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Kreis-UWG nominiert Alexander Sommer als Kandidat für die Wahl zum Landrat und Kandidaten für die Wahl in den Kreistag |
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28.11.25 |
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Silberilse mit Silberglanz - Der unterhaltsame Wahlkampfauftakt der Mühldorfer CSU |
8:55 |
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In die Hütte vor der Pizzeria Ristorante Palermo hatte die Mühldorfer CSU eingeladen um ihren Wahlkampfauftakt zu feiern. Feiern ist das richtige Wort weil Pentasax für den feierlichen Rahmen sorgte.
CSU Ortsvorsitzender Dr. Milot Spörl und Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner freuten sich über zahlreiche Zuhörer. Natürlich alle Kandidaten und ihre Angehörigen und Vertreter von anderen Parteien. Etwa eine Abordnung der Grünen und der SPD mit Bürgermeisterkaindidtin Claudia Hungerhuber an der Spitze. Und Vertreter der Arbeitsgruppen der CSU wie etwa Werner Bohrer von der Seniorenunion. Da viele Stadtratsmitglieder und Kandidaten viele weitere Funktionen innehaben wollen wir sie hier nicht extra erwähnen.
Stefan Lasner kündigte neben vielen Talkrunden mit ihren Kandidaten eine einzigartige Überraschung für den späteren Abend an. Damit wünschte er den Zuhörern einen unterhaltsamen Abend und bat Pentasax um eine weitere musikalische Einlage. Und die spielten „Top of the World“ von den Carptenters.
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Stefan Lasner stellte das Gewinnspiel vor, mit dem sie den Mühldorfern die Kandidaten vorstellen wollen. Sie können Piktogramme der 30 Kandidaten sammeln und in ein Heftchen einkleben. Das Piktogramm von stellvertretender Bürgermeisterin und stellvertretender Landrätin Ilse Preisinger-Sontag hatte er im Großformat dabei. Darauf zu sehen sind neben den Kandidaten auch deren Wahlsprüche. Darauf steht „Ich bin die Silber-Ilse und mache Politik mit Herz, Humor und einer Prise Silberglanz“
Wer am Ende alle 30 Kandidaten gesammelt hat, hat ein Stickeralbum das in etwa so aussieht. Sein Piktogramm als Bürgermeisterkandidat gibt’s übrigens erst am 18. Januar.
Dr. Milot Spörl wollte trotzdem schon mal wissen welche Ideen er seiner Kandidatur für die Wahl zum Bürgermeister zugrunde legen will. Er nennt das ja den Lasner-Plan.
Stefan Lasner war überzeugt, man braucht für alles immer einen Plan. Jeder, sogar seine kleine Tochter hat ihren Geburtstag geplant.
Der nächste Plan ist der Advent durch den’s mit 24 Türchen geht.
Auf die Frage was das konkret für Mühldorf heißt, kündigte Stefan Lasner einen gemeinsamen Plan für die kommenden 12 Jahre an. Den will er mit dem Stadtrat, der Verwaltung und den Bürgern visualisieren. In den Plan müssen Punkte reingeschrieben werden. Das gilt für den Haushalt genauso wie für die Feuerwehren.
Dr. Milot Spörl wollte seine Pläne zu verschiedenen Themen wissen. Zu den Stadträten ist mittlerweile alles gesagt, meinte Stefan Lasner. Zum Thema ÖPNV und Rufbus war Lasner sicher, das ist ein wichtiges Thema und der Rufbus, der sicher noch besser werden muss, muss in den MVV mit eingebunden werden.
Der Innstadtpark ist ein interessantes Thema. Hier erwartet der Stadtrat die Planungen der Büros. Er war überzeugt, die Stadt wäre weiter wenn mehr getan worden wäre.
Auch zur Verkehrsentlastung, zur Nachhaltigkeit, zur Kultur, zur Bildung, zur Mobilität und der Verkehrsplanung, der Freizeitgestaltung und der Künstlichen Intelligenz bis zum Sozialen hatte er Ideen, war aber überzeugt, zuerst muss intensiv der Bau der Osttangente angepackt werden. Weiters muss der Bau der ABS 38 intensiv vorangetreiben werden und dann muss die Stadtplanung die Gestaltung des Bahnhofsgeländes ins Auge fassen. Und natürlich muss der Bebauungsplan für die kommenden 80 bis 100 Jahre angepasst werden.
Ein Parkhaus in der Innenstadt hatten sie längst beantragt. Parkplätze müssen auf jeden Fall geschaffen werden weil sie die Firmen für ihre Mitarbeiter mieten können müssen. Dr. Milot Spörl schloss die Fragerunde mit damit ab, dass er von Stefan Lasner wissen wollte, was er am 1. Mai 2026 machen wird, wenn er dann Bürgermeister ist. Das weiß er spätestens am 8. März meinte Stefan Lasner. Wenn er dann Bürgermeister ist, fährt er nach Mößling und nimmt am Maibaumfest teil.
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Pentasax sorgte für Abwechslung.
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Danach stellten sie die Kandidaten für die Wahl in den Stadtrat vor wobei jeder und jede mit ein paar kurzen Sätzen berichtete, warum sie gewählt werden wollen und was ihre Ziele sind. Die meisten wollten an der gemeinsamen Weiterentwicklung der Stadt mitwirken. Franz Strohmaier – der längstgediente Stadtrat der CSU in Mühldorf wollte gleich drei Mal Stefan Lasner als Bürgermeister sehen. Das alles wollen sie gemeinsam schaffen. Sie wollen anpacken und gemeinsam Lösungen finden.
Während Pentasax für Stimmung sorgten, teilten Helfer die Sticker aus mit den Piktogrammen an die Kandidaten aus, die sie dann untereinander teilten. Und da machten auch die Stadträte und Kandidaten der anderen Parteien fleißig mit.
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Sascha Schnürers und Max Heimerls Schlussworte haben da kaum mehr Beachtung gefunden. Beide riefen auf, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und das Potential einzusetzen, das ihre Kandidaten mitbringen. Auch Sascha Schnürer wünschte sich Stefan Lasner als Bürgermeister in der Kreisstadt Mühldorf.
Und auch Max Heimerl war überzeugt, Stefan Lasner bringt das Manager-Gen mit, das nötig ist eine Stadt wie Mühldorf zu führen. Und weil die positive Entwicklung des Landkreises ohne eine positive Entwicklung der Kreisstadt nicht möglich wäre bat auch Max Heimerl die Wähler um ihre Stimmen für ihren Bürgermeisterkandidaten. Die großen Zukunftsthemen können sie schließlich nur gemeinsam in die richtige Richtung lenken.
Damit schloss Dr. Milot Spörl den offiziellen Teil des Wahlkampfauftaktes und lud ein in persönlichen Gesprächen die Kandidaten näher kennenzulernen.
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Pentasax gestaltete den weiteren Abend, den die Gäste doch hauptsächlich damit verbrachten, die Piktogramme aller Kandidaten zu sammeln und in ihre Heftchen einzukleben. |
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Bürgermeisterversammlung: Wie Unterlagen fachgerecht archivieren? |
11:25 |
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In den Saal des Kulturhof in Mettenheim hatte Bürgermeister Thomas Einwang, der zugleich den Vorsitz des Kreisverbandes Mühldorf des Bayerischen Gemeindetages innehat zu ihrer letzten Sitzung 2025 eingeladen. Neben den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden auch die Mitarbeiter deren Verwaltungen.
Thomas Einwang freute sich sehr Dr. Julian Holzapfel begrüßen zu können, Kreisgeschichtskoordinator Daniel Baumgarter und Landrat Max Heimerl, der ihnen später über neues aus dem Landratsamt berichten würde.
Erst aber stellte Mettenheims Bürgermeister Sepp Eisner seine Gemeinde vor.
Im Rathaus treffen aktuell 16 Gemeinderäte in vier Fraktionen Entscheidungen. Das Gebiet der Gemeinde Mettenheim teilen sich drei Gemeinden, in denen sich 33 Ortsteile befinden. Nach der Gemeindegebietsreform 1978 in eine Verwaltungsgemeinschaft mit Ampfing zusammengeschlossen wurde diese 1980 wieder aufgelöst. So ist Mettenheim eine eigenständige Gemeinde.
Das Areal rund um das 2003 fertiggestellte Rathaus war während der Zeit des Nationalsozialismus ein Fliegerhorst. Das Gebäude, das heute den Kulturhof beherbergt diente als Hangar. Das Anwesen war getarnt als landwirtschaftlicher Vierseit-Hof.
Nach dem Krieg wurde es vielfältig genutzt und dann 2006 aufwändig umgebaut zum heutigen Kulturhof. Das Nordgebäude beherbergt heute den Bauhof, ihre Fahrzeuge und Arbeitsmaschinen und das Streusalz.
Die sanierte Grundschule besuchen aktuell 147 Schüler. Es wird nicht mehr so viel gebaut in Mettenheim wie in den Jahren davor. Dafür wird mehr geheiratet und geboren. Das Standesamt hat gut zu tun! Von den gut 3.800 Einwohnern sind etwas mehr Männer als Frauen.
Die drei Feuerwehren sind gut ausgestattet und gut beschäftigt. Hauptsächlich aber mit Schutzmaßnahmen und technischer Hilfeleistung. Für die künftigen Herausforderungen im Bereich Katastrophenschutz sind sie gut gerüstet – wie die kürzliche Übung gezeigt hat. 2025 haben sie eine ganze Reihe Maßnahmen durchgeführt.
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Thomas Einwang führte in das Thema des Tages ein, die Archivierung von Unterlagen. Dazu hatte er Dr. Julian Holzapfel eingeladen, den leitenden Archivdirektor des Staatsarchivs in München. Der sollte erläutern, wie das Thema Archivierung geregelt werden könnte, das bei den Gemeinden aktuell eher stiefmütterlich behandelt wird. Dabei ist es wirklich wichtig die Unterlagen so zu archivieren, dass man auch nach Jahrzehnten noch nachlesen kann warum was wie gemacht wurde. Es wäre gut – meinte Thomas Einwang – wenn man Unterlagen aus den 1960er Jahren noch hätte… Damals hat aber niemand die Bedeutung erkannt.
Dr. Holzapfel erläuterte die gesetzlichen Grundlagen wie sie im Bayerischen Archivgesetz niedergelegt sind. Erst aber die Organisationsstruktur seiner Behörde, die zuständig ist für alle Behörden ab der Mittleren Ebene.
Er war entsetzt, dass kein einziges Landratsamt in Bayerin im Sinne des Archivgesetzes ordentlich archiviert. Von den Gemeinden gar nicht zu reden. Leider müssen sie gelegentliche Anfrage von Gemeinde sogar ablehnen.
Gemeinden können aber ehrenamtliche Archivpfleger benennen, diesen Versicherung und eine Entschädigung für den erheblichen Zeitaufwand bezahlen, den diese Tätigkeit erfordert.
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Wie Gemeinden ihren Verpflichtungen nachkommen können, stellte dann Kreis-Geschichtskoordinator Daniel Baumgartner an Hand von mehreren Beispielen vor, der sich in ihrem Auftrag schlau gemacht hatte. Thomas Einwang hoffte eine Lösung zu finden, mit der man berechtigten Bürgern online Zugriff gewähren kann.
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Daniel Baumgartner lag das Thema am Herzen, weil seine Berufsgruppe ja auf die Unterlagen später zugreifen können muss. Obwohl selbst Historiker hat er sich über seine ehrenamtliche Mitarbeit im Stadtarchiv von Neumarkt-Sankt Veit viel Grundwissen angeeignet und weiß deshalb worauf’s ankommt. Allerdings hat er auch erkannt wie wichtig und schwierig diese Aufgabe ist. Man entscheidet ständig was wichtig und erhaltenswert ist und was nicht. In welcher Technik das archiviert werden soll und was in 50 oder 100 Jahren noch genutzt werden kann. Wer weiß schon, was dann für Technik zur Verfügung steht.
Zudem warb er um Helfer. Vielleicht findet sich ja der eine oder andere Bürgermeister nach seiner aktiven Zeit… Nur so ein Gedanke…
So stellte er Beispiele vor: Etwa den interkommunalen Archivverbund Frankenpfalz, in dem sich neun Gemeinden zusammengeschlossen haben. Gefördert von der Regierung von Mittelfranken haben sie eine Zweckvereinbarung geschlossen und eine Archivfachkraft angestellt, die nun ihr gemeinsames Archiv betreut.
Oder der Verein für kommunale Archivpflege im Landkreis Regensburg. Im Juni 2015 als Verein gegründet gehören dem Verein heute 27 Gemeinden an. Mit den Mitgliedsbeiträgen bezahlen sie ihre sechs Archivare und betreiben ihr gemeinsames Archiv.
Im Landkreis Traunstein entstanden sind 2020 die Achental-Archive, das ein bestehender Verein führt, nämlich die Öko-Modellregion Achental. Dort stellen Gemeinden Mitarbeiter an und die anderen Gemeinden zahlen die Kosten anteilig der Einwohnerzahl.
In diesem Verbund zusammengeschlossen sind die Gemeinden südlich des Chiemsees entlang der Tiroler Ache und bis nach Reit im Winkl.
Auf Grund dieses Beispiels hat sich 2024 ein weiterer Verbund im nördlichen Landkreis Traunstein gegründet.
Daniel Baumgartner gab allerdings zu bedenken, dass der Arbeitsmarkt nicht unbegrenzt Archivare bietet und man sich das schon genau überlegen muss.
Überlegt sein will auch die einzusetzende Technik auf die ja alle Gemeinden zugreifen können müssen. Unter Einhaltung des Datenschutzes selbstverständlich.
Übrigens können in solchen Archiven auch ehrenamtliche weitermachen wenn Hauptamtliche angestellt werden.
Weiters bleiben die Archive meistens in den Rathäusern. Nur der Archivverbund Achental hat einen eigenen Archivraum geschaffen, dessen Kosten sie sich teilen. In diesem Fall in den Räumen eines ehemaligen Unternehmens.
Daniel Baumgartner erklärte sich bereit bei der Einrichtung zu unterstützen, wenn sich Gemeinden zur Gründung eines Archivverbundes entschließen sollten. Es war ihm aber klar, dass das erst nach der Kommunalwahl relevant werden wird.
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Thomas Einwang war sicher, sie sollten nicht digital archivieren, weil keiner weiß, ob es in 20 Jahren die Software noch gibt um die Daten lesen zu können. Digital bestenfalls als Kopien konventioneller Archive.
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Im nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Landrat Max Heimerl über vier Themen:
Beim Rückbau von nicht mehr genutzten oder nicht mehr genehmigten Tiefbrunnen müssen die Besitzer alle Schichten durchbohrten Erdreichs wieder genauso herstellen, sagen die Vorschriften. Solche Tiefbrunnen gibt es im Landkreis sehr viele weshalb das Landratsamt sie alle angeschrieben hat. Da viele aber an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen werden mussten, sind diese Inhaber jetzt gezwungen Hunderttausende von Euro für den Rückbau auszugeben.
Das hat er aber ausgesetzt und das auf seine Kappe genommen. Es muss erst geklärt werden wer die Kosten für den Rückbau zu tragen hat. Nach seiner Überzeugung müssen dafür die Einnahmen aus dem künftigen Wasser-Cent genutzt werden.
Weiters informierte Max Heimerl über die Aufstellung des Kreis-Haushaltes 2026. Da ist es gelungen, einvernehmlich die Erhöhung der Bezirksumlage von 2,8% auf 1,15% zu reduzieren. Auch diese Erhöhung kostet den Landkreis noch eine Menge Geld. Leisten kann sich das der Landkreis, weil es gelungen ist, das Defizit des Innklinikums um 5 Millionen Euro zu reduzieren. Wie das genau wird sollte in den Tagen darauf noch besprochen werden.
Dann kündigte Landrat Heimerl eine Informationsveranstaltung zum Baurecht an.
Und schließlich informierte er über die Katastrophenschutzübung einige Tage vorher. Daran teilgenommen hatten die Gemeinden Mettenheim und Ampfing. Beide Gemeinden sind in der Vorbereitung weit vorangekommen. Die Übung der Einrichtung sogenannter SOS-Punkte hat gezeigt, was noch alles verbessert werden muss. Er würde sich wünschen, dass alle anderen Gemeinden nachziehen so dass Mitte 2026 alle auf dem selben technischen Stand sind.
Ernster Hintergrund ist die Bereitschaft verteidigungsfähig zu werden. Landratsamt und Rathäuser müssen im Ernstfall weiter arbeiten können. Und natürlich muss der Schutz und die Versorgung der Bevölkerung und der Erhalt der Kulturgüter gewährleistet werden. Das alles gilt es ernst zu nehmen und umzusetzen. Mit welchem Aufwand das tatsächlich verbunden ist, können Josef Eisner und Josef Grundner sicher bestätigen.
Jedenfalls ist die Zeit vorbei, in dem man diese Themen auf die leichte Schulter nehmen kann. Übrigens beabsichtigt der Landkreis nicht die Herausgabe eines Flyers oder ähnlichem. Einmal gibt es passende Informationen online und zum anderen will man niemanden verunsichern.
Max Heimerl forderte die Bürgermeister nochmal auf alles zu unternehmen auf den gleichen Stand zu kommen. Nur so kann der Landkreis alle Aufgaben bewältigen, die im Ernstfall auf sie zukommen.
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Thomas Einwang hatte noch einige organisatorische Dinge und schloss die Bürgermeisterversammlung nicht ohne allen schon mal Frohe Weihnachten zu wünschen. |
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Bürgerversammlung in Ampfing: Zufriedene Bürger und erfolgreiche Schüler in der Landkreismitte |
16:50 |
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In die Schweppermann-Halle hatte die Ampfings Bürgermeister Josef Grundner zur Bürgerversammlung eingeladen. Gekommen waren etwa 130 Bürger, seine beiden Stellvertreter und eine ganze Reihe Mitglieder des Gemeinderates. MdB a. D. Sandra Bubendorfer-Licht wollte wissen, was die Ampfinger so drückt. Ebenfalls gekommen waren die Leiter der Schulen, der Kindertageseinrichtungen und die Mitarbeiter der Verwaltungen und der Einrichtungen der Gemeinde und die Vertreter der Feuerwehren und der vielen Vereine. Und etwas später kam auch Pfarrer Florian Regner dazu.
Bürgermeister Josef Grundner hieß die Zuhörer willkommen und stimmte auf einen informativen Abend ein.
Er hatte ein umfangreiche Präsentation vorbereitet, mit der er die Grundlage für die spätere Diskussion legen wollte.
Erst gedachte er dem ehemaligen Mitglied des Gemeinderates Sebasitan Heiser, der am 24. November 2024 verstorben ist.
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Josef Grundner informierte über die Neueinstellungen der Gemeinde, Karin Eibl für den Sachbereich Einwohnermelde- und Gewerbeamt und Nikolett Symmank für die Kassenverwaltung.
Natürlich ist die Gemeinde in den Sozialen Medien breit vertreten. Beide Kanäle erfreuen sich großer Beliebtheit.
Er wies auf den Mängelmelder in, über die ihm Bürger Reparaturbedarf oder ähnliches mitteilen können.
Wie alle Gemeinden versucht auch Ampfing Dienstleistungen des Rathauses zu digitalisieren und so Bürgern Behördengänge zu ersparen. Aktuell stehen 64 solcher Angebote zur Verfügung. Dafür wurden sie sogar mit dem Siegel „Digitales Amt“ ausgezeichnet.
An diesen Punkten steht kosteloses W-Land zur Verfügung.
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Ampfing wächst. Am . Januar lebten 7.263 Bürger in der Gemeinde. 3.695 Männer und 3.568 Frauen. Das Standesamt betreut auch die Gemeinden Heldenstein und Rattenkirchen und verzeichnete bis 30. September diese Anzahl Hochzeiten, Geburten, Sterbefälle und Kirchenaustritte. Bemerkenswert ist die hohe Zahl Kirchenaustritte und Sterbefälle.
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Ein großes Projekt wird die energetische Sanierung des Rathauses das in die Jahre gekommen ist. Als eine von drei Kommunen in Oberbayern erhalten sie dafür Fördergelder in Höhe von 80% der Kosten. Da die aufwändige Sanierung mit neuen Fenstern und einer neuen Außendämmung das gesamte Gebäude betrifft und bis Ende 2027 fertig sein muss, hat der Gemeinderat beschlossen, in der Zeit des Baus in andere Lokalitäten umzuziehen – ein großer organisatorischer Aufwand.
Die Arbeiten sollen im März beginnen und trotz der hohen Förderung die Gemeinde etwa 3 Millionen Euro kosten.
Einwohnermeldeamt, Geschäftsleitung, Kämmerei, Finanzverwaltung und das Bürgermeisterbüro sowie der Sitzungssaal ziehen während des Baus in den Anbau der Schule, der schon vor einigen Jahren saniert wurde.
Das Bauamt und der Bauhof ziehen in den ehemaligen Schulungsraum der Feuerwehr.
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Neue Bundesgesetze fordern digitale Passfotos. Dafür hat die Gemeinde eine Fotostation angeschafft, die zweiter Bürgermeister Günther Hargasser gleich hat ausprobieren können. Damit konnten sogar die Kosten von 10 auf 6 Euro gesenkt werden.
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Da die Kommunalwahl ansteht motivierte Josef Grundner die Bürger sich einzubringen und mitzumachen. Auf jeden Fall aber wählen zu gehen. Ihn selbst hat seine Gruppierung, die CSU bereits zur Wiederwahl nominiert.
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Mit einem Anbau erweitert wurde das Feuerwehrhaus in Ampfing. Das soll am 21. Februar eingeweiht und der Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt werden. Natürlich haben sie auch ein betagtes Feuerwehrauto ersetzt und dafür 650.000 Euro aufgewendet. Gut 165.000 Euro haben sie dafür als Zuschuss bekommen.
Erst vor einigen Tagen hat eine Katastrophenschutzübung die Einsatzbereitschaft des SOS-Punktes bestätigt. Mit dieser Initiative soll der Bevölkerungsschutz sichergestellt und die Bundeswehr unterstützt werden.
Die Übung hat gezeigt, wie umfangreich die Aufgaben sind, die ersetzt werden müssen wenn die gewohnte Technik nicht mehr funktioniert. Das ging bis hin zum Ersatz der Handy’s durch ein Satellitentelefon, das dann aber nicht funktioniert hat.
Da die Übung aber nur den Ausfall der Stromversorgung simuliert hat, müssen auch Konzepte für den Ausfall der Gasversorgung oder anderer Störungen erarbeitet werden. Besonders die automatische Abschaltung des Autobahntunnels Wimpasing hat die Notwendigkeit gezeigt, den Umleitungsverkehr durch Ampfing sicherzustellen. Wie derzeit geplant, geht das wirklich nicht. Es gibt also vieles was verbessert werden muss.
Der Stromerzeuger mit 150 kVA mit vergrößertem Dieseltank wurde dafür extra beschafft.
Wie in den Vorjahren haben sich Kikndergärten und Schulen am alljährlichen Baumpflanztag beteiligt und dabei jede Menge Spaß gehabt. Und natürlich auch viel gelernt. Sogar der Gemeinderat hat einen Baum gepflanzt.
Erfolgreich waren die Ampfinger Radler auch beim Stadtradeln. Da haben sie eine ganze Reihe Titel abgeräumt. Josef Grundner dankte allen, die da mitgemacht haben.
Neu ist die Forderung der Bundesregierung einen kommunale Wärmeplanung aufzustellen. Da soll aus der Bestandsanalyse eine Planung für die Zukunft erstellt werden.
Teil dieser Zukunft ist die Nutzung der Geothermie. Dass unter Ampfing heißes Wasser mit bis zu 105°C vorhanden ist, haben Untersuchungen bereits in den 1950er Jahren bestätigt. Leider ist die Förderung sehr teuer, hat eine Machbarkeitsstudie ergeben. Die Suche nach Partnern läuft derzeit. Etwa mit der Stadt Mühldorf.
Allerdings war es ihm gleichgültig ob sie selbst bohren wollen oder sich an die Anlage in Waldkraiburg anschließen. Wichtig ist nur, dass die Kilowattstunde den Endverbraucher nicht mehr als brutto 13 Cent kosten soll. Die Frage ist nur, wer das Verteilnetz baut, das bis zu 100 Millionen Euro kosten kann. Auch da sind viele Möglichkeiten im Gespräch. Das dauert allerdings…
Auf jeden Fall wollen sie diese Ressource nutzen wenn sie schon vorhanden ist.
Im Bereich der erneuerbaren Energieen beteiligt sich Ampfing wie 22 andere Kommunen im Landkreis auch, am Landkreiswerk. Darüber wollen sie erneuerbare Energiequellen nutzen und den Gewinn daraus im Landkreis halten.
Um der Ökologie zu ihrem Recht zu verhelfen, haben sie einen Abschnitt des Aidenbach im Bereich von Salmanskirchen renaturiert. Dabei hilft auch ein neu gebautes, seichtes Regenrückhaltebecken bei Salmanskirchen.
Die Grundschule besuchen aktuell 261 Schüler in 12 Klassen. Mittagesbetreuung bieten sie in zwei Stufen. Schulweghelfer unterstützen die Schüler sicher hin und zurück zu bringen. 9.000 Euro gibt die Gemeinde pro Jahr dafür aus.
Die Mittelschule besuchen auch 261 Schüler allerdings in 13 Klassen. Sie bietet auch eine gebundene und eine offene Ganztagsklasse.
Dort wurde das Computernetzwerk mit einem Aufwand von 217.000 Euro ertüchtigt. Auch für diese Maßnahme haben sie 133.000 Euro Förderung erhalten.
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Die Bücherei ist umgezogen und steht unter neuer Leitung. Sie bieten dort über 11.000 Medien an. Am neuen Standort am Kirchplatz bietet sich auch die Möglichkeit ein gemütliches Eis zu genießen.
Der Schwarz-Weiß-Ball der Gemeinde findet am 24. Januar zum dritten Mal in der festlich geschmückten Schweppermann-Halle statt. Josef Grundner lud alle Zuhörer herzlich ein. Spielen wird die Band „Groove-Garage“.
Das zweite Volksfest der Neuzeit war wieder ein voller Erfolg. Auch wenn das viel Aufwand bedeutet, bereichert des das Leben doch erheblich.
Sehr gut besucht war der Seniorennachmittag, der diesmal gut funktioniert hat. Leider wieder abgesagt werden musste das Dorffest. Vielleicht sollten sie Pfarrer Regner zum Schirmherrn machen. Vielleicht funktioniert’s dann. Der war ja auch gerade gekommen.
Wieder druchgeführt haben sie die Kartmeisterschaft mit 30 Teilnehmern.
Der Adventszauber beginnt wieder am 11. Dezember vermutlich letztmals am Kirchplatz.
Schon vorher beginnt die Reihe der Adventsveranstaltungen am Giggerlbrunnen.
In Salmanskirchen haben sie das Kriegerdenkmal saniert das 2026 neu geweiht wird.
Zu 80 Jahren Kriegsende haben sie Gedenkstelen am Ampfinger Bunker aufgestellt. Auch wenn der Krieg schon lang her ist, darf die Geschichte nicht vergessen werden. Es war eine schlimme Zeit.
Erweitert wurde die Kinderkrippe Isenzwergerl in der sich eine kompetente Truppe um die Kleinsten kümmert. Genauso wie im Kindergarten „Isenstrolche“, der 101 Kinder in vier Gruppen betreut.
Saniert und erweitert wurde der Kindergarten „Dorfstrolche Stefanskirchen“, der 35 Kinder betreut.
Ein Fachdienst für Einzelintegration kümmert sich um Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.
Neu ist der katholische Kindergarten St. Margareta, der 105 Kindern Platz bietet. An den Baukosten von 7,5 Millionen Euro trägt die Gemeinde 3,8 Millionen und die Hälfte davon der Freistaat Bayern. Josef Grundner dankte allen Unterstützern für ihren Beitrag.
Nötig für den Kindergarten war ein Parkplatz an der Zangberger Straße. Um die Querung dieser belebten Straße sicherer zu machen steht die Gemeinde in intensiven Gesprächen mit dem Straßenbauamt Rosenheim. Erleichtert wird das sicher wenn die Staatsstraße dann auf die Ostumgehung verlegt wird und die Zangberger Straße dann Gemeindestraße wird.
Der Kinderhort „Isenkids“ nahe der Grundschule betreut in einem offenen Konzept bis zu 85 Kinder.
Ampfing bietet einen der fünf Familienstützpunkte im Landkreis. Damit ist der Landkreis im Wettbewerb um die kinderfreundlichsten Landkreise in Deutschland.
Seit einigen Jahren betreut der Jugendpfleger vor Ort aus Haag den Ampfinger Jugendtreff zusammen mit Jugendreferentin Otti Gantenhammer.
Seit 2015 bietet die Nachbarschaftshilfe vielfältige Unterstützung im Alltag. Da ist inzwischen eine große Gemeinschaft entstanden der der Dank aller gilt!
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Erst kürzlich haben sie ihren Pump-Track eröffnet und sind damit einer Forderung von Eltern aus dem Jahr 2021 nachgekommen. Es ist schon erstaunlich was die jungen Leute dort zeigen. Wegen vieler anderer Aufgaben ging das nicht früher. Mit viel Eigenleistung haben sie jetzt die Kosten von 250.000 auf 150.000 Euro senken können. (Applaus)
Ein schönes Beispiel dafür was geht wenn man zusammenhält und anpackt. Dafür dankte er auch einer Reihe Sponsoren, die da mitgeholfen haben.
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Neu ist die Planung der Sanierung des Sportgeländes Am Wuhr. Da soll eine neue Tartanbahn gebaut werden und nebenan ein Kunstrasenplatz der Sport auch im Winter ermöglichen wird. Die Gemeinde versucht dafür eine Förderung zu bekommen.
Die Grüne Lagune ohne Badeaufsicht wäre wünschenswert. So kostet die DLRG jährlich 45.000 Euro. Auf jeden fall bietet sie erheblichen Freizeitwert und soll auch künftig kostenlos bleiben.
Endlich fertig wird der Zitzmerstadel, der dann als Veranstaltungsraum genutzt werden wird. Damit wird die Schweppermannhalle entlastet. 2026 wird hier der Adventszauber stattfinden. Die Sanierung hat 2,6 Millionen Euro gekostet wovon 80% der Freistaat getragen hat. Im Nebengebäude an der Schweppermannstraße wird künftig das Trauungszimmer der Gemeinde untergebracht.
Wünschenswert wäre die Begrünung des Kirchplatzes, der derzeit eher einer Steinwüste gleicht. Vielleicht könnte er am Sonntag Nachmittag zur Fußgängerzone werden?
Mehrere Straßensanierungen konnten endlich abgeschlossen werden.
Ein neues Gewerbegebiet wird im Süden ausgewiesen um Unternehmen Platz bieten zu können. Dafür ist auch die Anbindung an die Staatsstraße 2091 nötig. Auch für Schörghuber wurde eine Erweiterungsfläche ausgewiesen und in Stefanskirchen die Erweiterung des Baugebietes Almshamer Feld. Neu gebaut wurde die Brücke Genzing und die Perleshamer Straße in Salmanskirchen.
Der Bauhof ist mit einem starken Team gut aufgestellt. Neue Mitarbeiter sind herzlich willkommen.
In Stefanskirchen und Salmanskirchen soll der Glasfaserausbau vorangetrieben werden.
Josef Grundner würde sich freuen, wenn die Bürger ihre Wasserzähler auf digitale umstellen würden. Um die Versorgung zu sichern haben sie einen zusätzlichen Brunnen gebaut – auch um den älteren sanieren zu können. Reparaturen sind auch am Wasserleitungsnetz nötig.
Damit kam Josef Grundner zu den Finanzen: Das Haushaltsvolumen von 31,6 Millionen Euro weist gegenüber 2022 einen leichten Rückgang auf. 21,3 Millionen im Verwaltungs- und 8,3 Millionen im Vermögenshaushalt.
Diese Graphik schlüsselt die Einnahmen auf. Sogar die Einnahmen aus Gebühren steigen seit Jahren kontinuierlich an. Genauso wie die Ausgaben wo die Kreisumlage den höchsten Posten ausmacht. Interessant, dass der größte Anteil der Einnahmen im Vermögenshaushalt aus Zuschüssen besteht, fast 7 Millionen Euro.
Die pro-Kopf-Verschuldung beträgt damit 871 Euro, etwa die Hälfte des bayerischen Durchschnitts von knapp 1.600 Euro. Geplant ist die Rücklagen wieder aufzubauen.
Damit beendete Josef Grundner seinen Vortrag und dankte allen für das gute Miteinander in Ampfing. Besonders dankte er den Mitgliedern des Gemeinderates und den Mitarbeitern der Verwaltung. Wenn sie so weitermachen, dann passt das in Ampfing.
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Die Bürger hatten nur wenige Fragen. Etwa die Abkehr von Steingärten, die doch wieder grün werden sollten. Da gehört mehr gemacht. Die Gemeinde kann nur eine Grünordnung erlassen, kann die Einhaltung aber nicht kontrollieren. Mehr Bäume müssen aber tatsächlich sein!
Während der Wertstoffhof Lob erhielt sollte er doch auch mal einen zerbrochenen Blumentopf annehmen. Das ist aber eine Landkreisentscheidung meinte Josef Grundner, der das auch im Kreistag mit zu entscheiden hat. Leider sind die Kosten so hoch, dass sie die Beseitigung von Bauschutt nicht anbieten können. Eine Verbesserung wird’s nicht geben.
Weitere Fragen betrafen einen Wasserschaden im Kindergarten in Stefanskirchen, den Parkplatz am Kindergarten St. Margareta, die Ansiedlung eines Rewe-Centers oder eines Drogeriemarktes auf der Nordseite der Bahnstrecke. So einen wollen sie dort ansiedeln, berichtete Josef Grundner weil auch andere Interesse haben sich dort anzusiedeln. Ein Rewe-Center wird’s aber nicht geben weil sie dem Vollsortimenter Edeka keinesfalls Konkurrenz machen wollen. Ein Drogeriemarkt wäre dagegen kein Problem.
Auf Frage nach einem bayerischen Wirtshaus berichtete Josef Grundner von Gesprächen die aber noch nicht abgeschlossen sind. Er war aber guter Hoffnung. Die 7.000 Ampfinger sollten halt auch mehr fortgehen….
Abschließend lud er zu seiner wöchentlichen Bürgersprechstunde am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr ein.
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Die Bürgerversammlung schloss die Ehrung der erfolgreichsten Schüler, Studenten und Auszubildenden ab. Ihnen allen gratulierte Josef Grundner herzlich und überreichte ihnen eine Urkunde und einen geheimnisvollen Umschlag.
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Nach nicht einmal drei Stunden entließ Bürgermeister Grundner zufriedene Bürger die kaum drängende Probleme hatten. Zumindest keine die sie hätten kontrovers diskutieren wollen. |
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Das Stadttheater Waldkraiburg spielt "Halbpension mit Leiche" - Ein köstlicher Theaterabend |
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Die Theatergruppe „Stadttheater Waldkraiburg“ hat kürzlich die Komödie „Halbpension mit Leiche“ auf die Bühne im Waldkraiburger Bischof Neumann-Haus gebracht. Wie wir beim Besuch der Probe berichtet haben, geht’s darin um fünf ehemalige Häftlinge, die mit einer Pension versuchen zurückzukommen in ein geordnetes Leben. Das ist nicht so einfach weil alle halt geprägt sind von ihrem früheren Leben.
Da ist die Chefin Pretty Wummen, die jeden Quadratmeter braucht, mit Zahlen nicht umgehen kann, nur mit Nummern. Dann Tantchen Schröder, das Mädchen für alles, das meint, im Back-Office wird gebacken. Oder die Esoterikerin Jayashree Lohse, die Maulwürfe so süß findet. Oder der Küchengott Horst Klotz oder Putzmann Said Müller, der hinter jeder Fusel her ist.
Ihre Macken will Psychologin Dr. Silk Hufenreuther ausnutzen, die sie während ihrer Resozialisieurung genau kennengelernt hat. Sie weiß welche Knöpfe sie drücken muss, damit sie alles erlernte vergessen und wieder machen warum sie verurteilt wurden. Menschen umbringen. Das will sie nutzen um ihren Mann zu beseitigen, dessen sie längst übertrüssig ist und der ihrer neuen Liebschaft im Weg steht.
Dr. Hufenreuther mietet sich als erste in der neu eröffneten Pension der fünf Ehemaligen ein. Blöd nur, dass die fünf erst noch auf die Prüferin des Hotelverbandes warten, die ihnen einen Stern verleihen soll. Ohne Stern – denken sie – geht das nämlich nicht.
Irgendwie geht Dr. Hufenreuther’s Plan aber schief und so liegt sie selbst tot auf der Bühne als Astrid Aufderhöh, die Prüferin des Hotelverbandes die Pension überprüft. Die hat ein Problem, Pretty Wummen kann ihr die Größe des Speisesaales nicht nennen. Das sind sicher 5.000 Quadratmeter… Das reicht ihr nicht – meint die Prüferin die ihre Verpflichtungen immer ernst nimmt.
Als sie die Küche inspizieren wollen und der den Dreck nach ihnen wegputzen will, entdeckt er die Leiche. Die ist wirklich tot… Jetzt ist guter Rat teuer.
Erst setzt er sie auf die Couch. Da bemerken sie die anderen erst mal nicht.
Als Dr. Hufenreuthers sturzbetrunkener Mann dazukommt spielen sie ihm ihre Reaktionen vor. Das gelingt auch mit den anderen und sogar mit der Prüferin.
Sie wissen nicht wohin mit der Leiche. Sie verstecken sie erst im Speisesaal.
Die Prüferin hat ein vernichtendes Urteil. Noch nicht einmal die Fläche des Speisesaales können sie ihr nennen. Dabei arbeiten sie doch alle nach Kräften für den Erfolg der Pension.
Astrid Aufderhöh will sich selbst ein Bild machen. Wieder ist guter Rat teuer. Sie lenken sie ab um die Leiche woanders zu verstecken. Da fällt ihr Blick auf die Stehlampe. Darunter ist sie sicher.
Die Prüferin möchte ihnen ja helfen und hat noch eine Idee. Sie überprüft die Elektroinstallation. Das funktioniert alles – nur die Stehlampe nicht. Kein Wunder, die ist ja nicht eingesteckt.
Schnell verleiht sie ihnen einen Stern und ergreift die Flucht.
Da entdeckt Dr. Hufenreuthers Mann seine tote Frau...
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Wer schließlich der Mörder war, das verraten wir natürlich nicht. Nur soviel: So eine besonders große Überraschung ist das allerdings nicht mehr.
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Die Zuschauer hatten jede Menge Spaß an den skurrilen Gestalten die irgendwie alle in unserer Gesellschaft wiederzufinden sind. Entsprechend lang applaudierten sie dem Ensemble, das das alles großartig umgesetzt hat.
Robert, das war schon eine bitterböse Satire auf unsere Gesellschaft und ein riesen Spaß! |
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Die Jahresausstellung des Kunstvereins Inn-Salzach: Kunst ist das Ergebnis von Kampf |
9:50 |
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So viel Polizei hat uns am Waldkraiburger Haus der Kultur noch nie empfangen. Und eine Demo von „Friday’s for Future“ auch nicht. Das alles galt aber nicht den Mitgliedern und Besuchern des Kunstvereins Inn-Salzach, sondern einer Partei, die in den kleinen Saal zu einer Bürgersprechstunde eingeladen hatte.
In der Studiogalerie im Untergeschoss war davon aber dann kaum etwas zu bemerken. So können wir uns ganz in Ruhe die Werke anschauen, die die Mitglieder für ihre Jahresausstellung beigesteuert haben. Hier unser Rundgang.
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Es kamen wirklich viele Interessierte zur Vernissage. Sie alle hieß zweiter Bürgermeister Anton Kindermann herzlich willkommen. Er freute sich über seine Stadtratskollegen unter den Besuchern, besonders über Christine Graupner und die Mitarbeiter des Hauses der Kultur. Natürlich freute er sich über die zahlreichen Künstler, die nicht nur ihre Werke zeigen sondern später auch für die kulinarischen Genüsse sorgen werden.
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Kunstvereinsvorsitzende Gabriele Röpke kündigte zur allgemeinen Erheiterung eine 45-minütige Rede an, zog das aber gleich wieder zurück.
Sie freute sich über Altlandrat Schorsch Huber unter den Zuhörern und die ehemalige Kulturreferentin Margit Roller. Entschuldigen musste sie die aktuelle Kulturreferentin Lydia Partsch.
Kaum zu glauben neigt sich doch das Jahr schon wieder seinem Ende entgegen, war Gabriele Röpke beinahe entsetzt über die schnell dahinfliegende Zeit. Sie blickte zurück auf die Aktivitäten des Vereins, die neben einer ganzen Reihe Ausstellungen auch noch das Kunstkaufhaus während des „Advent in der Stadt“ erwarten lässt. Dann bieten sie eine einfache Weise Kunstwerke zu erwerben.
Bevor sie auf die Werke einging, wollte sie aber allen danken, die sie im Lauf des Jahres unterstützt hatten. Die Stadt Waldkraiburg etwa, die ihnen die Nutzung der Räume ermöglicht, Kulturreferentin Lydia Partsch, die meistens die Begrüßung der Gäste übernommen hat, den Mitarbeitern des Hauses der Kultur, die ihnen immer mit Rat, Tat und Sachverstand zur Seite stehen. Besonders dankte sie den Mitgliedern im Vorstand, Sonja Haugeneder und Maria Zuck und den Mitgliedern des Hängeteams das sie schon das eine oder andere Mal aus der Ruhe gebracht hatte, wenn es ihr dann doch nicht gefallen hat….
Und natürlich galt ihr Dank ihren Mitgliedern ohne deren Kreativität und Mut keine einzige Ausstellung zu machen gewesen wäre. Ohne die es den Verein nicht geben würde.
Auch den Besuchern galt ihr Dank die ihre Arbeit durch ihr Kommen würdigen.
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Wenn sie 47 Werke zeigen, dann sind das 47 Einblicke in die Gedankenwelt der Künstler, in ihre Empfindungen und Sichtweisen. Sie alle sind Menschen die sicher sind etwas zu zeigen zu haben.
Nötig sind aber auch die Besucher, die ihre Werke betrachten, sie auf sich wirken und sich so berühren lassen. Gemeinsam tragen sie diesen Verein.
Die politische Partei oben im kleinen Saal in Gedanken war Gabriele Röpke sicher, Kunst ist bunt, die ist vielfältig, laut und manchmal auch leise, oft provokativ, abstrakt oder bildlich, dunkel oder leuchtend. Auf jeden Fall vielfältig.
Kunstschaffen ist auf jeden Fall kein Hobby. Es ist vielmehr ein Gespräch. Kunst ist nicht nur Farbe auf Leinwand. Sie ist Ausdruck von Freiheit. Sie ist heute wichtiger denn je.
Ganz anders als es die politische Partei nebenan sieht, die Vielfalt nicht als Stärke versteht. Ganz anders als Kunstschaffende, die anders denken, fühlen und reden. Die den Mut haben ihre Gedanken in Werke umzusetzen und diese öffentlich zu zeigen.
Kunst funktioniert nicht, wenn sie gleich gemacht werden soll. Sie funktioniert nicht, wenn sie sagen soll was alle sagen und sie funktioniert nicht, wenn sie sich dafür entschuldigen soll, dass sie Kunst ist. Deshalb war es gerade an diesem Abend wichtig sichtbar zu sein. (Applaus)
Wenn die 47 Werke Kunst sind, dann sind das 47 Träume, die man im Alltag nicht hat. Sie erlauben über Dinge zu sprechen, können trösten, können provozieren, irritieren, können binden und befreien. Manche können sogar heilen. Auf jeden Fall zwingen sie den Betrachter sich eine Meinung zu bilden. Besonders in der schnellen lauten Welt bleibt die Kunst ein Ort zum Verweilen, zum Nachdenken und Fühlen ohne sich rechtfertigen zu müssen. Schließlich ist jedes Kunstwerk das Ergebnis eines Kampfes, eines Gefühls und des Überwindens von Zweifeln. Es steckt Zeit darin, Mut und Entschlossenheit.
Sie schloss mit Zitaten aus der Welt der Kunst und wünschte den Zuhörern einen schönen Abend mit vielen neuen Eindrücken. Schließlich muss Kunst nicht gefallen, sondern wirken. Damit erklärte sie die Ausstellung für eröffnet und lud ein bei einem Gläschen Wein und Häppchen die Gemeinschaft zu genießen. Und das ließen sich die Gäste nicht zweimal sagen.
Die Jahresausstellung des Kunstvereins Inn-Salzach ist noch bis 11. Januar während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Da finden Sie doch sicher Zeit mal reinzuschauen. Vielleicht sogar während des Künstlermarktes während des „Advent in der Stadt“ – Sie werden’s sicher nicht bereuen! |
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TSC Weiß-Blau 70 stellt Motto und Programm für den Fasching 2026 vor |
17:00 |
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Am 11.11. hatte Manuel Gilde vor dem Rathaus das Motto der Showtanzgruppen des Tanzsportclubs Weiß-Blau 70 für den Fasching 2026 noch verschwiegen, dafür aber zur Proklamation in die Turnhalle am Gymnasium eingeladen. Dieser Einladung sind so viele Angehörige und Gäste gefolgt, dass die Tribüne bis auf den letzten Platz besetzt war. Sogar alle drei Bürgermeister waren gekommen, stellvertretender Landrat Richard Fischer und eine ganze Reihe Stadträte.
Die Halle selbst war nur spärlich beleuchtet als Yvonne Kretschmar ihre beiden Showtanzgruppen auf die Bühne bat, also erst mal die Black Diamonds. Die enthüllten nach einem beeindruckenden Auftritt das Motto des Faschings 2026: „Cosmic Diamonds - Beat of the Universe“.
Damit hießen sie die vielen Gäste herzlich willkommen.
Ihr Raumschiff war bereit abzuheben. Fehlten noch die Passagiere, die dann einstiegen.
Je 26 Tänzerinnen und Tänzer bei den TSC Diamonds und 26 bei den Black Diamonds. Sie alle stellten sie unter dem Jubel ihrer Angehörigen namentlich vor.
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Nach einer Pause präsentierte sich das Kinderprinzenpaar, die neuen Herrscher der Galaxie: Rina I. Und Makar I.
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Die beiden freuten sich über die vielen Zuschauer und wünschten ihnen viel Spaß.
Ins Raumschiff kamen dann die Dancing Diamonds und präsentierten nach ihrem Einmarsch ihre Show 2026.
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Dann der romantische Walzer des Prinzenpaares. Elegant, Romantisch und einfach nur himmlisch – meinte Moderatorin Yvonne Kretschmar.
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Die Dancing Diamonds verabschiedeten sich mit ihrem Ausmarsch.
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Weiter gings mit der Show der Black Diamonds.
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Dann der galaktische Showtanz des Kinderprinzenpaares.
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Gemeinsam verabschiedeten sich Prinzenpaar und Black Diamonds von den Zuschauern.
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Nachdem alle wieder zurück waren auf der Bühne dankten sie allen Unterstützern und Helfern mit dem Faschingsorden der Saison 2026. Sie alle dankten den drei Verantwortlichen Jenny Nistor, Kimberly Kielack und natürlich Yvonne Kretschmar.
Dem schloss sich auch Bürgermeister Robert Pötzsch an, der begeistert war von den gezeigten Tänzen und Figuren. Er hatte ein Maskottchen für sie dabei, das sie bei allen Auftritten mitnehmen sollten. Es soll sie gesund durch die Faschingswochen bringen.
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Auch stellvertretender Landrat Richard Fischer war begeistert vom gesehenen. ER dankte ihnen allen für ihr großes Engagement das solche Leistungen erst möglich macht. Auch er hoffte, sie mögen unfallfrei durch den Fasching kommen und dabei viel Spaß haben. Sie alles sid Spitze.
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Nach 50 Minuten dankte Yvonne Kretschmar den Zuschauern und wünschte allen einen wunderschönen Abend. |
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Adventmarkt in Mettenheim eröffnet - Ein schneller Blick |
6:35 |
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Ohne Kommentartext |
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Der Christkindlmarkt in Aschau a. Inn - Ein schneller Blick |
8:25 |
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Ohne Kommentartext |
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