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Die Bierprobe zum Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg - Diesmal in Pürten |
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03.07.26 |
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Wenn Sie durch Waldkraiburg fahren konnten Sie schon seit Wochen die Aufbauarbeiten beobachten, die auf den ersten Blick weit fortgeschritten sind. In der Weinlaube scheinen nur noch ein paar Handgriffe zu fehlen, das Weißbierkarussel sieht aus als würde es am Abend öffnen, genauso wie einige andere Anbieter.
Im Festzelt ist aber noch viel zu tun und auch sonst ist der Platz noch ziemlich leer.
Es war also Zeit für einen stilvollen Auftakt. Für die Bierprobe.
Aus der Not eine Tugend gemacht hat Bürgermeister Emil Kirchmeier und die Bierprobe vom geschlossenen Haus der Kultur an den Pfarrhof nach Pürten verlegt. Eine Tugend, weil er damit versucht die Ortsteile näher an die Stadt zu binden. Eine gute Idee wie wir finden.
Jedenfalls haben Festwirt Sebastian Mayerhofer und seine Carina dort einen kleinen Biergarten aufgebaut wo sich nach und nach Stadträte, Mitarbeiter der Stadt, der Stadtwerke, der Feuerwehren und viele mehr eingefunden haben.
Hans Kienzl von der Brauerei Flötzinger hat das Bier mitgebracht und die Metzgerei Trautmannsberger aus Ampfing Schweinebraten mit Knödel und Kraut.
Noch ein Foto mit den Bürgermeistern und Emil Kirchmeier konnte die Volksfestgemeinschaft begrüßen.
Emil Kirchmeier hat sich über die vielen Gäste gefreut und der Festwirtsfamilie für die Einladung gedankt. Besonders gefreut hat er sich über die Vertreter aller vier Waldkraiburger Feuerwehren, die erstmals zu einer Bierprobe eingeladen waren.
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Dann hat ihm Sebastian Mayerhofer die grüne Schürze umgebunden und der Hans Kienzl den Wechsel in dieses neumoderne Automatikfassl reingesteckt. Sie wissen schon, in so eins mit einem Ventil drin, das verhindern soll, dass auch nur ein Tropfen verloren geht…
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Na ja, geschlossen hat das Ventil schon. Aber erst nach einer Weile.
Also noch ein Versuch:
Dann hat’s gepasst. Da war’s genau Viertel nach!
Erst ist aber nur Schaum gekommen.
Erst haben sie ja auf ein gelungenes Volksfest anstoßen müssen.
Und nochmal weil eine Kollegin ungünstig gestanden ist…
Weil das halt nicht an einer Gaststätte stattgefunden hat, mussten sich die Gäste dann ihr Bier selber holen. Der Hans ist kaum mit dem Zapfen nachgekommen.
Also Prost beinander!
Der Bürgermeister hat noch mit den Volksfestlausbuben angestoßen, also mit Volksfestorganisator Moritz Althammer und seinem Co Christoph Berger.
Dann war das Buffet eröffnet und die Gäste genossen Schweinebraten, Knödel und Kraut.
Der Hans hat gezapft und gezapft. Bis alle etwas hatten und das erste Fassl leer war.
Steffi, erstmals als zweite Bürgermeisterin beim Volksfest dabei. Was ist da neu für Dich? (O-Ton 49)
Es geht das Gerücht um, das Neubürgermeister und Neustadträte Einstand zahlen müssen… (O-Ton)
Patrick, was erwartest Du Dir von Deinem ersten Volksfest als Stadtrat? (O-Ton)
Und was sagst Du zu dem Gerücht, dass neue Stadträte Einstand zahlen müssen? (O-Ton)
Kirstina, auch Du bist erstmals als Stadträtin auf’m Volksfest. Was erwartest Du Dir? (O-Ton)
Und was sagst Du zu dem Gerücht wonach neue Stadträte Einstand zahlen müssen? (O-Ton)
(O-Ton Steindl)
Frau Steindl, auch Sie sind neu im Stadtrat. Sie haben schon gehört, dass Sie Einstand werden zahlen müssen? (O-Ton)
Hans, Du warst jahrzehntelang als Kollege dabei. Jetzt bist Du Stadtrat. Was erwartest Du davon? (O-Ton)
Und was sagst Du zu dem Gerücht wonach neugewählte Stadträte Einstand zahlen müssen? (O-Ton)
Susanne, Ihr beide seid auch neu im Stadtrat. Was erwartest Du Dir vom Volksfest. (O-Ton)
Und was sagst Du zu dem Gerücht, dass Neustadträte einstand zahlen müssen? (O-Ton)
Die selbe Frage. (O-Ton)
Und wie schaut’s mit dem Einstand aus? (O-Ton)
Herr Wahrlich, auch Sie sind erstmals als Stadtrat aufm Volksfest. (O-Ton)
Was halten Sie denn von dem Gerücht, dass Neustadträte Einstand zahlen müssen? (O-Ton)
Würden Sie mitmachen? (O-Ton)
Emil, Du bist erstmals der Chef vom Volksfest. Wie geht’s Dir damit? (O-Ton)
Johanna, ihr ausm Bürgermeisterbüro dürft hier ja gar kein Bier trinken. Ihr seid hier ja zum Arbeiten! (O-Ton)
Das hat aber nicht für alle Mitarbeiter ausm Rathaus gegolten. Die meisten haben’s genossen.
Richard, das heurige Volksfest ist ja das Jubiläumsvolksfest. Was erwartest Du Dir davon. (O-Ton)
Sebastian, in Eurem Festzelt ist noch einiges zu tun. Ihr schafft das rechtzeitig.
Hier haben wir mitgekriegt, dass Du einen großen Teil Deines Umsatzes mit dem Einstand der Neustadträte machen wirst…. (O-Ton)
Fehlt noch eins: Was müssen die Neustadträte denn fürs Bier bezahlen?
Meinst Du die schaffen das? (O-Ton)
Dann freu’ma uns aufs Volksfest.
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Dann hat’s gereicht, hat zumindest der Wettergott gemeint und hat dicke schwarze Gewitterwolken über das Inntal geschoben. Daraus hat’s ordentlich geblitzt und gedonnert. Trocken geblieben ist es aber schon so dass die Gäste den Abend gemütlich haben ausklingen lassen können. |
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Der Schützengau Wasserburg-Haag lädt nach Isen zum "Tag des Schießsports" |
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In die Reihe der vielen Vereine, die heuer Jubiläum feiern reiht sich auch der Schützengau Wasserburg-Haag ein, der 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiern kann.
Klar, dass so ein runder Geburtstag gehört natürlich groß gefeiert werden will. Umso mehr als dem Gau mehr als 8000 Schützen in 65 Vereinen angehören. Mehr als die benachbarten Schützengaue Mühldorf und Altötting mit jeweils etwa 5.000 Mitgliedern.
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Wenig verwunderlich deshalb, dass der Schützengau an gleich mehreren Tagen sein Jubiläum feiert. Los gings am 21. Februar in Wasserburg. Dort haben die Böllerschützen – nachdem sie sich den Fotografen präsentiert hatten – das Jubiläum des Schützengaus am Innufer angeschossen.
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Danach würdigten zahlreiche prominente Redner die Geschichte und die Bedeutung der Schützen für die Gesellschaft und die ganze Region in einem Festakt im historischen Saal im Rathaus in Wasserburg.
Die Ehrengäste gratulierten den Gauvorständen um Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck und dankten ihnen für die lange Zeit in der die Schützen unsere Traditionen und unser Brauchtum und damit unsere Gesellschaft erhalten haben.
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Den Festakt beendete ein Empfang im Foyer des Rathauses.
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Weiter gings im Gasthaus Esterer in Zellerreith mit einem Wettkampf. Mit Zimmerstutzen aus der Gründerzeit des Schützengaus ermittelten sie die Sieger. Brisant, dass jeder Schütze nur einen Schuss hatte.
Mit den historischen Waffen hatten sogar geübte Schützen Schwierigkeiten überhaupt die Scheibe zu treffen. Mühldorfs Gauschützenmeister Erich Jungwirth etwa hat die Scheibe gerade noch erwischt.
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Klar, dass sie den Festtag spät Abends bei musikalischer Begleitung in gemütlicher Runde haben ausklingen lassen.
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Nun steht das nächste Highlight an: Der Tag des Schießsports. Dazu laden alle Vereine im Schützengau Wasserburg-Haag auf des Festgelände nach Isen ein. Dort nutzt der Schützengau das Festzelt, das vom Volksfest noch steht und baut aktuell ein umfang- reiches Präsentationsareal auf, an dem Besucher am kommenden Wochenende alle Arten des Schießsports kennenlernen können. Während unseres Besuches lief gerade der Aufbau von Schießständen und der Umbau des Festzeltes an.
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Am Samstag 4. Juli ab 13 Uhr stellen sie dann erst die verschiedenen Schießsportarten vor. Am späteren Nachmittag erwarten sie politische Prominenz. Um 18 Uhr zieht ein gauübergreifendes Böllerschießen die Aufmerksamkeit der ganzen Region auf den Schießtag, der später am Abend ein besonderes Highlight bringen wird. Worum es da geht, das verraten wir hier nicht. Jedenfalls sind wir sicher, sowas haben Sie schon sehr lang nicht mehr erlebt….
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Die Feierlichkeiten zum 100 Jahr-Jubiläum des Schützengaus Wasserburg-Haag klingen dann am Festsonntag nach einem feierlichen Gottesdienst mit einem gemeinsamen Mittagessen langsam aus.
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Wie wär’s mit einem Ausflug nach Isen, das Sie über die Autobahn A94 leicht erreichen, wenn Sie in Lengdorf abfahren. Dann sind‘s noch vier Kilometer bis nach Isen, wo ja auch die Isen entspringt, wie wir schon in der Grundschule gelernt haben…. |
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