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"Mitanand" - Er singt - sie redt - Claudia Hungerhuber stellt mit Liedermacher Roland Hefter Kandidaten für die Wahl in den Stadtrat vor |
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30.01.26 |
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„Er singt, sie redt’“ – hatte Claudia Hungerhuber diese Veranstaltung im Mühldorfer Haberkasten untertitelt, zu der sie zusammen mit dem Aschheimer Liedermacher Roland Hefter eingeladen hatte. „Mitanand“ wollten sie den Abend gestalten und Werbung machen für sie als Kandidatin für die Wahl zur Bürgermeisterin und die Kandidaten der SPD für die Wahl in den Stadtrat. Die Mischung aus Liedermacherkonzert und Wahlveranstaltung lockte auch viele Zuhörer anderer politischer Ausrichtung an, sodass kaum ein Platz leer blieb.
Claudia Hungerhuber hieß die Zuhörer willkommen und freute sich über das große Interesse. Sie begrüßte auch Marianne Zollner, Dr. Hans Dowrzak und die aktuellen sowie die vielleicht künftigen Kandidaten im Stadt- und Kreisrat – und natürlich alle Mitglieder des Super-Teams Hungerhuber. Den Zuhörern wollten sie zeigen, wie sie die Stadt künftig miteinander gestalten wollen. Damit hieß sie Roland Hefter willkommen, der gleich mit zwei Liedern in den Abend einführte. Im ersten Lied „A bissl mehra schau’n“ forderte er mehr Zivilcourage, und mit „Des is doch jedem scho passiert…“ sorgte er gleich für Stimmung im Saal.
Claudia Hungerhuber stellte dann die Kandidaten vor, die die Mühldorfer SPD ins Rennen schickt. Das sind ganz normale Leute, meinte sie, und genau so ein Lied hatte auch Roland Hefter parat. Mühldorf ist eine total schöne Stadt, meinte Claudia Hungerhuber weiter und forderte endlich den Bau des Parkhauses unterhalb der Klinik, den sie schon im Februar 2024 im Stadtrat beantragt hatten. Die Innenstadt wollen sie zum Erlebnisraum machen und das Sümö-Areal nachhaltig entwickeln, anstatt es mit Wohnblöcken zuzubauen. Dann muss die Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer fair verbessert werden. Dazu gehören auch die Autofahrer, weil ja nicht alle Radl fahren können. Verbessert werden muss auch der ÖPNV, ohne dass immer mehr Rufbusse angeschafft werden. Es muss auch wieder eine Busverbindung von Nord nach Süd geben, was mit Applaus quittiert wurde. Ein weiteres Zukunftsthema ist die klimaresiliente Umgestaltung der ganzen Stadt. Dazu gehört auch die Anbindung der Stadt an den Inn, der hier besonders schön ist. Es gibt kaum Schöneres als ein Weißbier an einem Abend am Innstrand, und dazu hatte Roland Hefter natürlich das passende Lied dabei: „Weißbier in der Sonn“.
Vor der Vorstellung ihrer Kandidatenriege stellte sich Claudia Hungerhuber selbst vor. Als Mitglied im Pfarrgemeinderat und in den Vorstandschaften einiger Vereine ist sie seit 2020 Mitglied des Stadtrates und dort Kulturreferentin. Das macht ihr viel Freude, zumal sie die Kulturvereine sehr unterstützen konnte. Sie hatte nie geplant, sich um das Amt des Bürgermeisters zu bewerben, doch ihre Unzufriedenheit hatte sie schließlich dazu bewogen. Nach reiflicher Überlegung hat sie sich dazu durchgerungen, weil sie eine innere Stimme überredet hat.
Dann bat Claudia Hungerhuber die erste Gruppe Kandidaten auf die Bühne, die sich vorstellen sollten. Gottfried Kirmeier ist gelernter Schreiner und hat sich zum Heilerziehungspfleger und Fachwirt für Gesundheits- und Sozialwesen weitergebildet, ist jetzt aber Rentner. Im Stadtrat bekleidet er das Amt des Jugendreferenten. Die 55-jährige Bankkauffrau Angelika Kölbl sitzt im Stadtrat der SPD-Fraktion vor. Zudem ist sie im Kreistag engagiert und als Awo-Kreisvorsitzende sozial aktiv. Werner Rausch, 61, Witwer, ist für Thomas Enzinger in den Stadtrat nachgerückt. Auch er ist Mitglied des Pfarrgemeinderates und engagiert sich als Schöffe. Ihm liegt der Radverkehr am Herzen, weshalb er die Radwege aufwerten möchte. Alexandra Seisenberger, 57 und Mutter zweier erwachsener Kinder, arbeitet im öffentlichen Dienst und ist Co-Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende des FC Mühldorf sowie weiterer Vereine und fungiert als Sprecherin des Arbeitskreises Städtepartnerschaft. Sie möchte die Jugend und das Ehrenamt fördern. Wolfgang Wicho ist 48, verheirateter Vater dreier Kinder. Der gelernte Schreiner hat Holzbau und Ausbau studiert und arbeitet in einem international tätigen Unternehmen. Zudem ist er Nebenerwerbslandwirt und Vorstand der Jagdgemeinschaft. Er möchte mit vielen Gesprächen das Verständnis in der Gesellschaft fördern. Die 44-jährige Patricia Sirl ist verheiratet und Mutter zweier minderjähriger Kinder. Die diplomierte Betriebswirtin hat sich zum Master of Science weitergebildet und arbeitet jetzt in der Caritas-Kreisvorstandschaft. Als Sportlichste im Team möchte sie Mühldorf für alle Altersgruppen familienfreundlich gestalten. Der 28-jährige Philipp Enzinger ist Diplom-Finanzwirt, also Finanzbeamter, und bildet dort Nachwuchs aus. Im Finanzamt bearbeitet er die Grunderwerbsteuer und sieht die steigenden Grundstückspreise, die bei manchem den Grundstückskauf erschweren. Die 46-jährige Nadine Keitzel ist verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Beruflich ist sie pädagogische Unterstützungskraft an der Grundschule und betreut Migrantenkinder. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Stadtkapelle Mühldorf und organisiert Benefizkonzerte. Sie möchte sich mit Herz und Verstand für die Stadt einsetzen. Claudia Hungerhuber war stolz auf dieses engagierte Team, wusste aber, dass sie noch mehr brauchen, aber sie war sich sicher: Des werd scho no!
Die zweite Gruppe Kandidaten stellte sich vor: Markus Sirl, 45 und Ehegatte von Patricia Sirl, hat nach seiner Ausbildung zum Chemikanten eine weitere Ausbildung zum staatlich geprüften Chemietechniker absolviert. Seit 2007 arbeitet er bei Wacker-Chemie. Als Sportler ist er der Aktivposten in Claudia Hungerhubers Wahlkampfteam. Politisch möchte er die Wirtschaft in Mühldorf fördern und sein Motto ist „geht nicht, gibt’s nicht“. Kerstin Neimcke ist 34 und Mutter zweier Kleinkinder. Wichtig ist ihr Ehrlichkeit, und man sagt, sie wäre eine penetrante Person, die so lange nachfragt, bis die Dinge klar sind. Sie hat BWL studiert und arbeitet im familieneigenen Betrieb. Dann Claudia Hungerhubers Ehemann Edwin, 54 und Urologe von Beruf. Mit ihrer Praxis versorgen sie Patienten in der weiteren Umgebung, zudem ist er leitender Arzt in der Urologie der Kreisklinik. Er möchte seine Fähigkeiten als Arzt in den Stadt- und Kreisrat einbringen. Irene Umschlag ist 50, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Auch sie ist Diplom-Finanzwirtin, arbeitet aber als selbstständige Steuerberaterin. Zudem ist sie Pfarrgemeinderätin und Kirchenpflegerin und beim Anna-Hospizverein engagiert. Sie kandidiert für den Stadtrat, weil sie einfach nicht stillhalten kann, wenn sie Bedarf sieht, und es ist gut, dass das funktioniert, was sie anpackt. Istvan Molnar kam vor 42 Jahren aus Ungarn nach Mühldorf. Der verheiratete Vater eines Kindes ist nach 37 Jahren in einem Unternehmen in Rente und seit vielen Jahren als Boxtrainer beim TSV Mühldorf aktiv. Er möchte entlang des Inns eine Promenade bauen, ähnlich der in Passau, und die Pläne hat er schon lange in der Schublade. Dann Kathrin Prohaska, Mutter zweier erwachsener Töchter. Von Beruf Juristin, engagiert sie sich bei den Leseratzen und im Förderverein des Ruperti-Gymnasiums, dem sie vorsteht. Seit 25 Jahren in Mühldorf, hat sie die Freundlichkeit der Mühldorfer schätzen gelernt und möchte sich so für die Gemeinschaft einsetzen. Sabine Jurika ist 41 und arbeitet bei der Südostbayernbahn als Informationskoordinatorin. Auch sie ist Mitglied im Pfarrgemeinderat und leitet den Seniorenkreis St. Nikolaus. Sie möchte das Zusammenleben aller Generationen fördern. Mit ihren 28 Jahren die Jüngste ist Sandra-Marie Domradner. Die Einzelhandelskauffrau ist in der Vorstandschaft der Jusos und von „Mühldorf ist bunt“ aktiv. Ihr wichtig ist bezahlbarer Wohnraum und das Freizeitangebot für Jugendliche. Sie war schon froh, als sie 20 Kandidaten beisammen gehabt hat, meinte Claudia Hungerhuber, aber es ist am Ende ganz gut gelaufen, wozu Roland Hefter wieder ein Lied sang.
Die letzten acht Kandidaten folgten: Bernd Seisenberger, Bahnbeamter von Beruf und der Mann von Alexandra, musste einfach mitmachen und möchte das Radlfahren sicherer machen. Sabine Ring, 52 und Mutter zweier Kinder, ist mit Leib und Seele Bankerin und möchte das Wohnen wieder bezahlbar machen. Christian Umschlag, 49, ist der Ehemann von Irene Umschlag und Chirurg am Innklinikum. Auch er konnte nicht Nein sagen und möchte sein medizinisches Know-how einbringen. Yvonne Kuplent kam vor über 20 Jahren nach Mühldorf und möchte sich inzwischen in ihrer Wahlheimat gegen Altersarmut engagieren. Der 43-jährige Thomas Ziegler ist Vater einer Tochter. Nach seiner Lehre zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer ist er jetzt Kraftfahrer und beim Malteser Hilfsdienst verantwortlich für das Herzenswunschmobil. Cornelia Krieger, 59 und Mutter zweier erwachsener Kinder, ist gebürtige Mühldorferin. Sie ist mit der SPD aufgewachsen und will der Partei auch treu bleiben, zudem möchte auch sie sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Robert Scheuermann, der Ehemann von Angelika Kölbl, möchte ihr den Rücken stärken und ist außerdem der Mann für alle Fälle.
Claudia Hungerhuber war stolz auf dieses tolle Team, das die gesamte Breite der Gesellschaft abbildet. Als offene Liste gehören acht Kandidaten nicht der SPD an, doch sie alle verbindet der Wunsch nach einem anderen politischen Stil. Nötig sind mehr Transparenz, mehr Respekt und mehr Miteinander. Für alles, was die Kandidaten und das Helferteam bereits jetzt geleistet haben, dankte Claudia Hungerhuber allen herzlich und war sich sicher, dass ihnen die Luft so schnell nicht ausgeht. Roland Hefter gratulierte Claudia Hungerhuber zu diesem besonderen Team.
Dann erinnerte Claudia Hungerhuber an die Podiumsdiskussion ein paar Tage zuvor, die wirklich nicht vergnügungssteuerpflichtig war. Leider ist bei vielen wichtigen Themen in den zurückliegenden Jahren nicht viel passiert, dafür gibt es in Mühldorf einen nie dagewesenen Skandal: Der Bürgermeister hat damit seinen Verfügungsrahmen von 65.000 Euro überschritten. Bei so vielen Themen ist nichts vorwärtsgegangen, weil nicht darüber diskutiert wurde, und der Bürgermeister hat es nicht geschafft, Kompromisse zu schließen. Das kann sie aber, da sie das in ihrem Berufsleben gelernt hat. Sie ist konsensfähig und bringt Menschen so zusammen, dass Lösungen möglich sind. Das braucht die Stadt und das hat zuletzt gefehlt. Sie kann ihren Standpunkt auch kontrovers verteidigen und sieht Probleme als Aufgabe, Lösungen zu finden. Das geht nur im Gespräch, deshalb lautet ihr Wahlkampfmotto: Mehr Miteinander für Mühldorf. Das drückt auch aus, dass es nur mit den anderen Fraktionen zusammen geht, was sie schon in der ablaufenden Periode mit dem Antrag zum Bau des Parkdecks versucht haben. Stärken müssen sie zudem die Wirtschaft, auch um die Gewerbesteuereinnahmen zu sichern, die nötig sind, um weiter investieren zu können. Vieles mehr muss geregelt werden – so viel, dass sie nicht alles erwähnen konnte und es in ihren Unterlagen steht. Abschließend dankte sie den Zuhörern und Roland Hefter für die gemeinsame Gestaltung des Abends, der mit einigen Liedern endete.
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Bildungszentrum der Handwerkskammer verabschiedet frisch bebackene KFZ-Meister |
13:45 |
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Das ist ein wunderbarer und feierlicher Anlass, der dem Kfz-Handwerk alle Ehre macht! Der Kontrast zwischen Schraubenschlüssel und Hightech sowie die beeindruckenden Zahlen der Ausbildungsstunden geben dem Bericht eine richtig starke Substanz.
Hier ist der fließende, glattgebügelte Text für dein Skript – mit allen Namen, präzisen Stundenangaben, Daten und Schoko-Werkzeugsätzen, komplett ohne Trennstriche oder Sprecher-Markierungen:
Text 16: Meisterfeier des Kfz-Handwerks im Grünbacher Hof
In den Grünbacher Hof hatte das Bildungszentrum der Handwerkskammer die Absolventen des Meisterkurses im Kfz-Handwerk eingeladen, um ihre Abschlüsse zu feiern. Dazu gekommen waren neben ihren Angehörigen auch die Dozenten und Mitarbeiter des Bildungszentrums und Innungsobermeister Hans Bader. Bildungszentrumsleiter Jochen Engelmeier freute sich auch über die stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag und Mühldorfs dritte Bürgermeisterin Christa Schmidbauer. Seit 25 Jahren feiern sie ihre Absolventen in diesem Rahmen. Jochen Engelmeier würdigte den hohen Aufwand, den sie auf sich nehmen müssen, um ihre Ausbildung abzuschließen. Er war immer überzeugt, die Elektriker sind die Wichtigsten. Blickt man aber auf die rasante Entwicklung der Kraftfahrzeugtechnik, dann war er da nicht mehr ganz so sicher. Die Kfz-Meister haben inzwischen fast so viel mit Elektrotechnik und mit IT zu tun, dass der Unterschied kaum mehr erkennbar ist. Bedenkt man auch, dass in den Teilen 1 und 2 über 800 und in den Teilen 3 und 4 weit über 1000 Stunden geleistet werden müssen, und das auch noch überwiegend berufsbegleitend, dann nötigte ihm das schon großen Respekt ab – auch von den Partnerinnen, die das hatten erdulden müssen. So gratulierte er ihnen allen herzlich, was mit Applaus quittiert wurde. Die weltweite Unsicherheit macht sich auch in unserer Region bemerkbar. Die Kunden werden vorsichtiger und kaufen weniger neue Autos. Das fordert sie alle mehr, weil sie nicht nur besser beraten, sondern die Fahrzeuge auch länger erhalten müssen. Sie müssen dem Kunden immer das Gefühl geben, gut beraten zu sein, und das fordert sie zusätzlich. Und weil sich die Entwicklung sicher auch fortsetzt, müssen sie ständig am Ball bleiben und sich weiterbilden. Sie sind aber jung, gut ausgebildet und packen das sicher. So wünschte er ihnen viel Erfolg, ob sie in ihren Betrieben bleiben oder sich selbstständig machen werden.
Mühldorfs dritte Bürgermeisterin Christa Schmidbauer freute sich, erstmals dabei sein zu können. Sie überbrachte die Grüße von Bürgermeister Michael Hetzl und gratulierte den Absolventen auch in seinem Namen. In ihrer Ausbildung haben sie viel gelernt und nun ihre Prüfungen bestanden. Damit haben sie alles Wissen und Können, um ihren Berufsalltag meistern zu können. Jetzt können sie ihren Kunden besten Service bieten. Zu dem allem gratulierte sie noch einmal. Auch die stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag gratulierte herzlich und ein wenig nachdenklich, weil nämlich Jochen Engelmeier zum letzten Mal an so einer Feier teilnimmt. Ilse Preisinger-Sontag dankte den Familien der Absolventen und deren Arbeitgebern, die sie während des Meisterkurses nach Kräften unterstützt haben. Nun haben sie ein großes Ziel erreicht, das sollten sie genießen und sich feiern lassen. Sie dankte auch der Handwerkskammer für München und Oberbayern, die den hohen Ausbildungsstandard bietet, und der Kfz-Innung, die das Handwerk stärkt und weiterentwickelt. Sie dankte auch dem Bildungszentrum, das nicht nur Bildung vermittelt, sondern auch Begeisterung weckt, und den Arbeitgebern, die ihren Mitarbeitern die Teilnahme am Meisterkurs ermöglichen. Sie haben viel persönliches Engagement gezeigt, diszipliniert durchgehalten und gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen können. So wurde der Meisterbrief mehr als ein Stück Papier. Er ist ein Qualitätssiegel, ein Versprechen an Kunden und ein Sprungbrett für Führungsaufgaben. Sogar den Weg in die Selbstständigkeit öffnet der Meisterbrief. Er zeigt, dass sie auf der Höhe der Technik stehen und sich neuen Entwicklungen offen stellen. Leute wie sie werden heute dringend gebraucht. In ihren Handwerksbetrieben gehören sie zum Fundament unseres Landes. Als Leistungsträger halten sie unsere Wirtschaft am Laufen. Das gilt besonders für das Kfz-Handwerk, das den größten Herausforderungen seiner Geschichte bevorsteht. In ihren Werkstätten ersetzt zunehmend Hightech den Schraubenschlüssel. Diese Umstellung und alles, was noch kommt, erfordert Offenheit für Neues und damit ständige Weiterbildung. Schon jetzt sind sie bestens gerüstet, um den Fortschritt mitzugestalten. Sie leisten damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz, zur Energie- und Verkehrswende und sorgen so dafür, dass die Innovationen in unserem Alltag ankommen. Die ganze Region braucht also Leute wie sie, und so setzt auch der Landkreis Mühldorf auf sie alle.
Kfz-Innungsobermeister Hans Bader gratulierte den 22 Jungmeistern herzlich zu ihren ausgezeichneten Prüfungsergebnissen. Damit haben sie den Lohn für viel Zeit und Anstrengung bekommen, es hat sich also gelohnt. Weil sie das nicht alleine geschafft haben, dankte er allen, die sie bis hierher unterstützt haben. Sie haben bewiesen, dass sie nicht nur über Wissen verfügen, sondern bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Sie haben gezeigt, dass sie Ziele konsequent verfolgen und sie so erreichen, was heute wertvoller denn je ist. So sind sie gerüstet für die vielfältigen Herausforderungen unserer unruhigen Zeit. Sie sind diejenigen, die anpacken und den Wandel gestalten, der die Kfz-Branche besonders betrifft. Ihr Meistertitel ist da eine Garantie für Qualität. Mit mehr als 150 neuen Meisterinnen und Meistern ist das Kfz-Handwerk weiter eine Stütze der regionalen Wirtschaft. Sie alle sind die gesuchten Fachleute, die wieder Nachwuchs ausbilden dürfen. Jetzt stehen ihnen alle Wege offen, bis hin zur Selbstständigkeit, wozu er sie ausdrücklich ermutigte. Meistern wird der Weg dahin häufig besonders leicht gemacht, sie genießen eben das nötige Vertrauen. Sie können aber auch ein bestehendes Unternehmen übernehmen und so dessen Zukunft sichern. In der Branche suchen viele Inhaber kompetente Nachfolger, wie sie es sind. Die Kfz-Innung unterstützt sie nach Kräften. Sie sind also die erwarteten Fachkräfte, auf die alle warten.
Kursleiter Robert Datz richtete seine Worte an die Teilnehmer der Meistervorbereitungskurse Teil 1 und Teil 2. Das werden diejenigen erleben, die bereits alle vier Teile absolviert haben und sich nun Meister im Kfz-Handwerk nennen. Sie dürfen damit eigene Unternehmen anmelden und Lehrlinge ausbilden. Um aber in den Augen von Kollegen und Kunden als Meister wahrgenommen zu werden, müssen sie durch persönliche und fachliche Kompetenz überzeugen und sich jeden Tag aufs Neue beweisen, und dazu gehört schon Pünktlichkeit. Beginnend mit dem Kennenlernen am 11. Juli 2024 haben sie am 27. Juli ihre Meisterausbildung mit viel Theorie begonnen. Dann folgten bis zum 9. Oktober 2025 insgesamt 31 Samstage und 77 Abende, in denen sie Wissen aus 33 Fachgebieten erlernt haben. Die meisten haben den größten Teil mitgenommen, drei dagegen waren immer präsent, und ihnen galt ein besonderer Applaus. Nach 28 Wochen mit viel Theorie starteten sie am 8. März in die praktische Ausbildung. In 310 Unterrichtseinheiten, verteilt auf 15 Samstage und 10 Abende sowie 12 Tage in Vollzeit, konnten sie nach Herzenslust Fehler suchen und beheben. Das war verbunden mit umfangreichen Diskussionen um die richtigen Lösungen. Auch an diesen Tagen waren die meisten da, wofür es einen großen Applaus für alle gab. Im Oktober folgten dann die umfangreichen schriftlichen Prüfungen. 15 bestanden diese Prüfungen auf Anhieb, drei weitere dann die Nachprüfungen. Und schließlich im November folgte die praktische Prüfung in den Räumen des Bildungszentrums, bei der sie wirklich gute Leistungen zeigten.
Zusammen mit der stellvertretenden Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, der dritten Bürgermeisterin Christa Schmidbauer und Innungsobermeister Hans Bader ehrten sie dann die Kursbesten. Die weiteste Anfahrt von einfach etwa 98 Kilometern hatte die Fahrgemeinschaft Süd-West. Sie haben für ihre Teilnahme etwa 26.000 Kilometer zurückgelegt, wofür ihnen Robert Datz ein Werkzeugset überreichte – also eins aus Schokolade. Den Fleißpreis überreichten sie Sepp Stich, der fast immer da war, und auch für ihn gab es ein Werkzeugset. Das insgesamt beste Prüfungsergebnis erreichte Ludwig Schneider. Schließlich übergaben sie allen Absolventen ihre Zeugnismappen in alphabetischer Reihenfolge: Andreas Erhardt, Christian Greipl, Florian Illgen, Alexander Jatzon, Michael Ganter, Manuel Kopczycz, Arthur Misitow, Michael Zerbin und Peter Zuhr. Abschließend dankte Robert Datz allen Kollegen am Bildungszentrum und da vor allem Marion Heidl, ohne deren Organisationstalent er aufgeschmissen wäre. Dafür gab es den letzten Werkzeugsatz des Abends, also den Schoko-Werkzeugsatz. Nach seinem Dank an die Dozenten widmeten sich Absolventen, Begleitungen und Ehrengäste dem gemeinsamen Abendessen und feierten so das Ende des nächsten Meisterkurses am Bildungszentrum der Handwerkskammer in Mühldorf.
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Der Schwarz-Weiß-Ball in Ampfing - Ein eleganter und unterhaltsamer Gala-Ball |
16:50 |
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Aufwendig dekoriert erwartete die Schweppermannhalle an der Schulstraße in Ampfing die Gäste zur dritten Auflage ihres Schwarz-Weiß-Balles. Die Vorspeise musste noch warten, bis die ersten Besucher kamen, die Bürgermeister Josef Grundner und das Team des Lokschuppns mit einem Gläschen Sekt willkommen hießen. Zusammen mit Landrat Max Heimerl stießen sie auf einen erfolgreichen Abend an. Die Gäste freuten sich auf das Buffet, zu dem Janine Killermann sie nach der Vorspeise eingeladen hatte. Schmecken lassen haben sich die Gäste dann Antipasti misti, Burrata und Avocado-Tomate, Parma und Melonen-Minzsalat sowie gebratene Garnele – oder die vegetarische Variante mit winterlichen Blattsalaten, gebratenem Gemüse, Burrata und Grissinicrumble.
Am aufwendig dekorierten Buffet wartete, was das Herz begehrt: Von Strozzapreti über Gemüselasagne bis hin zu Schweinefilet auf Pfefferrahmsauce und Piccata Milanese. Da lief dem Autor schon beim Anschauen das Wasser im Mund zusammen, und die Dekoration des Buffets geriet dabei direkt zur Nebensache. Kein Wunder, dass sich die Ballgäste nicht lange bitten ließen – weder die Familien des Bürgermeisters und des Landrats noch Familie Umschlag und all die anderen. Ein Prost auf einen schönen Abend! Cheforganisatorin Janine Killermann stellte dann die Fotoecke vor und wünschte den Gästen einen gelungenen Ballabend.
Nach einem Tusch begrüßte auch Bürgermeister Josef Grundner die Gäste und wünschte ihnen erst einmal ein gutes neues Jahr. Das tat er, obwohl der Januar schon fast vorbei war, nur, weil er beim Neujahrsempfang das Bett hatte hüten müssen. Damit hieß er die Gäste im SOS-Stützpunkt willkommen und in der Grundschulturnhalle – halt – in der Schweppermann-Veranstaltungshalle, deren Dekoration ihn doch sehr beeindruckt hatte. Der Kronleuchter war ja noch einmal größer, auch wenn es derselbe Haken ist, an dem er hängt. Dann freute er sich über die vielen Gäste und die zahlreichen Ehrengäste, also alle, die wir schon gesehen haben, sowie den Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer mit Partnerin Cornelia, Bürgermeistersprecher Thomas Einwang mit Gattin Hildegard und einige Bürgermeister umliegender Gemeinden. Besonders willkommen hieß er die Vertreter der Vereine und der Unternehmen sowie die zahlreichen Gemeinderäte und Kandidaten. Die Politik wollte er an diesem Abend aber doch außen vor lassen. Damit hieß er die Band Groove Garage willkommen und war sich sicher, dass das ein wunderschöner und berauschender Ballabend wird.
Den eröffneten dann Tänzerinnen der Aschauer Tanzschule Sonaj mit einem Walzer. Ganz klassisch lud die Band danach die Ballgäste zum Eröffnungswalzer „An der schönen blauen Donau“. Es dauerte nicht lange, und auf der großen Tanzfläche drehten sich Landrat Max Heimerl mit Gattin Hildegard, der Landtagsabgeordnete Sascha Schnürer mit seiner Cornelia, Bürgermeister Josef Grundner und seine Gattin Sabine, Bürgermeistersprecher Thomas Einwang und seine Hildegard sowie viele andere Tanzpaare. Der zweite Tanz zog dann schon anderes Publikum auf die Tanzfläche, etwa auch Irene und Christian Umschlag sowie Wolfgang Schäftlmeier und seine Hedi. Und auch Stephan Mayer hielt es nicht am Tisch, genauso wenig wie den zweiten Bürgermeister Günther Hargasser. Es war genug Platz für alle.
Dann kam die Tanzschule zurück mit ihrer Latino-Show und mit Carlos Santanas „Oye como va“. Die jungen Tänzerinnen sind allesamt hoch dekoriert mit Meistertiteln aus Bayern, Deutschland und sogar Europa und begeisterten das Publikum restlos. Groove Garage forderte zum Mitklatschen auf bei „I love a rainy night“. Janine Killermann ließ sich da schon mal mit ihren Freundinnen fotografieren – gut schauen sie aus! Ihrem Beispiel folgten fast alle Gäste irgendwann im Laufe des Abends.
Dann kündigte Hofmarschallin Steffi Huber die Marschgarde der Faschingsgesellschaft Waldburgia an. Das ist für sie fast ein Heimspiel, weil viele ihrer Tänzerinnen ja in Ampfing wohnen, und vor so vielen Zuschauern tanzen sie sowieso sehr gern. Nach ihrem Einmarsch zog der Hofstaat der Faschingsgesellschaft vor die Bühne. Die Garde überzeugte mit ihrem Marsch, und Steffi Huber kündigte die Prinzessin Kerstin I. und Prinz Fabian I. mit ihrem Prinzenwalzer an. Zudem gab es Orden für Bürgermeister Sepp Grundner, für den Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer, für den Landtagsabgeordneten Sascha Schnürer, für den Bürgermeistersprecher Thomas Einwang, für Zangbergs Bürgermeister Georg Auer, für den zweiten Bürgermeister Günther Hargasser und für die Cheforganisatorin Janine Killermann. Die Marschgarde und der Hofstaat verabschiedeten sich schließlich mit dem Ausmarsch der Marschgarde.
Groove Garage brachte wieder ein bisschen Ruhe auf die Tanzfläche mit „Mr. Bojangles“ von Jeff Walker. Das Lokschuppen-Team hatte inzwischen das Buffet abgeräumt und vorbereitet für die nächste Attraktion. Die kam aber erst später, nach dem „Daydream Believer“ von den Monkees. Danach folgte ein Tango von Reinhard Fendrich. Und weil da in einer Textzeile die Rede von den Bahamas ist und ja auch die Urlaubsplanung ansteht, wollten wir von den Ehrengästen wissen, ob sie schon einmal in der Karibik und da auf den Bahamas waren. Ein Schelm, wer uns da Hintergedanken unterstellt! Es war ein wunderschöner Ball, gute Musik, begeisterte Gäste – ein sehr gelungener Ball, da kann man es aushalten, resümierte auch Bürgermeister Sepp Grundner. Das dachten sich auch die Killermanns und genossen den Platz auf der Tanzfläche bei „Stand by me“.
Der Fotoautomat war gut beschäftigt, es wollten halt alle gleich etwas in der Hand halten. Und natürlich durften auch dieses Jahr die roten Lippen nicht fehlen. Zu später Stunde kam die Faschingsgesellschaft Waldburgia zurück und zeigte ihre aktuelle Show. Dabei war die große Tanzfläche fast zu klein für die 32 Tänzerinnen und Tänzer, die ein regelrechtes Feuerwerk abbrannten. Ihr Programm 2026 steht unter dem Thema „Feuerwerk der Farben“. Ihre Show war wirklich ein buntes, schnelles Feuerwerk mit viel Akrobatik – so haben wir die Waldburgia noch nicht erlebt! Ihre Einlage schloss das Prinzenpaar mit ihrem Showtanz ab. Als die Ballgäste wieder die Tanzfläche übernahmen, servierte das Lokschuppen-Team schon die mitternächtlichen Weißwürste. Keine Ahnung, wer nach dem opulenten Buffet zu so später Stunde noch Hunger hatte, übrig geblieben sind sie aber doch nicht. So dauerte die Nacht noch lange bei diesem dritten Schwarz-Weiß-Ball in der Schweppermannhalle in Ampfing.
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Holocaust-Gedenktag - Gedenkfeier auf dem KZ-Friedhof in Mühldorf |
12:20 |
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Sonderprogramm:
Aufzeichnung der Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister von Waldkraiburg auf Einladung von der Landjugend in Pürten |
76:00 |
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Ohne Kommentartext |
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Sonderprogramm:
Aufzeichnung der Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister von Waldkraiburg auf Einladung von "Mühldorf ist bunt" |
138:00 |
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Ohne Kommentartext |
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