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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2025 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 42/2025 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
208 Von Mühldorf nach Garmisch mit einem Ticket - der Landkreis tritt dem MVV bei 9:00 Play Button ungewählt 42 17.10.25
Wie berichtet tritt der Landkreis am 1. Januar 2026 dem Münchner Verkehrsverbund bei, kurz dem MVV. Obwohl dieses Kürzel jeder kennt, weiß doch kaum jemand was das bedeutet. Grund genng für Landrat Max Heimerl, den Geschäftsführer des MVV einzuladen um sein Unternehmen vorzustellen und die Möglichkeiten die sich Mühldorfern aus dem Beitritt ergeben.
Mit MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch ins Landratsamt gekommen war MVV Pressesprecherin Sonja Schneider. Auch mit dabei die Mitarbeiter des Landratsamtes für den Bereich öffentlicher Personen-Nahverkehr: Julia Wild und Klaus Bliemhuber.
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Es dauert nicht mehr lang bis der Landkreis Mühldorf Teil des MVV ist, freute sich Landrat Max Heimerl über die Erweiterung des MVV und damit die Verbesserung und erweiterung des ÖPNV im Landkreis Mühldorf. Dieser große Schritt bringt für den Landkreis zunächst eine qualitative Weiterentwicklung. Während sich damit die Nutzung des ÖPNV vereinfacht steigt gleichzeitig die Qualität der Dienstleistungen, die zudem fast ausnahmslos deutlich günstiger werden.
Max Heimerl dankte dem Freistaat Bayern, der alle Kosten übernimmt, die durch die Fahrpreissenkung von Bahnfahrten anfallen. Gerade in Mühldorf mit dem Linienstern ein erheblicher Betrag, den sich der Landkreis allein nicht hätte leisten können.
Die Kosten, die durch die Preissenkung bei Busfahrten entstehen, muss allerdings der Landkreis selbst tragen. Allerding spart der Landkreis bei der Schülerbeförderung durch das 365-Euro-Ticket.
Sein Fazit:
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Dr. Bernd Rosenbusch stellte gleich klar, dass im MVV mehr ländlicher Raum zusammenarbeitet als die Stadt München ausmacht. Tatsächlich pendeln sehr viele Umlandbewohner aus kleinen Städten im Umland in die Landeshauptstadt.
Der Freistaat hat deshalb 2018 beschlossen so ein Verbundsystem einzuführen. Dein Auftrag so ein System für Oberbayern einzuführen erhielt damals der MVV, der seither mehrere Landkreise in sein System aufgenommen hat. Am 1. Januar kommt nun auch der Landkreis Mühldorf dazu.
Der 1972 gegründete MVV fungiert dabei als Aufgabenträgerverbund. Das heißt, wo Busse fahren entscheidet weiter der Landkreis selbst. Der MVV beschränkt sich auf die Festlegung der Tarife, den Vertrieb der Tickets, die Abstimmung der Fahrpläne und die Fahrplan- und Reiseauskunft. Ihr System hat sich bewährt was die Zahl von 800 Millionen Fahrgästen pro Jahr und mehr als 2 Millionen Fahrten pro Tag zeigt.
Wenn am 1. Januar die 3. Erweiterungswelle vollzogen ist, können über 4 Millionen Einwohner von Garmisch bis Landshut und von Dachau bis Rosenheim ihre Angebote nutzen. Im Gespräch ist eine weitere Erweitungswelle, die dann etwa auch den Landkreis Altötting umfassen könnte.
Was ist also das Entscheidende: Für das ganze Gebiet des MVV gibt es nur ein Ticket für alle Verkehrsdienstleister. Alle Busse erhalten zwar neue Nummern, werden dann aber auch in ihrem Fahrplansystem aufgeführt und sind somit in der MVV-App gelistet und damit auch buchbar.
Wie aus München bekannt, gelten MVV-Tickets für alle Anbieter. Ein Ticket also für Bahn, Bus, Tram oder U- und S-Bahn. Einzige Ausnahme bisher ist der Mühldorfer Rufbus. Mit dabei ist dafür die Stadt Waldkraiburg.
Die Fahrtkosten richten sich dann nach der Zahl durchfahrener Zonen. Sondertarife gibts dann nicht mehr. Dafür ist die Fahrradmitnahme weiter möglich.
Innerhalb einer Gemeinde wird es einen 1-Zonen-Tarif geben, der 2 € 70 kosten wird. Damit wollen sie den ÖPNV im ländlichen Raum stärken. Bisher hat das 4 € 20 gekostet.
Wichtig zu wissen ist, dass sich der Tarif zwar nach der Zahl durchfahrener Zonen richtet aber diese nur in eine Richtung gezählt werden. Die Rückfahrt ist dann also kostenfrei!
Der Landkreis Mühldorf wurde in die Zonen 9 und 10 einsortiert. Wie das genau funktioniert weiß der Fahrscheinautomat oder die MVV-App. Man gibt dort einfach Start- und Ziel ein und das System ermittelt den korrekten Preis.
Eine Fahrt von Mühldorf nach München Ost kostet jetzt dann einfach 22 Euro 20 satt bisher 29 Euro. Viele weitere Verbindungen verbilligen sich erheblich.
Die Fahrt nach Rosenheim etwa kostet nur noch 10 euro 70 statt bisher 21 Euro 30. Die Hälfte! Bemerkenswert ist die Fahrt von Neumarkt-St. Veit nach Mühldorf die jetzt 2 Euro 10 kostet statt bisher 7 Euro 30.
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Nicht mehr gelten wird die Bahncard.
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Wie gesagt umfasst die MVV-App nicht nur eine Fahrplanauskunft sondern auch eine umfassende Preisauskunft und die Möglichkeit das Ticket gleich zu kaufen. Das alles funktikonier in der App so einfach, dass es wirklich jeder kann. Den Startpunkt erkennt es sogar gleich automatisch.
Für die, die kein Handy haben gibts Tickets auch beim Busfahrer oder an den Automaten an den Bahnhöfen.
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Akutell bereiten sie die Einführung zum 1. Januar vor. Dazu müssen sie 300 Busse etwa mit Aufklebern nachrüsten, 100 neue Bordrechner anschaffen und 150 Entwerter in den Bussen installieren. Zudem passen sie die Haltestellen auf das MVV-System ah, überprüfen die Linienführungen und Fahrpläne. Und schließlich müssen sie die neuen Linien in ihr System einpflegen und die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen schulen.
Und schließlich müssen neue Aushangfahrpläne hergestellt werden.
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Und natürlich starten sie eine Werbekampagne die einher geht mit einer Kundenbefragung die ihnen die Reaktion der Kunden zeigt. Daraus wissen sie, dass sie nach Einführung des Systems in Rosenheim 11% mehr Passagiere befördert haben als vorher. Ohne dass ein einziger Bus mehr gefahren wäre. Nur auf Grund der Einfachheit des Systems.
Dr. Bernd Rosenbusch war überzeugt, sie schaffen das auch hier.
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Ihr Fokus lag auf der Verbesserung der Verbindung nach München – ergänzte Landrat Max Heimerl. Der Landkreis ist zuständig für den öffentlichen Personen-Nahverkehr mit Ausnahme der beiden Städte Mühldorf und Waldkraiburg. Waldkraiburg hat sich entschlossen beizutreten, Mühldorf bislang nicht, obwohl dies Stadt beitreten könnte.
Damit ergibt sich das Problem, dass Landkreis-Linien in der Stadt zum MVV gehören, der Rufbus aber nicht. Innerhalb der Stadt gibt es somit zwei unterschiedliche Tarifsysteme. Das kompliziert die Sache natürlich.
Er freute sich besonders, dass die kostenlose Fahrradmitnahme weiter möglich sein wird. Das ist besonders am Linienstern Mühldorf von Bedeutung.
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Übrigens wendet der Landkreis für den Beitritt zum MVV zwischen 2 und 300.000
Euro pro Jahr aus. Allerdings unter der Voraussetzung, dass das 365-Euro-Ticket weiter gilt.
209 Max Heimerl im Bräustüberl-Festzelt in Haag 16:00 Play Button ungewählt
Am Tag nach dem Herbstfest in Haag waren schon fast alle Fahrgeschäfte weg. Das Bräustüberl-Festzelt sollte aber noch bis Kirchweih stehen beleiben. Das nutzte die Kreis-CSU für eine Kundgebung. Das hatten sie zwar früher auch schon gemacht, das damalige Schützen-Festzelt zeigte dann aber schon Abbauspuren.
Heuer hatten die Festwirte Simon Felber und Dominic Wright erst noch mal ordentlich aufgetischt. Für einen kleinen Betrag konnten die Besucher das reichhaltige Buffet genießen.
Das ließ sich auch MdL Sascha Schnürer nicht entgehen.
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Die Trachtenkapelle Ramsau unterhielt bis es losgehen sollte. Dann hieß MdL Sascha Schnürer die Zuhörer herzlich willkommen und bewunderte alle, die sich vom Sauwetter draußen nicht hatten abhalten lassen.
Er hieß die Ehrengäste willkommen: Kreisvorsitzenden und Landrat Max Heimerl, die stellvertretenden Vorstände Stefan Lasner, Alexander Eisner und die Bürgermeisterin Petra Jackl. Nicht vorstellbar wäre ein solcher Abend ohne Bezirksrätin Claudia Hausberger.
Weiters willkommen hieß er FU-Kreisvorsitzende Barbara Fuchshuber und JU-Kreisvorsitzende Sophie Sontag-Lohmayer, den Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes Ulrich Niederschweiberer. Und natürlich waren viele Vertreter der Ortsverbände und viele Bürgermeister gekommen. Allen voran Bürgermeistersprecher Thomas Einwang. Und schließlich freute er sich über eine große Zahl Kreisräte mit stellvertretender Landrätin Ilse Preisinger-Sontag an der Spitze. Viele mehr musste Sascha Schnürer begrüßen und dankte dann allen für das wunderbare Herbstfest, das traditionell das Ende der Volksfestsaison markiert.
Die zahlreichen Krisen der letzten Jahre erfordern einen starken Kapitän, der uns sicher durch die Wirren der Zeit führt. Dass er das kann, das hat Landrat Max Heimerl schon in seiner ersten Amtszeit bewiesen war Sascha Schnürer überzeugt. Er tut dem Landkreis gut. Bei der Kommunalwahl am 8. März wird sich zeigen, ob der das auch so weitermachen kann. Das kann aber nur gelingen, wenn alle Gemeinden zusammenhalten. So freute er sich über den gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten aller politischen Gruppierungen im Haager Gemeinderat, Dr. Florian Haas.
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Dr. Florian Haas hieß erst MdL Sascha Schnürer in Haag willkommen. Wenn alle politischen Gruppierungen in Haag – mit Ausnahme der SPD – gemeinsam auftreten, dann entspricht das dem Willen der Bürger, die das Parteiendenken satt haben. Anstatt sechs Bürgermeisterkandidaten aufzustellen wagen sie Neues und stellen nur einen Kandidaten auf. So fühlte er sich geehrte für sie alle antreten zu dürfen.
Das machen sie um die Themen der Zukunft gemeinsam zu meistern. Das erwarten die Bürger nämlich.
Sie wollen an der Nutzung der Chancen im Chancenlandkreis und in Haag nutzen und gemeinsam etwas schaffen. Gemeinsam wollen sie das mit den Bürgern, den Vereinen, den Unternehmen und dem Haager Land schaffen. Und er selbst will das als Bürgermeister gemeinsam mit allen machen.
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Nach einem Musikstück der Ramsauer Trachtenkapelle trat CSU Kreisvorsitzender Max Heimerl ans Pult. Er freute sich über den zahlreichen Besuch an diesem Frühherbstabend an dem’s draußen gerade so richtig geschüttet hat.
Max Heimerl dankte für die Feiertage, die Festverein, Festwirte und Brauer den Gästen des Herbstfestes geschenkt haben. Es war ein grandioses Herbstfest, das nochmal einen großen Applaus verdient hatte.
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Max Heimerl bekannte gern in den westlichen Landkreis zu kommen weil er mit den Leuten hier gut zusammenarbeiten kann. Das zeigt sich auch am gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten.
Ohnehin ist Haag eines der Kraftzentren im Landkreis Mühldorf. Er war sicher, gemeinsam können sie das Potential Haag noch besser heben als das bisher geschehen ist.
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Ohnehin ist der Landkreis mit seinen Repräsentanten in Land- und Bundestag bestens aufgestellt. Und dass Claudia Hausberger den Fraktionsvorsitz der CSU im Bezirkstag von Oberbayern innehat, zeigt das politische Gewicht des Kreisverbandes Mühldorf der CSU.
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Und dass er sich auf seine Stellvertreterin Ilse Preisinger-Sontag in jeder Hinsicht verlassen kann, das hatte er mehrfach betont.
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Mit Blick auf die politische Lage konnte Max Heimerl oft nur noch den Kopf schütteln.
In der Ukraine findet ein Krieg der politischen Systeme statt. Eine Fortsetzung der Politik mit kriegerischen Mitteln. Es geht darum, die Demokratie in der Ukraine zu Fall zu bringen. Man darf nicht vergessen, dass schon jetzt die Demokratie weltweit in der Minderheit ist. Das heißt, unsere Demokratie steht von außen unter Druck. Unter Druck steht sie aber auch von innen: Und zwar von Links- und von Rechtsextremen. Das darf man nicht vergessen.
Man muss nur hören was Heidi Reichinnek in Politikshows absondert. Das ist Sozialismus pur. Die will die DDR wieder zurück.
Auch die AfD will einen anderen Staat.
Es stellt sich die Frage ob die Mehrheit der Menschen in Deutschland das will.
Max Heimerl war sicher die Menschen in Deutschland wollen weder das eine noch das andere. Die Mehrheit der Menschen will, dass ihre Probleme gelöst werden. Sie wollen einfach eine bessere Politik für Deutschland. Eine bessere als momentan gemacht wird.
Die Ampel-Bundesregierung hat einen Scherbenhaufen hinterlassen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat bisher die hohen Erwartungen erst teilweise erfüllen können.
Nur Alexander Dobrindt hat seine Aufgaben in der Flüchtlingspolitik die Erwartungen der Bürger erfüllen können. Die Zahlen gehen nach unten und die Grenzen sind geschützt. Noch nicht geklärt ist, wie konkret vollziehbar ausreisepflichtige abgeschoben werden können. Es ist deshalb richtig, dass Straftäter nach Afghanistan abgeschoben werden und darüber mit den Taliban verhandelt wird. Die Sicherheit in Deutschland muss doch wichtiger sein als die Frage mit wem ich darüber verhandeln muss.
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Der angekündigte „Herbst der Reformen“ lässt größtenteils auf sich warten. Vieles was CDU/CSU anpacken wollten brachte umfangreiche Diskussionen mit dem Koalitionspartner SPD, die vieles anders sehen..
Max Heimerl hatte festgestellt, dass das Thema „Gerechtigkeit“, auch die soziale Gerechtigkeit. Ludwig Erhardt’s Idee der sozialen Marktwirtschaft basiert zuallererst darauf, dass sich jeder zuallererst um sich selbst kümmert. Dass man sich aber auch gegenseitig hilft. So sind die sozialen Sicherungssysteme entstanden.
Das wurde leider in den zurückliegenden Jahren verwässert, so dass manche Menschen das Gefühl haben, dass sie auch dann Hilfe bekommen, wenn sie nicht arbeiten wollen.
Das muss wieder richtiggestellt werden. Max Heimerl war sich nicht sicher ob die SPD verstanden hat, worauf’s jetzt ankommt. Trotz einer Wahlniederlage nach der anderen. Sie müssen sich eben wieder um ihre Stammklientel kümmern, die Arbeiterschaft anstatt sich um das Gleichstellungsgesetz, die Turbo-Einbürgerung, Kanabis und das Gendern.
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Dann richtete Max Heimerl den Blick auf den Landkreis Mühldorf. Hier sind die Ausgangsbedingungen hervorragend, die politischen Rahmenbedingungen aber nicht.
Der Landkreis muss versuchen trotzdem eine positive Entwicklung hinzubekommen.
Da er ständig vom Chancenlandkreis spricht muss es Aufgabe des Staates auch auf der unteren Ebene sein jedem die besten Rahmenbedingungen zu bieten. Jeder soll die besten Chancen haben seine Fähigkeiten bestmöglich entwickeln zu können. Das versteht er unter dem „Chancenlandkreis“. (O-Ton M10)
Da der Landkreis durch die verbesserte Verkehrsanbindung stark wächst, um gut 12% in den nächsten 10 Jahren sagt der neueste Zensus, fast 12.000 Menschen zusätzlich, müssen Lösungen erarbeitet werden um sie unterzubringen und zu versorgen. Schon bisher gezeigt hat sich ein signifikanter Anstieg der Wohn- und Grundstückspreise.
Zudem benötigen die Zuzügler auch Arbeit. Gelingt es nicht, ihnen im Landkreis Arbeitsplätze anzubieten, verursachen sie bei uns Infrastrukturkosten für Kinderbetreuung, Schulen etc., zahlen ihre Steuern aber an ihrem Arbeitsplatz – vorwiegend natürlich in München.
Um diese Aufgaben zu lösen tourt er derzeit durch die Gemeinden und fordert sie auf Wohnraum zu schaffen und damit die Wohnkosten niedrig zu halten. Und Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Das heißt natürlich auch Gewerbegebiete zu schaffen um neuen Firmen ansiedeln zu können.
Das zu schaffen sind drei Faktoren nötig: eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, schnelle Genehmigungsverfahren und sichere, bezahlbare und erneuerbare Energie. Das alles bereitzustellen bemüht sich der Landkreis schon jetzt. Nicht nur mit dem Landkreiswerk mit dem sie die Stromversorgung reformieren wollen. (O-Ton)
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Dann wollte Max Heimerl etwas Neues probieren. Er bot den Zuhörern an, ihm die Themen zuzurufen, die ihnen am Herzen liegen. Wir fassen die Themen hier nur kurz zusammen, da sie anderswo in unserem Programm bereits ausführlich behandelt wurden.
Das erste Thema war der ÖPNV. Max Heimerl erläuterte den aktuellen Stand der Entwicklung. Hier etwa den Beitritt zum MVV ab dem 1. Januar 2026. Darüber haben wir bereits in einem anderen Beitrag berichtet.
Das zweite Thema war das Krankenhaus. Klar, dass das hier in Haag kommt – wunderte sich Max Heimerl nicht. Er war überzeugt, dass es gelungen ist die Lauterbach’sche Krankenhausreform so abzufedern, dass das Innklinikum erhalten werden kann. Auch wenn das Haus in Haag damit einer neuen Nutzung zugeführt werden musste. Auch das ist gelungen. Das Haus ist wieder fast vollständig belegt. Seines Wissens nehmen die Bürger die neuen Angebote gut an. Eine echte Erfolgsgeschichte, die den Lankreis zum Vorbild für andere Landkreise gemacht hat.
Das dritte Thema war der Bürokratieabbau. Da nahm Max Heimerl Europa und den Bund in die Pflicht. Bürokratie kann nur abbauen wer sie aufgebaut hat. Und da nahm er auch den bayerischen Landtag in die Pflicht. Er würde alle Regelungen der zurückliegenden 10 Jahre auf ihre Notwendigkeit überprüfen. Dann sollte den Bürgern wieder mehr Vertrauen entgegengebracht werden. Dann könnte man auf viele Gesetze und Regelungen verzichten. Diese Subsidiarität ist den Ministerien in München nicht ganz koscher, weil dadurch die Landräte und Bürgermeister mehr Einfluss bekommen.
Das vierte Thema war der Ausbau des Radwegenetzes. So wünschenswert und notwendig das wäre scheitert der weitere Ausbau derzeit an den finanziellen Möglichkeiten. Sogar Bayern muss sich derzeit auf das Notwendige beschränken. Nachdem er die zunehmende Verschuldung der Kommunen erläutert hatte, war er sicher, trotzdem ist einiges passiert. Max Heimerl machte aber Hoffnung, dass es Möglichkeiten für den weiteren Ausbau gibt. Das werden die Bürgermeister aber kommunizieren.
Dann eine Frage nach dem Landkreiswerk. Auch darüber haben wir ausführlich berichtet.
Neu ist, dass inzwischen Bauanträge eines privaten Grundstückseigentümers für 5 Windräder im nördlichen Landkreis genehmigt wurden.
Dann ging’s um die Klimaneutralität. Der Landkreis versucht bis 2030 alle landkreiseigenen Liegenschaften klimaneutral zu versorgen. Das gelingt in Waldkraiburg durch den Anschluss an die Geothermie der Stadt. In Mühldorf gibt es Chancen sich an die Geothermie in Polling anschließen zu können. In Haag wäre es sinnvoll eine große Biogasanlage als Zentrum für ein Fernwärmenetz zu bauen. Das müsste aber ein privater Investor anpacken. Er wird sich aber dafür einsetzen, dass da bald etwas vorangeht.
Das letzte Thema betraf den Bau der B15neu. Da hat sich der Kreistag gegen den geplanten Neubau positioniert. Da gäbe es sicher bessere Lösungen war Max Heimerl sicher.
Abschließend dankte Max Heimerl den Zuhörern für ihr Kommen und ihre Geduld. Er motivierte den Kommunalwahlkampf engagiert zu führen. Gute Kandidaten und ausgereifte Konzepte kann die CSU bieten. Er war überzeugt, die Chancen die der Landkreis Mühldorf bieten kann, haben viele andere nicht. Damit kann auch die aktuell schwierige Situation überwunden werden. (O-Ton)
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Die Zuhörer dankten Max Heimerl mit lang anhaltendem Applaus.
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Abschließend dankte Haags CSU-Ortsvorsitzender Stefan Högenauer für die Motivation die er aus Max Heimerls Rede mitnehmen kann. Er sicherte zu das Mögliche zu tun um die Chancen im Landkreis zu nutzen und so Haag und den Landkreis erfolgreich zu gestalten.
Er dankte Max Heimerl und Dr. Florian Haas mit je einer Magnum-Flasche Haager Champagner, also Unertl Weißbier. Für Max Heimerl hatte er noch ein Schafkopf-Kartenspiel mit historischen Zeichnungen Haager Motive. Damit kann er in jeder Lebenslage an Haag denken.
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Die Trachtenkapelle Ramsau schloss die Veranstaltung mit dem Lied der Bayern, der bayerischen Nationalhymne.
210 IHK Regionalausschuss mit Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Gößl - Kein Aufschwung in Sicht 9:00 Play Button ungewählt
Der Besuch von IHK Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Gößl lockte neben den Mitgliedern des Gremiums auch MdL Sascha Schnürer und Landrat Max Heimerl in die Räume der Mühldorfer Firma Salfer. So viele, dass kaum Platz blieb.
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Ingrid Obermeier-Osl freute sich über den zahlreichen Besuch.

Als Manfred Gößl Platz genommen hatte, hieß Rudolf Salfer die Zuhörer willkommen, der schon 3 jahren die Geschäftsführung an seinen Sohn übergeben hat. Nach 30-jährigem Engagement in der IHK erklärte er zudem nicht mehr kandidieren zu wollen und verabschiedete sich damit von den Kollegen nach einer wirklich interessanten Zeit.
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Florian Salfer, seit 6 Jahren geschäftsführender Gesellschafter der Betriebsfirma stellte das Unternehmen vor, das sich hauptsächlich in vier Geschäftsfeldern betätigt: In der IT Dienstleistung, in der Bürotechnik, in der Büroeinrichtung und der Planung und dem Verkauf von IT Möbelsystemen. Das alles für mittelständische Unternehmen.
1949 gegründet beschäftigen sie heute rund 40 Mitarbeiter.
Mit ihren 1.500 aktiven Kunden erzielen sie einen Jahresumsatz zwischen 8 und 9 Millionen Euro. Zuletzt wuchs das Unternehmen im Schnitt um 15% pro Jahr in den letzten 8 Jahren.
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Ingrid Obermeier-Osl freute sich über das erfolgreiche Unternehmen und dankte Salfers mit einer IHK-Tasse.
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Herbert Prost berichtete die Ergebnisse der neuen Standortumfrage vom März 2025 die demnächst veröffentlicht wird. Kurz gesagt hat sich am Gesamtbild seit der letzten Standortumfrage 2023 nicht viel verändert.
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Zum Thema „Wirtschaft im Umbruch“ sollte dann IHK Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Gößl sprechen. Erst aber würdigte er den größten Regionalausschuss der IHK für München und Oberbayern der ja die Landkreise Altötting und Mühldorf zusammenfasst. Das wichtigste gleich: (Die Industrie schwächelt)
Das zeigen nicht nur die Zahlen sondern auch die Berichte aus den Unternehmen.
Alle weiteren Zahlen waren zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch vertraulich, wurden aber zwischenzeitlich in einer Presseveranstaltung in München veröffentlicht, so dass wir sie hier vorstellen können.
Dr. Gößl befürchtete, viele Verantwortliche erkennen die aktuelle Situation nicht. Sie denken wir stecken in einer vorübergehenden „Konjunkturdelle“ nach deren Überwindung alles weitergeht wie immer. Dabei haben wir ein reales Problem. Die Wirtschaftskraft ist bereits auf den Stand von 2019 gefallen.
Seit 2019 gingen allein in Bayern 110.000 Arbeitsplätze verloren. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf 300.000 ist dramatisch und wird noch ignoriert. Kein Wunder, dass die Stimmung im Land am Boden ist.
Besonders bemerkenswert: Die bayerische Industrie baut seit einem Jahr pro Monat 2.000 Arbeitsplätze ab. In Deutschland 10.000!
In dieser dramatischen Lage fordern unsere Politiker bessere Laune!
Wenn ohne Wachstum der Wirtschaft seit 2019 400.000 Menschen mehr in Deutschland leben, dann bedeutet das, dass wir pro Kopf ärmer werden. Kein Wunder also, dass die Stimmung in der Bevölkerung sinkt.
Eine schnelle Änderung sah Dr. Gößl nicht und begründete das zum einen mit der Demographie. Jährlich verabschieden sich 50.000 Arbeitnehmer mehr in den Ruhestand als junge nachkommen. Dieser Verlust kann auch nicht durch Migration ausgeglichen werden.
Weiters können Familienunternehmen aus der Region international nicht mehr konkurrieren. Die Abnehmerländer haben den Kauf unserer Produkte gestoppt. China etwa kauft deutsche Autos nicht mehr und baut selbst gute und günstigere.
Weiters ist die Energie in Deutschland einfach zu teuer. Die Politik plant das zwar zu ändern, sieht dafür aber sehr lange Zeiträume vor, beharrt aber auf der teueren Energiewende. Damit ist Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig. Sogar die europäischen Nachbarländer steigen da aus.
Wenn nun der Karren an die Wand gefahren ist, kann man neue Wege suchen. Das haben andere Länder auch schon geschafft. Skandinavien etwa. Schweden hatte sich mit dem Wohlfahrtsstaat übernommen und hat in den 1990er Jahren die Wende geschafft. Alle vier Staaten haben’s inzwischen geschafft.
Deutschland erachtet das noch nicht für nötig. Vermutlich aus wahltaktischen Gründen…
Passiert aber nichts, werden die Bürger 2029 anders wählen…
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Der Blick auf das Ranking zeigt Deutschland aktuell auf Nr. 19. Wir waren einmal Nummer 5! Ähnliches der Pisa-Test bei dem Deutschland nur noch Platz 22 belegt. Also beim Lesen, Rechnen und Schreiben. (O-Ton)
Deutschland ist also ins Mittelmaß abgerutscht. Dr. Gößl appellierte an allek, sich damit nicht zufrieden zu geben und sich wieder hochzuarbeiten.
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Das alles bestätigt die Konjunkturumfrage an der sich 3.200 Unternehmen beteiligt haben, die größte Umfrage die es in Bayern gibt.
Aktuell ist die Geschäftslage bei 9 – währen der langjährige Durchschnitt bei 17 liegt.
Die Aufschlüsselung nach Branchen zeigt das Bild das er bereits vorgestellt hatte: Während die Dienstleistung noch gut dasteht, und das Baugewerbe sich verbessert, ist die Stimmung in der Industrie ganz schlecht.
Ein wenig verbessert hat sich die Lage schon auch wenn wir seit 42 Monaten unter dem langjährigen Durchschnitt liegen.
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erwartungen etwas besser. Auch wenn die Zahlen zeigen, dass nur wenige Unternehmen eine Verbesserung erwarten. Die Bauwirtschaft etwa sieht keine Verbesserungen. Sogar der Tourismus liegt darnieder. Viele Gastronomiebetriebe etwa werden aufhören oder von anderen übernommen werden.
Das alles führt dazu, dass die Unternehmen Vorsicht bei Investitionen walten lassen und erst mal abwarten. Verbesserte Abschreibungsbedingungen reizen da niemanden wenn Aufträge fehlen.
Sogar im Inland investieren die Unternehmen nicht. Und wenn, dann nur in Rationalisierungsmaßnahmen. Deutschland ist also weit weg von einem Aufschwung.
Die Befragten haben die größten Risiken im Geschäftsklima gesehen während der Fachkräftemangel nachlässt. Eine weitere Sorge sind die Arbeitskosten, die durch steigende Sozialabgaben weiter extrem steigen werden.
Es wird also das Kunststück nötig sein, die Sozialdemokraten zu überzeugen, dass eine Reduzierung des Sozialstaates dringend nötig ist.
Wie das in der heutigen Wohlstandsgesellschaft umsetzen, fragte sich Ingrid Obermeier-Osl. Stimmen dagegen gibt es schon jetzt zahllose.
Schließlich gibt es in der Region und sogar im Raum Unternehmen, die unter der Last an Vorschriften und Kosten keine Zukunft mehr gesehen und aufgehört haben. Es wird also wahnsinnig schwierig diese Gesellschaft zu verändern. Man sieht ja in Frankreich, dass eine Regierung nach der anderen daran scheitert etwas zu verändern.
Die Erkenntnis muss sich eben durchsetzen, dass es so nicht mehr weitergehen kann.
Vielleicht gelingt die Wende ja wie sie in Nordeuropa gelungen ist. Und die Schweiz hat das über die Einwanderung geregelt. Mit zusätzlichen Schulden weiterzumachen geht allerdings gar nicht weil der Staat irgendwann nicht mehr handlungsfähig ist.
Die Schweiz etwa verlangt im Gesundheitswesen eine Zuzahlung. Das in Deutschland zu sagen erfordert Abstand zu den Zuhörern!
Die Bürger müssen also wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen und nicht Vollversorgung vom Staat erwarten.
Ändert sich nichts, sagte Dr. Gößl einen weiteren Beschäftigungsabbau voraus. Und zwar durch die Streichung von Stellen, die während der Pandemie noch erhalten wurden. Und das geht durch alle Branchen.
Möglichkeiten aus dieser Situation rauszukommen gibt es. Man muss es nur machen.
Erst einmal muss der Leistungsgedanke in der Gesellschaft wieder populär werden. Und war ab der Schule! Dann muss man sich von der 4-Tage-Woche und der Work-Live-Balance verabschieden. Die Leute müssen erkennen, dass sie erwirtschaften müssen was verdienen wollen.
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Es ist also grundlegendes Umdenken nötig um auch künftig im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Ob es gelingt im Ranken wieder aufzusteigen hängt von jedem einzelnen ab.
211 IGBCE ehrt langjährige Mitglieder für 25, 40 und 50 Jahre 7:00 Play Button ungewählt
In regelmäßigen Abständen ehrt die Industrie-Gewerkschaft Bau Chemie Energie langjährige Mitglieder. Diesmal luden sie dazu 35 Mitglieder nach Aschau ein. 19, die 25 Jahre dabei sind, 13, die 14 Jahre Mitglied sind und drei die sich ein halbes Jahrhundert lang in der Gewerkschaft engagiert haben.
Gekommen waren nur fünf: Ernst Mühlberger und Birgit Röhrich, die 25 Jahre dabei sind und Herbert Konnings, Karl-Heinz Maretschek und Georg Meindl die seit 40 Jahren Mitglieder der Gewerkschaft sind. Für sie alle hatte Natalie Frohwein ein Geschenkpaket und natürlich eine Urkunde.
(O-Ton Richard)
(O-Ton Frohwein)
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Natürlich feierten die Jubilare und ihre Begleitungen ihre Auszeichnungen in gemütlicher Runde. Herzlichen Glückwunsch auch allen 30 anderen Jubilaren, die aus welchen Gründen auch immer der Einladung der Gewerkschaft nicht gefolgt sind.

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