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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Das gab's 2026 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 25/2026 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
102 Polizeipräsidium Oberbayern Süd stellt Sicherheitsbericht vor 13:50 Play Button ungewählt 25 26.06.26
Einmal im Jahr kommt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd ins Landratsamt, das ja auch das Ordnungsamt des Landkreises ist. Nach der ausführlichen Besprechung stellen dann Landrat Max Heimerl und der ranghöchste Besucher des Polizeipräsidiums den Sicherheitsbericht für das zurückliegende Jahr vor. So auch heuer.

Da hieß Landrat Max Heimerl Polizeivizepräsident Michael Siefener vor mit dem sie vorher über viele Themenbereiche gesprochen hatten. Über unbegleitete Minderjährige etwa oder die gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik. Aber auch um ganz alltägliche Themen wie die Genehmigung von Versammlungen oder – wie kürzlich – die Funde von Weltkriegsbomben. Landratsamt und Polizei arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen, war Max Heimerl froh, so gemeinsam für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sorgen zu können. Dafür dankte Max Heimerl Polizeivizepräsident Michael Siefener sehr. Seine Ausführungen hatten ihm das beruhigende Gefühl gegeben dass sich die Landkreisbürger absolut sicher fühlen können.

Die gute Zusammenarbeit bestätigte auch Polizeivizepräsident Michael Siefener. Das vorhergehende Gespräch hatte ihm großes Interesse seitens des Landkreises an der Arbeit der Polizei gezeigt, zum Nutzen aller Bürger im Landkreis.

Auf einem Übersichtsblatt hatte das Polizeipräsidium alle relevanten Daten zusammengestellt, die über den eingeblendeten QR-Code abgerufen werden können.
Daraus geht auch die Entwicklung der Daten im Bereich des Polizeipräsidium Oberbayern Süd über die Jahre hervor.
Auf die Kriminalstatistik für den Landkreis Mühldorf ging er dann näher ein.
2025 wurde die Polizei zu gut 13.500 Einsätzen gerufen, etwa 250 mehr als 2024 oder gut 37 pro Tag.

Obwohl das wie eine hohe Belastung aussieht, sollten sich Bürger doch nicht genieren und bei verdächtigen Beobachtungen oder Gefahren die 110 wählen. Sie wollen lieber einmal zu viel grundlos gerufen werden als im tatsächlichen Ernstfall gar nicht.

Die Polizei hat mit 691 knapp 50 Veranstaltungen oder Versammlungen weniger zu betreuen gehabt wie im Jahr davor.

Insgesamt wurden ihnen 2025 4.813 Vergehen gemeldet, 2,6% weniger als 2024. In dieser Zahl nicht enthalten sidn ausländerrechtliche Delikte.
Ebenfalls gesunken ist die sogenannte Häufigkeitszahl. Als die theoretische Anzahl Delikte je 100.000 Einwohner von 4074 2024 auf 3.944 2025. Zum Vergleich: Die bayerische Häufigkeitszahl lag 2025 bei 4.094.

Leider etwas gesunken ist die Aufklärungsquote von 67,7 auf 66,2%. Trotzdem klären sie mehr Delikte auf als im bundesdeutschen Durchschnitt.

Der Rückgang der Fallzahl ist zum Teil zurückzuführen auf die Cannabis-Legalisierung, die ehemalige Vergehen nun straffrei gestellt hat.

Wie diese Graphik über den Zeitraum von 10 Jahren zeigt, sinkt die Kriminalität aktuell etwas, liegt aber doch einiges höher als 2021 als sie den niedrigsten Wert registriert haben. Damals vermutlich bedingt durch die Corona-Einschränkungen.

Bedenklich ist die Entwicklung der Gewaltkriminalität, die von 2024 wesentlich mehr Delikte gebracht hat als noch 2023. 2025 ist diese Zahl nochmals um 2% angestiegen auf 209 Fälle. Dazu zählen alle Delikte von der gefährlichen Körperverletzung bis zum Tötungsdelikt.

Bei der Aufklärung dieses Deliktfeldes waren sie besonders erfolgreich. 80% der Täter konnten sie ermitteln und so zur Rechenschaft ziehen.

Der Landkreis Mühldorf liegt mit einer Häufigkeitszahl bei Gewaltdelikten von 171 über der von Bayern mit 164 aber weit unter dem bundesdeutschen Wert von 257.

Sorgen bereitet der Polizei der große Bereich Sexualdelikte, der von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen bis zur Verbreitung kinderpornographischer Schriften und Medien reicht. Da ihnen dieser Bereich Sorgen bereitet, schauen sie da ganz genau hin und führen sogar Hausdurchsuchungen durch. Dann schauen sie alle Datenträger durch und ermitteln so weitere Täter. Leider hatten sie solche Fälle auch im Landkreis Mühldorf und leider sind daran alle gesellschaftlichen Schichten und alle Altersklassen involviert. Und auch nicht nur Männer.
Auf Nachfrage hat uns die Pressestelle des Polizeipräsidiums mitgeteilt, dass 2025 von den 187 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 62 den Besitz oder die Verbreitung kinderpornographischer Inhalte betroffen haben.
Besonders erwähnte Michael Siefener die sogenannte Schulhofpornographie. Also wenn Schüler ihre Smartphones dazu nutzen solches Material nicht nur zu speichern sondern auch weiter zu versenden. Er wies darauf hin, dass nicht nur der Besitz strafbar ist sondern auch der Empfang.
Leider nutzen Schüler ihre Smartphones auch dazu falsche Altersangaben zu machen und so Kontakte zu suchen, die in manchen Fällen dann auch in der Realität stattfinden.

Ein weiterer großer Deliktbereich sind Diebstähle. Auch hier ist die Zahl der Fälle seit 2021 erheblich angestiegen aber gegenüber 2024 gleich geblieben bei 1.146 Fällen. Zu diesem Bereich gehören etwa auch Ladendiebstähle. Er war aber sicher, da gibt es eine große Dunkelziffer, also Fälle, die nicht gemeldet werden.

Schwerer wiegt die Zahl der Einbrüche, die ebenfalls wesentlich höher liegt als 2021, aber in etwa auf Höhe der Zahl von 2024. Sie haben mit 68 Fällen drei mehr bearbeitet als 2024.
Für das Sicherheitsempfinden der Bürger wichtig ist die Zahl der Wohnungseinbrüche, die von 27 2024 auf 55 2025 sich mehr als verdoppelt hat. Allerdings ist es bei 32 von den 55 gemeldeten Fällen beim Versuch geblieben. Das zeigt, dass die Wohnungen besser gesichert sind als früher oder die Täter unfähiger wurden. Oder die Nachbarn besser aufpassen.
Obwohl die Häufigkeitszahl für Wohnungseinbrüche höher liegt als der bayernweite Durchschnitt, müssen sich die Bürger im Landkreis keine Sorgen machen. Aufmerksam sein sollten sie aber auf jeden Fall.

Große Sorgen bereitet der Polizei der Callcenter-Betrug. Weniger wegen der Zahl der Fälle als von der Höhe des Schadens. Bei vier vollendeten Fällen entstand ein Schaden von 115.000 Euro. Doppelt so viel wie Jahr zuvor.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd haben die Täter in 67 Fällen über 5 Millionen Euro erbeutet.

Die Polizei hat dagegen besondere Fahndungskonzepte erarbeitet und 2025 bereits 18 Täter dingfest gemacht. Das waren allerdings sogenannte Abholer, also die kleinen Fische, die meistens ihre Auftraggeber im Ausland gar nicht kennen.
Leider setzen die Verbrecher immer öfter auf die KI, die es ihnen ermöglicht, etwa die Stimmen der Enkel so nachzumachen, das Omas und Opas sie für echt halten.
Auf jeden Fall sollten Angerufene versuchen zurückzurufen und keinesfalls auf den Druck der Täter am Telefon reagieren.
Es ist schon schlimm, wenn man ihnen auf den Leim geht und dann die Altersvorsorge weg ist….
Leider spielt das Internet auch eine immer größere Rolle. Besonders weil da die Täter irgendwo im Ausland sitzen und für die bayerische Polizei kaum greifbar sind. Trotzdem ist im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Schaden in Höhe von mehr als 35 Millionen Euro entstanden. Mehrere Hunderttausend Euro sicher auch im Landkreis Mühldorf.
Da auch hier die KI mitspielt werden die Kriminellen immer raffinierter und zahlen erst sogar Gewinne aus. Wenn das Opfer dann eine große Summe einsetzt, sind sie plötzlich verschwunden.

Michael Siefener forderte im Internet äußerst vorsichtig zu sein.
Zuletzt betrachtete er die Entwicklung der Rauschgiftkriminalität. Hier dind die Zahlen seit 2023 erheblich gesunken. Allerdings geht dieser Rückgang auf die Cannabis-Legalisierung der Ampel-Regierung zurück. Es sind halt Vergehen jetzt nicht mehr strafbar. Das Drogenproblem in Deutschland existiert aber unabhängig davon weiter.
Da nicht genug Cannabis legal zur Verfügung steht, floriert der Schmuggel. Auch mit Marihuana und mit Kokain und Crystal wo sie 2025 erhebliche Mengen sicherstellen konnten.Zugenommen hat der Betäubungsmittelmissbrauch auch im Straßenverkehr. Da haben sich 2025 im Landkreis mehr Unfälle ereignet als 2025. 4006 gegenber 3608. Erfreulich ist die seit 2023 sinkende Zahl Verkehrstoter. 2026 waren nur zwei Verkehrsopfer zu beklagen. Trotzdem sind das noch immer zwei zuviel. Also zwei Familien denen plötzlich ein Mitglied fehlt.

Leicht gesunken ist die Zahl der Verletzten von 587 2024 auf 654 2025. Allerdings beinhaltet diese Zahl auch die Schwerverletzten und sogar die, die ihr bisheriges Leben nicht wie gewohnt weiterführen können.
Da den Verkehrsteilnehmern offensichtlich das Bewusstsein für Straßenverkehrsgefahren fehlt, bemüht sich die Polizei da genau hinzuschauen. Der Verkehr fordert ja – verglichen etwa mit der Gewaltkriminalität – sehr viele Verletzte und Tote! Und das gilt auch im Landkreis Mühldorf. Sie werden also weiter streng kontrollieren! Und zwar auch Rad- und Ebike-Fahrer.

In der abschließenden Fragerunde und auf spätere Nachfrage hat die Polizei 2025 keine politisch motivierten Straftaten registriert. Dafür haben sie im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums 42 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund registriert, drei mehr als 2024. Gut drei Viertel davon konnten sie aufklären, 76,2%.

Landrat Max Heimerl dankte Polizeivizepräsident Michael Siefener, der ihm abschließend den sehr ausführlichen Sicherheitsbericht 2025 überreichte, den Sie unter der eingeblendeten Adresse jederzeit herunterladen können.

103 Der Sommer zieht durch die - wirklich heiße - Stadt Waldkraiburg 7:40 Play Button ungewählt
Wie sagte Karl Valentin? „Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie in die Zukunft gerichtet sind!“ Dieses Problem haben alle, die langfristig planen müssen und auf das Wetter angewiesen sind. Man weiß halt im Januar nie, wie’s zu „Sonnwend“ wird, also am 20. Juni.
Heuer war es da wirklich sehr heiß. Die Sonne schien beinahe gnadenlos auf unseren Landkreis herab. Das hat sicher viele in die Schwimmbäder gelockt.
Was für die einen Freude war, war für die anderen ein Problem. Nämlich für alle, die am Waldkraiburger „Sommer zieht durch die Stadt“ mitgemacht haben. Obwohl der Titel dieses Ersatzes für das ehemalige Stadtfest ja schon den Sommer im Namen trägt…
Trotzdem hat eine Reihe Vereine und Institutionen ihre Stände aufgebaut und auf Besucher gewartet.
Schon bevor Bürgermeister Emil Kirchmeier offiziell eröffnet hat, hat er und eine Reihe Stadträte versucht bei der Volksbank-Raiffeisenbank den Ball in den Korb zu bekommen. Das gelang zweiter Bürgermeisterin Stephanie Pollmann besonders gut. Mei – sie ist halt von Beruf Ergotherapeutin…
Emil Kirchmeier hat’s auch probiert…
Kristina, schon probiert? (O-Ton)
Wussten Sie übrigens schon, dass Inge Schnabl an ihrem Ferrari neuerdings einen Blitzerwarner dran hat???
Sie sollten alle genug trinken, mahnte Bürgermeister Emil Kirchmeier die Zuhörer erst einmal…
Dann dankte er allen, die hier mitgemacht haben, wünschte allen Besuchern gute Gespräche und gute Laune. Das haben sich die Waldkraiburger nämlich verdient, die sich ja alle tagtäglich anstrengen um der Stadt bestes zu erreichen.
Besonders dankte er den Organisatoren, Stephanie Pollmann, Kristina Pauli, Bürgermeisterbüromitarbeiterin Anita Kroiß und Ordnungsamtsmitarbeiter Christoph Berger. Ein großer Applaus für sie alle.
So wünschte er allen Besuchern eine gute Zeit und viel Freude mit den Angeboten hier.
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Christoph Berger stellte das Angebot vor, das von Verpflegung jeder Art über Infostände bis zu tollen Mitmachaktionen gereicht hat. Es war also für jeden etwas dabei.
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Bis zur Verlosung später am Nachmittag bot Stadträtin und Kulturreferentin Charlotte Konrad den Besuchern dann Lose an.
Alexander Jackl vom Landschaftspflegeverband stellte sein Projekt „Streuobstwiesen“ vor.
Die Sektion Mühldorf des Deutschen Alpenvereins informierte über ihr „Vertikal“, also ihre Kletterhalle im Süden der Stadt. Da konnte man sich auf der Slackline versuchen.
Bei der Hitze schwer gehabt haben es die Hunde der Rettungshundestaffel des BRK. Ihre Frauchen haben versucht es ihnen so erträglich wie möglich zu machen.
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Ein bisschen Wind hat für Erleichterung gesorgt und für wirklich große Seifenblasen.
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Schatten gesucht haben auch die Mitglieder des Bund Naturschutz und mit ihrem Standort Glück gehabt hat die Diakonie.
Auch wenn sie noch so schön waren: Strickwaren waren bei diesen Temperaturen sicher nicht der Hit.
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Im Schatten vom Haus der Kultur hatte der Bauernverband seinen Stand aufgebaut. Da gabs alles Mögliche zum Probieren. Sogar das Melken einer Kuh!
Am Rad drehen konnten Besucher bei der Volkshochschule und so kleine Givaways gewinnen. Das hat viele Besucher angelockt.
Wo man auch hinkam, Charlotte Konrad fand sie alle. Sie brachte ihre Lose an die Leute!
Timm Pollmann hatte sich da schon mit Kuchen für den Nachmittagskaffee zuhause versorgt als ihm seine Gattin und Tochter Amelie doch noch einen Button gedruckt haben.
Mit so guten Kuchen wie wir selten probiert haben, sammelte der Kindergarten Maria-Schutz Geld für ein neues Spielgerät.
Die Kuchen ließ sich auch stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag nicht entgehen. Die hatte auch Mühldorfs neue Jugend- und Familienreferentin Irene Umschlag mitgebracht.
Und schon war Charlotte Konrad da. Die hatte für Cornelia Reichthalhammer besondere lose. Sind die roten Lose VIP-Lose? (O-Ton )
Die Damen der Ditib-Gemeinde haben in einer Art lebender Backstube ihr Brot gebacken und dazu eine Reihe türkischer Spezialitäten angeboten.
Ihre berühmten „Mitsch“ haben auch die Siebenbürger Sachsen geboten. Für die war’s aber vielleicht doch zu heiß da gleich neben dem Stand der Faschingsgesellschaft Waldburgia, die gern mehr Kinder geschminkt hätte.
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Dann auf der Bühne die erste Attraktion: Zumba-Jammerin Anita Kroiß versuchte die Besucher zum Mitmachen zu bewegen.
Da hat Bürgermeister Emil Kirchmeier doch lieber vom Schatten aus zugeschaut. Wie übrigens der Autor auch!
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Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag wollte den Kleinen nicht nachstehen und auch so ein Tattoo. Das ließ sie sich beim Gartenbauverein auftragen. Also ein abwaschbares…
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Dann war die Zumba-Vorführung vorbei. War schon anstrengend gell? (O-Ton)
Und bei der Hitze doppelt! (O-Ton)
Aber Spaß gemacht hat’s! (O-Ton)
Und schon war Charlotte Konrad da mit ihren Losen.
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Den ganzen Nachmittag über kamen immer wieder Besucher. Die meisten haben sich umgeschaut und vielleicht noch Kuchen oder Mici mitgenommen. Denen ging so wie uns. Uns wars nach zwei Stunden auch viel zu heiß, da im von allen Seiten von Gebäuden umschlossenen Vorplatz vom Haus der Kultur und vom Kreisjugendring. Vielleicht findet der Sommer in der Stadt nächstes Jahr woanders statt. Vielleicht im Stadtpark? Da wär’s sicher erträglicher gewesen...
104 Ü60-Messe in Mühldorf - schon früh fürs Alter vorsorgen 8:00 Play Button ungewählt
Zum 16. Mal haben Stadt Mühldorf und Caritas in den überdachten Haberkasten-Innenhof, ins Obergeschoss und in den Saal zur Ü60-Messe eingeladen.
Im Innenhof hielt Essen auf Rädern des BRK ein köstliches Mittagessen bereit, das sich die Besucher gern schmecken ließen. Jürgen Solfrank hat es selber genossen und dann beim Ausgeben mit angepackt.
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Die Verkehrswacht bot Senioren die Möglichkeit auf einem Simulator ihre Reaktionsfähigkeit zu überprüfen. Karl Starnecker hat den Mutigen ihre Ergebnisse erklärt und auf die besonderen Gefahren von Ebikes und Pedelecs hingewiesen.
Wie man sich im Straßenverkehr mit einem oder mehr Promille Alkohol im Blut fühlt, konnten Besucher mit den Rausch-Brillen ausprobieren.
Das BRK warb für ihre Seniorenprogramme genauso wie der RSV Mößling, der auch die Möglichkeit geboten hat, gleich mal auszuprobieren.
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Im Saal hieß Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber neben den Besuchern auch Mitveranstalterin Alexandra Bohn willkommen, Landrat Max Heimerl und Stadt-, Kreis- und Bezirksrätin Claudia Hausberger.
Sie freute sich sehr über den zahlreichen Besuch auch der 16. Ü60-Messe. Neben den zahlreichen Unternehmens- und Vereins-Angeboten bieten sie hier Fachvorträge und als diesmal als Besonderheit eine Ausstellung mit der der Katastrophenschutz des Landkreises Vorsorgetipps gibt. Die Ü60-Messe bietet aber mehr als Information. Sie bringt Menschen zusammen. Dafür sorgt die Stadt später mit Kaffee und Kuchen.
Ein Besuch lohnt sich aber auch für Angehörige, die sich nicht früh genug auf ihr eigenes Alter oder die Versorgung ihrer Angehörigen vorbereiten können. Das alles betrifft ja die ganze Familie. Die Ü60-Messe ist also ein Angebot für alle.
So dankte Claudia Hungerhuber allen Anbietern und besonders ihrem Kooperationspartner, der Caritas. Und ihren Mitarbeiterinnen im Kulturbüro, da besonders Andrea Müller, die die Messe erstmalig organisiert hat.
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Seniorenreferentin Claudia Hungerhuber freute sich auch über Stadtrat Dr. Georg Gafus unter den Zuhörern und ihre Vorgängerin, Marianne Pfaffeneder.
Sie dankte besonders Andrea Müller mit der sie in der Vorbereitung wunderbar zusammengearbeitet hatte mit einem Strauß Blumen.
Sie lud zu den späteren Vorträge ein und mahnte die Senioren, bei der Hitze das Trinken nicht zu vergessen.
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Wenn in Mühldorf Ü60-Messe ist, herrscht immer schönes Wetter, freute sich Caritas-Kreisgeschäftsführerin Alexandra Bohn. Besonders aber darüber, dass die Aussteller im Obergeschoss daraus gelernt und Ventilatoren mitgebracht haben. Die Fächer des Landratsamtes waren ja schon ausgegangen. So mahnte sie die Senioren auf sich acht zu geben und ausreichend zu trinken.
Auch sie fragte sich warum Menschen über 60 bereits als Senioren gelten. Und warum man für sie eine Ü60-Messe veranstalten muss. Sicher gibt es Menschen, die sich mit 60 noch lange nicht als Senior fühlen. Sicher wollen die sich noch lange nicht mit Seniorenthemen beschäftigen.
Alexandra Bohn mahnte aber, sich doch – wenn schon nicht für sich selbst so doch für die Angehörigen – mit dem Älterwerden zu beschäftigen. Wenn’s nämlich passiert, dann eilt’s nämlich meistens. Dann brauchen die Betroffenen die richtigen Ansprechpartner, die sie hier kennenlernen können.
So wünschte sie den Zuhörern viele Informationen und mit den kulinarischen Angeboten der Stadt auch gute Unterhaltung.
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Den ersten Vortrag bot dann Lungenfacharzt und Schlaflaborinhaber Dr. .. Gerritsen aus Waldkraiburg.
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Im Obergeschoss hatte Landrat Heimerl dann gleich einen Fehler in AWO-Vorsitzender Klara-Maria Seebergers Notizbuch entdeckt. Den hatte aber vermutlich ihr Computer verursacht…
Jedenfalls stellte die Arbeiterwohlfahrt ihr breites Programm vor, das vom Haus der Begegnung über den mobilen Familienservice bis zum Seniorenclub reicht.
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Das Innklinikum bot wieder ein Schnappsal an. Ach nein, einen gesunden Früchtemix. Und der hat geschmeckt!
Vom Sanitätshaus Wöllzenmüller bis zum Tourismusverband – alle zeigten was sie für Senioren bereithalten. Auch die Polizei, die besonders für Schockanrufern gewarnt hat.
Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber informierte sich am Stand von Frauen-helfen-Frauen wo ihr Vorsitzende Irmgard Wagner die dringende Notwendigkeit ihres Angebots dargelegt hat.
Seniorenwohnheime waren genauso vertreten wie Rettungsdienste. Also etwa die DLRG, die ihre sozialen Dienste vorgestellt hat. Oder das Dekanat Mühldorf, das seine Senioren-Seelsorge anbot.
Gut mit Ventilatoren ausgerüstet waren die Seniorenbeauftragten des Landratsamtes. Sie boten rechtliche Beratung rund ums Älterwerden und informierten über die Notwendigkeit von Patientenverfügungen.
Vorträge zum Thema Frauengesundheit oder Demenz bot auch das Gesundheitsamt an.
Ähnliches bot auch das Kreisbildungswerk, das viele interessante Angebote für Senioren bereithält. Etwa seniorengerechte Kurse zur Nutzung von Microsoft Windows und dem Officepaket.
Und die Stadt selbst warb für ihre Angebote für die älteren Mitbürger.
Es war für alle etwas dabei, bei der 16. Auflage der Ü60-Messe in Mühldorf.
105 Mit Hilfe des Freistaates: Heldenstein wertet den Badeweiher auf 5:50 Play Button ungewählt
Einen besseren Termin, eine bessere Örtlichkeit und besseres Wetter hätte Heldensteins Bürgermeisterin Antonia Hansmeier für die kleine Feier gar nicht wählen können, zu der sie kürzlich an den Badeweiher eingeladen hat.
Dort hat ihr MdL Sascha Schnürer einen Förderbescheid übergeben und sie sich dafür mit einer Gewürzmühle dafür bedankt. Schließlich verkocht der passionierte Jäger das Wildbret ja auch selbst, das er in freier Wildbahn zur Strecke bringt.
Ein bisschen schwierig war’s dann schon, die Torten kühl zu halten, mit denen sie gemeinsam feiern wollten.
Den Kaffee dazu hatte der neue Kiosk bereits fertig. Noch die selbstgenähten Wimpel aufhängen und schon konnten alle das herrliche Freizeitgelände genießen.
Sascha Schnürer selbst sorgte für genug zu Trinken. Das war bei der Hitze auch dringend nötig. Und Wasser ist da allemal besser als Kaffee.
Sascha, hier hat bis vor Kurzem ein bissl etwas gefehlt! (O-Ton)
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Wie hat der Freistaat geholfen? (O-Ton)
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Dass es warm war, das konnte er dann auf seinem Rundgang selbst spüren.
Da hat nur eins geholfen: Schuhe aus und los!
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Das hat gut getan – gell? (O-Ton Antonia)
Mit Hemd und Krawatte bin ich auch noch nie schwimmen gegangen! (O-Ton)
Und was macht Ihr jetzt? (o-Ton)
--
Das mussten Sie aber noch an diesem Nachmittag machen. Weil: Morgen ist geschlossen!
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Das war natürlich ein Scherz. Selbstverständlich wartet der Badeweiher mit dem neuen Kiosk und den neuen Umkleiden auch morgen auf Sie. Da gleich neben dem Sportgelände des SV Weidenbach in Heldenstein.
106 "Abikini – knapp, aber passt schon" - Aufzeichung der Abiturfeier 120:00 Play Button ungewählt
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