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30 Jahre Haberkasten - Gala mit zahlreichen Stars |
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24.07.26 |
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Zu einem Galaabend mit zahlreichen Stars hat die Kreisstadt eingeladen um so das 30-Jahr-Jubiläum des Haberkasten als Kulturzentrum der Stadt zu feiern. Im Ticketpreis enthalten war ein drei-Gänge-Menü des Sternenzelt-Teams und ein Kulturprogramm wie es ähnliches in der Stadt noch nie gegeben hat.
Schon das Eintreffen der Gäste verkürzten „As time goes by“ auf ihre typische Art, die inzwischen so zur Stadt gehört wie der Nagelschmiedturm oder der Stadtplatz.
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Neben den Gästen war auch eine große Zahl prominenter Gäste gekommen: Landrat Max Heimerl mit Gattin Hildegard etwa, MdB Stephan Mayer mit Partnerin Cornelia Bermüller, die MdLs Sascha Schnürer und Markus Saller mit ihren Gattinnen, die Mitglieder des Stadtrates, Dekan Klaus Vogl, Pfarrerin Anita Leonhard, die ehemaligen Bügermeister Marianne Zollner und Michael Hetzl und natürlich Altbürgermeister und Ehrenbürger Günther Knoblauch, dem das Kulturangebot in Mühldorf zu verdanken ist.
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Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber hieß die Gäste herzlich willkommen und freute sich sehr, das 30-Jahr-Jubiläum des Kulturzentrum Haberkasten feiern zu können.
Zwar ist das Gebäude selbst mehr als 600 Jahre alt, übernahm nach vielen anderen Nutzungen aber erst 1996 die Funktion des Kulturzentrums. Seither sucht es mit seiner besonderen Atmosphäre seinesgleichen.
1996 wollte Mühldorf das Kulturprogramm erheblich ausweiten, das sich damals auf Klassikkonzerte der VHS beschränkt hatte.
Um die angestrebten 20.000 jährlichen Besucher zu erreichen war viel Neues nötig: Eine Infrastruktur, ein passendes Programm und natürlich Werbung. Das sollte ein Kulturarbeitskreis um Bernd Seelos und Mike Tool entwickeln. Sie haben die neue Marke „Mühldorfer Leben“ entwickelt.
Sie planten drei Programme pro Jahr und je Genre mindestens ein Highlight pro Jahr. So entstanden Angebote die noch heute Besucher anziehen.
300.000 Mark hat die Stadt damals für das Kulturprogramm veranschlagt. Der Stadtrat hat dem allem zugestimmt und so besteht es noch heute. Aus dem allem ist das heutige Kulturamt entstanden, das drei Fachbereiche betreut: Kultur, Touristik und Großveranstaltungen. Und das alles für Jung und Alt, mit Anfängern auf der Bühne und mit bekannten Profis.
Solche, die damals am Anfang ihrer Karriere standen, sollten jetzt den Jubiläumsabend gestalten. Darauf freute sie sich sehr und stellte die Künstler des Abends vor.
So bat sie Petra Manuela und Stefan Zauner auf die Bühne, den ehemaligen Frontmann der „Münchner Freiheit“, der erst kürzlich mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet wurde. Sie hatten eine besondere Version ihres Hit’s „Ohne Dich“ mitgebracht.
Damit wünschte Claudia Hungerhuber den Gästen einen unterhaltsamen wunderschönen Abend.
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Damit lud Claudia Hungerhuber zur Vorspeise ein, die das Sternenzeltteam dann servierte und das die Gäste zur Musik von „As time goes by“ genossen.
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Dann forderte Michael Altinger auf, ihn gebührend zu begrüßen. Er hatte hier 1999 seinen ersten Auftritt und stand in diesen 27 Jahren 75 Mal auf der Bühne. Es war also sein Jubiläum. Er dankte den Gästen dafür, dass sie dazu gekommen sind.
Weil er hier immer hervorragend kulinarisch versorgt wurde warb er für das Lodronhaus gegenüber dessen Speisekarte er vollkommen aufsagen konnte.
Mit allerlei Erinnerungen an seine Auftritte und allerlei lockeren Sprüchen stellte er den ersten besonderen Gast des Abends vor: Kabarettist Wolfgang Krebs, der als Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder hereinkam. Der würdigte erst den Haberkasten, eine Einrichtung wie es sie in Franken nicht gibt… Hier einige Ausschnitte.
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Der Wechsel der Person hat nicht ganz geklappt so dass Wolfgang Krebs auch selbst etwas sagen konnte. Sowas passiert ja nicht oft, also dass er selbst etwas sagt.
Er dankte herzlich, dass er vor Jahren – als er noch völlig unbekannt war – hier einen seiner ersten Auftritte haben durfte und seither immer wieder eingeladen wurde.
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Dann weiter mit Hubert Aiwanger…
Am meisten Probleme hatte er mit Social Media! (Follower)
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Nochmal wechselte Wolfgang Krebs die Person….
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Michael Altinger erinnerte dann an Günther Knoblauch ohne den der Haberkasten nicht denkbar wäre. Er dankte aber auch Claudia Hungerhuber, die von der Kulturreferentin zur Bürgermeisterin aufgestiegen ist und die die beste Bürgermeisterin ist, die Mühldorf aktuell haben kann. Da war er sich ganz sicher, weil ihr Gatte schließlich Urologe ist und er nächste Woche einen Termin bei ihm hat….
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Dann stellte er die Gruppe Bawaresi vor, die schon nicht ausgeschaut hat wie man in Bayern ausschaut. Die nahmen Musik von bekannten bayerischen Interpreten und erfanden dafür ihre eigene Version.
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Nach der Hauptspeise kam wieder Michael Altinger auf die Bühne. Der war sicher, die Gäste waren mit Abstand das beste Publikum des Abends. Dann erzählte die eine oder andere skurrile Geschichte und bat dann Luise Kinseher auf die Bühne. Die kam als Mary aus Bawäri und bewunderte die Leute im Publikum, die so schön angezogen waren…
Sie war sicher, die Gäste hatten die Tickets gekauft bevor sie wussten, dass bei der Fußballweltmeisterschaft zeitgleich das Viertelfinale lief….
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Dann hat sie einen Zuschauer entdeckt, der tatsächlich auf’m Handy Fußball geschaut hat.
Das war ausgerechnet Günther Knoblauch…
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Zum Ende zeigte Luise Kinseher eine Seite, die nur wenige kennen.
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Nach der Nachspeise während der wieder „As time goes by“ unterhielten, kündigte Michael Altinger Rad Gumbo und Günther Grünwald an. Wie bekannt, hat Günther Grünwald seine Fernseharbeit beendet und ist zurückgekehrt zu seinen Wurzeln. Er spielt wieder Musik mit seinen ehemaligen Kumpels…
Natürlich kamen seine kabarettistischen Anteile nicht zu kurz…
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Am Ende holte Michael Altinger alle Künstler zurück auf die Bühne, die Claudia Hungerhuber aber nicht einfach so entließ. Sie dankte allen und hoffte, sie kommen auch in den kommenden Jahren immer mal wieder nach Mühldorf. Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Haberkasten einen so guten Ruf weit über die Grenzen der Stadt hinaus genießt.
Da das aber nicht nur die Künstler geschafft haben, dankte sie auch allen Initiatoren – allen voran Günther Knoblauch und allen hinter den Kulissen. Also den Mitarbeitern des Kulturamtes und des Haberkasten.
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Damit dankte sie den Künstlern und Verantwortlichen nochmal und besonders den Gästen, die es durch ihr Kommen ermöglichen das Kulturprogramm der Stadt auch so weiter bieten zu können. |
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Südostbayernbahn stellt Wasserstoff-Zug für die Strecke von Mühldorf nach Burghausen vor - Testbetrieb ab 10. August |
14:50 |
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Den Besuch so vieler prominenter Gäste auf dem Betriebsgelände der Südostbayernbahn haben wir noch nicht erlebt wie kürzlich als die Bahn zur Vorstellung ihrer neuesten Errungenschaft eingeladen hat. Für sie alle hatte das Sternenzelt ein opulentes Buffet aufgebaut, das allerdings hitzebedingt erst mal kaum Absatz fand.
Punkt 14 Uhr forderte eine geheimnisvolle Stimme die Aufmerksamkeit der Gäste. Dann öffnete sich das Rolltor der Waschanlage und die Offstimme stellte das neue Wunderkind der Südostbayernbahn vor, das den kryptischen Namen trägt, „Mireo Plus H“ fuhr zu dramatischen Klängen vor. Dass das lautlos passierte ging dabei fast unter.
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Christoph Kraller, inzwischen Bahn-Bayern-Chef verwickelte den neuen Zug dann gleich in ein Gespräch. Darin erklärte der Zug, er wurde entwickelt um Dieselloks auf nicht elektrifizierten Strecken durch eine wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle und Elektromotoren mit insgesamt 1,3 Megawatt zu ersetzen. Weil damit nur Wasser anflällt wird damit die Mobilität auf der Schiene deutlich klimafreundlicher.
Zukunftsweisend ist der „Mireo Plus H“ auch, weil die Südostbayernbahn den nötigen Wasserstoff mit einer eigenen Elektrolyseanlage erzeugt, die wiederum mit Ökostrom betrieben wird. Damit entsteht ein ganzes System, das ab Dezember 2026 Passagiere von Mühldorf nach Burghausen und zurück bringen wird.
(O-Ton „Na dann herzlich willkommen“)
Willkommen hieß Christoph Kraller auch Bayerns Verkehrsminister Bernreiter, die Landräte Max Heimerl und Tobias Windhorst, MdB Stephan Mayer, die MdLs Martin Huber, Sascha Schnürer und Markus Saller und Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber. Und eine ganze Reihe Mitarbeiter des Bayerischen Verkehrsministeriums und vieler weiterer Behörden.
Und natürlich die Mitarbeiter der Südostbayernbahn und der Projektpartner
Christoph Kraller freute sich wieder bei der Süostbayernbahn zu sein, die er als sein Baby sieht. Es war für ihn wie Heimkommen!
Er freute sich sehr, den Wasserstoffzug genau hier präsentieren zu dürfen, der ihn optimistisch in die Zukunft blicken ließ. Tatsächlich muss man ja nach Mühldorf auf die Südostbayernbahn schauen, wenn man im Bereich Eisenbahn etwas vorwärts bringen möchte. Nach vorne bringt die gesamte Bahn sicher dieser Zug. Mit dem Mireo Plus H schlägt die Bahn ein neues Kapitel auf, leistet einen Beitrag zur Mobilitätswende in Bayern und sendet ein Signal weit über die Region hinaus.
Da ein Projekt dieser Größenordnung nur gelingen kann wenn viele zusammenarbeiten, hatte Christoph Kraller dann wirklich vielen zu danken. Natürlich den Projektpartnern, und dem Bund und dem Freistaat Bayern, die diese Innovation ermöglicht haben.
Damit dankte er allen fürs kommen und wünschte ganz viel Spaß hier….
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Ulrich Lange, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium freute sich über diesen Zug, mit dem sie sukzessive die alten Dieselloks ersetzen wollen.
Die Technik made in Bayern ist ein Zeichen für Innovation und Entwicklungszusammenarbeit von Bahn und Bundesverkehrsministerium. Mit diesem System zeigen sie was möglich ist. Das ist besonders wichtig, weil sie damit den zweiten fahrplanmäßigen Einsatz von Wasserstoffzügen in Bayern erleben.
Das Projekt hilft, den flächendeckenden Einsatz von Wasserstoff als Energieträger vorzubereiten. Die 8,2 Millionen Euro sind also gut und zukunftsorientiert angelegtes Geld weil sie Elektromobilität überall da ermöglichen wo die Oberleitungen fehlen. Sie schließen damit zahlreiche Lücken.
Mit Blick auf den Ausbau der ABS38 waren sich alle politischen Kräfte einig, dass die Umsetzung notwendig ist. Ob das Geld dafür aber bereitgestellt werden kann, müssen die Haushaltsverhandlungen im Bund zeigen obwohl das Projekt ja inzwischen baureif ist.
Versprechen konnte er aber ihren maximalen Einsatz für das Projekt.
Abschließend dankte auch Ulrich Lange allen Projektbeteiligten dämpfte aber die aufkommende Euphorie mit der Feststellung, die neue Technik wird nicht alle Lücken schließen können.
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Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter freute sich dabei sein zu können. Während im Bereich Augsburg nur ein Probebetrieb läuft steht hier die Aufnahme des Regelbetriebes bereits fest. Er freute sich auch darüber, dass die neue Technik in Bayern entwickelt wurde, die das Bahnland Bayern stärken wird. Sie wird helfen, ihren Plan umzusetzen, den Dieselbetriebe auf den Bahnstrecken in Bayern bis zum Jahr 2040 zu beenden. Er verfolgt da mehrere Prioritäten: ER will wo möglich nur elektrisch fahren. Dann möchte er wo möglich batterieelektrische Züge einsetzen. Weiters möchte er wasserstoffbetriebene Züge einsetzen, auch wenn Wasserstoff teuer ist.
Die Strecke Mühldorf-Burghausen eignet sich dafür besonders weil im Chemiedreieck grüner Wasserstoff erzeugt wird. Lange Lieferketten und Transportwege entfallen so.
Die Züge selbst entsprechen den modernsten Anforderungen, sind barrierefrei, bieten Wlan, eine moderne Inneneinrichtung, umfassende Fahrgastinformation etc.
Ab 10. August verkehren die neuen Züge im Probebetrieb im Rahmen dessen im September umfangreiche Tests stattfinden werden um mögliche Kinderkrankheiten beseitigen zu können.
Auch Christian Bernreiter dankte dem Bund für die Förderung in Höhe von 8 Millionen Euro, die der Freistaat allen nicht hätte aufbringen können.
Die Gespräche dafür waren nicht allzu schwierig weil sich alle Länder einig sind, dass hier etwas passieren muss.
Mit Blick auf die ABS38 war Christian Bernreiter optimistisch den Baubeginn des ersten Abschnitts noch 2026 erleben zu können. Die Bedeutung dieses Projekts für ganz Deutschland ist ohnehin inzwischen allen klar!
Auch Christian Bernreiter dankte allen Projektbeteiligten, besonders aber Siemens und der Südostbayernbahn, die der beste Partner für so eine Innovation sind.
Wenn sie alle zusammenhalten, wird es gelingen, das Bahnland Bayern wieder nach vorne zu bringen. Dazu trägt auch das Sondervermögen des Bundes bei, von dem allein 2026 vier Milliarden Euro in Bayern investiert werden. So wünschte er allen viel Glück und Gottes Segen, die an dem Projekt arbeiten und mit dem neuen Zug fahren.
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Südostbayernbahn-Vorstand Christian Krause freute sich, seinen früheren Chef als Bahn-Bayern-Chef begrüßen zu können. Und dessen Vorgänger Klaus-Dieter Josel, der auch lange Zeit mit diesem Projekt befasst war.
Auch wenn ihr neuer Zug sprechen kann, stehen doch viele Menschen dahinter, denen er zu danken hatte.
Der neue Zug der Südostbayernbahn bringt neue Technologie und neue Möglichkeiten auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität. Leise, sauber, Wasserstoff!
Die Südostbayernbahner sind damit innovative Vorreiter mit emissionsfreier Mobilität. Darauf dürfen sie alle sehr stolz sein. Mit diesem Zug sind sie für die kommenden Jahrzehnte bestens aufgestellt.
So dankte auch Matthias Krause allen Projektbeteiligten, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und besonders den Mitarbeitern der Südostbayernbahn, die nach Diesel und Strom nun auch noch „Wasserstoff“ hatten lernen müssen. Das war schon eine große Herausforderung.
Besonders dankte Matthias Krause Siemens Mobility für die Entwicklung und Lieferung der Fahrzeuge. Und natürlich dem Bund und dem Land für die Finanzierung der Entwicklung.
Mehreren Mitarbeitern hatte er zu danken, die die neue Technik in ihr Konzept hatten einarbeiten müssen. Und nicht zuletzt dankte er den Mitarbeitern der Werkstatt, die ihre Komfortzone verlassen und sich mit der neuen Technik hatten auseinandersetzen müssen.
Matthias Krause freute sich auf die innovative und nachhaltige Zukunft auf ihrem Streckennetz.
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Abschließend freute sich Markus Frank von Siemens Mobility dabei sein zu können. Nachdem er die Pläne für die Testphase bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 vorgestellt hatte, hoffte er, die neuen Züge auch an andere Regionetze der Deutschen Bahn liefern zu können.
Der Mireo Plus H ist weit mehr als eine Innovation: Hochmoderne Brennstoffzellen laden dort Batterien aus denen die Fahrmotoren ihre Energie beziehen. Das ganze System ist komplett CO2-frei. Wie gesagt verfügt das System über eine Antriebsleistung von 1,3 Megawatt was für eine Beschleunigung von 0 bis 100 km/h von 25 Sekunden sorgt. Für einen Zug mit knapp 140 Tonnen Gewicht ein passabler Wert. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h und die Reichweite beträgt 1.000 Kilometer natürlich abhängig von der Strecke und der Fahrweise. Mit ihrer Leichtbauweise, ihrer Aerodynamik und dem modernen Energiemanagement verursachen sie besonders niedrige Lebenszykluskosten, sind also besonders effizient.
Auch darüber hinaus entsprechen die Züge modernsten Standards.
Nachdem er auf die Geschichte der Baureihen VT628 und VT642 zurückgeblickt hatte, die auch Siemens entwickelt hatte, war er überzeugt, mit diesem Fahrzeug führen sie die Mobilität in die Zukunft. Darauf war er besonders stolz.
Da die drei Züge in seiner Heimat unterwegs sein werden, freute er sich schon jetzt auf den fast lautlosen Verkehr vor seiner Haustüre.
Abschließend dankte auch Markus Frank allen Projektbeteiligten und war stolz darauf, den neuen Zug der Deutschen Bahn übergeben zu dürfen und hoffte, dass sie rollen und rollen und rollen.
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Obwohl die Wasserstoffgewinnung in Mühldorf geschehen wird, fahren die Züge vorerst nur auf der Strecke Mühldorf-Burghausen. Ob die Wasserstoffzüge auch auf den anderen Strecken der Südostbayernbahn zum Einsatz kommen – etwa nach Rosenheim, nach Traunstein oder nach Passau, das konnte uns an diesem Nachmittag niemand sagen. Man wollte erst einmal die Ergebnisse der Tests in diesem Herbst abwarten. Dafür wünschen wir den Verantwortlichen alles Gute. Es wäre ja für die ganze Region ein Vorteil wenn die alten VT628 mit ihren 600 PS Dieselmotoren von unseren Gleisen verschwinden würden. |
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Stadt Mühldorf weiht Kindergarten an der Harthauser Straße ein |
9:20 |
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Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, dass wir vom Spatenstich zum Bau des Kindergartens an der Harthauser Straße im Norden Mühldorfs berichtet haben. Und es ist schon eineinhalb Jahre her, dass wir über das Richtfest berichtet haben. Beinahe abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit sind die Kinder dann zum Schuljahresanfang in den Kindergarten eingezogen. Nach einem Jahr Betrieb wurde es also langsam Zeit für eine Einweihungsfeier.
Dazu hatte die Stadt neben Vertretern aller baubeteiligten Gewerke und Mitarbeiter des Kindergartens auch Pfarrerin Anita Leonhard und Diakon Marc Stegherr eingeladen. Und natürlich Stadträte, Planer und Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner.
Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber freute sich, den Kindergarten nach einem turbulenten ersten Jahr endlich einweihen zu können. Jetzt, wo auch die Außenanlagen fertiggestellt sind.
Sie vermutete, dass diese Einweihungsfeier auf längere Sicht die letzte eines Kindergartens sein wird. In der Stadt bieten jetzt 11 Kinderbetreuungseinrichtungen für jedes Kind einen Betreuungsplatz an. Anders als die meisten Kommunen in der Region.
Da die Entscheidungen zum Ausbau der Kinderbetreuung schon vor über 20 Jahren getroffen wurden, dankte sie ihren Vorgängern im Amt und den damaligen Stadträten.
Claudia Hungerhuber dankte allen Planern und Bauleuten und besonders den Kindergartenteams, die die Kinder betreuen. Sie alle haben beim Bau hervorragend zusammengearbeitet.
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Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner freute sich sehr über die Fertigstellung dieses besonders schönen Projekts. Das Gebäude bietet vier Gruppenräume und Platz für 110 Kinder.
Mit der Photovoltaikanlage auf dem extensiven Gründach versorgen sie eine Luftwärmepumpe die eine Fußbodenheizung speist. Ein Lift machte das Gebäude barrierefrei.
Eine Besonderheit ist ein Gruppenraum, der je nach Bedarf der danebenliegenden Kinderkrippe oder dem Kindergarten zugeordnet werden kann.
Auf beiden Stockwerken stehen Kindern und Mitarbeitern 714 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Der Kindergarten bietet neben Funktionsräumen auch Schlafräume, einen Frühstücksraum und überdachte Balkone, die Außenaktivitäten auch bei schlechterem Wetter möglich machen.
Ein Highlight ist sicher der Außenbereich, der – dem Büro Grundner und Köppl sei Dank - eher einem Spielplatz gleicht als dem Garten eines Kindergartens. Eine wirklich tolle Anlage.
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Da wäre man am liebsten nochmal Kind, meinte Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber vor Begeisterung. Eine Sensation.
Billig war der Bau allerdings nicht. Von den Gesamtkosten in Höhe von 5,8 Millionen Euro trägt der Freistaat voraussichtlich 2,2 Millionen Euro. Das Geld ist auf jeden Fall gut investiert, war die Bürgermeisterin sicher und wünschte den Kindern viel Freude in diesem neuen Gebäude. Sie hoffte, auch die Betreuerinnen würden sich wohl fühlen…
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Da Gott das Gelingen gibt, wollten sie dann Seinen Segen erbitten, freute sich Pfarrerin Anita Leonhard über die Einladung zur Einweihung.
Marc Stegherr las aus dem Markus-Evangelium die Geschichte in der Jesus die Kinder zu sich bat, weil ihnen das Reich Gottes gehört.
Für Marc Stegherr spielte der Geist eines Hauses eine ebenso große Rolle wie die Architektur und die Kosten. Wenn Kinder hier Liebe erfahren, sich angenommen und wertgeschätzt fühlen, gefördert werden, und auf die vertrauen können, die hier für sie da sind, dann erhalten sie eine solide Grundlage für ein gelingendes Leben. Dass die hier das Himmelreich auf Erden erfahren, dafür sorgen die Betreuer – im Fachjargon das pädagogische Personal. Da Kinder im Kindergartenalter schon auch anstrengend sein können, benötigt das gesamte Haus und alle die hier arbeiten Gottes Segen.
So segneten sie das neue Gebäude und alle die hier Arbeiten, ein- und ausgehen.
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Marc Stegherr segnete alle Räume im Gebäude mit Weihwasser.
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Sie schlossen die Segnung nach Fürbitten mit dem gemeinsamen Vater-Unser.
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Sie entließen die Festgemeinschaft mit dem Segen.
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Die Betreuerinnen selbst hatten dann ihre Freude an den Rutschen im Garten. Und wir haben uns im Gebäude umgesehen.
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Birgit, was ist hier entstanden? (O-Ton)
Wie habt ihr gebaut? (O-Ton)
Was hat Euch bewegt, den Außenbereich so besonders zu gestalten? (O-Ton)
Das hast Du gleich selber ausprobiert! (O-Ton)
Und – hat Spaß gemacht? (O-Ton)
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(O-Ton Claudia)
In Mühldorf haben wir jetzt wirklich viele Kindergärten. Wie hoch ist denn der Versorgungsgrad? (O-Ton)
Da wird es eine Zeit lang dauern bis er voll belegt ist. (O-Ton)
Wer also im Mühldorfer Norden und noch besser im Neubaugebiet an der Harthauser Straße wohnt, hat Kinderkrippe und Kindergarten direkt vor der Haustüre. Schöner geht’s eigentlich gar nicht mehr… |
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Sie ist die Volksfestkönigin 2026 in Mühldorf... |
6:25 |
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Wenn die Stadt zur Wahl der Volksfestkönigin einlädt, steht das Volksfest vor der Tür. Dann hat Christian Wagner schon Kandidatinnen geworben und zur Wahl in den großen Sitzungssaal eingeladen wo eine Jury die Kandidatin kürt, die ihnen am besten geeignet erscheint.
(Vorstellungsrunde)
Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber freute sich über die feschen Kandidatinnen, die sich die Zeit genommen und sich zur Wahl gestellt haben. Sie haben es der Jury nicht leicht gemacht. Wer es geschafft hat, sollte dann Vorjahresvolksfestkönigin Simona Kneißl verkünden: (O-Ton)
Die Wahl fiel auf Sophie Krause, die sie dann gleich gekörnt hat. Und der Gundula Schiller vom Hauptsponsor Countryline Trachtenmoden die Schärpe überreicht hat.
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Natürlich hat Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber mit dem Volksfestbuch und einer Flasche Bürgermeisterinnen-Sekt gratuliert und Volksfestorganisator Walter Gruber hatte noch allerlei dringend nötige Zutaten für einen gelungenen Volksfestbesuch.
Da hatte sie dann schon keine Hand mehr frei für Christian Wagners Blumenstrauß.
Und natürlich hatte Simona noch eine Aufmerksamkeit für ihre Nachfolgerin. Ihr dankte Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber für ihre Representation des Volksfestes und der Stadt im zurückliegenden Jahr.
Dank galt auch Volksfestorganisator Walter Gruber und natürlich den Sponsoren, die das alles erst möglich gemacht haben.
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Beim obligatorischen Fototermin vor dem Rathaus litten dann alle unter der schwülen Hitze an diesem Nachmittag.
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Claudia, zufrieden mit der Wahl? (O-Ton)
Was hat Sophie denn ausgezeichnet? (O-Ton)
Die Volksfestkönigin wählt Ihr ja nicht nur für die Zeit des Volksfestes? (O-Ton)
Dann sehn wir sie erstmals bei der Bierprobe in Aktion. (O-Ton)
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Simona, wenn man Deine Schärpe so anschaut, warst Du ganz schön unterwegs…. (O-Ton)
Jetzt ist Dein Jahr als Volksfestkönigin vorbei. Wie traurig bist Du denn? (O-Ton)
Aufs Volkfest kommst aber schon wieder?! (O-Ton)
Dann seh’n wir uns dort! (O-Ton)
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Walter, wie schwierig war die Wahl denn? (O-Ton)
Jetzt steht ihr ein Termin-Marathon bevor…. (O-Ton)
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Sophie, herzlichen Glückwunsch zur Wahl! Das ist schon eine Auszeichnung?! (O-Ton)
Du kommst aus der Nachbarschaft von Mühldorf und kennst das Volksfest. (O-Ton)
Dann werden wir uns oft sehen. (O-Ton)
Unser erster Termin ist die Bierprobe. Du trinkst schon Bier? (O-Ton)
Dann gratulier’ ich nochmal und freu’ mich auf ein gemeinsames Volksfest. (O-Ton) |
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Ein schneller Blick auf den prächtigen Auftakt zum 59. Sommerfest in Aschau a. Inn |
13:10 |
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Ohne Kommentartext |
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Tagesaktuelle Berichte vom Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg gibt's auf unserer Volksfest-Waldkraiburg-Seite |
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