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Bezirksversammlung der Frauenunion in Mühldorf - Sicherheit stärken |
20:00 |
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27 |
10.07.26 |
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Im überdachten Innenhof des Mühldorfer Haberkasten empfingen die Damen der Kreis-Frauenunion die Delegierten der Kreisverbände aus ganz Oberbayern. Natürlich auch deren Vorsitzende, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin Daniela Ludwig aus Rosenheim, ihre Vorgängerin MdL und Staatsministerin Ulrike Scharf, Landtagspräsidentin und CSU Bezirksvorsitzende Ilse Aigner, Europaabgeordnete Prof. Dr. Angelika Niebler und eine ganze Reihe Gäste. Darunter den Generalsekretär der CSU in Bayern, MdL Martin Huber, Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und natürlich CSU Kreisvorsitzenden und Landrat Max Heimerl. Kurz: Es waren alle da, also alle Politikmacherinnen.
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Die Kreis-Frauenuion hatte den Saal des Haberkasten passend dekoriert und auf den Tischen Taschen mit Geschenken bereitgestellt, die sie von Sponsoren bestückt bekommen haben.
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Bezirksvorsitzende Daniela Ludwig hatte neben den Genannten wirklich viele Mitglieder und Gäste zu begrüßen. Erst war sie aber begeistert vom Haberkasten. Barbara Fuchshuber hatte ihr nicht zuviel versprochen als sie sich um die Ausrichtung des Bezirkstages beworben hatte.
Sie freute sich auch über die vielen Teilnehmer, die an einem Juli-Wochenende die Bezirksversammlung der Frauenunion einem Ausflug mit ihren Familien vorgezogen haben.
Besonders freute sie sich über Bezirksrätin Claudia Hausberger und Dr. Ute Eiling-Hütig, die erst kürzlich zur Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz ernannt wurde. Daniela Ludwig fiel es schwer, sie aus dem bayerischen Landtag gehen zu sehen. Und von der CSU zur CDU! Stolz auf sie waren sie aber trotzdem sehr und hatten sogar ein Geschenk für sie: eine kleine Schultüte!
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Für die perfekte Vorbereitung der Veranstaltung dankte Daniela Ludwig Barbara Fuchshuber mit einer kleinen Aufmerksamkeit.
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Barbara Fuchshuber freute sich sehr über die Anerkennung und die Begrüßung der Gäste durch Daniela Ludwig. Sie freute sich auch über den zahlreichen Besuch aus allen Bereichen der Politik bis hinauf nach Europa.
Für die Mega-Geschenke in den pink-farbenen Taschen dankte sie einer ganzen Reihe Sponsoren, denen sie für ihre Unterstützung herzlich dankte.
Der Kreisverband fühlte sich geehrt die Delegierten der Kreisverbände der Frauenunion zu Gast zu haben. Das sah sie nicht nur als Bestätigung sondern auch als Chance unseren Landkreis und unsere Kreisstadt als starke, zukunftsorientierte und lebenswerte Region bekannt zu machen. Hier vereinen sich eine starke Wirtschaft, eine heimatverbundene Gesellschaft und eine touristisch Attraktivität zu einer lebenswerten Region.
Dazu tragen auch die engagierten Frauen bei, die sich in allen Bereichen einbringen. Besonders die Frauenunion bringt dabei die Interessen der gesamten Gesellschaft in die Politik ein. Die Frauen wissen einfach, was die Familien bewegt. Deshalb ist es so wichtig, dass sich Frauen auch in Gemeinderäten, Stadträten, Kreistagen und so weiter engagieren. Sie sollten selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens sein. Sie sollten mitgestalten.
Allen, die das schon machen, dankte sie herzlich. Besonders allen, die geholfen haben diese Veranstaltung vorzubereiten.
So wünschte sie gute Diskussionen und die Gewissheit, dass Frauen etwas bewegen können.
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Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner freute sich dabei sein zu können. Das ist ja bei der Fülle der Termine nicht einfach, die sie alle haben.
Mit Blick auf die kürzliche Kommunalwahl freute sie sich etwas mehr Frauen in Gemeinde- und Stadträte bekommen zu haben. Sogar einige Bürgermeister haben Rathäuser erobert. Leider gibt es keine Oberbürgermeisterinnen mehr und auch die Zahl der Landrätinnen ist um eins gesunken. Sie alle sollten sich also weiter einsetzen um diesen Trend aufzuhalten.
Für den Kreisverband Mühldorf hatte sie allerdings Lob:
Dann gratulierte sie zum Leitantrag, den sie später beschließen wollten. Darin geht es um die Sicherheit, besonders von Frauen. Den Satz „Was online geschieht, bleibt nicht online“ wollte sie ergänzen um die Forderung den Jugendschutz auf die Online-Welt auszudehnen.
Dabei gehts in erster Linie um die Dauerberieselung und die dadurch befürchtete Abschottung von der Realität.
Ilse Aigner war sich bewusst, dass jedes Verbot umgangen werden kann. Trotzdem sollte davon eine Botschaft ausgehen.
Zuletzt ging es ihr darum die Demokratie vor radikalen Ideen zu schützen, die in den sozialen Medien verbreitet werden und dort besonders junge Menschen erreichen.
Leider erfahren radikale Kräfte starken Zulauf, spalten die Gesellschaft und schaden so der Demokratie.
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Staatsministerin Ulrike Scharf – inzwischen Landesvorsitzende der Frauenunion – freute sich wieder bei Ihrer Frauenunion Oberbayern zu Gast sein zu können.
Auch sie freute sich über die Frauenunion Mühldorf, die ihnen so einen schönen Empfang bereitet hatte. Sie fühlen sich hier alle sehr wohl!
Sie freute sich besonders über die wenigen Männer unter den Zuhörern und gratulierte Landrat Max Heimerl zu seinem überzeugenden Wiederwahlergebnis.
Besonders freute sie sich über die Berufung von Ute Eiling-Hütig, die jetzt die gute bayerische Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz umsetzen darf.
Auch Ulrike Scharf bedauerte, dass viele engagierte Frauen bei der Kommunalwahl nicht gewählt wurden obwohl sie durch die Kampagne „Bavaria ruft“ 3,6% mehr Frauen bewegen konnten zu kandidieren. Trotzdem dankte sie allen für die Bereitschaft sich zur Verfügung zu stellen.
Aber auch so ist der Frauenanteil in den Gemeinde- und Stadträten und in den Kreistagen um 2,2% gestiegen. Aktuell sieht’s so aus: (O-Ton )
Es gibt also Potential und darum sollten sie kämpfen. Eine Basis dafür ist das Mentoring-Programm, das ja bereits sehr erfolgreich läuft.
Zufrieden war sie dagegen mit den Ergebnissen des Koalitionsausschusses in Berlin. Davon geht ein starkes Signal für die Wirtschaft und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen aus. Und gleichzeitig den Sozialstaat zu erhalten.
Sie haben damit den Mut und die Bereitschaft zu Veränderungen gezeigt. Und viele Entwicklungen der letzten Jahre zu revidieren.
Damit wird es möglich werden, etwa die Hälfte der aktuell 3,8 Millionen arbeitsfähigen Erwerbslosen in Deutschland in Arbeit zu bringen.
Alle weiteren beschlossenen Reformen begrüßte Ulrike Scharf ausdrücklich. Auch die Rentenreform, die eine lediglich sehr moderate Anhebung des Renteneintrittsalters vorsieht.
Bei allem Fortschritt fehlte ihr die Reform des Arbeitszeitgesetzes. Es muss doch möglich sein – wie in allen anderen europäischen Ländern – die Wochenarbeitszeit zu regeln und nicht mehr die Tagesarbeitszeit. Sie wird alles tun, damit Frau Bas sich da bewegt.
Abschließend unterstützte Ulrike Scharf auch den Leitantrag, der später zur Abstimmung kommen wird. Und natürlich freute sie sich über das 80-Jahr-Jubiläum des Meisterwerks „Bayerische Verfassung“ das aktuell gefeiert werden kann.
Damit wünschte sie dem weiteren Verlauf gutes Gelingen.
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Die Arbeitsgemeinschaft ist ein absoluter Aktivposten der CSU meinte deren Generalsekretär Martin Huber. Sie sind immer da, wenn Unterstützung nötig ist.
Wenn ihr Slogan ist „Näher am Menschen“, dann sind genau sie es die näher dran sind. Dafür dankte er den Mitgliedern der Frauenunion sehr. (Applaus)
Die Demokratie steht von allen Seiten stark unter Druck, blickte Martin Huber dann auf die aktuelle Situation in Deutschland.
Die Analyse der Gründe für das Erstarken der radikalen Kräfte im Land hat ergeben, dass die Menschen Angst um ihren sozialen und wirtschaftlichen Status haben. Sie sorgen sich darum ob sie sich ihr Leben noch leisten können und darum ob der Staat überhaupt noch funktioniert. Das beginnt bei der Infrastruktur und endet bei der medizinischen Versorgung noch lange nicht.
Ein Weg den Menschen diese Sorgen zu nehmen ist, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Und eben die im Koalitionsvertrag beschlossenen Reformen umzusetzen.
Wiederhergestellt werden muss das Grundvertrauen der Bürger in den Staat. Da sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass nach einem Viertel der Legislaturperiode bereits sehr viel beschlossen worden ist. In nur 14 Monaten.
Das zeigt, die Regierung und damit die politische Mitte sind Handlungsfähig. Das zeigt auch, die Menschen können den handelnden Personen vertrauen.
Dazu gehört auch die Abschaffung aller nicht zwingend nötigen Berichtspflichten. So etwas hat es noch nie gegeben. Damit erhält die Wirtschaft wieder Luft zum Durchschnaufen.
Auch das Bürgergeld ist seit Ende Juni Geschichte. Zudem wurde die Pendlerpauschale erhöht. Beides zeigt, die Bundesregierung unterstützt alle die, die arbeiten wollen. Allen Kritikern zum Trotz.
Martin Huber dankte der Frauenunion für ihre Unterstützung bei der Einführung der Mütterrente. Er konnte nicht verstehen, warum Mütter weniger Rente bekommen sollten, die ihre Kinder vor 1992 bekommen haben.
Auf jeden Fall ist klar, was die CSU beschließt, das wird auch umgesetzt. Darauf können sich die Leute verlassen.
So dankte Martin Huber den Damen nochmal und freute sich auf weiter gute Zusammenarbeit.
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Europaabgeordnete Professor Dr. Angelika Niebler freute sich dabei sein zu können. Sie mahnte Europa nicht schlechtreden zu lassen. Trotz aller Schwierigkeiten hat es immer Lösungen gegeben und wird es auch immer Lösungen geben.
Auch sie betonte die Anstrengungen Europa verteidigungsfähig zu machen. Europa muss so stark sein, dass keiner auf die Idee kommt es anzugreifen. Dafür machen sie wirklich viel um Russlands ständige Waffenproduktion zu parieren.
Um die Wirtschaft zu fördern versuchen sie die Märkte zu öffnen, die Bürokratie abzubauen und strategische Rohstoffpartnerschaften zu schließen.
Den Leitantrag, den sie später beschließen wollten, unterstützte sie vollumfänglich. Das Europäische Parlament wird ähnliches auch beschließen und dabei die großen Plattformbetreiber in die Pflicht nehmen.
So wünschte sie der Versammlung einen weiter guten Verlauf.
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Daniela Ludwig dankte den Rednerinnen mit kleinen Aufmerksamkeiten.
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In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Daniela Ludwig fest, die Frauenunion ist inzwischen die größte Arbeitsgemeinschaft der CSU. Stark ist auch der Bezirk Oberbayern in dem 22 Kreisverbände zusammengeschlossen sind und 5.597 Mitgliedern. Einerseits sehr starke Kreisverbände stehen schwache gegenüber. Da sind sie dann sehr kreativ und legen welche zusammen. Darauf reagieren werden sie mit der Änderung der Geschäftsordnung bei der nächsten Landesversammlung.
Für die CSU ist die Frauenunion sehr wichtig. Sie wollen nämlich mitgestalten. Deshalb muss die Frauenunion weiter stark bleiben. Da es in der CSU immer hieß, die Frauenunion wäre eine Arbeitsgruppe auf Zeit, warb sie die eindringlich dafür, auf jeden Fall auch in die CSU einzutreten.
Es muss doch klar sein, dass etwa die Mütterrente nur kommt, weil die Frauenunion nicht lockergelassen hat!
Die CSU braucht die Frauenunion. Nur gemeinsam können sie Volkspartei bleiben!
Das ist gerade in Zeiten nötig, in den die Polizei Links- und Rechtsextremisten trennen muss, wie zeitgleich gerade in Erfurt.
Die politische Mitte muss eng zusammenrücken um solchem Treiben ein Ende zu bereiten.
Allerdings war sie stolz, dass im zurückliegenden Kommunalwahlkampf die Frauenunion überall mit dabei war. Und das wollen sie auch so fortsetzen.
Weiter wichtig ist ihr Einfluss, wenn es um die Sicherheit im Internet geht, wie sie sie später in ihrem Leitantrag beschließen wollen. Schon lang fordern sie das Verbot von Deep-Fakes. Schon lang fordern sie die IP-Adressspeicherung und die elektronische Fußfessel.
Auch die Nutzung der sozialen Medien muss dringend reguliert werden um negative Auswirkungen auf – etwa 12-jährige – zu verhindern. Das durchzusetzen brauchen auch Eltern Hilfe!
Daniela Ludwig erinnerte an die Landesversammlung in der sie stark vertreten sind.
Und richtig stolz war sie auf den Beschluss des Koalitionsausschusses, der Mitte der Woche alle Berichtspflichten ersatzlos abzuschaffen beschlossen hatte. Und die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung, die helfen wird den Krankenstand zu reduzieren, der derzeit am höchsten in ganz Deutschland ist. Da wird es allerdings noch Detaillösungen geben. Weitere Reformen von der Pflege bis zur Migration und zur Sicherheit werden auch folgen. Sie hatte keine Lust mehr auf die Kritik von Journalisten die dann nur das Haar in der Suppe suchen.
Den ganzen Sommer über werden sie also gut beschäftigt bleiben. Dass die Frauen das mittragen, darum bat sie die Frauen in Oberbayern. Sicher sind sie nicht immer einer Meinung, diskutieren das aber alles aus und finden dann gemeinsame Lösungen. Meistens in digitalen Vorstandssitzungen in denen oft die Köpfe rauchen! (O-Ton)
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Die Schatzmeisterinnen Nicole Ürpmann und Antonia Hansmeier berichteten dann Einnahmen in Höhe von 45.474 Euro und Ausgaben in Höhe von 54.753 Euro. Damit ein Minus von 9.278 Euro.
Kassenprüferin Heike Perzlmeier bescheinigte den Schatzmeisterinnen korrekte Kassenführung und empfahl den Delegierten die Entlastung der Vorstandschaft.
Die erteilten die Entlastung einstimmig.
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Dann trug Nina Hyronimus den mehrfach zitierten Leitantrag vor, den die Delegierten ebenfalls einstimmig verabschiedeten. In diesem Leitantrag fordert die Frauenunion ein neues Sicherheitskonzept durch das Frauen, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen online und offline besser geschützt werden sollen. Also im Internet und im öffentlichen Raum.
Auch diesen Antrag verabschiedeten die Delegierten einstimmig.
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In einer Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen machen Kommune“ diskutierten dann Bürgermeisterinnen, Gemeinde- und Stadträtinnen die Herausforderungen, denen Frauen in der Kommunalpolitik gegenüberstehen.
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Die Bezirksversammlung ging später mit einem festlichen Mittagsessen im Obergeschoß des Haberkasten zu Ende. |
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100 Jahre Schützengau Wasserburg-Haag - Tag des Schiesssports und Festsonntag |
56:00 |
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Eine besondere Veranstaltung stellte den Auftakt zum Höhepunkt der 100-Jahr-Feier des Schützengaus Wasserburg-Haag dar, der Tag des Schießsports. Dazu hatte sich der Festausschuss des Schützengaus das Festzelt in Isen gesichert, das dort wegen des vorangegangenen Volksfestes noch gestanden ist.
Wie vielfältig der Schießsport ist, wollten sie am Samstag Nachmittag einem breiten Publikum zeigen und Interessierte auch selbst probieren lassen. Das war natürlich nur mit Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften möglich was den Aufbau aufwändiger Anlagen nötig gemacht hat.
So haben sie schon am Mittwoch Nachmittag Schalungselemente aufzustellen, die die Rückwände für mehrere Schießstände bilden würden. Vielleicht war es der starke Regen, der sie motiviert hat? Jedenfalls sind die Wände der Schießstände nach nur eineinhalb Stunden soweit gestanden, dass sie tags darauf den weiteren Ausbau anpacken konnten.
Gleichzeitig hat eine andere Mannschaft auf dem Fußballplatz nebenan Wände für einen weiteren Schießstand aufgestellt. Weil auch da viele Hände schnell ein Ende machten, konnten sie den ersten Aufbautag mit einer kleinen Brotzeit abschließen.
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Als hätte sie sich über die fleißigen Schützen gefreut, hat ihnen tags darauf die Sonne den weiteren Aufbau der Präsentation leichter von der Hand gehen lassen. Da haben sie dann die Schalungswände mit weißem Fließ ausgekleidet, Fahnenmasten aufgestellt und Fahnen aufgehängt und das Festzelt so dekoriert, dass daraus ein Schützenzelt geworden ist.
Vor den Schießständen haben sie Zelte aufgestellt um später die Schützen vor der Sonne zu schützen und allen gleiche Lichtverhältnisse zu bieten.
Auf dem Fußballplatz sollten zusätzliche Fließwände die Ballfangzäune der Fußballer vor Projektilen schützen. So entstand dort ein echter Biathlon-Schießstand.
Und damit sie auch scharfe Waffen präsentieren konnten haben sie in der Party-Hütte daneben die Tische festgeschraubt und Verankerungen angebracht die es später unmöglich machen sollten die Waffen über die Theke hinaus zu reichen. Gegen 20 Uhr war alles soweit fertig, dass sie am Freitag die sensible Technik einbauen konnten.
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Am Samstag Mittag war alles bereit für den Tag des Schießsports. Festorganisator Reinhold Kastl eröffnete püntklich um 13 Uhr den Tag des Schießsports. Er freute sich sehr über diese außergewöhnliche Präsentation ihres faszinierenden Sports. Sie wollten hier einenen Eindruck vermitteln, wie abwechslungsreich und spannend ihr Sport ist.
Schießsport bietet aber viel mehr als sich hinzustellen und auf ein Ziel zu schießen. Der Schießsport fordert Konzentration, Ausdauer und eine ruhige Hand. Er fördert die Kameradschaft, das Verantwortungsbewusstsein, die Präzision, die Kondition, den Respekt und einen wertschätzenden Umgang miteinander.
Sie bieten hier die Möglichkeit alle Arten des Schießsports kennenzulernen. Vom klassischen Lufgewehr bis zu sportlichen und dynamischen Wettbewerben. Das besondere Hightlight ist sicher der Sommerbiathlon, der alle Herausforderungen mitbringt wie der bekannte Biathlon im Winter.
So lud Reinhold Kastl ein alles selbst auszuprobieren, und mit ihren Schützen ins Gespräch zu kommen. Vielleicht entdecken manche ja eine neue Leidenschaft.
So dankte er alle Mitgliedern für ihr Dabeisein und wünschte den Besuchern viel Spaß gute Gespräche und viele neue Erkenntnisse beim Tag des Schießsports.
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Damit übergab er an Starmoderator Harry Petermann, der dann mit einer Laugsprecherbox auf einem Wagerl über den Platz gewandert ist und bei jede Sportart erklärt hat. Dazu hatte er viele Informationen über die geschichtlichen Hintergründe, die technischen Entwicklungen, die jeweiligen Wettbewerbe, die sportlichen Erfolge und natürlich auch die Vereine im Schützengau die die jeweilige Sportart anbieten.
Zudem lud er zu den Ausstellern ein, die ihre Erzeugnisse rund um den Schießsport anboten.
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Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck hat sich dann zuerst mal für Medaillen interessiert, bei dem Unternehmen das ihre Jubiläumsmedaille geprägt hat.
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Plakate auf dem ganzen Gelände stellten die Mitgliedsvereine vor, die ihren Sport präsentiert hatten und luden ein, durch scannen der QR-Codes ihre Webseiten zu besuchen.
Wegweiser führten zu Vorführungen. Hier etwa zu den Bogenschützen aus Babensham.
Sie präsentierten ihre High-Tech-Bögen. Harry Petermann erläuterte die Entstehungsgeschichte und die technische Entwicklung die ihre Bögen genommen haben, die viele Kriege bestimmt haben. Mit den damaligen Bögen haben die heutigen allerdings nichts mehr gemein..
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Gegenüber ein ganz anderes Bild: Auf dem Lichtgewehr-Schießstand war eigentlich nur der Jubel der Schützen zu hören wenn sie ihren Lichtpunkt ins Ziel gebracht haben. Noch nicht einmal eine Scheibe mussten sie wechseln. Es reichte, wenn sie ihre Treffer mit der Fernsteuerung gelöscht haben. Spaß gemacht hat’s den Jungschützen aber allemal. Und das Zielen lernen kann man ja auch so.
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Mehr Action dann am Biathlon-Schießstand wo gerade ein Massenstart angestanden ist. Nach einer Runde ums Festgelände das erste Liegend-Schießen.
Nach fünf Schüssen gings auf die nächste Runde.
Harry Petermann erläuterte welche Wettbewerbe von April bis Okotober ausgetragen werden. Also oberbayerische, bayerische und deutsche Meisterschaften. Eigentlich wie in allen anderen Sportarten auch.
Da kamen die Athleten schon zurück zum Stehend-Schießen.
Anstrengend war das für die Nachwuchsschützen schon auch… Trotzdem ist das etwas für jedermann, meinte Harry Petermann.
Das wollten auch die Schützen aus Stauden nahe Haag mal ausprobieren.
Harry Petermann begleiete dann eine recht neue Sportart: Das Target-Schießen. Bei der Präsentation mitgemacht hat da auch der amtierende Juniorenweltmeister ….
Beim Targetschießen laufen die Athleten eine 400-Meter lange Runde und schießen dann fünf Mal. Wie beim Biathlon.
Nach einer Runde kamen sie auf den Stand wo das Gewehr bereits bereitlag. Sie mussten jeden Schuss einzeln laden. Nach fünf Treffern gings auf die nächste Runde.
Im Schießstand waren auch Profis am Werk. Mit dem Luftgewehr und mit der Armbrust.
Und nochmal mit dem Lichtgewehr.
Der Landkreis Erding war genauso vertreten wie die Polizei und wie Guschu, der Löwe.
In der Partyhütte stellten die Kurfürstlich Privilegierten Feuerschützen aus Haag historische Waffen vor. Die waren aber nur zu bewundern und nicht zum Schießen da.
Schützenmeister Sven Parnet von den Königlich Privilegierten Feuerschützen Mühldorf war mit seinem Sohn Maurice mit ihren Blasrohren dabei. Auch das Blasrohrschießen gehört zum Schießsport.
Gleich mehrere Anbieter zeigten ihre Böller und alles was Böllerschützen halt so brauchen.
Harry Petermann erläuterte weitere Sportarten die hier nicht gezeigt werden konnten. Das Tontaubenschießen etwa oder das Großkaliberschießen. Diese Waffen waren in der Hütte nur zu bewundern.
Natürlich bot der Biergarten vor dem Festzelt Gelegenheit für eine kühle Maß und eine Brotzeit. Das haben sich die Feuerschützen aus Mühldorf auch nicht entgehen lassen.
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Am späteren Nachmittag traf immer mehr Prominenz ein: Erst Isens Bürgermeisterin Irmgard Hiebler, dann Bezirksschützenmeister Alfred Reiner, sein stellvertretender Stefan Fersch und schließlich Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger. Ihn hießen Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck und die anderen herzlich.
Auch dazugekommen ist Bezirks-Böllerreferent Sebastian Hering aus Griesstätt.
Nach einem kurzen Vorgespräch besuchte Hubert Aiwanger die verschiedenen Angebote und ließ sich etwa die historischen Waffen und die anderen scharfen Waffen vorführen. Daran hatte der passionierte Jäger sichtlich Freude.
Zusammen mit GuSchu, dem Löwen gings rüber zum Biathlon-Schießstand wo sich Hubert Aiwanger nicht nur erklären hat lassen wie das Liegend- und Stehendschießen funktioniert. Er hat es schon auch selber ausprobiert.
Weil es nicht möglich war selbst einen Pfeil abzufeuern hat er sich den High-Tech-Bogen wenigstens ausführlich erklären lassen.
Zurück im Festzelt genossen sie erst einmal eine kühle Maß.
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Bürgermeisterin Irmgard Hiebler freute sich über die Veranstaltung in ihrem Ort und über die prominenten Gäste. Sie freute sich schon jetzt auf das anschließende Böllerschießen. So einen Krach mögen sie nämlich da in Isen weil er zeigt, dass sie die Tradition hervorragend pflegen.
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Hubert Aiwanger freute sich beim 100-Jahr-Jubiläum des Schützengaus Wasserburg-Haag dabeisein zu können. Er freute sich auch für den Markt Isen weil diese Veranstaltung sicher für mehr Bekanntheit sorgen wird.
Dafür dankte er den Schützen aus Gau, Bezirk und Land mit einem großen Applaus.
Ist schon das 100-Jahr-Jubiläum so eine Feier wert, dann ist es der Tag des Schiesssports allemal, meinte Hubert Aiwanger. Damit kann man die gesamte Öffentlichkeit an den Sport heranführen.
Aller Ehren wert es auch zu erwähnen, dass sich hier 100 Ehrenamtliche für ihren Sport engagieren – überwiegend junge Leute! Auch das war einen großen Applaus wert!
So dankte er im Namen der Bayerischen Staatsregierung allen, die hier junge Leute regelkonform an die Waffen heranführen. Vor ihnen braucht später niemand Angst zu haben. Angst haben muss man vor anderen!
So wandte sich Hubert Aiwanger gegen den Generalverdacht, unter den Schützen heute oft gestellt werden. So sagte er klar und deutlich:
Und wenn tiroler Gebirgsschützen an der Grenze entwaffnet werden, dann ist man da übers Ziel hinausgeschossen. Man kann doch nicht meinen, historische Waffen stellten eine Gefahr dar… Tatsächlich muss das sauber geregelt werden. Ein Abkommen zwischen Österreich und Bayern gibt es ja ohnehin schon. Man sollte doch wirklich die Kirche im Dorf lassen.
Wenn aktuell das Waffenrecht auf Bundesebene evaluiert wird, dann dachte er, auch hier wird übers Ziel hinausgeschossen. Das zeigt sich auch bei der Kontrolle von Jägern die sich dann wieder bei ihm beschweren. Es kann doch nicht sein, dass ein kleiner Fehler gleich zum jahrelangen Entzug der Waffenerlaubnis führt und der Jäger dann auch noch sein Revier verliert. Hier sollte doch wieder Maß und Ziel einziehen.
Auf jeden Fall leisten die Schützenvereine gute Arbeit und führen die jungen Leute regelkonform an die Waffen heran. Sie sollten auf jeden Fall ihrer Passion treu bleiben und ihr Brauchtum weiter pflegen. So freute er sich auf das Böllerschießen weil der Schwarzpulverdampf ja auch die Felder düngt und dann im nächsten Jahr der Weizen besonders gut wächst.
Und weil ihm die Musik so gefallen hatte, dachte er, er meldete sie für 2027 zum Eurovision Songcontest an. Dann hören die dort endlich auch wieder gescheite Musik.
So wünschte er den Schützen im Gau Wasserburg Haag alles gute für die nächsten 100 Jahre, viele neue Mitglieder und den Erhalt ihrer Freude an ihrem Sport.
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Dann sind über 300 Böllerschützen zum Schießplatz gezogen und haben rund um die große Wiese Aufstellung genommen. Böllerreferent Ludwig Bürger hat Hubert Aiwanger mit in die Arbeitsbühne genommen wo sie aus luftiger Höhe das Schießen geleitet haben.
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Die Böllerschützen begannen mit einem Salut, schossen dann eine Reihe, dann eine schnelle Reihe, dann einen Doppelschlag und zum Ende nochmal zwei Mal Salut.
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Zurück im Festzelt war dann erst einmal gemütliches Beisammensein angesagt. Draußen hatten sie den Biathlon-und den Bogen-Schießstand bereits abgebaut weil sie den Platz am nächsten Morgen für die Aufstellung zum Kirchenzug wieder benötigten.
Die Schützen haben sich über den erfolgreichen verlaufenen Tag des Schiesssports gefreut und die ungezwungene Gemeinschaft genossen. Die Blaskapelle Isen sorgte für gute Unterhaltung und auch dafür dass der Festwirt auf seine Kosten gekommen ist.
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Es war schon fast dunkel als finstere Gestalten ins Festzelt hereingekommen sind und die Bühne vereinnahmt haben. Mit Fackeln und Ratschen und allerlei Lärminstrumenten haben sie die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich gezogen. Sogar eine eine alte hölzerne Dreschmaschine hatten sie dabei.
Ihr Anführer sprach im Namen des Kaisers Karl vom Untersberg, der kein Unrecht leidet. Zuerst hat er an Landrat Martin Beyersdorfer erinnert, der beim Schießen in Isen eine Scheibe gewonnen hat. Erst hat er die Scheibe nicht heimfahren können weil sie zu groß war. Als er endlich einen Platz gefunden hat, war die Scheibe verschwunden…. (O-Ton)
Beim Kleinkaliberschießen in Griesstätt hat der Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck den Verschluss von seinem Gewehr vergessen gehabt. Und sowas will Vorbild für alle Schützen sein!
Vieles mehr hatte er auf seiner Sündenliste. Alles haben die Haberer bestätigt und lautstark moniert oder gelobt. Wie die Tatsache, dass Landesschützenmeister Kühn die Sommerbiathlonmeisterschaft verschoben hat damit der Tag des Schießsports hatte stattfinden können für den er die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Aufs Korn genommen haben sie so manchen Wirt, der die Mietpreise so angehoben hat, dass sichs die Schützenvereine nicht mehr leisten können. Oder den fünften Gauschützenmeister, der wohl beim Böllerschießen ziemliches Durcheinander angerichtet hat. Oder die Böllerschützen in Isen, die sogar keine Lederhosen mehr haben. Vielleicht sollten die restlichen drei einfach ihre Böller niederlegen!
Und der Aiwanger Hubsi, der kommt ja immer gern und lässt sich fotografiern. Andere sollten das nachmachen. Dann gäbe es vielleicht Erleichterungen beim Waffengesetz und bei der Bürokratie!
Sogar der Zustand der Straßen in Isen war ihm aufgefallen. Vielleicht sollte die Bürgermeisterin mal zu Fuß durchlaufen und nicht mit der gut gefederten Kutsche fahren!
Den Kastl Reinhold kann ja sowieso niemand aus der Ruhe bringen. Er hat dem Festausschuss zwar freie Hand gelassen aber doch alles kontrolliert.
Vieles mehr hatte er auf seiner Liste und sorgte damit dafür, dass die wenigen, die noch da waren ihre Freude dran gehabt haben.
Dann war er durch und musste zurück zum Untersberg. Wie sie gekommen waren, verschwanden die Haberer danach unerkannt wieder in der Dunkelheit.
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Die noch Lust hatten, ließen den Abend danach gemütlich ausklingen.
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Festsonntag.
Für den Festsonntag hatte der Schützengau neben den Mitgliedern auch Vertreter der benachbarten Gaue eingeladen, die Ortsvereine und eine Reihe Ehrengäste.
Die Vereine spielte die Trachtenkapelle Ramsau ins Festzelt hinein wo sie Starmoderator Harry Petermann willkommen hieß.
Der Festausschuss hatte sogar Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck damit überrascht, dass sie den Schießstand nochmal aufgemacht haben um dort eine Jubiläumsscheibe auszuschießen.
Für einen kleinen Kostenbeitrag konnte jeder so mitschießen wie er wollte. Da nutzten sogar junge Schützenkönige die Auflagen…
Reinhold Kastl und Martin Kürzeder freuten sie da auch Schirmherrn und Landesschützenmeister Christian Kühn begrüßen zu können.
Verein um Verein deponierte seine Fahne vor dem Zelt und zog dann hinein. Drinnen haben schon die Weißwürste auf sie gewartet und eine erste kühle Maß Bier.
Die Musikkapelle Isen sorgte für gute Unterhaltung während die Schützen gegenüber am Schießstand doch einige Zeit warten mussten bis sie ihren Schuß abgeben konnten.
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Auf der Wiese hinter dem Zelt haben dann Böllerschützen zur Aufstellung zum Kirchenzug rüber auf den Fußballplatz gerufen. Von dort aus zog ein schier endloser Festzug zum Dorfbrunnen in Isen wo sie ihren Festgottesdienst abhalten wollten.
Den Festzug angeführt haben die Ministranten und die Trachtenkapelle Ramsau. Es waren so viele Fahnen, Schützenkönige und Schützen, dass wir sie gar nicht alle zeigen können.
Am Ende des Kirchenzuges Pfarrer Josef Kriechbaumer und der Jubel-Schützengau mit seinen Schützenkönigen allen Ehrengästen.
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Es war eine Kunst, sie alle auf dem Platz rund um den Brunnen so aufzustellen, dass alle den Festgottesdienst mitfeiern konnten, den die Kirchenmusiker von Sankt Zeno in Isen gestalteten.
Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck begrüßte die zahlreichen Ehrengäste und bat Pfarrer Kriechbaumer darum den Festgottesdienst zu zelebrieren.
Nach der Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper, in der der Apostel auffordert alle Sorgen vor Gott zu bringen um so Frieden zu erlangen, und dem Evangelium des Johannes in der der Apostel auffordert Gottes Gebot zu halten und Nächstenliebe zu üben, stellte Pfarrer Kriechbaumer fest, seit der Gründung des Schützengaus Wasserburg-Haag hat sich ihre Bestimmung doch sehr entwickelt. Mit ihrer Pflege von Tradition, Brauchtum und Geselligkeit wirken sie heute der Vereinsamung entgegen, die auch auf dem Land um sich greift.
So ist aus den Verteidigern ihre Orte und Städte eine tragende Säule der heutigen Gesellschaft geworden. Eine, die selbst Verantwortung trägt für ihre Vereine und ihre Gemeinden trägt ohne nach dem Staat zu rufen.
Haben sie früher Feinde abgewehrt, müssen sie heute unsere Werte verteidigen, unsere Traditionen und unser Brauchtum. Bei allem verfolgen sie klare Ziele und wissen dass sie mit Gottes Hilfe ihr Leben erfolgreich gestalten können.
Schützen wissen, dass sie mit ihren Waffen behutsam umgehen müssen. Beim Schießen einen festen Stand brauchen und sich konzentrieren müssen. Das gilt auch für unser Leben als Christen.
Und schließlich pflegen sie den Zusammenhalt in ihren Vereinen und erfahren so die Segnungen eines gelungenen Gemeinwesens.
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Nach dem Bekenntnis ihres Glaubens, erbaten sie in den Fürbitten Harmonie unter den verschiedenen Zweigen des Schützengaus und weiter Freude am Schießsport, engagierten jugendlichen Nachwuchs für ihre Vereine, dankten für die Gemeinschaft in ihren Vereinen während der zurückliegenden 100 Jahre, baten um Kraft und Anerkennung für alle ehrenamtlichen Vorstände in den Vereinen und im Gau, baten um Frieden und Fairness und einen wertschätzenden Umgang untereinander, um die Bewahrung unserer Heimat, unserer Traditionen und unserer Werte und um Segen für alle, die dieses Jubiläum feiern. Und abschließend um das ewige Leben für alle verstorbenen des Schützengaus Wasserburg-Haag.
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Nach der Eucharistiefeier segnete Pfarrer Kriechbaumer das Erinnerungsband.
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Festdame Sylvia Soller trug ihren Prolog vor. Es war ihr eine besondere Ehre dieses Fest mit dem Schützengau feiern zu dürfen. Sie dankte dem Herrgott dafür, der halt auf Tradition und auf Bayern schaut.
Wenn sie voller Stolz auf die zurückliegenden 100 Jahre schaut war sie voller Bewunderung für das Erreichte und stolz auf diese lange Geschichte. Darauf aufbauend wollen sie Vorbilder sein für die kommenden Generationen. Ihnen wollen sie ihre Traditionen, ihr Brauchtum und die Liebe zur Heimat vorleben. Und den Zusammenhalt und die Freude am Schießsport weitergeben. Sie mahnte auch in Zukunft zusammenzuhalten. So freute sie sich das Erinnerungsband an die Fahne des Schützengaus übergeben zu können. Als Zeichen ihrer Verbundenheit und Freude.
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Festleiter Reinhold Kastl dankte Sylvia Soller im Namen der Gauvorstandschaft mit einem weiß-blauen Strauß Blumen.
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Pfarrer Josef Kriechbaumer schloss den Festgottesdienst mit dem Segen.
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Die Gottesdienstteilnehmer schlossen zum Geläut der Pfarrkirche Sankt Zeno mit „Großer Gott wir loben Dich“
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Landesschützenmeister und Schirmherr Christian Kühn war froh, dass das Wetter mitgespielt und er somit seiner Funktion entsprochen hat.
Er gratulierte dem Schützengau Wasserburg-Haag im Namen des gesamten Landesschützenmeisteramts zum 100. Geburtstag. Eigentlich haben sie ihr Jubiläum ja schon im Februar im historischen Rathaussaal in Wasserburg gefeiert. Damals hat er auch ihr Geschenk schon überreicht.
Mit dem damaligen Festakt, dem Tag des Schiesssports und diesem Festgottesdienst feiern sie ihr Jubiläum wie es schöner kaum sein könnte, meinte Christian Kühn.
Für die hervorragende Werbung für die Schützenvereine und den Schießsport dankte er dem Jubelgau sehr. Ein besseres Bild könnte niemand zeichnen.
Sie leben vor, was das Schützenwesen auszeichnet. Damit waren sie und sind es auch weiter, ein fester Bestandteil Bayerns. Sie verkörpern das Motto (Aus Tradition modern) Dieser Leitspruch prägt das gesamte Schützenwesen.
Hier an diesem Festsonntag zeigt sich was das heißt: Traditionspflege, Jugendarbeit, Sportsgeist, Kameradschaft, Gemeinschaftsgefühl, gegenseitige Schützenhilfe, Zusammenhalt und vieles mehr. In dem allem liegt auch die Zukunft des Schützenwesens. Kein Wunder als, dass die UNESCO das deutsche Schützenwesen als immaterielles Kulturgut anerkannt hat.
Auch wenn das Schützenwesen sich seit dem Mittelalter doch stark verändert hat, von Selbstverteidigungsgruppen zu Breitensportvereinen, dann müssen sie sich heute gegen so manche politische Vereinigung verteidigen. Da dranzubleiben versprach Christian Kühn den Zuhörern.
Dass sie vielerorts den Mittelpunkt des sozialen Lebens in ihren Gemeinden bilden, das brauchte er nicht besonders zu betonen. So dankte er Helmut Schwarzenböck und seinem Team für ihre segensreiche Arbeit… (O-Ton)
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Auch Isens Bürgermeisterin Irmgard Hiebler gratulierte dem Schützengau Wasserburg-Haag zu ihrem Jubiläum. Sie freute sich die Feiern in ihrem Markt zu haben, der doch weit ab liegt vom Mittelpunkt des Gaugebietes. Trotzdem pflegen sie weiter Verbindungen zu den Gemeinden im Altlandkreis Wasserburg.
Da auch die Schützen aus Ihrer Gemeinde unverzichtbare Teile ihrer Gesellschaft sind, dankte ihnen Irmgard Hiebler für ihr Wirken und die Werbung, die sie so für ihren Markt sind. So wie Moritz Zellner, der erste Weltmeister im Schützengau Wasserburg-Haag ein Isener ist. So dankte sie allen Verantwortlichen im Schützengau, die dieses große Fest in ihre Gemeinde gebracht haben und wünschte dem ganzen Gau eine gute und erfolgreiche Zukunft.
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Reinhold Kastl dankte seinerseits Irmgard Hiebler für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung des Jubiläumsfestes. Sie hatte immer ein offenes Ohr für ihre Belange.
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Stellvertretender Bezirkstagspräsident Rainer Schneider bat sich daran zu erinnern, wie die Welt vor 100 Jahren ausgesehen hat. Also die Zeit acht Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges. Die Bevölkerung war bettelarm und bestenfalls mit Pferdegespannen auf Kiesstraßen voran. Die technische Sensation damals war die Erfindung des Radios.
Der Schützengau ist also älter als wir alle und älter als viele Gebäude in unseren Städten.
Der Schützengau ist damit ein Teil deutscher und bayerischer Geschichte. Es ist ihnen gelungen, über 100 Jahre zusammenzuhalten, Traditionen zu pflegen und weiterzugeben. Darauf kommt es nämlich mehr an als auf die fesche Kleidung und die bunten Fahnen. Es sind die Menschen, die zusammen helfen und alles so vorbereiten dass so ein Fest möglich wird.
Wenn sie nun stolz sind auf das was sie in 100 Jahren geschaffen haben, dann haben sie tags zuvor mit dem Tag des Schiesssports gezeigt wohin sie ihr Weg künftig führen wird. Da haben sie nämlich über 500 Interessierten gezeigt, dass ihr Sport für die ganze Familie geeignet ist. Sie haben gezeigt wie man Gemeinschaft erzeugt und pflegt. Die geht nämlich in unserer digitalisierten Welt oft verloren.
Der Schützengau vereint alle Generationen in vorbildlicher Weise: Die Älteren bringen Erfahrung und Geduld ein, die Jüngeren Dynamik und Kraft. So drückt Rainer Schneider dem Schützengau den allergrößten Respekt des gesamten Bezirkstages von Oberbayern aus. Sie schaffen die Heimat, sind das soziale Rückgrat ihrer Gemeinden.
Auch Rainer Schneider dankte allen, die dieses Jubiläum möglich gemacht haben. Allen voran natürlich den Mitgliedern des Festausschusses.
Er wünschte den Vereinen im Schützengau Wasserburg-Haag, sie mögen mit allem fortsetzen was das Schützenwesen in Oberbayern so einmalig macht.
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Reinhold Kastl dankte Reiner Schneider für seine Worte und bat den stellvertretenden Bezirksschützenmeister auf die Bühne, Stefan Fersch.
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Der war ein wenig überrumpelt, hatte aber doch einige Gedanken, die er mitteilen wollte: So ein Fest wie dieses kann man nur im Team vorbereiten. Es ist gigantisch was sie da auf die Füße gestellt haben. Und aller Ehren wert.
Sefan Fersch war sicher, alle die hier mitgearbeitet haben, wären in der Lage selbst so einen Gau zu führen. Hier haben sie sich genau die mindestens 100 Leute gewählt, mit denen das alles möglich geworden ist. Man darf ja nicht vergessen, dass die monatelange Vorbereitung mit diesen beiden Festtagen erledigt ist. Trotzdem ist hier eine Gemeinschaft entstanden die sie noch lang in die Zukunft tragen wird. So drückte er ihnen allen seinen aufrichtigen Respekt aus und freute sich auf viele weitere Jahre mit ihnen zusammen.
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Und schließlich bat Reinhold Kastl ihren Chef um ein kurzes Grußwort, also Helmut Schwarzenböck.
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Helmut Schwarzenböck war fast gerührt von dem vielen Lob, das er bis dahin gehört hatte. Er versicherte aber, er war das nicht alleine. Allein für den Tag des Schießsports waren 100 Leute nötig. Er war stolz auf sie alle. Alles vorzubereiten hat noch viel mehr Helfer benötigt. Ihnen allen dankte Helmut Schwarzenböck herzlich.
Wenn sie nun ihr 100-Jahr-Jubiläum feiern können, dann ist das ein Meilenstein in der Geschichte des Schützengaus. Dieser Festsonntag stellt den Höhepunkt ihres Festjahres dar.
Schützenvereine gibt es in der Region ja schon viel länger. Etwa die königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Haag, die nachweislich 1247 gegründet wurde und damit die älteste Schützenvereinigung Bayerns ist.
Auch Schützengaue gibt es ältere. 1926 haben sich aber dann die Schützenvereine in Wasserburg zum Gau Wasserburg zusammengeschlossen, der nach dem zweiten Weltkrieg dann zum Schützengau Wasserburg-Haag geworden ist. Aus den 20 Gründungsvereinen wurden es im Lauf der Zeit 65. Heute sind es 62 mit aktuell etwa 8.300 Mitgliedern.
In all den Jahren haben die Vorstandschaften hauptsächlich die Verwaltung der Mitgliedsvereine übernommen und so für ein breites Angebot an sportlichen und gesellschaftlichen Angeboten gesorgt.
Zu allen Zeiten konnten sie unter dem Dach des Schützengaus sportliche Erfolge erringen und dann auch feiern. Das Miteinander der Vereine auszubauen war schon immer ein Ziel des Schützengaus. Und dazu trägt auch dieser Festtag bei, der mit dem gesegneten Fahnenband in bester Erinnerung bleiben wird.
Eine besondere Ehre war für sie alle, dass Landesschützenmeister Christian Kühn die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Abschließend dankte er allen, die dieses wunderschöne Fest möglich gemacht haben. So lud er ein, ins Festzelt zurück zu ziehen und dort noch einige gemeinsame Stunden zu verbringen.
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Reinhold Kastl bat die Musikkapellen um die Bayernhymne mit der sie den Festakt abschließen wollten.
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Danach zogen Musikkapellen, Schützengaue, Schützenvereine Schützenkönige und Ehrengäste zurück zum Festzelt. Diesmal zog der Jubelgau voraus und alle anderen folgten.
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Im Festzelt wartete schon das Mittagessen und die Schützen freuten sich auf ein kühles Massal. Die Musikkapelle Isen sorgte für den guten Ton während sich die Schützen Schweinebraten oder Giggal haben schmecken lassen.
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Reinhold Kastl war die Erleichterung über das gelungene Fest anzusehen aks er und Mühdorfs Gauschützenmeister Erich Jungwirth darauf angestoßen haben.
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Dann dankte auch Haags Bürgermeister Florian Haas dem Schützengau für dieses wunderbare Fest. Er war stolz auf den Schützengau und sicherte ihnen zu sie immer unterstützen zu wollen. Für Helmut Scharzenböck und Reinhold Kastl hatte er eine kleine Aufmerksamkeit dabei.
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Auch Erdings Landrat Martin Beyersdorfer dankte dem Schützengau Wasserburg-Haag für die eindrucksvolle Präsentation ihres Sports und beim Festgottesdienst. Für das alles drückte er ihnen großen Respekt und große Anerkennung aus. Sie sind Aushängeschilder des Schützengaus.
Obwohl 10% der Bevölkerung im Landkreis Erding Schützenvereinen angehören – über 14.000 - , dachte Martin Beyersdorfer, das wären noch zu wenige. Wenn nämlich mehr Schützenvereinen angehören würden wäre die ganze Gesellschaft eine Bessere! Dann würden nämlich schon Kindern Verantwortungsbewusstsein, Selbstwertgefühl, Gemeinschaftserlebnis und vieles mehr beigebracht. Richtiges Verhalten eben.
Für diese Erziehungsleistung dankte er ihnen herzlich!
Und schließlich war Martin Beyersdorfer sicher, die Schützen sorgen mit ihrer Tradtions- und Brauchtumspflege für Heimat. Die schöne Landschaft allein kann das nicht leisten. Auch dafür dankte er den Schützen.
Zum Dank und als Geschenk zum Jubiläum hatte er eine Scheibe dabei, die er dann Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck überreichte.
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Helmut Schwarzenböck dankte Martin Beyersdorfer für die vielen Emotionen, die er in seine Worte gepackt hatte. Und natürlich für die Scheibe.
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Zuletzt gratulierte auch Mühldorfs Gauschützenmeister Erich Jungwirth zum Jubiläum. Sie hatten ein Erinnerungsgeschenk mitgebracht: eine Glasskulptur die das Schützenwappen darstellt. Damit gratulierte er zum Jubiläum und hoffte, sie mögen weiter so freundschaftlich verbunden bleiben.
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Der Schützengau Wasserburg-Haag gehört ja auch zum Landkreis Mühldorf. (O-Ton Ilse)
(O-Ton)
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Der letzte offizielle Akt war die Siegerehrung des Jubiläumsschießens an dem 382 Schützen teilgenommen haben. Für einen Sonntag Vormittag eine stattliche Zahl meinte Martin Kürzeder.
Platz 2 belegte Michael Kreitmeier mit einem 103,2-Teiler. Die Scheibe gewonnen hat aber Festausschussmitglied Josef Bauer vom Verein „Friedliches Tal“ in Eschbaum. Ihm übergab Landesschützenmeister Christian Kühn die Scheibe und Helmut Schwarzenböck gratulierte zum 102,1-Teiler.
Sie konnten noch einen Fairness-Preis vergeben, eine Hutnadel für Martin Soller, der eigentlich die Jubiläumsscheibe gewinnen wollte….
Und für den Sieger des Schießens in Zellerreith hatten sie auch die Scheibe dabei, die endlich fertig geworden ist, Hubert Müller, auch von „Friedliches Tal“ in Eschbaum.
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Reinhold Kastl ist dann ein Stein vom Herzen gefallen weil so viele an ihrem Fest teilgenommen haben und alles so wunderbar gelaufen ist.
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Und wie das so üblich ist, haben sie auf ihr großartiges Fest mit einem Schnappsal angestoßen. Auf ein Fest das gezeigt hat wer und was wir sind. Bayern eben!
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Abschlussfeier der Hotel- und Gaststättenfachkräfte und der Köche der Berufsschule Altötting |
14:59 |
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Ein etwas anderes Format wählte die Berufsschule Altötting für die Abschlussfeier ihrer Absolventen der Ausbildung zu Köchen und Gastronomiefachleuten: Sie nahmen die Einladung von Mühldorfs Dehoga-Kreisvorsitzendem Holger Nagl an und kamen in den Stadel des Hammerwirt. Da genossen sie schon lange vor Beginn der Abschlussfeier das gediegene Ambiente auf der Terrasse, den Weiher und das Gläschen Begrüßungssekt. Und das an einem Montag, an dem der Hammerwirt eigentlich Ruhetag hat.
Drinnen hatte das Team des Hammerwirt die Tische elegant gedeckt und die Küche ein köstliches Menu vorbereitet.
Holger Nagl freute sich die Absolventen, ihre Begleiter, die Mitarbeiter der Berufsschule und eine ganze Reihe Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Besonders willkommen hieß er seinen Kollegen aus Altötting, Raspl, Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, den stellvertretenden Leiter der Berufsschule Altötting Matthias Lang, und die Lehrerschaft der Berufsschule der er für ihr Engagement dankte. Sie haben es geschafft, die jungen Leute auf ihrem Weg zu halten und si zum Ziel zu bringen.
An die Absolventen gewandt, meinte er, in ihren Berufen stehen ihnen jetzt alle Wege offen wenn sie Engagement zeigen und Leistung bringen. Diesen Abend sollten sie aber genießen, der ihnen auch zeigen kann was sie später erwartet.
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Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag freute sich besonders, die Gäste aus dem Nachbarlandkreis begrüßen zu können und überbrachte die Grüße von Landrat Max Heimerl. Sie freute sich so viele junge Leute sehen zu dürfen, die so viel geleistet haben.
Da sie den Landkreis auch schon vor einigen Wochen beim Bierbichler-Cup vertreten und sie dort beobachten konnte, war sie begeistert von der Arbeit der jungen Leute.
Nun konnte sie den Absolventen im Namen des Landkreises und auch persönlich zu ihren Abschlüssen gratulieren. Den vier Hotelfachkräften und den drei Köchen gratulierte sie besonders, die später einen Staatspreis erhalten würden. Und den 10 Absolventen, die einen mittleren Schulabschluss erworben haben. Sie alle haben sich besonders angestrengt. Sie alle waren besonders motivierte Auszubildende.
Da Gastronomie und Hotelerie weit mehr sind als Dienstleistungen, leben sie mit ihren Berufen die Gastfreundschaft, tragen zur Wirtschaftsleistung bei und sind Aushängeschilder unserer Region.
Wie Holger Nagl schon sagte, stehen ihnen in ihren Berufen jetzt viele Wege offen. Sie können richtig Karriere machen.
Ilse Preisinger-Sontag dankte den Eltern, ihren Freunden, den Lehrkräften und den Ausbildungsbetrieben für ihre Unterstützung und Motivierung der jungen Leute. Von dem allem profitieren nun die Gäste ihrer Arbeitgeber.
Wenn sie nun in die Welt hinausziehen um neue Erfahrungen zu machen, sollten sie aber ihre Heimat nicht vergessen und irgendwann zurückkommen. Die Betriebe in unserer wunderschönen Region bieten viele Möglichkeiten und brauchen sie alle.
So wünschte sie den Absolventen viel Freude und ein erfülltes Leben. Auf keinen Fall sollten sie aber vergessen, sich weiterzubilden…
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Matthias Lang, stellvertretender Leiter der Berufsschule Altötting war sicher, an diesem besonderen Tag dürfen sie alle voller Freude sein. Diesen besonderen Tag wollte er für einen Rückblick auf ihre Ausbildung nutzen, die er mit einer Bergtour verglich.
Wie dort waren sie anfänglich unsicher und blickten respektvoll auf den Berg vor ihnen.
Etappe für Etappe gewannen sie Sicherheit und der Berg wurde kleiner. So lang, bis sie den Gipfel erreicht haben. Auf dem Weg dahin haben sie viel gelernt und viele Prüfungen gemeistert wobei der letzte Abschnitt der Anstrengendste war, die Abschlussprüfung.
Vielleicht – meinte Matthias Lang – haben sie sich schon ein wenig umgesehen und andere Gipfel entdeckt, die zu erklimmen ihnen interessant erscheint.
Aber auch so haben sie Berufe erlernt, die deutlich mehr sind als die Zubereitung von Speisen oder das Aufräumen von Gästezimmern. Sie haben gelernt den Gästen ihre Feiern zu organisieren und ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Kurz – Gastfreundschaft zu üben und den Gästen ein wenig Abwechslung zu bieten von den Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit in der man auf’m Handy schon in weniger als 8 Sekunden auf „Weiter“ klickt. Da schaffen sie die Wohlfühlatmosphäre die es ermöglicht Abstand zu gewinnen.
Jetzt sollten sie die Gelegenheit nutzen neue Erfahrungen zu sammeln, neue Menschen, neue Kulturen kennenlernen, dann aber wieder zurückzukommen in die Region, die sie dringend braucht.
Auf jeden Fall sollten sie diesen Abend nutzen, denen zu danken, die alles unternommen haben aus ihnen allen richtige Fachkräfte zu machen. Allen, die ihr Herzblut für sie eingesetzt haben.
Matthias Lang mahnte aber sie aber auch, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen und Verantwortung zu übernehmen. Etwa sich in Vereinen zu engagieren oder auch in einer politischen Partei. Sie werden ihr Erlerntes auch dort überall einsetzen können.
So gratulierte er ihnen allen zu ihren Abschlüssen und wünschte für ihren weiteren Lebensweg alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes reichen Segen.
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Da Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber auf sich warten ließ, änderte Holger Nagl kurzentschlossen die Tagesordnung und zog den Hauptgang vor, in dem sein Team am Buffet indisches Butter-Chicken servierte oder norwegischen Lachs im Salzmantel oder hausgemachte vegane Süßkartoffelgnocchi.
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Dann endlich traf auch Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber ein, die Holger Nagl herzlich willkommen hieß.
Es war ihre eine Ehre dabei sein zu dürfen, hieß Claudia Hungerhuber alle Anwesenden willkommen und gratulierte den Absolventen zu ihren Abschlüssen. Auch sie war überzeugt, auch wenn ihnen jetzt alle Wege offenstehen sollten sie doch in der Region bleiben und die Gastronomie hier stärken.
Damit ließ sie es bewenden und wünschte zum Dessert guten Appetit.
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Berufsschul-Abteilungsleiterin Doris Kallinger leitete ihre Ansprache musikalisch ein.
Sie haben sich für Berufe entschieden, die Fachwissen, Ausdauer und Empathie erfordern, würdigte sie die Absolventen. Nun können sie auf ihre Abschlüsse stolz sein.
Da nicht alle die gleichen Wege zu ihren Abschlüssen gegangen sind, alle aber Herausforderungen zu meistern hatten, trotzdem aber ihre Leistungen erbracht haben, war sie stolz auf sie alle.
Sie haben an der Berufsschule neue Freundschaften geschlossen, die sie noch viele Jahre begleiten werden. Das gilt auch für sie als Lehrkräfte. Sie haben sie bestmöglich durch die gemeinsame Zeit geführt und zu Fachkräften gemacht. Sie haben ihnen Fachwissen beigebracht, und die Fähigkeit auch in Stresssituationen freundlich zu bleiben.
So war sie stolz auf sie, ihre Leistungen, ihren Zusammenhalt und ihre Entwicklung. Nun sollten sie sich und ihre Leistungen feiern. Sie haben’s verdient.
Und wann sie mal wieder vor einer Herausforderung stehen, sollten sie sich an die Zeit an der Berufsschule erinnern.
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Mit einer Präsentation erinnerten die Lehrkräfte an so manches Ereignis während der Zeit an der Berufsschule.
Ihre Ausbildung zur Fachkraft Küche erfolgreich abgeschlossen haben drei Schüler von denen aber nur zwei gekommen waren. Ihnen überreichten sie ihre Zeugnisse und gratulierten mit einer Rose.
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Köche-Ausbilder Markus Hergesell war überzeugt, ihr Beruf ist auch Kunst.
So überreichte er sein Zeugnis Karim Bayan vom Hotel Centrale in Waldkraiburg.
Dann Julius Clemente von der Pizzeria in Haigerloh.
Dann Tobias Schnabl aus Simbach am Inn,
Dann Antonio Aldasoro vom Hardthaus in Kraiburg, der mit einem Notendurchschnitt von 1,6 knapp am Staatspreis vorbeigeschrammt ist. Der feierte an diesem Abend auch noch Geburtstag…
Mit phantastischen 1,2 abgeschlossen hat Leonie-Sophie Kahle vom Sternenzelt-Restaurant Wintergarten in Mühldorf. Für ihr Ergebnis überreichte stellvertretende Landrätin den Staatspreis der Regierung von Oberbayern.
Mit sagenhaften 1,1 abgeschlossen und zusätzlichen Mittleren Schulabschluss hat Monique Dirmili. Auch ihr überreichte Ilse Preisinger-Sontag die Staatspreisurkunde.
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Doris Kallinger überreichte die Zeugnisse an die Gastronomie-Fachkräfte. Auch ihnen gratulierten die Ehrengäste und stellvertrende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag und Doris Kallinger hatte für jeden Absolventen persönliche Worte.
An Nadja Bleskin von der Raspls Traumschmiede in Unterneukirchen.
Dann an Nicole Bräsel vom Altstadthotel Mitterer in Burghausen.
Weiters an Lorena Farkas von der Jugenherberge in Burghausen.
Dann an Ramona Heizlsperger, auch von Raspls Traumschmiede in Unterneukirchen.
Wieder vom Altstadthotel in Burghausen dann Sophia Hüttinger.
Alexander Kopitsch vom Hotel Centrale in Waldkraiburg haben die Prüfer bereits den Beinamen „Künftiger Hotelmanager“ gegeben. Sein Schnitt: 1,8.
Beim Gasthof Schwarz in Hohenwart glernt hat die lebensfrohe Luna Meyer.
Vom Hotel Plankl in Altötting kam dann Vera Grisales.
Beim selben Unternehmen gelernt hat Lesley Böhm.
Und auch Hanna Gehringer hat beim Hotel Plankl in Altötting gelernt.
Vanessa Wimmer hat beim Hotel zur Post in Altötting gelernt. Sie setzt ihre Ausbildung an der Berufsoberschule fort.
Dann ihre vier besten:
Yuliia Pylypenko hat gezeigt wie man es auch schaffen kann wenn man zusätzlich erst die Sprache lernen muss. Für ihren Notendurchschnitt von 1,4 erhielt sie zum Zeugnis auch den Staatspreis der Regierung von Oberbayern.
Bem Hotel Plankl in Altötting gelernt hat Lera Eichmann und dabei einen Notendurchschnitt von 1,4 erzielt.
Mit 1,2 abgeschlossen hat ihr absolutes Model, Lena Wimmer vom Hotel St. Wolfgang in Bad Griesbach. Auch sie erhielt zum Zeugnis des Staatspreis der Regierung von Oberbayern.
Und schließlich ihre erste 1,1-Absolventin: Melanie Gründl von Raspls Traumschmiede in Unterneukirchen. Auf so ein Ergebnis hatte Doris Kallinger 30 Jahr lang warten müssen… Ein Mega-Applaus für sie! Und natürlich der Staatspreis der Regierung von Oberbayern.
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Doris Kallinger gratulierte nochmal und hoffte, sie lassen ab und zu mal etwas von sich hören. Damit graulierte sie nochmal und bat sie zum gemeinsamen Foto.
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Am Ende dankten auch die Absolventen den Lehrkräften dafür, dass sie immer an sie geglaubt und sie nie aufgegeben haben. |
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Die Bierprobe zum 59. Sommerfest in Aschau |
12:20 |
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Bräu Georg Ametsbichler selbst hat gerade das erste Faßl Festbier auf den Bock gehoben als die Musiker noch die richtigen Töne gesucht haben.
Weil sie nicht mehr so recht in die Jugendkapelle gepasst haben, sich aber in der großen Kapelle auch noch nicht gesehen haben, heißt die Jugendlichenkapelle des Musikvereins Aschau jetzt „Blechreiz“
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Sie begleiteten die Gäste der Bierprobe in den überdachten Garten des Sudpfandl wo sich nach und nach Gemeinderäte, Gemeindemitarbeiter, Vertreter der Brauerei und die Verantwortlichen für das Sommerfest eingefunden haben. Und natürlich alle drei Bürgermeister und Oliver Lentz, der Geschäftsführer des Hofbräuhauses Freising.
Schürze, Wechsel und Schlegel lagen bereit als „Blechreiz“ da unter den Kastanien mit dem „Ruetz-Marsch“ zur Hochform aufgelaufen ist.
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Weil alle einen ordentlichen Durscht mitgebracht haben, hat der Wolfgang Duschek Bürgermeister Christian Weyrich den Vortritt gelassen. Der hat die Schürze umgebunden, den Wechsel angesetzt und… Ein Schlag und einer zur Sicherheit und der edle Saft lief in die Krüge. Und zwar so druckvoll, dass eine ganze Menge danebengegangen ist. Christian Weyrich ist kaum nachgekommen…
Christian, hast Du schon getrunken, weil schon so viel Bier weg ist? (O-Ton)
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Dann haben alle etwas gehabt und sie konnten auf ein gelungenes Sommerfest anstoßen.
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Wolfgang Duschek hat dann erst die Gäste begrüßt und sich gefreut, dass der Bürgermeister so schön angezapft hat. Er hat sich gefreut, Ernst Doleschal erstmals als dritten Bürgermeister begrüßen zu können. Und Oliver Lentz und Peter Hiebl vom Hofbräuhaus Freising. Und natürlich den Hausherrn Georg Ametsbichler und Festwirtin Stefanie Greibl.
Dann stellte Wolfgang Duschek das 59. Aschauer Sommerfest vor, das wie immer Brotzeit, Bier und Blasmusik bringen wird. Los gehts am 23. Juli um 18:30 Uhr nach dem Böllerschießen. Nach dem Anzapfen folgt gleich der Tag der guten Nachbarschaft.
Am Freitag dann der Tag der Betriebe, der bisher immer sehr gut besucht war. Beide Abende gestaltet die Aschauer Blaskapelle.
Am Samstag der Altennachmittag zu dem die Gemeinde die Senioren einlädt. Dann spielt die Jugendkapelle. Am Abend sorgt Innblech für Stimmung.
Der Sonntag Vormittag gehört dem Frühschoppen. Dann spielt die Blaskapelle Oberschützen aus Bad Trautmannsdorf im Burgenland. Die wollen ein Wochenende in Bayern verbringen und kommen schon am Freitag angereist.
Ab 13 Uhr das Stoahe’m. Das begleiten die Jugendkapellen aus Kirchdorf und die aus Schwindegg. Und den Abend gestalten „Blechreiz“. Falls jemand das durchhält…
Am Montag lassen sie’s mit der Aschauer Blaskapelle ausklingen. Dann gibts auch wieder eine Verlosung bei der’s neben Brotzeit und Bier auch Blasmusik zu gewinnen geben wird.
Wolfgang Duschek dankte schon jetzt für alle Helfer beim Aufbau des Festzeltes ab 17. Juli Mittags. Weil da viel zu organisieren und vorzubereiten ist, dankte er herzlich der Gemeinde Aschau.
Und weil’s abbauen halt nicht ausfallen kann dankte er schon jetzt allen, die nach fünf Tagen Sommerfest auch noch anpacken. Es geht halt nur wenn sie zusammenhalten.
Ein Prost auf ein friedliches 59. Sommerfest!
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Oliver Lentz, seit September 2024 Geschäftsführer des Hofbräuhauses in Freising, freute sich dabei sein zu können. Er dankte Wolfgang Duschek dafür, dass sie hier ihr Bier ausschenken und war sicher, Bier ist ja kein Getränk, sondern eine Lebenseinstellung. Es ist Tradition und Kultur und der Klebstoff, der die Gesellschaft zusammenhält. In Bayern gehört es zum Alltag wie sonst kaum etwas. So hob er sein Glas auf die tolle Gemeinschaft hier in Aschau!
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Da hätte Bürgermeister Christian Weyrich schon fast nicht mehr mitmachen können weil er nämlich schon den Bodensee – ähm – den Boden von seinem Krug gesehen hat.
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Ach so, ihr Bier wird langsam gebraut und lang gelagert. Es enthält 6,1% Alkohol, ist süffig und gut verträglich. Es bleibt auch dann ohne Folgen wenn’s mal ein bissl mehr war…
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Die Gäste der Bierprobe haben sichs dann schmecken lassen während Beate Ametsbichler die Brotzeit vorbereitet hat. Die hat neben bayerischen Spezialitäten wie Obadzdn, Wurstsalat, Knedlsalat und Radi auch Lachs und Fisch bereit gehalten.
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Und weil die Gäste eben Durscht gehabt haben war das erste Fassl schnell leer und der Christian hat zeigen können dass er’s auch kann. Und beinahe hätte er den Wechsel offen angesetzt… Das hamma gerade noch verhindern können.
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Dann haben auch zwei Schläge gereicht und die weitere Versorgung war gesichert.
Christian, das hat gut gemacht! (O-Ton)
Das hat er natürlich nicht zweimal sagen müssen.
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Blechreiz ist zur Hochform aufgelaufen, hat dann ihren Anteil an dem Abend mit einem Prosit beendet.
Gabi – heute kein Schnappsal sondern ein Bier! (O-Ton)
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(O-Ton Steffi)
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Was soll man sagen? Dann war auch das zweite Fassl leer und der dritte Bürgermeister hat zeigen dürfen dass er’s auch kann, der Ernst Doleschal: Da hats erst noch ein bissl Schulung gebraucht…
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Christian, so viele Gäste sind’s eigentlich gar nicht und trotzdem sind wir schon beim dritten Fassl…. (O-Ton)
Wunderts, dass es die Gäste noch lange ausgehalten haben, da unter den Kastanien im Garten vor dem Sudpfandl beim Bräu z Aschau.
Na – dann kann’s kommen, das 59. Sommerfest in Aschau, das – wie gehört – am 23. Juli mit den Annabrunner Böllerschützen losgeht. Da seh’n wir uns dann – oder? |
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Tagesaktuelle Berichte vom Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg gibt's auf unserer Volksfest-Waldkraiburg-Seite |
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