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Berufsschule 2 verabschiedet 200 Fachleute - viele mit Staatspreis |
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31.07.26 |
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Wie es guter Brauch ist, eröffnete die Lehrerband die Abschlussfeier der Berufsschule II in der großen Mehrzweckhalle.
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Stellvertretende Schulleiterin Dagmar Steiner freute sich unter den mehr als 500 Zuhörern eine große Zahl Ehrengäste und viele Vertreter der Ausbildungsbetriebe begrüßen zu können. Und auch Vertreter der Prüfungsausschüsse und die Eltern und Partner der Absolventen.
Besonders willkommen hieß sie Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber, IHK Geschäftsstellenleiter Herbert Prost und den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Rainer Dachsberger.
Dagmar Steiner forderte die Zuhörer auf, zu überlegen, was „Glück“ für sie bedeutet. Ein guter Parkplatz? Gewogene Lehrkräfte? Passende Prüfungsfragen? Passendes Wetter? Glück hat immer damit zu tun dass etwas eintrifft was nicht selbstverständlich ist.
Im Unterricht nannten sie noch mehr: einen guten Abschluss zu erreichen, einen guten Partner zu finden, eine Familie zu gründen, gute Freunde und gute Kollegen zu finden und natürlich gesund zu bleiben. Das alles ist nicht selbstverständlich.
So wünschte Ihnen Dagmar Steiner genau das alles. Vor allem aber Gesundheit.
Schließlich war sie sicher, auch die Schule ist stolz auf alle Absolventen, besonders aber denen, die später einen Staatspreis der Regierung von Oberbayern erhalten werden.
Ihr besonderer Dank galt dem Förderverein, der die Finanzielle Zuwendung auch für die bereitgestellt hat, die nur eine Staatsurkunde erhalten würden. So werden alle gleich gewürdigt.
So wünschte sie den Absolventen alles Gute für ihren weiteren Weg… (O-Ton)
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Auch stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag gratulierte den Absolventen und überbrachte die besten Wünschen von Landrat Max Heimerl, der diese Schule ja früher selbst geleitet hatte.
Ilse Preisinger-Sontag würdigte die Leistungen der jungen Leute, die auch gezeigt haben, dass auf sie Verlass ist. Und zwar sie alle in den vielen verschiedenen Berufen, die sie hier erlernt haben. Egal was sie erlernt haben, sie alle werden dringend gebraucht. Sie sind die Fachkräfte, die die Wirtschaft am Laufen halten und unser tägliches Leben funktioniert.
Ilse Preisinger-Sontag war überzeugt, um die duale Berufsausbildung, die sie durchlaufen haben, beneidet uns die ganze Welt. Das theoretische Wissen, das sie an der Schule erworben haben, konnten sie gleich drauf im Ausbildungsbetrieb anwenden. Das ist ein großer Vorteil unseres Bildungssystems. Schließlich lebt unser Landkreis von den leistungsfähigen Unternehmen, die alljährlich viel Geld in die Ausbildung ihres Nachwuchses investieren. Dafür dankte sie ihnen herzlich.
Ilse Preisinger-Sontag dankte auch allen Lehrkräften, den Eltern und Partnern der Auszubildenden. Mit ihren Abschlüssen stehen ihnen nun alle Wege offen. Sie können ihren Unternehmen treu bleiben oder sich weiterbilden. Sogar bis hin zu einem Hochschulstudium. Das können sie sogar in unserer Region. Sie forderte die jungen Leute auf ihre Chancen zu nutzen und ihre Zukunft in unserer Heimat aufbauen. Und wenn es sie in die Ferne zieht, sollten sie irgendwann zurückkommen. Die Region braucht sie alle dringend.
Auf jeden Fall sollen sie sich ehrenamtlich engagieren. Ein Ehrenamt erfüllt am meisten den, der es leistet. Vorsichtig sein sollen sie mit den sozialen Medien, denen man nicht alles ungeprüft glauben sollte.
Jetzt aber sollten sie erst einmal ihren Erfolg feiern…
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Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber war erstmals Gast einer Abschlussfeier am Beruflichen Schulzentrum. Es war ihr eine Ehre dabei sein zu dürfen.
Und weil’s hier sogar eine Lehrerband gibt, war sie sicher das BSZ ist auch eine coole Schule! (O-Ton)
Wenn etwa 200 Absolventen ihren Abschluss feiern können und sechs mit der Traumnote 1,0 einen Staatspreis und 14 einen Staatsurkunde der Regierung von Oberbayern erhalten, dann zeugt das schon vom hohen Niveau der Ausbildung die hier geboten wird. Ihnen allen gratulierte sie herzlich und war – wie Ilse Preisinger-Sontag – überzeugt, jetzt bieten sich ihnen die besten Zukunftsaussichten. Egal was sie anpacken werden. Die Gesellschaft braucht sie alle dringend. Sie sind die, die dem Fachkräftemangel abhelfen, unter dem Unternehmen und Behörden leiden.
So wünschte sie allen Absolventen einen wunderbaren Eintritt ins Berufsleben und alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft.
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Auch IHK Geschäftsstellenleiter Herbert Prost gratulierte den Absolventinnen und Absolventen. Sie alle sind gerade Gewinner ihres persönlichen Turniers geworden. Waren sie am Beginn ihrer Ausbildung unsicher ist die Gewissheit mit jeder Prüfung und sicherer geworden, den richtigen Weg gewählt zu haben. In ihren Klassen sind sie zu Teams geworden und haben den Weg gemeinsam gemeistert.
Diese Teams lösen sich nun auf, auch wenn vermutlich doch Freundschaften erhalten bleiben.
Da Teams nur gemeinsam gewinnen dankte Herbert Prost auch den Lehrkräften, den Ausbildern und den Ausbildungsbetrieben. Sie alle haben sie angewiesen, gefördert und dabei viel Geduld aufgebracht. Auch den Familien dankte er, den Partnerinnen und Partnern, die sie angefeuert und gelegentlich auch auf den Weg zurückgeführt haben.
Wenn sie nun ihre Zeugnisse erhalten, dann brauchen sie ihre Erfolge nie mehr zu verteidigen. Dann gehören sie zu der privilegierten Gruppe der Profis in ihren Berufen.
Wenn sie nun ins Berufsleben einsteigen, sollten sie auch dort ihre Chancen nutzen und sich weiterbilden. Für die Herausforderungen, die ihnen da bevorstehen wünschte er den Absolventen genau so faiere Trainer und Schiedsrichter und die nötige Kondition alles zu schaffen.
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Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Rainer Dachsberger sah in den Gesichtern der Absolventen nur Freude über das Ende der schulischen Verpflichtungen. Die selbe Freude, die schon Falco besungen hatte: „Nie wieder Schule“.
Zu Ende geht aber nur die Schule. Das Wissen und Können, das sie bisher erworben haben, müssen sie ab jetzt in der Praxis beweisen. Und da müssen sie sich auch weiterbilden. Da sollten sie immer einen Schritt weiter sein als bekannte Konzepte es vorsehen. Schaffen sie das, werden sie auch erfolgreich sein.
Wie man im Bauwesen sagt, wenn Steine im Weg liegen, bauen sie eine Mauer daraus und machen so den Weg frei, sollten sie auch ihren Herausforderungen begegnen.
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Schulleiter Oberstudiendirektor Raphael Bablik war sicher, Erfolg ist es nicht nur sein Ziel zu erreichen sondern auch die Art, wie man seinen Weg dahin geht. (O-Ton)
Genau so haben sie ihren Weg beschritten, warum sie sie in dieser Feier feiern wollten.
Mit ihrem Schulabschluss beenden sie auch ein wichtiges Kapitel in ihrem Leben. Die gesamte Schule ist stolz, dass sie sie dabei mit Fordern und Fördern begleiten durften. (O-Ton)
Ihre ersten Tage an der Schule waren sicher geprägt von einer Mischung aus Neugierde, und Respekt vor dem was vor ihnen gelegen ist. Es war ja wirklich alles neu für sie. Neue Mitschüler, neue Lehrer, ein Ausbilder am Arbeitsplatz, ein 8-Stunden-Tag… Das alles mussten sie erst verarbeiten. Das fiel an einem Tag leicht, an anderen sicher nicht.
Jetzt stehen sie aber hier mit Wissen und Können, aber auch mit etwas, was sie in keinem Zeugnis finden werden: (O-Ton)
Sie haben gelernt, Aufgaben zu übernehmen und zu bearbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Sie haben sogar gelernt, mit Fehlern umzugehen, die allen mal unterlaufen.
Egal in welchem Beruf, sie alle haben ihre Ausbildung als Chance begriffen und ihre Zukunft in die Hand genommen. Ihr Zeugnis ist der Nachweis dafür, dass sie das schaffen. (M4)
Da sie das ohne ihre Lehrkräfte kaum geschafft hätten, bat Raphael Bablick um einen kräftigen Applaus für sie alle.
Raphael Bablick berichtete dann von Auslandsreisen im Rahmen des Erasmus-Programms der EU, dem die Schule seit langem angehört. Sie haben damit auch den europäischen Gedanken kennengelernt.
Wie jedes Jahr nahm die Schule auch am Junior-Sales-Contest sehr erfolgreich teil und am bundesweiten Pitch-Wettbewerb der Industriekaufleute wo drei ihrer Schüler den 12. Platz von über 1.000 Teilnehmern erreichten. Das zeigt was möglich ist, wenn Ausbildungsbetriebe und Schule gut zusammenarbeiten.
Da das alles nicht ohne starke Partner möglich wäre, dankte Raphael Bablick besonders dem Landkreis, der sie wirklich toll unterstützt.
Abschließend forderte Raphael Bablick die Absolventen auf neugierig zu bleiben, mutig und offen für Neues. Für ihren weiteren Weg wünschte er ihnen ein erfülltes Leben..
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Zusammen mit Stellvertretender Landrätin Ilse Preisinger-Sontag überreichte Raphael Bablick dann Staatspreise und Staatsurkunden an alle die mit Notendurchschnitten zwischen 1,0 und 1,5 abgeschlossen haben:
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Studiendirektorin Dagmar Steiner bat die Absolventen auf die Bühne:
Davkieva Makka wurde medizinische Faschangestellte mit der Traumnote 1,0:
Den selben Beruf erlernt hat Katharina Egger. Auch sie hat mit 1,0 abgeschlossen.
Industriekaufmann wurde Fabian Griebl. Auch er hat nach einer zweijährigen Ausbildung die Traumnote 1,0 im Zeugnis stehen.
Bankkaufmann wurde Lennart Menzel. Auch er hat die 1,0 geschafft.
Medizinische Fachangestellte wurde wieder Barbara Mück. Auch ihr Notendurchschnitt: 1,0.
Den selben Beruf erlernt hat Franziska Wimmer. Auch sie hat mit der Traumnote abgeschlossen.
Olivia Danielczok erlernte den Beruf der Verkäuferin im Einzelhandel und schaffte einen Schnitt von 1,14.
Den selben Beruf erlernt hat Isabell Herdt. Auch sie hat mit 1,14 abgeschlossen.
Kauffrau für Büromanagement wurde Stefanie Seidl. Auch sie hat einen Schnitt von 1,14 erreicht.
Medizinische Fachangestellte wurde wieder Marlene Bernhard. Ihr Notendurchschnitt: 1,20.
Den selben Beruf erlernt hat Rachel Bretz und einen Schnitt von 1,20 geschafft.
Und auch Vanessa Buchner wurde Medizinische Fachangestellte mit einem Schnitt von 1,20.
Wieder Verkäuferin wurde Chantal Herdt mit einem Schnitt von 1,28.
Anika Huber hat ihre verkürzte Ausbildung zur Industriekauffrau mit 1,30 beendet.
Wieder Bankkaufmann wurde Raphael Kamhuber mit einem Notendurchschnitt von 1,33.
Wieder Industriekauffrau wurde Angela Hanslmaier mit einem Notendurchschnitt von 1,37.
Den selben Beruf erlernt hat Stefan Metzmaier. Auch er hat mit 1,37 abgeschlossen.
Wieder Medizinische Fachangestellte wurde Tina Brandstetter mit einem Notendurchschnitt von 1,40.
Die selbe Ausbildung absolviert hat Sofia Englbrecht. Auch sie hat mit 1,40 abgeschlossen.
Und auch Sophia Grünfelder wurde Medizinische Fachangestellte mit einem Notendurchschnitt von 1,40.
Genaso wie Stefanie Sedlmaier, die ihre Ausbildung ebenfalls mit 1,40 abgeschlossen hat.
So wie auch Leonie Winklhofer, die beim Innklinikum in Altötting gelernt hat.
Und schließlich wurde Leni Hargasser Industriekauffrau mit einem Schnitt von 1,50.
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Hier alle Geehrten in einem Bild.
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Die Lehrerband sorgte für Abwechslung.
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Dann trat Lennart Menzel als Sprecher der Absolventen ans Pult. Der sprach erst alle an und vergaß auch Mama und Papa nicht.
Dafür verdienten sie alle einen kräftigen Applaus.
Auch er erinnerte sich an seinen ersten Schulabschluss als er erkennen musste, dass das nur eine Etappenwechsel war. Er war sich bewusst, dass ihnen allen noch viel bevorstand.
Dabei haben sie schon jetzt harte Arbeit geleistet und lange Abende mit Lernen verbracht. Haben Rückschläge erlebt und Niederlagen überwunden. Sie haben aber auch Freundschaften gewonnen, lustige Schultage verbracht und viele wertvolle Erfharungen gesammelt. Sie alle haben sich persönlich enorm weiterentwickelt.
Für das alles dankte er allen Lehrkräften, die es geschafft haben, ihnen viel Wissen mitzugeben und komplexe Themen verständlich zu machen. Ohne sie hätten sie es nicht geschafft.
Für das erwiesene Vertrauen und die Geduld dankte er dann auch den Ausbildungsbetrieben und den Ausbildern. Sie haben ihnen den Berufsalltag nähergebracht.
So schlimm war es also doch nicht, auch wenn die Ausbildung Kraft und manchmal auch Nerven gekostet hat. Es hat sich aber alles gelohnt.
Mit diesen Erfahrungen sagte er seinen Mit-Absolventen, sollten sie in den neuen Abschnitt ihres Lebens gehen und alles anpacken was sich aktuell noch ungewiss anfühlt.
Genau das hat ihn weitergebracht und zu dem gemacht, was er heute ist. Sie sollten alles als Chance verstehen, was vor ihnen liegt. Das sie Herausforderungen meistern und viel mehr schaffen können als sie sich selbst zutrauen, das haben sie hier gelernt. Daran sollten sie immer denken.
Wenn sie nun ihre Abschlüsse feiern, sollten sie sich auch auf die Zukunft freuen.
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Dann erhielten alle Absolventinnen und Absolventen aller neun Ausbildungsrichtungen ihre Zeugnisse. Da es so viele waren, können wir sie hier nur kurz zeigen.
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Abschließend dankte Raphael Bablick allen für die Durchführung der Abschlussfeier und lud die Gäste ins Foyer ein wo die Hauswirtschaftsabteilung bereits ein kleines Buffet aufgebaut hatte. |
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Das 46. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren mit 430 Jugendlichen |
10:30 |
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Zum 46. Mal hatte die Jugendfeuerwehr im Landkreis zum Zeltlager eingeladen. Wie beliebt diese Auszeit vor den Ferien bei den Jugendlichen der Feuerwehren im Landkreis ist, zeigt die Zahl der Anmeldungen. 430 junge Leute kamen kürzlich ans Feuerehr-Ausbildungszentrum wo sie Kreisbrandrat Julian Liebermann, und die Kreisjugendwarte Michael Matschi und Markus Lippacher schon am Freitag Abend willkommen geheißen haben.
Das Abendessen mit Pizza und Steaksemmeln und den weiteren Abend nutzten die jungen Leute zum Kennenlernen.
Den Samstag Vormittag verbrachten die meisten von ihnen im nahegelegenen Freibad wo es einigen von ihnen dem Vernehmen nach gelungen ist, Kreisjugendwart Michael Matschi ins Wasser zu werfen. Vielleicht deshalb war er am Nachmittag etwas untypisch gekleidet, als wir uns dort umgeschaut haben.
Der Samstag Nachmittag brachte nämlich verschiedene Wettbewerbe und Freizeitprogramme. Im Zelt konnten die jungen Feuerwehrler erste Erfahrungen beim Schießen mit dem Lichtgewehr sammeln. Oder erleben, dass auch ein Blasrohr unter die Kategorie „Schießen“ fällt. Anders als die Wurfpfeiles, mit denen sie versuchten, auf der Dartsscheibe Punkte zu sammeln.
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Punkte sammeln konnten sie auch draußen und den Ball bestmöglich auf der Fußball-Darts-Wand platzieren. Daran hatten nicht nur Jungs ihre Freunde.
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Zwei lange Schlangen trafen sich zwischen Zelt und Eingang zum Gebäude: Die einen warteten bis sie beim Masskrugschieben mitmachen konnten, und die anderen? Die sorgten dafür, dass die Eismaschine kaum damit nachgekommen ist, Softeis herzustellen.
Das hat aber nicht nur die Jugendlichen geschmeckt, sondern auch Kreisbrandmeister a. D. Werner Hummel. Der hat den Eisabsatz schon ordentlich angekurbelt! (802)
Gegen 14 Uhr begann der wichtigste Wettbewerb, der Crosslauf. Dabei gehen zwei Zweierteams einer Feuerwehr an den Start, binden erst Knoten, pumpen dann so lange Wasser in das Loch in der Prallwand, bis der Schwimmer im Auffangbehälter „voll“ meldet, laufen dann eine Runde und werfen abschließend ein Rettungsseil oder schießen mit dem Luftgewehr.
Wie das bei Wettbewerben so ist, waren die einen längst auf der Laufstrecke als die anderen immer noch versucht haben, genug Wasser in das Loch in der Prallwand zu spritzen.
Die Mädels standen da den Jungs in nichts nach.
Besonders angefeuert haben sie die Rentnertruppe aus Oberneukirchen.
Waren sie so gute wie ihr das erwartet habt? (O-Ton)
Tatsächlich waren sie wirklich schnell. (O-Ton)
Mit so einer Anfeuerung wie von Euch kann’s ja gar nicht schiefgehen!
Die Helena, die Anna, die Antonia und die Celina wissen ja wovon sie reden. Sie haben sogar an der Weltmeisterschaft mitgemacht. (O-Ton)
In ihre Fußstapfen steigt sicher auch mal die kleine Maria aus Gars. Die hatte ihre Freude an der Spritze. Der Papa hat halt immer weiter pumpen müssen.
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Drinnen wartete Michael Matschi und sein Team mit einer Reihe Geschicklichkeitsaufgaben und mit ein bisschen Glücksspiel: Während die einen am Glücksrad Punkte zu sammeln wollten, zielten die anderen mit Metallplättchen in die Punktelandschaft.
Ganz so einfach ist das offensichtlich nicht!
Ein weiteres Spiel war es in 90 Sekunden so viele wie möglich Muttern aufeinander zu stapeln. Dazu braucht man wirklich eine ruhige Hand.
Und schließlich sollten die jungen Leute die Zeit schätzen. Und das möglichst auf Hundertstel Sekunden genau.
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Michael, die jungen Leute machen das richtig gut! (O-Ton)
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Die gerade nichts zu tun hatten, verbrachten die Zeit an oder in den Zelten. Die einen dösten, die anderen versuchten Nägel in einen Baumstamm zu schlagen. Natürlich mit der Finne des Hammers – anders wär’s ja zu einfach!
Wer eins hatte, wartete die Nachmittagshitze im kleinen Pool ab.
Auf der Freifläche lief gerade das Völkerballturnier. Wiese konnte man die verbrannte, staubige Fläche da ja nicht mehr nennen.
Im Schatten konnte man es aushalten.
Die einen vertrieben sich die Zeit mit Uno, die anderen mit Schafkopfen. Das war ein auch gutes Training für das Schafkopfturnier am Abend.
Und da haben wir auch den Rudi aus Ampfing getroffen, den ältesten Jugendlichen Teilnehmer.
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Der Fritz Stamp hat da schon wieder Gyros fürs Abendessen zubereitet. Die nächsten 420 Essen. Danach haben sie den Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklingen lassen.
Nach einem Gottesdienst am Sonntag Vormittag hat das 46. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren am Nachmittag mit der Siegerehrung geendet. Wir sind sicher, die gemeinsame Zeit hat die jungen Leute zusammengebracht und die Grundlage geschaffen, dass sie irgendwann in die Aktiven Gruppen ihrer Wehren wechseln und dann für unser aller Sicherheit sorgen werden. Erst aber kommen sie nächstes Jahr wieder. Dann zum 47. Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis Mühldorf. |
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Förderverein Waldbad in Waldkraiburg feiert 10-jähriges Bestehen |
10:00 |
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Am frühen Abend nach einem aktionsreichen Nachmittag im Waldkraiburger Waldbad genossen die Badegäste die letzten Sonnenstrahlen während sich besondere Gäste am Kiosk und im Biergarten einfanden. Altbürgermeister Siegfried Klika und Gattin Helga etwa, die Familien Schmidt und eine ganze Reihe Stadträte und Mitglieder des Fördervereins Waldbad. Natürlich alle drei Bürgermeister und etwas später auch Herbert Lechner, der Geschäftsführer der Stadtwerke Waldkraiburg.
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Auf der kleinen Bühne stand schon das Pult bereit von dem aus Steuerkreis-Vorsitzender Kai Röpke dann die Gäste zu einer kleinen Feierstunde zum 10-jährigen Bestehen des Vereins willkommen hieß.
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Kai Röpke freute sich auch über stellvertretenden Landrat Richard Fischer und über Sportreferent Patrick Hüller. Und über die Sponsoren. Grüße sollte er ausrichten von MdB Stephan Mayer, MdL Sascha Schnürer und Landrat Max Heimerl.
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Stellvertretender Landrat Richard Fischer gratulierte dem Förderverein zu seinem 10-jährigen Geburtstag. Da er selbst an der Gründung mitgewirkt hatte, erinnerte er an die Initiative von Jürgen Zabelt und einiger anderer, die zunächst versucht haben zu unterstützen. Dann folgten 10 Jahre Aufs und Abs mit der Überwindung zahlreicher Hürden.
Seitens des Landkreises haben sie alle Aktivitäten des Waldbad-Fördervereins immer unterstützt – besonders er selbst, der von Anfang an Mitglied des Vereins war.
Es war immer ihr Ziel, das Waldbad und seine Freizeitanlagen für die Bürger hier am Ort zu erhalten. Da das Waldbad auch Bürgern der umliegenden Gemeinden zur Verfügung steht gratulierte er dem Verein auch im Namen des Kreistages.
Richard Fischer dankte herzlich Familie Schmidt und den anderen Sponsoren aber auch den vielen Helfern, die nicht müde geworden sind das Bad wieder nutzbar zu machen. Ihr Einsatz war eine beispielhafte Bürgerinitiative.
So gratulierte er nochmal und sicherte ihnen seine fortgesetzte Unterstützung zu. So halt, wie er sie schon in den zurückliegenden 10 Jahren geleistet hat.
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Für Bürgermeister Emil Kirchmeier war es wie eine Rückkehr an den Ort seiner Jugend. Den Ort, an dem er aufgewachsen ist und mit dem er wahnsinnig schöne Erinnerungen verbindet, ihr Waldbad!
Emil Kirchmeier erinnerte an die Anfänge des Waldbades 1955. Hätte sich niemand dieser Anlage angenommen, hätte ihr das selbe Schicksal geblüht wie hunderten anderen Bädern in Bayern. 2022 war es fast soweit, als es wegen fehlender Mittel für die Sanierung geschlossen werden musste.
Es ist dem Förderverein Waldbad zu verdanken, der erst etwas Schwung ins Waldbad bringen wollte, dass Mittel zur Verfügung gestellt und ausgebildete Rettungsschwimmer den Badebetrieb überwachen konnten.
Sie haben es sogar geschafft, dass das Waldbad am 24. Mai 2025 wiedereröffnet werden konnte. Das ist ausschließlich den Mitgliedern des Vereins, ihren Sponsoren und Gönnern und hunderter zusächlicher Ehenamtlicher zu verdanken.
Für das alles dankte Emil Kirchmeier den Verantwortlichen des Fördervereins, sicherte ihnen zu, sie weiter nach Kräften zu unterstützen und gratulierte nochmals zum Jubiläum.
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Hans Glatt, Vorsitzender des Fördervereins, war überzeugt, der Förderverein Waldbad ist eine Erfolgsgeschichte. Sie haben es geschafft, den Ort zu erhalten, an dem ihre Kinder das Schwimmen erlernt haben, an dem die Jugend Zeit verbringt und die Senioren fit bleiben können.
Als vor 10 Jahren der Sturm über dem Waldbad aufgezogen ist, war klar, die Kommune würde das nicht stemmen können. Damals war klar, dass nur die Bürger es schaffen können, also die, die mit dem Waldbad jahrelang verbunden waren. Kurz, der Förderverein.
So dankte er allen, die mitgeholfen haben und mithelfen das neue Waldbad am Leben zu erhalten. Besonders aber den Spendern und Unterstützern, ohne die sie es nicht geschafft hätten.
Auch der Kommunalpolitik dankte er, und dem bayerischen Landtag, dank deren Hilfe sie wieder neue Akzente setzen können.
Ohne das Herzblut aller wäre das Waldbad trotzdem nicht zu erhalten gewesen.
So rief Hans Glatt auf, die 10 erfolgreichen Jahre gebührend zu feiern und sicherte zu, sich auch in Zukunft für Erhalt und Betrieb des Waldbades einsetzen zu wollen.
(Ton)
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Eine besondere Ehrung hatten dann Kai und Gabi Röpke noch. Der Vorstand hatte beschlossen, einem besonderen Mitglied etwas mitzugeben. Einem, der – obwohl Rentner – immer Zeit hat wenn etwas zu tun oder zu organisieren ist.
Ohne seinen persönlichen Einsatz wäre es nicht möglich gewesen das Waldbad wieder zum Leben zu erwecken. Er ist der Zuverlässige unter ihnen, einer der scheinbar grenzenlos Geduld hat, immer freundlich ist und immer mit einem alten Hut rumläuft. Dafür hatten sie einen neuen Hut für Bernd Wegmann. Einen, der ihn als den ausweist, der er ist: Die gute Seele des Waldbades.
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Damit schloss Kai Röpke die kleine Feier und lud zum späten Schwimmen ein oder in den Garten vor dem Kiosk wo sie den Abend gemeinsam verbringen wollten. |
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