Vitali Klitschko musste sogar sie aufschauen, der inzwischen müde und grau ausschaut. Er hatte sich viel Zeit genommen und danke besonders Bayern für die Unterstützung ohne die es nicht gehen würde. Trotz allem schaut er nach vorne auf den hoffentlich bevorstehenden Wiederaufbau. Auch dafür benötigt die Ukraine unsere Hilfe.
Während ihres Besuches in Butscha hat man ihr schreckliche Fotos gezeigt. Solche, die sie nie mehr vergessen wird. Bilder von schrecklichen Kriegsverbrechen.
Beeindruckt war sie von den „Hexen von Butscha“. Frauen, die sich tagsüber um ihre Familien kümmern und nachts gegen Drohnen und Raketen kämpfen.
Als sie am Abend die Rückreise antrat, dauerte es nach der Abfahrt ihres Zuges keine zwei Minuten bis zum ersten Luftalarm. Allein in dieser Nacht sind 28 Menschen durch russische Angriffe getötet und 140 wurden verletzt.
Ilse Aigner war erschüttert und bewunderte die Entschlossenheit der Ukrainer, die für ihre Freiheit in Bündnissen mit dem Westen kämpfen. Für demokratische Werte.
Das alles hatte sie berichtet weil das nur 1.200 Kilometer von hier weg stattfindet. Gar nicht so weit weg von uns.
Das alles hat dort mit Falschmeldungen und Desinformation begonnen – alles was es längst auch bei uns gibt.
Wenn sie etwa aus der AfD hört, der Ukraine-Krieg wäre kein Angriffs- sondern ein Bürgerkrieg, dann dachte sie das wäre blanker Unsinn. Die lassen sich noch von Putin auf die Krim einladen.
Dabei zeigt der Krieg was passiert, wenn Demokratie und Freiheit angegriffen wird. Jetzt geht es nicht darum Putin besiegen sondern darum, dass die Demokratie in der Ukraine nicht verlieren darf.
Wer heute die Ukraine aufgibt, riskiert morgen unser Freiheit. Dann zählen Worte nicht mehr.
Schon jetzt sehen wir die Konsequenzen dieses Krieges bis in jedes oberbayerische Dorf hinein. Das sehen die Leute und viele haben ob ihrer Machtlosigkeit Angst. Ihnen die zu nehmen ist die Aufgabe der CSU. Das ist wegen der vielen Stimmungsmache in den sogenannten sozialen Medien besonders schwierig.
Da in den zurückliegenden Jahren zu wenig getan wurde um die Stärken Deutschlands zur Geltung zu bringen ist dort ein neuer Aufbruch notwendig.
Man hat Unternehmen behindert und Investoren abgeschreckt. Wohlstandsverluste hat man hingenommen und Randthemen priorisiert. Den großen Veränderungen hat man tatenlos zugeschaut.
Gerade in dieser schwierigen Zeit war Führung nötig. Die hat es aber nicht gegeben so dass die vorgezogene Neuwahl unausweichlich war auch wenn die Folge der Ampel-Regierung war, dass die politischen Ränder so erstarkt sind. Das ist ein klares Warnsignal. Leider war es nicht möglich, die Politik komplett zu verändern. Trotzdem fand mit der neuen Bundesregierung ein Politikwechsel statt. Die CSU es geschafft, Kernanliegen umzusetzen. Für den harten Wahlkampf und die Verhandlungen danach dankte sie allen Verantwortlichen der CSU.
Allerdings hat ihr vieles nicht gefallen was dort beschlossen wurde, etwa die Aufweichung der Schuldenbremse für Geld das in den Konsum gehen soll.
So empfahl sie als ehemalige Wirtschaftsministerin dringend weiter an der Sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Erhard festzuhalten,
Würden sie wie ein echter Betrieb arbeiten, dann wüssten sie, dass man nur ausgeben kann was man eingenommen hat. Und das ist in den drei Krisenjahren der Ampel-Regierung immer weniger geworden. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Insolvenzen, der Fachkräftemangel und vieles mehr treibt die Unternehmen ins Ausland. Es ist also Zeit für ein Ende ideologischer Experimente.
Dazu nötig ist Vertrauen in die Unternehmen und ihre Kreativität. Und mit dem Abbau der überbordenden Bürokratie. Es gilt jetzt die Zuversicht in der Wirtschaft zu nutzen und in Wachstum umzusetzen. Dazu sind Investitionen nötig. Das hat die Staatsregierung in vielen Bereichen bereits angestoßen und inzwischen auch nach Berlin transferiert.
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Politikwende ist auch in anderen Bereichen nötig. Bei der Migration etwa bei der die Würde des Menschen genauso Rechnung getragen werden muss wie den Realitäten in der Gesellschaft. Natürlich gibt es hier in Bayern Erfolgsgeschichten. Trotzdem gilt, was Altbundespräsident Joachim Gauck gesagt hat:
Über vier Millionen Menschen sind seit 2015 zu uns gekommen. Sie zu integrieren ist kaum möglich was unübersehbare Folgen hat. Etwa bei der Gleichberechtigung der Frau oder beim wachsenden Antisemitismus. Sie erachtete alle Maßnahmen für richtig, die Alexander Dobrindt eingeführt hat. (langer Applaus)
Es gilt also die Probleme zu erkennen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und Maßnahmen zu ergreifen.
Nur so kann die Auseinandersetzung mit den radikalen Kräften bestehen. Nur so können Putins Absichten unterbunden werden, der Westeuropa unterwerfen will. Der Deutschland aus der EU und der Nato raus haben will. Und der unsere Freiheit auslöschen will.
Die politischen Arme der rechten Kräfte müssen also bekämpft werden. Sie schaden nicht nur sondern sind brandgefährlich.
Die Bürger müssen sich dessen klar sein und sie müssen darüber reden. Sie war zuversichtlich so mehr zu erreichen als mit irgendwelchen Verbotsverfahren die dann doch scheitern, wie erst kürzlich mit dem Compact-Magazin.
Ilse Aigner war überzeugt, auch wenn die AfD verboten würde bliebe ihr Gedankengut doch in den Köpfen vieler Bürger. Sie müssen die politische Auseinandersetzung also gewinnen weil anders Friede im Land nicht möglich ist. Die wehrhafte Demokratie muss also weiter auf dem besseren Argument und dem besseren politischen Angebot basieren.
Dafür will sie weiter kämpfen. Da mitzuhelfen bat sie alle Delegierten in den Gremien in denen sie agieren. Das fortzusetzen bat sie sie alle herzlich. Sie alle verteidigen die Demokratie. So war sie stolz auf den Bezirksverband Oberbayern und auf sie alle.
(O-Ton )
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Die Delegierten dankten Ilse Aigner mit lang anhaltendem Applaus. Sie wollten gar nicht enden.
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CSU Vorsitzender und Ministerpräsident Dr. Markus Söder war gern gekommen zum größten Bezirk der CSU. Ohne Oberbayern hätte Bayern tatsächlich ein Problem. Nicht nur, dass Oberbayern das wirtschaftliche Kraftzentrum ist, ist es auch das positive Bild ganz Deutschlands.
Vor allem aber wollte er den Mitgliedern danken, die in kürzester Zeit einen sehr guten Wahlkampf organisiert und durchgezogen haben. Und das mitten im Winter!
Nachdem er die CSU-Mitglieder der Staatsregierung, ihre Vertreter in Brüssel und die Generalsekretäre der CSU ausführlich gelobt hatte, war er vom Einfluss der CSU auf die Bundesregierung überzeugt. Der ist sogar so, dass es den meisten zu viel ist.
Tatsächlich waren noch nie so viele CSU-Leute in einer Bundesregierung wie derzeit. Das ist wichtig weil die CSU die einzige Kraft ist, die nur die bayerischen Interessen vertritt. Und da besonders die Oberbayern-CSU.
Besonders würdigte Markus Söder Alexander Dobrindt, der schon am ersten Tag im Amt einen Richtungwechsel in der Migrationspolitik eingeleitet hat und dafür viel Kritik hat wegstecken müssen.
Und noch mehr dankte Markus Söder Ilse Aigner, die ihn schon vor 30 Jahre – sehr mutig - bei seiner Kandidatur um den Landesvorsitz der JU unterstützt hat. Inzwischen sind sie so etwas wie ein altes Ehepaar der CSU!
Sie hat über viele Jahre sehr viel geleistet wofür er ihr sehr dankte!
Da sich die Zeiten doch sehr verändert haben und man sich auf kaum noch etwas verlassen kann, braucht man schlüssige Konzepte auf der Basis eigener Stärke. Genau das umzusetzen hat die Ampel verschlafen.
Genau diese Sträke ist nötig um Putin zu zeigen, dass er nicht gewinnen darf, der ja das alte Sowjetreich wiederaufbauen will.
Da Deutschland nicht einmal in der Lage wäre sich eine einzige Woche in dem Maß zu verteidigen, wie das die Ukraine macht, war das Sondervermögen zum Aufbau der Bundeswehr unumgänglich für das sogar das Grundgesetz geändert werden musste.
Davon profitiert Oberbayern übrigens überproportional.
Es gilt zu handeln bevor andere auf dumme Ideen kommen. Dazu gehört auch die unumgängliche Wiederaufnahme der Wehrpflicht.
Das alles kann nur umgesetzt werden wenn die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt. Dazu nötig ist wieder Leistung und nicht Home-Office und Viertagewoche. Und dazu nötig ist die Abschaffung des Bürgergeldes. Ein erstes Maßnahmenpaket liegt bereits vor.
Unbedingt nötig ist auch die Stärkung der Autoindustrie und die Aufhebung des Verbrennerverbotes.
Und um die Kommunen trotz drei Jahren Krise weiter finanziell handlungsfähig zu erhalten, haben sie das zweite Sondervermögen beschlossen. Daraus erhalten die Kommunen über 10 Jahre jährlich 1,3 Milliarden Euro. Als Kommunalpartei Nummer 1 lag ihm das besonders am Herzen.
Viele CSU-Projekte werden in Berlin stark bekämpft. Die Pendlerpauschale etwa oder die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie oder die Landwirtschaft oder die Mütterrente um die der Kampf hart tobt.
Zweifellos gesenkt werden muss die Stromsteuer und weg muss das Heizungsgesetz, das dem Staat 17 Milliarden Euro einsparen helfen kann. Darum werden sie weiter kämpfen.
Beim Bürokratieabbau kommen sie voran und wollen sich auch des Datenschutz annehmen, der ja sogar Sportvereinen Probleme bereitet. Viele Gesetze könnte man wirklich entfernen. Diesen befestigten Deckel an Getränkeflaschen etwa.
Gebrochen werden muss die Macht der NGOs, die gegen wirklich alles klagen und auch noch Recht bekommen.
Mit Blick auf die Wirtschaft forderte Markus Söder eine Rückbesinnung auf die Technologie. So wie Franz-Josef Strauß das mit Airbus und Edmund Stoiber das mit der High-Tech-Industrie gemacht haben. Das will die CSU jetzt mit der Digitalisierung fortsetzen. Über die Grundlagen dafür verfügt Bayern bereits jetzt. Im Bereich Raumfahrt ist das schon jetzt gelungen wo Oberpfaffenhofen bereits jetzt das Zentrum der europäischen Raumfahrt ist.
Und schließlich befürwortete Markus Söder alle Maßnahmen zur Eindämmung der illegalen Migration, die tatsächlich hart zu verhandeln war und die bereits erste Früchte trägt. Die Bezahlkarte etwa hat zur größten Rückreisewelle aller Bundesländer geführt.
Übrigens hat das alles die AfD doch ziemlich sprachlos gemacht. Die CSU wird die AfD stellen und zwar ohne Verbotsverfahren das sie nur zu Märtyrern machen würde.
Markus Söder fasste zusammen:
Sie wollen also nicht Menschen erziehen sondern ihnen die Rahmenbedingungen für ein glückliches Leben ermöglichen. Und zwar auch für die junge Generation. Dabei mitzuhelfen bat Markus Söder alle Zuhörer.
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Auch ihm dankten die Zuhörer mit lang anhaltendem stehenden Applaus.
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Und Ilse Aigner dankte ihm mit einem Altötting-typischen Geschenkkorb.
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Ilse Aigner dankte dem aktuellen Vorstand des Bezirks Oberbayern der CSU und führte in die Neuwahl des Vorstandes ein.
Nachdem die Schatzmeister ihren Rechenschaftsbericht erstattet hatten und die Kassenprüfer korrekte Kassenführung bescheinigt hatten, und die Stimmzettel für die Wahl der Vorsitzenden eingesammelt und ausgezählt waren, hatte Wahlleiterin Daniela Ludwig das Ergebnis der Wahl der Vorsitzenden: (322 M1)
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Ilse Aigner nahm die Wahl an und die Glückwünsche der Delegierten entgegen.
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In der Folge wählten die Delegierten fünf Stellvertreter. Dazu schlug Ilse Aigner die bisherigen zur Wiederwahl vor: Kerstin Schreyer, Michaela Kaniber, Daniel Artmann, Siegfried Walch und Dr. Rainer Brandl.
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Die Delegierten bestätigten die vorgeschlagenen Kandidaten.
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In der Auszählpause berichtete Innenminister Alexander Dobrindt von der Arbeit in der Bundesregierung. Seit er die Migrationswende eingeleitet hat wird er von vielen Seiten angegriffen. Dabei sah er es als ihre Aufgabe, die Polarisierung der Gesellschaft zurückzudrängen und für Zusammenhalt zu sorgen. Dafür haben sie den Politikwechsel eingeleitet für den sie als politische Mitte stehen.
Die große Mehrheit der Deutschen unterstützt seine Politik der Zurückweisung an den Grenzen. Die Migration seit 2015 hat das Land auf allen Ebenen überfordert. Das haben ihm Bürgermeister und Landräte aller politischen Richtungen bestätigt.
Vorwürfe – besonders aus der linken und grünen Ecke – nahm er nicht an, die mit ihrer Politik die Spaltung der Gesellschaft gefördert haben. Das Ergebnis ihrer Politik sitzt heute mit einem Stimmenanteil von 24% im Deutschen Bundestag!
Wenn genau linke und grüne diese Partei nun verbieten wollen, dann wollte er sie wegregieren. Gute Politik schafft die wieder ab!
Alexander Dobrindt fragte sich ohnehin warum alle Migranten in Deutschland Asyl beantragen. Es müssen also die Pull-Effekte wirkungsvoll eingestellt werden. Und zwar europaweit. Damit haben sie am 1. Tag begonnen.
Er dankte allen Polizisten für ihre Arbeit die ihm täglich melden, dass seine Maßnahmen Wirkung zeigen auch wenn sie dafür mehr arbeiten müssen.
Die Kritik an der Polizei kotzte ihn ohnehin an die doch tagtäglich den Kopf für uns alle hinhalten.
Übrigens sind die Grenzkontrollen vorübergehend. Sie bleiben so lang bis sich in den Herkunftsländern herumgesprochen hat, dass man nicht mehr so leicht nach Deutschland reinkommt.
Deutschland wird auch weiter dafür sorgen, dass die reinkommen, die rechtmäßig kommen – alle anderen nicht.
Alexander Dobrindt kündigte an, auch den Schleuserbanden das Handwerk zu legen. Zudem will er das Staatsbürgerschaftsrecht wieder zurückstellen. Staatsbürger kann doch nur werden wer sich in unsere Gesellschaft integriert hat.
Das alles wollen sie zusammen mit den Europäischen Nachbarn machen, mit denen sie im ständigen Austausch sind. Die sind froh, dass Deutschland jetzt nicht mehr der Bremser in Europa ist. Um das zu zeigen wollen sie noch im Juli eine gemeinsame europäische migrationspolitische Agenda verabschieden.
Alexander Dobrindt dankte Markus Söder, der ihn in wirklich schwierigen Fragen unterstützt. Darum bat er auch die Zuhörer. Wenn sie zusammenstehen, gewinnt ganz Deutschland.
Es gäbe noch viele weitere Themen die sie regeln müssen. Wie etwa der Zivil- und Bevölkerungsschutz organisiert werden könnte, ließ er sich kürzlich in Israel vorführen. Dafür möchte er alle in Blaulichtorganisationen Dienst tun wirklich stärken. Das ist gerade jetzt dringend gefordert. Besonders das THW muss besser ausgestattet und modernisiert werden.
Aufhören muss die Diskussion über die Vorratsdatenspeichern, die nur Straftäter im Netz schützt. Kriminelle im Netz dürfen nicht straffrei bleiben. Das wollen sie noch in diesem Jahr umsetzen und die Ermittlungsbehörden dazu ermächtigen.
Er fasste zusammen:
In den ersten 8 Wochen im Amt zeigen den Erfolg ihrer Maßnahmen. Trotzdem bleibt noch viel zu tun. Das wollen sie anpacken und so wieder gesellschaftlichen Frieden im Land haben. Es tat ihm gut zu sehen, dass die neue Bundesregierung Akzeptanz im Land findet.
Dabei mitzuhelfen bat er die Delegierten und war sich der Unterstützung des Bezirksverbandes Oberbayern sicher.
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Nach mehreren weiteren Wahlgängen verabschiedete Ilse Aigner zusammen mit dem Altöttinger CSU Kreisvorsitzenden und Generalsekretär Martin Huber Bundeswahlkreisgeschäftsführer Walter Göbl der zum Monatesende in den Ruhestand wechselt. Beide dankten ihm für die lange Zeit in der er die Geschicke des Budneswahlkreises gelenkt hat mit einem Blumenstrauß und ienem guten Tropfen in einem Bocksbeutel.
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Bezirksparteitag der CSU in Altötting - Stimmen und Interviews |
10:30 |
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Nach dem Ende des Bezirksparteitages haben wir etwa mit Generalsekretär Martin Huber gesprochen.
Sascha, eine wirklich starke Rede von Ilse Aigner… (O-Ton)
Man kann von so einer Veranstaltung nur in den Alltag des Kreisvorsitzenden mitnehmen… (O-Ton)
Und auch Alexander Dobrindt erhält viel Applaus… (O-Ton)
Frau Aigner – herzlichen Glückwunsch zu diesem phantastischen Ergebnis. Haben Sie damit gerechnet? (O-Ton)
In Ihrer Rede gings über weite Strecken um die Ukraine. (O-Ton)
Es gibt ja immer wieder Stimmen die den Konflikt in der Ukraine auf andere Weise lösen wollen. (O-Ton)
Sascha Schnürer spricht immer in höchsten Tönen über Ihren Kampf um den Erhalt der Demokratie im Landtag. Das setzen Sie sicher auch fort… (O-Ton)
Sie bekennen auch weiter offen ihren Glauben. (O-Ton)
Frau Staatsministerin, erst Mal herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl. (O-Ton)
Markus Söder hat in ihrer Rede die Stärke des Bezirksverbandes und dadurch seine Bedeutung für die bayerische und sogar die Deutsche Politik dargestellt. (O-Ton)
Verteidigen müssen wir unsere Lebensart ja gegen vielerlei Angriffe. (O-Ton)
Und da ist Deutschland unter Alexander Dobrindt auf gutem Weg. (O-Ton)
Noch eine Frage an die Bayerische Landwirtschaftsministerin. Was erwarten Sie denn von der Ernte 2025? (O-Ton)
Herr Bundesminister, erst Mal Gratulation zur Ernennnung zum Innenminister. Sie stehen da ja in gewisser Weise in einer CSU-Tradition. (O-Ton)
Wofür sie ja auch ordentlich Kritik einstecken müssen. (O-Ton)
Gehen Sie jetzt rüber in die Gnadenkapelle um ein bissl Kraft zu erbitten? (O-Ton)
Martin, ein sehr erfolgreicher Bezirksparteitag mit einem phantastischen Ergebnis für die Vorsitzende Ilse Aigner. (O-Ton) |
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Umjubelte Jubiläums-Freilicht-Theater-Premiere der Theatergruppe Kraiburg mit William Shakespears "Ein Sommernachtstraum" |
13:50 |
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Seit unserem letzten Besuch hat sich viel getan da am Spielort der Theatergruppe Kraiburg. Die Tribünen waren fertig, ein Regiehäuschen draufgesetzt und die ganze Technik wetterfest installiert. Von Baustelle war da keine Rede mehr.
Und hinter der Bühne ein Bewirtungspark aufgebaut. Gegenüber gabs noch Karten an der Abendkasse. Solche hat sich gerade die Theatergruppe Grünthal besorgt, die mit großer Mannschaft dabei sein wollte.
Sabine Hausperger und Kollegin haben mit Cocktails die Wartezeit verkürzt und der Gartenbauverein kleine Häppchen feil gehalten. Genau so wie die Kraiburger Frauen aktiv“ So haben sie den Theaterbesuchern die Zeit bis zum Einlass verkürzt.
Es hat dann schon eine Zeit gedauert, bis die Tribüne voll war, die ja 400 Zuschauern Platz bietet.
Bis Alois Fürstenberger die Gäste begrüßte konnten die Zuschauer den romantischen Spielort auf sich wirken lassen. Also die offene Lichtung, das Vogelgezwitscher und das Plätschern des kleinen Baches der hinter den Bäumen in den Inn mündet.
Ihr 40-Jahr-Jubiläum wollten sie mit einem besonderen Stück auf einer Freilichtbühne feiern, freute sich Alois Fürstenberger über die Premiere nach so langer und intensiver Vorbereitung und machte neugierig auf die vielen Stimmungen, Wandlungen und Träume, die sie in den kommenden zwei Stunden präsentieren würden.
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Besonders freute er sich über Schirmherrin Ina Mehling, die er um ein paar Worte bat.
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Ina Meling, die ihre erste Bühnenerfahrung bei der Theatergruppe Kraiburg gesammelt und inzwischen in unzähligen Filmen und Theaterinszenierungen mitgespielt hat, freute sich einmal über die Premiere und zum zweiten über das 40-Jahr-Jubiläum der Theatergruppe. (O-Ton)
Sie bewunderte das Herzblut und den Mut die notwendig sind um so eine Produktion zu realisieren. Und zwar vor und hinter der Bühne. Sie bewunderte das Engagement und die Liebe zur Sache, die gerade Amateurbühnen auszeichnen wie die Theatergruppe Kraiburg auszeichnen. Hier wird nicht nur Theater gemacht – hier wird auch Kultur gelebt.
Sie war überzeugt, Shakespears Sommernachtstraum passt genau zu ihrem Jubiläum. Es verzaubert, verspielt und ist sogar auch ein bisschen verrückt. So wie das Leben eben ist. So war sie überzeugt, die Zuschauer werden begeistert sein.
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Die Bühne – wenn man so will – teilt sich in vier Handlungsräume. Eine kleine Bühne, die das Schloss des Fürsten darstellen soll, eine blumenumrankte Schlafstätte, einen alten Baumstamm und mehrere Liegeflächen.
Wir möchten die vier Handlungsstränge des Stücks, das im alten Athen spielt, hier nur kurz beschreiben: Da bereitet Theseus gerade seine Hochzeit vor, als Egeus seine Tochter Hermia und zwei Jünglinge zu ihm bringt. Hermia will nämlich einen anderen heiraten als den, den er für sie ausgewählt hat. Also Demtrius. Lysander will seinen Anspruch aber keinesfalls aufgeben.
Fürst Theseus stellt Hermia vor die Alternative entweder sie entspricht dem Willen ihres Vaters oder sie muss zeitlebens unverheiratet bleiben oder sogar sterben.
Da kommt auch noch Helena dazu, die nicht verstehen kann warum ihre Schönheit mit der Hermias nicht mithalten kann. Hermia muss sich entscheiden….
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Da kommen die Handwerker dazu: Squenz, der Zimmermann, Zettel der Weber, Flaut der Blasebalgflicker, Schnauz, der Kesselflicker und Schnock, der Tischler. Sie wollen ein Theaterstück einüben um das zur Hochzeit ihres Fürsten aufzuführen. Spontan verteilen sie die Rollen: Zettel soll den Pyramus spielen, der sich aus Liebe umbringen soll, Flaut soll Thisbe spielen, die Dame die Pyramus’ Herz brechen soll, Schnock, der den Löwen spielen soll weil er ja nur zu brüllen braucht und Schnauz, der eine Wand darstellen soll. Eine mit einem Loch drin.
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Da im Zauberwald gibt es auch Elfen, Feen und Kobolde.
Die Elfen stellt Kobold Puck zur Rede. Wohin des Weges?
Es stellt sich heraus, dass Titania, die Königin der Elfen mit Oberon dem König der Feen – die eigentilch verheiratet sind - um die Herausgabe eines kleinen Menschenkindes streiten.
Oberon beauftragt Puck eine besondere Blume zu beschaffen mit der er Titania in die Irre führen will.
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Helena will noch immer Demtrius für sich gewinnen. Sie verzweifelt beinahe wegen ihrer Ablehnung…
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Puck hat gleich zwei dieser Zauberblumen gebracht. Tropft man ihren Saft in jemandes Augen, verliebt der sich in den erstbesten, den er sieht wenn er aufwacht.
Titania legt sich schlafen und Oberon gelingt es den Saft in ihre Augen zu tropfen.
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Hermia und Lysander wollen weglaufen und verirren sich in der Nacht. Sie legen sich schlafen um ihre Flucht am Morgen fortzusetzen.
Demetrius will noch immer nichts von Helena wissen. Sie ist ratlos und legt sich auch schlafen.
Da erlaubt sich Puck einen Scherz und tropft den Blumensaft auch in Lysanders Augen.
Der erwacht und sieht als erste Helena. Der Blumensaft zeigt siene Wirkung – er sieht nur noch die schöne Helena. Von Hermia will er plötzlich nichts mehr wissen.
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Zettel, der Weber, übt schon einemal seine Rolle als Pyramus. Ihre Probe belauscht Puck, die sich köstlich amüsiert.
Pyramus verschwindet im Wald und erscheint wieder als Esel. Das verschreckt die Schauspielkollegen…
Zettel versteht das nicht. Dafür sehen ihn die Elfen plötzlich Er legt sich schlafen.
Als Titania erwacht, sieht sie als erstes Zettel in seinem Eselskopf. Sie verliebt sich unsterblich in ihn.
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Da ist die Verwirrung komplett.
Wie sich das alles löst und warum die Handwerker ihr Stück schließlich doch noch aufführen können, das müssen Sie schon selbst sehen.
Jedenfalls endet das Stück mit der Rückkehr des Glücks zu allen vier Paaren und dem Wunsch nach Frieden überall. Und mit Puck’s Mahnung, das alles nur als Traumgesicht zu nehmen.
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Die Zuschauer dankten dem Ensemble mit lang anhaltendem – stehendem Applaus.
Und Vorstand Alois Fürstenberger Regisseurin Diana Fürstenberger mit einem großen Strauß Blumen.
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Franz – eine grandiose Jubiläumsaufführung der Theatergruppe – gell? (O-Ton)
Hubert, das ist schon eine beeindruckende Inszenierung… (O-Ton)
Andi, hat’s Dir gefallen? (O-Ton)
Diana – herzlichen Glückwunsch – zu so einer super Inszenierung… (O-Ton)
Also – wie gesagt – die Theatergruppe führt William Shakespears „Sommernachtstraum“ noch 6 Mal auf. Los geht’s jeweils an den Freitagen und Samstagen im Juli um 20 Uhr 30. Vorher laden Theatergruppe und die Kraiburger Vereine ein, sich bei einem Cocktail oder Häppchen einzustimmen. Und – wer’s online nicht schafft, Tickets gibt’s auch an der Abendkasse.
Übrigens sollten Sie ein Sitzkissen mitnehmen und einen Pulli oder eine Jacke weil’s am späten Abend doch frisch werden kann. Dann steht einen wirklich außergewöhnlichen Kunstgenuss nicht mehr im Weg… |
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Tagesaktuelle Berichte vom 59. Volksfest in Waldkraiburg gibt's auf unserer Volksfest-Waldkraiburg-Seite |
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