Zur Startseite
Diese Woche im
Fernsehen:

Willkommen
bei der Textothek von
Mühldorf-TV und Altötting-TV

Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
Zur Startseite
Das gab's 2026 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 08/2026 berichtet haben.
Herzlich willkommen in unserer Textothek. Eine Websuche hat Sie hierher gebracht.

Da die Texte sehr umfangreich sind, müssen Sie jetzt eine weitere Suche ausführen:

Drücken Sie bitte "Strg-F" und geben dann im Suchfenster Ihres Browsers noch einmal ein wonach Sie suchen. Ihr Browser (Internet-Exploerer, FireFox, Chrome oder Safari) führt Sie zu der Stelle im Text, wo Ihr Begriff zu finden ist. Sie können den dazugehörigen Fernsehbeitrag dann gleich von der Titelleiste aus anschauen.

Bitte beachten Sie, daß die hier aufgeführten Texte nicht immer mit den Texten der Fernsehbeiträge übereinstimmen müssen. Es gilt immer der gesprochene Kommentar in den Fernshebeiträgen.
Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
37 Die Jugendwartversammlung der Feuerwehren im Landkreis Mühldorf mit Neuwahlen des Vorstandes 17:45 Play Button ungewählt 08 27.02.26
Die Jugendwartversammlung der Kreisjugendfeuerwehr fand kürzlich im Saal des Kreuzerwirt in Mettenheim statt. Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Matschi freute sich über den vollen Saal und hieß eine ganze Reihe Ehrengäste willkommen: Mettenheims Bürgermeister Josef Eisner, Heldensteins Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Landrat Max Heimerl, seine Stellvertreterin Ilse Preisinger-Sontag und Kreisjugendringgeschäftsführerin Claudia Hausberger. Und letztmals Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und seine beiden Inspektoren Werner Hummel und Bernd Michl. Letzteren dankte er mit einem großen Applaus für ihren großartigen Einsatz für die Jugendfeuerwehren. Natürlich war eine große Abordnung der aktueller und ehemaliger Mitglieder der Kreisbrandinspektion gekommen. Viele mehr konnte Michael Matschi willkommen heißen, denen er sehr für ihre Unterstützung danken konnte.

Altersbedingt entschuldigen musste er Ehren-Kreisjugendwart Anton Wolf, dem er aus der Ferne gute Besserung wünschte. Gekommen waren auch Stellvertretender Landesjugendwart Manuel Pöhmerer und Bezirksjugendwart Benno Dierkes.

Schon gleich warb er für die Wiederwahl seines Stellvertreters Markus Lippacher den er besonders herzlich begrüßte.

Damit trat Michael Matschi in die umfangreiche Tagesordnung ein.

Da sie im abgelaufenen Jahr keine Todesfälle zu beklagen hatten, bat Michael Matschi die Delegierten seiner Mutter und aller Verstorbenen im Umfeld der Zuhörer zu gedenken. Seiner Mutter haben sie alle zu verdanken, dass er zur Feuerwehr gekommen ist und damit zum Amt des Kreisjugendwarts.

Mettenheims Bürgermeister Sepp Eisner ergänzte die umfangreiche Begrüßung und hieß auch Michael Matschi willkommen. Er dankte besonders den Mitgliedern seiner erfolgreichen Jugendfeuerwehr. Und allen Jugendwarten für ihre vorbildliche Arbeit. Der später neu zu wählenden Führung wünschte er schon jetzt viel Erfolg.

Landrat Max Heimerl dankte auch im Namen des Kreistages allen Jugendwarten für ihre besonders erfolgreiche Arbeit. Sie sorgen für den extrem wichtigen qualitativ hochwertigen Nachwuchs für die Feuerwehren. Mit ihren Erfolgen sind sie ein Aushändeschild für den Landkreis. Wenn er hört wo sie überall welche Preise einheimsen, dann nötigte ihm das schon Hochachtung ab. Was sie machen ist alles andere als selbstverständlich und lassen auch nicht nach, wenn sich die Aufgaben wiederholen. Damit sind sie echte Vorbilder für die jungen Menschen.

Es ist heute keineswegs mehr selbstverständlich, wenn sie Verantwortung für andere übernehmen. Dafür dankte er ihnen besonders mit einem großen Applaus!

Wenn sie die Jungen an der Hand nehmen vermitteln sie auch die Werte, die unsere Gesellschaft tragen. Teamgeist, Kameradschaft, Zusammenhalt und die Bereitschaft Leistung zu erbringen. Ohne diese Eigenschaften kann sich das Land nicht weiterentwickeln. Es gibt keinen Wohlstand ohne Leistung, keine Freiheit ohne Verantwortung und keine Solidarität ohne Zusammenhalt.

Abschließend dankte er den scheidenden Vorständen der Kreisbrandinspektion, denen die Jugendfeuerwehren immer besonders am Herzen gelegen sind. Er hoffte, der neu gewählte Kreisbrandrat Julian Liebermann setzt das genauso fort.

Auch Kreisjugendring Geschäftsführerin Claudia Hausberger dankte den Jugendfeuerwehren für ihr Engagement. Besonders dankte sie ihnen für ihre Unterstützung bei der Durchführung ihrer größten Veranstaltung 2025 am im Feuerwehrausbildungszentrum.

Aber auch darüber hinaus bewunderte sie die vielfältigen Aktivitäten der Jugendfeuerwehren im ganzen Landkreis und hoffte das alles geht so weiter.

Bezirksjugendwart Benno Dierkes fasste sich kurz. Er dankte den Jugendfeuerwehren für ihren Dienst und Markus Lippacher für die Statistik mit der sie arbeiten können.

Auch Kreisbrandrat Harald Lechertshuber dankte den Jugendwarten für ihre Arbeit. Es ist ihr Verdienst, dass die Feuerwehren im Landkreis genügend gut ausgebildeten Nachwuchs haben.

Besonders dankte er Michael Matschi und Markus Lippacher, die sie immer mal wieder mit Wünschen überrascht haben. Die Eismaschine fürs Jugendzeltlager haben sie so schnell gekauft, wie sie das nie erwartet hätten. Schließlich mögen sie drei selbst gern ein Eis!

Aber auch allen anderen Wünschen haben gern entsprochen. Auch wenn manches ein bisschen gedauert hat. So dankte er ihnen allen für die gute Zusammenarbeit und hoffte, das geht auch mit seinem Nachfolger so weiter.

Zu Beginn seines Berichts hatte Michael Matschi einige persönliche Worte. Er war schon stolz auf sie alle, war es ihnen doch gelungen über 700 Jugendliche an EINEM Tag zum Wissenstest nach Aschau zu bringen. Und dass die Oberneukirchen seit Jahrzehnten die internationalen Wettbewerbe beherrscht. Der Landkreis Mühldorf ist dafür europaweit bekannt.

Sie alle bieten gute Ausbildung und unterstützen die Kreisjugendfeuerwehr immer. Mit ihren Spenden haben sie sogar die Anschaffung einer Fußball-Dartwand ermöglicht. Ihre Arbeit wird allseits wertgeschätzt. So macht es Spaß Kreisjugendwart zu sein.

Hoch anerkannte Michael Matschi auch die tausenden Stunden, die die Jugendwarte alljährlich ehrenamtlich leisten um die jungen Leute zu führen. Und zwar ohne groß in der Öffentlichkeit zu stehen. Alle Ehrungen die SIE bekommen gelten deshalb ihnen allen. Es ist IHRE Arbeit und IHR Verdienst. So ist es kein Wunder, dass die Kommunen wieder in die Feuerwehren investieren und die Feuerwehren und damit die Gesellschaft weiterlebt. Klagen über mangelnden Zusammenhalt in der deutschen Gesellschaft sind deshalb falsch! Die Leute sind besser als sie dargestellt werden. Dafür dankte er ihnen allen herzlich.

Allerdings hoffte er, so manche Jugendfeuerwehr würde sich mehr an den Veranstaltungen der Kreisjugendfeuerwehr beteiligen. Er bot allen an, sie zu unterstützen, sie sollten sich nur melden.

Wenn er sich nun letztmalig zur Wahl stellt, haben sie doch viele Pläne für die kommenden sechs Jahre. So soll das 50. Kreiszeltlager eine besondere Veranstaltung werden, sie wollen einen großen Wettbewerb in den Landkreis holen, und schließlich wollen sie Nachfolger finden und einführen. Dafür bat er schon jetzt um Kandidaten.

Michael Matschi war stolz, wie sie ihn mit seinen 55 Jahren immer noch mitnehmen. Und sogar Selfies mit ihm machen wollen. Sowas tut gut! Das fand er cool!

So hoffte er auf ihre Stimmen bei der späteren Wahl.

Sein eigentlicher Bericht wies 69 Jugendgruppen in den 72 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis aus. Ende 2025 gehörten den 957 Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter an, 620 Jungs und 337 Mädchen. 83 Jungs und 35 Mädchen wechselten 2025 in den aktiven Dienst, 50 Jungs und 37 Mädchen verabschiedeten sich wieder von den Feuerwehren. Insgesamt verzeichneten sie einen Zuwachs gegenüber 2024 um 34 Jungfeuerwehrler. Knapp 1000 Jugendfeuerwehrler sind schon eine bemerkenswerte Zahl!

Die bayerische Jugendleistungsprüfung absolvierten 125 Jugendliche, 87 Jungs und 38 Mädels. Seit 1970 erwarben 8.299 die Jugendleistungsspange. Da gäbe es allerdings noch Potential.

Den Wissenstest abgelegt haben unglaubliche 777 Jugendliche aus 68 Feuerwehren! Für die Durchführung dankte Michael Matschi der Gemeinde Aschau und ihrer Jugendfeuerwehr herzlich.

Auch die „Jugendflamme“ der Deutschen Jugendfeuerwehr hat eine ganze Reihe Jugendfeuerwehren durchgeführt.

Eine erste Kinderfeuerwehr hat die Feuerwehr Neumarkt-Sankt Veit gegründet, die „Löschpanther“. Michael Matschi hoffte auf Nachahmer und sicherte Unterstützung zu.

Wieder erfolgreich war das Kreishallenfußballturnier und auch die dritte Auflage ist bereits ausgebucht.

Besonders stolz war Michael Matschi auf das 45. Kreiszeltlager das wieder alle Rekorde gebrochen hat. 31 Jugendfeuerwehren feierten drei Tage lang am Feuerwehrausbildungszentrum. 237 Jungs, 118 Mädchen und 96 Betreuer waren so viele Teilnehmer wie noch nie. Für die Unterstützung sorgte die Kreisbrandinspektion und eine lange Liste Helfer und Sponsoren, denen allen er herzlich dankte. Er hoffte, sie sind alle auch 2026 vom 24. bis 26. Juli wieder mit dabei.

Sechs Jugendjubiläen sorgten für gute Unterhaltung das ganze Jahr über.

Wie bisher stehen auch die Webseiten für sie bereit und natürlich dürfen alle die Werbematerialien und ihr Logo für ihre Zwecke nutzen. Das ist sogar sehr gewünscht.

Den Bericht der Jugendgruppensprecherin brachte die Isabella Rottner. Da sie das Amt erst im September übernommen hatte, geriet ihr Bericht sehr kurz. Sie hoffte aber auf gute Zusammenarbeit.

Mit ihrem Stellvertreter Jakob Berger verabschiedeten sie ihre Vorgänger, Simon Berger und Anna Hartl mit kleinen Dankeschön's.

Kreisbrandmeister und Kassenwart der Jugendfeuerwehren Werner Müller stellte die Bilanz für das zurückliegende Jahr vor: Einnahmen von 31.500 Euro standen Ausgaben in Höhe von 32.130 Euro gegenüber. Das entspricht einem Minus von gut 621 Euro, das aber durch eine Spende ausgeglichen wird, die erst 2026 eingegangen ist.

Kassenprüfer Martin Berger bescheinigte korrekte und einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft vor. Die erteilte die Entlastung einstimmig.

Beim Kreisjugendring aktiv waren die hier gelb unterlegten fünst Jugendfeuerwehren, die sich auch die Jugendordnung der Jugendfeuerwehr Bayern gegeben haben und damit von der Versicherung geschützt sind. Michael Matschi riet allen anderen dringend sich dieses einfache Dokument ausstellen zu lassen um sich im Ernstfall vor Millionenforderungen zu schützen.

Wettbewerbsleiter Andreas Linner berichtet von zahlreichen Erfolgen bei bayerischen und deutschen Wettbewerben. So wurde die Jugendfeuerwehr Guttenburg Kreismeister. Oberbayerische Meister wurden die Mädelsmannschaft aus Oberneukirchen. Schön zu sehen, dass da die ersten fünf Plätze von Jugendmannschaften aus dem Landkreis Mühldorf belegt wurden.

Ähnlich sah’s beim Landesentscheid aus: Auch da gingen die ersten vier Plätze an Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis. Zangberg belegte zudem Platz 6.

Die deutsche Meisterschaft gewann die 1. Mannschaft aus Oberneukirchen. Ihre Mädelsmannschaft belegte Platz 5 und Heldenstein Platz 7.

Beide Oberneukirchner Mannschaften vertreten Deutschland im Juli 2026 bei der Europameisterschaft im Tschechischen Šumperk.

Die Termine für die Wettbewerbe 2026 stehen bereits fest. Die Wettbewerbe beginnen am 9. Mai mit dem Kreisentscheid an der Mittelschule in Mühldorf. Andreas Linner lud alle Jugendfeuerwehren ein mitzumachen. Die Anmeldung erfolgt über Michael Matschi.

Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehren können sie dann am 26. September erwerben.

Markus Lippacher ergänzte die Vorschau um fünf Jubiläumsveranstaltungen. Diese fünst Jugendfeuerwehren feiern Jubiläum und auch sonst bringt das Jahr so viele Veranstaltungen dass sicher keine Langeweile aufkommt.

Florian Ramsl, Referent für Feuerwehren und Brandschutz bei der Versicherungskammer Bayern überreichte den Jugendfeuerwehren dann zwei Brandschutzkoffer und eine Spritzwand in Form eines zerlegbaren und leicht transportierbaren Häuschens.

Er dankte allen Jugendwarten und wünschte eine erfolgreiche Neuwahl.

Die Wahl leitete Kreisbrandrat Harald Lechertshuber. Zunächst sollten die Jugendwarte den Kreisjugendwart neu wählen. Dann seinen Stellvertreter und schließlich den Schriftführer und den Kassenwart. Die Wahl der Kassenprüfer konnte per Akklamation erfolgen.

Da es keine Gegenkandidaten zu Michael Matschi, Markus Lippacher, Werner Müller und Doris Grock gab, war die Wahl schnell erledigt und die Kreisbrandinspektoren zogen sich zur Auszählung zurück.

Die beiden Kassenprüfer bestätigten die Delegierten in ihrem Amt, Martin Berger und Florian Hörl.

Die Auszählpause überbrückte Michael Matschi mit einer Bilderpräsentation mit Schnappschüssen von Ereignissen des vergangenen Jahres.

Wenig verwunderlich, dass Harald Lechertshuber dann die Bestätigung der bisherigen Vorstandschaft vermelden konnte. Alle Gewählten nahmen die Wahl an und Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag gratulierte.

Weiter gings mit Ehrungen: Dazu bat Michael Matschi Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag auf die Bühne.

Die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren Mühldorf verliehen sie Bernadette Löw von der Feuerwehr Zeiling.

Dann an Maxi Schaumeier von der Feuerwehr Mettenheim.

Dann an Simon Huber von der Feuerwehr Ampfing.

Weiters an Andrea Matschi von der Feuerwehr Lauterbach.

Dann an die Jugendwartin der Feuerwehr St. Erasmus, Katharina Schmidinger.

Und an Michael Hartlmeier von der Feuerwehr Au am Inn.

Und an Lena Soyer von der Feuerwehr Guttenburg.

Und an Theresa Mitterberger von der Feuerwehr Gumattenkirchen,

und schließlich an die abwesende Eva Liebhart.

Die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren Oberbayern überreichten sie Anton Bruckeder von der Kreisbrandinspektion und der Feuerwehr in Aschau.

Die nächste an Andreas Linner von der Kreisjugendfeuerwehr und der Feuerwehr Oberneukirchen.

Manuel Pöhmerer überreichte die Ehrennadel der Jugendfeuerwehren in Bayern in Gold an Kreisbrandinspektor Werner Hummel von der Feuerwehr Mettenheim. Mit einer weiteren Ehrennadel in Gold dankten sie Kreisbrandrat Harald Lechertshuber.

Die höchste Ehrung der Jugendfeuerwehren überreichte Michael Matschi seinem Stellvertreter Markus Lippacher, die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehren in Gold. Die Ehrung bestätigte sogar der Bundesjugendleiter Christian Patzelt schriftlich. Michael Matschi freute sich sehr, dass sie beide den erfolgreichen Weg sechs Jahre gemeinsam weitergehen.

Mit einem Ehrenteller der Jugendfeuerwehren im Landkreis Mühldorf ehrte Michael Matschi dann die Mannschaften Heldenstein und Lauterbach für ihre Erfolge in zahlreichen Wettbewerben.

Und schließlich überreichte er den Wanderpokal für die aktivste Mannschaft an die Feuerwehr Au am Inn, die ihn nun nach dem dritten Gewinn auch behalten können. Den zweiten und dritten Platz belegten die Jugendfeuerwehren aus Lauterbach und Zangberg.

Abschließend hatte Markus Lippacher noch viele administrative Hinweise und so schloss Michael Matschi die Versammlung nach gut drei Stunden.

38 Der IHK Regionalausschuss schließt Wahlperiode ab: Die IHK sagt Danke 9:10 Play Button ungewählt
Die Absicht der Leitung des IHK Regionalausschusses war schon mit der Einladung klar: Sie wollten im Hardthaus in Kraiburg den Abschluss der aktuellen Wahlperiode feiern und allen „danke“ sagen, die sich in den zurückliegenden Jahren für die Interessen der Mitgliedsunternehmen engagiert haben. Für das Treffen waren so viele Mitglieder des Regionalausschusses gekommen wie nur selten zuvor.

Ingrid Obermeier-Osl freute sich über die zahlreiche Teilnahme und hieß die Teilnehmer herzlich willkommen, zu denen auch MdL Sascha Schnürer gestoßen war. Los ging’s vor fünf Jahren allerdings mit Hindernissen. Corona machte eine Online-Sitzung nötig. Später waren alle Sitzungen des Regionalausschusses aber sehr gut besucht. Besonders dankte sie den Mitarbeitern der IHK Geschäftsstelle Altötting-Mühldorf und ihrer Betreuerin Elke Christian. Für beide hatte sie eine gute Flasche dabei. Mit zahlreichen Positionierungen hatten sie den Abgeordneten in Land und Bund ihre Anliegen nahegebracht und sie motiviert, die längst fälligen Reformen endlich anzupacken, meinte Ingrid Obermeier-Osl. Irgendwann müssen auch unangenehme Dinge angepackt werden.

IHK Geschäftsstellenleiter Herbert Prost rekapitulierte die Ereignisse der zurückliegenden fünf Jahre. Also die etwa 15 Sitzungen des Regionalausschusses, in denen sie sich mit aktuellen Themen befasst und zahlreiche Positionierungen beschlossen haben. Die verschiedenen Positionierungen haben auch in der überörtlichen Presse Beachtung gefunden. Besonders die, die sich mit dem Ausbau der Bahnstrecke ABS38 befasst haben. Der Regionalausschuss Altötting-Mühldorf hat sich durch starke Beteiligung ausgezeichnet. Am häufigsten dabei waren diese Mitglieder. Nur zwei waren öfter dabei: Besonders Ingrid Obermeier-Osl, die nur einmal gefehlt hat. Das bundesweite Vorzeigeprojekt ist sicher der Bildungsexpress, der 2023 zum 10. Mal nach Salzburg gefahren ist. 2025 ist er dann nach Regensburg gefahren und 2026 wird er auf Grund von Bauarbeiten bei der Bahn gar nicht fahren können. Vermutlich wird er erst im Januar 2027 wieder fahren können. Möglich ist sogar, dass er 2026 ganz ausfällt. Das muss aber der kommende Regionalausschuss beschließen. Ein weiteres jährliches Highlight ist der größte Wirtschaftsempfang Bayerns, der abwechselnd im Landkreis Altötting und Mühldorf stattfindet. Fürs Mitmachen bei den zahlreichen Veranstaltungen dankte Herbert Prost allen Mitgliedern des Regionalausschusses herzlich.

Elke Christian stellte den Zeitplan vor, der über die IHK-Wahl zum nächsten Regionalausschuss führen wird. Aktuell können sich Kandidaten in eine Liste von Bewerbern eintragen. Der Bekanntgabe der zugelassenen Kandidaten folgt der Start der elektronischen Wahl am 13. April, die dann bis 11. Mai läuft. Die Bekanntgabe des Ergebnisses folgt Mitte Mai und die Konstituierende Sitzung der neuen IHK Vollversammlung erfolgt am 16. Juni 2026.

Auch Elke Christian blickte auf die zurückliegenden fünst Jahre zurück. In dieser Zeit führte die IHK fünf Wahlkampagnen durch. Sie haben im Vorfeld aller Wahlen mit den Kandidaten aller Parteien gesprochen und ihnen die Anforderungen der Wirtschaft vorgestellt. Auch jetzt vor der Kommunalwahl haben sie 20 Workshops und 20 regionale Positionspapiere angeboten und so bestmöglich Einfluss genommen. Nach den Wahlen haben sie den Erfolg ihrer Arbeit analysiert und die Koalitionsverträge durchforstet und bewertet. Und gegebenenfalls nachverhandelt. Es war immer ihr Ziel, „vor die Welle“ zu kommen, also relevante Themen zu bearbeiten, bevor Verträge geschrieben wurden. Zu dem allem arbeiten sie mit namhaften Institutionen zusammen.

Leider bleibt die Wirtschaft in Südostbayern weiter im Tiefflug. Das zeigen diese Kurven. Während die bayerische Wirtschaft in etwa konstant läuft, geht’s in Südostbayern massiv abwärts. Nur noch 26% der Unternehmen beurteilen ihre Lage als „gut“, 28% aber als „schlecht“. Natürlich wollen die Unternehmen in Südostbayern nicht investieren und beabsichtigen sogar Personal abzubauen. Nur Dienstleister beurteilen ihre Lage positiv und erwarten auch eine weitere Verbesserung. Nicht vergessen werden darf, dass der Bereich der IHK für München und Oberbayern der größte Wirtschaftsbereich in Deutschland und sogar in Europa ist. Das bayerische Bruttoinlandsprodukt lag 2024 bei 792 Milliarden Euro, Oberbayern allein bei 350 Milliarden Euro. Das heißt, dass Oberbayern mit seinen 4,8 Millionen Einwohnern eine größere Wirtschaftskraft hat als 15 komplette Staaten der EU. Darunter Tschechien, Finnland, Portugal und Griechenland. Das gilt es auf jeden Fall zu erhalten. Und das begründete Elke Christian mit den Stärken Oberbayerns und zeigte Potenziale auf, die es zu nutzen gilt. Sie verabschiedete die Mitglieder aus der aktuellen Wahlperiode mit einem Zitat von Charles Darwin, der meinte, es wären nicht die stärksten, die überleben, sondern die agilsten.

Bevor es zum Feiern ging, verabschiedete Ingrid Obermeier-Osl alle Mitglieder und diejenigen besonders, die viele Jahre dabei waren und nicht mehr weitermachen. Seit 30 Jahren dabei war Hans Salfer, der schon bei den Wirtschaftsjunioren dabei war und inzwischen aus seinem Unternehmen ausgeschieden ist. 25 Jahre dabei war Herbert Hinterberger. Auch er kandidiert nicht mehr und macht Platz für seine Tochter, die sein Unternehmen weiterführt. Seit 20 Jahren dabei war Reinhard Frauscher, der in den Ruhestand gewechselt ist. Genauso seit 20 Jahren dabei war Josef Pölz, der auch nicht mehr kandidiert. Und schließlich dankte Ingrid Obermeier-Osl Kurt Wölfl, der bei ODU in den Aufsichtsrat gewechselt ist. Auch ODU bleibt aber weiter im Regionalausschuss vertreten. Den Schlusspunkt setzte Herbert Prost, der Ingrid Obermeier-Osl mit einem großen Blumenstrauß dankte. Auch wenn sie ankündigte, noch eine Periode weiterzumachen.

Den Abend verbrachten die Mitglieder des Regionalausschusses bei gutem Essen und guten Gesprächen. Dem Vernehmen nach hat das doch einige Zeit gedauert.

39 Markt Buchbach ehrt die erfolgreichsten Schüler, Studenten, Auszubildenden, Sportler und Ehrenamtliche 18:30 Play Button ungewählt

Im Saal des Gasthauses Willis-Sengmüller in Ranoldsberg begrüßte Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang die besten Schüler, Auszubildenden und Studenten, die erfolgreichsten Sportler und die engagiertesten Ehrenamtlichen zur diesjährigen Ehrungsrunde. In die Feierstunde führte Theresa Müller mit ihrer Harfe ein. Thomas Einwang freute sich über die zahlreichen Ehrengäste, darunter Landrat Max Heimerl, seine beiden Stellvertreter Manfred Rott und Maria Vitzthum sowie eine ganze Reihe von Marktgemeinderäten. Etwas später stieß auch Pfarrer Thomas Barent dazu. Willkommen hieß er zudem die Vertreter der Vereine, der Schulen und der Ausbildungsbetriebe. Wenn manche Ereignisse schon nach der dritten Auflage als Tradition bezeichnen, dann ist die Ehrung der erfolgreichsten Buchbacher schon eine echte Tradition, die die Marktgemeinde bereits seit 1980 durchführt. Seit damals werden die erfolgreichsten Schüler, Studenten und Auszubildenden gewürdigt, erinnerte sich das Marktgemeindeoberhaupt. Diese Ehrung hat nicht einmal Corona stoppen können, so wichtig nimmt sie die Gemeinde. Auf Franz Rampls Anregung kam 1994 die Ehrung der erfolgreichsten Sportler und Ehrenamtlichen hinzu. Auch sie alle tragen zum guten Zusammenleben in der Gemeinde bei. So freute sich Thomas Einwang über die 37 zu Ehrenden und ihre Begleitungen, die den würdigen Rahmen für die Veranstaltung bildeten.

In einer kurzen Pause legte Thomas Einwang die Amtskette an und verlieh so der Ehrung eine besondere Würde. Er begann mit der Auszeichnung der Schüler, Studenten und Berufsausbildungsabsolventen, die alle einen Meilenstein auf ihrem Weg erreicht haben und jetzt neue Ziele ansteuern können. Auch wenn viele einfach nur durchkommen wollen, war ihr Ziel die Eins vor dem Komma. Dazu mussten sie hohe Anforderungen erfüllen – solche, die heute viel höher sind als zu den Schulzeiten des Bürgermeisters. Sie haben mit viel Fleiß und Engagement die geforderten Leistungen erbracht und sind jetzt bestens aufs Berufsleben vorbereitet. Dafür sollten sie nun öffentlich geehrt werden. Allen zu Ehrenden gratulierte Bürgermeister Einwang herzlich und wünschte für ihren weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

Gleich die erste zu Ehrende hatte sich entschuldigt: Johanna Brandmaier hat an der Beruflichen Oberschule Inn-Salzach die Fachhochschulreife mit einem Notendurchschnitt von 1,9 erworben. Da war Nina Rabenseifner, die an der privaten Wirtschaftsschule Gester die mittlere Reife mit einem Schnitt von 1,75 erreicht hat. Thomas Einwang wollte wissen, wie es weitergeht: Sie beginnt bei einem großen Buchbacher Elektro-Unternehmen eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, berichtete Nina Rabenseifner. Eine gute Wahl, meinte Thomas Einwang und hoffte, sie bald wieder ehren zu können. Der nächste war Vinzenz Stjepan Loske, der seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für Pkw-Technik mit einem Notendurchschnitt von 1,66 abgeschlossen hat; auch er war nicht gekommen. Dann bat Thomas Einwang Anja Schmid zu sich: Sie hat an der Staatlichen Realschule in Waldkraiburg die Mittlere Reife mit einem Schnitt von 1,64 erworben und lernt inzwischen an der FOS im sozialen Zweig weiter. Dieselbe Schule mit demselben Abschluss und einem Notendurchschnitt von 1,58 hat Benedikt-Konrad Brand abgeschlossen. Benedikt Brand berichtete, er habe im September eine Ausbildung zum Heizungsbauer (SHK) aufgenommen. Melanie Bögl hat ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Starkheim bei Mühldorf mit einem Notendurchschnitt von 1,4 beendet. Thomas Einwang hoffte, sie kommt irgendwann von ihrer aktuellen Arbeitsstelle in Mühldorf an einen der Kindergärten in Buchbach zurück. Einen seltenen Beruf erlernt hat Elias Sebastian Büchler: Er wurde Sattler und Feintäschner und hat seine wirklich seltene Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,3 abgeschlossen. Zudem wurde er Kammer-, Landes- und sogar Bundessieger. Er hat seinen Ausbildungsbetrieb verlassen und arbeitet jetzt bei einem Planenmacher in Ampfing, berichtete Elias Büchler. Krankheitsbedingt entschuldigt war Uschi Zerbin, die seit 2019 durchgängig für ihre sportlichen Leistungen geehrt wurde. Diesmal wollte sie Thomas Einwang für den Abschluss ihrer Berufsschulausbildung zur Automobilkauffrau ehren, den sie mit einem Schnitt von 1,3 geschafft hatte. Diese hervorragende Leistung war auch der Landeshauptstadt München eine Anerkennungsurkunde wert. Dann bat Thomas Einwang Anton Jakob Braumüller zu sich, der sein Studium der Elektro- und Informationstechnik (Studienrichtung Energietechnik) mit dem Bachelor-Titel abgeschlossen hat. Sein Notendurchschnitt lag bei 1,2. Er studiert weiter Richtung Master, und Thomas Einwang hoffte, ihn in zwei Jahren wieder ehren zu dürfen. Der Letzte in dieser Runde war Felix Antoni, der seine Ausbildung zum Pharmakanten an der Berufsschule für Zahntechnik, Chemie-, Biologie- und Drogeriebetriebe der Landeshauptstadt München mit einem Notendurchschnitt von 1,07 beendet hat. Dafür ehrte ihn auch die Landeshauptstadt mit einer Anerkennungsurkunde, und Thomas Einwang gratulierte in Abwesenheit. Noch eine besondere Leistung wollte der Bürgermeister würdigen: Luiza Sambetova war erst vor dreieinhalb Jahren nach Deutschland gekommen und hat ihren Deutschkurs mit 164 von 165 möglichen Punkten abgeschlossen. Thomas Einwang war voll des Lobes, auch für die Nachbarschaftshilfe, die Integrationswillige nach Kräften unterstützt. Luiza Sambetova absolviert derzeit eine Ausbildung zur Pflegefachkraft. Auch da sind ihre Noten aller Ehren wert, freute sich das Gemeindeoberhaupt über dieses gelungene Beispiel erfolgreicher Integration. Nach diesem Block sorgte Theresa Müller an der Harfe erneut für Feierlichkeit.

Seine Zweifel daran schwangen dann in Thomas Einwangs Worten bei der Feststellung mit, Sport solle angeblich gesund sein. Sport birgt zwar ein Verletzungsrisiko, ist aber auch eine erfüllende Freizeitbeschäftigung – und Bewegung fördert ja tatsächlich die Gesundheit, wie Ärzte sagen. Auch wenn vierte Plätze in sportlichen Wettbewerben großartige Leistungen sind, wollte Thomas Einwang es an diesem Abend machen wie die Mehrheit der Gesellschaft: Er wollte Spitzenleistungen würdigen und die Sportler auszeichnen, die sie erbringen. Sie alle waren engagiert und haben fleißig trainiert. Eine von ihnen ist Gabriele Schmid von der Schützengesellschaft Steeg, die schon öfters geehrt wurde. Sie hat die Gaumeisterschaft mit dem Luftgewehr in der Einzelwertung der Klasse drei gewonnen. Dazu gratulierte Thomas Einwang herzlich und wünschte ihr weiter viel Freude am Schießsport. Auch Anna Aigner kam von der Schützengesellschaft Steeg. Sie hat mit dem Luftgewehr in der Einzelwertung der Klasse eins und mit der Mannschaft die Gaumeisterschaft gewonnen. Auch sie wurde bereits mehrfach geehrt. Die weiteren Mitglieder ihrer erfolgreichen Mannschaft bat Thomas Einwang ebenfalls zu sich: Lisa Schmid und Jaqueline Nobile, denen er zum Mannschafts-Gaumeisterschaftstitel gratulierte. Lena Schmid vom selben Verein wurde Jugendkönigin des Schützengaus Mühldorf und wurde damit bereits zum dritten Mal geehrt. Dann zum Kartsport: Emilio Tafelmeier wurde Vizemeister der x30 „Senioren Kart Trophy Weiß-Blau 25“. Auch er wurde schon im Vorjahr geehrt und macht natürlich weiter. Sein Bruder Luca Tafelmeier hat in der Kart-Klasse Mini so viele Titel eingefahren, dass sie hier kaum aufzuzählen sind. Auch er war schon 2025 geehrt worden, muss jetzt aber die Mini-Klasse verlassen und setzt seine Karriere in der nächsthöheren Klasse fort. Thomas Einwang meinte scherzhaft, er sei der neue Michael Schumacher. Sebastian Aigner von den Stockschützen des TSV Buchbach erreichte den zweiten Platz bei der deutschen U23-Meisterschaft, wo er mit der Mannschaft des SV-DJK Ramsau angetreten ist; zudem schießt er in der Bundesligamannschaft des TSV Buchbach. Dann Luis Hartmann: Er wurde in Flensburg Vizemeister in der Altersklasse U16 im Weitenwettbewerb der Stockschützen. Thomas Einwang bewunderte den beinahe schmächtigen Sportler, der sich gegen echte „Brackl Manner“ durchgesetzt hatte – er hat einfach eine geniale Technik. Auch Oliver Teubert wurde schon früher geehrt. Diesmal gewann er mit seinem Gleitschirm die Sportklasse sowie die Vereinswertung und wurde Dritter in der Gesamtwertung. Dabei geht es darum, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang rund 300 Kilometer zurückzulegen. Dann folgte die erste von zwei Dart-Mannschaften: Simone Kienzl, Tobias Wastl, Thomas Rumpel, Kevin Eickel und Kilian Weißbach bilden „De kloana Woipadinger“. Sie haben den dritten Platz in der C-Liga bei der deutschen Meisterschaft im Dartsport belegt. Thomas Einwang freute sich, dass sie ihre Wettbewerbe in der ehemaligen Schule in Ranoldsberg durchführen. Die zweite Mannschaft waren die „großen Woipadinger“ mit Richard Kienzl, David Rieger, Josef Wastl, Patrick Paffrath, Jonas Felbinger und Alexander Rädle. Sie haben bei der deutschen Meisterschaft in der A-Liga den dritten Platz belegt. Auch ihnen gratulierte Thomas Einwang herzlich, und die Sportler warben sogleich um weitere Mitglieder und Besucher für ihren nächsten Wettkampf im Vereinsheim in Ranoldsberg. Anschließend sorgte Andi Müller für musikalische Abwechslung.

Ohne Ehrenamtliche gäbe es in der Gesellschaft vieles nicht, würdigte Thomas Einwang alle, die sich unentgeltlich für ihre Mitmenschen engagieren. Egal wo sie sich einbringen, sie alle sind wichtig und die tragenden Stützen der Gemeinschaft. Der Erste war Anton Maier, der jahrzehntelang den TSV Buchbach geführt hat und aktuell Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft ist. Er wurde bereits mehrfach geehrt, sogar vom Bezirk Oberbayern. Diesmal vorgeschlagen hat ihn jedoch die Kirchengemeinde, weil er seit 1980 – also seit stolzen 46 Jahren – die Fußwallfahrten nach Altötting organisiert. Anton Maier erinnerte sich an die Anfänge, als noch 60 und mehr Pilger das Gelübde aus Pestzeiten erfüllt haben und nach Altötting gegangen sind. Er sieht es weiter als seine Aufgabe, die Strecke vorab zu kontrollieren und logistische Möglichkeiten zu finden, um beispielsweise um 6 Uhr früh eine Brotzeit machen zu können. Das sei in Mühldorf mittlerweile schwierig, weil kein Gasthaus mehr so früh öffnet. Er betonte, es wäre schön, wenn wieder so viele mitgehen würden wie früher. Zudem würde er sich freuen, wenn von den vielen, die sich jetzt für den Gemeinderat zur Wahl stellen und am Ende nicht gewählt werden, sich wenigstens einige ehrenamtlich einbringen würden. Dann bat Thomas Einwang Rosmarie Osner zu sich, weil sie seit 23 Jahren die Kasse des Gartenbauvereins führt und immer da ist, wenn Unterstützung gebraucht wird. Danach folgte eine gute Bekannte: Thomas Einwangs Gattin Hildegard. Von 1999 bis 2007 war sie Schriftführerin des Gartenbauvereins und steht dem Verein seit 2007 als Vorsitzende vor. Gern erinnerte sich Thomas Einwang an den Blumenkorso, den der Gartenbauverein selbst organisiert und finanziert hatte; die Marktgemeinde leistete damals nur mit dem Bauhof ein wenig Schützenhilfe. Mit vielen weiteren Aktionen hat sie mit ihrem Verein das Bild Buchbachs entscheidend mitgeformt, und auch im Kreisverband ist sie maßgeblich engagiert. Die nächsten zu Ehrenden waren Emmi Attenhauser und Maria Weindl, die seit 32 Jahren die Kasse des Gartenbauvereins prüfen – also praktisch seit der Vereinsgründung im Jahr 1994. Auch dafür dankte ihnen Thomas Einwang sehr. Und schließlich bat der Bürgermeister die 15-jährige Lisa Freiwald zu sich. Die Schülerin der Montessori-Schule in Eberharting hat unter dem Projektnamen „Second Chance Paws“ eine beeindruckende Spendenaktion durchgeführt: Sie entwarf Mützen, ließ sie aus nachhaltigem Material produzieren und verkaufte insgesamt 100 Stück. Den Erlös in Höhe von 2.000 Euro spendete sie an einen Gnadenhof für Tiere – ein wirksamer Beitrag für den Umwelt- und Tierschutz. Thomas Einwang freute sich sichtlich, sie dafür auszeichnen zu dürfen.

Vor dem gemeinsamen Abendessen hatte Landrat Max Heimerl noch zwei besondere staatliche Ehrungen zu überreichen. Zuvor drückte er jedoch seine Bewunderung für die zahlreichen Ausgezeichneten und die gelungene Veranstaltung der Marktgemeinde aus. Er gratulierte allen Geehrten für ihre besonderen Leistungen, die nur möglich waren, weil sie sich voll eingesetzt haben. Zudem haben sie Verantwortung übernommen und im Zusammenhalt echte Solidarität bewiesen – das alles sei in Buchbach mustergültig erfüllt. So durfte er im Auftrag des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann zwei Kommunale Verdiensturkunden überreichen. Nachdem er die erste Urkunde verlesen hatte, dankte Max Heimerl Martha Oberwallner für ihre langjährige, engagierte Mitarbeit im Marktgemeinderat. Die zweite Dankurkunde überreichte der Landrat an Josef Hargasser, der sich ebenfalls über viele Jahre hinweg im Marktgemeinderat aktiv eingebracht hatte.

Damit schloss Thomas Einwang den offiziellen Teil der Veranstaltung. Er dankte seinen Mitarbeiterinnen für die hervorragende Vorbereitung sowie den Wirtsleuten für die Bewirtung und lud alle Gäste ein, den Abend beim gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen zu lassen.

40 100 Jahre Schützengau Wasserburg-Haag: Der Festtag zum Auftakt des Jubiläumsjahres

Zur Startseite
Mühldorf-TV benötigt aktiviertes JavaScript. Wenn's nicht geht, wählen Sie bitte hier:
Startseite | Hilfe | Verzeichnisse | Weiterempfehlen | Finden | WochenStick | Kontakt | Impressum | AGB |

SERVICE
SERVICE
In Mühldorf-TV finden:
Im Nachrichten-
archiv finden:
WERBUNG
WERBUNG
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen