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Junge Liste nominiert 30 Kandidaten für die Wahl in den Kreistag |
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07.11.25 |
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Vor einigen Monaten hatten wir über die Gründung der Jungen Liste berichtet, in der sich Nachwuchspolitiker zusammengefunden haben um bei der Wahl zum Kreistag zu kandidieren.
Seither ist viel passiert: Sie haben einen Verein gegründet, der am 12. August ins Vereinsregister eingetragen wurde, haben organisatorisch konsolidiert und Kandidaten für die Wahl angeworben. So viele, dass sie kürzlich ihre Kreistagsliste aufstellen konnten.
Dazu trafen sich die Nachwuchs-Kommunalpolitiker im Saal der Pizzeria Palermo in Mühldorf wo sie Vorsitzende Sophie Sontag-Lohmayer willkommen hieß. Sie freute sich dass die Vorbereitungen nun soweit abgeschlossen sind, dass sie die Arbeit aufnehmen können. Besonders freute sie sich über die 30 motivierten Kandidaten, die bei der Wahl antreten wollen.
Das alles machen sie um die Stimme der Jugend im Landkreis zu stärken und Themen in den Kreistag einzubringen, die sie betreffen. Nur mit einer eigenen Liste können sie das schaffen weil ihre Anliegen in den etablierten Parteien kaum Beachtung finden.
Zudem wollen sie engagierte junge Leute einbinden, die nicht Mitglieder von Parteien sind oder sein wollen.
Sie war überzeugt mit ihrem erstmaligen Antritt haben sie guten Chancen im neuen Kreistag stark vertreten zu sein.
Eine kleine Änderung musste sie noch an der Satzung vornehmen. Die akzeptierten die 23 anwesenden Stimmberechtigten Mitglieder ohne Gegenstimme.
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Die Wahlleitung übernahm nach Abstimmung der Vorsitzende der Jungen Liste in Altötting, Fabian Kolm, der in Pleiskirchen auch für das Amt des Bürgermeisters kandidiert. Sophie Sontag-Lohmayer dankte ihm sehr für seine Unterstützung bei der Gründung der Jungen Liste Mühldorf.
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Fabian Kolm musste erst einige Formalien regeln um dann die Kandidaten des ersten Block vorzustellen in die der Vorstand ihre Kandidaten eingereiht hatte. Die Wahlberechtigten konnten entweder den ganzen Block 1 annehmen oder ablehnen oder einzelne Kandidaten wählen und sogar aus der Liste streichen. Ergänzungen waren nicht möglich und Enthaltungen gab’s auch nicht.
Ab Block 2 wählten die Stimmberechtigten die Kandidaten als Sammelabstimmung.
Da sich keine weiteren Kandidaten meldeten bat Fabian Kolm die ersten sich vorzustellen.
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Die 33-jährige verheiratete Mühldorferin Sophie Sontag-Lohmayer ist Mutter von zwei Kindern. Sie führt ein Einzelhandelsunternehmen, sitzt der Jungen Union im Landkreis vor und ist auch sonst in der CSU stark aktiv. Sie hat die Junge Liste initiiert und freut sich mit den anderen junge Themen in den Kreistag bringen zu können.
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Der 24-jährige ledige Walkersaicher Julian Sieber arbeitet als persönlicher Referent von Landrat Max Heimerl. Als Mitglied des Gemeinderates von Schwindegg möchte er seine Erfahrungen auch in den Kreistag einbringen, und dessen Bedeutung und Aufgaben für die Gemeinden und die Bürger einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.
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Der 33-jährige Arzt Max Bauer, der zeitweise in Harvard studiert und im bayerischen Gesundheitsministerium mitgearbeitet hat, wohnt im schönsten Ort des Landkreises, in Ampfing. Er möchte helfen aktuelle Entwicklungen zu erkennen und darauf zu reagieren bevor sie den Landkreis überrollen. Mit der jungen Liste wollen sie viel schlagkräftiger sein als die etablierten Parteien es sein können. Zudem möchte er die Demokratie stärken.
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Der 28-jährige ledige Waldkraiburger Bankkaufmann Manuel Gildi möchte Finanzen und Wirtschaft in den Mittelpunkt seines Engagements stellen. Er möchte helfen die Chancen zu nutzen, die der Landkreis Mühldorf zweifellos bietet.
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Der 23-jährige ledige Neumarkter Polizei-Vollzugsbeamte Lukas Dietrich arbeitet aktuell bei der Verkehrspolizei in Landshut. Er hat bei der jungen Liste die Funktion des Social-Media-Beauftragten übernommen. Er war überzeugt, es ist an der Zeit, dass junge Leute in den Kreistag einziehen und dort 40 oder gar 50 Jahre die Geschicke des Landkreises lenken.
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Der gebürtige Jettenbacher Kevin Sommer wohnt seit drei Jahren in Mühldorf. Beruflich ist er in der Konzernrevision eines chemischen Betriebes was weltweit beschäftigt. Er ist breit in der katholischen Kirche aktiv, ist zudem Skilehrer im Verein in Weidenbach. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Nürnberg ist er gern zurückgekommen und möchte jetzt den Landkreis durch Innovation und Schulung aber auch die Freizeitangebote und den Zusammenhalt der Gesellschaft attraktiver gestalten.
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Fabian Kolm bat um Abstimmung über Block eins der Kandidatenliste.
Nach kurzer Auszählung konnte er das Ergebnis bekanntgeben. Alle gewählten nahmen die Wahl an.
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Auf einen Platz im Kandidatenblock zwei bewarben sich:
Der 26-jährige Fabian Bartsch hat Betriebswirtschaft studiert. Er ist Mannschaftsführer der 1. Volleyballmannschaft des TSV Mühldorf, der in der zweiten Bundesliga spielt. Politisch stand er seit dessen Gründung dem Jugendparlament der Kreisstadt vor. Seine Erfahrungen daraus möchte er jetzt in die Arbeit im Kreistag einbringen.
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Die 26-jährige Waldkraiburgerin Carina Hoffmann hat erst ihren Schwimmbadmeister gemacht und studiert jetzt Betriebswirtschaft in Rosenheim. Ihre Erfahrungen aus ihrem Engagement in verschiedenen Vereinen möchte sie in die Sportförderung einbringen. Politisch ist ihre Kandidatur dagegen ihr erster Schritt in diese Welt.
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Die Buchbacherin Franca Kiefinger hat internationale Politik studiert und ist deshalb eigentlich in der Bundespolitik zuhause. Sie ist gern unter Menschen hört sich deren Meinungen und Sorgen an und war deshalb der Meinung, es muss endlich angepackt werden. Darauf hat sie Bock.
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Florian Lohr war nicht gekommen. Sophie Sontag-Lohmayer stellte den Mühldorfer Landwirt vor, der mit Anfang 20 auch gern mitmachen würde.
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Der 25-jährige Waldkraiburger Maschinenbaukonstruktuer Andreas Timmel will Vereine besser in die Politik einbinden. Zudem möchte er unabhängig vom Parteienzwang agieren und die Interessen ihrer Generation einbringen.
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Björn-Ole Wassatsch aus Rattenkirchen ist 21, gelernter Elektriker und bildet sich gerade weiter zum Techniker. Als Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Walkersaich steht der schon jetzt Jugendlichen Rede und Antwort. Das möchte er auch weiter machen.
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Fabian Kolm bat um Abstimmung und die Stimmberechtigten warfen ihr Zettel in die Urne.
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Nach kurzer Auszählung zeigte sich dass eine Stichwahl nötig war zwischen Carina Hoffmann und Andreas Timmel. Die entschied Andreas Timmel für sich. So dass das Ergebnis eindeutig war. Alle Gewählten nahmen die Wahl an.
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Weiter gings mit den Kandidaten in Block 3, um die Plätze 13 bis 18.
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Christian Köhler ist 27 und verlobt. Er lebt in Buchbach und arbeitet remote als Geschäftsführer einer Hamburger Firma. Er möchte die für Buchbach die Möglichkeiten nutzen, die der Kreistag ihnen bietet.
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Der Mühldorfer Alex Putze ist noch 26 und Einzelhandelskaufmann. Er ist auch in der CSU und der JU aktiv. Auch er will junge Themen in den Kreistag einbringen.
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Bastian Salzinger ist erst kürzlich nach Mühldorf zugezogen, war aber schon in Altötting in JU und CSU aktiv. Beruflich kümmert er sich bei der Hochschule um deren Vernetzung mit den Unternehmen der Region.
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Der 29-jährige Zangberger Julian Schick arbeitet bei einem Waldkraiburger Unternehmen als Mechanik-Entwickler. Privat ist er seit 10 Jahren Gruppenführer bei der Feuerwehr und politisch seit 2014 im Gemeinderat von Zangberg. Die Probleme dort möchte er im Kreistag lösen helfen.
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Der 19-jährige Bankkaufmann Christoph Schönstetter aus Egglkofen ist bei der Feuerwehr und in der Landjugend aktiv. Das heißt, ihm liegt das Ehrenamt am Herzen, das er attraktiver gestalten will.
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Der 27-jährige Oberbergkirchner Andreas Wimmer hat Maschinenbau studiert und in Südtirol berufliche Erfahrung gesammelt. Er möchte Verantwortung für den Landkreis übernehmen nun neue Ideen einbringen. Zudem möchte er den Einfluss der AfD zurückdrängen die tatsächlich keine Konzepte hat.
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Auch die Abstimmung über diesen Block war schnell erledigt, sodass Fabian Kolm die Reihung bekanntgeben konnte. Alle gewählten nahmen die Wahl an.
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Weiter gings mit den Kandidaten für die Listenplätze 19 bis 30:
Barbara Auer ist 21 und Arzthelferin von Beruf. Sie ist auch in der Feuerwehr unterwegs.
Valentin Auer aus Niederbergkirchen war nicht gekommen. Er ist 35 und Referendar an einem Gymnasium. Als ehemaliger Büroleiter von Martin Huber ist er politisch versiert.
Maximilian Bauer ist Landwirt auf dem Hof seiner Eltern. Ihm liegt der Dialog zwischen den Generationen am Herzen.
Constantin Hambel lernt am Gymnasium Waldkraiburg und ist neue bei der CSU. Als Social-Media-affiner junger Mann würde er in diesem Bereich gern mitmachen.
Christoph Kapser, 21, hat am Landratsamt IT gelernt und möchte den Kreistag nicht nur beobachten sondern darin aktiv mitmachen.
Peter Oberbacher ist sicher der jüngste in der Runde und deshalb politisch absolut unerfahren. Klassen- und Schülersprecher war er halt. Er möchte frischen Wind in den Kreistag bringen und die Interessen der Landwirtschaft einbringen.
Thomas Resch hat nur kandidiert weil die Bayern gegen Paris gewonnen haben. Er macht alles gut was er anpackt.
Annette Schmitt wohnt in Niederndorf, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Auch sie wäre gern dabei.
Marvin Schwabe ist 33, verheiratet und war früher Vorsitzender des Jugendparlaments von Waldkraiburg.
Isabella Strohmaier ist 26 und Konditormeisterin von Beruf. Zudem ist sie im Volleyball aktiv.
Aus Reichertsheim kommt Georg Wimmer. Kreisvorstand der Imker in den Landkreisen Mühldorf und Altötting ist er auch zweiter Kommandant der Feuerwehr von Reichertsheim.
Den letzten Kandidaten stellte Sophie Sontag-Lohmayer vor. Tobias Wapler, der stark bei der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt engagiert ist.
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Wieder stimmten die Berechtigten ab. Alle Bewerber wurden und nahmen die Wahl an.
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Abschließend stellten Max Bauer und Andreas Timmel ihre Pläne vor: Auf der Basis ihrer Stärken, ihrer vielfältigen Expertise und der breiten Beteiligung nannten sie drei Beispiele von Themen die sie angehen wollen:
Im Bereich Mobilität wollen sie On-Demand-Rufbusse für bestimmte Bereiche und Tageszeiten einführen, ähnlich den MVV-Flex im Landkreis München.
Im Bereich Wohnen möchten sie den interkommunalen Wohnungsbau fördern, so wie es der Landkreis Altötting 2024/25 mit einer Kreiswohnbau vorgemacht hat.
Und um die Zukunftschancen des Landkreises zu wahren möchten sie gezielt Innovationsplattformen ausbauen, so wie der Landkreis Deggendorf mit dem Gründer- und Technologiezentrum gemacht hat.
Das sind nur drei von 17 Themenbereichen in denen sie Handlungsbedarf sehen.
Sie riefen die Kandidaten auf, sich aktiv in die Vorbereitung des Wahlprogramms einzubringen. Möglichkeiten dazu gibts viele.
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Während Fabian Bartsch hinten im Saal die Kandidatenfür die Wahlplakate fotografiert hat, haben wir sie für ein gemeinsames Foto nach vorn gebeten. Da zeigte sich dann eine beeindruckende Riege junger engagierter Kandidaten für die Wahl in den Kreistag. Da wird es so mancher altgediente Kandidat auf den etablierten Listen schwer haben wiedergewählt zu werden! |
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Stadttheater Waldkraiburg spielt "Halbpension mit Leiche" - Wir haben eine Probe besucht |
8:10 |
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Nach der Schließung des Vereinehauses Freiraum 36 hat die Theatergruppe „Stadttheater Waldkraiburg“ Unterschlupf in den Räumen des Saftladen im Haus der Vereine gefunden. Der kleine Raum im Untergeschoss bietet nicht gerade ideale Bedingungen für die Proben zu ihrem neuen Stück „Halbpension mit Leiche“.
Aber – die Truppe um Eva Stocker wären keine ambitionierten Amateure wenn sie sich von so etwas aufhalten ließen,
So markiert ein Klebeband am Boden die Grenze der Bühne und damit den Bereich, hinter den sich Regisseur Hermann Polzer verstecken muss.
In „Halbpension mit Leiche“ haben sich resozialisierte Mörder zu einer Selbsthilfegruppe zusammengefunden um mit einer eigenen Pension zurückzufinden in ein normales Leben. Auch wenn sie als therapiert entlassen wurden, haben doch alle ihre Macken: Angeführt von der Bardame Pretty soll sich der cholerische Horst um die Küche kümmern, der putzwütige Ingolf um die Sauberkeit und die versponnene Jayashree um die Gäste.
Sie haben viel Arbeit ein ihre neue Pension gesteckt und fiebern der Eröffnung entgegen zu der sich sogar schon die ersten Gäste angemeldet haben. Ein Herr Zeisig und seine Frau. Zeisig – so ein eigenartiger Name!
Sie proben nochmal alle Vorgänge. Schließlich soll alles klappen, wenn die Gäste ankommen. In Stresssituationen sollen sie erst mal atmen und lächeln.
Nervosität kommt auf, als sich auch der Prüfer vom Verband ankündigt. Den brauchen sie weil sie ohne seine Sterne gleich wieder dichtmachen können.
Dann kommen die Gäste. Die Überraschung ist groß, als die Gattin des Herrn Zeisig ausgerechnet die Frau Dr. Hufenreuther ist, die Psychologin die sie alle betreut hat und sie deshalb bestens kennt.
Dr. Hufenreuther erhält einen verdächtigen Anruf… Sie berichtet, dass sie die fünf hier in der Selbsthilfegruppe bestens kennt und der Anrufer, den sie zärtlich Hajo nennt, sich keine Sorgen zu machen braucht. Sie weiß, wie sie mit ihnen umgehen muss…. Sie gibt dem Anrufer zu verstehen wie sie ihren Herrn Zeisig – ohne Doktor – geringschätzt und verabschiedet ihn beinahe zärtlich.
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Gerade als sie Kaffee und Käsekuchen servieren läutet das Telefon. Der Landesverband kündigt den Besuch seines Prüfers für jetzt gleich an. Da steigt die Nervosität, weil nämlich der Speisesaal mikrig und die Buchhaltung die reinste Katastrophe ist.
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Hermann, der Titel eures neuen Stück’s „Halbpensioin mit Leiche“ deutet wieder auf einen Krimi hin. (O-Ton)
Also doch wieder ein Krimi….
Ihr sagt, es sei eine Komödie. Also wird’s lustig? (O-Ton)
Seit Eurem Umzug hier ins Haus der Vereine habt ihr ein bisschen erschwerte Bedingungen. Bis zu Eurer Premiere sind’s nur noch 10 Tage. Schafft ihr das? (O-Ton)
Hermann, Du führst erstmals Regie! (O-Ton)
Premiere ist im Bischof-Neumann-Haus am 13. November. (O-Ton)
Wann sind die weiteren Aufführungen? (O-Ton)
Dann hoffen wir, dass der Saal im Bischof-Neumann-Haus jedes Mal ausverkauft ist. Wie kommt man denn an Karten?
Dann sehn’ wir uns bei der Premiere! |
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Volksbühne Mettenheim spielt "Hin und Hair" - Wir haben eine Probe besucht |
6:35 |
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Die Theatersaison ist im Landkreis in vollem Gang. Während die Schwindegger SchwiBuRa ihren „bayerischen Casano va“ bereits abgespielt hat, da probt die Volksbühne in Mettenheim erst noch ihr neues Stück „Hin und Hair“, eine Komödie von Diana Weber.
Das spielt in einem Friseursalon wo sich die Mettenheimer nicht nur ihre Haare schneiden, waschen und legen lassen sondern auch ihre Sorgen und Nöte bei Friseurmeisterin Doris Prachtwickler abladen. So wie Frau Herzeleid, die gerade einen ganz schlechten Tag erlebt hat. Auch wenn das alle mal erleben, fällt ihr das Leben besonders schwer, so ohne Mann. Seit drei Jahren sucht sie vergeblich. Sogar die Suche in Partnerbörsen brachte nur skurrile Angebote. Es müsste doch auch in Mettenheim jemanden für sie geben…
Da ist guter Rat nicht weit, denkt sich Friseurgeselle … Schließlich kommen in ihren Salon auch die Mettenheimer Männer. Dieses Potential könnte man doch nutzen.
Sie beschließen Kandidaten zu finden und zu einem unverbindlichen Treffen einzuladen. Einfach so, bei einem Gläschen Sekt und ein paar Häppchen.
Ein Kunde nach dem anderen wird erst nach seinen Lebensumständen überprüft und dann eingeladen. Da ist erst der erfolgreiche Jungunternehmer, der sich so oft rasieren lässt wie’s eben geht. Dann der schüchterne Postbote, der keinen Ton rauskriegt wenn er einer attraktiven Frau gegenübersteht und schließlich der woke Tierheimmitarbeiter, der dem Buddhismus anhängt.
Das alles wäre kein Problem, wäre da nicht Hausbesitzer Schlammke, der ständig im Salon nach Gründen sucht, Doris Prachtwickler den Pachtvertrag zu kündigen. Natürlich beobachtet er was sich hier entwickelt.
Der meldet seine Beobachtungen der Polizei, die Doris Prachtwickler und ihrem Team zwielichtige und moralisch fragwürdige Machenschaften vorwirft. Ausgerechnet ihr, die doch in ganz Mettenheim für ihre Seriosität gekannt ist. Es geht ihr doch nur um das Wohl ihrer Kunden….
Verständlich, dass sich aus dem allem jede Menge Verwicklungen und Verlockungen ergeben…
…
Georg, ihr steht kurz vor der Premiere mit Eurer Inszenierung von „Hin und Hair“. Das ist ja Kerstins Metier! (O-Ton)
Was hat Euch zu diesem Stück hingezogen? (O-Ton)
Kerstin, ist dieses Stück ein Geschenk der Theatergruppe zu Deinem Abschied aus dem Berufsleben? (O-Ton)
Wie schwer ist es als so erfahrene Friseurmeisterin einem Schauspieler zuschauen zu müssen, der in drei Wochen Proben Dein Handwerk lernen muss? (O-Ton)
Er macht das ja auch gut – oder? (O-Ton)
Wichtig ist ja wie’s ausschaut…. (O-Ton)
Wir haben noch nicht alle Spieler gesehen. Wieviele Aktive stehen auf der Bühne? (O-Ton)
Es geht ja ganz schön rund auf der Bühne… (O-Ton)
Wie weit seid ihr denn mit den Proben? (O-Ton)
Bei der Premiere passt dann alles… (O-Ton)
Am Samstag ist Premiere. (O-Ton)
Wann kann man’s denn noch sehen? (O–Ton)
Für die meisten Aufführungen gibt’s noch Karten. (O-Ton)
Karten gibt’s nicht mehr bei der Gerti Schwarze, die ja auch ihren Laden geschlossen hat.
Dann wünschen wir Euch noch viel Spaß beim Proben und eine erfolgreiche Premiere. |
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Festgottesdienst in Sankt Nikolaus zum Hochfest Allerheiligen |
85:00 |
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Ohne Kommentartext |
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René Keil sammelt Hilfspakete für die Ukraine und Moldawien - Abgabe bis 23. November |
7:15 |
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Die Ukraine ist spätestens seit dem russischen Angriffskrieg in allen Medien omnipräsent. Auch Moldawien hat kürzlich viel Aufmerksamkeit erfahren als Neuwahlen die Europaorientierung unterstrichen haben.
Alle diese Meldungen übertönen die bittere Armut in diesen Ländern, besonders außerhalb der großen Städte. Sie machen vergessen, dass beide Länder die ärmsten in ganz Europa sind wo sie noch weiter hinter Rumänien rangieren.
Seit vielen Jahren bemüht sich deshalb der Verein „Hoffnungsträger Ost“ mit Sitz in Darmstadt um die Bevölkerung dieser Länder. Einmal indem sie ihnen das Wort Gottes bringen und sie zu einer lebendigen Beziehung mit Gott führen und zum anderen indem sie helfen die materielle Not zu lindern.
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Dabei mit hilft seit 18 Jahren der Waldkraiburger Rene Keil. Wie bist Du denn zu dieser Funktion gekommen? (O-Ton)
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Kreisjugendring-Geschäftsführerin Claudia Hausberger hatte an diesem Morgen ihr Päckchen für Rene Keils Aktion dabei.
(O-Ton Claudia)
Ansonsten kann man die Päckchen hier abgeben. (O-Ton)
(O-Ton Rene.) |
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