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Neujahrsempfang der FDP mit vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt |
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06.02.26 |
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Nicht mit dem traditionellen Sektempfang begann der Neujahrsempfang der Kreisverbände Altötting und Mühldorf im Landgasthof Pauli-Wirt in Erharting, sondern mit dem Auftritt der Schäffler aus Arbing im Landkreis Altötting. Die zogen mit dem bayerischen Defiliermarsch der Blaskapelle Reischach vor den Landgasthof, wo sie die Gäste bereits erwarteten. Die Schäffler absolvierten ihren traditionellen Tanz mit allen bekannten Figuren. Sie nahm Karl Licht mit auf die Runde, Sandra Bubendorfer-Lichts Gatten. Bertram Brossardt genoss das Spektakel. Dann ist dem Clown doch tatsächlich die FDP runtergefallen... Na ja – bei der Krone der Schäffler hat sie sie wieder eingefangen. Dann die Fasslschlager und der Michael, der Reifenschwinger. Das Schnäpschen hat er dann nach dem dreifachen Vivat aber allein geschluckt. Damit sind die Schäffler wieder abgerückt und die Gäste des Neujahrsemphangs kamen endlich zu ihrem Gläschen Sekt. Im Saal des Pauli-Wirt blieben diesmal doch einige Plätze frei, als Ercole Caputo und Florian Schmitzberger zur Begrüßung gemäßgte Töne anschlugen.
Mühldorfs Kreisvorsitzende und ehemalige MdB Sandra Bubendorfer-Licht freute sich über den Besuch der Schäffler, den Altöttings Kreisvorsitzender Konrad Kammergruber bestellt hatte. Sie hieß die zahlreichen Gäste willkommen, die wir hier nicht alle aufzählen können. Das diplomatische Corps war genauso vertreten wie die Bürgermeister aus Erharting, Mühldorf und Neumarkt-St. Veit. Dazu eine Reihe Vertreter der FDP, von anderen Parteien, von Verbänden und Vereinen. Natürlich freute sie sich auch über die beiden Musiker, die die Neujahrsempfänge der FDP seit Jahren musikalisch gestalten. Sie führte mit einigen Gedanken in den Vormittag ein: Wir leben in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Sogar kleinere Unternehmen und Handwerksbetriebe können kaum mehr planen, stellen Investitionen zurück. Das hat Einfluss sogar auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade in solchen Zeiten zeigt sich die Bedeutung von Rechtssicherheit, Planbarkeit und die Freiheit, unternehmerische Entscheidungen treffen zu können. Wirtschaftliche Stärke kann es nur mit Vertrauen auf klare Regeln geben, und mit dem Mut, Verantwortung zu übernehmen. Das ist nur mit guter Politik möglich, die auch den Kommunen ihre Handlungsfähigkeit erhält. Für Sandra Bubendorfer-Licht gehören Freiheit und Grundrechte untrennbar zu einer stabilen und leistungsfähigen Wirtschaft, ohne die es keinen nachhaltigen gesellschaftlichen Zusammenhalt geben kann. Das alles gilt es politisch, aber auch aus der Sicht der Wirtschaft zu betrachten. Deshalb freute sie sich auf den Vortrag des Hauptgeschäftsführers des Verbandes der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt. Erst aber bat sie Erhartings Bürgermeister Matthias Huber um sein Grußwort. Matthias Huber freute sich über den Neujahrsempfang in seiner kleinen, aber wirtschaftlich starken Gemeinde. Ließe man ihnen von oben her freie Hand, könnten sie noch viel mehr erreichen. So aber werden sie immer wieder ausgebremst. Es sollte sich wirklich viel ändern in Deutschland. Das erhoffte er sich von den Anwesenden und freute sich auf den späteren Austausch.
Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl bedauerte die Talsenke, in die die FDP derzeit geraten ist. Dabei wäre sie im Bund dringend nötig! Während Deutschland derzeit Rekord-Schulden macht, reicht das Geld nicht einmal für den Weiterbau der Bahnstrecke ABS38. Das kann nicht sein und das zeigt den Druck, den die SPD auf die Bundesregierung ausübt. Leider kommt von dem vielen Geld in der Region nichts an. Unter welchem Druck die Wirtschaft steht, zeigt der Millionenverlust der Wacker-Chemie, die über 1.000 Mitarbeiter entlassen will. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Region. Seine Hoffnung setzte Michael Hetzl auf die FDP, von der er hoffte, sie möge zu alter Stärke zurückzufinden. So freute er sich auf Bertram Brossardts Ausführungen und die spätere Diskussion. Und weil es ein Neujahrsempfang war, wünschte er den Zuhörern auch noch ein gutes und erfolgreiches 2026.
Bertram Brossardt stellte gleich eingangs die Frage: Ist unser Wohlstand noch zu halten? Welche Perspektiven hat die bayerische Wirtschaft? Um das nicht zu breit zu diskutieren, sah er vier Gruppen in der bayerischen Gesellschaft. Noch immer viel zu viele meinen, alles kann so bleiben wie es ist. Denen geht es in ihrem Job gut, sie lehnen Veränderungen deshalb größtenteils ab. Mit dieser Einstellung ist der Niedergang vorbestimmt. Dann gibt es viele, die denken, man könne auf Wachstum verzichten. Die wollen höchstens qualitatives Wachstum. Gelingt es nicht, diesen Gedanken auszumerzen, ist der Abstieg ebenfalls absehbar. Weiters gibt es die Forderung nach mehr Arbeit. Dem Aufschrei in der Bevölkerung sagte Bertram Brossardt, dass die Italiener etwa 400 Stunden mehr arbeiten als die Deutschen. Das konnte sich vor 20 Jahren niemand vorstellen! Tatsächlich gibt es Unternehmen, die Teile ihrer Produktion nach Norditalien verlegen. Sogar in der Schweiz arbeitet man 200 Stunden mehr. Trotzdem sind sie genauso gesund wie deutsche Arbeitnehmer! Und Aufstände gibt es auch nicht! Sogar die Österreicher arbeiten 100 Stunden länger. Wir müssen uns also mehr anstrengen, um nicht nach unten durchgereicht zu werden. Auch die Forderung nach der Abschaffung eines Feiertages begründete Bertram Brossardt mit 0,1 bis 0,2 % Wachstum pro Jahr. Gegen die Abschaffung von Feiertagen protestieren ohnehin am meisten die, die aus der Kirche ausgetreten sind! Er selbst nicht, der sich als praktizierender Katholik bezeichnete. Geredet werden muss auch über die Wochenarbeitszeit. Da gilt es viel Überzeugungsarbeit bei den Gewerkschaften zu leisten. Auf jeden Fall müssen wir von der Selbstlüge wegkommen, dass wir zu viel arbeiten. Auch die alte Formel vom „Land der Dichter und Denker“, die normale Arbeit entwertet, muss über Bord geworfen werden. Wir sind eben nichts Besseres als andere. Von diesen elitären Gedanken müssen wir endlich wegkommen. Es muss jedem klar sein, wenn wir nicht wieder anpacken, werden wir nicht vorwärtskommen.
Nach den Rezessionsjahren 2023 und 2024 ist die deutsche Wirtschaft auch 2025 nicht vorangekommen. So war das letzte gute Jahr 2018! Seither geht’s nur abwärts. Tatsächlich haben die Regierungen schon seit 15 Jahren die Wettbewerbsfähigkeit vernachlässigt und Jahr für Jahr das staatliche Netz weiter aufgespannt, ohne die Leistungsbereitschaft zu fördern. Das muss sich sowohl in der Politik als auch in den Köpfen dringend ändern. Das trifft Bayern besonders, weil Bayern am stärksten aller Bundesländer industrialisiert ist. Obwohl das gut ist, verlieren wir doch momentan mehr als die Bundesrepublik insgesamt. Für das laufende Jahr erwarten die Fachleute ein Wachstum von 0,9 %. Allerdings wusste Bertram Brossardt aus Erfahrung, dass die immer für das übernächste Jahr Wachstum vorhersagen und dann in kleinen Schritten reduzieren, je näher das Jahr kommt. Ohnehin hat Deutschland 2025 das Wachstum von 0,9 % nur durch das Sondervermögen und dadurch erzielt, dass drei Feiertage auf Wochenenden gefallen sind. Die einsetzende Deindustrialisierung betrifft Bayern und sogar Südostbayern besonders hart. So hat die chemische Industrie 2025 mehr als 24 % weniger produziert als 2021. Die gesamte Industrie in Bayern ist 2025 um 5,9 % geschrumpft. Verheerende Zahlen! Es muss also alles getan werden, die Leistungsfähigkeit des Industriestandortes Bayern zu stärken. Seit vielen Jahren vergleicht sein Verband Bayern mit 24 international erfolgreichen Industriestandorten, etwa mit Japan oder den USA. Lagen wir in diesem Ranking vor 15 Jahren noch auf Platz drei, stehen wir aktuell auf Platz 9. Im Vergleich der Dynamik sind wir aber auf Platz 44 abgerutscht. Nur Frankreich hat sich schwächer entwickelt. Gründe sind zu hohe Energie- und Arbeitskosten, zu hohe Steuern und Abgaben und zu viel Bürokratie und Regulierung. Das gibt es zwar schon länger, es wirkt sich aber immer stärker aus. Ein echtes Warnsignal.
Was also kann man ändern? Das exportorientierte Deutschland braucht offene Märkte. Der weltweite Trend zu Protektionismus steht dem natürlich entgegen. Das gilt besonders für die USA und China, die beiden wichtigsten Märkte für die bayerische Industrie. Besonders die merkwürdige Politik des amerikanischen Präsidenten. Mehr als 700 bayerische Unternehmen beschäftigen an ihren Standorten in den USA mehr als 780.000 Mitarbeiter und sorgen damit für eine Wertschöpfung von 131,5 Milliarden Euro – 0,76 % der gesamten Wertschöpfung der USA und mehr als die Wertschöpfung des Bundesstaates Mississippi. Es muss also unser Interesse sein, mit den USA gut auszukommen, Trump hin oder her. Und China hat halt alles gelernt, was Europa und Bayern an Technologie erfunden und entwickelt hat. Die machen jetzt alles selbst und sind so unsere Konkurrenten geworden. Auch wenn sie nicht immer fair agieren, müssen wir diese Herausforderung annehmen und nochmal besser werden. Ein Ausweg ist die Erschließung neuer Märkte. 25 Jahre verhandeln – wie mit den südamerikanischen Staaten –, das geht in solchen Zeiten halt nicht mehr! So hoffte er, die ausverhandelten Verträge auch mit Leben erfüllen zu können.
Auch wenn nicht alles schlecht ist, was die neue Bundesregierung beschlossen hat, dann forderte Bertram Brossardt besonders, die Entbürokratisierung voranzutreiben. Obwohl da gute Pläne beschlossen wurden, gelingt deren Umsetzung nicht. So forderte er jeden einzelnen auf mitzumachen und das ganze System neu zu denken. Stoppen muss die Flut neuer Gesetze, die Berlin schickt. So muss die Arbeitszeitregelung reformiert werden. Der 8-Stunden-Tag muss einer Wochenarbeitszeitregelung weichen, auch gegen den extremen Widerstand der Gewerkschaften. Auch der Datenschutz muss reformiert werden. So ist die Datenschutz-Grundverordnung schon ein Monster. Weitere solche Gesetze sind realitätsfremd und aus der Zeit gefallen. Dringend gesenkt werden müssen die Kosten der Sozialen Sicherung. So ist die vbw strikt gegen die Einführung der Mütterrente, die der Einzelnen kaum etwas bringt. Auch die Lebensarbeitszeit muss erhöht werden. Arbeiten bis 70 kann heute jedem zugemutet werden. Sie muss der steigenden Lebenserwartung folgen. Die „Rente mit 63“ ist nicht nur nicht finanzierbar, sondern auch ungerecht. Sicher unpopulär ist die Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die Arbeitgeber über Gebühr belastet. Nur so können Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden. Die Einführung eines Industriestrompreises erachtete Bertram Brossardt als unerlässlich, um gegen die USA und China und sogar gegen Frankreich bestehen zu können. Ändert sich nichts, verlassen die Unternehmen eben Deutschland und Bayern. Generell hat die vbw nichts gegen Sondervermögen, fordert aber, dass das Geld der heimischen Rüstungsindustrie zugute kommt, so wie Markus Söder das fordert. Die Bundesregierung muss also 2026 die Stärkung der Wirtschaft in den Mittelpunkt stellen. Damit stellen sie auch die Existenzsicherung der Beschäftigten in den Mittelpunkt.
Da Wirtschaftspolitik auch Sache der Kommunen ist, hoffte Bertram Brossardt, dass die AfD nicht in die Kommunalparlamente einzieht, die gegen den freien Markt und eine offene Gesellschaft steht. So bat Bertram Brossardt alle Wahlkämpfer, sich für eine freie Wirtschaft einzusetzen und die örtlichen Unternehmen zu unterstützen. Besonders die existierenden Unternehmen, die mit ihren Steuern ja auch die Kassen der Kommunen füllen. Großunternehmen mit Sitz irgendwo tun das nicht. Das sollten alle bedenken. Abschließend hoffte Bertram Brossardt trotz der vielen nachdenklichen Worte auf Zuversicht der Zuhörer. Dazu bewog ihn der Blick auf die gut ausgebildeten und innovativen Menschen in Deutschland. Besonders die in Bayern, wo wir noch dazu die beste Infrastruktur haben, die es in Deutschland gibt, und zwar überall in Bayern.
Sandra Bubendorfer-Licht dankte Bertram Brossardt für die Motivation trotz der vielen aktuellen Nachrichten. Nach einem weiteren Musikstück diskutierten die Gäste ausführlich das Gehörte. Besonders Caritas-Kreisgeschäftsführerin Alexandra Bohn gefiel der Aufruf zur Reduzierung der Sozialleistungen so gar nicht. Die alternde Bevölkerung und die zunehmenden Aufwendungen für die Pflege lassen eben nicht zu, dass alle arbeiten. Trotzdem beharrte Bertram Brossardt auf seinen Aussagen, weil ohne Eigeninitiative und mehr Anstrengung Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht wird bestehen können. Und das wäre fatal für alle Deutschen. Den Neujahrsempfang ließen die Gäste bei gutem Essen und sicher noch vielen Diskussionen dann langsam ausklingen.
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"Unsere Politik - Eure Party" - Wahlparty der Freien Wähler in Töging |
19:50 |
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Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal des Ristorante Fratello, dem ehemaligen Springer-Wirt in Töging, wohin die Freien Wähler zu ihrer Wahlparty eingeladen hatten. Dort unterhielt erst das Duo WoMan mit Hits der 70er und 80er Jahre, bis der Vorsitzende der Freien Wähler die Gäste zu ihrer Veranstaltung „Unsere Politik – Euro Party“ willkommen hieß. Er freute sich über die vielen Zuhörer und über Elmar Wiebmer von der Kreisvorstandschaft der Freien Wähler. Sie wollten informieren und für gute Unterhaltung sorgen, kündigte Michael Stockinger den Zweck der Veranstaltung an. Neben politischen Themen wollten sie mit Musik unterhalten, die Leute mit einer Fotobox beschäftigen und später mit einer Tombola wertvolle Preise verlosen. Die Lose hatten die Gäste in Blechdosen bekommen, die auch noch Werbeartikel enthielten. Die Lose sollten die Zuhörer später in eine Lostrommel einwerfen.
Nach ein bisschen Musik musste Michael Stockinger eine Reihe Kandidaten entschuldigen, die entweder erkrankt oder beruflich verhindert waren. So waren von den jeweils fünf Kandidaten in manchen Gruppen nur zwei da. Auf Listenplatz 20 kandidiert Monika Hunsmeier. Die 59-jährige Mutter eines erwachsenen Sohnes, gelernte Rechtsanwaltsgehilfin und jetzige Büroangestellte, lebt seit 2002 in Töging. Sie will eine ehrliche und transparente Politik, die im Alltag funktioniert. Sie möchte die Bürger schon einbeziehen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Zudem möchte sie mehr Kultur in Töging, etwa auf dem Rathausplatz. Auf Platz 19 folgt Helmut Unterhuber. Der 58-jährige, verheiratete, zweifache Vater ist Lagerleiter von Beruf. Neben seiner Funktion als zweiter Vorsitzender des Schi-Clubs Töging ist er Mitglied weiterer Vereine. Er kandidiert, um auf der Basis echter Werte Verantwortung und Respekt für seine Heimatstadt Töging zu übernehmen und diese so weiterentwickeln zu helfen. Auf Platz 18 kandidiert Michael Stockingers Gattin Stephanie. Die 36-jährige Mutter einer Tochter ist Lehrerin an einer Mittelschule in Waldkraiburg und im Vereinsleben besonders engagiert, da vor allem bei Faschingsvereinen und bei Schützen. Sie ist vom Potenzial Tögings überzeugt und möchte zuhören und die Anliegen der Bürger sachlich in die Arbeit der Stadt einbringen. Auf Platz 17 steht der 73-jährige, selbstständige, verheiratete Friseurmeister Josef Wimmer. Als Vater einer Tochter ist er Mitglied im Schi- und im Tennisclub. Er möchte das Handwerk und die Wirtschaft im Stadtrat bürgernah vertreten, die Anliegen der Bürger ernst nehmen und gemeinsam Lösungen finden. Zudem möchte er die Planungen für den Umbau der Industriestraße voranbringen. Auf Platz 16 folgt die 29-jährige, ledige Nicola Maier. Die Kindheitspädagogin ist Mitglied einer ganzen Reihe von Vereinen und unterstützt die Offene Behindertenarbeit im Landkreis Altötting. Ihr liegt Soziales im Blut, und sie möchte allen Generationen ein lebens- und liebenswertes Töging mit bezahlbarem Wohnraum schaffen. Die Musiker sorgten mit zwei Liedern für Auflockerung.
Im nächsten Kandidatenblock waren drei Bewerber nicht da. Sie und ihre Motivation stellte Michael Stockinger vor. Auf Platz 15 kandidiert die 20-jährige, ledige medizinische Fachangestellte Sarah Wimmer, die an diesem Abend ferngeblieben war. Sie ist Mitglied im Schi- und im Tennisclub und möchte Brücken zwischen den Generationen und dafür Treffpunkte schaffen. Zudem möchte sie Schul- und Arbeitswege sicherer gestalten. Auf Platz 14 steht der 60-jährige, verheiratete Rupert Hausberger. Als Mitglied der Kirchenverwaltung Sankt Johann Baptist möchte er seine Fachkompetenz als Bauunternehmer in die Arbeit des Stadtrates einbringen. Er will Töging weiterentwickeln, präzise planen und dabei die Menschen im Blick behalten. Auf Platz 13 folgt die 51-jährige, verheiratete Mutter von drei Kindern, Gabriele Richtmann. Sie hat erst den Beruf der Damenschneiderin erlernt, arbeitet seit 2008 aber bei der Stadtkirche Mühldorf. Sie ist besonders im kirchlichen Bereich ehrenamtlich tätig, aber auch Mitglied in einer Vielzahl von Vereinen. Als Imkerin liegt ihr die Ökologie am Herzen. Zudem möchte sie die Bürokratie bekämpfen und das Kulturleben in Töging stärken. Auf Platz 12 steht der 64-jährige, ehemalige Fernmeldetechniker Harald Lohner, der ebenfalls nicht gekommen war. Der verheiratete Vater eines Sohnes engagiert sich in einer Reihe von Vereinen und ist von Anfang an bei den Freien Wählern aktiv. Er möchte die Grundlagen seines Berufslebens in die politische Arbeit einbringen. Auf Platz 11 folgt der abwesende 45-jährige, gebürtige Münchner und selbstständige Gastronom Alexander Wittmann, der in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt. Er ist in Vereinen eher theoretisch aktiv und seit 2014 Mitglied des Stadtrates. Obwohl wenig in Töging präsent, will er die Kultur in der Stadt fördern, die seit Jahren immer weniger wird. Auch die Kinderbetreuung muss ausgebaut werden. Er will Probleme erkennen und passende Lösungen für Töging erarbeiten und umsetzen. WoMan sorgte mit zwei Liedern für Abwechslung.
Auf Platz 10 bewirbt sich der 24-jährige, ledige Jura-Student Konstantin Gruber um einen Sitz im Stadtrat. Er ist ehrenamtlich in den Vorständen der Freien Wähler und des Golfclubs Pleiskirchen aktiv. Er möchte sich um die kommunale Wirtschafts- und Finanzpolitik kümmern, aber auch Jugend und Sport liegen ihm am Herzen. Auf Platz 9 kandidiert die 46-jährige, verheiratete Grundschullehrerin Doreen Eichelberger, Mutter einer Tochter. Die gebürtige Leipzigerin ist im Kirchenchor Sankt Johann Baptist und im TuS Töging aktiv. Sie steht für Hinhören, hinschauen und handeln, um so Kindern und Jugendlichen gute Chancen zu bieten. Auf Platz 8 steht der 38-jährige, gebürtige Töginger Andreas Straßer. Der verheiratete Vater zweier kleiner Töchter ist Landwirt und Unternehmer. Als Mitglied zahlreicher Vereine möchte er als Bindeglied zwischen Stadt und Landwirtschaft agieren. Auf Platz 7 kandidiert der 72-jährige, verheiratete Malermeister Reinhold Eichelberger. Obwohl in Rente, ist er immer noch aktiv, weil das Handwerk heute jeden braucht. Früher an der Berufsschule, hat er zeitlebens sein Wissen an die Jugend weitergegeben. Als Mitglied in einer ganzen Reihe von Vereinen möchte er den Zusammenhalt der Gesellschaft stärken und im Stadtrat helfen, Entscheidungen zu treffen, die die Lebensqualität der Töginger sichern helfen. Auf Platz 6 folgt der 37-jährige, gebürtige Töginger und ledige Vater eines Kindes, Florian Trier. Als Senior Projektleiter bei einem örtlichen Unternehmen ist er ehrenamtlich Jugendtrainer beim FC Töging und auch bei weiteren Vereinen engagiert. Er möchte besonders das Kulturleben stärken, den Faschingszug wiederbeleben, einen Volksfestlauf einführen und zusätzliche Konzerte veranstalten. Außerdem möchte er die örtliche Geschäftswelt unterstützen und die Entwicklung bezahlbaren Wohnraums vorantreiben. WoMan sorgte musikalisch dafür, dass die Zuhörer über die Kandidaten diskutieren konnten.
Auf Platz 5 kandidiert die 55-jährige, verheiratete Diplom-Rechtspflegerin Birgit Unterhuber, Mutter zweier erwachsener Kinder. Auch sie war krankheitsbedingt entschuldigt. Die Geschäftsführerin am Amtsgericht Altötting lebt seit 23 Jahren in Töging. Sie möchte die Stadt liebens- und lebenswert erhalten und das Kulturleben fördern. Natürlich ist sie auch im Vereinsleben aktiv. Platz vier weist das Urgestein der Freien Wähler in Töging aus, der aber auch nicht hatte dabei sein können: den gebürtigen Töginger und Rechtsanwalt Josef Neuberger. Der 71-jährige Geschiedene sitzt seit 1998 im Stadtrat. Zudem ist er Vorstand oder Präsident einer Reihe von Vereinen und bei weiteren Mitglied. In der nächsten Amtszeit möchte er sich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien und Senioren einsetzen. Außerdem möchte er sich um die Finanzen der Stadt kümmern, wozu ihn seine Erfahrung aus dem Berufsleben qualifiziert. Auf Platz drei steht der 56-jährige, selbstständige Kfz-Meister Klaus Maier. Der verheiratete Vater zweier Töchter ist seit 2020 Wirtschaftsreferent des Stadtrates. Er ist in unzähligen Vereinen aktiv und möchte seine erfolgreiche Arbeit im Stadtrat fortsetzen. Besonders möchte er die Wirtschaft in Töging halten und so den Haushalt der Stadt sichern, um den Bürgern die vielen Leistungen weiter bieten zu können. Er möchte konsequent Leerstand bekämpfen und Neuansiedlungen fördern. Auf Platz zwei folgt ein weiteres Urgestein des Töginger Stadtrates: die 64-jährige, ledige Finanzbeamtin Brigitte Gruber, die alle nur als Gruber Gitti kennen. Die leidenschaftliche Tögingerin ist seit 24 Jahren Mitglied des Stadtrates, wo sie 18 Jahre lang Kulturreferentin war. Besonders ihr Herzensanliegen Kultur möchte sie wieder nach vorn bringen. Außerdem liegen ihr als Finanzbeamtin die Finanzen der Stadt am Herzen. Sie will ehrlich, transparent und nachhaltig sagen, was möglich ist und was nicht.
Brigitte Gruber stellte den Kandidaten auf Platz 1 vor, ihren Bürgermeisterkandidaten Michael Stockinger. Erst aber war sie überwältigt über die zahlreichen Zuhörer im Saal. Der 46-jährige, gebürtige Töginger kennt und lebt seine Heimatstadt. Der verheiratete Vater einer Tochter ist Elektromeister, Energieberater und Wirtschaftsfachwirt IHK. Er verfügt also genau über das Wissen, das die Stadt in Zeiten der Energiewende dringend braucht. Zudem hat er die meisten Stadtratssitzungen als Besucher verfolgt und weiß deshalb, wie das läuft. Seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Vereinsmitgliedschaften können wir hier nicht alle aufzählen. Er ist selbstständiger Energieberater und Dozent an der Handwerkskammer. Er kandidiert, weil er die wegweisenden Entscheidungen mittragen will, vor denen die Stadt steht. Er möchte, dass die Stadt bodenständig und zukunftsorientiert bleibt. Er hat das Herz am rechten Fleck und ist der, den Töging jetzt dringend braucht.
Dann stellte Michael Stockinger seine Absichten für Töging vor. Erst aber freute er sich, dass sie nicht nur über Politik reden, sondern auch ein bisschen Party machen. Töging kann nämlich beides: feiern und anpacken. Er kandidiert für das Amt des Bürgermeisters, weil er überzeugt ist, Töging hat mehr verdient als Stillstand, Schönreden und Verweigerung. Wenn im Elektrohandwerk der Grundsatz gilt, schnell und ohne wochenlange Diskussionen die Fehlerursache zu finden, Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, dann ist es genau das, was Töging braucht. Es geht jetzt um den Mut, Dinge anzupacken und zu verändern. So braucht die Stadt eine solide und sparsame Haushaltspolitik einen Haushalt, der nicht auf Kante genäht ist. Nicht so wie jetzt, wo geplant ist, die Rücklagen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Dabei sind Rücklagen dazu da, um Unvorhergesehenes bewältigen zu können. Er will deshalb die Ausgaben senken, sinnvoll und nachhaltig investieren und laufende Projekte ständig überprüfen. So will er Töging langfristig handlungsfähig erhalten. Da die Kinder im Kindergarten St. Johann-Baptist in Containern untergebracht sind, muss schnellstmöglich ein Neubau auf dem erbpachtgesicherten Grundstück folgen. Die Freien Wähler unterstützen den Neubau der Bücherei und des Heimatmuseums, weil es hier um Begegnung und Identität geht. Obwohl nicht einfach umzusetzen, muss die Friedhof-Aussegnungshalle erweitert werden. Für das alte Polizeigebäude soll ein Architektenwettbewerb und anschließend eine Bürgerbeteiligung für ein Konzept sorgen. Er würde dort gern eine Gastronomie einplanen, die den Rathausplatz belebt. Auch der Sportpark mit Skateranlage muss endlich umgesetzt werden. Stadtentwicklung heißt also nicht verwalten, sondern gestalten – schnell, transparent und mit den Bürgern zusammen.
Mit einer Edelstahlwanne saniert werden muss das Schwimmbad, das tatsächlich ein Schmuckstück ist. Die Fliesen ständig auszubessern, ist Flickwerk. Um jungen Familien den Bau eines Eigenheims zu ermöglichen, muss gegen steigende Grundstückspreise mit einem Einheimischenmodell gegengesteuert werden. Grundstücke müssen auch für die Ansiedlung neuer Unternehmen bereitstehen, die dann mit ihren Gewerbesteuern umfangreiche städtische Leistungen ermöglichen. Straßen müssen ausgebaut, saniert und auf den Verkehr angepasst werden. So auch die Straße nördlich der neuen Brücke über den Innkanal Richtung Sportgelände am Harter Weg. Hier sollte die Streckenführung überdacht werden. Die geplante Trassenführung für die Industriestraße lehnen die Freien Wähler rundweg ab. Sie fordern den Ausbau auf der aktuellen Trasse. Leerstände gibt es in Töging überall. In Gesprächen mit den Eigentümern sollen Lösungsmöglichkeiten erörtert werden. Besonders dankte Michael Stockinger allen, die in Vereinen und Kultur ehrenamtlich tätig sind. Die Stadt darf sich aber nicht auf ihr Engagement verlassen. Es kann nicht sein, dass das Volksfest und der Christkindlmarkt nur durch Vereinsengagement erhalten geblieben sind. Das wären Aufgaben der Stadt gewesen. Als Bürgermeister möchte er das wieder übernehmen, den Faschingszug wiederbeleben, mehr Konzerte anbieten und den Rathausplatz wieder als Stadtmittelpunkt nutzen. Zusammenfassend möchte er die Informationspolitik der Stadt transparenter und zeitnäher gestalten. Dazu soll eine monatliche Sprechstunde eingeführt werden. Es darf nicht sein, dass statt Einfamilienhäusern nun Wohnblöcke gebaut werden und deren Größe erst nach massivem Einspruch der Bürger verkleinert wird. So etwas muss doch vorher besprochen werden, dann verstehen die Bürger auch die Entscheidungen der Stadt. So geht es jetzt also um die künftige Richtung. Soll weiter verwaltet werden oder soll gestaltet werden. So bat er die Zuhörer um ihre Stimmen für ihn als Bürgermeister und die Kandidaten für die Wahl in den Stadtrat.
Die Band WoMan sorgte für gute Unterhaltung, während Kandidaten und Gäste sich mit oder ohne Verkleidung fotografieren ließen. Etwas später verloste Klaus Maier eine Reihe von Tombolagewinnen, darunter Gutscheine, Handtuchsets, ein Ster Brennholz und sogar ein Stand-Up-Board mit allem Zubehör. Dann lud WoMan auf die Tanzfläche und führte so endgültig über in die Party, die später an der Bar sicher noch eine ganze Zeit gedauert hat.
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"Blickwinkel Mühldorf" Kunstvereine Altötting und Inn-Salzach stellen gemeinsam am Landratsamt aus |
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Die Mitglieder von gleich zwei Vereinen waren im September in Mühldorf unterwegs und hielten ihre Eindrücke auf der Leinwand fest. Die einen gleich vor Ort mit Staffelei, Pinsel und Farbe, die anderen mit dem Fotoapparat, um aus den Bildern später Gemälde zu erschaffen. Nun stellen sie ihre Werke in der Galerie im zweiten Obergeschoss des Landratsamtes aus. Hier unser Rundgang, während Maria Pfandl mit ihrer Harfe die Gäste auf die Vernissage einstimmte. Was die Sparkasse, die Abfallwirtschaft, die IHK, die Innklinik und der Kunstverein gemeinsam haben, ist, dass sie über die Landkreisgrenzen hinweg kooperieren, scherzte Landrat Max Heimerl und freute sich über die rekordverdächtig große Anzahl an Zuhörern. Damit hieß er den stellvertretenden Landrat des Landkreises Altötting, Konrad Heuwieser, willkommen. Natürlich freute er sich über die Mitglieder beider Kunstvereine. Ein Rundgang am Vortag hatte ihn so begeistert, dass er die Künstler kennenlernen wollte. Und weil Kunst Freude macht, war er froh, dass jetzt Besuchern die Zeit verschönert wird, wenn sie denn mal warten müssen. Vielleicht kommen sie dann ja besser gelaunt zu ihm ins Büro. Aber im Ernst: Kunst und Kultur sind auch Standortfaktoren und gehören so auch politisch gefördert. Dazu gehört die Bereitstellung dieser Räume oder auch der Kulturfördertopf des Landkreises, mit dem Vereine unterstützt werden können. Und schließlich hilft Kultur, die Zuzügler zu integrieren, die hier durch sie Lebensqualität erfahren dürfen. So dankte er ihnen allen. Maria Pfandl sorgte für Abwechslung.
Cornelia Straubhaar-Tiffinger dankte Maria Zuck vom Kunstverein Inn-Salzach, mit der zusammen sie die Malpartnerschaft „Blickwinkel Mühldorf“ und diese Ausstellung organisiert hat. Einer ganzen Reihe von Mitgliedern hatte sie zu danken. Besonders dankte sie der preisgekrönten Harfenistin Maria Pfandl aus Tüßling, die kurzfristig ein Engagement abgesagt hatte, um hier spielen zu können. Das Mal- und Fotomeeting fand am 6. September statt. Los ging es im Innenhof des Haberkasten, von wo aus die 20 Künstler ausgeschwärmt sind, um Eindrücke zu sammeln oder gleich zu malen. Schließlich haben 26 Künstler 58 Bilder geschaffen, die hier gezeigt werden. Das Malmeeting gibt es im Landkreis Altötting seit 2002. Seither treffen sie sich alljährlich zu so einem gemeinsamen Erlebnis. Auch 2026 planen sie wieder ein Malmeeting Mitte Juli, diesmal in Haiming, wo dann im Oktober die Werke auch ausgestellt werden.
Nach einem weiteren Musikstück von Maria Pfandl kam die Inn-Salzach-Kunstvereins-Vorsitzende Gabi Röpke zu Wort. Sie war begeistert von den Malmeetings des Kunstvereins Altötting. Auch sie dankte Landrat Max Heimerl, hier ausstellen zu dürfen. Schließlich lebt Kunst nicht nur vom Malen, sondern auch vom Präsentieren der Werke. Besonderer Dank galt Maria Zuck, die die Zusammenarbeit und diese Ausstellung organisiert hat, sodass aller Applaus Maria Zuck gelten sollte. Mit ihrer Initiative hat Cornelia Straubhaar-Tiffinger den Kunstverein Inn-Salzach so richtig in Schwung gebracht. Sie beschrieb die Werke, die vorwiegend die Innenstadt und da den Stadtplatz zeigen, mit all seinen historischen Gebäuden: mit dem Nagelschmiedturm, dem Rathaus und all den schönen Fassaden. Aber auch die anderen Gebäude wie der Haberkasten und die Kirchen sind Motive der Bilder. Und auch wenn die Gebäude alt sind, beherbergen sie doch aktuelles Leben. Zusammen mit dem Inn bietet die Altstadt einen einzigartigen Charme.
Das alles kann man natürlich aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Und so stellen die Künstler eher das Gefühl und die Atmosphäre dar, die sie auf ihrem Streifzug durch die Stadt erlebt haben. Es ist dabei nicht entscheidend, ob Fenster und Türen fotorealistisch abgebildet sind. Wichtiger ist die Stimmung, die der Künstler eingefangen hat, und die Empfindungen, die ihre Werke beim Betrachter auslösen. So unterschiedlich die Werke auch sind, laden sie ein, sich auf sie einzulassen und sich eigene Gedanken zu machen. Sie laden ein, die Stadt zu fühlen. Das wünschte sie den Betrachtern beim späteren Rundgang. Maria Pfandl schloss die Vernissage ab, bevor die Gäste den Abend bei einem Gläschen Wein und guten Gesprächen ausklingen ließen. Die Ausstellung „Blickwinkel Mühldorf“ ist im zweiten Obergeschoss des Landratsamtes noch bis zum 27. März zu sehen. Natürlich ist der Eintritt während der üblichen Öffnungszeiten frei. Schauen Sie doch mal rein. Ganz nebenbei können Sie dort auch noch ein wenig von der politischen Arbeit im Landkreis mitbekommen.
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Sonderprogramm:
Aufzeichnung der Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister von Mühldorf auf Einladung von Bund der Selbständigen und Mühldorf-vor-Ort |
154:00 |
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Kein Kommentartext |
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