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Der Landkreis ehrt verdiente Bürger und langjährige Mitglieder des BRK |
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17.07.26 |
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Von Zeit zu Zeit lädt der Landkreis verdiente Bürger ein um sie für ihre Leistungen zu ehren. So auch kürzlich wo sie Landrat Max Heimerl sie bei sommerlichen Temperaturen im Saal des Pauli-Wirt in Neuhäusl bei Erharting willkommen hieß.
Er freute sich über die besonderen Gäste und hieß Bezirksrätin Claudia Hausberger willkommen, seine Stellvertreterin Ilse Preisinger-Sontag, die Bürgermeister der Heimatgemeinden der zu Ehrenden mit Bürgermeistersprecher Thomas Einwang an ihrer Spitze. Und über BRK Kreisgeschäftsführer Jürgen Sollfrank.
Allen zu Ehrenden gratulierte Max Heimerl vorab und würdigte ihre Vorbildfunktion für die gesamt Bevölkerung. Sie alle haben Verantwortung übernommen, sind für ihre Mitmenschen eingestanden und haben so das Leben im Landkreis besser gemacht.
Sie haben dazu beigetragen, die Gemeinschaft zu leben und die Gesellschaft zusammenzuhalten.
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Es gibt nichts Gutes außer man tut es, zitierte Bezirksrätin Claudia Hausberger Erich Kästner. Sie alle haben nicht geredet, sondern Gutes getan, haben Verantwortung übernommen, angepackt, geholfen und anderen geholfen.
Claudia Hausberger freute sich dabei sein zu können, wenn Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden, die sich sonst im Hintergrund für andere einsetzen.
Sie haben Zivilcourage bewiesen oder im Ehrenamt jahrelang Herausragendes geleistet. Gerade das ist unverzichtbar und verdient besondere Würdigung.
Und wer sich länger als 25 Jahre beim Bayerischen Roten Kreuz engagiert hat bewiesen, dass auf ihn Verlass ist.
Für alle Ehrenamtlich aktiven gleichermaßen gilt, sie sind Vorbilder für ihre Kommunen und den ganzen Landkreis. So dankte ihnen Claudia Hausberger und gratulierte zur Auszeichnung und zu den Jubiläen. Ihr Dank galt auch ihren Angehörigen ohne deren Unterstützung sie es nicht geschafft hätten.
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Nach der Vorspeise bat Landrat Max Heimerl die zu Ehrenden zu sich, erläuterte kurz den Grund ihrer Auszeichnung und überreichte Urkunden und eine kleine Aufmerksamkeit des Landkreises.
Von Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Bayerische Rettungsmedaille erhalten hat Tobias Löcker aus Obertaufkirchen, weil er im Frühjahr 2024 unter Einsatz seines eigenen Lebens ein lebensmüdes Mädchen aus dem Innkanal gerettet hat. Max Heimerl gratulierte herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.
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Dieselbe Ehrung erhalten hat Dominik Wittl aus Neumarkt Sankt Veit. Der Polizist rettete ohne Schutzausrüstung eine schwer verletzte Frau aus einer völlig verrauchten Wohnung in Neufahrn bei Freising.
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Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten im Ehrenamt für mindestes 15-jährige aktive Tätigkeit in Vereinen und Organisationen überreichte Landrat Max Heimerl dann an Maria Jagdhuber aus Heldenstein.
Sie ist seit September 1987 Mitglied der katholischen Frauengemeinschaft, wo sie erst Beisitzerin im Vorstand war und ab Januar 2024 zweite Vorsitzende. Über 20 Jahre in verschiedenen Funktionen Mitglied im Vorstand, hat sie sich viele Jahre im Seniorenarbeitskreis eingebracht und Gesellschaftstage ausgerichtet. Zudem war sie Mitglied im Pfarrgemeinderat, im Vorstand des Gartenbauvereins und leitet seit über 22 Jahren das Büchereiteam.
Ihr großes Anliegen ist es, den Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln wozu sie sie zu besonderen Veranstaltungen einlädt.
Es war Max Heimerl eine besondere Freude, Maria Jagdhuber, das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreichen zu dürfen.
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Theresia Huber aus Reichertsheim gehört seit 1966 dem Trachtenverein an. Ab 1968 bekleidete sie dort verschiedene Ämter bis zur Fahnenmutter bei der Fahnenweihe 1980.
Sie spielt in der Theatergruppe wo sie auch das Schminken, die Garderobe der Schauspieler und die Bühnendekoration verantwortet. Geradezu unentbehrlich ist sie bei der Organisation von Vereinsveranstaltungen.
Zudem hat sie sich in der Landjugend, im Pfarrgemeinderat und im Gartenbauverein eingebracht. Sie ist aus der Dorfgemeinschaft nicht wegzudenken, die sie mit ihrer ausgleichenden Persönlichkeit stark prägt. Annemarie Haslberger beschreibt sie als Kümmererin. Urkunde und Anstecknadel auch für Theresia Huber.
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Seit 1978 Mitglied der Katholischen Frauengemeinschaft und seit 983 der Frauenunion in Heldenstein wo sie mehr als 35 Jahre dem Vorstand angehörte ist Rosina Huber aus Heldenstein. Von Oktober 1997 bis 2014 war sie Mitglied im Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft. In dieser langen Zeit organisierte sie viele Veranstaltungen und Bus-Ausflüge. Zudem ist sie im Seniorenarbeitskreis aktiv und verwaltet das Gemeindegeschirr. Sie ist aus dem Gemeindeleben Heldensteins nicht wegzudenken.
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Max Heimerl schmunzelte dann, er hätte noch einen Quotenmann….
Erich Hargasser aus Ampfing. Seit 45 Jahren Mitglied der Vorstandschaft und seit 40 Jahren erster Vorsitzender Krieger- und Soldatenkameradschaft in Salmanskirchen hat er die KSK in ein neues Zeitalter geführt. Seit damals bestand der Vorstand nicht mehr ausschließlich aus Kriegsteilnehmern.
Neben seinem Engagement in Salmanskirchen ist er seit 34 Jahren auch im Kreisverband Mühldorf der Krieger- und Soldatenkameradschaften als Geschäftsführer und Busleiter bei den Kriegsgräberfahrten aktiv. Da er sein Amt als Lebensaufgabe sieht, setzt er sich unermüdlich gegen das Vergessen ein.
Sein Engagement verdient höchsten Respekt und den Dank des gesamten Landkreises.
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Für langjährige Mitarbeit beim Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes dankte Landrat Max Heimerl dann einer Reihe Mitgliedern. Sie alle haben sich für die Mitmenschen eingesetzt. Dafür dankte ihnen Max Heimerl herzlich.
Seit 25 Jahren dabei ist Robert Stelzer junior, der aber nicht gekommen war. Seine Ehrung nahm sein Papa entgegen.
Ebenfalls 25 Jahre dabei ist Josef Huber aus Haag, dessen Urkunde von Staatsminister Joachim Herrmann Max Heimerl verlas.
Sven Riedel aus Waldkraiburg,
Robert Pötzsch aus Waldkraiburg,
und Michael Nort aus Polling.
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Für 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit beim BRK ehrte Staatsminister Joachim Herrmann Rainer Hohenadler aus Waldkraiburg, der aber nicht gekommen war.
Weiters Stephan Häusler aus Sankt Wolfgang,
Dann Christian Niedermeier aus Neumarkt Sankt Veit,
weiters Andreas Wittmann aus Kirchdorf,
und Helmut Zerrer aus Haag.
Dann Hermann Bernstetter aus Reichertsheim,
und Peter Maier aus Egglkofen, der aber nicht gekommen war.
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Sage und Schreibe seit 50 Jahren dabei ist Gert Sommerkorn. Da seine Gattin Anneliese erst kürzlich verstorben ist gedachten die Gäste ihrer mit einer Schweigeminute.
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Gert Sommerkorn ist seit 50 Jahren beim BRK aktiv und nahm auch die posthume Ehrung seiner Gattin im Empfang, die ebenfalls ein halbes Jahrhundert dabei war.
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Ebenfalls seit 50 Jahren Mitglied ist Ernst Hradek aus Waldkraiburg.
Und Johann Leipfinger aus Heldenstein.
Genauso wie Franz Seidler aus Ampfing der dort auch beim Trachtenverein aktiv ist.
Und Christa Hauenstein aus Haag.
Weiters aus Waldkraiburg, Siegfried Hanesch.
Und zuletzt Robert Stelzer aus Buchbach.
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Ihnen allen dankten Landrat Max Heimerl und Kreisgeschäftsführer Jürgen Sollfrank herzlich für die lange Zeit ihres ehrenamtlichen Wirkens mit einem kräftigen Applaus.
Die Gäste der Ehrungsfeier ließen den Abend bei einem festlichen Mahl gemütlich ausklingen während sich die Bürgermeister mit ihren geehrten Bürgern zum Fotos trafen. |
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Die "Willy Brandt-Medaille" der SPD für Günther Knoblauch - eine besondere Ehrung |
19:00 |
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Mit Sekt und Häppchen empfingen die Mitglieder des Unterbezirks der SPD die Gäste zu einer besonderen Feierstunde. Dass sie besonders war zeigte schon die Liste der Gäste: Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher, Landrat Max Heimerl, Bezirksrätin Claudia Hausberger und alle, die in der SPD Rang und Namen haben.
Im Saal des Kreuzerwirt empfing eine Abordnung der Stadtkapelle Mühldorf die Gäste.
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Unterbezirksvorsitzender Patrick Hüller hieß die Gäste willkommen und erinnerte an seinen Vater Hans Liebl, der ihn schon als kleinen Buben mit Günther Knoblauch bekanntgemacht hatte. Schon damals hatte er immer zu ihm aufgeschaut. Heute ist Günther Knoblauch sein größter Kritiker. In häufigen Telefonaten weist er ihn sogar zurecht, wenn seine Kleidung mal nicht passt. Man kann nicht in Worte fassen, was er für ihn getan hat.
Noch viel mehr hat Günther Knoblauch für die einfachen Menschen getan, deren Belange für ihn immer oberste Priorität hatten. Und zwar auf allen Ebenen seines politischen Wirkens.
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Landrat und CSU-Kreisvorsitzender Max Heimerl freute sich dabei sein zu dürfen, wenn eine so verdiente Persönlichkeit geehrt wird, wie Günther Knoblauch es ist. Er schmunzelte, durch seine Teilnahme am Bayerischen Sparkassentag war er das viele Rot schon gewohnt.
An Günther Knoblauch gewandt, meinte er, er ist zwar im politischen Ruhestand, hat das aber wohl noch gar nicht bemerkt. Wie all die Jahre ist er auch jetzt in den aktuellen Themen drin, hat zu allem eine Meinung und teilt die den aktiven auch mit. Dafür war er sehr dankbar, weil sie alle von seiner kommunalpolitischen Erfahrung profitieren.
Es zeichnet ihn ja aus, dass er Kommunalpolitik lebt. Er hat seine ganze Kraft für die zentralen Themen des Landkreises eingesetzt. Er hat über die vielen Jahre mit viel Mut und Überzeugungskraft auch die mitgenommen, die erst anderer Meinung waren. Er hat den Gegenwind ausgehalten.
Das geht nicht ohne Menschenfreund zu sein. Nur wenn man Menschen mag, kann man die große Nähe zu ihnen in Politik umsetzen.
Persönlich dankte Max Heimerl Günther Knoblauch für das Vertrauen, das er ihm entgegengebracht hat. Nur so war es möglich, die Themen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Menschen haben das gespürt und ihn immer wiedergewählt.
Das zeigt sich auch aktuell, wo er sich intensiv für den Ausbau der Bahnstrecke einsetzt. Für das alles dankte ihm Max Heimerl sehr und gratulierte zu der großen Auszeichnung die ihm später überreicht wird.
Seine Anerkennung drückte auch die kleine Aufmerksamkeit aus, die er ihm dann überreichte. Die sollte ihm helfen, seine Kraft zu erhalten.
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Die einen üben ein Amt aus, die anderen prägen ganze Städte war Mühldorfs Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber überzeugt. Günther Knoblauch hat 24 Jahre lang die Kreisstadt als Bürgermeister geprägt – länger als jeder andere davor.
Er hat nie nur verwaltet, er hat immer Ideen gegeben, sein Netzwerk gepflegt und seine Mitarbeiter und Partner angetrieben. Das weiß jeder, der in seinem Telefonbuch steht.
Wenn er selbst sagt, Geschichte ist nicht die Summe von Ereignissen, sondern die Summe der verwirklichten Träume von einzelnen Akteuren, dann spiegelt das sein Verständnis von Kommunalpolitik wider. Anstatt zu erklären warum etwas nicht geht, hat er immer nach Lösungen gesucht, es möglich zu machen. So ist aus dem anfänglichen Faschingsprinzen der Bürgermeister geworden und später sogar das Mitglied des Bayerischen Landtages. Engagiert hat er sich schon als Stadtrat, als er den Jugendtreff in einer Zeit initiiert hat, in der der Jugendarbeit noch geringe Priorität beigemessen wurde.
Das zeigt den Weitblick mit dem er die Zukunft gestaltet hat. Dazu gehört auch der Bau der Mittelschule an der Europastraße, die Ansiedlung des Globus, die Ausweisung neuer Gewerbe- und Industriegebiete.
Auch die Einführung des Kulturangebotes, des Tourismus und die Umgestaltung des Stadtplatzes gingen auf seine Initiativen zurück. Vieles war anfänglich umstritten, ist heute aber nicht mehr wegzudenken.
Wie mutig er agiert hat, zeigt der Versuch, mit anderen Kommunen zusammen die Innkraftwerke zu übernehmen. Leider waren sie damit nicht erfolgreich.
Zuletzt hat er das Heimatfilmfestival initiiert und geleitet und damit Aufmerksamkeit fpr die ganze Region erzeugt.
Er hatte also immer Ideen und überzeugte beharrlich alle, die er zu ihrer Umsetzung brauchte.
Wer fast ein viertel Jahrhundert Bürgermeister einer Stadt ist hinterlässt Spuren. Am meisten in den Köpfen der Bürger. Da die Willy Brandt-Medaille für ein Lebenswerk verliehen wird, ist sie genau die richtige Auszeichnung für Günther Knoblauch, der immer leidenschaftlich für die Bürger gearbeitet hat.
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30 Jahre lang hatte er mit Günther Knoblauch zusammen Politik betrieben, erinnerte sich Richard Fischer mit Hochachtung an die vielen Dinge, die er angepackt und realisiert hat.
Zu allem gehörten wollte er vier Dinge hinzufügen:
Günther Knoblauch hat es schon in den 1990er Jahren geschafft, die Jugend anzusprechen. Dann erdachte er den Wahlkampfslogan „Knoblauch ist gut für Mühldorf“. Es stellte sich heraus, dass Knoblauch gut war für die ganze Region und das Land.
Ohne Günther Knoblauch wäre die Diskussion über bezahlbaren Wohnraum und soziale Einrichtungen verlaufen. Er war der Garant für die soziale Seite des Landkreises.
Niemand war vor seinen Anrufen sicher – egal wo er gerade war – wenn er ein Anliegen hatte, das er umsetzen wollte.
Die Bürger haben ihm vertraut. Sie wussten, man konnte sich auf ihn verlassen.
Als Waldkraiburger bedauerte Richard Fischer die Ansiedlung des Globus in Mühldorf, die andererseits der Stadt wirklich gutgetan hat.
Günther Knoblauch war immer einer, der die Demokratie hochgehalten hat. Das hat er 2012 gezeigt, als er mit einer Gegendemo dem Aufmarsch Rechtsextremer entgegengetreten ist.
Er fasste zusammen:
Damit wünschte er Günther Knoblauch Gesundheit und die Kraft für die heute Aktiven weiter Vorbild sein zu können.
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Hans Steindl nimmt im Landkreis Altötting eine ähnliche Position ein wie Günther Knoblauch in Mühldorf. Jahrzehntelang Burghauser Bürgermeister, 54 Jahre im Kreistag und vieles mehr brachte er es auf 102 Jahre in der Kommunalpolitik. Da ließ es sich nicht vermeiden, dass sie gemeinsame Themen zu bearbeiten hatten. Etwa den Bau der Autobahn A94 oder den Ausbau der Bahnstrecke. Für das gute Miteinander in all den Jahren dankte er Günther Knoblauch herzlich.
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Markus Rinderspacher freute sich hier Abstand von den vielen negativen Nachrichten erleben zu dürfen, denen wir täglich ausgesetzt sind. Da ist es großartig ein Vorbild zu ehren, das immer gewusst hat wofür es steht.
Die Willy-Brandt Medaille ist so eine Ehrung für den Jubilar selbst sondern für die Partei selbst, die ihn über viele Jahre getragen hat. Gemeinsam stehen sie für Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität.
Kommunalpolitiker wie Günther Knoblauch gibt es in Bayern nicht allzu viele. Umso mehr als er auch im Landtag der war, der sich für gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land maßgeblich eingesetzt hat. Auch das war ihm nicht genug. Er war in ganz Europa unterwegs um allen zu erklären, was die Region braucht. Noch heute freuen sich alle über seine Anrufe!
Nachdem Markus Rinderspacher den 50 Jahre währenden politischen Weg Günther Knoblauchs nachgezeichnet hatte, der 1978 mit dem Einzug in den Stadtrat begonnen hat, war er überzeugt, er hat die Stadt und den Landkreis – ja die ganze Region – neu organisiert. Wie kein Zweiter hat er den Bau der Autobahn A94 mit dem Verein „Ja- zur-A94“ vorangetrieben und hat so den Verantwortlichen in Berlin keine Ruhe gelassen. Die Verantwortlichen in der Region dabei mitzunehmen war schon eine beeindruckende Leistung. Jetzt also geht’s um den Ausbau der Bahnstrecke.
Zuletzt hat er als Vorsitzender des Heimatfilmfestivals Biennale Bavaria International nochmal Verantwortung übernommen und so den Europäischen Gedanken gefördert. Das ist bemerkenswert, weil der Begriff „Heimat“ besonders bei den JuSos sehr umstritten ist.
Für die Sozialdemokraten dagegen hat der Begriff Heimat eine besondere Bedeutung. Der Begriff „Heimat“ darf nicht den Rechten überlassen werden. Dass das nicht geschieht, dafür hat Günther Knoblauch erheblichen Anteil.
Vor diesem Hintergrund verwundert es auch nicht, dass Jean Asselborn, einer der dienstältesten Außenminister, Günther Knoblauch zu seinem engeren Freundeskreis zählt und ihn regelmäßig besucht.
So ist es ihm auch immer gelungen, den Menschen die Ereignisse zu erklären, die direkten Einfluss auf unseren Alltag haben. Damit steht er in einer Reihe mit Willy Brandt, der 1969 vor dem deutschen Bundestag zwei Sätze gesagt hatte, die Günther Knoblauch gelebt hat: „Mehr Demokratie wagen“ und „Wir wollen ein Volk guter Nachbarn sein – nach innen und nach außen“.
Er hat sich immer wieder selbst hinterfragt und aus dem Erlebten gelernt, ist Kompromisse eingegangen und hat so besonders die Stadt vorwärts gebracht. Und wie schwierige es ist ein Volk guter Nachbarn zu sein, das erleben wir derzeit täglich.
Die SPD hat das von Anfang an versucht. Sie haben versucht vertrauenswürdig die Sorgen und Nöte aller Menschen anzuhören und nach Kräften zu helfen.
Im Landtag im Haushaltsausschuss und im Ausschuss für gleichwertige Lebensbedingungen war er mit Verantwortlich für das politische Klima in ganz Bayern. Und für die Verlagerung zahlreicher Behörden aus München in die Regionen.
Willy Brandt wäre stolz auf Günther Knoblauch, der in der Tradition namhafter Persönlichkeiten der SPD steht wie kaum ein anderer.
Für das alles dankte er Günther Knoblauch herzlich und seiner Familie besonders, die oft auf ihn hatte verzichten müssen. Und dem Unterbezirk, der sein Wirken als Auftrag nehmen sollte. Sie sollten mehr Demokratie wagen, die Bürger beteiligen und mit solchen Visionen vorwärts gehen wie er es getan hat.
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Markus Rinderspacher überreichte Günther Knoblauch die Willy Brandt-Medaille unter dem Applaus der Zuhörer.
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Zuletzt hatte Patrick Hüller ein Video von MdB Bärbel Kofler erhalten in dem auch sie Günther Knoblauchs Leistungen würdigte, ihm für die vielen Jahre politischen Engagements dankte und zur verdienten Auszeichnung gratulierte.
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Zuletzt kam auch Günther Knoblauch zu Wort. Er war überwältigt von der Anerkennung, die ihm hier zuteil wurde. Das alles ist ihm sehr nahe gegangen.
Da er das alles nicht allein hatte erreichen können, galt sein Dank auch den vielen Partnern und Mitarbeitern und allen Unterstützern und Förderern. Besonders erinnerte er an den verstorbenen ehemaligen Landrat von Altötting, Seban Dönhuber. Als Sachbearbeiter des Landratsamtes damals hatte er viele Bereiche kennengelernt. Als Vorsitzender des Personalrates sogar die Personalführung.
In 18 Jahren im Landratsamt hatte er sehr viel von Seban Dönhuber gelernt. Er hat gelernt auf die Menschen zuzugehen und ihnen zu vertrauen. Und zwar allen – nicht nur denen in der SPD. Er hat gelernt, Ideen zu entwickeln und die umzusetzen. Und das in allen Bereichen.
Er hat gelernt, den Vorsitz zu übernehmen und nicht nur Stellvertreter oder Beisitzer. Nur so ist es gelungen Einfluss zu nehmen. Dazu muss man mit den Menschen reden um zu erfahren wie’s wirklich ist. Und nicht darauf zu hören was die Zeitung schreibt oder dritte erzählen.
So dankte er sehr für die Willy Brandt Medaille über die er sich narrisch gefreut hat. Von ihm hat er gelernt, zu seinen Überzeugungen zu stehen und sich auch mal unterzuordnen. Er hat gelernt, die Menschen zu motivieren anzupacken und Widerstände zu überwinden. So wie beim Bau der A94 und jetzt beim Ausbau der Bahn, die Bedeutung für ganz Europa hat. Das müssen die Verantwortlichen endlich erkennen.
Wie Markus Rinderspacher sagte, müssen alle Verantwortlichen Vertrauen zurückgewinnen. Das hat er immer versucht und dafür mit seiner großen Erfahrung die beste Basis gehabt.
So dankte er allen herzlich für diese besondere Würdigung, die ihm durch die Willy-Brandt-Medaille zuteil geworden ist.
Sie zeigt, die Sozialdemokraten sind für alle da. Nur miteinander können sie etwas erreichen.
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Die Zuhörer dankten Günther Knoblauch stehend.
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Herzlichen Glückwunsch – lieber Günther - auch von uns zu dieser wirklich verdienten Auszeichnung. Und herzlichen Dank für das gute Miteinander in den zurückliegenden weit mehr als 20 Jahren! |
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Inge Schnabl feiert 80. Geburtstag und alle kamen um zu gratulieren |
14:15 |
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Wer kennt Inge Schnabl nicht? Die gebürtige Egerin hat sich in Waldkraiburg erst als Fußballerin einen Namen gemacht, später in der Tennisabteilung des VfL. Politisch in der CSU für die sie jahrelang im Stadtrat gesessen hatte. Natürlich war sie in der Frauenunion in Waldkraiburg und im Kreisverband aktiv, der sie heute als „Ehrenschatzmeisterin“ führt. Schatzmeisterin war sie in so vielen Vereinen, dass wir sie gar nicht alle kennen. Eine besondere Funktion hat Inge Schnabl im Kinderhilfsverein „Sterntaler“ wo sie von der Schatzmeisterin zur Vorsitzenden aufgestiegen ist. Und natürlich ihre geliebte Faschingsgesellschaft Waldburgia mit der sie den Faschingszug wiederbelebt und den Inthronisationsball neu eingeführt hat. Das hatte ihr den Beinamen „Faschingsbürgermeisterin“ eingebracht.
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Über das alles sind die Jahre vergangen, die auch an Inge Schnabl ihre Spuren hinterlassen haben. Kaum zu glauben jedoch, dass sie kürzlich ihren 80. Geburtstag feiern konnte.
Dazu hat sie Familie, Freunde und Wegbegleiter in den Saal des Adalbert-Stifter-Heims in Waldkraiburg eingeladen, deren Gratulation sie gern entgegengenommen hat.
Kaum zu glauben wer da aller gekommen war. Sogar Pfarrer Martin Garmeier war aus Erding nach Waldkraiburg gekommen. Klar, dass der ehemalige CSU-Kreisvorsitzende Dr. Marcel Huber da war, die Kollegen der der CSU, die Mitglieder der Faschingsgesellschaft Waldburgia und viele mehr. So viele, dass wir sie gar nicht alle zeigen können. Sogar MdL Sascha Schnürer hatte es sich nicht nehmen lassen, dabei zu sein. MdB Stephan Mayer vertrat bis zu seinem Eintreffen aus Berlinn seine Lebensgefährtin Cornelia Bermüller.
Natürlich dabei war Landrat Max Heimerl mit Gattin Hildegard, sein Vorgänger Schrorsch Huber mit Gattin Evi, die beiden Waldkraiburger Bürgermeister und wirklich viele mehr.
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Wohnheim-Co-Geschäftsführer Stefan Weinfurtner freute sich über die illustre Gästeschar in ihrem Haus. Er war stolz sie alle bewirten zu dürfen und wünschte allen einen entspannten schönen Abend. Inge Schnabl gratulierte er mit einer besonderen Torte.
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Die Black-Diamonds des Tanzsportclubs Waldkraiburger gratulierten mit einem Ausschnitt ihrer spaceigen Show aus dem zurückliegenden Fasching. Zur Freude der Jubilarin.
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Während ihres Auftritts warteten schon die nächsten Gratulanten.
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Inge Schnabl hieß dann alle Gäste willkommen und stellte sie kurz vor. Dabei hatte sie für fast alle eine kleine Geschichte, die half, sie kennenzulernen. Dankbar war sie allen, die sie über die vielen Jahre unterstützt haben und allen, die ihr über den Tod ihres Alois hinwegzuhelfen.
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Nach ihrer Rede brachte die Egerländer Trachtenkapelle – diesmal sommerlich gekleidet der Jubilarin ein Ständchen. Natürlich haben auch sie Inge Schnabl zum runden Geburtstag gratuliert.
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Tennisabteilungsvorsand Andreas Pawel hatte eine Urkunde für Inge Schnabl. Damit ernannten sie sie zum Ehrenmitglied.
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Helga Rittersporn von der Frauenunion und dem Seniorenbeirat der Stadt gratulierte mit einem Gedicht.
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Die Marschgarde der Faschingsgesellschaft Waldburgia setzte fort mit einer kleinen Erinnerung an den zurückliegenden Fasching.
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Den Reigen der besonderen Einlagen schlossen die vier Damen von Zitherrausch noch lange nicht ab.
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Bevor die Gäste den Abend in gemütlicher Runde ausklingen ließen, würdigte nochmal Helga Rittersporn mit Gstanzln das Leben der Jubilarin.
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Herzlichen Glückwunsch, Inge! So wie wir Dich kennen, lässt Du Dich so schnell nicht unterkriegen. Wir werden Dich noch viele Jahre überall in Waldkraiburg erleben. |
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Tagesaktuelle Berichte vom Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg gibt's auf unserer Volksfest-Waldkraiburg-Seite |
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