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Thema LZ Archiv KW Ersch.
29 Einweihung des Anbaus mit Räumen für das G9 am Ruperti-Gymnasium 15:30 Play Button ungewählt 06 13.02.26

Schon zu Beginn des laufenden Schuljahres konnten die Oberstufenschüler des Ruperti-Gymnasiums in die Räume im neuen Anbau einziehen. So wie am Gymnasium in Waldkraiburg auch. Die Rücksichtnahme auf die Kollegen nach dem plötzlichen Tod von Schulleiterin Christine Neumeier verhinderte damals aber die Durchführung einer Einweihungsfeier. Nun endlich luden Schule und Landratsamt in die Kantine ein, um die Einweihung des Anbaus nachzuholen, der durch die Rückkehr zum 9-jährigen Gymnasium nötig geworden war. Der kommissarische Schulleiter, Studiendirektor Philipp Wölfl, hieß die Gäste der Feierstunde willkommen: natürlich Landrat Max Heimerl, seine Stellvertreterin Ilse Preisinger-Sontag, Bürgermeister Michael Hetzl, die Sprecher der Kreistagsfraktionen, eine ganze Reihe Lehrkräfte, die Schülersprecher und die Architekten und Vertreter am Bau beteiligter Firmen und des Landratsamtes. Und natürlich auch die Geistlichkeit mit Stadtpfarrer Klaus Vogl und seiner evangelischen Kollegin Anita Leonhardt. Auch der designierte Leiter des Ruperti-Gymnasiums war gekommen, Oberstudiendirektor Markus Höß. Eine Schule bietet viel mehr als Lerninhalte, meinte Studiendirektor Philipp Wölfl. Sie bildet Charaktere und stärkt das soziale Miteinander, ist ein Ort der Begegnung und des Austausches. So sendet der Landkreis Mühldorf mit diesem Anbau ein starkes Zeichen für Bildung und Kultur. Wenn die Bildung die Grundlage für unsere Zukunft ist, dann sind Investitionen in die Bildung von unschätzbarem Wert. Auch in Zeiten des digitalen Wandels. So war es ihm eine große Freude, Landrat Heimerl und die genannten Gäste begrüßen zu dürfen. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeitern des Landratsamtes, den Architekten und den Bauleuten, die hier hervorragende Arbeit geleistet haben. Die Bigband des Ruperti-Gymnasiums sorgte für Auflockerung.

Dieser Tag zeigt die Bedeutung, die der Landkreis der Bildung beimisst, freute sich Landrat Max Heimerl über die Einweihung des Anbaus. Auch wenn die Notwendigkeit des Anbaus durch die Entscheidung zur Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium anderswo gefallen ist, braucht auch der stark wachsende Landkreis und damit die steigende Schülerzahl neue Räume. Deshalb hat der Landkreis die Entscheidung zum Bau mit voller Überzeugung getroffen. Für die Einstimmigkeit dieses Beschlusses dankte Max Heimerl den Mitgliedern des Kreistages. Max Heimerl erinnerte an die ehemalige Schulleiterin Christine Neumeier, die viel zu früh verstorben ist. Mit ihr gemeinsam haben sie das neue Gebäude geplant und den Bau begonnen, der so auch ihre Handschrift trägt. Sie wird immer ein Teil des Ruperti-Gymnasiums bleiben. Der Landkreis wird ihr Wirken hier immer dankbar in Erinnerung behalten. Nach dem Baubeginn 2024 erfolgte die Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2025. Das moderne Gebäude in Holz-Stahlbeton-Hybridbauweise trägt eine Fotovoltaikanlage und bietet 7 Klassen- und 2 Gruppenräume, dazu Neben- und Technikräume. Von den Gesamtkosten in Höhe von 3,8 Millionen Euro trägt der Freistaat 1,9 Millionen Euro. Bestens angelegtes Geld, das die Zukunft des Landkreises sichern hilft, wie so viele andere Investitionen in den zurückliegenden Jahren. Das alles zeigt, dass der Landkreis Mühldorf wirklich ein Bildungslandkreis ist, wie das Motto sagt. Schließlich ist Bildung das Beste, was der Landkreis den jungen Menschen mitgeben kann. Sie hilft auch, die Demokratie gegen Gefahren von links und von rechts zu schützen. Der Erweiterungsbau schafft mehr Platz – auch für modernes Lernen –, was für das Ruperti-Gymnasium als Seminarschule besonders wichtig ist. Dass ihnen die Räume gefallen, haben die Lehrkräfte treffend zusammengefasst, auch wenn die asymmetrischen Tische gewöhnungsbedürftig sind und das Gebäude noch unter Kinderkrankheiten leidet. So haben nicht alle Lieferanten und Handwerker vom Landratsamt die Note 1 mit Stern bekommen. Es muss noch immer nachgearbeitet werden, aber das wird auch noch. So dankte Max Heimerl allen am Bau Beteiligten und auch den Lehrkräften für ihr Verständnis während der Bauphase. Besonders dankte er Georg Nösch und seinen Kollegen am Landratsamt, die hier wieder gute Arbeit geleistet haben. So wünschte Max Heimerl allen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrkräften viel Freude in den neuen Räumen.

2025 war für die Gymnasien ein besonderes Jahr, erinnerte die leitende Oberstudiendirektorin Birgit Korda, Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberbayern Ost, an den Aufwand, den alle Gymnasien betreiben mussten, um wieder zum 9-jährigen Gymnasium zurückkehren zu können. Das Ruperti-Gymnasium war da besonders gefordert, weil nach Christine Neumeiers Tod der Betrieb und auch das Seminar ohne Einschränkungen weitergehen musste. Dass sie das alles unaufgeregt gemeistert haben, nötigte ihr schon Anerkennung ab. Nun können sie das neue Gebäude genießen. Dazu wünschte sie viel Freude und Gottes Segen.

Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl verursachte der Blick auf das Erweiterungsgebäude nebenan große Freude. Auch er erinnerte an Christine Neumeier, die sich sehr auf die Einweihungsfeier gefreut hatte. Auch er war sicher, das Gebäude wird immer an sie erinnern. Als Bürgermeister war er überzeugt, die Kreisstadt ist mit ihrer Zunahme einer der Treiber des Bevölkerungswachstums im Landkreis. Die Stadt braucht das Ruperti-Gymnasium, weil die Kinder nach der Grundschule hier ihre Schulbildung fortsetzen. Zudem ist das Ruperti-Gymnasium als Seminarschule weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und genießt besten Ruf. Sein Dank galt dem Landkreis und er war überzeugt, hier wurde das Geld bestens investiert, das die Stadt als Kreisumlage an den Landkreis überweist. So wünschte er allen Schülerinnen und Schülern viel Freude am Lernen im neuen Gebäude und den Lehrkräften viel Erfolg.

Schülersprecher Lukas Wegscheider nahm die Zuhörer mit auf den Weg durch einen Unterrichtstag. Noch vor zwei Jahren wechselten sie nach jeder Unterrichtsstunde den Raum, wobei diese über die ganze Schule verstreut waren. Er hatte den Weg nachverfolgt und war 12 Minuten unterwegs. Verlorene Zeit für Schüler und für Lehrer. Im neuen Gebäude sparen sie sich die langen Wege. So sind sie gerüstet für die Zukunft, wofür er sich besonders bei Landrat Heimerl und beim Freistaat bedankte.

Personalratsvorsitzender Daniel Seeharsch erinnerte an seinen ersten Tag am Ruperti-Gymnasium vor 18 Jahren. Damals hatte die Schule eine Art „historischen Charme“. Er war geschockt. Heute ist das Ruperti-Gymnasium eine schöne, moderne und ansprechende Schule mit viel Platz. Für diese Verjüngung ihrer Schule dankte auch er Landrat, Kreistag und Freistaat. Er war sicher, die paar bereits erwähnten Kleinigkeiten werden auch noch behoben. Da aber die Schule mehr ist als die Gebäude, kommt er auch nach 18 Jahren noch immer jeden Tag gern zu den Menschen, die hier lehren und lernen. Die Bigband sorgte für Abwechslung.

Stadtpfarrer Klaus Vogl und Pfarrerin Anita Leonhardt freuten sich, das neue Gebäude unter den Segen Gottes stellen zu dürfen, und über die Kreuze, die hier aufgehängt werden. Die Kreuze symbolisieren den Gekreuzigten und damit Gottes Liebe zu uns Menschen. Von ihm hängt aller Segen ab. So beteten sie um Gottes Liebe für alle an der Schule. Nach einer Lesung dankten auch sie für alle Baubeteiligten und alle, die hier lehren und lernen. Sie segneten die Kreuze und das neue Gebäude. Mit dem gemeinsamen Vaterunser schlossen sie die Segnung des Gebäudes ab.

Schließlich trat Michael Mayer ans Pult, Projektleiter und Architekt. Auch er freute sich über die Einweihung, die für sie schon auch immer etwas Besonderes ist. Schließt die Einweihung doch eine Aufgabe ab, an der sie mehrere Jahre gearbeitet haben. So dankte er allen Partnern am Landratsamt und an der Schule. Eine so gute Zusammenarbeit ist nicht selbstverständlich. Nachdem er die Aufgabenstellung und ihren Lösungsansatz beschrieben hatte, war er überzeugt, sie haben die bestmöglichen Lösungen umgesetzt. Entstanden ist so ein nachhaltiger und ressourcenschonender Bau, der sich stimmig in den bestehenden Baukomplex einfügt und alle Räume bietet, die für die erweiterte Schule nötig sind. So wünschte er Schülern und Lehrkräften viel Freude in den neuen Räumen, die ja auch Lebensraum sind. Er übergab den symbolischen Schlüssel an Landrat Max Heimerl, der ihn gleich weitergab an Studiendirektor Wölfl und auch gleich an Oberstudiendirektor Markus Höß. Die Bigband schloss die Feierstunde ab und entließ die Gäste in den neuen Anbau, wo erst Stadtpfarrer Klaus Vogl die Räume segnete und die Gäste dann bei einem Stehempfang den Nachmittag ausklingen ließen.

30 Der goldene 13. Galaball des SV Aschau mit einem besonderen Highlight 17:30 Play Button ungewählt
Die Gemeindehalle erwartete festlich geschmückt die Gäste zum 13. Galaball des SV Aschau. Während schon die Vorspeise auf den Tischen stand, empfing das Organisationsteam die Gäste mit einem Gläschen Prosecco. Die einen stießen damit auf einen gelungenen Abend an, die anderen mit einem ersten Weißbier. Gabi Reiter hatte genug vorbereitet, sodass jeder eingestimmt werden konnte. Und das waren viele: Mit über 360 Gästen war der Galaball längst ausverkauft. Schon lang vor Beginn stürmten die ersten Gäste die Fotobox. Das gab sicher die schönsten Fotos, so frisch aufgebrezelt und noch ohne die Spuren von anstrengenden Tanzrunden. Das Organisationsteam hatte dann seinen Job gemacht und erwartete zufrieden den Beginn des Balls. Sie hatten keine Sorgen, als die Band des Abends – Bayern 3000 – gefordert hat, es muss perfekt werden: „It’s got to be perfect“.

SV-Vorstand Johannes Volk, den alle nur „Hanse“ nennen, freute sich, dass sich die Ballgäste an diesem Abend für die Gemeindehalle entschieden haben. Sie könnten ja auch beim Wirt sitzen, im Fitnessstudio schwitzen oder auf der Couch Olympia schauen. Er freute sich sehr über Bürgermeister Christian Weyrich, Landrat Max Heimerl, MdL Sascha Schnürer – alle mit Gattinnen natürlich – und die vielen anderen Mandatsträger, die mit ihnen feiern wollten. Ihr 13. Galaball stand unter dem Motto „Gold“. Der Blick in die Halle zeigte ihm, das passt perfekt. Und wenn schon 13, dann richtig! Falls dann doch etwas nicht passen sollte, mei, dann war’s halt doch die 13! So dankte er den Mitgliedern des Organisationskomitees und allen Helfern im Hintergrund und war sicher, ihr Einsatz ist Gold wert. Bayern 3000-Bandleader Hans-Jürgen Huber bat die Mitglieder des Organisationskomitees zum Eröffnungswalzer auf die Tanzfläche. Es dauerte nicht lange und die Ballgäste kamen zu den Organisatoren dazu und genossen die große Tanzfläche. Die zweite Runde lockte noch mehr Paare. Es war ja auch ein gutes Gefühl. „It’s a really good feeling“. Da konnte nicht einmal die Vorspeise mithalten.

Dann hat das Team von Oliver Zeiler das Buffet eröffnet. Das bot Schweinemedaillons in weißer Portweinrahmsauce, Topfenspätzle und Winter- und Marktgemüse. Oder Curry von der Innviertler Maishähnchenbrust, Wokgemüse und Jasminreis. Oder Tranche vom Ikarimi Lachs mit cremigem Blattspinat oder Strozzapreti, also Gemüsebolognese mit Tomatenkonfit und Kräuter. Es brauchte keinen besonderen Aufruf der Band und die Gäste stürmten das Buffet. Gut, dass Zeilers zwei gleiche Tische aufgebaut hatten. So musste niemand lang anstehen. Auch nicht MdL Sascha Schnürer und Blasmusikvorstand Wolfgang Duschek. Die haben sich gut unterhalten da am Buffet! Es war für jeden etwas dabei. Zumal man die Zusammensetzung der Menüs ja frei wählen konnte. Wem Spätzle zu schwer waren, der nahm halt Reis zu den Schweinemedaillons. Die ersten Platten waren schnell leer und Zeilers mussten Nachschub bringen.

Wer ein bisschen abgewartet hat, hatte die ganze riesige Tanzfläche für sich allein. Oder wer sein Menü schon genossen hatte. Das nutzten auch MdL Sascha Schnürer und seine Cornelia. Cathie Stimmer-Salzeder und Bürgermeister Christian Weyrich und seine Renate haben sich auch erst einmal Zeit gelassen. Und Michael Achatz auch. Und Bräu Georg Ametsbichler auch. Und Gabi und Kai Röke auch. Nachbarbürgermeisterin Antonia Hansmeier und ihr Gatte genossen derweil schon die gute Musik und das unbeschwerte Tanzvergnügen. Na ja, ein fremder Mann war er ja nicht, ihr Franz. Egal ob geübte Tänzer oder – sagen wir mal – Novizen, alle hatten Spaß an der Gemeinschaft. Sie alle hatten, was sie sich wünschten: Christian Weyrich seine Renate, Max Heimerl seine Hilde, Sascha Schnürer seine Conny. Und die vielen anderen auch. Viel zu besprechen hatte an diesem Abend zweiter Bürgermeister Christian Mayerhofer, ob mit Bezirksrätin Claudia Hausberger oder mit Landratsgattin Hildegard Heimerl.

Während die Band ins Hard-Rock Café einlud, war die Fotobox heiß begehrt. Zeitweise bildete sich eine regelrechte Warteschlange. Das nutzten auch Nicole Köhr und ihre Freundinnen. Und Bräu Georg Ametsbichler natürlich auch. Am Ende einer Tanzrunde gratulierte die Band Christian Weyrich zum Geburtstag. Tatsächlich feierte er tags zuvor. Das kam für ihn unerwartet und war keine schlechte Überraschung! Ob aus diesem Anlass, ließen sie sich gleich fotografieren. Fast zu viele für so ein kleines Foto… Ohnehin müsst ihr ja schon ein ganzes Album voller Ballfotos zuhause haben? Bayern 3000 hatte dann eine etwas andere Version von Doris Days „Que Sera Sera“, a bissl moderner und rockiger.

Dann hat Christine Münch das nächste Highlight des Abends angekündigt: Die Emotions der Narrengilde Kraiburg, mit denen Andi Hufnagel auch heuer wieder ganz etwas Besonderes einstudiert hat. Da sie hier ohne Gage aufgetreten sind, freute sie sich später über kleine Zuwendungen. Nach ihrem Ausmarsch übernahmen die einen Ballgäste die Bar und die anderen wieder die Tanzfläche. So schnell wurden sie nicht müde und so feierten die Aschauer und ihre Gäste noch bis spät in der Nacht. Und der Johannes Volk war zufrieden. Also gibt’s nach dem 13. Galaball nächstes Jahr den 14.

31 Sonderprogramm:
Aufzeichnung des Kandidatencheck von VHS, BDS und KjR Waldkraiburg mit den Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister von Waldkraiburg
130:00 Play Button ungewählt
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