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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2025 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 43/2025 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
163 Kreis-Heimatpflege feiert 25-jähriges Wirken mit einer Reihe Veranstaltungen - Die Vernissage zur Jubiläumsausstellung 14:55 Play Button ungewählt 43 24.10.25
Die Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspflege feiert derzeit mit einer Reihe Veranstaltungen ihr 25-jähriges Bestehen.
Dazu haben die beiden Kreis-Heimatpfleger eine Ausstellung im Obergeschoß des Mühldorfer Haberkasten organisiert.
Die Eröffnungsfeier fand im Kreis geladener Gäste statt. Natürlich gekommen war Landrat Max Heimerl, seine Stellvertreterin Ilse Preisinger-Sontag, Stadtpfarrer Klaus Vogl, die Bezirksräte Claudia Hausberger und Martin Wieser, Bürgermeistersprecher Thomas Einwang und mehrere seiner Kollegen, Altlandrat Schorsch Huber, Vertreter des Fördervereins Kreisheimatmuseum, eine ganze Reihe Kreisräte und Kulturschaffende und als Besonderheit Staatsminister a. D. Dr. Marcel Huber, der später den Festvortrag halten würde.
Die Mühldorfer Wirtshausmusik um Dr. Baumgartner eröffnete die Feierstunde.
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Landrat Max Heimerl freute sich über die vielen Zuhörer, besonders aber über die beiden Kreis-Heimatpfleger, Dr. Reinhard Baumgartner und Reinhard Albert.
Seit 25 Jahren ist die Kreisheimatpflege fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Landkreis. Seit 2007 sind Reinhard A und Reinhard B unermüdlich im Einsatz für den Erhalt der Kultur im Landkreis. Dafür dankte er ihnen sehr.
Wie sehr ihnen die Bewahrung unserer Volkskultur am Herzen liegt, das spürt man bei all ihren Auftritten. Sie tauschen sich mit allen aus, die sich auch für die Volkskultur engagieren. Dadurch ist eine vielfältige Dokumentation entstanden die zur Stärkung unserer kulturellen Identität beiträgt und unserer Gesellschaft einen festen Rahmen gibt.
Diese Ausstellung zeigt einen Teil der Funde unseres volkskulturellen Erbes.
So freute er sich auf den Vortrag von Staatsminister Dr. Marcel Huber, der ja selbst auch Tuba spielt. Auch allen anderen dankte Max Heimerl, die am Zustandekommen der Ausstellung mitgewirkt haben. Besonders der Sparkasse Altötting-Mühldorf, die die Kreisheimatpflege mit 5.000 Euro unterstützt.
Was die Kreisheimatpflege festgehalten hat ist tatsächlich immaterielles schützenswertes Kulturerbe. Eins das uns Wurzeln verleiht und es ermöglicht in der modernen Welt Halt zu finden, die sich ja immer schneller dreht.
Er hoffte, es möge auch zukünftig Menschen geben, die sich um den Erhalt dieses Erbes kümmern.
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Nach einem weiteren Musikstück trat Dr. Reinhard Baumgartner ans Pult. In 25 Jahren haben sie das kulturelle Erbe zusammengetragen, aufbereitet und in Publikationen festgehalten, fasst Dr. Reinhard Baumgartner zusammen. Die Unterstützung der beiden Landräte ist genauso außergewöhnlich wie der finanzielle Etat, den ihnen der Landkreis jahrelang zur Verfügung gestellt hat. Ohnehin gibt es nur in wenigen Landkreisen Kreis-Heimatpfleger.
Zwar stellt sich die Frage nach dem Sinn des Sammelns von Noten ab dem Jahr 1873. Trotzdem war Reinhard Baumgartner überzeugt, dass sie die Arbeit der Komponisten erhalten und das Lebensgefühl der Menschen damals konservieren. Was für schöne Musik das ist, haben die beiden bisherigen Musikstücke schon gezeigt.
Alles andere haben sie im neuen Buch „Spuren“ niedergelegt aus dem er dann zitierte. Darin stellt sich die Frage warum etwas ist, wie es ist und ob man es verändern oder lassen soll wie es ist. Um diese Frage zu beantworten zitierte er Alt-Bundespräsident Joachim Gauck, der meinte, die ständigen Veränderungen sind geeignet, den Menschen Angst zu machen. Daraus ergibt sich der Auftrag an die Kreisheimatpflege Traditionen zu bewahren die alte Sprache und das Brauchtum zu pflegen. Darum bemüht sich die Kreisheimatpflege schon länger als diese Leistung als Staatsziel definiert worden ist.
So dankte er den Mitgliedern des Kreistages, den Landräten und den Sponsoren für ihre fortgesetzte Unterstützung und hoffte auf Besserung der Kassenlage…
Sie beide hoffen, dass die vielen ehrenamtlichen Heimatpfleger ins Licht der Öffentlichkeit rücken und sie landkreisgrenzenübergreifend zusammenarbeiten können. Darüber würde er sich freuen.
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Nach einem weiteren Musikstück ging Staatsminister a. D. Dr. Marcel Huber in seinem Festvortrag weit zurück in die Geschichte unserer Region. Erst aber würdigte er die Leistungen der Kreisheimatpfleger, die ja hier im Mittelpunkt stehen.
Als Umweltminister musste er oft den Sinn seiner Arbeit erklären. Das war einfach: Nur was man kennt liebt man und nur was man liebt, beschützt man auch! Ihr Ansinnen ist also das selbe….
Tatsächlich basiert ihre Tätigkeit auf der staatlichen Heimatpflegerichtlinie in der der Freistaat meint, die Pflege der Kultur sei Sache der Landkreise.
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Dr. Marcel Huber wollte das Thema Kreisheimatpflege aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Da die Kreisheimatpflege sich mit der Region befasst sollte man diese betrachten. Dazu begann er bei den Räthen und den Norikern, setzte fort mit den Römern, die auch hier gelebt haben. Nach dem Ende des römischen Reiches entstanden die Bajuwaren. Die sind also ein ziemlich bunter Haufen aus allem was bis dahin hier gelebt hat.
Nach der Christianisierung durch Abt Bonifaz im 8. Jahrhundert haben die Bischöfe aus Freising und Salzburg hier regiert. Sicher bekannt ist die Schlacht bei Mühldorf 1322, die letzte Ritterschlacht in der die Habsburger und die Wittelsbacher um die Vorherrschaft hier gekämpft haben. Erst seit 1802 gehört Mühldorf zu Bayern… Es war also eine bewegte Zeit hier in der Region in der viele in Sprache, Musik und Kultur ihre Spuren hinterlassen haben.
Was also ist Heimat? Früher war die Heimat da wo man gewohnt hat. Das hat die Menschen geprägt. Noch heute reden die Menschen so wie sie aufgewachsen sind. Das zeigt sich deutlich an den Hofnamen, die ganz anders lauten können als die Familien die dort wohnen.
Anfang des 19. Jahrhunderts wies man dem Begriff „Heimat“ Neues zu. Die beginnende Industrialisierung zog die Menschen in die Städte und bewegte sie dazu die Heimat zu romantisieren.
Das führte dazu, dass Heimat ein Ort innerer Harmonie wurde. Also ein Gefühl von Geborgenheit das sie in der Kunst und der Musik gefunden haben. Die bekanntesten Vertreter dieser Epoche waren sicher Ludwig Ganghofer und Peter Rosegger. Beide haben die Realität allerdings völlig ausgeblendet, also das karge und beschwerliche Leben auf dem Land. Auch in der Hochkultur ist der Heimatbegriff angekommen was zahlreiche romantische Werke zeigen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff „Heimat“ gekapert, von Nationalisten und Rassisten benutzt und von den Nationalsozialisten instrumentalisiert und missbraucht.
Heute, in der multikulturellen schnellen Welt hat der Begriff Heimat weitgehend seine Bedeutung verloren. Das zeigt sich auch in der Gastronomie in denen bayerische Wirtshäuser aussterben und Döner-Fachgeschäften Platz machen müssen. So wie in Ampfing wo er befürchtete statt einem Wirtshaus einen Inder oder Chinesen zu bekommen…
Redet man mit den Menschen, verbinden viele Heimat mit dem Lebensort, andere mit den kirchlichen Traditionen und der Musik. Sogar die Art zu bauen und zu leben bildet Heimat. Das zeigt sich in den Bildern, die Werbeagenturen von unserer Region zeigen. Bei jungen Menschen ist das anders, auch wenn der Heimatbegriff durchaus positiv gesehen wird. Sie verbinden „Heimat“ eher mit familiärer Geborgenheit oder sozialen Verbindungen. Das kann aber überall auf der Welt sein. Heimat ist also heute etwas Emotionales. Dr. Marcel Huber befürchtete, es würde nicht viel Sinn machen, jungen Menschen vorzuschreiben die Heimat so zu sehen wie die älteren es gern haben.
Dabei sieht man bei manchen jungen Menschen wie orientierungslos und entwurzelt sie durchs Leben gehen.
So stellte sich Dr. Marcel Huber die Frage ob nicht doch die Region die Menschen immer noch prägt. Ob es nicht noch immer so ist, dass Brauchtum und Musik Halt im Leben geben. Und warum unsere Traditionsveranstaltungen doch international so viel Aufmerksamkeit erfahren. Könnte es nicht sein, dass der traditionelle Nikolaus und das Christkind in der Krippe mehr bedeuten als der Weihnachtsmann, den Coca-Cola Anfang der 1930er Jahren erfunden hat? Die Kinder heute wissen doch gar nicht mehr warum der Geschenke bringt.
Also dürfen wir uns glücklich schätzen, dass wir bei uns noch ein authentische Volkskultur haben. Wir leben unser Brauchtum nämlich tatsächlich und tun nicht nur so wie das in vielen anderen Ländern der Fall ist wo bezahlte Akteure Folklore vorführen.
Dr. Marcel Huber wollte mit all dem zeigen, dass der Erhalt der Volkskultur eine wichtige Aufgabe ist, die es zu erhalten gilt. Dass es wichtig ist, verlorenes wieder zu finden und aufzubereiten. Machen wir das nicht, wachen wir eines Tages in einer Welt auf in der es einen kulturellen globalen Einheitsbrei gibt.
Er stellte sich die Frage was es wert ist erhalten und gepflegt zu werden. Natürlich gehören dazu Alltagsgüter. Was aber mit den immateriellen Gütern. Die können nur erhalten werden, wenn sie gepflegt werden. Wenn man etwa keinen Maibaum mehr aufstellt, dann verschwindet diese Tradition.
Auch eine Tracht, die man nicht mehr trägt, gerät schnell in Vergessenheit. Tracht ist nämlich Kleidung und nicht VER-kleidung. Und sogar die Musik muss im natürlichen Umfeld gespielt werden – eben in einem bayerischen Wirtshaus.
Sogar Bauerntheater verschwindet, wenn es nicht mehr gespielt wird. Und die Sprache stirbt, wenn sie nicht mehr gesprochen wird. Dabei sind gerade unsere Dialekte besondere Identitätsstifter. Man weiß ja sofort wo einer her ist wenn er nur anfängt zu reden. Auch das gehört also bewahrt.
Dr. Marcel Huber fragte sich, was man gegen den Verlust von alldem machen kann. Das hat der Landkreis schon 2001 festgelegt und damals Monika Baumgartner zur ehrenamtlichen Kreisheimatpflegerin berufen. 2007 haben dann die beiden Reinhards übernommen. Das machen sie jetzt seit 25 Jahren, also Feldforschung, Dokumentation, Sichtung und Bewahrung von Noten, Instrumenten, Fotos und Tondokumenten. Eine zeitaufwändige Aufgabe aus der das Mühldorfer Volksmusikarchiv entstanden ist.
Zudem haben sie alte Musik eingespielt und archiviert und veranstalten regelmäßig Abende unter dem Titel „So klingt’s bei uns“. So haben sie die Erinnerung an zahlreiche Komponisten und Kapellen erhalten. Zudem erhalten sie das Brauchtum mit ihrem Adventsingen und ihrer Redoute. Sie haben die Menschen nicht zu Konsumenten gemacht, sondern sie zum Mitmachen bewegt.
So gratulierte er zu 25 Jahren segensreicher Arbeit, die sie mit dieser Ausstellung und den zahlreichen Veranstaltungen feiern dürfen. Der hoffte, es möchten sich junge Menschen finden die das alles genau so engagiert fortführen. Zum Erhalt unserer Identität und unserer Lebensart. Schließlich weiß jemand nicht wohin er geht, wenn er nicht weiß wo er her kommt!
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Die Mühldorfer Wirtshausmusik schloss die Eröffnung der Ausstellung und der Veranstaltungsreihe zum 25-Jahr-Jubiläum der Kreis-Heimat und Brauchtumspflege ab. Wer weitere Angebote der beiden Kreisheimatpfleger besuchen möchte findet die Termine auf der Webseite des Landratsamtes unter www.lra-mue.de/kreisheimatpflege.
164 SchwiBuRa spielt die Verwechslungskomödie "Der bayerische Casanova" von Veri Geisenhofer 14:55 Play Button ungewählt
Wenn die Theatergruppe SchwiBuRa ins Bürgerhaus zu einer neuen Inszenierung einlädt, dann können sich die Zuschauer auf einen vergnüglichen Abend einstellen. Das war schon immer so und ist aktuell beim „bayerischen Casanova“ nicht anders.
Dann kann Vorstand Michael Sedlmeier erst begrüßen und dann den Blick auf die Bühne freigeben. Weil wir am Premierenabend dort waren hieß er auch Bürgermeister Roland Kamhuber willkommen, zweiten Bürgermeister Martin Thalmeier und eine Reihe Gemeinderäte. Klar, dass die alle sehen wollten was sie aus Veri Geisenhofers Stück gemacht haben.
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Am Tisch in der Stube des Anderlbauern sitzt der Großvater. Die Großmutter bringt gerade den dringend nötigen Kaffee. Die beiden haben’s nicht leicht, weil ihr Sohn, schon 20 Jahre Witwer ist und deshalb keine Aussicht auf eine Bäuerin besteht. Er ist schließlich schon über den 50zger drüber!
Gut, dass sie wenigstens ihren Enkel haben, den Ferdl, der sich fleißig um den Hof kümmert. Eine Hochzeiterin hat aber der auch nicht. Das ist schon ein Kreuz!
Aber – der Ferdl hat da was in Aussicht – wer das ist, will er aber nicht sagen. Oder besser, er kann es nicht sagen, weil sie ihm verboten hat zu fragen. Verliebt ist er aber nicht schlecht!
Da hereinheiraten geht nicht weil’s sonst Mord und Totschlag gibt. Der hat ohnehin einen besonderen Ruf. Den nennen im Dorf alle nur den
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Da kommt der Anderlbauer mit seinem Freund rein, dem Griesmeier Girgl. Mit dem hat er schon viel erlebt. Gerade jetzt wieder. Da hat der Anderlbauer auf’m Oktoberfest eine kennenglernt und ihr die Ehe versprochen. Das will er diesmal wirklich durchziehen. Die will wirklich ihn. Am Hof liegt ihr nichts! Die ist schon etwas Besonderes.
Während der Anderlbauer das Album seiner Verflossenen holt, beschließt der Girgl ihn vor seinem Unheil zu beschützen. Er glaubt einfach nicht, dass so eine den Anderlbauern um seinetwillen heiraten will und ihr der blitzsaubere Hof egal ist.
Der Anderlbauer hat in seinem Album schon 11 ehemalige. Über die alle machen sich die beiden lustig. Jedenfalls bekommt die Liesl die Nummer 12.
Der Girgl zweifelt. Sein Dirndl hat schon recht gehabt wenn sie den bayerischen Casanova als Hochzeiter ablehnt, der sie als dumm’s Lausdirndl sieht.
Die hat ein klares Bild vom Anderlbauern. Das gefällt dem natürlich gar nicht worüber die beiden alten Freunde fast über Kreuz kommen. Schließlich ist er doch immer noch sehr begehrenswert.
Der Girgl hat sich die Liesl in München zwei Tage lang angeschaut und allerlei Männer um sie herum beobachtet. Das weiß der Anderlbauer aber alles und ist sauer auf den Girgl, der ihr nachspioniert hat.
Bei allem Streit bleiben sie doch Freunde. Er kann ja ach nichts dafür,
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Die Mirl, die Stallmagd kündigt ein junges Madl an, eine, die sie noch nie gesehen hat.
Die junge Frau kommt rein und stellt sich als Josephine Meier vor. Kurz als Sefferl.
Die redet erst ein bissl geheimnisvoll und konfrontiert ihn dann mit ein paar Fotos die belegen, dass er, der Anderlbauer ihr Vater ist.
Der fragt nicht nach und ist begeistert von seiner neuen Tochter von der er bis eben nichts gewusst hat. Sie freut sich ihren Vater gefunden zu haben und er nimmt sie mit Freude in sein Haus auf.
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Sein Glück muss er gleich seinem Freund dem Girgl mitteilen. Der muss seine neue Tochter schließlich kennenlernen.
Da zeigt sich, dass die Sefferl in Wirklichkeit seine Tochter ist. Und dass sie beide die selbe Absicht verfolgen, dem Anderlbauern die Münchner Liesl madig machen.
Die Großeltern sind verwundert wie schnell die alle die Weiber herkriegen.
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Als der Anderlbauer zurückkommt müssen sie das Spiel natürlich weiterspielen. Natürlich fällt es dem Girgl schwer seine Tochter als die des Anderlbauern zu akzeptieren. Das Sefferl hilft ihm dabei..
Als der Anderlbauer einen Schnapps holt klären Vater und Tochter die Situation.
Der Girgl bringt den Schnapps kaum runter ob dieser Überraschung.
Erst recht als der Anderlbauer sein erstes Vaterbussl haben will.
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Als das Sefferl allein in der Stube ist, läutet das Telefon. Dran ist die Liesl aus München. Der sagt sie gleich richtig die Meinung. Sie läuft zur Hochform auf. So dass der Girgl sie gar nicht wiedererkennt. Der macht sich Sorgen um seine Tochter. Die Situation ist schon verzwickt.
Der Anderlbauer hat gestern a bissl zu viel erwischt. Sein Schädel brummt ordentlich.
Da kommt die Sprache auf die Liesl, die der Anderlbauer immer noch heiraten will. Der Girgl kann noch immer nicht akzeptieren, dass seine Tochter jetzt die Tochter vom Anderlbauern ist. Das Sefferl hat Mühe, den Schein aufrecht zu erhalten.
Gerade als das Sefferl wissen will wann die Hochzeit stattfindet, läutet wieder das Telefon. Diesmal will die Liesl den Bauern selber sprechen. Der lässt sich aber verleugnen.
Dem Anderlbauern wirds Angst und Bang. Der Girgl hilft ihm jetzt auch nicht mehr – der Feigling!
Er muss dem Sefferl doch beichten was es mit der Liesl auf sich hat.
Da läutet das Telefon schon wieder. Diesmal muss er selber drangehen.
Das Gespräch wird laut!
Erst recht als er ihr sagt, sie soll am Bahnhof sitzen bleiben.
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Die Großmutter verteidigt ihren Buben immer noch. Nur der Großvater, der will die Verantwortung für die neu gewonnene Enkelin nicht anerkennen.
Ohnehin blicken sie nicht mehr durch, bei so vielen neuen Verwandten.
Dann kommt der Ferdl dazu und beide Großeltern wollen ihm nichts sagen…
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Der Ferdl wundert sich nicht schlecht über das Weiberleut beim Vater in der Kammer.
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Der Ferdl und das Sefferl kennen sich. Allerdings stellt er sich als Knecht vor. Er will sie vor dem Casanonva beschützen. Dabei ist sie doch in höherer Mission da. Später ist sie dann wieder sein Sefferl…
Als sie sich grade wieder näherkommen, kommt die Mirl dazu, der dieses Gaudi wirklich gefällt.
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Als das Sefferl dem Anderlbauern Vorwürfe macht wegen seiner besonderen Braut, vermacht der ihm sein Anwesen am Bach unten und seinem Ferdl den Hof. Und sie soll sich als Hochzeiterin vom Girgl ausgeben. Dann ist er mittellos und für die Münchner Liesl uninteressant.
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Gerade da kommt die lautstarke Liesl rein – total aufgeregt, weil sie vom Bahnhof her hat laufen müssen. Die zeigt ihnen allen gleich war sie ist und was sie erwartet.
Der Anderlbauer rettet die Situation und stellt das Sefferl als seine Tochter vor. Der Ferdl kann das alles nicht verstehen, ist aber total enttäuscht, weil sein Sefferl einen anderen heiraten will.
Als die Liesl merkt, dass hier nichts zu holen ist, zieht sie schnell wieder ab, droht dem Anderlbauern aber mit ihrem Rechtsanwalt. 300 als Vorschuss will sie aber gleich!
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Dann erlebt der Ferdl noch einen Schock als er erfährt, dass das Sefferl seine Schwester ist…
Nur die Mirl, der gefällt die Gaudi!
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Wie sie alle da wieder herauskommen, das können sie noch bis 2. November im Bürgerhaus in Schwindegg sehen.
Nur eins verraten wir, das alles war das Meisterstück vom Andelbauern, dem bayerischen Casanova.
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Die Zuschauer dankten den Schauspielern mit langanhaltendem Applaus.
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Michael Sedlmeier stellte Regisseurin Janina Mitterhofer-Paetel vor und alle anderen die daran mitgearbeitet haben. Und das waren wirklich viele…
Er stellte die beiden Neuen vor: Teresa Ramsauer und Anja Schmid. Und den Wiedereinsteiger, Thomas Beibl, der nach 11 Jahren Pause wieder mitgewirkt hat.
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Bürgermeister Roland Kamhuber dankte der SchwiBuRa für diesen unterhaltsamen Abend. Auch wenn er niemanden besonders herausstellen wollte, freute er sich doch ungemein, dass Thomas Beibl wieder mitgewirkt hat, der ja ein grandioser Schauspieler ist. So dankte er nochmal und wünschte für die weiteren Aufführungen genauso viel Erfolg.
Und Michael Sedlmeier dankte allen nochmal und lud ein den Abend an der Bar ausklingen zu lassen.
So schnell wollte der Sepp Hundmeyer den Abend aber nicht beenden und dankte im Namen der ganzen Truppe Michael Sedlmeier für alles was er zum Erfolg beiträgt. Und das ist – angefangen vom Bau der Bühne und der Organisation – wirklich viel.
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Dann gings wirklich an der Bar weiter. Und da hat's dann doch noch einige Zeit gedauert an diesem Abend vor dem Kirchweih-Sonntag.
165 So sehen Zuschauer und Mitwirkende die Inszenierung der SchwiBuRa 5:00 Play Button ungewählt

Später an der Bar wollten wir nochmal wissen wie’s war.

Hat’s Euch gefallen?  (O-Ton)

(O-Ton Roland)

(O-Ton Tom)

(O-Ton Caro)

(O-Ton Huse)

Nicole, Du hastas mit’m Opa zu tun. (O-Ton)

So erfolgreich als Casanova warst aber doch nicht… (O-Ton)

166 Unternehmerabend der Mittelstandsunion: Die Bewerbung Münchens um Olympia 2036 bringt auch Vorteile für die Region 10:00 Play Button ungewählt
Eines der Highlights war viele Jahre der Ball der Wirtschaft der Mittelstandsunion, im Rahmen dessen sie in einem Jahr den Unternehmer des Jahres ausgezeichnet hben und im anderen den Newcomer des Jahres.
Der Zuspruch zu diesem Ball hat aber in den letzten Jahren zu wünschen übriggelassen, so dass die Vorstandschaft ein neues Format gesucht hat. Und einen neuen Termin. Wer wollte schon Anfang Mai einen Ball besuchen, wenn draußen die ersten warmen Sonnenstrahlen die die Natur haben erblühen lassen.
So luden Vorstand Sascha Schnürer und seine Kollegen kürzlich zu einem Unternehmerabend ein. Und da in die Mühldorfer Niederlassung des Autohauses Vogl.
„Pianovoice“ umrahmte das Ankommen und den lockeren Austausch der Gäste stilvoll. So lang bis Vorstand Sascha Schnürer die Gäste willkommen hieß unter denen auch Landrat Max Heimerl war mit Gattin Hildegard, Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag und Bezirksrätin Claudia Hausberger. Weiters Landkreis-Wirtschaftsförderer Thomas Perzl und Bürgermeisterin Antonia Hansmeier sowie seine Kollegen im Vorstand der Mittelstandsunion und viele mehr.

Das neue Format bot ein gemütliches Abendessen, zu dem Sascha Schnürer die Gäste ans Buffet einlud.

Nachher dankte Sascha Schnürer allen, die an der Vorbereitung dieses Abends mitgewirkt haben. Benedikt Schnitzenbaumer Chefredakteur eines Regionalen Fernsehsenders übernahm die Leitung einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wege zur Spitzenleistung“
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Benedikt Schnitzenbaumer – selbst seit über 20 Jahren Feldhockeyspieler und früher mal Teil der Nationalmannschaft und zweifacher bayerischer Meister – bat die Diskussionsteilnehmer aufs Podium: Tina Pickert, die Vorsitzende des Vereins Sommerspiele München e. V., Thomas Schreder, Geschäftsführer der BRFV und Olympia Reitanlagen GmbH in Riem und Matthias Andreas Baumann, Olympiasieger im Vielseitigkeitsreiten in Seoul 1988. Er war auch in Atlanta 1992 dabei und hat eine ganze Reihe nationale und internationale Titel eingeheimst.
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Natürlich nahm auch Sascha Schnürer an der Diskussion teil.
Tina Pickert berichtete von der Abschlusskundgebung auf dem Marienplatz in München wo sie für Münchens Olympiabewerbung viel Zuspruch erfahren aber auch viel laute Ablehnung der Gegner erlebt haben.
Auf Moderators Frage, was die Ausrichtung einer Olympiade für die Region München bringen würde, war Matthias Baumann überzeugt, sie wäre ein unglaublicher Motivationsschub für junge Sportler in allen Disziplinen. So eine Olympiade würde den jungen Sportlern ein Ziel geben auf das sie hinarbeiten können. Das würde sich sicher im Medaillenspiegel zeigen.
Thomas Schreder hatte dasselbe beobachtet. Wenn Kinder oder Jugendliche auf ihre Anlage kommen leuchten ihre Augen. Dann wollen sie es auch. Jedes Kind will dann in die Olympiareithalle und sich unter den olympischen Ringen fotografieren lassen, die dort immer noch hängen dürfen. Diese Motivation gilt es zu nutzen und sie näher an den Sport heranführen und binden.
Das sah auch Tina Pickert so. Wer die Stimmung bei Olympia einmal erlebt hat, kann gar nicht mehr anders. Das erlebt sie jeden Tag im olympischen Dorf von 1972 wo sie wohnt. Zudem ist der Erhalt des Olympiaparks teuer. Erneute Spiele würden Bundesmittel nach München bringen und helfen dieses schöne Erbe von 1972 auf Jahre zu sichern.
Sascha Schnürer sah weitere Vorteile: Olympische Spiele würden die Gesellschaft zusammenbringen und die Aufsteigerregion München weiter stärken, die ja schon jetzt das Start-Up-Zentrum in Deutschland ist. Diesen Ruck können wir gut brauchen.
Mit Blick auf die teils hitzige Diskussion um Münchens Bewerbung war Sascha Schnürer sicher, es ist einfach modern dagegen zu sein. Es ist viel einfacher Menschen gegen etwas zu mobilisieren als für etwas. Das beobachtete er auf allen politischen Feldern.
Er war auch überzeugt, wenn die Münchner die Chancen erkennen, die Olympische Spiele bringen, dann werden sie dafür stimmen.
Tina Pickert stand noch unter dem Eindruck der Abschlussveranstaltung am Nachmittag in München, musst aber anerkennen, dass ihre Gegner stark aufgetreten sind. Das hat sich schon bei der Bewerbung um die Winterspiele gezeigt.
Sie bat alle, die für die Durchführung der Sommerspiele sind, am Sonntag wirklich auch abstimmen zu gehen. So wie bei den Championships 2022 als wirklich alle da waren.
Auf Frage nach den Gründen der Ablehnung meinte sie viele Argumente der Gegner sind reine Befürchtungen – steigende Mieten etwa.
Im weiteren berichteten Dr. Baumann und Thomas Schreder mit welcher Begeisterung sie an Olympischen Spielen teilgenommen haben. Für das kostenlose beobachten von Spitzensportlern aus aller Welt ein paar gesperrte Straßen in Kauf zu nehmen fällt da gar nicht ins Gewicht.
Olympische Spiele haben auch das Potential die Bevölkerung und ganze Länder miteinander zu versöhnen, Brücken zu schlagen – sah Sascha Schnürer den politischen Wert.
Mit einer Reihe Anekdoten unterstrichen Dr. Baumann und Thomas Schreder den Wert olympischer Spiele für alle, die daran teilnehmen durften.
Thomas Schreder etwa erinnerte an die Spiele in Paris, bei denen Deutschland ohne die Reiterei fast untergegangen wäre. Jessica von Bredow-Berndl etwa hat ihre ersten Schritte auf ihrer Anlage in München-Riem unternommen. Auch wenn sie ständig hochkarätige Veranstaltungen auf ihrer top-gepflegten Anlage haben müssten sie für Olympia natürlich einiges modernisieren und anpassen. Da sie aber nichts neu bauen müssen wäre so eine Lösung tatsächlich nachhaltig. Trotzdem sind extrem viele Investitionen nötig wofür er dem Landtag bereits jetzt dankte.
Tina Pickert wies auf die Paralympischen Spiele hin, die die Anlagen gleich nach den olympischen Spielen weiter nutzen. Dafür werden alle Anlagen zukunftsfähig gebaut. So wie übrigens das Olympische Dorf von 1972, das noch heute solche kreativen Lösungen bietet. Das war schon damals barrierefrei und bat schon damals schöne Freizeitanlagen.
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Auf Benedikt Schnitzenbaumers Frage war Dr. Baumann sicher, die Nachwuchsgewinnung ist von Sportart zu Sportart verschieden. Reitsport hat mit Pferden zu tun, die tagtäglich versorgt und gepflegt werden müssen. Das ist tatsächlich eine Lebensaufgabe.
Natürlich geht das nicht ohne Sponsoren und Unterstützer.
Auf Schnitzenbaumers weitere Frage nach der Lust am Wettbewerb, der heute ja durch viele Maßnahmen wie der Abschaffung von Noten in der Schule unterdrückt wird, waren alle Diskussionsteilnehmer einig, ohne Erfolge und Misserfolge zu erleben kommt keine Begeisterung auf. Leistungswille entsteht erst wenn junge Leute das Gefühl erleben dürfen, den ein 1. Platz und ein Pokal mitbringt. Das geht aber ohne eine Art Nerdtum und eine Art Virus nicht. Erst das bringt den Antrieb siegen zu wollen.
Wenn Ministerpräsident Markus Söder fordert, Leistung muss sich wieder lohnen, dann geht das nur durch Anstrengungen und durch das Scheitern. Wenn man dann wieder aufsteht und es weiter versucht, dann kommen auch Siege. Diese Werte wollen sie wieder vermitteln. Sich mit dem Mittelmaß zu begnügen kann nicht der Anspruch sein. Der muss sein, zu Weltspitze zu gehören. Dem stimmte auch Dr. Baumann zu, der eine ganze Reihe Niederlagen erlebt hat und trotzdem immer wieder aufgestanden ist.
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Abschließend schwärmten Dr. Baumann und Thomas Schreder vom wunderbaren Miteinander im Olympischen Dorf wo Athleten aus der ganzen Welt friedlich zusammenleben. Das mitzuerleben würde er immer wieder wollen.
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Auf Frage was eine Olympiabewerbung für die Gesellschaft bedeuten würde, war Sascha Schnürer überzeugt, das sieht man in München auf Schritt und Tritt. Ohne die Spiele 1972 würde die Stadt ganz anders aussehen. In der Gesellschaft würde eine erneute Bewerbung Kräfte freisetzen und zahlreiche Innovationen bringen. Sogar unsere Region würde profitieren die durch die Autobahn A94 auch an München herangerückt ist. Zudem hätte die Gesellschaft ein Ziel auf das sie hinfiebern kann. Deshalb steht die bayerische Staatsregierung fast geschlossen hinter der Bewerbung Münchens.
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Auf abschließende Frage würde Sascha Schnürer gern an den Schießwettbewerben teilnehmen, ist aber auch vom Reiten fasziniert. Tina Pickert würde gern das Beach-Volleyball-Finale sehen, Thomas Schreder das Tennis-Finale und Matthias Baumann das Basketball-Finale spielen.
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Sascha Schnürer leitete in die Verleihung des Unternehmerpreises über und bat Laudator Max Heimerl auf die Bühne. Diesem Teil der Veranstaltung widmen wir aber einen zweiten Beitrag und wollen hier nur erwähnen, dass auch Max Heimerl die Bewerbung Münchens um die olympischen Spiele 2036 unterstützt.

167 Unternehmerabend der Mittelstandsunion: Unternehmerpreis verliehen 5:00 Play Button ungewählt
Im zweiten Teil des Unternehmerabends verlieh die Mittelstandsunion den diesjährigen Unternehmerpreis. Damit ehren sie alljährlich Unternehmer oder Unternehmen, die an den Standort glauben und hier investieren.
Den Preisträger 2025 und seine Verdienste sollte dann CSU Kreisvorsitzender und Landrat Max Heimerl vorstellen.
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Max Heimerl wollte erst noch nichts verraten. Erst legte er dar, warum er Olympia für extrem wichtig erachtet. Da geht es auch um die Grundeinstellung, nämlich darum sich absolut für seine Sache einzusetzen und da auch über seine Grenzen hinaus zu gehen.
Auf diese Leistungsbereitschaft ist die Gesellschaft angewiesen.
Der Diskussion der zurückliegenden Jahre erteilte Max Heimerl eine Absage. Mit Bürgergeld und bedingungslosem Grundeinkommen gewinnt niemand.
Gerade Olympia zeigt, dass es ohne Leistung nicht geht. Nur wer Erfolg hat wird zum Vorbild. Nur zu so jemandem schauen junge Menschen auf und strengen sich an um das selbe zu erreichen. Genau das braucht aber die Gesellschaft: Leistungsbereite und leistungswillige junge Leute, die sich auch von gelegentlichen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen.
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Dann kam Max Heimerl zum Unternehmen des Jahres, das Weltmarktführer ist in der Herstellung von Feststoffstaustrahl-Triebwerken. Es verwunderte Max Heimerl nicht, dass niemand wusste, was das ist. Dabei ist das Unternehmen Kompetenzzentrum für Feststoff- und gasdynamische Antriebe. Auch damit wusste niemand etwas anzufangen. Dabei steht das Unternehmen sehr stark für unsere Sicherheit und die Sicherheit Deutschlands.
Das Unternehmen ist also in der Wehrtechnik tätig. Aber nicht nur. Es ist auch extrem innovativ. Nämlich in der Luft- und Raumfahrt. Da hat das Unternehmen nämlich im Auftrag des Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt das sogenannte „Red-Kite-System“ entwickelt, eine Rakete die in die Schwerelosigkeit aufsteigen und dort mitgebrachte Tests durchführen kann bevor sie wieder kontrolliert landet. Genau das können andere nicht – also kontrolliert wieder landen.
Max Heimerl überreichte den Unternehmerpreis 2025 an Christoph Rauschenbusch, den Büroleiter des technischen Direktors der Bayern-Chemie in Aschau a. Inn.
Christoph Rauschenbusch dankte der Mittelstandsunion für die Auszeichnung und sicherte zu, sein Unternehmen werde auch weiter der Region verbunden bleiben.
Er ergänzte Max Heimerls Darstellung ihrer Entwicklung: Red-Kite ist der größte Antrieb der je in Aschau entwickelt wurde. Er ist so groß, dass er nicht mehr im Landkreis getestet werden darf. Bei ersten Versuchen in Schweden und Norwegen erreichte ihre Rakete Höhen von mehr als 260 Kilometern. In dieser Höhe führen sie dann Versuche von Schulen und Universitäten durch.
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Sascha Schnürer gratulierte mit einer kleinen Aufmerksamkeit und dankte abschließenden allen, die an der Durchführung des ersten Unternehmerabends mitgewirkt haben. Besonders Barbara Fuchshuber, die den Abend zusammen mit Max Kammermeier und Ludwig Schletter vorbereitet hatten.
Er freute sich über beider ehrenamtliches Engagement, obwohl doch beide namhafte Unternehmen zu leiten haben.
Damit schloss er den Ersten Unternehmerabend und wünschte den Gästen sie mögen ihn in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Und dazu nutzten sie auch die bereitgestellte Fotobox…

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