| Die Jugendwartversammlung der Kreisjugendfeuerwehr fand kürzlich im Saal des Kreuzerwirt in Mettenheim statt. Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Matschi freute sich über den vollen Saal und hieß eine ganze Reihe Ehrengäste willkommen: Mettenheims Bürgermeister Josef Eisner, Heldensteins Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Landrat Max Heimerl, seine Stellvertreterin Ilse Preisinger-Sontag und Kreisjugendringgeschäftsführerin Claudia Hausberger. Und letztmals Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und seine beiden Inspektoren Werner Hummel und Bernd Michl. Letzteren dankte er mit einem großen Applaus für ihren großartigen Einsatz für die Jugendfeuerwehren. Natürlich war eine große Abordnung der aktueller und ehemaliger Mitglieder der Kreisbrandinspektion gekommen. Viele mehr konnte Michael Matschi willkommen heißen, denen er sehr für ihre Unterstützung danken konnte.
Altersbedingt entschuldigen musste er Ehren-Kreisjugendwart Anton Wolf, dem er aus der Ferne gute Besserung wünschte. Gekommen waren auch Stellvertretender Landesjugendwart Manuel Pöhmerer und Bezirksjugendwart Benno Dierkes.
Schon gleich warb er für die Wiederwahl seines Stellvertreters Markus Lippacher den er besonders herzlich begrüßte.
Damit trat Michael Matschi in die umfangreiche Tagesordnung ein.
Da sie im abgelaufenen Jahr keine Todesfälle zu beklagen hatten, bat Michael Matschi die Delegierten seiner Mutter und aller Verstorbenen im Umfeld der Zuhörer zu gedenken. Seiner Mutter haben sie alle zu verdanken, dass er zur Feuerwehr gekommen ist und damit zum Amt des Kreisjugendwarts.
Mettenheims Bürgermeister Sepp Eisner ergänzte die umfangreiche Begrüßung und hieß auch Michael Matschi willkommen. Er dankte besonders den Mitgliedern seiner erfolgreichen Jugendfeuerwehr. Und allen Jugendwarten für ihre vorbildliche Arbeit. Der später neu zu wählenden Führung wünschte er schon jetzt viel Erfolg.
Landrat Max Heimerl dankte auch im Namen des Kreistages allen Jugendwarten für ihre besonders erfolgreiche Arbeit. Sie sorgen für den extrem wichtigen qualitativ hochwertigen Nachwuchs für die Feuerwehren. Mit ihren Erfolgen sind sie ein Aushändeschild für den Landkreis. Wenn er hört wo sie überall welche Preise einheimsen, dann nötigte ihm das schon Hochachtung ab. Was sie machen ist alles andere als selbstverständlich und lassen auch nicht nach, wenn sich die Aufgaben wiederholen. Damit sind sie echte Vorbilder für die jungen Menschen.
Es ist heute keineswegs mehr selbstverständlich, wenn sie Verantwortung für andere übernehmen. Dafür dankte er ihnen besonders mit einem großen Applaus!
Wenn sie die Jungen an der Hand nehmen vermitteln sie auch die Werte, die unsere Gesellschaft tragen. Teamgeist, Kameradschaft, Zusammenhalt und die Bereitschaft Leistung zu erbringen. Ohne diese Eigenschaften kann sich das Land nicht weiterentwickeln. Es gibt keinen Wohlstand ohne Leistung, keine Freiheit ohne Verantwortung und keine Solidarität ohne Zusammenhalt.
Abschließend dankte er den scheidenden Vorständen der Kreisbrandinspektion, denen die Jugendfeuerwehren immer besonders am Herzen gelegen sind. Er hoffte, der neu gewählte Kreisbrandrat Julian Liebermann setzt das genauso fort.
Auch Kreisjugendring Geschäftsführerin Claudia Hausberger dankte den Jugendfeuerwehren für ihr Engagement. Besonders dankte sie ihnen für ihre Unterstützung bei der Durchführung ihrer größten Veranstaltung 2025 am im Feuerwehrausbildungszentrum.
Aber auch darüber hinaus bewunderte sie die vielfältigen Aktivitäten der Jugendfeuerwehren im ganzen Landkreis und hoffte das alles geht so weiter.
Bezirksjugendwart Benno Dierkes fasste sich kurz. Er dankte den Jugendfeuerwehren für ihren Dienst und Markus Lippacher für die Statistik mit der sie arbeiten können.
Auch Kreisbrandrat Harald Lechertshuber dankte den Jugendwarten für ihre Arbeit. Es ist ihr Verdienst, dass die Feuerwehren im Landkreis genügend gut ausgebildeten Nachwuchs haben.
Besonders dankte er Michael Matschi und Markus Lippacher, die sie immer mal wieder mit Wünschen überrascht haben. Die Eismaschine fürs Jugendzeltlager haben sie so schnell gekauft, wie sie das nie erwartet hätten. Schließlich mögen sie drei selbst gern ein Eis!
Aber auch allen anderen Wünschen haben gern entsprochen. Auch wenn manches ein bisschen gedauert hat. So dankte er ihnen allen für die gute Zusammenarbeit und hoffte, das geht auch mit seinem Nachfolger so weiter.
Zu Beginn seines Berichts hatte Michael Matschi einige persönliche Worte. Er war schon stolz auf sie alle, war es ihnen doch gelungen über 700 Jugendliche an EINEM Tag zum Wissenstest nach Aschau zu bringen. Und dass die Oberneukirchen seit Jahrzehnten die internationalen Wettbewerbe beherrscht. Der Landkreis Mühldorf ist dafür europaweit bekannt.
Sie alle bieten gute Ausbildung und unterstützen die Kreisjugendfeuerwehr immer. Mit ihren Spenden haben sie sogar die Anschaffung einer Fußball-Dartwand ermöglicht. Ihre Arbeit wird allseits wertgeschätzt. So macht es Spaß Kreisjugendwart zu sein.
Hoch anerkannte Michael Matschi auch die tausenden Stunden, die die Jugendwarte alljährlich ehrenamtlich leisten um die jungen Leute zu führen. Und zwar ohne groß in der Öffentlichkeit zu stehen. Alle Ehrungen die SIE bekommen gelten deshalb ihnen allen. Es ist IHRE Arbeit und IHR Verdienst. So ist es kein Wunder, dass die Kommunen wieder in die Feuerwehren investieren und die Feuerwehren und damit die Gesellschaft weiterlebt. Klagen über mangelnden Zusammenhalt in der deutschen Gesellschaft sind deshalb falsch! Die Leute sind besser als sie dargestellt werden. Dafür dankte er ihnen allen herzlich.
Allerdings hoffte er, so manche Jugendfeuerwehr würde sich mehr an den Veranstaltungen der Kreisjugendfeuerwehr beteiligen. Er bot allen an, sie zu unterstützen, sie sollten sich nur melden.
Wenn er sich nun letztmalig zur Wahl stellt, haben sie doch viele Pläne für die kommenden sechs Jahre. So soll das 50. Kreiszeltlager eine besondere Veranstaltung werden, sie wollen einen großen Wettbewerb in den Landkreis holen, und schließlich wollen sie Nachfolger finden und einführen. Dafür bat er schon jetzt um Kandidaten.
Michael Matschi war stolz, wie sie ihn mit seinen 55 Jahren immer noch mitnehmen. Und sogar Selfies mit ihm machen wollen. Sowas tut gut! Das fand er cool!
So hoffte er auf ihre Stimmen bei der späteren Wahl.
Sein eigentlicher Bericht wies 69 Jugendgruppen in den 72 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis aus. Ende 2025 gehörten den 957 Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter an, 620 Jungs und 337 Mädchen. 83 Jungs und 35 Mädchen wechselten 2025 in den aktiven Dienst, 50 Jungs und 37 Mädchen verabschiedeten sich wieder von den Feuerwehren. Insgesamt verzeichneten sie einen Zuwachs gegenüber 2024 um 34 Jungfeuerwehrler. Knapp 1000 Jugendfeuerwehrler sind schon eine bemerkenswerte Zahl!
Die bayerische Jugendleistungsprüfung absolvierten 125 Jugendliche, 87 Jungs und 38 Mädels. Seit 1970 erwarben 8.299 die Jugendleistungsspange. Da gäbe es allerdings noch Potential.
Den Wissenstest abgelegt haben unglaubliche 777 Jugendliche aus 68 Feuerwehren! Für die Durchführung dankte Michael Matschi der Gemeinde Aschau und ihrer Jugendfeuerwehr herzlich.
Auch die „Jugendflamme“ der Deutschen Jugendfeuerwehr hat eine ganze Reihe Jugendfeuerwehren durchgeführt.
Eine erste Kinderfeuerwehr hat die Feuerwehr Neumarkt-Sankt Veit gegründet, die „Löschpanther“. Michael Matschi hoffte auf Nachahmer und sicherte Unterstützung zu.
Wieder erfolgreich war das Kreishallenfußballturnier und auch die dritte Auflage ist bereits ausgebucht.
Besonders stolz war Michael Matschi auf das 45. Kreiszeltlager das wieder alle Rekorde gebrochen hat. 31 Jugendfeuerwehren feierten drei Tage lang am Feuerwehrausbildungszentrum. 237 Jungs, 118 Mädchen und 96 Betreuer waren so viele Teilnehmer wie noch nie. Für die Unterstützung sorgte die Kreisbrandinspektion und eine lange Liste Helfer und Sponsoren, denen allen er herzlich dankte. Er hoffte, sie sind alle auch 2026 vom 24. bis 26. Juli wieder mit dabei.
Sechs Jugendjubiläen sorgten für gute Unterhaltung das ganze Jahr über.
Wie bisher stehen auch die Webseiten für sie bereit und natürlich dürfen alle die Werbematerialien und ihr Logo für ihre Zwecke nutzen. Das ist sogar sehr gewünscht.
Den Bericht der Jugendgruppensprecherin brachte die Isabella Rottner. Da sie das Amt erst im September übernommen hatte, geriet ihr Bericht sehr kurz. Sie hoffte aber auf gute Zusammenarbeit.
Mit ihrem Stellvertreter Jakob Berger verabschiedeten sie ihre Vorgänger, Simon Berger und Anna Hartl mit kleinen Dankeschön's.
Kreisbrandmeister und Kassenwart der Jugendfeuerwehren Werner Müller stellte die Bilanz für das zurückliegende Jahr vor: Einnahmen von 31.500 Euro standen Ausgaben in Höhe von 32.130 Euro gegenüber. Das entspricht einem Minus von gut 621 Euro, das aber durch eine Spende ausgeglichen wird, die erst 2026 eingegangen ist.
Kassenprüfer Martin Berger bescheinigte korrekte und einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft vor. Die erteilte die Entlastung einstimmig.
Beim Kreisjugendring aktiv waren die hier gelb unterlegten fünst Jugendfeuerwehren, die sich auch die Jugendordnung der Jugendfeuerwehr Bayern gegeben haben und damit von der Versicherung geschützt sind. Michael Matschi riet allen anderen dringend sich dieses einfache Dokument ausstellen zu lassen um sich im Ernstfall vor Millionenforderungen zu schützen.
Wettbewerbsleiter Andreas Linner berichtet von zahlreichen Erfolgen bei bayerischen und deutschen Wettbewerben. So wurde die Jugendfeuerwehr Guttenburg Kreismeister. Oberbayerische Meister wurden die Mädelsmannschaft aus Oberneukirchen. Schön zu sehen, dass da die ersten fünf Plätze von Jugendmannschaften aus dem Landkreis Mühldorf belegt wurden.
Ähnlich sah’s beim Landesentscheid aus: Auch da gingen die ersten vier Plätze an Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis. Zangberg belegte zudem Platz 6.
Die deutsche Meisterschaft gewann die 1. Mannschaft aus Oberneukirchen. Ihre Mädelsmannschaft belegte Platz 5 und Heldenstein Platz 7.
Beide Oberneukirchner Mannschaften vertreten Deutschland im Juli 2026 bei der Europameisterschaft im Tschechischen Šumperk.
Die Termine für die Wettbewerbe 2026 stehen bereits fest. Die Wettbewerbe beginnen am 9. Mai mit dem Kreisentscheid an der Mittelschule in Mühldorf. Andreas Linner lud alle Jugendfeuerwehren ein mitzumachen. Die Anmeldung erfolgt über Michael Matschi.
Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehren können sie dann am 26. September erwerben.
Markus Lippacher ergänzte die Vorschau um fünf Jubiläumsveranstaltungen. Diese fünst Jugendfeuerwehren feiern Jubiläum und auch sonst bringt das Jahr so viele Veranstaltungen dass sicher keine Langeweile aufkommt.
Florian Ramsl, Referent für Feuerwehren und Brandschutz bei der Versicherungskammer Bayern überreichte den Jugendfeuerwehren dann zwei Brandschutzkoffer und eine Spritzwand in Form eines zerlegbaren und leicht transportierbaren Häuschens.
Er dankte allen Jugendwarten und wünschte eine erfolgreiche Neuwahl.
Die Wahl leitete Kreisbrandrat Harald Lechertshuber. Zunächst sollten die Jugendwarte den Kreisjugendwart neu wählen. Dann seinen Stellvertreter und schließlich den Schriftführer und den Kassenwart. Die Wahl der Kassenprüfer konnte per Akklamation erfolgen.
Da es keine Gegenkandidaten zu Michael Matschi, Markus Lippacher, Werner Müller und Doris Grock gab, war die Wahl schnell erledigt und die Kreisbrandinspektoren zogen sich zur Auszählung zurück.
Die beiden Kassenprüfer bestätigten die Delegierten in ihrem Amt, Martin Berger und Florian Hörl.
Die Auszählpause überbrückte Michael Matschi mit einer Bilderpräsentation mit Schnappschüssen von Ereignissen des vergangenen Jahres.
Wenig verwunderlich, dass Harald Lechertshuber dann die Bestätigung der bisherigen Vorstandschaft vermelden konnte. Alle Gewählten nahmen die Wahl an und Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag gratulierte.
Weiter gings mit Ehrungen: Dazu bat Michael Matschi Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag auf die Bühne.
Die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren Mühldorf verliehen sie Bernadette Löw von der Feuerwehr Zeiling.
Dann an Maxi Schaumeier von der Feuerwehr Mettenheim.
Dann an Simon Huber von der Feuerwehr Ampfing.
Weiters an Andrea Matschi von der Feuerwehr Lauterbach.
Dann an die Jugendwartin der Feuerwehr St. Erasmus, Katharina Schmidinger.
Und an Michael Hartlmeier von der Feuerwehr Au am Inn.
Und an Lena Soyer von der Feuerwehr Guttenburg.
Und an Theresa Mitterberger von der Feuerwehr Gumattenkirchen,
und schließlich an die abwesende Eva Liebhart.
Die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren Oberbayern überreichten sie Anton Bruckeder von der Kreisbrandinspektion und der Feuerwehr in Aschau.
Die nächste an Andreas Linner von der Kreisjugendfeuerwehr und der Feuerwehr Oberneukirchen.
Manuel Pöhmerer überreichte die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren in Bayern in Gold an Kreisbrandinspektor Werner Hummel von der Feuerwehr Mettenheim. Mit einer weiteren Ehrennadel in Gold dankten sie Kreisbrandrat Harald Lechertshuber.
Die höchste Ehrung der Jugendfeuerwehren überreichte Michael Matschi seinem Stellvertreter Markus Lippacher, die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehren in Gold. Die Ehrung bestätigte sogar der Bundesjugendleiter Christian Patzelt schriftlich. Michael Matschi freute sich sehr, dass sie beide den erfolgreichen Weg sechs Jahre gemeinsam weitergehen.
Mit einem Ehrenteller der Jugendfeuerwehren im Landkreis Mühldorf ehrte Michael Matschi dann die Mannschaften Heldenstein und Lauterbach für ihre Erfolge in zahlreichen Wettbewerben.
Und schließlich überreichte er den Wanderpokal für die aktivste Mannschaft an die Feuerwehr Au am Inn, die ihn nun nach dem dritten Gewinn auch behalten können. Den zweiten und dritten Platz belegten die Jugendfeuerwehren aus Lauterbach und Zangberg.
Abschließend hatte Markus Lippacher noch viele administrative Hinweise und so schloss Michael Matschi die Versammlung nach gut drei Stunden.
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